China squeeze is hampering Asian growth

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Die Lage der Wirtschaft in China ist von erheblicher Bedeutung für die Weltwirtschaft. Hier ein zusätzlicher Blickwinkel:

  • Letztes Jahr war zum ersten Mal das ausstehende Volumen an Bankkrediten relativ zum BIP in den Schwellenländern höher als in den Industriestaaten.
  • Dies ist nicht überraschend, da erstere traditionell viel mehr von Krediten abhängen.
  • Und natürlich hat die lockere Geldpolitik im Westen das Kreditwachstum zusätzlich begünstigt.
  • China ist dabei nicht nur wegen der eigenen Schuldenprobleme ein Thema, sondern auch, weil chinesische Banken eine wichtige Rolle als Kreditgeber in der Region spielen.
  • 100 Milliarden US-Dollar haben chinesische Banken in der Region verliehen – ein Anstieg um 60 Prozent seit 2011 (!!!).
  • Dabei waren die Chinesen besonders risikofreudig, was die Qualität der Schuldner betrifft.
  • Jetzt, wo die chinesischen Banken unter Druck stehen, Risiko abzubauen und Liquidität zu sichern, halten sie sich zurück.
  • Folge: Die Zinsen steigen, und damit steigt das Risiko für Wachstum und Finanzstabilität.

Das ist nur ein weiteres Beispiel für die Folgen des billigen Geldes. Was dazu dienen soll, Krisen zu verhindern, schafft erst die Grundlage für wirkliche Krisen.

FT (Anmeldung erforderlich): China squeeze is hampering Asian growth, 11. Februar 2014

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