Zeitalter der realen Vermögens­vernichtung

Die FINACIAL TIMES (FT) befasst sich mit den Folgen der Zeitenwende – höhere Inflation, höhere Zinsen – und bringt es gleich auf den Punkt: „We’re at the sort of inflection that only strikes once or twice a century. That’s what makes it tricky.“ In der Tat ist es ein wichtiger Wendepunkt und das macht es nicht leicht(er), die weitere Entwicklung vorherzusehen.

  • Most people alive today grew up alongside a simply historic rise in financial wealth. We know nothing but relentless asset appreciation, propelled by disinflation and falling rates. Liquidity outpaced the economy. So did asset prices. But violent financial and geopolitical regime change is upending that status quo and the bubbly valuations that hinge on it.“ – bto: So ist es! Wir haben gut 40 Jahre steigenden Wohlstand gehabt, gemessen an Vermögen relativ zum BIP. Dahinter stehen die Verschuldung und der Leverage-Effekt.
  • Disinflationary, liquidity-dependent assets are of course the opposite of what you want under opposite macro conditions. But after 40 years of hyperfinancialisation and the recent orgy of money-funded speculation, these assets are most of global market capitalisation.“ – bto: Wir suchen Assets, die im neuen Umfeld performen. Das dürfte sehr schwer sein. Es geht um eine relative Performance!
  • The period of building ‘paper claims on real things’ is over, and these claims are being called in. So assets deflate and ‘real things’ inflate. (…). In this new era, a lot of the ‘financial wealth’ we built will prove illusory.“ – bto: Das Problem ist allerdings, dass die Schulden mit denen diese Financial Wealth belastet sind, nicht einfach verschwinden.
  • „(…) Richard Nixon’s gold and China policies set the parameters of the world we’re now leaving. More money was printed since the US abandoned the gold standard than during any other peacetime period. We spent more than we made. But globalisation simultaneously supplied us with output from the world’s cheap labour, and a privileged ability to import the world’s savings.“ – bto: Das gilt für die USA, aber eben auch zum Teil für uns.
  • Winners naturally rotate across cycles, and that rotation was overdue before the Covid-19 pandemic. Then our great leaders seized the excuse to take printing-and-spending to an unsustainable extreme. So what’s now happening is the inevitable cyclical baton-pass, secular regime change and a monetary contraction of untested size (always bad) — all from bubble levels.
    There is no immaculate disinflationary force to counteract the demand shock this time. This isn’t a supply crunch — volumes of almost everything are at highs. (…) Markets expect inflation and interest rates to converge at around 3 per cent, with negative real rates the entire time. Seasoned watchers of emerging markets know a Brazilian policy mix gets you a Brazilian growth/inflation mix.“ – bto: Das aber wollen die Superhelden an den Schalthebeln nicht sehen, ganz zu schweigen von den beratenden Ökonomen.
  • Volatility and leverage are antithetical concepts. So, inflation must remain above interest rates to first eat through the debt. The base case must therefore be a repeat of the inadequate tightenings and chronic inflation of the 1970s.“ – bto: Der Autor ist also im Stagflationslager.
  • Assets quite simply extrapolate what were always fundamentally unsustainable cyclical and secular conditions. (…) The ‘thing that’s not priced in’ is that both inflation and interest rates will be much higher, for much longer, than the markets are willing to price. Both are, independently, a death knell for assets, at least in real terms. Higher rates won’t bring down inflation if they remain below nominal growth, because in that world cash flows are rising faster than the cost of acquiring and servicing them. But the end of abundant liquidity can certainly crush assets trading at many multiples of sales.“ – bto: Die Vermögen werden also relativ zum BIP sinken und nicht steigen. Das ist eine Umkehrung der Entwicklung der letzten Jahrzehnte und es wird dabei darum gehen, relativ weniger Vermögen zu verlieren als die anderen.

FT (Anmeldung erforderlich): „An age of real wealth destruction“, 16. Juni 2022

Kommentare (56) HINWEIS: DIE KOMMENTARE MEINER LESERINNEN UND LESER WIDERSPIEGELN NICHT ZWANGSLÄUFIG DIE MEINUNG VON BTO.
  1. Alexander
    Alexander sagte:

    @ D. Tischer

    20 Jahre präventive Nato Angriffskriege im Irak und Afghanistan, ohne dass diese Länder einen Salafismus so unterstützt hätten wie Saudiarabien – wegen eines Terroristen-Anschlags ist in Ordnung – sagt Tischer.

    Die Lügen über den Auslöser beider Kriege gegen den Irak – sind in Ordnung – sagt Tischer.

    Menschenrechtsverletzungen durch Guantanamo, Folter (Abu Graib) und wöchentlichte Drohnenmorde abgesegnet durch den Friedensnobelpreisträger ohne richterliche Legitimation – sind in Ordnung – sagt Tischer.

    Der Nato Überfall auf Syrien um den Nationalstaat in einem blutigen Bürgerkrieg zu ertränken, wie zuvor Lybien und versucht Ägypten (durchs Militär vereitelt) – angezettelt durch saudiarabische Waffenlieferungen an (Heinsohn) sunnitische Salafisten in Syrien – ist in Ordnung – sagt Tischer.

    Nicht in Ordnung ist – so Tischer – wenn eine andere Atommacht nach gebrochenen Abkommen und tausenden Toten seiner Ethnie dem drohenden Völkermord durch Nationalisten ein Ende macht um seine EinFlussgebiete nach seinen Vorstellungen zu ordnen.

    Das einzige was aufgrund der Tatsachenlage nicht in Ordnung ist, sind Menschenrechtsverletzungen durch Nato und den Westen im Namen einer Demokratie, welche man hinterlister nicht missbrauchen könnte.
    Der Krieg, der in unserem Namen in die ganze Welt getragen wurde – sollte 2021 nach Europa kommen, als dieselben Regierungsparteien beschlossen unsere Grundrechte zu brechen um zur Teilnahme an einer experimentellen WIRKUNGSLOSEN Gentherapie zu nötigen.

    Ihre Position spiegelt empirisch den Realitätsverlust durch unsere Bevölkerungen + Medien + Politik + Wissenschaft in einer Welt, die wir zunehmend mangels ökonomischer und seit 20 Jahren auch militärischer Schwäche nicht mehr dominieren.

    Lars Klingbeil (Antifa) hat Recht, wenn er diese Politik mit einer starken Bundeswehr durchsetzen möchte. Sein Realitätsverlust ist total, weil man Armeen nicht aus der Notenpresse schöpft und die Jugend komplett im Klimaweltuntergang, Migrationsgeschäft, Immobilien/Aktienspekulation u.o. Studium werstloser Wissenschaften eingebunden ist – so dass es niemanden gibt, den Klingbeil in abgerissene Kaserenen berufen könnte um ABC Alarm zu üben.

    Weil es kein deutsches Geld mehr gibt, gibt es auch keine deutsche Scheckbuchdiplomatie.
    Niemand wird unsere Kriege im Auftrag führen, die Ukie sind die Letzen die ihre Lehre gerade bekommen.
    Demnächst muss die Generation Klingbeil ihre Eltern selber windeln…..so als Perspektive.

    Ehrlich?, das ist gut so.

    Läuft.

    Antworten
  2. weico
    weico sagte:

    @jobi

    “Es ist nämlich alles gar nicht so geheimnisvoll, wie Sie denken.”

    Korrekt.

    Lyn Alden weisst toll auf den steigenden Energiekonsum hin, wenn die Leute wohlhabender werden.

    Global energy consumption has increased almost every single year in modern history. The handful of exceptions were extreme periods of global economic weakness

    Perhaps the most relatable example is air conditioning. Japan and the US have over 90% air conditioning penetration. In contrast, less than 20% of people in Mexico and Brazil have air conditioning, despite the higher average temperatures there. And less than 10% of people in Indonesia and India have air conditioning. Broadly speaking, the much colder “Global North” ironically uses an order of magnitude more air conditioning than the much warmer “Global South”.

    If low-income countries with massive populations like India and Nigeria ever use as much per-capita oil as middle-income emerging markets like Thailand or Mexico (which is still nowhere near what the wealthiest countries use), the absolute amount of global oil demand would increase by quite a bit. Even as India quickly ramps up its solar energy production from a small base, it’s ramping up its coal, oil, and gas consumption from a large base by far more in absolute terms.

    Getting access to electricity, the internet, better transportation, a home with various comforts like air conditioning, and more nutrient-dense food- these are all things that require more energy consumption and improve the standard of living rather directly.

    Wenn all die bevölkerungsreichen Länder des heissen Südens sich eine Klimaanlage leisten können/wollen…dann braucht noch gewaltig viel Energie…!

    https://ourworldindata.org/energy-production-consumption

    Antworten
  3. Beobachter
    Beobachter sagte:

    Herr Tischer, ich verfolge Ihre wirtschaftspolitischen Kommentare schon länger, und fand sie meist fundiert. Aber seit der Ukraine sind Sie wirklich von der Rolle abgekommen.

    Antworten
    • Dietmar Tischer
      Dietmar Tischer sagte:

      @ Beobachter

      Niemand muss meine Ansichten zum Ukrainekrieg teilen.

      Wer sie nicht teilt, muss allerdings weit mehr auf die Waagschale bringen, als mir hier geboten wird.

      Denn meine Ansichten sind FUNDIERT, weil sie auf FAKTEN basierend BEGRÜNDET sind.

      Natürlich im Unterschied zum verlinkten Quark.

      Es sind nicht die an den Haaren herbeigezogenen Fakten oder Pseudo-Fakten, die nichts zur Sache tun.

      Es sind die Fakten, die UNSTRITTIG und MASSGEBEND sind für einen objektiven Beobachter:

      Nicht die Ukraine hat Russland angegriffen, sondern Russland die Ukraine.

      Die NATO hat nicht Russland angegriffen und wird als VERTEIDIGUNGSBÜNDNIS Russland auch nicht angreifen.

      Sie hat im Krieg vielmehr DEFENSIV reagiert – mit Blick auf Russland:

      KEINE Soldaten irgendeines NATO-Landes auf ukrainischem Boden, obwohl dies völkerrechtlich möglich wäre auf Bitte der Ukraine, und KEINE Kampfflugzeuge im Luftraum über der Ukraine.

      Kein NATO-Staat hat Gebietsansprüche an Russland.

      Russland dagegen hat ERKLÄRTERMASSEN Gebietsansprüche an NATO-Staaten.

      Das sind die harten Fakten, die zählen.

      Und nicht das Gelabere von der „ursächlichen“ Kriegstreiberei des Westens.

      Das nimmt sowieso niemand von Rang ernst.

      Sogar die SPD hat die Sachverhalte erkannt – so jedenfalls Klingbeil heute:

      “Friedenspolitik bedeutet für mich, auch militärische Gewalt als ein legitimes Mittel der Politik zu sehen.“

      Hat zwar lange gedauert, aber immerhin, wenigstens er hat’s geschnallt.

      Antworten
      • weico
        weico sagte:

        @DT

        “Nicht die Ukraine hat Russland angegriffen, sondern Russland die Ukraine.”

        Geopolitisch war das militärisches Eingreifen unumgänglich und der einzige Weg…nachdem die Ukraine und EU/NATO auf die politischen Zeichen nicht reagierten. .

        Die Nichteinhaltung der Minsker-Verträge, mehr als 10000 Tote im Donbass und die jahrelange westliche Aufrüstung der Ukraine und der verfassungsmässige Wille zur NATO-Mitgliedschaft, Maidan-Revolte, Rückeroberungspläne für Donbass und Krim, staatliche Unterdrückung der russischen Volksgruppe/Sprache usw.

        Putin ging genau den Weg der militärischen Gewalt, den auch SPD-Chef Klingbeil lobt und befürwortet und dem SIE ja EBENFALLS ,fast schon euphorisch, BEISTIMMEN !

        Man lese Klingbeils Meinung…. und IHRE Äusserung dazu:
        “Friedenspolitik bedeutet für mich, auch militärische Gewalt als ein legitimes Mittel der Politik zu sehen.“

        Hat zwar lange gedauert, aber immerhin, wenigstens er hat’s geschnallt.

      • Dietmar Tischer
        Dietmar Tischer sagte:

        @ weico

        Wieder das übliche Gelabere von Ihnen:

        Geopolitisch, unumgänglich, einzige Weg …

        Wenn Sie mit mir ernsthaft diskutieren wollen, dann sagen Sie:

        Tischer sagt, Tischer liegt falsch, weil …
        Tischer sagt, Tischer liegt falsch, weil …
        Tischer sagt, Tischer liegt falsch, weil …

        Da kommt nichts, weil nichts da ist.

      • weico
        weico sagte:

        @DT

        ” Wieder das übliche Gelabere von Ihnen:
        Geopolitisch, unumgänglich, einzige Weg …”

        Geopolitisch denkende Menschen ERKENNEN halt die REALITÄT an…und geben nicht eigene moralistische Ansichten als “Fakten” aus.

        Der Zuspruch auf Klingbeils Äusserung…:
        “Friedenspolitik bedeutet für mich, auch militärische Gewalt als ein legitimes Mittel der Politik zu sehen.“

        lässt erkennen, dass sie etwas unsicher auf ihrem “militärischen Pfad” unterwegs sind .:):)

        Auch Litauen und die EU dürfen sich nicht beklagen, wenn die nationalen Sicherheitsinteressen Russlands, durch Politik UND MILITÄRISCHER Gewalt durchgesetzt werden.

        Man sei an Prof.Weede’s Ausführungen der Konfliktleitern erinnert.

      • Richard Ott
        Richard Ott sagte:

        @Herr Tischer

        “[Die NATO] hat im Krieg vielmehr DEFENSIV reagiert – mit Blick auf Russland:

        KEINE Soldaten irgendeines NATO-Landes auf ukrainischem Boden, obwohl dies völkerrechtlich möglich wäre auf Bitte der Ukraine, und KEINE Kampfflugzeuge im Luftraum über der Ukraine.”

        Arbeiten Sie jetzt als NATO-Pressesprecher oder haben Sie deren Propaganda einfach nur vollumfänglich verinnerlicht?

        Soldaten aus NATO-Ländern -allerdings nicht im Rahmen einer offiziellen NATO-Mission- waren seit Jahren in der Ukraine, allerdings keine einfachen Kämpfer, sondern ranghöhere Offiziere als Ausbilder der ukrainischen regulären und irregulären Truppen, von denen manche auch gerne “römisch” grüßen, wenn Sie wissen, was ich meine. Die offizielle Sprachregelung ist seit Vietnam dann die von den “military advisors”, die der Westen entsendet.

        NATO-Kampfeinheiten oder Kampfflugzeuge in die Ukraine zu entsenden wäre in der Tat auf eine entsprechende Bitte der Ukraine hin “völkerrechtlich möglich”, aber das wäre halt auch gleichzeitig der Kriegseintritt der NATO.

        Der ist ebenfalls “völkerrechtlich möglich”, aber das verschleiert rabulistisch geschickt das eigentliche Problem – nämlich dass dieser Kriegseintritt überhaupt keine gute Idee wäre und uns sehr nahe an einen Punkt brächte, wo tatsächlich die Atomraketen losfliegen.

        “Russland dagegen hat ERKLÄRTERMASSEN Gebietsansprüche an NATO-Staaten.”

        An welchen denn? Und auf welche angeblich existierende “Erklärung” nimmt das Bezug?

        “Das sind die harten Fakten, die zählen. Und nicht das Gelabere von der „ursächlichen“ Kriegstreiberei des Westens. Das nimmt sowieso niemand von Rang ernst.”

        In China, Indien, Südamerika, Afrika, Südostasien und dem Nahen Osten schon. Deswegen machen die auch nicht bei der westlichen Sanktionspolitik mit.

        Aber das sind aus westlicher Perspektive ja auch keine Staaten “von Rang”. ;)

      • Horst
        Horst sagte:

        “Der ist ebenfalls “völkerrechtlich möglich”, aber das verschleiert rabulistisch geschickt das eigentliche Problem – nämlich dass dieser Kriegseintritt überhaupt keine gute Idee wäre und uns sehr nahe an einen Punkt brächte, wo tatsächlich die Atomraketen losfliegen.”

        Niemand lässt eine Atomrakete losfliegen, denn jeder, der es könnte, verfügt gleich über mehrere, was bedeutet, dass dieser – satellitenüberwacht – als zweites stirbt.

        Geostrategisch neutralisieren sie sich demzufolge, sie sind in jeglicher Diskussion und Überlegung daher unbedeutend.

      • Richard Ott
        Richard Ott sagte:

        @Horst

        “Geostrategisch neutralisieren sie sich demzufolge, sie sind in jeglicher Diskussion und Überlegung daher unbedeutend.”

        Nein. Wenn das so wäre, wieso sind die bereits existierenden großen und kleinen Atommächte dann so darauf fixiert, die Weiterverbreitung von Atomwaffen zu verhindern? Israel (die haben geschätzt ungefähr 50 Atomsprengköpfe) wäre wahrscheinlich sogar bereit dazu, einen präventiven Krieg gegen den Iran zu führen, falls es dadurch verhindern könnte, dass das Land eines Tages Atomwaffen bauen kann, worauf der Iran ja schon seit Jahrzehnten hinarbeitet. Ganz schön viel Konfliktpotential für etwas, das angeblich “strategisch unbedeutend” ist, wenn beide Staaten es haben!

        Glauben Sie tatsächlich, dass es strategisch keinen Unterschied macht, ob Ihr Gegner Sie (und kurz darauf auch sich selbst…) komplett vernichten kann oder ob Sie beide keinen Zugang zu Waffen haben, mit denen das überhaupt geht?

      • Dietmar Tischer
        Dietmar Tischer sagte:

        @ weico, @ Alexander, @ Richard Ott

        „Widerlegung“ meiner Behauptungen:

        Irak, Afghanistan, moralistische Ansichten, Sprachregelung seit Vietnam …

        Es ist offensichtlich:

        Sie haben NICHT einmal eine AHNUNG davon, was eine Widerlegung ist.

        @ Horst

        >“Der ist ebenfalls “völkerrechtlich möglich”, aber das verschleiert rabulistisch geschickt das eigentliche Problem – nämlich dass dieser Kriegseintritt überhaupt keine gute Idee wäre und uns sehr nahe an einen Punkt brächte, wo tatsächlich die Atomraketen losfliegen.”>

        Das ist eine Entgegnung, mit der man sich wenigstens auseinandersetzten kann.

        Meine Aussage:

        Ich habe von Soldaten irgendeines NATO-Landes gesprochen und NICHT „die NATO mit ATOMWAFFEN in der Ukraine“.

        Demnach zu BEURTEILENDE Aussage (Fall der GERINGSTEN Veränderung des Status quo):

        Es geht um die Beteiligung von NATIONALEN Armeen mit KONVENTIONELLEN Waffen in einen Krieg, der bisher mit konventionellen Waffen geführt wird.

        Es wäre eine INTENSIVIERUNG dieses Krieges und er hätte eine andere QUALITÄT durch die zumindest ebenbürtige, wenn nicht Überlegenheit westlicher Waffen.

        Sie schlussfolgern daraus, dass DIES uns sehr nahe an einen Punkt brächte, wo tatsächlich Atomraketen losfliegen.

        Sie schlussfolgern WILLKÜRLICH.

        Um zu einer GÜLTIGEN Schlussfolgerung zu kommen, müssten sie weitere Prämissen einführen, u. a. zu den militärischen ABSICHTEN Putins.

        Die kennt keiner, wären also aus der Luft gegriffen.

        Insoweit ist Ihnen zu entgegnen:

        Es könnte AUCH geschlussfolgert werden, dass es uns zu einem Punkt brächte, an dem viel WENIGER wahrscheinlich Atomraketen losfliegen, weil – wenn sie losflögen – dies als Angriff auf einen oder mehrere NATO-Staaten ANGESEHEN werden könnte (von den betreffenden NATO-Staaten und folglich der NATO), auch wenn ein solcher Angriff nicht auf NATO-Territorium, sondern in der Ukraine erfolgen würde.

        Ich sage NICHT, dass dies die Schlussfolgerung sein würde.

        Sie ist ebenso wie Ihre willkürlich.

        Es ist jedoch nicht auszuschließen, dass Putin sich diesen Gedanken zu eigen machen würde.

        Kurzum:

        Es folgt ZWINGEND nichts, wenn ein oder mehrere NATO-Länder sich in der Ukraine mit KONVENTIONELLER Kriegsführung beteiligen würden.

        Als Folge wäre allerdings anzunehmen, dass der bestehende Krieg sehr wahrscheinlich ANDERS verlaufen würde, als er z. Z. verläuft.

      • Richard Ott
        Richard Ott sagte:

        @Herr Tischer

        “Es folgt ZWINGEND nichts, wenn ein oder mehrere NATO-Länder sich in der Ukraine mit KONVENTIONELLER Kriegsführung beteiligen würden. ”

        Jetzt sind Sie vollkommen wahnsinnig geworden.

      • Alexander
        Alexander sagte:

        @ Dietmar Tischer

        Mich vergnügt ihre lausige Position an der Realität der Geschichte sowie des politischen Geschäfts zu messen. Kissinger einen Träumer nennen und so ziemlich alle zu Deppen erklären, kann sich niemand leisten der ernst genommen werden möchte.

        Läuft nicht gut für ihre Helden in Berlin….auch deren politisches Gewicht / Glaubwürdigkeit / Deutungshoheit leidet mehr, als Wahrnehmung ertragen kann.

        Die können nämlich alle gehen. …..

        ….und Ukie ist nicht der einzige Totalschaden, der von lausigen Weltenlennkern verschuldet wird.

      • Dietmar Tischer
        Dietmar Tischer sagte:

        @ Richard Ott

        >Jetzt sind Sie vollkommen wahnsinnig geworden.>

        Seien Sie doch heute ein wenig lieb und gestehen Sie mir wenigstens zu:

        Der Wahnsinn hat METHODE.

      • Richard Ott
        Richard Ott sagte:

        @Herr Tischer

        Ihr Wahnsinn soll Methode haben? Nein, Sie wirken eher wie eine der grotesken Figuren aus “Dr. Strangelove” von Stanley Kubrick. Haben Sie den Film jemals gesehen?

        https://www.youtube.com/watch?v=is5u5uhyc6s

        Wenn Sie schlicht nicht begreifen können, dass es schon eine massive Eskalation wäre, wenn die NATO mit konventionellen Truppen in den Ukrainekrieg einträte, dann weiß ich nicht, was wir noch weiter zu dem Thema diskutieren können. Man kann vor Irren wie Ihnen und den von Ihnen geforderten Maßnahmen dann nur noch ganz ausdrücklich und laut warnen.

  4. komol
    komol sagte:

    Meiner Meinung nach geht es hier nur darum, wer die Kosten und Folgekosten der Finanz- und Wirtschaftskrise von 2007/08 bzw. jene vor ihr entstandenen versunkenen Kosten trägt (und hier v.a. jene der zweiten Runde (nebenbei: die Flüchtlingskrise war bspw. sicherlich auch eine über zwei Ecken erzeugte Folgekrise). Dass der Streit darüber zusätzliche Kosten produziert (hat), ist klar – die Frage ist nur, wie weit werden sich diese steigern. Im Vergleich zu den 1930er gab es ja am Ende richtig Krieg. So wie es aussieht, könnte es auch diesmal voll dazu kommen.

    Die m. E. wichtigste Frage ist aber, wenn die zu erwartenden massiven Wohlfahrtsgewinne, welche durch die Kommerzialisierung der Internettechnologien als einem der Hauptgründe für die FuW-Krise seit spätenstens Mitte der 1990er im Raum stehen, endlich eintreffen. Zur Zeit liegen sie voll in den USA, auch wenn das die Wirtschaftsdaten allein nicht so zeigen können (dass die fünf stärksten großen Tecs mit massiven Börsenwert Ami-Unternehmen sind reicht aus), weil man hier Wirtschaft-Politik-Wissenschaft-Recht usw. alles zusammen denken muss. Vielleicht zeigen die sich wirklich erst im bzw. durch den Krieg. Ich bin bspw. gespannt, wenn man schon einmal näher erfahren kann, welche Vorteile die Aufklärungstechnik und Cyberfähigkeit der USA im Ukraine-Russland-Krieg wirklich brachte – die Ukraine scheint wie ein perfektes Trainings- und Ausprobierfeld für diese Themenfelder, und auch noch schön an Russland ausprobiert, ohne das direkt machen zu müssen (besser gehts ja in dieser Hinsicht garnicht).

    Antworten
    • komol
      komol sagte:

      Was sind in dem Zshg. versunkene Kosten bzw. Suchkosten: Wenn man einen Schatz sucht und fünf Löcher gräbt, wobei er im fünften Loch dann gefunden wird, werden vier umsonst gegraben und müssen auch wieder zugeschüttet werden. Die Kosten dafür kann man durch Gelddrucken erst einmal einfrieren (und dadurch verursachte Ketteneffekte verhindern), aber irgendwann müssen sie real bezahlt bzw. eingepreist und von jemanden getragen werden (sie werden durch das Einfrieren am Ende auch noch größer). Eigentlich von dem, der den Schatz dann besitzt, aber weil er ihn hat, kann er, durch ihn, erwirken, dass er sie nicht tragen werden muss. Hierin liegt die Essenz des ganzen Spiel, um das seit etwa 25 Jahren und jetzt geht.

      Antworten
      • komol
        komol sagte:

        Dass die Kostentragenden nicht einmal merken, was hier gespielt wird bzw. wurde, muss irgendwie auch noch an dem Schatz selbst liegen. Das ist die eigentlich interessante Frage: Welches Wesen hat dieser Schatz? Und das wissen wahrscheinlich nur die, die ihn besitzen (Stichwort: Technopoiesis).

  5. Vater Thiel
    Vater Thiel sagte:

    @Namor:
    Gustave Le Bon (“Die Psychologie der Massen”) schrieb schon 1911:
    “In einer Zeit allgemeinen Zerfalls muss man sich damit begnügen, in den Tag hinein zu leben, ohne allzu sehr an das Morgen zu denken, das sich unserer Macht entzieht.

    Als Familienvater mit noch zu versorgenden Kindern sind Sie natürlich in einer Situation mit sehr begrenzten Möglichkeiten.
    So gesehen habe ich leicht reden, da ich diese Verpflichtungen nicht mehr habe und in vier Jahren mein gesetzliches Rentenalter erreiche.
    Dennoch: Ich meine, Wir kehren damit wieder zum Normalzustand zurück:
    Meine Grosseltern und ihre Geschwister haben alle bis weit über die Siebzig hinaus gearbeitet.
    Meine Grossmutter in der Feriensaison als Zimmermädchen in einer Pension im Allgäu.
    Mein Grossonkel stand bis zum 88. Geburtstag noch in seinem Reisebüro.
    So gut wie die Generation meiner Eltern wird es wohl so schnell keine Rentnergeneration mehr haben.
    Was die Job-Aussichten anbelangt, bin ich nicht so pessimistisch wie sie.
    Ein Bekannter (Jahrgang 1960) konnte nach zehn Jahren Pause aus dem Stand wieder am Bau anheuern, zu sehr guten Konditionen.
    Eine 62jährige Bekannte hat auf Erzieherin umgeschult und hat sogar einen Job ergattert, bei dem sie sich weigern konnte, sich impfen zu lassen.
    In Handwerk, Gastronomie, Gesundheitswesen herrscht echter Arbeitskräftemangel.
    Sind natürlich nicht unbedingt Traumjobs.
    Was mich persönlich betrifft: Ich lebe wieder auf Studenten-Niveau.
    Die bescheidene gesetzliche Rente als Grundsicherung (das was seinerzeit BaFöG war).
    Mietfrei in der eigenen ETW (das was damals das kostenlose Zimmer bei den Eltern war)..
    Für Konsum über die Grundbedürfnisse hinaus Gelegenheitsjobs und Gelegenheitsaufträge.
    Das was damals die Stundenten-Jobs vom Stundenwerk waren.

    Geniessen wir die letzten Tage des Abendlandes.

    Antworten
    • Nordlicht
      Nordlicht sagte:

      Sie haben einen bewundernswerten Stand der Weisheit erreicht.
      Aber, ja: Mit der finanziellen Seite kommen wir aus. Ich hätte mir bessere Erträge aus den Anlagen erhofft, aber dass die Party irgendwann zu Ende gegen würde, las man doch seit mehr als zwei Jahrzehnten.
      Mögen Krieg und Totalitarismus uns verschonen.

      Antworten
    • Namor
      Namor sagte:

      @Thiel
      Auf einen Aspekt Ihres Replik.
      Ich sehe es wie Sie, die Babyboomer hatten Glück, viele Kinder versorgen wenig Eltern (Alte) und haben selber wenig Kinder geboren, die versorgt werden müssen. Dazu massig Gastarbeiter und deflationäre Chinawerkbank.

      Das haben wir nicht, sehr wohl haben wir anderes, Effizienzsteigerung. Unsere landwirtschaftlichen Güter z.B. werden von immer weniger Bauern erzeugt, aber der Effekt täuscht über das Ausmaß. Hier bei Bto im Potcast z.B. die Qualität der deutschen Böden nimmt zu, keiner weiß warum. Empfehlenswert ein Interview von Marc Friedrich mit einem Landwirt. (Dünge- oder waren es) Spritzmittel werden hochtechnisiert per GPS ausgebracht, jede Düse separat angesteuert, fährt man Kurve wird innen reduziert. Die Einsparung in Zahlen hab ich vergessen, ließ mich aber staunend zurück.

      Die ewige Leier vom späteren Renteneintrittsalter, doch nie wird ein früherer Eintritt ins Erwerbsleben diskutiert.
      Es wurden (akademische) Bullshitjobs am Fließband produziert [oder Jobs für den Export (der nie als Ware zurückkommen wird)]. Diese Bullshitjobs umgeschichtet in Basisversorgung, Lehrer, Hoch- und Tiefbau, etc würde Druck von den jetzigen Basisversorger (Arbeiter) nehmen.

      Vonn einem Sozialdemokraten treffend als Überschussakademiker bezeichnet, zusammengefasst hier:

      http://www.danisch.de/blog/2022/06/21/die-reduktion-auf-eine-kernrepublik-ohne-ueberschussakademiker/

      Antworten
      • Vater Thiel
        Vater Thiel sagte:

        Genau so ist es.
        “Wenn ihr Neffe etwas Talent und die nötige Disziplin hat, verdient er als selbständiger Handwerker in zehn Jahren mindestens das Doppelte wie ein Ingenieur.”
        Sagte mir vor zwei Wochen ein selbständiger Installateur, den ich zur Rohrreinigung mein Büro gerufen hatte.
        Auf die Frage “Soll ich meinem Neffen raten, Installateur zu lernen statt ein Musik-Studium zu beginnen ?”.
        Als Wirtschaftsinformatiker habe ich mit 48 noch für sechs Jahre einen Top-Job bei einer amerikanischen Software-Firma bekommen. Weil ich bereit war, alleine zu Kunden zu reisen, nicht nur innerhalb Deutschlands, sondern in ganz Europa.
        “Wenn Du viel Geld verdienen willst, dann mach das, was die Anderen nicht machen wollen”, war einer der besten Ratschläge eines Mentors in meiner Jugend. Er selbst hatte sich nach dem Krieg auf die Reparatur von Fenstern und Türen kriegsbeschädigter Immobilien spezialisiert.

  6. Tom96
    Tom96 sagte:

    Vermögen ist die Aktivseite einer Bilanz. Mit Kreditverträgen wird dort Geld und gegenüber eine Verbindlichkeit eingebucht durch die Kreditbanken, die Zentralbank und Bankenaufsicht sowie die Kreditaufsicht somit der Staat. Diese sich fressen sich in das Vermögen der Privaten hinein und aus der Eigentümerposition wird die Fremdbeherrschung konstruiert.
    Das haben siich der ungesunge Held der Renaissance Franziskaner Luca Pacioli sein Pabst Paul II mit dieser doppelten Buchhaltung zur Krediterfindung raffiniert ausgedacht, Macht aus der Versuchung zur Verlockung mit der Zukunft aber tatsächlich ist es der Tod, wenn die Zahlungsfälligkeit der Zukunfterwirtschaftung zuwider läuft und bereits mit der Kreditvertragsunterzeichnung in Kraft gesetzt ist. Sogar unendlich handelbare Obligationen damit erfolgen.

    https://web.archive.org/web/20100201045422/http://flynf.tripod.com/pacioli.htm

    “The year 1494 is the only date during Pacioli’s life that is absolutely certain. It was during this year that the forty-nine-year-old Pacioli published his famous book Summa de arithmetica, geometria, proportioni et proportionalita (The Collected Knowledge of Arithmetic, Geometry, Proportion and Proportionality). Pacioli wrote the Summa in an attempt to redress the poor state of mathematics teaching in his time. One section in the book made Pacioli famous. The section was Particularis de Computis et Scripturis, a treatise on accounting. De Scripturis was later described by some as “a catalyst that launched the past into the future.”(Luca Pacioli: Unsung Hero of the Renaissance) Pacioli was the first person to describe double-entry accounting, also known as the Venetian method. This new system was state-of- the-art, and revolutionized economy and business. The Summa made Pacioli a celebrity and insured him a place in history, as “The Father of Accounting.” The Summa was the most widely read mathematical work in all of Italy, and became one of the first books published on the Gutenberg press.”

    Wohlan ihr Kriegskaufleute!
    Der Rechtsrahmen zur Wertberichtigung und Schuldbefreiung muß mit dem Schwert bis zum letzten Kreditleihegeber behauptet sein.

    Antworten
  7. Alexander
    Alexander sagte:

    Enorme Geldschöpfung drückt keine Vermögen aus, sondern Verschuldungsstände für verpfändbare Vermögenstitel.

    Inmitten der tödlichen nimmer endenden Pandemie löst die EZB im Nachgang der FED Zinsschritte
    für alle tief Verschuldeten den MINSKY MOMENT aus.

    Fallende Vermögenspreise bei steigenden Finanzierungskosten bewirken Nachschußkaskaden, denn der Markt büsst jetzt alle Liquidität ein – wenn Planungssicherheit unter (Kriegs-) Vorbehalt steht.
    Streß für Kreditnehmer, Geldhäuser programmiert.

    Keine Rolle spielt wann und wer die immer heißer werdende Rezession aufhört zu leugnen.

    Keine Rolle spielt wieviel Neuverschuldung Staaten generieren,
    weil die Staatsquote nie schnell genug auf 100% des BIP anwachsen kann.

    Post-vac für die geboosterte Gewaltenteilung nicht ausgeschlossen, lt. Karl Lauterbach gibt es ernst zu nehmende Konzentrationsschwächen https://www.youtube.com/watch?v=pqqgvdUVNF0

    Läuft nicht gut.

    Antworten
    • Dr. Lucie Fischer
      Dr. Lucie Fischer sagte:

      @Alexander
      Über Nebenwirkungen politischer Inkompetenz ( Vorsatz? ) wird genau so hart geurteilt werden wie über Nebenwirkungen von nicht lege Artis zugelassenen i.m. Injektionen, technisch grob fahrlässig – ohne Aspriration- verabreicht.
      ( ” Konzentrations-Störungen ” – wohl noch die harmlosesten Nebenwirkung der Zwangs- Kur , ich zähle bei Prof. Dr. Lauterbach gerne die Anzahl seiner :
      ” also”
      Marco Rima , hellsichtig 2011:
      https://www.youtube.com/watch?v=CgOlwZtTM2Q

      Antworten
  8. Dietmar Tischer
    Dietmar Tischer sagte:

    Reale VERMÖGENSVERNICHTUNG?

    Das ist irreführend.

    Denn Vernichtung von Vermögen ist „existiert nicht mehr“ durch z. B. Zerstörung im Krieg.

    Darum geht es hier nicht.

    Vielmehr:

    Es geht hier um die BEWERTUNG von realem Vermögen.

    Der Ausblick:

    >… the end of abundant liquidity can certainly crush assets trading at many multiples of sales.“ – bto: Die Vermögen werden also relativ zum BIP sinken und nicht steigen.

    Das sehe ich auch so.

    Aber:

    Es wird m. A. n. KEIN Ende ausgiebiger Liquidität geben.

    Denn die REGIERUNGEN/STAATEN werden Liquidität wie noch nie in den Gesellschaften VERTEILEN müssen, um sie stabil zu halten (Sozialtransfers, Subventionen, …).

    Das ist gesellschaftlich WICHTIGER als die Vermögensbewertung und wird daher VORRANG haben.

    Bestätigung durch die Wahlergebnisse.

    Antworten
    • Richard Ott
      Richard Ott sagte:

      @Herr Tischer

      “Es wird m. A. n. KEIN Ende ausgiebiger Liquidität geben. Denn die REGIERUNGEN/STAATEN werden Liquidität wie noch nie in den Gesellschaften VERTEILEN müssen, um sie stabil zu halten (Sozialtransfers, Subventionen, …).”

      Doch, irgendwann endet das zwangsläufig. Vermutlich wie die Hyperinflation 1923 (“wir müssen Geld drucken und verteilen um unsere Gesellschaft während des Ruhrkampfes stabil zu halten”) mit einer harten Währungsreform.

      “Bestätigung durch die Wahlergebnisse.”

      Wie die Wahlergebnisse *danach* letztendlich aussahen und welche Politik dadurch – zumindest anfangs, solange es noch Wahlen gab – legitimiert wurde, wissen Sie bestimmt auch.

      Antworten
      • Dietmar Tischer
        Dietmar Tischer sagte:

        @ Richard Ott

        >Doch, irgendwann endet das zwangsläufig.>

        Gewiss.

        Wenn es nicht vorher durch Einschlag eines Meteoriten, eine gigantische Pandemie oder einen gewaltigen Krieg geendet hat.

      • Richard Ott
        Richard Ott sagte:

        @Herr Tischer

        Währungsreformen und Staatspleiten sind allerdings deutlich häufiger als die katastrophalen Ereignisse, die Sie hier beschreiben.

        Wenn auch für einen transferleistungsbeziehenden deutschen Rentner womöglich der Unterschied zwischen beiden Kategorien verschwimmt…

  9. weico
    weico sagte:

    Im Zeitalter der Vermögensvernichtung, träumt der Sozialisten-Chef von ganz anderen Sachen:

    “»Nach knapp 80 Jahren der Zurückhaltung«
    Für SPD-Chef Klingbeil soll Deutschland eine internationale »Führungsmacht« werden

    Deutschland soll stärkstes Militär Europas bekommen
    Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat mit seiner Zeitenwende-Rede nach dem Beginn des Kriegs in der Ukraine allerdings einen Wandel in der deutschen Außen- und Sicherheitspolitik versprochen und vor allem eine massive Aufrüstung der Bundeswehr eingeleitet. Er hat in den vergangenen Wochen mehrfach darauf verwiesen, dass Deutschland damit die mit Abstand stärksten Streitkräfte in Europa bekommen werde.

    Der SPD-Vorsitzende sprach sich auch für den Einsatz militärischer Gewalt aus, wenn dies nötig sei: »Friedenspolitik bedeutet für mich, auch militärische Gewalt als ein legitimes Mittel der Politik zu sehen«, sagte Klingbeil.”

    Eine “Führungsmacht” braucht dann auch einen starken “Führer/in”. Kommt geschichtsbewussten Leuten sicherlich sehr bekannt vor…!!

    Antworten
    • der Kater
      der Kater sagte:

      Krieg ist Frieden.

      Michl will es so. Wollte es immer so, und hat natürlich gewusst. Sie schreien es ja offen raus, was sie mit denen machen werden, die nicht mitziehen wollen.

      Antworten
    • Gerald
      Gerald sagte:

      Man kann pessimistischst darüber nachdenken:„ Er (Scholz) hat in den vergangenen Wochen mehrfach darauf verwiesen, dass Deutschland damit die mit Abstand stärksten Streitkräfte in Europa bekommen werde.

      Der SPD-Vorsitzende sprach sich auch für den Einsatz militärischer Gewalt aus, wenn dies nötig sei: »Friedenspolitik bedeutet für mich, auch militärische Gewalt als ein legitimes Mittel der Politik zu sehen«, sagte Klingbeil.”

      Eine “Führungsmacht” braucht dann auch einen starken “Führer/in”. Kommt geschichtsbewussten Leuten sicherlich sehr bekannt vor…!!“

      ABSOLUT Und könnte böse meinen, dass diese Regierung den nächsten Krieg vom nächsten irren „Führer“ vorfinanziert in der vermeintlichen besten Absicht, genau diesen zu verhindern. Möge ich bitte UNRECHT haben…

      Antworten
      • weico
        weico sagte:

        @Gerald

        “Man kann pessimistischst darüber nachdenken:„ Er (Scholz) hat in den vergangenen Wochen mehrfach darauf verwiesen, dass Deutschland damit die mit Abstand stärksten Streitkräfte in Europa bekommen werde.”

        Solche Äusserungen werden in Ländern besonders beachtet, die mit einem “geführten sozialistischen Deutschland” …. schon ihre Erfahrungen gemacht haben !!

        Die neuste Äusserung von Scholz:
        Russian President Vladimir Putin fears the “spark of democracy” spreading to his country,..

        ..hat eine treffende Antwort von der Sprecherin des Aussenministeriums (Maria Zakharova gebracht.

        “German sparks have spread onto us a couple of times. We will not allow any more fires.”

  10. Namor
    Namor sagte:

    „Most people alive today grew up alongside a simply historic rise in financial wealth.”
    Stimmt wohl, aber seit 2009 war man fast permanent sicher,” “jetzt wird es krachen”. So gesehen hat sich nichts geändert, vielleicht kracht es demnächst, vielleicht geht’s noch die ein oder andere Runde weiter. Und in fünf Jahren lesen wir vergleichbares mit eben 45 Jahren “historic rise”.

    “relativ weniger Vermögen zu verlieren als die anderen.”
    Diese Idee hatte ich vor zehn Jahren auch schon. Vielleicht in fünf Jahren wieder mal, ohne große Verluste zwischenzeitlich.

    “Wir haben gut 40 Jahre steigenden Wohlstand gehabt, gemessen an Vermögen relativ zum BIP.”
    Relativ zum Gefühl schaut es mit dem Wohlstand weniger gut aus. 1,1 Notenschnitt Kinder bekommen in Berlin u. U. keinen Platz am Gymnasium. Bei uns im doch recht beliebten Landkreis bekommt man bei manchen Fachärzten gar keinen Termin mehr, mittlerweile braucht man auch langen Atem für einen neuen Hausarzt. Ich muss sieben Jahre länger arbeiten, womöglich länger und aktuell wird eine Arbeitszeitverlängerung andiskutiert. Die kalte Progression macht den Mittelstand zu Spitzenverdienern, aber nur fürs FA. Mein Vorgänger war noch beim Piloten im Cockpit, ich muss durch eine Sicherheitsschleuse, bald mit Notfallstoffen zwangsgeimpft. Ein Eigenheim rückt ohne Familie in kaum erreichbar Ferne. Plätze im Altersheim sind rar, die Zeit dort fast auf den Sterbeprozess reduziert. Pflegepersonal hetzt durch den Tag, keine Zeit für aufbauende oder tröstende Worte. Etc pp

    Antworten
    • Felix
      Felix sagte:

      @Namor

      Ich stimme Ihnen in der Beschreibung zu, aber nicht in der Antwort darauf. Man darf nicht alles mitmachen. Sie können die Reste Ihres Lebenstraumes nicht retten, in dem Sie kuschen. Das wird nicht funktionieren. Es wird nur immer schlimmer. Sie müssen sich wehren. Friedlich aber bestimmt. Die Grenze müssen Sie selbst finden. Für mich war es die “Impfung”. Als der Kanzler letztes Jahr davon sprach dass er keine Roten Linien mehr kennt, hat er meine überschritten.

      Antworten
      • Namor
        Namor sagte:

        @felix
        Eine Erzählung mir unbekannter Herkunft (Montaigne?) begleitet mich seit über 20 Jahren. Ein Germane wurde im imperialem Rom per Leiterwagen zu Hinrichtung gefahren. Gefesselt hat er es trotzdem geschafft, seinen Kopf in die Speichen des fahrenden Wagens zu stecken, Genickbruch und blieb so frei bis in den Tod.

        Eine neuere Erzählung von Egon Flaig in seiner Weltgeschichte beschreibt die Konsequenzen, als “US” – Sklaven die Fortpflanzung erlaubt wurde. Auch wenn Väter kaum Zugang zu den Kindern hatten und Kinder früh verkauft wurden und damit den Müttern entrissen wurden, werden die Sklaven doch führbarer. (Man muss auch nicht teuer Sklaven ernten, kaufen und verbringen.)

        Lange Rede kurzer Sinn. Wie weit die individuelle Widerstandskraft reicht, sieht man an den Grenzen. Kinder schleifen Trutzburgen mit Wimpernschlag.

    • Gnomae
      Gnomae sagte:

      @ Namor

      “Ich muss sieben Jahre länger arbeiten, womöglich länger und aktuell wird eine Arbeitszeitverlängerung andiskutiert.”

      Längere Arbeitszeiten wären unproblematisch, wenn ältere Arbeitnehmer entsprechend geschützt sind, d.h. vor Jobverlust gesichert sind. Genau dies ist nicht der Fall. Seit der Agenda 2010 läuft dies gewaltig schief.

      Wenn man bedenkt, dass Großkonzerne ihre Arbeitnehmer teilweise mit 51 Jahren in den Vorruhestand senden, ist die ganze Diskussion eine Lüge. Geschützt sind hier nur Angestellte und Arbeitnehmer von großen Firmen mit entsprechenden Programmen. Alle anderen sind ungeschützt. Ältere Arbeitnehmer werden diskriminiert, Hartz IV Leute erhalten wegen erhöhter Migration ohnehin keine neuen Jobs.

      Für Menschen ist kein Geld vorhanden, für die grüne Lobby hingegen sehr viel. Z.B. rentieren sich alte Windkraftanlagen nach Ablauf der staatl. Förderung nicht, also müssen wieder neue errichtet werden, damit die nächste Förderung abgegriffen werden kann.

      Finanzieller Wohlstand ist in Deutschland sehr behindert durch hohe Steuersätze.

      Antworten
    • Jacques
      Jacques sagte:

      @Namor:

      Sehe ich auch so. Niemand weiß was kommt, aber apokalyptische Prognosen sind eigentlich immer schon Unsinn gewesen.
      Boom und Depression, danach gehts wieder aufwärts.

      Probleme sehe ich eher im Immobiliensektor, da dort die Überbewertung viel mehr ins Auge sticht als bei Aktien und die Zyklen viel länger und schwerfälliger sind. Dort schmerzen die höheren Zinsen richtig, dagegen ist die Börse mittlerweile fast schon günstig.
      Gerade Konzerne wie LVMH oder Kering stecken die Inflation problemlos weg, die erhöhen sogar ihre Margen.

      Antworten
  11. weico
    weico sagte:

    ” bto: Die Vermögen werden also relativ zum BIP sinken und nicht steigen. Das ist eine Umkehrung der Entwicklung der letzten Jahrzehnte und es wird dabei darum gehen, relativ weniger Vermögen zu verlieren als die anderen.”

    Klar….und die Umverteilungsthematik wird dann, bei den “Wohlfahrtsparteien”, wieder ganz Oben auf der Liste stehen.

    Die Gewerkschaften melden ihre Bedürfnisse ja ebenfalls schon jetzt an..!

    IG Metall will Lohnplus von bis zu acht Prozent
    https://www.tagesschau.de/wirtschaft/unternehmen/ig-metall-tarifverhandlungen-101.html

    Nebenbei:
    ..ob dann weitere Milliardenhilfsgelder …für die Ukraine …wirklich so gut beim darbenden Wahlvolk ankommen wird….?!

    Antworten
  12. Richard Ott
    Richard Ott sagte:

    Wenn ich Bänker wäre, würde ich mir wünschen – oder vielleicht auch im Rahmen meiner bescheidenen Möglichkeiten darauf hinwirken – dass nach der Inflation möglichst bald eine Deflation kommt.

    Harte Felsen bricht man ja auch dadurch, dass man sie erst erhitzt und dann schockartig abkühlt; falls nötig den Prozess mehrmals wiederholen.

    Das hinterlässt eine Menge kleiner Trümmerstückchen, die man leicht durchsuchen kann, um sich das Wertvolle darin herauszupicken. ;)

    “Seasoned watchers of emerging markets know a Brazilian policy mix gets you a Brazilian growth/inflation mix.”

    Brasilien wäre doch gar nicht schlecht! Das Land ist so groß und so ressourcenreich, dass auch dumme Politiker seine Substanz nicht schnell zerstören können. (Theoretisch geht es schon, zum Beispiel mit Planwirtschaft und noch viel mehr Gelddrucken, siehe Venezuela.) Die Brasilianer müssen nicht hungern und erfrieren wird da auch niemand, darauf würde ich in Europa im nächsten Winter nicht mehr wetten…

    Antworten
    • Susanne Finke-Röpke
      Susanne Finke-Röpke sagte:

      Herrn Richard Ott:

      Sie schreiben, “die Brasilianer müssen nicht hungern und erfrieren wird da auch niemand, darauf würde ich in Europa im nächsten Winter nicht mehr wetten…”

      Also ich nehme Wetten an, dass in Europa im nächsten Winter ganz sicher gefroren wird. Dafür laufen mir im Moment zu viele Gaskraftwerke…

      Antworten
      • weico
        weico sagte:

        @Susanne Finke-Röpke

        Bei so eine (H)Ampelregierung weis man ja NIE woran man ist. Wankelregierung wäre wohl treffender.

        Längere Laufzeit von Kohlekraftwerken
        RWE-Mitarbeiter dürfen erst später in Frührente gehen

        https://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/kohlekraftwerke-fuer-strom-rwe-mitarbeiter-duerfen-erst-spaeter-in-fruehrente-gehen-a-ab8c27fb-0104-4cda-b315-45641a126241

        Nebenbei:
        Rahmstorf und die Klimajugend werden wohl, auf twitter, voll auf Amok drehen .

      • Susanne Finke-Röpke
        Susanne Finke-Röpke sagte:

        @weico:

        Ja, so ist das, wenn die Ideologie mit beiden Schienbeinen auf die Realität prallt. Hampelregierung würde ich sie aber nicht nennen. Dieses Volk hat sich mehrheitlich ideologisch darauf verständigt, dass nicht sein kann was nicht sein darf und Physik völlig überbewertet wird. Die Regierung tut nur, was sein Souverän will. Und jetzt merken sie langsam, dass ohne grundlastfähige Kraftwerke, ohne eigene Ressourcen, ohne Nord-Süd-Trassen und ohne Speicher kein Blumentopf zu gewinnen ist. Das tut dem Land vielleicht aber mal ganz gut.Zu viele Leute haben zu viele Dinge in den letzten Jahren für selbstverständlich genommen.

      • delidurdu
        delidurdu sagte:

        Susanne Finke-Röpke sagte:
        21. Juni 2022, 11:55:
        “Der Boykottbeschluss ist Quatsch, solange er innerrussische Versorgungsrouten betrifft. Wenn ich der Enklave zugestimmt habe, muss ich auch ihre Versorgung gewährleisten.”

        Haben Sie wirklich den Eindruck, dass für Russland der Grundsatz PACTA SVNT SERVANDA große Bedeutung besitzt?

      • Richard Ott
        Richard Ott sagte:

        @delidurdu

        “Haben Sie wirklich den Eindruck, dass für Russland der Grundsatz PACTA SVNT SERVANDA große Bedeutung besitzt?”

        Mindestens so große wie für die EU. Erinnern Sie sich zum Beispiel noch an die No-Bailout-Klausel im “Vertrag von Lissabon”? ;)

        Es hilft aber alles nichts, irgendwie müssen die Grenzen und die Transitregularien zwischen Litauen und Russland geregelt werden – und zwar möglichst so, dass dabei keine Landblockade von Kaliningrad herauskommt, sonst kann man sich eine Regelung auch sparen. Grundsätzlich dürfte ein Vertrag die beste Lösung sein, das ist deutlich besser als wenn NATO und Russland darum *kämpfen*, wo die Territoriumsgrenzen liegen und wer sie wann überschreiten darf um gegebenenfalls eine Enklave zu betreten.

      • Richard Ott
        Richard Ott sagte:

        @weico

        Das Interessante ist ja, dass Litauen sich dumm stellt und die Eskalation auf die EU-Sanktionen schiebt, zu deren Umsetzung Litauen ja verpflichtet sei, da könne man nichts machen:

        “Grund ist das mittlerweile sechste Sanktionspaket, das die Europäische Union wegen des Ukraine-Krieges gegen Russland erlassen hat, erklärte der litauische Außenminister Gabrielius Landsbergis am Montag in Luxemburg. Es läge nicht an Litauen, sondern an den europäischen Sanktionen, die nun in Kraft getreten sind. ‘Der Industriezweig, der diese Sanktionen nun zunächst umsetzt, das ist die litauische Eisenbahn. Und diese informiert ihre Kunden, dass ab dem 17. Juni keine sanktionierten Waren, weder Stahl noch Produkte aus Stahl, mehr durch Litauen transportiert werden dürfen.'”

        Tja, da hätte Litauen mal lieber ein Veto gegen den Sanktionsbeschluss eingelegt, schon aus eigenem Interesse.

        Die Russen sehen mit der Transit-Weigerung das komplette internationale Vertragssystem über den Transit und die Staatsgrenzen (!) zwischen Litauen und Russland nach 1991 in Frage gestellt. Darin steckt großes Eskalationspotential.

      • Susanne Finke-Röpke
        Susanne Finke-Röpke sagte:

        @weico: Ich bin gespannt, was die NATO macht, wenn die Russen einen LKW-Konvoi mit boykottierten Waren vom Mutterland in die Enklave Kaliningrad fahren, begleitet von einer Panzerdivision, um nicht unnötig Zeit mit Grenzkontrollen zu verlieren…

        Der Boykottbeschluss ist Quatsch, solange er innerrussische Versorgungsrouten betrifft. Wenn ich der Enklave zugestimmt habe, muss ich auch ihre Versorgung gewährleisten.

      • weico
        weico sagte:

        @Richard Ott

        “Die Russen sehen mit der Transit-Weigerung das komplette internationale Vertragssystem über den Transit und die Staatsgrenzen (!) zwischen Litauen und Russland nach 1991 in Frage gestellt. Darin steckt großes Eskalationspotential”

        Exakt.

        https://www.youtube.com/watch?v=jgopHWACUXs

      • weico
        weico sagte:

        @Susanne Finke-Röpke

        “Der Boykottbeschluss ist Quatsch, solange er innerrussische Versorgungsrouten betrifft. Wenn ich der Enklave zugestimmt habe, muss ich auch ihre Versorgung gewährleisten.”

        Richtig.

        Wer so leichtsinnig mit dem Feuer spielt, darf sich nicht wundern…wenn er sich gewaltig die Finger verbrennt.

      • Dietmar Tischer
        Dietmar Tischer sagte:

        @ Susanne Finke-Röpke

        >Wenn ich der Enklave zugestimmt habe, muss ich auch ihre Versorgung gewährleisten.>

        Die wird selbstverständlich gewährleistet.

        Auf dem Seeweg oder durch die Luft.

      • Richard Ott
        Richard Ott sagte:

        @Herr Tischer

        “Die [Versorgung] wird selbstverständlich gewährleistet. Auf dem Seeweg oder durch die Luft.”

        Ach, Sie meinen wie damals bei der Blockade von West-Berlin?

        Damals hat sich der Westen heftig beklagt und als Beleg dafür hergenommen, wie böse die Sowjetunion doch war – allerdings war er damals auch der Blockierte und nicht der Blockierende, das kann man also gar nicht miteinander vergleichen, nicht wahr? ;)

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