Drohender Strommangel

In Deutschland darf man es ja nicht ansprechen, gilt man doch dann wahlweise als „Klimaleugner“, „Umweltzerstörer“ und „ewig Gestriger“. Deshalb glaube natürlich auch ich, dass die Energiewende ein voller Erfolg wird und so wie die Chefin der Grünen (angeblich?), dass Strom im Netz gespeichert wird und nie ausgeht.

In der Schweiz ist das zum Glück anders. Dort darf man die Probleme benennen, die sich durch die Umstellung auf erneuerbare Energie ergeben, ein Land, das schon heute sehr viel erneuerbare Energie nutzt:

  • Eine lange, schwere ‘Strommangellage’ ist (…) die derzeit grösste Gefährdung für die Schweiz. Gemeint ist eine Unterversorgung von 30 Prozent im Winter – und zwar nicht wegen technischer Defekte, sondern einfach, weil nicht genug Strom produziert, importiert und bereitgestellt werden kann. In diesem Szenario käme es drei Monate lang mehrfach zu grossflächigen Abschaltungen, Stromrationierungen und vereinzelten lokalen Blackouts.“ – bto: Komisch, bei uns werden solche Risiken nicht thematisiert. Dabei sind wir doch viel radikaler in unserem Ausstieg. 
  • „Die Folgen: immense Vermögensverluste und wirtschaftliche Einbussen, die Landesversorgung und die innere Sicherheit würden beeinträchtigt, es gäbe Verletzte, Kranke und Tote. Der Schaden betrüge mehr als 100 Milliarden Franken, wie das Bundesamt für Bevölkerungsschutz errechnet hat. Dies bei einer Wahrscheinlichkeit von einmal in 30 bis 100 Jahren.“ – bto: Skalieren wir auf Deutschland mit dem Faktor 10 wären das wieder mal 1000 Milliarden Euro. Ein weiteres Erbe der Politik der letzten zehn Jahre.
  • Bisher ist es aber vor allem bei Warnungen geblieben. Sie nehmen in der Schärfe zu, aber überzeugende Lösungen haben sie noch nicht gezeitigt. (…) Für Stresssituationen seien jedoch Vorkehrungen zu treffen. Gemeint ist der Fall, dass im Winter Beznau I und II stillstehen und aus Frankreich weniger und aus Italien nichts importiert werden kann. Oder der verschärfte Fall, dass alle Schweizer AKW ausfallen und Deutschland und Italien forciert aus der Kohle aussteigen. Weil die Versorgungssicherheit im Winter zunehmend auf Importe abstellt, werden solche Stresssituationen in Zukunft wahrscheinlicher.“ – bto: Und auch wir setzen ja heimlich auf den (bösen) Atom- und Kohlestrom aus den Nachbarländern.
  • Pumpspeicherkraftwerke, Batterien und Technologien zur Umwandlung von Strom in lagerbare Brennstoffe zur Wiederverstromung sind zwar fähig, Spitzen und Flauten auszugleichen. Das Speichervolumen aller Stauseen könnte den Bedarf ein paar Wochen decken, reicht aber nicht aus, um Solarstrom für mehrere Monate vom Sommer in den Winter zu verlagern. Dazu müsste es um 30 Prozent erhöht werden.“ – bto: Und das stößt auch in der Schweiz auf immer mehr Widerstand.
  • In Deutschland gehen die letzten AKW 2022 vom Netz. Dadurch fallen insbesondere im Süden Grundlastkraftwerke weg. Sie werden substituiert durch Windkraft. Diese fällt jedoch vor allem im Norden an. Dabei ist unklar, wann die Leitungen in den Süden gebaut werden. Und wenn Deutschland beschleunigt aus der Kohle aussteigt, verschärfen sich die Lieferengpässe noch. Auch in Frankreich ist der Kraftwerkpark alt und der Ersatz unklar.“ – bto: Alle wollen importieren. Doch von wem? Ich denke, man sollte man die Versorger aus den Nachbarländern, wo man noch Strom herstellen darf, genauer unter die Lupe nehmen.
  • Die sichere Stromversorgung ist ein wichtiges öffentliches Gut, das etwas kosten darf. Die Schweiz muss sich ernsthaft überlegen, wie sie Produktionskapazität für den Winter hinbekommt. Ein AKW der neusten Generation, das den Strom sicher und weiterhin CO2-frei liefern würde, könnte eine Option sein (…) Technisch wären als Rückversicherung Gaskombikraftwerke mit CO2-Abscheidung naheliegend, die relativ rasch gebaut und schnell zugeschaltet werden können. Aber auch sie stossen auf Widerstand und sind nicht billig.“ – bto: Immerhin diskutiert man das in der Schweiz. Ich denke, wir setzen auf beschleunigte Deindustrialisierung. Dann brauchen wir ja nicht mehr so viel Strom.
  • „Am teuersten ist jedenfalls, jetzt nichts zu tun und sehenden Auges auf eine Mangellage zuzugehen. Dann müssen wir uns darauf einstellen, dass es im Winter zu ‘Lastabwürfen’ kommt. So nennt es die Branche, wenn sie den Konsumenten den Strom abdrehen muss.“ – bto: Ich denke, wenn es dann bei uns so weit ist, werden die Medien geschlossen betonen, wie wir durch unsere Enthaltsamkeit das Weltklima retten und die Parteien, die dafür stehen, erhalten noch mehr Zulauf. Das wird super.

→ nzz.ch: „Drohender Strommangel: Die Schweiz braucht einen Elektroschock“, 22. Mai 2019

78 Kommentare
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    Sharkeen sagte:

    … Sie schreiben von (fast) Blackout, dass das ganze Wassersystem brach steht, ist vielen nicht bewusst. Fäkalien irgendwo verstreut sind Ursache von vielen Krankheiten. Diese sind in Kostenrechnung nicht drin.

    2. das Stromnetz darf nicht nur national betrachtet werden, sondern gesamteuropäisch. In Norddeutschland (weiss nicht mehr wo) sollte ein Schiff gewässert werden. Darum wurde eine Stromleitung unterbrochen. In D kein Problem, aber in Spanien. Dies sind hoch komplexe Systeme, die nur schwer getrennt voneinander betrachtet werden dürfen.

    3. viele Milliarden € hat die dt. Regierung investiert um den CO2 Anteil zu senken? Gigantische Investitionen für die Energiewende. Allerdings ist bereits der Zweck (CO2) höchst umstritten, bzw. Liefert u.a. das cern (CLOUD) andere Ergebnisse. In Anbetracht dieser und weiterer Investitionen wäre evtl. der Effekt zu klären, oder ob denn die Konsequenzen (zu beheben) nicht massiv günstiger und sicherer wären. Al Gores Erklärungen sind alle nicht eingetroffen (im Gegenteil).

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    Sharkeen sagte:

    Herr Stelter,
    Haben Sie sich mal überlegt, wo Sie bei einem Blackout aufs WC gehen? Wasser gibt es keines.

    Ist Ihnen bewusst, dass in der Türkei ein (Strom) Incident geschieht, und Sie haben in Hamburg keinen Saft?

    Wissen Sie, dass Kanada gerade neuentwickelte AKWs baut? China hat Windkraft längst verabschiedet.

    Der Klimawandel hiess bis vor kurzem Klimaerwärmung, wurde allerdings unhaltbar, da die Temperaturen weltweit rückläufig waren (seit ca2000). Bis heute.

    IPCC (technischer Bericht) schreibt sehr viel interessantes:
    „The climate system is a coupled non-linear chaotic system, and therefore the long-term prediction of future climate states is not possible.“ Quelle: IPCC, Third Assessment Report, 2001, section 14.2.2.2, p.774 ‪https://www.ipcc.ch/site/assets/uploads/2018/03/TAR-14.pdf‬

    Eine Prognose bez. Klima wird nie möglich sein! Nie, da es mathematisch unlösbar ist. Klima ist ein nicht-lineares chaotisches System, das per Definition nicht modellierbar ist. Alle Rechenmodelle lagen bis heute daneben, da keines Wasserdampf und v.a. Sonne, Vulkanaktivitäten einschliesst.

    Würden Sie in ein Projekt investieren, dessen Modelle als völlig unzuverlässig gelten? Das ist kein hochrisiko investment, sondern Wahnsinn.

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    Barthel Berand sagte:

    @ Tobias W.

    Mit Blick auf die Uhrzeit Ihres Beitrags gehen ich davon aus, dass Ihre Fähigkeit zum verstehenden Lesen bereits ein wenig beeinträchtigt war; denn Sie haben offenbar nicht im Ansatz verstanden, worum es mir geht.

    Mein Beitrag sollte die wissenschaftstheoretischen Grundlagen verdeutlichen, die notwendig sind, um überhaupt wissenschaftliche Aussagen machen zu können. Das hat nichts mit Klima oder Wetter zu tun, nur mit Grundlagen. Ufos und Wetter waren hier nur Beispiele, um dies zu verdeutlichen.

    Bei der Klimaforschung stecken wir halt noch in den Kinderschuhen. Wir wissen noch viel zu wenig, um belastbare – widerlegbare – Aussagen machen zu können – auch mangels Rechnerkapazitäten. Daher haben wir hier das Stadium des Glaubens noch nicht verlassen. Unsere Erde ist hier immer noch eine Scheibe. Auch das war einmal Konsens – und einige Menschen hätten Ketzer wie mich sicher am liebsten vom Rand der Erde gestoßen.

    Wetter und Klima habe ich sicher nicht verwechselt. Klima ist eine statistische Kunstgröße, die langjährige Wetterdaten abbildet, Wetter ein reales Phänomen, dem wir täglich ausgesetzt sind. Wie soll man so etwas verwechseln? Ohne Wetter kein Klima.

    Ich hoffe, ich darf aber dennoch die Sinnhaftigkeit einer Größe wie „globale Durchschnittstemperatur“ bezweifeln, ohne dass Sie mir gleich wieder Unsinn unterstellen. Derartige Größen sind in etwa so sinnvoll wie die durchschnittliche Telefonnummer von München oder unser beider Durchschnittsgewicht. Selbst wenn die globale Durchschnittstemperatur sich verändert, wird es für einige Regionen eine positive, für andere Region eine negative Veränderung der Lebensverhältnisse mit sich bringen. Ich denke nicht, dass unsere Stellschrauben große genug sind, dies nennenswert zu beeinflussen. Aber auch dies nur ein – mein – Glaube. Andere glauben halt etwas anderes. Man sich selber nur bewusst machen, ob man etwas glaubt oder ob man etwas weiß.

    Wir sollten die Regeln unseres Zusammenlebens so organisieren, dass wir vom Glauben anderer stets verschont bleiben. Ich lege gar keinen Wert darauf, dass Sie meinen Glauben teilen. Ich möchte nur vor Ihrem Glauben verschont bleiben. Glauben, den man nicht teilt, empfindet man stets als Unsinn.

    Deshalb besteht die Kunst darin, Wissenschaft von Glauben unterscheiden zu können. Halten wir uns lieber an die Wissenschaft. Wer dabei mitreden will, kommt an einem Studium der Wissenschaftstheorie allerdings nicht vorbei.

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      Tobias W. sagte:

      „Mit Blick auf die Uhrzeit Ihres Beitrags gehen ich davon aus, dass Ihre Fähigkeit zum verstehenden Lesen bereits ein wenig beeinträchtigt war;“

      Von verschiedenen Zeitzonen haben Sie wohl auch noch nichts gehört, oder? Zu Ihrer Information: die Erde ist rund und auf der zu Ihnen angewandten Seite stellt man die Uhren anders als in Deutschland.

      Womit wollen Sie sich als nächstes blamieren?

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        ikkyu sagte:

        @ Tobias W.

        Sie werden aber doch nicht mit dem klimaschädlichen Flugzeug……??

        ….Klima-Heuchler?

        Ansonsten bin ich wie Sie dafür, dass sämtliche Kraftwerke in Deutschland unter grüner Regentschaft (= nicht zu leugnender Verantwortlichkeit) möglichst umgehend abgeschaltet werden, damit dieser Spuk schnell vorüber ist.

        Und zu den Grün-Wählern aus den bunten Städten:

        Kommt bei einem Blackout nicht auf´s Land, sonst bekommt ihr eine Tracht Prügel!

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    Barthel Berand sagte:

    @ Christian Hu

    „Der Mainstream ist Mainstream, weil er die robusteste Hypothese darstellt, welche durch eine Vielzahl von Forschungsergebnissen nicht widerlegt werden konnte. So funktioniert der Wissenschaftsbetrieb in der Regel.“

    Nein. Wissenschaft funktioniert anders. Ihre „robuste Hypothese“ ist keine Hypothese im wissenschaftlichen Sinne. Wissenschaftliche Hypothesen formulieren wahrheitsfähige Aussagen. Wahrheitsfähige Aussagen sind Aussagen, die prinzipiell widerlegbar sind.

    Beispiel:
    Die Aussage: „ Es gibt UFOs“ ist nicht wahrheitsfähig, da ich sie nicht widerlegen kann. Ich kann schließlich nicht den Nachweis erbringen, dass es keine UFOs gibt. Das ist denkunmöglich. Wir sind hier folglich im Bereich des Glaubens.

    Die Aussage. „Die Durchschnittstemperatur der Erde wird sich in X Jahren um X Grad durch menschliche Aktivität erhöhen“ kann ich ebenso wenig widerlegen. Wie sollte diese Widerlegung in einem nichtlinearen chaotischen System – wie dem Wetter – denn aussehen?

    Auch hier sind wir in dem Bereich des Glaubens. Klimakirche ist schon ein zutreffender Begriff. Wir sehen das allein daran, dass hier mit Begriffen wie „Konsens“ und „Leugnung“ gearbeitet wird. Das sind keine Begriffe, die in der Wissenschaft vorkommen.

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      Tobias W. sagte:

      „Die Aussage. „Die Durchschnittstemperatur der Erde wird sich in X Jahren um X Grad durch menschliche Aktivität erhöhen“ kann ich ebenso wenig widerlegen. Wie sollte diese Widerlegung in einem nichtlinearen chaotischen System – wie dem Wetter – denn aussehen?“

      Wer wie Sie Wetter und Klima verwechselt, sollte den wissenschaftlichen Konsens zum Klimawandel nicht als Klimakirche verspotten – das ist schon ein bisschen peinlich.

      Machen Sie sich doch bitte erst mal schlau, bevor Sie so einen Unsinn verbreiten.

      Die NASA hat dankbarerweise alles wichtige auf wenigen Seiten zusammengestellt:

      https://climate.nasa.gov/evidence/

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    Tobias W. sagte:

    „In Deutschland darf man es ja nicht ansprechen, gilt man doch dann wahlweise als „Klimaleugner“, „Umweltzerstörer“ und „ewig Gestriger“.“

    Man kann die Energiewende und ihre Umsetzung kritisieren – ganz ohne Polemik und in Anerkennung des wissenschaftlichen Konsens zum menschengemachten Klimawandels und der dringenden Notwendigkeit, den globalen CO2 Ausstoß drastisch zu verringern. Das ist kein Widerspruch.

    Aus meiner persönlichen Sicht war der Atomausstieg vollkommen unnötig. Man hätte den Atomausstieg auch noch in 50 Jahren machen können – nach der Bewältigung der Klimakrise. Statt dem Atomkraftausstieg hätte man schon vor 10 Jahren Kohlekraftwerke vom Netz nehmen müssen – um die Lücke zu füllen hätte man dafür neue moderne Atommeiler bauen können.

    Stattdessen liegt der kWh Preis in Deutschland für Haushalte bei über 0,3EUR – und lustigerweise hat das trotzdem nicht zu einem geringeren CO2 Ausstoß Deutschlands seit 2005 geführt. Zum Vergleich: ich zahle etwa 0,08EUR pro kWh im pazifischen Nordwesten der USA.

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    J.A. sagte:

    Denjenigen, die hier meinen, ein Blackout sei nicht sonderlich ernst zu nehmen, sei die Lektüre des Berichts des Ausschusses für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung mit dem Titel „Gefährdung und Verletzbarkeit moderner Gesellschaften –am Beispiel eines großräumigen und langandauernden Ausfalls der Stromversorgung“ und sodann (erstmaligen oder erneutes) Denken empfohlen:

    http://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/17/056/1705672.pdf

    Die Bundestagsdrucksache stammt vom 27.04.2011. Sie muß auch der Kanzleramtsinhaberin folglich zum Zeitpunkt der Verkündung der „Energiewende“ am 30. Juni 2011 (Beschluß des BT über den „Atomausstieg“ bis 2022) bekannt gewesen sein.

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    Carsten Pabst sagte:

    Wer es genau wissen möchte, was bei einem Blackout passiert, wird hier fündig:

    https://www.tab-beim-bundestag.de/de/pdf/…/buecher/petermann-etal-2011-141.pdf

    Die ersten dreißig Seiten genügen. Und wenn man weiterliest, kommt man nicht gerade zu der Erkenntnis, dass unsere Gesellschaft mit ihren Institutionen darauf vorbereitet ist.
    Aber dem kann abgeholfen werden. Die gibt es zur Zeit im Sonderangebot:

    https://www.ebay.de/b/Grubenlampe/167048/bn_83068906

    In diesem Sinne:
    Glück auf!
    Carsten Pabst

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    Umlandt sagte:


    Zitat:
    „„Pumpspeicherkraftwerke, Batterien und Technologien zur Umwandlung von Strom in lagerbare Brennstoffe zur Wiederverstromung sind zwar fähig, Spitzen und Flauten auszugleichen.“

    DAS IST FALSCH! WENN SIE GLAUBEN, DASS SIE MIT EINER „BATTERIE“ AUCH NUR FÜR 1 SEKUNDE DEN STROMBEDARF EINES LANDES AUFRECHTERHALTEN KÖNNEN. HABEN SIE VON DER TECHNOLOGIE KEINE AHNUNG. SOWAS FUNKTIONIERT NUR IM KLEINLEISTUNGSBEREICH FÜR PRIVATPERSONEN, DA KÖNNEN SIE MIT EINIGEN BATTERIEN UND EINEM DC/AC-WANDLER AUF 220 VOLT, WENN SIE GUT AUSGERÜSTET SIND EIN PAAR TAGE ÜBER DIE RUNDEN KOMMEN, ABER AUCH NUR, WENN SIE SPARSAME VERBRAUCHER WIE LED-LAMPEN, COMPUTER, RADIO ETC VERWENDEN, NICHT BEI GROSSVERBRAUCHERN WIE E-HERD, WASCHMASCHINE ETC. ICH WEISS, WOVON ICH SPRECHE, ICH BIN INDUSTRIE-ELEKTRONIKER.

    DEM VOLK WERDEN LAUTER MÄRCHEN UND LÜGEN ERZÄHLT!
    DIE MEISTEN DER WINDRÄDER IN DER NORDSEE SIND GAR NICHT ANGESCHLOSSEN! UND: WANN WEHT SCHON WIND?! UND GENAU IN DER RICHTIGEN STÄRKE! SONST GEHT DIE STROMERZEUGUNG NICHT! VON UMWELTBEEINTRÄCHTIGUNGEN WIE SYSTEMATISCHER VOGELMORD, GESUNDHEITLICHE SCHÄDEN AN DER BEVÖLKERUNG DURCH INFRASCHALL USW. GAR NICHT ZU REDEN!

    AUF SO EINEN QUATSCH UND GEISTIGEN DRECK WILL EINE HOCHVERANTWORTUNGSLOSE, HOCHKRIMINELLE BUNDESREGIERUNG (DIE ÜBRIGENS NICHT AUS ETHNISCH DEUTSCHEN BESTEHT) DIE STROMVERSORGUNG DEUTSCHLANDS BAUEN UND SCHALTET GLEICHZEITIG DIE SICHERE GRUNDLASTSTROMVERSORGUNG MIT AKWS AB, WEGEN „TSUNAMIGEFAHR“ IN DEUTSCHLAND! VERLOGENER GEHT ES NICHT! WER DIE AGENDA VON „JENEN“ KENNT, WEISS, DASS ES „JENEN“ OHNEHIN NUR UM DIE KAPUTTMACHUNG DEUTSCHLANDS GEHT!

    „ENERGIEWENDE“, „RETTUNGSCHIRME“ (SYSTEMATISCH HUNDERTE MILLIARDEN DEUTSCHEN GELDES INS AUSLAND SCHICKEN, DEUTSCHLAND SELBER WIRD BEI „JENEN“ NATÜRLICH NIE GERETTET!) UND DIE ASYLPOLITIK, – DAS IST ALLES EIN UND DASSELBE, DEUTSCHLAND AN DIE WAND FAHREN MIT EINER VON SOROS-NGOS GESTEUERTEN MERKEL-POLITIK.

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    Umlandt sagte:


    Zitat:
    „In Deutschland darf man es ja nicht ansprechen, gilt man doch dann wahlweise als „Klimaleugner“, „Umweltzerstörer“ und „ewig Gestriger“. “

    NEIN! MAN GILT SOGAR ALS „NAZI“!
    WENN ES SO WEITERGEHT, WIRD „KLIMAWANDEL-LEUGNUNG“
    MIT „HOLOCAUST-LEUGNUNG“ PER „VOLKSVERHETZUNGSPARAGRAPH“ 130 GLEICHGESTELLT.
    UND WENN SIE NICHT AN STROMMANGEL GESTORBEN SIND,
    SO DEPPELN SIE NOCH HEUTE …

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    Dietmar Tischer sagte:

    > „Die Folgen: immense Vermögensverluste und wirtschaftliche Einbussen, die Landesversorgung und die innere Sicherheit würden beeinträchtigt, es gäbe Verletzte, Kranke und Tote. Der Schaden betrüge mehr als 100 Milliarden Franken, wie das Bundesamt für Bevölkerungsschutz errechnet hat.>

    >bto: Komisch, bei uns werden solche Risiken nicht thematisiert. Dabei sind wir doch viel radikaler in unserem Ausstieg.>

    Nix komisch, wir müssen uns doch nicht an den zittrigen Vögeln in der Schweiz orientieren, WIR thematisieren die Risiken dort, wo sie auftreten, NAHE an den Menschen.

    Hier UNSER Bundesamt für Bevölkerungsschutz:

    https://www.bbk.bund.de/DE/Ratgeber/VorsorgefuerdenKat-fall/Pers-Notfallvorsorge/Stromausfalll/Stromausfall.html;jsessionid=9E867978D8FB44B40A24905FFB019050.2_cid320

    Daraus auszugsweise:

    „- Mit warmer Kleidung lässt sich die Heizung eine Zeitlang ersetzen. Wer einen Kamin oder Ofen hat, sollte einen Vorrat an Kohle, Briketts oder Holz im Haus haben.

    – Halten Sie einen Vorrat an Kerzen und Taschenlampen (z. B. eine Kurbeltaschenlampe oder auch Solar- und LED-Leuchten) sowie Ersatzleuchtmittel, Batterien, Streichhölzer oder Feuerzeuge, Kerzen usw.im Haus

    – Kleinere Mahlzeiten können Sie auf einem Campingkocher zubereiten.“

    – Halten Sie ein batteriebetriebenes Radio bereit. Lesen Sie hierzu das Kapitel „Im Notfall auf dem Laufenden bleiben“

    Noch Fragen?

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      ruby sagte:

      Herr Tischer,
      die Infobroschüre hängt seit Jahren an der Pinwand, hat sämtliche Aufräumaktionen überstanden und wird auch abegstaubt.
      Radio läuft bei mir nicht mehr.
      Die Kerzen sind bereits so gut durchgetrocknet, daß sie wesentlich länger brennen als gemeinhin angegeben.
      PS
      Die Adresse im Internet ist beim Blackout nicht erreichbar, wer zu spät komnt…

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        ruby sagte:

        @Herr Tischer, das Vertrauen hatte ich in Regierungen und Behörden ja, aber das ist die Vergangenheit (Schirrmachers Versuche). Trotzdem sind sinnvolle Leistungen und Handlungen für die einzelnen Menschen immer positiv, um zu überleben. Soweit sehe auch ich es gekommen, Vertrauen in und für andere hat enge Grenzen.

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      Ulrich Remmlinger sagte:

      Herr Tischer, Ihr Sarkasmus in Ehren, es gibt aber ein Szenario, das mich zuversichtlich stimmt.
      Nach dem Blackout und der vollständigen Deindustrialisierung von D werden wir uns an dem Punkt wiederfinden, wie am 8. Mai 1945. Alle Transferempfänger werden dann fluchtartig das Land verlassen. Die verbliebenen arbeitsfähigen Menschen werden sich an ihre alten weißen Großeltern erinnern, werden die Ärmel aufkrempeln, jeder erhält als Start 20 DM, sie werden die grünen Trümmer beseitigen und ein neues Wirtschaftswunder starten. Das liegt in unseren Genen, genauso wie die Nibelungentreue bis zum Untergang.

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        Dietmar Tischer sagte:

        @ Ulrich Remmlinger

        Ich verstehe Sie.

        Sie wissen natürlich, was dem 8. Mai 1945 vorangegangen ist.

        Das war so ungeheuerlich, dass man sich dieses Datum nicht herbeiwünschen kann und es eigentlich nicht einmal ins Kalkül einbeziehen dürfte.

        Wenn Sie es dennoch tun, dann ernsthaft.

        Anhand Ihrer Beiträge hier am Blog traue ich mir diese Aussage zu.

        Sie haben insoweit recht, als es für die Überlebenden einen Neubeginn gab mit einer – aus historischer Perspektive gesehen – nahezu einzigartigen Erfolgsgeschichte.

        Das ist zweifellos ein zuversichtliches Szenario.

        Meines ist dennoch etwas anders und, wie ich meine, doch etwas zuversichtlicher:

        Die Grünen, unterstützt von allen Klimarettern, müssen so bald als möglich VERANTWORTUNG für das Land übernehmen. Es könnte bald erfolgen, denn gerade heute gab es Zustimmungswerte, die meine Erwartungen beflügeln.

        Dann, so hoffe ich, werden die Deutschen in Reaktion auf die betriebene Politik zur Besinnung kommen und dem Treiben ein Ende setzen – anders als jene Deutschen, die bis zum 8. Mai 1945 durchgehalten hatten und sich retten lassen MUSSTEN.

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    Ulrich Remmlinger sagte:

    Auf dem Blog von Rüdiger Stobbe wird tagesaktuell die Strombilanz für D aufgezeigt:
    http://www.mediagnose.de/2019/02/20/inhaltsverzeichnis/
    für den Wochenrückblick am 9.4.19 beschrieb er, wie die Netzfrequenz unter 50 Hz gefallen ist und Großverbraucher (Aluhütten) abgeschaltet werden mußten:
    https://www.achgut.com/artikel/woher_kommt_der_strom_und_ein_beinahe_blackout
    Wir verlassen uns in D vollständig auf unsere Nachbarn. Stobbe schreibt:
    „Am Donnerstag wurde sogar mehr Strom im-, denn exportiert. Deutschland mutet seinen Nachbarn schon einiges zu. Bei Stromüberschuss müssen sie den Strom abnehmen. Bei Strommangel müssen sie aushelfen. Ich möchte mir nicht vorstellen, wenn die Nachbarländer auch so eine „Energiewende“ vorgelegt hätten.“ „Faktisch „funktioniert“ die deutsche Energiewende nur, weil unsere Nachbarn in erster Linie konventionelle Stromerzeugung betreiben. Insbesondere Frankreich mit seinen Kernkraftwerken ist Hauptexporteur nach Deutschland. Allein in dieser Woche wurden 0,15 TWh allein aus Frankreich importiert. Ein Dankeschön für die Hilfe im Notfall. Ein Dankeschön an alle europäischen Nachbarn für die großzügige Unterstützung Deutschlands.“

    Das wird die Beliebtheit von D in der EU sicher immens steigern. Danke, daß Herr Dr. Stelter dies hier anspricht.

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  12. Avatar
    Michael Stöcker sagte:

    „Immerhin diskutiert man das in der Schweiz. Ich denke, wir setzen auf beschleunigte Deindustrialisierung. Dann brauchen wir ja nicht mehr so viel Strom.“

    Sorry, Herr Dr. Stelter, aber das ist unsachliche Polemik. Richtig ist, dass wir keinen überstürzten Ausstieg aus Kohle und Atomkraft vornehmen dürfen. Richtig ist aber auch, dass es durchaus sehr realistische Konzepte einer solaren Kreislaufwirtschaft gibt. Ich empfehle hierzu den YouTube-Kanal von Prof. Quaschning: https://youtu.be/CE-6jsWCATk?t=204

    LG Michael Stöcker

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      Susanne Finke-Röpke sagte:

      @Herrn Michael Stöcker:

      Ja, Herr Dr. Stelter spitzt hier etwas polemisch zu. Aber umgekehrt gestehen Sie doch selbst zu, dass wir keinen überstürzten Aussteig aus Kohle und Atom vornehmen dürfen. Wie würden Sie denn dann den aktuell bereits beschlossenen deutschen Ausstieg aus beidem bezeichnen? Als geplant und nicht überstürzt? Ich denke, Herr Dr. Stelter liegt nicht weit weg von der Realität. Die Nord-Süd-Trassen für Windenergie sind bis zum Atomausstieg hinten und vorne nicht fertig, für die abgeschalteten Atomkraftwerke gibt es überhaupt keinen Plan und bei Dunkelflaute hoffen wir auf die Speicherfähigkeit des Netzes, da wir keinerlei zusätzliche Pumpspeicher oder Power to Gas bisher haben. Der von Ihnen verlinkte Prof. Quaschning ruft nicht umsonst den Zuseher dazu auf, seinen zuständigen Politiker nach solchen Dingen zu fragen. Das ist keine Lösung, sondern nur der verzweifelte Ruf eines Fachmanns nach politischer und gesellschaftlicher Unterstützung.

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        Thomas M. sagte:

        Da wir ein europäisches Stromnetz haben, könnte es sich leider kurios entwickeln. Wir machen alles grün und importieren dann den fehlenden Strom aus dem Ausland, wo er konventionell erzeugt wird.

        Bei oberflächlicher und isolierter deutscher Betrachtung könnte dann die Energiewende sogar als Erfolg gelten: Wir produzieren weniger CO2 und radioaktiven Abfall und der Strompreis steigt nicht allzu stark.

        Wir haben ja schon diverse andere umweltbelastende Industrien ins Ausland verfrachtet, so dass es vor Ort umweltfreundlicher ist, auch wenn sich netto global nichts ändert (oder sogar noch schlechter wird, weil der Umweltschutz in den anderen Ländern weniger gilt). Wäre insofern auch kein neuer Mechanismus.

        Ich könnte mir vorstellen, dass es sich sogar *automatisch* in diese Richtung entwickelt. Das wäre der Weg der geringsten Kosten – sofern Deutschland am schnellen Ausstieg aus konventioneller Energie festhält – und für andere Staaten / Energieerzeuger finanziell attraktiv.

        Time will tell…

      • Avatar
        Richard Ott sagte:

        @Thomas M.

        „Wir machen alles grün und importieren dann den fehlenden Strom aus dem Ausland, wo er konventionell erzeugt wird. Bei oberflächlicher und isolierter deutscher Betrachtung könnte dann die Energiewende sogar als Erfolg gelten“

        Das nenen Sie „kurios“? Ich nenne es: Sich in die eigene Tasche lügen.

        „Das wäre der Weg der geringsten Kosten – sofern Deutschland am schnellen Ausstieg aus konventioneller Energie festhält – und für andere Staaten / Energieerzeuger finanziell attraktiv.“

        Sie müssen sich schon entscheiden: Ist das dann mit „geringen Kosten“ für uns verbunden – oder für andere Staaten „finanziell attraktiv“? Beides zugleich wird schwierig…

        Mal sehen, ob die Mehrheit der Wähler in Deutschland tatsächlich blöd genug ist, für die Umsetzung so eines hirnrissigen Plans zu stimmen.

      • Avatar
        Thomas M. sagte:

        Präzisierung was ich meine mit:
        der Weg der geringsten Kosten – bei schnellem Ausstieg aus konventioneller Erzeugung und zwar nur in Deutschland

        Dieser ist (kurzfristig auf jeden Fall, ggf. auch langfristig?) selbstverständlich teurer als wenn wir den Strom selber konventionell erzeugen.

        Aber durch Import von konventionell erzeugtem Strom wäre es günstiger als wenn wir eine riesige Speicher-Infrastruktur aufbauen (kurzfristig auf jeden Fall; ggf. auch langfristig?)

        Daher meine Vorstellung, dass es sich in diese Richtung entwickeln könnte. Zumal der Aufbau der Speicher-Infrastruktur richtig viel Action ist; der Import passiert hingegen automatisch, weil wir ein gemeinsames Netz haben. Ist also auch Weg des geringsten Widerstandes.

        Kurios finde ich ein gutes Wort für manche Entwicklungen in Deutschland: abgedreht, schrullenhaft, schrullig, überdreht, überkandidelt, ulkig, verrückt

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        Richard Ott sagte:

        @Thomas M.

        Schon klar, aber welcher Grüne ist wirklich so blöd, das als Fortschritt gegenüber der aktuellen Situation zu begreifen? Was haben wir davon, grundlastfähigen Strom aus Kohlekraftwerken oder Atomkraftwerken im Ausland zu importieren anstatt ihn in Deutschland zu produzieren. Und wie schützt dieser Irrsinn „das Klima“? Denken die Grünen da nicht drüber nach? Oder haben die eine ganz merkwürdige, nationalistische Umweltbilanz-Perspektive, der zufolge nur das relevant ist, was innerhalb der deutschen Staatsgrenzen passiert??

        Wenn ich natürlich ein Energieversorger in Frankreich oder Polen wäre, würde ich die deutschen Grünen und die Klimakids massiv fördern, so nützliche Idioten die meine Ziele umsetzen, ihrem eigenen Land schaden und dabei noch glauben dass sie die Welt retten, finde ich mein ganzes Leben nicht wieder.

      • Avatar
        Thomas M. sagte:

        @Richard Ott

        Ich denke nicht, dass irgendwer das so plant. Ob da nun jeder an die Herausforderung bzgl. Grundlastsicherung denkt, wage ich allerdings auch zu bezweifeln. Ich kann mir halt sehr gut vorstellen, dass es so kommt – ob man will oder nicht.

        Auf der einen Seite lese ich physikalisch interessiert zu *Ideen* *wie* man Strom speichern kann… auf der anderen Seite heißt es „ist weltweit ein Kohleausstieg bis etwa 2030 notwendig“, „spätestens 2038 ist Schluss mit Kohle“.

        Insofern nehme ich eine gewisse Lücke zwischen zur Verfügung stehender Technologie * Umsetzbarkeit (ökonomisch und bzgl. Ressourcen) und Ambitionen / Zielen wahr.

        https://www.weltderphysik.de/gebiet/technik/energie/energiespeicher/speicherung/

        „kommt in Frage“, „weitgehend im Stadium von Demonstrationsanlagen“… hört sich für mich nicht an, als ob morgen schon der große Rollout bevorsteht.

        Also nochmal: Die Forscher tüfteln gerade daran, wie man es *überhaupt* hinbekommt und die Politik hat schon mal beschlossen, dass in 20 Jahren, besser 10 Jahren alles umgesetzt ist.

        10-20 Jahre, um die Technologie zu entwickeln, anwendbar zu machen, ggf. knappe Ressourcen hierfür abzubauen und dann deutschlandweit zu installieren. Das ist mal ein sportlicher Zeitplan. Dann mal los.

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      FRK sagte:

      @Michael Stöcker 6. Juni 2019 um 09:37
      So, so, „sehr realistische Konzepte“, dann geben Sie doch bitte die technischen Einzelheiten über die gesamte Kette der „Kreislaufwirtschaft“ an….. Wirtschaft heißt Kosten-Nutzen. Wo sind die realistischen technischen und ökonomischen Zahlen und Nachweis einer überhaupt und finanzierbaren Machbarkeit???

      Wenn man nur den EE-Überschussstrom nutzen will, wird die Kosten-Nutzen-Situation noch ungünstiger aufgrund der hohen Volatilität des Wind-/PV-Stroms und somit des niedrigen Nutzungsgrads der PtG-Anlage. Berücksichtigt man desweiteren den niedrigen Nutzungsgrad der Wind-/PV-Anlagen selbst (10% bzw. 20%) kommt man auch auf gesellschaftlich nicht durchsetzbare erforderliche zu installierenden Leistungen, insbesondere für Wind-Anlagen und auch Kosten hierfür, um die erforderliche Speicher-Kapazität einzuspeisen.

      https://deutscherarbeitgeberverband.de/aktuelles/2016/2016_09_05_dav_aktuelles_speicher.html: „Zusammenfassend lässt sich sagen, dass für den großtechnischen Einsatz von Stromspeichern die heute verfügbaren Technologien um einen Faktor 100 – 1000 von den wirtschaftlichen und technischen Notwendigkeiten entfernt sind“.

      Bitte Gegenbeweis LIEFERN!!!!!

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        Christian Hu sagte:

        Erklären Sie erstmal, was der „Deutsche Arbeitgeberverband“ sein soll – fünf meckernde Rentner im Keller? Eine Quelle für Bauernfänger.

        Moderne Windräder (Onshore) kommen in der Spitze bereits auf ca. 60% mittlere Laufzeit pro Tag. Mag sein, dass die 10% mal aktuell waren, aber der technische Fortschritt macht auch hier nicht halt.

        Was ist denn Ihr Lösungsansatz für den Klimawandel? Oder wollten Sie nur mal Druck ablassen?

      • Avatar
        Martin S. sagte:

        @ Christian Hu
        „Was ist denn Ihr Lösungsansatz für den Klimawandel? Oder wollten Sie nur mal Druck ablassen?“

        Die Fakten heute: https://www.visualcapitalist.com/all-the-worlds-carbon-emissions-in-one-chart/

        Die Emissionskurve soll nach dieser Seite 2020 drehen. Weiterer Fakt ist aber, dass aktuell 150 Kohlekraftwerke weltweit im Bau sind, 50 in Planung, ein großer Teil der Menschheit noch immer nicht annähernd Anschluss an einen in Deutschland selbstverständlichen Lebensstandard.

        Hier in Deutschland wackelt der Schwanz mit dem Hund und rettet das Klima.

  13. Avatar
    Jochen Römisch sagte:

    Bei den Pumpspeicherkraftwerken ist die Schweiz ja in einer sehr guten Position.
    Ich habe gerade für Deutschland überschlagen: Alle Pumpspeicher zusammen haben etwa 6,5 GigaWatt Leistung.
    Deutschlands Verbrauch liegt meist zwischen 50 und 75 GigaWatt. Das heißt, wir könnten gerade einmal 10% des Verbrauchs maximal abdecken. Außerdem liefen diese Kraftwerke in weniger als sechs Stunden leer, selbst wenn sie vorher vollkommen gefüllt wären.
    Das heißt die durchschnittlich pro Tag benötigte elektrische Energie in Deutschland beträgt ca. 1780 GWh, während die gesamten Speicher 37,7 GWh (falls sie voll gefüllt sind!) bereitstellen könnten. Das sind ungefähr 2 % des Tagesbedarfs.
    Da bin ich aber froh, dass das „Netz als Speicher fungiert“.
    Quellen: https://www.agora-energiewende.de/service/agorameter/chart/power_generation/03.06.2019/06.06.2019/
    BMWI
    Baerböcks Geschwätz

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    Richard Ott sagte:

    bto: „Die Folgen [eines großflächigen Stromausfalls]: immense Vermögensverluste und wirtschaftliche Einbussen, die Landesversorgung und die innere Sicherheit würden beeinträchtigt, es gäbe Verletzte, Kranke und Tote“

    Naja, das sind so Probleme aus der analogen Welt für alte weiße Männer.

    Viel schlimmer ist: Ohne Strom funktionieren Facebook, Youtube und Instagram nicht! Das gibt ein riesen Geschrei bei den Klimakids! Wer soll denn die ganzen Bilder und Videos von den Hüpfdemos angucken wenn man die nicht ins Internet hochladen kann? Und wie kontaktiert man ohne Handynetz die Mutti, damit die einen mit dem SUV von der Klimademo abholen kann?

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      Susanne Finke-Röpke sagte:

      @Herrn Richard Ott:

      Sehe ich weitgehend so wie Sie. Und daher bin ich da auch relativ entspannt, dass die grünen Großstadtwähler irgendwann zur Vernunft kommen. Wenn nämlich neben fehlendem WLAN auch noch der Fernseher ausfällt, der Heizkörper kalt bleibt und man die 4 Etagen zur eigenen Wohnung mit den Einkäufen ohne Aufzug zu Fuß gehen muss, Straßen- und U-Bahn im Depot bleiben und der Kühlschrank ausfällt, wird auch dem Dümmsten klar werden, dass er vieles für selbstverständlich gehalten hat was nicht selbstverständlich ist. Und jetzt reden wir noch nicht über die Zeit nach Umstellung des Individualverkehrs auf Elektromobilität…^^

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        Hein sagte:

        Einkäufe in den 4. Stock hochtragen…
        Welche Einkäufe??
        Wenn großflächig der Strom ausfällt, funktioniert keine Kasse und schon gar nicht die unsäglichen Kreditkarten…
        Ob denn überhaupt noch lange etwas zu kaufen sein wird, ist dann die nächste Frage… ohne Strom können die Bestellungen nicht in gewohnter Form abgegeben werden…
        Und wie sollte geliefert werden, wenn die mit Strom betriebenen Zapfsäulen die liefernden LKWs nicht betanken können?
        Und selbst wenn LKWs liefern könnten, wäre doch unsicher, ob sie dank funktionsuntüchtiger Ampeln/elektronischer Wegweiser/Anzeigetafeln und dadurch gestiegener Unfallgefahr überhaupt am Ziel ankommen…

        Ich bezweifle, dass die Grünlinge das in diesem Leben noch lernen werden… Sie wollen einfach mit aller Macht ins 7. Jahrhundert zurück…

      • Avatar
        Susanne Finke-Röpke sagte:

        @Hein:

        Ich gehe davon aus, dass die Restbestände von Bargeld, das Vorhandensein von Stadtmärkten, kleinere Läden, Straßenverkauf, Getränkemärkte, etc. zu einem Minimum an Resteinkaufsverhalten führen werden. Im Zweifel mit dem Eimer beim Kartoffelbauern vor der Stadt 10 Kilo vom Feld weg erwerben, bar zahlen und in den Fahrradanhänger packen…^^

      • Avatar
        Christian Hu sagte:

        @Hein:

        Niemand will ins 7. Jahrhundert zurück, vermutlich auch die Grünen nicht.

        Es geht am Ende darum, das 2 Grad-Ziel einzuhalten. Das schaffen wir nicht, wenn wir Strom weiterhin auf konventionelle Art erzeugen, sondern wir benötigen ein graduelles Ausphasen der Konventionellen und graduelles Einphasen der Erneuerbaren.

        Um nichts mehr als das geht es – niemand zwingt irgendwen, die Versorgungssicherheit zu gefährden. Die Kohle hat man schließlich extra für viel Geld als Sicherheitsreserve behalten und den Betreibern sowie den betroffenen Bundesländern einen goldenen Handschlag gegeben.

        Ich bin immer entsetzt zu lesen, dass manche hier anscheinend wirklich denken, dass Deutschland ein teures Parallelsystem bauen, am Tag X auf den Knopf drücken und hoffen will, dass alles gut geht.

        So funktionieren Transformationen nicht, und das hat auch niemand vor; der Staat muss lediglich Ziele und Leitplanken setzen, innerhalb derer sich der Markt bewegen kann

      • Avatar
        troodon sagte:

        @ Christian Hu
        „wir benötigen ein graduelles Ausphasen der Konventionellen und graduelles Einphasen der Erneuerbaren.“

        Haben Sie sich jetzt mal die Studie von energywatchgroup angesehen ?
        Wenn ja, erachten Sie die dort gemachten Annahmen für realistisch ?

        „wir“ sollten Sie zudem besser ergänzen durch „weltweit“…

      • Avatar
        m. sastre sagte:

        Sehr geehrter frau Finke-Röpke,
        Ihr Entspannung möchte ich erst einmal haben. Wenn die von Ihnen geschilderten Zuständen erst eingetreten sind, wer soll dann noch in der Lage sein, diese zu beheben, selbst wenn dann ein erfahrungsinduziertes Umdenken eisetzt? Ist die Stromversorgung erst ruiniert, dann geht es mit diesem Lande ganz schnell industriell und zivilisatorisch ganz weit bergab. Diese Dynamik wird dann Jahre anhalten und es gibt dann dank Bildungsmisere und Technologiezerstörung auch keine Expertise mehr, diesen Proteß zeitnah umzukehren. Es gibt jetzt schon niemanden, der in Deutschland noch Kernkraftwerke bauen könnte und in 2-3Jahren wird auch der Bau von Kohlekraftwerken ein Buch mit sieben Siegeln sein.

      • Avatar
        Christian Hu sagte:

        @troodon:

        habe ich leider noch nicht (bin gerade unterwegs mit eingeschränktem Internetzugriff), da Sie sie aber so nachdrücklich empfehlen, schaue ich sie gerne in den nächsten Tagen an!

        Scheint ja gut zu sein :)

        Mit „wir“ meine ich natürlich weltweit, es haben sich ja auch (fast) alle im Pariser Abkommen Ziele formuliert.
        Nicht jeder verkorkst es wie wir, aber immerhin haben wir durch die Anfangsinvestitionen unseren Beitrag geleistet…

      • Avatar
        Martin S. sagte:

        @Christian Hu
        Ich staune, wie man das 2 Grad Ziel mitsamt der dahinterstehenden Propaganda für real betrachten kann. Wo ist die aufgeklärte Naturwissenschaft hingeraten? Für Ökonomen, die keine bessere Idee haben, wie das Schuldensystem weiter am Laufen gehalten werden kann, mag das Spiel mit erneuerbaren Energien zwar willkommen sein, Land und Menschen wird es tatsächlich in Richtung 7. Jahrhundert katapultieren.

        Ich kenne Verhältnisse, wo stromlos gelebt wird, einmal am Tag der Dieselgenerator angeworfen wird bis die Waschmaschinen gewaschen haben. Das ist im Prinzip schon längst im Konzept der 100% Erneuerbaren angedacht, es ist aber kein Konzept für einen Staat mit Zukunft. Niemand, der außerhalb bei Verstand ist, wird uns das nachmachen.

        Und das alles wegen einer Fiktion.

      • Avatar
        Christian Hu sagte:

        @Martin S.

        In der aufgeklärten Wissenschaft ist der (menschengemachte) Klimawandel Konsens. Da ich auch ausreichen studifiziert bin, glaube ich gerne und bereitwillig an den wissenschaftlichen Konsens statt an Opas Märchenstunde.

        Äußerungen wie diese stärken am Ende nur die Grünen und stellen bto als Altherrenblog dar.

        Über Lösungswege können wir uns gerne nach Herzenslust streiten, aber bitte nicht über das 2-Grad-Ziel ansich

      • Avatar
        Martin S. sagte:

        @Christian Hu
        Aufgeklärte Wissenschaft und das Klammern an einen behaupteten Konsens (über was genau?) widersprechen sich. Aufgeklärte Wissenschaft lebt von Hypothese, Verifikation und Falsifikation. Das ist altersunabhängig.

        ‚Studifiziert‘ zu sein ist kein Qualitätsmerkmal an für sich. Dass aber eine verstandene Wissenschaft nicht durch viele Modelle repräsentiert sein kann, die auf eine kurze Vergangenheit ge-tuned sind (für die lange versagen sie), in der Zukunft aber beliebig streuen, sollte auch ohne Studium plausibel sein.

        Irgendwelche Grad–Ziele zu postulieren ist politischer Größenwahn. Bei einer exponentiell wachsenden Menschheit in Deutschland mit dem CO2-Schwanz der Welt zu wackeln ist Dummheit. Wir können uns zwar ruinieren, am weltweiten CO2-Ausstoß, der zu fast 100% natürlichen Ursprungs ist, wird das nicht viel ändern. Also heißt die Devise ‚Gemach, gemach‘. Wir müssen nicht glauben, die künftige Entwicklung der Welt schon jetzt vorwegnehmen zu müssen. Offensichtlich hat die Politik aus der Energiesparlampenepisode – eine Energie- und Ressourcenverschwendung – nichts gelernt.

      • Avatar
        Richard Ott sagte:

        @Christian Hu

        „Über Lösungswege können wir uns gerne nach Herzenslust streiten, aber bitte nicht über das 2-Grad-Ziel an sich“

        Aber selbstverständlich können wir uns auch über das 2-Grad-Ziel streiten, das ist nämlich ein von der Politik definiertes Ziel und die Ziffer „2“ wurde unter Maßgaben der Kampagnenfähigkeit ausgewählt. Wieso soll das Ziel ausgerechnet 2 Grad sein – und nicht 1,85 Grad oder 2,64 Grad? Können Sie das herleiten? Welche Annahmen machen Sie dabei und wie realistisch sind diese? Und was passiert wenn das Ziel nicht erreicht wird – was ja sehr wahrscheinlich ist wenn wir aus unserem deutschen Kleingarten hinaus zu den USA und nach China schauen? Welchen Plan haben Sie dann? Oder glauben Sie in dem Fall an den bevorstehenden Weltuntergang?

      • Avatar
        Richard Ott sagte:

        @Christian Hu

        „Sie sind es, der vom Mainstream abweicht, also müssen Sie es auch begründen.“

        Sie offenbaren gerade ein sehr besorgniserregendes Wissenschafts- und Gesellschaftsverständnis. Sie glauben, Ihre Ansichten brauchen keine Rechtfertigung oder Begründung weil „der Mainstream“ sie vertritt?

        Ich wollte ja eigentlich darauf hinaus, dass das berühmte 1,5-Grad-Ziel oder 2-Grad-Ziel (welches gilt denn nun?) und daraus folgend die ganze Idee der „CO2-Budgets“ auf einer ganzen Reihe von Annahmen beruht, die Sie sogar im IPCC-Bericht nachlesen können, mitsamt matrizenartigen Tabellen für alle möglichen alternativen Szenarien mit anderen Grundannahmen – aber was Sie da geschrieben haben lässt mir ja die Nackenhaare zu Berge stehen. Glauben Sie das im ernst? Oder waren Sie einfach nur zu faul für eine substanziellere Antwort?

      • Avatar
        Christian Hu sagte:

        @Hrn. Ott:

        warum fragen Sie mich nach den Annahmen für das 2-Grad-Ziel, wenn Sie diese sogar schon detailliert vorliegen haben? Oder soll ich Ihnen helfen, eine Matrix zu lesen?
        Ich nehme wahr: Sie wollten doch nur wieder rumstänkern.

        Der Mainstream ist Mainstream, weil er die robusteste Hypothese darstellt, welche durch eine Vielzahl von Forschungsergebnissen nicht widerlegt werden konnte. So funktioniert der Wissenschaftsbetrieb in der Regel.

        Ihre Antwort steht immer noch aus. Vermutlich wird da auch nichts mehr kommen, weil die Faktenlage für „wir machen einfach weiter wie in den 80ern und alles wird gut“ sehr dürftig ist. Es gibt ja gute Gründe, warum man eben nicht einfach weitergemacht hat

      • Avatar
        Richard Ott sagte:

        @Christian Hu

        „warum fragen Sie mich nach den Annahmen für das 2-Grad-Ziel, wenn Sie diese sogar schon detailliert vorliegen haben? Oder soll ich Ihnen helfen, eine Matrix zu lesen? Ich nehme wahr: Sie wollten doch nur wieder rumstänkern.

        Ganz im Gegenteil: Ich will *Ihnen* helfen, zu verstehen, was Sie da eigentlich fordern. Offensichtlich wissen Sie es nämlich nicht. Sie begreifen das aber nicht und fühlen sich beleidigt, vermutlich weil ich Ihre religiösen Gefühle verletzt habe.

        Also nochmal: Das 1,5-Grad-Ziel beziehungsweise das 2-Grad-Ziel (welches gilt denn nun eigentlich, es geht doch angeblich um die Rettung der Welt, wenn das Ziel nicht eingehalten wird? Ist das wie bei Katholiken und Calvinisten?) sind politische Festlegungen, basierend auf inhärent unsicheren Modellrechnungen denen zufolge angeblich ganz schlimme Konsequenzen drohen wenn die „Erwärmungsziele“ gerissen werden. Zusammen mit der CO2-Sensitivität der Atmospäre, die ebenfalls nicht genau bekannt ist und vom IPCC irgendwo zwischen 1 und 5 taxiert wird (die bösen Klimawandel-Leugner würden sagen, sie sei „0“) ergeben sich daraus die wirren „CO2-Budgets“, die bei autistischen schwedischen Zopfmädlchen und karrierebewussten grünen Langzeitstudentinnen zur bekannten Weltuntergangspanik („wir haben nur bis 2030 Zeit“) führen.

        „Robust“ ist an Ihrer Hypothese überhaupt nichts, es ist einfach nur Propaganda. Wenn Sie, beziehungsweise Ihre Glaubensgemeinschaft, seriös wären, dann würden Sie statt eines 2-Grad-Ziels und eines CO2-Budgets, das angeblich nur bis 2030 reicht (kampagnentechnisch ein super gewählter Zeitpunkt), über verschiedene Szenarien diskutieren, die verschiedene Eintreffwarscheinlichkeiten hätten, je nach Ihrer angenommenen Wahrscheinlichkeitsverteilung darüber, wie groß den die CO2-Sensibilität der Atmosphäre tatsächlich ist. Auf der Basis dessen könnten wir dann darüber diskutieren, welche Kosten welche Maßnahmen zur „CO2-Einsparung“ hätten und zu welchen Szenarien über die Folgen des Temperaturanstiegs das dann führen würde (konkret voraussagen können das Ihre Priester, pardon, Mainstream-Wissenschaftler, ja auch nicht). Stattdessen schicken Sie hysterische, schreiende Kinder vor.

        „welches Ziel setzen Sie denn, mit welcher Begründung, unter welchen Annahmen und welcher wissenschaftlichen Basis? “

        Die CO2-Einsparziele sind alle sinnlos, China und Indien werden sich sowieso nicht daran halten sondern in diesem Jahrhundert alles dafür tun, ihren Wohlstand zu mehren. Grüne deutsche Befindlichkeiten interessieren die nicht, egal wie laut Sie schreien. Wir sollten uns stattdessen darauf konzentrieren, die Schäden der Erwärmung möglichst kostengünstig zu beheben beziehungsweise uns an die Erwärmung anzupassen, und zwar dann, wenn sie eingetreten ist. Wahrscheinlich werden wir dabei feststellen, dass die Schäden viel geringer sind als es die maximal hysterischen Apokalypse-Szenarien, die derzeit kolportiert werden, suggerieren.

      • Avatar
        Martin S. sagte:

        @Christian Hu

        „Der Mainstream ist Mainstream, weil er die robusteste Hypothese darstellt, welche durch eine Vielzahl von Forschungsergebnissen nicht widerlegt werden konnte. So funktioniert der Wissenschaftsbetrieb in der Regel.“

        Die Klimamodelle sind längst widerlegt, sie können das Klima vor 1850 bei relativ konstantem CO2 nicht modellieren. Was glauben Sie, warum sich die Protagonisten des 2°-Ziels mit Händen und Füßen dagegen wehren, dass es hunderte von Jahren vor 1850 mal mindestens genauso warm gewesen ist? Das ist Wissenschaftsbetrieb aber keine Wissenschaft.

        Führen Sie sich die Ereignisse bis ins 14 Jh. mal zu Gemüte: https://www.zobodat.at/pdf/DENISIA_0020_0115-0138.pdf

        Können Sie sich vorstellen, dass der Bodensee zwei Monate komplett zugefroren war? Von diesen Zeiten erholt sich unser Klima gerade, der Wissenschaftsbetrieb hat Mitte des 20 Jh. gefürchtet, dass wir wieder in diese Zeiten zurückfallen, jetzt fürchtet er das Gegenteil. Und alle springen hinterher.

      • Avatar
        troodon sagte:

        @ Martin S.
        Haben Sie den Artikel den Sie verlinkt haben selbst gelesen?

        Am Ende steht da :
        „Es deutet viel darauf hin, dass die Erwärmung, deren Beginn wir zur
        Zeit erleben, auf den Menschen (Verbrauch fossiler
        Brennstoffe) zurückzuführen ist.“

        Passt irgendwie nicht zu Ihren Posts…

      • Avatar
        Martin S. sagte:

        @ Christian Hu
        Sie dürfen das Dokument gerne dem Kohlekumpel zum Lesen geben. Vermutlich braucht er nicht mal den Hinweis, dass seriös dargestellten Temperaturverläufen aus der Vergangenheit die Unsicherheit der Messungen / Messmethoden mit angegeben wird. Wenn Sie nicht wissen was das ist empfehle ich Ihnen, mal ein Thermometer auf 0,1 °C zu kalibrieren. Es ist durchaus lehrreich zu sehen, was eine solche Genauigkeit bedeutet. Dass dies mit indirekten Methoden nicht zu erreichen ist weiß der Kohlekumpel schon.

      • Avatar
        Martin S. sagte:

        @Christian Hu oder den Kohlekumpel

        Wem Manns Hockey Stick gefällt, dem ist Andrew Montfords „The Hockey Stick Illusion“ zu empfehlen. Wer kein Geld ausgeben möchte kann in der aktuellen wissenschaftlichen Diskussion stöbern. In etwas sarkastischem Ton der ‚Kollaps des Hockey Sticks“, wo einfach die Auswertung von Baumringen weiter geführt wurde: http://joannenova.com.au/2014/12/hockeystick-finally-updated-with-modern-trees-collapses/ oder wie es zum abflachen der mittelalterlichen Warmperiode kam: https://wattsupwiththat.com/2013/08/21/ipcc-throws-manns-hockey-stick-under-the-bus/

        Der IPCC hat sich längst vom Hockey Stick verabschiedet.

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