Berliner Bildungspolitik als Menetekel für den Niedergang des Standorts

Dass es um die Bildung in Deutschland nicht gut steht, dass wir uns damit die Grundlagen für unseren Wohlstand kaputt machen, ist wohlbekannt. Man denke an die Flut der Einser-Abiture und die verheerend schlechten Leistungen der Berliner Grundschüler bei Lesen und Rechnen:

→ Der Verfall des deutschen Bildungswesens in Zahlen

→ Viele können nicht lesen, etliche nicht rechnen

  • „Ein Schüler einer dritten Klasse soll eine kurze Geschichte aufschreiben. Er gibt ein liniertes Blatt ab, auf dem die Buchstaben nur schwer zu entziffern sind. „Jens und san Farta“ steht über dem Text. (…) es gelingt dem Schüler nicht, auch nur einen einzigen Satz zu bilden und gerade, lesbare Buchstaben zu schreiben. Testergebnisse am Ende einer zweiten Klasse zeigen ein ähnliches Bild: „ZNerg“ (Zwerg), „Bekarei“ (Bäckerei), „Blleter“ (Blätter), „kerst“ (Kerze) sind nur einige der Schreibweisen, die auch Kinder verwenden, deren Muttersprache Deutsch ist. Alltag an einer Berliner Grundschule.“ – bto: Nun sollte man nicht von einzelnen Beispielen auf die Gesamtheit schließen. Erschütternd sind die Beispiele allemal.
  • „Ein Schüler steht mitten im Unterricht auf und schlägt andere Kinder auf den Hinterkopf. Ein anderer schreibt über seinen Mitschüler in den sozialen Netzwerken: ‘Ich töte ihn. Ich schneide ihn auseinander.’ Ein türkischer Vater sagt zu einer Lehrerin, er habe keinen Respekt vor ihr. Ein Schüler wirft Schulsachen auf den Boden und weigert sich, sie wieder aufzuheben. Als die Erzieherin Konsequenzen ankündigt, brüllt er sie an: ‘Ich ficke diese Frau, ich ficke ihre Mutter, ich ficke ihren Vater. Diese Hure!’ Eine schwangere Lehrerin bekommt von einem Schüler einen Schlag in den Bauch. Eine Mutter, die auf Schwierigkeiten ihres Sohnes angesprochen wird, sagt zu einer Lehrerin: ‘Sie sind doch krank im Kopf’ – und dann: ‘Ich schlag dich jetzt, du.’“ – bto: Auch hier gilt natürlich, dass man aus diesen Beispielen nicht schließen sollte, dass es überall so ist. Richtig ist aber auch, dass wir aufgrund unserer Migrationspolitik mehr mit diesen Problemen zu tun haben werden.
  • „Von diesen Erlebnissen erzählt Doris Unzeitig in ihrem Buch, das ihre Zeit als Schulleiterin der Spreewald-Grundschule in Berlin-Schöneberg aufarbeitet. (…) mehr als 95 Prozent der Schüler haben einen Migrationshintergrund. (…) Unbefugte betraten das Schulgelände, Obdachlose nisteten sich auf dem Spielplatz ein, der Schulhof war verdreckt, Schüler und Lehrer wurden von schulfremden Personen belästigt.“ – bto: So sind die Zustände in der deutschen Hauptstadt.
  • „Der Berliner Bildungsverwaltung war Unzeitig ein Dorn im Auge. (…) Nach fünf Jahren gab Unzeitig schließlich auf, quittierte ihren Dienst und ging zurück in die österreichische Provinz. Um ihren Verbleib habe sich niemand bemüht – und das, obwohl die Stadt nahezu täglich über den eklatanten Mangel an Lehrern stöhnt.“ – bto: An der Internationalen Schule in Berlin hat der Senat durchgesetzt, dass rund 50 Prozent der Fächer auf Deutsch unterrichtet werden muss. Was ziemlich unpraktisch ist angesichts von Abschlusstests, die rein auf Englisch stattfinden.
  • „Die Berliner Bildungspolitik schmückt sich derweil gern mit Etiketten, die auf dem langen Weg der absoluten Gleichberechtigung Besserung geloben: diskriminierungsfrei, integrativ, inklusiv. Wie wenig solche Etiketten in der Praxis taugen, veranschaulicht dieser Erfahrungsbericht. Unzeitig entlarvt die ‘Mär vom friedlichen Miteinander der Kulturen’, das nicht funktionieren könne, wenn ihr tagtäglich arabische Väter begegneten, die sie nicht ernst nähmen und eine erfolgreiche Schulausbildung ihrer Kinder verhinderten. Nicht ein „Integrationslotse“ sei hier gefragt, sondern mehr Autorität.“
  • „Berlin ringt um mehr Lehrer, es mangelt an Schulplätzen und intakten Schulgebäuden, die Leistungsbilanz der Schüler fällt regelmäßig katastrophal aus. Man sollte meinen, die Bildungsverwaltung könne sich ein solches Gezeter, das Unzeitig hier dokumentiert, nicht leisten. Doch ihr Buch ist nur ein Dokument von vielen, die das Versagen der Berliner Schulpolitik abbilden. Zur selbstkritischen Lektüre sei es jedem Verantwortlichen der derzeitigen Bildungslandschaft empfohlen.“ – bto: was naiv ist. Die Zustände sind politisch ja gewollt, weshalb sollte einer von den Verantwortlichen das Buch lesen?

→ faz.net: „Eine Lehrerin sieht rot – Doris Unzeitigs Buch über die Spreewald Grundschule“, 18. November 2018

Kommentare (36) HINWEIS: DIE KOMMENTARE MEINER LESERINNEN UND LESER WIDERSPIEGELN NICHT ZWANGSLÄUFIG DIE MEINUNG VON BTO.
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    Scheidacker sagte:

    Unsere drei Kinder gehen auf die erwähnte Internationale Schule in Berlin. Sie ist ausgezeichnet. (Auf) Englisch wird von Native Speakers aus der gesamten Welt unterrichtet, auf Deutsch von deutschen Lehrern. Die Kinder kommen aus vielen Nationen, die Integration funktioniert hier. Das mag daran liegen, daß es eine private Schule ist, für die monatliches Schulgeld zu zahlen ist. Das hält diejenigen Eltern/Familien fern, denen gute Bildung kein Geld wert ist.

    Daß zeitweise die Quote der in Englisch unterrichteten Fächer über 50% lag, war kein Nachteil. Im Gegenteil. Mit der strikten Quote geht es aber auch. In der 6. Klasse legen die Kids bereits ein Cambridge-Exam Lebel B1 oder B2 ab. Das schaffen staatliche Schulen in der 9. oder später.

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      Scheidacker sagte:

      Ergänzung: die Grundschule der ISB hat übrigens gerade (nach der Herbstferien 2019) ein neues Schulgebäude eröffnet. Eine so moderne, so gut ausgestattete Und konzeptuell durchdachte Schule habe ich noch nicht gesehen. In ganz Berlin gibt es momentan vmtl. nichts vergleichbares.

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    guter-verwalter sagte:

    Meine – zugegeben radikalen – Vorschläge gegen die Bildungsmisere, als betroffener Lehrbeamter:
    1a) Berufsbeamtentum der Lehrer abschaffen. Mehr Lehrer anstellen und lernerfolgsbasiert entlohnen. Niedrigerer Betreuungsschlüssel: 15 SuS auf mind. 2 Lehrkräfte pro Fach.

    1b) Frühe Trennung von Bildungswegen gemäß der erreichten Lernerfolge, bei gleichzeitig hoher Evaluationsrate der Schülerleistung (pro Fach mind. 2mal alle 6 Monate).

    2) Abschaffung der staatlichen Schulpflicht und Einführung einer reinen Unterrichtspflicht (vgl. Österreich, Schweiz). Wahlfreiheit der Eltern, auf welche Art ein Kind beschult werden soll. Voucher-System, das Personen aus sozio-ökonomisch niedrigen Gehaltsklassen für mind. ein Schuljahr die Chance einräumt, ein Kind auf eine Schule eigener Wahl zu schicken.

    3) Refokussierung der Bildungspläne auf einen
    a) Sozialbildungsplan mit christlich-aufklärerischen Wertekanon (Werte u.a.: Gottesfurcht, Nächstenliebe, Freiheit der Meinungsäußerung, Entscheidungsfreiheit mit Tragen aller Konsequenzen, etc.) und auf einen
    b) Fachwissenschaftsplan zur Vermittlung klarer fachwissenschaftlicher Fakten (MINT, Sprachen, Ethik, Kunst und Musik).

    4) Freier Wettbewerb von privat oder kirchlich geführten allgemeinen und berufsorientierten Schulen. Schulen bestimmen selbstverwaltet über Bau, Einrichtung, Personalwahl, Schülerwahl (nach Eingangstests).

    5) Jährliche unabhängige Evaluationen des gesamten Schulbetriebes: Stichprobenartige Analyse von Schülerleistungsveränderungen, Unterrichtsqualität, Bausubstanz, Schulleitung, etc.

    6) Bildungsparlament: Demokratisch gewähltes Gremium aller Schulen eines Bundeslandes (Wähler: Schüler, Lehrer und Eltern einer Schule), das regelmäßig tagt und über die Ausgestaltung der Fachwissenspläne mit Wissenschaftsvertretern (keine NGOs, nur randomisiert ausgesuchte Uni-Professoren und Vetreter von Mittelstandsbetrieben) debattiert, um diese dann regelmäßig zu überarbeiten.

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      Dietmar Tischer sagte:

      @ guter-verwalter

      Sie sind Lehrbeamter und wollen das Berufsbeamtentum der Lehrer abschaffen.

      Was ist denn in Sie gefahren?

      Wissen Sie denn nicht, dass ca. 40% unser Jugendlichen studieren und davon wieder ca. 30% Beschäftigung beim Staat suchen?

      Wollen Sie vielen dieser Menschen die Zukunft verbauen?

      Das geht nun wirklich nicht.

      Denken Sie einfach daran, dass sie nach ihrem Studium eine Lebensleistung vollbracht haben, die mit der Pensionierung eine ordentliche Respektrente verdient.

      Und die Zeit dazwischen müssen sie halt noch irgendwie beschäftigt werden.

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        guter-verwalter sagte:

        @Herr Dietmar Tischer:
        Sie haben recht gelesen. Um es mit einem historischen Filmzitat von Paul Dahlke zu verdeutlichen: „Jawohl mein Lieber, ich möchte das Glashaus [Berufsbeamtentum der Lehrkräfte] gerne demolieren, in dem ich sitze.“
        – – – – –
        @Axel:
        Wenn Dinge in ihrem Kopf inkompatibel sind, ist das kein Beleg dafür, dass diese Dinge auch in der Realität wirklich inkompatibel sind. Die Aufklärung war der Versuch, sich von Kirchenmacht gepaart mit Weltmacht zu befreien. Aber mehr als imperfekt. Viele ihrer wohl heroisch verklärten Aufklärergestalten gestanden Frauen, „Wilden“ und „Geisteskranken“ keine intrinsischen Wert zu. Sir Isaac Newton war Physiker und nebenbei Privatokkultist. Darwin scheiterte als studierter Theologe immer wieder an der Theodizee, er fand nie eine seine Seele befriedigende Antwort auf die Sinnhaftigkeit von Leid. Nicht im Tierreich, nicht in der Gesellschaft (man denke an seine Inspiration durch Malthus) und v.a, nicht nach dem Tod seiner Tochter.
        Um es kurz zu machen: Jeder Mensch ist ein Anbeter einer „Gottheit“, sei es der offenbarte Gott der Christenheit, Buddha, Thor, die Selbstverwirklichung, die Vernunft, die Klimarettung, etc. Lesen/schauen sie mal nach Peter Berger: Ihre geliebte „aufklärerische“ Säkularisierungshypothese ist gescheitert, das zeigen alle modernen Datenerhebungen (dazu, neben Printmedien: https://www.youtube.com/watch?v=62zSU-U9GGE).
        Legen Sie also bitte im 21. Jahrhundert erstmal ihre rosarote „Aufklärungs-Himmel“–Brille ab, bevor sich andere bitten, den Gedanken der Ehrfurcht vor etwas Größerem als sie selbst (=Gott) abzulegen! Vorher kann man nämlich jeden Diskurs mit Ihnen sein lassen, weil sie mir zweierlei Maß messen, und denken, sie sähen alles klar und mit 100%igen Wahrheitsgehalt. Wie wunderschön „aufgeklärt“ doch ihre Haltung dann ist, nicht?
        – – – – –
        @ Herr Richard Ott:
        Sie treffen den Nagel auf den Kopf: Man „emanzipiert“ sich nicht von Anbetung, man verlagert sie nur auf ein neues Anbetungsobjekt. Die spannende Frage ist dann aber: Wenn nicht-anbeten anscheinend ausweglos ist – das menschliche Herz sucht sich laut Ihnen und auch laut den Texten der Bibel immerfort einen Ersatzgott–, welcher Anbetungsort ist dann der, der eine statistisch signifikante bleibende Verbesserung einer gesamten Gesellschaft herbeiführen kann. Nicht eine fehlerfreie (=sündlose) Gesellschaft, eine bessere.

        Aktuelle Studien (https://science.sciencemag.org/content/366/6466/eaau5141)deuten einen Weg: Das Christentum ist verantwortlich für unsere heutige WEIRD-e Gesellschaft (WEIRD = western, educated, industrialized, rich, democratic)

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      Axel sagte:

      @guter-verwalter

      Nur so nebenbei: Aufklärung und Gottesfurcht schließen sich übrigens aus!
      Wann hört dieser abergläubische Gottesquatsch endlich auf?
      Einer der größten kulturellen Errungenschaften des Abendlandes war der (aufklärerische) Geist, sich von der Religion zu emanzipieren (Säkulariesation) und seines eigenen Verstand zu bedienen.

      Leider kommt der ganze Allah und lieber Gott Schwachsinn jetzt wieder ins Land. Und zwar heftiger als in den letzten 400 Jahren zuvor…
      Hätte ich mir vor 10 Jahren NIEMALS vorstellen können, daß wir Deutschen das so stoisch über uns ergehen lassen.

      Symptomatisch dafür ist die Begründung eines (migrantischen) Kleinkriminellen, nur deutsche und keine Migranten abzuziehen, da diese die Mentalität besitzen, „sich nicht zu wehren“.
      Hart aber fair vom 25.11.19.

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        Richard Ott sagte:

        @Axel

        „Einer der größten kulturellen Errungenschaften des Abendlandes war der (aufklärerische) Geist, sich von der Religion zu emanzipieren (Säkulariesation) und seines eigenen Verstand zu bedienen.“

        Das Problem ist, dass die meisten Menschen sich nicht emanzipieren, sondern anfangen, an irgendwelchen anderen Schwachsinn als Religionsersatz zu glauben. New-Age-Spiritualität, Marxismus, Veganismus, Homöopathie, Hitler, Greta, oder, oder oder…

        „Symptomatisch dafür ist die Begründung eines (migrantischen) Kleinkriminellen, nur deutsche und keine Migranten abzuziehen, da diese die Mentalität besitzen, ’sich nicht zu wehren'“

        So denken halbwegs intelligente Kriminelle, Psychopathen und sogar Raubtiere immer. Wenn Sie die Auswahl haben, nehmen Sie das einfache Opfer, das sich nicht wehrt. Wer sich wehrt, provoziert einen Kampf, und den kann der Angreifer verlieren. Daraus folgt, dass es eine effektive Verteidigungsstrategie ist, glaubwürdig zu zeigen, dass man sich effektiv wehrt, falls man angegriffen wird.

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      geko sagte:

      zu 1a) Wie rekrutiert man dann Lehrer für die ungeliebte Provinz oder an „Brennpunktschulen“?

      zu 2) Was geschieht mit fähigen Schülern aus ärmeren Verhältnissen an teuren Privatschulen, nachdem der besagte Voucher aufgebraucht ist?

      zu 3 b) Für Handwerks- und Pflegeberufe sind Fähigkeiten in MINT, Sprachen, Ethik, Kunst und Musik eher von untergeordneter Bedeutung. Für die Gesellschaft als Ganzes aber, meiner bescheidenen Meinung, nach weitaus nutzenstiftender als etwa Steuerberater oder Künstler. (Man bedenke die Konsequenzen, die ein sechswöchiger Streik besagter Berufsgruppen mit sich brächte.)

      zu 4) Wie wäre dann mit leistungsschwachen oder verhaltensgestörten Schülern zu verfahren, die keine Schule aufnehmen will?

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        guter-verwalter sagte:

        @geko:
        Einen vollständigen Lösungsansatz werden meine kurzen „Thesen“ nicht liefern können; es waren nur Diskursansätze. In diesem Geiste: Danke für Ihre Nachfragen.

        zu 1a): Das wäre ad hoc/ von heute auf morgen sicher problematisch. Der Aspekt einer zeitlichen „Ablösephase“ (auch in der Lehrerausbildung) von altem und neuem System war meinem Gedanken implizit, aber nicht explizit ausformuliert. Entschuldigung dafür. Eine (zugegeben unausgegorene) Möglichkeit: Eine Art monetäre „Gefahrenzulage“ für Lehrkräfte in Brennpunkten, die über das zu zahlende Schulgeld mitfinanziert wird? Evtl. würden sich damit dann auch Clan/ Brennpunkt-Strukturen auflösen: Schule zu teuer in der Großstadt, dann Umzug aufs Land, wo evtl. eine billigere Schule ist. Brennpunkte werden langfristig dann durchweg heterogener bewohnt und keine Brennpunkte mehr. Die Frage nach Komplettverweigerern ist damit allerdings nicht geklärt.

        zu 2): Die häufigere Schülerevaluation müsste das dann zu Tage fördern. Da die Schule ihr Budget selbst verwaltet, kann sie bspw. aus den gezahlten Schulgeldern einen Begabten-Fond speisen, der einer begrenzten Schülerzahl den Schulbesuch ermöglicht, insofern eine echte Bedürftigkeit vorliegt.

        zu 3b):
        Richtig. Implizit in „fachwissenschaftlich“ steckt natürlich, dass die Wissensaspekte für die Ausbildungsziele der Schule angepasst sein sollten. Ein Altenpfleger muss nicht unbedingt programmieren können, aber über chemische Wirkstoffe und biologische Wirkungsmechanismen sollte er bescheid wissen. Das würden dann aber die Schulparlamente (siehe Punkt 6) eben genau mit den Vertretern aus Wissenschaft und Mittelstand bildungsplantechnisch ausgestalten.

        zu 4): An der Tür der Schule hört Bildungsverantwortung nicht auf. Der Miteinbezug von Jugendämtern, Therapeuten, Inklusionspersonal in den Schulalltag muss natürlich stattfinden. Es geht um fordern und fördern. Aber ganz wird man Schulabbrecherzahlen – aus welchen Gründen auch immer – m.E. nach nie auf 0% bekommen. Ich habe explizit kirchliche Schulen mit aufgenommen, da ich persönlich ein Beispiel kenne, wo es eine private Schule mit christlichem Wertekanon zur Verwunderung aller Ministerialbeamten schafft, den „Bodensatz des Systems“ nicht nur zu verwahren, sondern zu fördern, seelsorgerlich zu begleiten und zu einem anerkannten Abschluss zu führen. Wenn Menschen Menschen um ihres Menschseins willen von Herzen lieb haben, dann wird aus einer Qual oft eine lösbare Herausforderung.

        Beste Grüße,
        der gute Verwalter

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      Axel sagte:

      @ guter-verwalter

      Wie kommen Sie denn darauf, daß ich die Aufklärer heroisch verehre?
      Ich betreibe keinen Personenkult!
      Aufklärung ist für mich, frei nach Kant, die Fähigkeit, sich seines Verstandes unabhängig von äußeren Einflüßen zu bedienen, und somit alles zu hinterfragen. Das gilt im besonderen Maße für die Religionen, die den Menschen einbleuen wollen, (meist nach dem Tod) eine Strafe zu erfahren, wenn man nicht nach bestimmten Regeln lebt. Dabei ist mir das private Verhalten der Protaganisten ziemlich wurscht!

      Ich störe mich dabei vor allen an Ihrem Begriff „Gottesfurcht“. Mich stört die ewige Angstmacherei, daß da etwas ist, vor dem ich mich „fürchten“ muß. Das untergräbt die Lebensfreude, lähmt ganze Kulturen durch einen kollektiven Schuldkomplex und versklavt das Individuum.
      Die Interkulturellen Konflikte, die ihre Legitimation durch den vermeintlich einzig richtigen und wahren Glauben oder Gott erhalten und somit geschickter Weise von jeglicher Individueller Verantwortung befreien, sind zudem hinlänglich bekannt und für den Frieden auf Erden wenig gedeihlich!.
      Je gläubiger eine Gesellschaft ist, desto lebensfeindlicher ist sie übrigens(z.b. Wahabisten, Amish, Salafisten, orthodoxe Juden…).

      Ich bewundere daher den Mut all der Menschen, die entgegen den überlieferten Traditionen die Chuzpe haben, alles herkömmliche in Frage zu stellen um eigene Antworten zu finden, und sich nicht durch Gottesfurcht, so wie Sie diese als Lehrinhalt einfordern, einschüchtern lassen.

      Das die „Realität“ natürlich viel umfaßender ist und tiefer geht, als das, was unserem Alltagsbewußtsein zugänglich ist, daran gibt es ja wohl keinen Zweifel.
      Seit tausenden von Jahren berichten hunderte von Mystikern in allen Kulturen davon. Sie weisen alle auf das gleiche „Unausprechliche“ hin, auch wenn sie dafür je nach Kultur und Epoche unterschiedliche Begriffe verwenden. Im deutschen Raum ist Meister Eckhart wohl das herausragendste Beispiel!.

      Ich empfand es in diesem Zusammenhang schon seit meiner Schulzeit als Akt der Volksverdummung, daß in der Schule immer noch die Evolutionstheorie Darwins gelehrt wird. Es mag wohl sein, daß ein Tier die Fortentwicklung eines anderen ist. Der Mechanismus der zufälligen Genmutation, der zur Erklärung herhalten muß und der so zu komplexen Wesen wie den Menschen führen soll, spottet jedoch jeder Wahrscheinlichkeitsrechnung (dazu gibt es genug Lektüre) und widerstrebt zutiefst meinem inneren Gefühl.
      Lesen sie nur ein medizinisches Fachbuch, staunen sie über das harmonische Zusammenspiel der Abermilliarden von Molekülen und die perfekte Architektur der Zellen und Organe und lachen sie über die erbärmlichen Erklärungsversuche der kartesianisch geprägten Wissenschaftler, die ihrem Intellekt eine Allmacht zusprechen und nicht in der Lage sind, über die Grenzen ihres Verstandes hinauszublicken.
      Sie können Leben eben nur beschreiben aber nix erklären!
      Jeder, der sich offen und mit wachem Geist an so eine offensichtliche Tatsache wagt, der kommt nicht umhinne sich einzugestehen, daß der Natur eine Intelligenz innewohnt, die dem menschlichen Intellekt nicht zugänglich ist, ihn aber um ein unendliches übersteigt.
      In der mystischen Schau wird der Geist temporär von seiner biologischen Funktion der Übelebenssicherung befreit und sich dieser schöpferischen Quelle bewußt.
      Daraus läßt sich aber keineswegs ein universeller Verhaltenskodex für den banalen Alltag ableiten, wie es Usus ist in den Religionen und spirituellen Systemen!

      Von mir aus kann man dem Unausprechlichen auch den Namen Gott geben. Aber nur in dem Sinne, wie es in der Bibel steht, daß man sich kein „Bild“ davon machen soll.

      Genau das ist aber das Geschäftsmodell der Religionen. Sie „Bilden“ eine Wesen, das außerhalb der Natur (des Menschen) liegt, daß in Gut und Böse unterteilt (natürlich nur nach menschlichen Maßstäben!) und das jeden der sich diesem göttlichen Gesetzen widersetzt, geradewegs in die Hölle katapultiert.
      Mit Angst vor dem Fegefeuer, ewiger Verdammnis oder schlechtem Karma, werden Menschen gefügig gehalten und können so besser kontrolliert und auch in (Glaubens) Kriege geführt werden…

      Ich könnte jetzt so richtig losledern, will an dieser Stelle aber keine Traktate abliefern.

      Genug gefaselt. Zurück zur Wirtschaft.

      Also das mit dem Nullzins, das ist schon eine riesen Sauerei…

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        Joerg sagte:

        @Axel, ich bin zwar nur ein lausiger Verwalter, aber da juckt es mich in den Fingern ;-)
        Intellekt: Der Verstand ist von Gott gegeben und deshalb auch ohne Einschraenkung zu gebrauchen.
        Weshalb Glauben: Ich glaube an Gott, weil ich nicht (mehr) glauben kann, dass es Ihn nicht gibt (aehnlich wie wenn man an einen Weidezaun packt, der Strom fuehrt, man kaum hinterher leugnen kann, dass der Stromschlag Einbildung war). Sprich: ueberzeugt von Wahrheit.
        Regeln: Im Christentum geht es nicht um die Einhaltung von Regeln sondern um eine persoenlich gelebte Liebesbeziehung zwischen Gott und Mensch.
        Im Idealfall einer engen Beziehung, will ich bestimmte Dinge nicht tun, die von aussen vielleicht als Regel aussehen („der darf nicht“)?
        Ewige Gottesferne: Was nach dem Tod geschieht ist ggfls Konsequenz, nicht Anlass (k)einer Gottesbeziehung. Angst ist kein gesunder, anhaltender Motivator – fuer gar nix. Liebe schon eher.
        Gottesfurcht: Bei Gottesfurcht denke ich an Ehrfurcht (so, wie man liebevolle, weise Grosseltern fuerchtet/anerkennt/auf sie hoert/Liebe erwiedert) auch hier ist die liebevolle Beziehung der Schluessel (nicht Angst)
        Werke: Natuerlich gibt es sehr viele neg. Bsp von fundamentalem Glauben. Es ist ja auch nicht der Glaube der per se gut ist, sondern die Liebesbeziehung zu dem richtigen Gott.
        Es gibt auch viele gute Bsp (Diakonie, Sorge fuer Kranke, Arme, Ungebildete, Minderheiten) – das weiss jeder.
        Freiheit: Gott hat uns als freie Menschen geschaffen. Ohne Entscheidungsfreiheit (auch gegen sein liebendes Wesen) waeren wir Marionetten. Dann gaebe es eine klare Befehlskette und keine Fehler.
        Das waere ein langweiliges Spiel!
        Deshalb wirbt ER liebend um eine Beziehung zu uns Menschen und hat im Christentum die Bruecke von Gott zum Menschen durch Jesus Christus (Beziehung zu Jesus entfernt die Trennung) ermoeglicht.
        Alle anderen Religionen muessen aus eigener Kraft, mit eigener Anstrengung und Muehe versuchen einen Weg zu Gott zu finden.
        Ich kenne keine schluessigere, bessere, freiheitlichere, kulturell-adaptivere Religion als das Christentum.
        Jeder der versucht, aus eigener Kraft immer „gut“ zu sein, weiss, wie begrenzt wir Menschen sind.
        Ein bisschen Ehrfurcht (ohne Angst zu verbreiten) vor dem Hoeheren schadet Schuelern da selten!
        LG Joerg

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        Richard Ott sagte:

        @Axel

        „Die Interkulturellen Konflikte, die ihre Legitimation durch den vermeintlich einzig richtigen und wahren Glauben oder Gott erhalten und somit geschickter Weise von jeglicher Individueller Verantwortung befreien, sind zudem hinlänglich bekannt und für den Frieden auf Erden wenig gedeihlich!“

        Interkulturelle Konflikte und auch Krieg gäbe es auch ohne Religion. Denken Sie an den 1. Weltkrieg, als die deutschen Soldaten mit dem Spruch „Gott mit uns“ auf der Uniform auf die Schlachtfelder zogen. Die Soldaten der anderen beteiligten Staaten hatten meines Wissens keine solchen Sinnsprüche auf ihrer Kleidung, aber ihre Militärpriester erzählten ihnen exakt das gleiche wie die deutschen Priester und segneten ihre Waffen. Und die weit überwiegende Mehrheit der Bevölkerung in fast allen beteiligten Staaten waren damals Christen. Die Unterschiede zwischen Katholizismus, Protestantismus und orthodoxem Chistentum waren dabei kein wesentlicher Kriegsgrund.

        Religion ist ein Werkzeug, mit dem Sie die Menschen sehr effektiv zu Gewalt und Krieg motivieren können, aber längst nicht der alleinige Grund für Konflikte.

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    Axel sagte:

    Ist doch eine Superstrategie!
    Ich drossel das Bildungsniveau, produziere Schulabbrecher und Sozialleistungsempfänger.
    Wen werden die wohl später mal wählen? Die FDP, die an Eigenverantwortung appelliert oder die Linken, die sich mehr für die „Sozialschwachen“ einsetzen und ihnen mehr Wohlfahrtsleistungen zukommen lassen?
    In diesem Perpetuum Mobile der Machterhaltung werden den „sozialen“ Parteien die Pfründe für Generationen gesichert…

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      asisi1 sagte:

      Kann mich noch erinnern, bin jetzt 69 Jahre alt, als so ca. vor 40 Jahren die Grünen und die Sozis den Menschen eintrichterten, man kann keinen zur Arbeit zwingen! Aber die Vollversorgung war Pflicht!

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    Gnomae sagte:

    Die Berliner Bildungspolitik kann nicht Vorbild fuer die gesamte Republik sein, da es den Verantwortlichen an Einsicht fehlt. Eine parlamentarische Kontrolle findet offensichtlich nicht statt oder kann nicht durchgesetzt werden. Dies ist Staatsversagen auf hoechstem Niveau. Die Ordentlichkeit der Schulanlagen ist nicht nur den Lehrern zur Last zu legen, auch der Schulverwaltung. Migrantenkinder sollten auch gut ausgebildet werden. Wenn die Sprachausbildung fuer Migranten laenger dauert, muss das Schulsystem eben die Klassen anders aufteilen und diese Leute auch foerdern. Dies scheint aber fuer Berlin ein ideologisches Problem zu sein. Berlin sollte sich Frankreich (oder Bayern) zum Vorbild nehmen und das Schulsystem komplett umstrukturieren.

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    Ulrich Remmlinger sagte:

    Wenn man in die Zukunft schauen will, schaue man auf die USA. Dort war man uns bei den gesellschaftlichen Entwicklungen immer schon einige Jahre voraus. Die Zustände werden von Prof. Patrick Deneen sehr deutlich hier beschrieben:
    https://www.mindingthecampus.org/2016/02/02/how-a-generation-lost-its-common-culture/
    Zitat: „We have fallen into the bad and unquestioned habit of thinking that our educational system is broken, but it is working on all cylinders. What our educational system aims to produce is cultural amnesia, a wholesale lack of curiosity, history-less free agents, and educational goals composed of content-free processes and unexamined buzz-words like “critical thinking,” “diversity,” “ways of knowing,” “social justice,” and “cultural competence.”
    Solche Wieselwörter werden auch im vorletzten Absatz des Artikels angeführt (diskriminierungsfrei, integrativ, inklusiv).
    Deneen fährt fort: „Our students are the achievement of a systemic commitment to producing individuals without a past for whom the future is a foreign country, cultureless ciphers who can live anywhere and perform any kind of work without inquiring about its purposes or ends, perfected tools for an economic system that prizes “flexibility” (geographic, interpersonal, ethical).“
    Er beschreibt hier eine Eliteuniversität. Daß das Lernen dann in der Grundschule überhaupt nicht funktioniert, überrascht nicht.
    Nach seiner Kernaussage ist dies gewollt und kein Systemversagen. Dazu paßt, daß die Senatsverwaltung froh war, als Frau Unzeitig gegangen ist, anstatt daß die Verwaltung fragt, was man besser machen kann.

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      Dietmar Tischer sagte:

      @ Ulrich Remmlinger

      100%.

      Hier spricht keiner von einer Uni in der Lüneburger Heide, sondern von Princeton, Georgetown und Notre Dame.

      Sagt alles, wohin auch bei uns die Reise geht.

      Wir werden mit unserer Klasse ganz sicher auch amerikanische Standards unterbieten können.

      Was mir aufgefallen ist:

      >perform any kind of work without inquiring about its purposes or ends, perfected tools for an economic system that prizes “flexibility” (geographic, interpersonal, ethical).“>

      Ich hätte hier nicht “work”, sondern „activity“ geschrieben, weil für mich ARBEIT untrennbar von Mitteln, Zwecken und Werten ist mit Bezug auf meine Verortung im näheren und weiteren Umfeld bis hin in der Gesellschaft.

      Aber so ist es eben, wenn man mit „alten“ Erfahrungen behaftete Begriffe in einem ganz anderen Kontext gebrauchen muss.

      Das Schicksal alter weißer Männer …

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        Ulrich Remmlinger sagte:

        Herr Tischer, wenn Sie das Wort „Arbeit“ lesen, verknüpft ihr Gehirn das wohl immer noch unterschwellig mit „Arbeitsethos“.
        Damit haben Sie ihr Alter preisgegeben (so wie ich meines). :-)

  6. Avatar
    Dillmann sagte:

    Mit meinem Bachelor in der Tasche packe ich nächstes Jahr die Koffer und verschwinde ins Ausland – weniger Steuern, weniger Integrationsunwillige! Ich werde diesen Zirkus hier nicht finanzieren und sehen, wie unser schönes Deutschland den Bach runter geht. Bitte nicht falsch verstehen, ich bezahle gerne Steuern, auch hohe, aber nur für einen Staat bzw. für eine Gesellschaft, in welcher Leistung auch anerkannt wird und die eigene Identität nicht verleugnet werden muss. Deutschland hat nur noch 15 Millionen Nettosteuerzahler – und es werden jährlich weniger. Viel Erfolg LinksGrünSchwarzRot – das wird allein schon rechnerisch nichts mehr werden.

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    Dietmar Tischer sagte:

    >Nun sollte man nicht von einzelnen Beispielen auf die Gesamtheit schließen.>

    Dieser Satz ist immer richtig.

    Denn die Gesamtheit schließt auch Oberammergau ein und da sieht es vermutlich anders aus.

    Zudem ist man damit auf der richtigen Seite.

    Denn es sind ja nur Beispiele dafür, was es, mein Gott, halt auch mal gibt – womit man keinen Generalverdacht ausspricht und nicht diskriminiert.

    Berlin ist nicht Bayern.

    Wenn aber Berlin so wie es ist, quasi zum Normalfall wird (wenn auch vorerst nur dort und dort nicht nur das Bildungswesen betreffend), der woanders noch durchgesetzt werden sollte, sind wir längst in einer ANDEREN Republik.

    Menetekel war gestern, der Niedergang ist real.

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    Richard Ott sagte:

    bto: „Dass es um die Bildung in Deutschland nicht gut steht, dass wir uns damit die Grundlagen für unseren Wohlstand kaputt machen, ist wohlbekannt“

    Jaja, die Grundlagen für Wohlstand machen wir so kaputt. Aber gleichzeitig wird so die Grundlage für den Sozialismus gelegt, das ist viel wichtiger!

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      Susanne Finke-Röpke sagte:

      So ist es, Herr Ott. Wo kämen wir denn da hin, wenn gebildete junge Menschen auf einmal keine Sozialisten mehr wählen würden? Ich wüsste aber Abhilfe. Einfach entgegen der Gesetzeslage den Länderfinanzausgleich nicht mehr zahlen. Die Bundeswehr wird ihn nicht eintreiben…^^

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        Richard Ott sagte:

        @Frau Finke-Röpke

        „Wo kämen wir denn da hin, wenn gebildete junge Menschen auf einmal keine Sozialisten mehr wählen würden?“

        Die wirklich interessante Frage ist: Wieso sollten „gebildete“ Menschen überhaupt Sozialisten wählen, wenn wir doch in den vergangenen Jahrzehnten oft genug gesehen haben, wie sozialistische Systeme in der Praxis scheitern? Ist das, was diese Menschen, die sich für „gebildet“ halten, bekommen, in Wirklichkeit vielleicht gar keine Bildung?

        Yuri Bezmenov, ein in Deutschland leider kaum bekannter KGB-Deserteur aus den 1970er/80er Jahren, beschrieb das, was wir gerade im Berliner Bildungssystem sehen, als gegen den Westen gerichtete KGB-Strategie namens „ideologische Subversion“. Schritt 1: „Demoralisierung“. https://www.youtube.com/watch?v=5gnpCqsXE8g

        Wesentlicher Teil der Strategie war es, die Bevölkerung so weit zu verdummen und gleichzeitig mit marxistisch-leninistischer Ideologie vollzupumpen dass sie die Fähigkeit zu effektiven Abwehrmaßnahmen gegen die Subversion verlieren würde.

        Der Witz dabei ist natürlich: Den KGB gibt es nicht mehr, und ich glaube nicht, dass Russland aktuell noch ein strategisches Interesse daran hat, in Westeuropa ganze Generationen von Idioten heranzuzüchten. Wieso sollten sie das? Um Europa zu übernehmen, mit einer russischen Bevölkerung von ungefähr 140 Millionen im flächenmäßig größten Land der Welt? Uns brauchen die nicht, und der Staatsideologie von der weltweiten Ausbreitung des Kommunismus folgt Russland nicht mehr. Um das Märchen vom bösen Russen zu glauben, der ganz Europa erobern will, muss man schon selbst Opfer des Berliner Schulsystems sein.

        Ich glaube aber, die Linken in Berlin haben begriffen, dass man mit den Maßnahmen aus der Subversionsstrategie (die der SED natürlich auch bekannt war) seine eigene Bevölkerung dazu bringen kann, die Linken immer wiederzuwählen. Der Preis dafür ist die Schwächung des eigenen Landes, und das hinterlässt möglicherweise ein Machtvakuum weil es keinen „großen Bruder“ mehr gibt, der irgendwann übernehmen könnte. Wer weiß, wer dann irgendwann die Kontrolle bekommt? Die Clans vielleicht? Oder salafistische Islamisten mit freundlicher Unterstützung aus der Türkei?

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        Dietmar Tischer sagte:

        @ Richard Ott

        Ich schätze ja, dass Sie nicht alles glauben, was uns tagtäglich aufgetischt wird.

        Ich meine aber schon, dass Sie – mit Verlaub – auch einmal Ihre eigenen Positionen überprüfen sollten.

        Ich tue es jetzt einmal, obwohl Sie es sicher auch selbst könnten:

        >Uns brauchen die nicht, und der Staatsideologie von der weltweiten Ausbreitung des Kommunismus folgt Russland nicht mehr.>

        Russland braucht uns sehr wohl noch – und eigentlich mehr denn je.

        Denn auch Putin weiß, dass Russland nicht ewig von seinen Bodenschätzen leben kann und den Anschluss an die Moderne nicht verlieren darf. Den können nur wir sichern, weil die USA es zwar könnten, es aber nicht wollen, gegenwärtig zumindest.

        Insofern unterscheidet sich Russlands Position nicht grundsätzlich von der chinesischen.

        Putin hat aber das Problem, dass er Russland nicht so stabil halten kann wie die chinesische Regierung ihr Land, wenn der Westen sich mit Technologien und Ideen ausbreitet.

        Siehe dazu die Dissidenten in Moskau und die Uiguren in China – das ist schon ein gewaltiger Unterschied.

        Das alles und anderes (Krim) hat nichts mit Russland-bashing zu tun, sondern damit, dass Russland spezielle Sicherheitsinteressen hat, die sich nicht mit der Ausbreitung westlicher Ideen in Russland und vor seiner Haustür vereinbaren lassen.

        Daran ist selbstverständlich unserer Politik, u. a. der Ukraine gegenüber zu messen, aber auch Putins.

        Soviel Abgewogenheit ist m. A. n. schon angebracht, Russland kann sich dem Westen gegenüber jedenfalls nicht beklagen.

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        Susanne Finke-Röpke sagte:

        @Herrn Richard Ott:

        Ja, die Frage nach der Bildung ist interessant. Meine persönliche subjektive und statistisch durch nichts gerechtfertigte Analyse ist: es gibt abstrakte Bildung, die ohne Realitätschecks auskommt, und es gibt Bildung mit Realitätscheck. Ein Politologe kann ziemlich viel Unsinn machen, ohne dass es gleich auffällt. Ein Ackerbauer (gerne auch akademisch als Agrarwissenschaftlcer) kann das nicht, er merkt seine Fehler sehr schnell bei der nächsten Ernte oder deren Ausfall.

        M.E. ist die Arbeitsteilung schuld. Als in der Steinzeit noch jeder zum Broterwerb beitragen musste, gab es keine „Berliner Filterblase“. Die Notwendigkeit der Mammutjagd vor dem Winter musste im Stamm nicht groß diskutiert werden; Veganer gab es viele, aber meist für befristete Zeiträume und die waren es in der Regel unfreiwillig.

        Heute kann man nach langer Schulzeit und einem Studium der Politikwissenschaften, Psychologie, Sozialpädagogik u.ä.schaffen, durch lange elterliche Alimentierung, Bafög, Arbeit bei Staat oder NGOs etc. monatlich ausreichend Geld für die Erfüllung von Grundbedürfnissen beizubringen, ohne Wohlstand schaffen zu müssen, weil man von der Umverteilung desselben lebt. Man lebt von den produktiven Kräften, bekommt aber mehr als Hartz 4 und ist sich noch nicht einmal bewusst, von wem man lebt. Schön zu sehen an der Reaktion linker Journalisten auf die Bauernproteste. Die Journalisten würden es ohne diese Bauern nicht einmal lebend über den Winter schaffen, aber sie realisieren es nicht. Das ist abstrakte Bildung

        In der Steinzeit waren nach unseren Kenntnissen nur sehr kleine Kinder und die ganz wenigen Hochbetagten nicht an der Wertschöpfung beteiligt. Das war Bildung mit Realitätscheck.

        Das Problem ist nicht neu. Mao hat in Zeiten der Kulturrevolution bewusst Intellektuelle zur Feldarbeit geschickt, natürlich vor allem auch aus egoistischen Gründen der Zerstörung potentiellen Widerspruchs, aber sicher auch zur Erzeugung von Bodenhaftung. Das geht heute natürlich Gott sei Dank nicht mehr, aber 6 Wochen Rollentausch mit einem selbstständigen Landwirt oder Handwerksmeister würden etlichen Journalisten m.E. mehr bringen als siebte Stilistikkurs oder das zwanzigste Abgeordneteninterview.

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        Richard Ott sagte:

        @Herr Tischer

        „Ich schätze ja, dass Sie nicht alles glauben, was uns tagtäglich aufgetischt wird.“

        Früher glaubte ich viel mehr, aber man hat mir zu viele Lügen erzählt und das nicht gut genug vertuscht.

        Ich weiß schon, dass ich hier mit pro-russischen Standpunkten auch provoziere, aber ich meine das alles doch so, wie ich es sage.

        „Insofern unterscheidet sich Russlands Position nicht grundsätzlich von der chinesischen.“

        Nein. Die strategischen Ausgangspositionen der beiden Staaten sind komplett unterschiedlich.

        Bevölkerungsdichte Russland: 9 Einwohner/km²
        Bevölkerungsdichte China: 148 Einwohner/km²

        Irgendwo „Lebensraum“ erobern muss Russland ganz sicher nicht, und bei so einer niedrigen Bevölkerungsdichte reichen die natürlichen Ressourcen des Landes eine sehr lange Zeit. Notfalls wirtschaftet man autark, nach den vom Westen verhängten Sanktionen hat sich die russische Wirtschaft in bestimmten Sektoren in diese Richtung entwickelt. Mit internationalem Handel zwischen EU und Russland wäre unser aller Lebensstandard selbstverständlich höher als in der derzeitigen Situation, aber wenn das Pferd nicht saufen will, kann man es auch nicht dazu zwingen.

        „Das alles und anderes (Krim) hat nichts mit Russland-bashing zu tun, sondern damit, dass Russland spezielle Sicherheitsinteressen hat, die sich nicht mit der Ausbreitung westlicher Ideen in Russland und vor seiner Haustür vereinbaren lassen.“

        Die Sicherheitsinteressen Russlands sind aber positional, und nicht auf die Eroberung von Territorium ausgerichtet. Russland intervenierte in Syrien, weil es nicht will, dass sich islamistische Terroristen durch einen instabilen Krisenbogen im nahen Osten bis an den Kaukasus ausbreiten. Was dann in Tschetschenien passiert, haben wir ja alle schon vor 20 Jahren gesehen. Russland intervenierte auch in der Ukraine, weil es nicht will, dass russlandfeindliche NATO-Hilfstruppen mit Nazi-Insignien (Azov-Batallion) an der russisch-ukrainischen Staatsgrenze stehen, dass das eine gefährliche Situation wäre, versteht in Russland jedes Kind. (Im Westen interessanterweise nicht, obwohl der „Kampf gegen den Faschismus“ in Deutschland fast schon eine neue Staatsreligion geworden ist. Das muss an historischer Ignoranz liegen, oder daran, dass man Putin noch für viel gefährlicher als Hitler hält – oder es zumindest der Bevölkerung einreden will.)

        Und vergessen Sie die Krim, die war nie „ukrainisch“; und ein NATO-Flottenstützpunkt dort ist für Russland inakzeptabel.

        Das sind aber alles schon Detailfragen, mein ursprünglicher Punkt war, dass Russland unter Putin kein strategisches Interesse daran haben kann, ausgerechnet in Deutschland (was weit von der russischen Grenze entfernt liegt) Subversion zu betreiben. Oder halten Sie Deutschland ernsthaft für ein russisches Eroberungsziel oder zumindest für ein Land, in dem der böse Putin eine Marionettenregierung installieren wöllte?

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        Ulrich Remmlinger sagte:

        @ Frau Finke-Röpke, @ Herr Ott

        „Wo kämen wir denn da hin, wenn gebildete junge Menschen auf einmal keine Sozialisten mehr wählen würden?“

        „Die wirklich interessante Frage ist: Wieso sollten „gebildete“ Menschen überhaupt Sozialisten wählen, wenn wir doch in den vergangenen Jahrzehnten oft genug gesehen haben, wie sozialistische Systeme in der Praxis scheitern?“

        Ich bin der Meinung, Sie tun den jungen Leuten unrecht. Wenn man jung ist, ist es normal und richtig, idealistisch zu sein. Mit Anfang 20 habe ich mit hochroten Ohren ein Buch von Erich Fromm gelesen „Das Menschenbild bei Marx“. Fromm glaubt an das Gute im Menschen und alles Falsche beruht nur auf der „Entfremdung“. Ich wollte diese idealistische Weltsicht glauben, die Ernüchterung durch die Praxis lies natürlich nicht lange auf sich warten.
        Im Jahr 1970 war die Reaktion der Älteren noch ein verständnisvolles Schmunzeln. Sie haben dafür gesorgt, daß in den politischen Entscheidungen die Vernunft und das realistisch Machbare sich durchsetzten.
        Das Problem heute besteht darin, daß die Älteren sich bei den Teenagern einschmeicheln wollen und denen nach dem Mund reden und ihre Erfahrungen, die sie in der Praxis gewonnen haben, über Bord werfen. Warum ist das so? Ist der Grund, daß es nur noch so wenige Kinder gibt und jedes Einzelkind ein „Projekt“ ist? Ist es für die Älteren so wichtig, von der Jugend geliebt zu werden?
        Kurz: Das Problem sind nicht die Jungen, sondern die Alten!

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        Richard Ott sagte:

        @Herr Remmlinger

        „Kurz: Das Problem sind nicht die Jungen, sondern die Alten!“

        Naja. Da unterschätzen Sie glaube ich den Einfluss des Bildungswesens auf die Jungen. Kamen Sie von ganz alleine auf die Idee, mit Anfang 20 Erich Fromm zu lesen? Oder hat sie ein linker Lehrer oder Dozent oder ähnliches dazu inspiriert?

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        Dietmar Tischer sagte:

        @ Richard Ott

        Nur ein paar Punkte, dann sollte es aber auch wirklich genug sein bezogen auf Russland:

        >Russland intervenierte in Syrien, weil es nicht will, dass sich islamistische Terroristen durch einen instabilen Krisenbogen im nahen Osten bis an den Kaukasus ausbreiten>

        Russland INTERVENIERT also – sagen Sie selbst.

        Das ist eine Aktion, die Misstrauen sät, auch wenn die
        Gründe, die Sie nennen nachvollziehbar sind und bestätigen, was ich gesagt habe, dass sich nämlich Russland seiner internen Stabilität nicht so sicher sein kann wie z. B. China.

        Und ob die Ukraine je „urkainisch“ oder sonst etwas war, spielt erst einmal keine Rolle.

        Russland hat INTERVENIERT.

        Auch das war eine Aktion, die Misstrauen gesät hat.

        Russland hat natürlich Sicherheitsinteressen und der Westen sollte sich sehr gut überlegen, ob er die herausfordert. Die Ukraine so zu integrieren, dass er hochgerüstet an der russischen Grenze stehen kann, halte ich für keine gute Idee.

        Man kann aber der Ukraine auch nicht verbieten, sich dem Westen anzuschließen und damit ein attraktives Schaufenster für die Russen zu werden.

        Wie auch immer:

        Wer heute interveniert, und sei es aus Gründen seiner Sicherheit, wirft bei anderen die Frage auf, was morgen der Grund sein könnte, um eine weiter Intervention zu starten.

        Sie müssen einfach die Probleme sehen, die Russland für andere schafft, wenn es seine auf diese Weise löst.

        >Oder halten Sie Deutschland ernsthaft für ein russisches Eroberungsziel oder zumindest für ein Land, in dem der böse Putin eine Marionettenregierung installieren wöllte?>

        Natürlich nicht, das kann doch keine ernsthafte Frage sein.

        Russland braucht den Westen als wirtschaftlich starken KOOPERATIONSPARTNER und wird daher mit ihm einigermaßen pfleglich umgehen wollen.

        Interventionen, die Misstrauen säen, sind der Sache nicht dienlich.

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        Ulrich Remmlinger sagte:

        @ Herr Ott

        1970 gab es keine linken Lehrer oder Dozenten, die hatten alle noch den Krieg erlebt. Links waren nur die Studenten.
        Die Empfehlung Fromm zu lesen, kam von Kommilitonen. Politisch wurde ich beeinflußt von den Zeitungen „die Zeit“ und der „Frankfurter Rundschau“, die damals noch von dem FDP-Mann Karl-Hermann Flach geleitet wurde.

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        Richard Ott sagte:

        @Herr Tischer

        „Russland INTERVENIERT also – sagen Sie selbst.“

        Klar. Überrascht es Sie, dass ich das sage?

        In Syrien hat Russland durch eine Militärintervention auf Bitten Assads (die dadurch übrigens völlig völkerrechtskonform war) den Krieg zu Gunsten Assads mitentschieden.

        In der Ukraine und der Krim waren es, wenn wir ganz präzise formulieren wollen, verdeckte Geheimoperationen (die Amerikaner nennen das „covert actions“), die dazu führten, dass die so unterstützten pro-russischen Rebellen ihre Gebiete in der Ostukraine verteidigen konnten und die pro-russische Bevölkerung auf der Krim eine Volksabstimmung über ihre Sezession und den Anschluss an Russland durchführen konnte ohne von der ukrainischen Regierung zusammengeschossen zu werden.

        „Wer heute interveniert, und sei es aus Gründen seiner Sicherheit, wirft bei anderen die Frage auf, was morgen der Grund sein könnte, um eine weiter Intervention zu starten.“

        Richtig. Noch mehr Fragen über die Berechenbarkeit eines Staates werfen Interventionen auf, die aufgrund von vorgeschobenen humanitären Gründen, die noch nicht einmal originäre Sicherheitsinteressen in der jeweiligen unmittelbaren Einflusssphäre sind, durchgeführt werden. Die Zäsur für Russland und China war die Intervention der USA und einiger NATO-Verbündeter in Libyen, aber Sie kommen sicher selbst auf genügend andere Beispiele aus den letzten 20 Jahren.

        In Syrien haben die USA übrigens nicht nur Terroristen über Geheimoperationen finanziert, sondern auch direkt militärisch interveniert (anders als Russland ohne Zustimmung der Assad-Regierung, und demzufolge völkerrechtswidrig, was aber niemanden zu interessieren scheint). Auch nach Trumps „Syrien-Abzug“ stehen immer noch ungefähr 500 Soldaten auf den ostsyrischen Ölfeldern und ungefähr 200 Soldaten in einer Militärbasis nahe Al-Tanf, die die Amerikaner in der Nähe der irakischen Grenze auf syrischem Gebiet einfach in die Wüste gebaut haben. Angeblich um von dort aus den IS zu bekämpfen, tatsächlich um die südliche Autobahnverbindung zwischen Syrien und dem Irak und den dortigen Grenzübergang zu blockieren.

        Das Misstrauen ist auf beiden Seiten, und es ist in den vergangenen 20 Jahren deutlich gewachsen.

        „>Oder halten Sie Deutschland ernsthaft für ein russisches Eroberungsziel oder zumindest für ein Land, in dem der böse Putin eine Marionettenregierung installieren wöllte?>

        Natürlich nicht, das kann doch keine ernsthafte Frage sein.“

        Es gibt genug Hysteriker, die das ernsthaft in Betracht ziehen würden – oder zumindest entsprechende Propaganda betreiben, weil es ihnen nützt. Kennen Sie schon den legendären Anfang der Heute-Journal-Folge vom 4. April 2019 mit Claus Kleber? https://www.youtube.com/watch?v=MRFPK73dqL0

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        Richard Ott sagte:

        @Frau Finke-Röpke

        Zu der von mir aufgeworfenen Frage habe ich heute zufällig eine schöne Rede von Michael Klonovsky gefunden: https://www.youtube.com/watch?v=PAY5jx1Pc3E

        Der Schlüsselsatz: „Die heute Linke will nicht mehr der Überwinder des Kapitalismus sein, sondern sein Parasit. Das ist das Ergebnis der realsozialistischen Lektion.“

        Und spezifisch zur Bildungspolitik: „Die Linke heute ist ständig auf der Suche nach neuen Missständen, die sie bewirtschaften kann. Inzwischen muss sie die Missstände schon importieren. Wie seit Jahrhunderten ruft sie nach der Lenkung der Gesellschaft in ihrem Sinne, aber die Machtfrage stellt sie nicht mehr. (…) Stattdessen befriedigt sie ihr anti-elitäres Ressentiment mit permanenter Nivellierung. Von den Schulen und Universitäten bis zu den Redaktionen, Theatern, Museen, Opernhäusern und so weiter. Den Respekt vor der bürgerlichen Hochkultur, der einst zu den vornehmsten Pflichten jedes Marxisten gehörte, kennt sie nicht mehr. Ihr kulturelles Zerstörungswerk verbindet sie mit gesinnungspolizeilicher Bespitzelung – der Verfall der restbürgerlichen Gesellschaft kann ja gar nicht schnell genug gehen. (…) Es gibt zuletzt eine frohe Botschaft: War die Existenz linker Bewegungen jahrhundertelang ein Zeichen dafür, dass es vielen Menschen zu schlecht ging, ist die Linke heute das Indiz, dass es vielen Menschen zu gut geht.“

        Klonovsky, falls Sie ihn noch nicht kennen, ist übrigens der persönliche Referent von einem gewissen Bundestagsabgeordneten namens Alexander Gauland.

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