„Euro nicht mehr existenziell bedroht“ versus „Europa könnte 2014 in die Luft fliegen“

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Es sind ja dieses Jahr Europawahlen, und deshalb läuft die Maschine der Politik-PR auf Hochtouren. Die Krise ist beendet, hören wir von allen Seiten. Griechenland wird nach Irland und demnächst Portugal (Wie es wirklich um Portugal steht, lesen Sie hier.) wieder alleine an den Kapitalmarkt zurückkehren.„Euro nicht mehr existenziell bedroht“ vermeldet das Handelsblatt. Selbst die AfD hat aufgegeben und wird statt mit dem Thema „Euro“ mit einem an der CSU orientierten Programm in den Wahlkampf ziehen. Ein Fehler.
Es ist nicht ausgemacht, dass die Ruhe wirklich bis zum Wahltag im Mai hält. Und selbst wenn, brauchen wir eine aktive Diskussion der Herausforderungen, um zu konstruktiven Lösungen zu kommen. Stattdessen werden die Probleme totgeschwiegen („Davos: Tabuthema Griechenland“). Nur wenige trauen sich daran zu erinnern, dass die EZB nur Zeit gekauft hat und die Probleme weiter wachsen:

Der Spiegel:US-Ökonom Eichengreen: „Europa könnte 2014 in die Luft fliegen“, 25. Januar 2014

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