Bundesbank: Verschuldete Länder sollen Reiche zur Kasse bitten

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Nach mir (2011), dem IWF (Herbst 2013), den Professoren Reinhart und Rogoff (Dezember 2013), heute nun auch die Bundesbank: Statt die Steuerzahler anderer Länder zu belasten, sollten die Staaten bei Schuldenproblemen einmalige Vermögensabgaben erheben. Natürlich gibt die Bundesbank sofort Entwarnung: Kein Land müsse dies tun, alle hätten ja Zugang zum Kapitalmarkt – was wieder den Unterschied zwischen Liquidität und Solvenz zeigt. Ja, die Staaten der Eurozone sind noch liquide – der EZB sei Dank! -, aber nicht mehr solvent. Was die Bundesbank zudem ausblendet, sind die viel zu hohen Schulden der Privatsektoren. Diese werden zusammen mit den zu hohen Staatsschulden letztlich zu drastischen Massnahmen führen.

Hier die Kurznotiz aus dem SPIEGEL:

DER SPIEGEL: Bundesbank: Verschuldete Länder sollen Reiche zur Kasse bitten, 27. Januar 2014

Und hier der Link zum Monatsbericht der Bundesbank:

Bundesbank: Monatsbericht 1/66, Januar 2014

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