„A Warning About Chasing This Bull Market“

Letzte Woche besprach ich die Studie, die zeigt, dass die US-Börse von den fundamentalen Fakten getragen ist und man sich demzufolge keine Sorgen machen soll. Solange die Gewinnquoten hoch bleiben, ist alles o. k. Hohe Bewertungen auf hohen Gewinnquoten hängen miteinander zusammen und da nicht abzusehen ist, dass sich an den Gewinnquoten, getragen von Superstar-Firmen und Monopolisierung, etwas ändert, ist keine Änderung der Lage zu befürchten.

Dennoch gibt es auch weiterhin mahnenden Stimmen. So hier:

Zunächst die offensichtliche Feststellung, dass es wieder Party-Time ist: „investors are currently rushing to get back into the market, after bailing out in December, with a near reckless disregard for the consequences.“ – bto: was dann schön mit den Zuflüssen in Indexfonds unterstrichen wird. Wobei man sagen muss, dass sie auch Ende Dezember gekauft haben und im März verkauft. Vermutlich wird hier etwas mehr hineininterpretiert, als man wirklich sehen kann.

Quelle: Real Investment Advice

Schauen wir uns an, welche Indikatoren Sorgen bereiten könnten:

Warnzeichen Nr. 1: Die Abweichung vom Durchschnitt

  • „(…) in investing, prices must be both above and below the ‘average price’ over a set period of time for there to be an average. To many degrees ‘price’ is bound by the laws of physics, the farther from the ‘average price’ the current price becomes, the greater the pull back to, and generally beyond, the average. (…) Currently, the market is more than 8% above its longer-term daily average price. These more extreme deviations tend not to last an extraordinarily long time. Furthermore, reversions from these more extreme deviations tend to be rather quick.“ – bto: oder auch nicht. Wir wissen, dass die Märkte länger abweichen können. Dennoch hier die dazugehörige Abbildung:

Quelle: Real Investment Advice

  • „Currently, investors have become extremely complacent with the rally from the beginning of the year and are quick extrapolating current gains through the end of 2019. As shown in the chart below this is a dangerous bet. In every given year there are drawdowns which have historically wiped out some, most, or all of the previous gains. While the market has ended the year, more often than not, the declines have often shaken out many an investor along the way.“ – bto: Auch ohne einen Crash ist der Mark erfahrungsgemäß keine Einbahnstraße.

Quelle: Real Investment Advice

Warnzeichen Nr. 2: Markttechnik

  • Currently, the overbought condition of the market is near points which have denoted more significant corrections.“ – bto: In der Tat sind solche Analysen gut geeignet, um Wendepunkte vorherzusagen. Wenn alle investiert sind, fehlen per Definition die Käufer.

Quelle: Real Investment Advice

  • „The market/sector analysis shows the rather extreme price deviation in Technology, Discretionary, and Financials. Also, relative performance shows that it has primarily been Technology and Real Estate providing a bulk of the ‘alpha’ year-to-date.“ – bto: Diese Sektorkonzentration haben wir auch im letzten Jahr gesehen, am Ende mit einer extremen Fokussierung auf die FANGs. Dies ist ebenfalls zumindest ein Warnsignal.

Quelle: Real Investment Advice

Warnzeichen Nr. 3: Dollarstärke

  • „When the Fed embarked on QE, they wanted to ensure that the money created to buy Treasuries and mortgages was being held by the banks as excess reserves and not being used to form loans. (…) To help them keep the money on the sidelines and better control the Fed Funds rate, the Fed decided to pay banks interest on excess reserves (IOER). The IOER rate was set above the Fed Funds rate (the rate banks lend reserves to other banks on an overnight basis). The thought being that banks would rather collect a higher interest rate and take no risk than lend out money to other banks at a lower interest rate. (…) The IOER premium over Fed Funds served its purpose in keeping excess reserves constant and in capping the Fed Funds rate from 2011 to 2017. However, as shown below, its effectiveness started eroding with the advent of QT in October of 2017.“ – bto: Das war mir in diesem Zusammenhang noch nicht bekannt. Wir haben also als Ergebnis sichere Erträge der Banken. Doch wenn das nun nicht mehr gebraucht wird, wo liegt das Problem?
  • Die Antwort kommt hier: „We believe the liquidity drain associated with QT created a shortage of dollars among foreign banks. (…) Regardless of the reasons, a dollar shortage can become a dollar crisis if not addressed.

Warnzeichen Nr. 4: Gewinne

Die Aussage ist klar: Obwohl die Unternehmen immer noch die Vorhersagen „schlagen“, tun sie dies nur noch, weil zuvor die Erwartungen gesenkt wurden. Die Gewinne stagnieren oder sind bereits rückläufig, wenn man genauer hinschaut.

Alles kein Grund zur Panik, aber zur Vorsicht schon.

realinvestmentadvice.com: „Technically Speaking: A Warning About Chasing This Bull Market“, 30. April 2019

36 Kommentare
  1. Avatar
    ikkyu sagte:

    @ P. Pfanne

    Zitat:
    „Niemand hat behauptet, die Sonne würde unendlich viel Energie liefern.“

    Vielleicht nicht unendlich aber doch unbegrenzt.

    Siehe z.B. hier:

    „Die Sonne steht als Energiequelle unbegrenzt, umweltfreundlich und kostenlos zur Verfügung. Aus dem Sonnenlicht können Strom und Wärme gewonnen werden. Daneben sind die solare Kühlung und Prozesswärme innovative Einsatzbereiche der Sonnenenergie, die an Bedeutung gewinnen.

    Die Energiemenge, die jährlich von der Sonne auf die Erde einstrahlt, beträgt etwa das 2850-fache des weltweiten Bedarfs. Das Solarenergie-Potenzial kann durch heute bereits verfügbare Techniken weltweit erschlossen werden. “

    https://www.unendlich-viel-energie.de/erneuerbare-energie/sonne

    Aber Sie haben recht, es sind „Niemande“, die so einen Unsinn schreiben.

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    ikkyu sagte:

    @ P. Pan

    „Energiemangel wird nicht dazu gehören.“

    In Ländern, die auf Kernenergie setzen nicht.
    Deutschland dagegen wird mit ziemlicher Sicherheit nach dem Ausstieg aus der Kernenergie und der Kohleverstromung massive Probleme mit der Energieversorgung bekommen.

    Zur Entropie:

    Nach dem 2. Hauptsatz der Thermodynamik nimmt die Entropie bei irreversiblen Prozessen immer zu.

    Für die Erzeugung von Entropie gibt es aber eine maximale Grenze, die durch die Entropie-Differenz aus der Energie-Einstrahlung der Sonne (Wärmemenge/Temperatur der Sonnenoberfläche) und der Energieabstrahlung der Erde (Wärmemenge/Durchschnittstemperatur der Erde) festgelegt ist.
    (Die Sonne strahlt sozusagen negative Entropie auf die Erde)

    Da auch alle natürlichen Prozesse (Klima, Biosphäre) irreversibel sind und Entropie abgeben müssen, steht für den Menschen von diesem Budget nur ein begrenzter Teil zur Verfügung, wenn negative Auswirkungen auf das Ökosystem vermieden werden sollen.

    Wer sagt, dass die Sonne unendlich viel Energie auf die Erde strahlt, die ohne negative Auswirkungen auf die Umwelt genutzt werden kann, betreibt Volksverdummung oder ist selber dumm.
    Die von der Sonne auf die Erde eingestrahlte Energiemenge muss nämlich im Durchschnitt auch wieder abgestrahlt werden, weil sonst eine Erwärmung eintritt.

    Das ist alles ist grundlegende Physik und z.B. hier nachzulesen:

    https://www.physi.uni-heidelberg.de/~pelte/energie/energie4/start.htm
    (z.B. Kapitel „Nachhaltigkeit & Entropie“)

    Die beste Möglichkeit zur Lösung des Entropie-Problems ist nach meiner Meinung die Nutzung der Kernenergie, da dabei keine Gase emittiert werden und kein Eingriff in den Energiehaushalt der Erde stattfindet (nur der Mensch nutzt fossile Energieträger!).

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      Peter Pan sagte:

      > Wer sagt, dass die Sonne unendlich viel Energie auf die Erde strahlt

      Niemand hat behauptet, die Sonne würde unendlich viel Energie liefern.

      > Nach dem 2. Hauptsatz der Thermodynamik nimmt die Entropie bei irreversiblen Prozessen immer zu.

      Na sowas. Da muss ich doch glatt meinen Sohn auffordern, die Entropie in seinem Zimmer zu reduzieren, also Energie zu investieren um Ordnung zu schaffen. Bin ich froh, dass er so gerne Ziniminis (hochwertige chemische Rotationsenergie ;-) ) isst.

      > Die beste Möglichkeit zur Lösung des Entropie-Problems ist nach meiner Meinung die Nutzung der Kernenergie

      Hätte die japanische Softbank doch bloss mal jemanden gefragt, der sich mit grundlegender Physik und mit Preis/Leistung auskennt (also ikkyu, PR oder einen der anderen hiesigen Forumsexperten) bevor sie viele Milliarden in eine Solarstromanlage in Saudi-Arabien investiert.

      Immer dieses blöde Entropieproblem.

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        ikkyu sagte:

        @ P. Panne

        Zitat:
        „Hätte die japanische Softbank doch bloss mal jemanden gefragt, der sich mit grundlegender Physik und mit Preis/Leistung auskennt (also ikkyu, PR oder einen der anderen hiesigen Forumsexperten) bevor sie viele Milliarden in eine Solarstromanlage in Saudi-Arabien investiert.“

        Stichwort Preis-Leistungs Verhältnis:
        Wieviele Mrd. wurden denn in die deutsche Energiewende investiert und wie viel CO2 wurde damit eingespart? („Klimarettung war doch das Deckmäntelchen dafür)

        Mag sein, dass eine Solarstromanlage unter den geologischen Bedingungen in Saudi-Arabien effizient betrieben werden kann.
        Aber in Deutschland? Bitte vorrechnen.

        Außerdem fällt eine Anlage mit Zappelstrom ja auch garnicht ins Gewicht, wenn man gleichzeitig viele weitere grundlastfähige Kernkraftwerke baut.

        Zitat aus:
        https://www.n-tv.de/wirtschaft/Saudi-Arabien-plant-den-Atom-Einstieg-article20334851.html

        „Saudi-Arabien hat den Einstieg in die Atomenergie beschlossen: Das Kabinett des Ölstaats billigte einen Nationalen Atomenergieplan, der den Bau von bis zu 16 Kernkraftwerken in den kommenden 20 Jahren vorsieht, wie die amtliche Nachrichtenagentur SPA berichtete.“

        Na Peterchen, und wenn ich Ihnen jetzt noch erzähle, dass ihr Sohn bei seiner Aufräumaktion insgesamt betrachtet die Entropie erhöht, müssen Sie wieder ihre Rotationsnahrung einnehmen, um noch einen halbwegs klaren Gedanken fassen zu können. :-)

    • Avatar
      ruby sagte:

      @ikkyu
      Danke für den verknüpfenden Link Uni Heidelberg mit den kombinierenden Formeln und ihren Kurvendarstellungen sowie den Annahmen und Bedingungen. Ich halte ihn für sehr innovativ und fantasievoll.
      Nur zusammen können Mensch, Natur und deren Techniken überleben.
      Deshalb lese, denke und verbinde ich.
      Es gibt Freunde und Aufklärung.

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  3. Avatar
    Paolo Reggiani sagte:

    @ Peter Pan
    „Das Einstreuen von Begriffen wie „Thermodynamik“ dient den Crackpots nur um ihren Verlautbarungen einen wissenschaftlichen Anstrich zu geben. So wie die Hömeopathie sich gerne mit „Quantenmechanik“ schmückt.“

    Sie akzeptieren doch auch das 2. Newtonsche Gesetz dadurch, dass Sie zur Kenntnis nehmen, dass Ihr Körper der Gravität ausgesetzt ist. Warum nicht jenes der Thermodynamik?

    Ich habe mir die Webauftritte von Tony Seba angesehen. Dort gebraucht der Fortschrittsgläubige den Satz: „the stone age did not end because we run out of stones“. Dem setze ich entgegen: Die Steinzeit endete, da der Steinzeitgesellschaft die Leute ausgingen die a) weiterhin bereit waren mit der Steinhacke den Acker zu pflügen und b) die es sich leisten konnten, sich mit Faustkeilen jenen zur Wehr zu setzen, die mit Kupferschwertern bewaffnet waren.
    Unsere Zivilisation wird nicht daran enden, dass uns die Energie ausgeht, sondern ausreichende Mengen jener Form hochwertiger Energie, die sich in nützliche Arbeit umwandeln lässt, welche zum Erhalt der Zivilisation in ihrer jetzigen Skalierung erforderlich ist. Dazu gehört die mechanische Rotationsenergie, mit der Wellen angetrieben werden. Rotierende Wellen werden benötigt um Stromgeneratoren (i.e. Microsoft, Amazon, Google, Apple – kurz MAGA), Schiffswellen, Jetturbinen, Pumpen, Lastwagen, Traktoren, Mähdrescher anzutreiben, nicht viel anders als zur Kaiserzeit. Ich befürchte dass unserer Epoche die Menschen ausgehen werden, die sich diese hochwertige Energie leisten können.

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      Dietmar Tischer sagte:

      @ Paolo Reggiani

      Die menschliche Zivilisation ist bisher durchweg eine MATERIELLE Wachstumszivilisation.

      Insofern halte ich Ihrer Überlegungen mit Bezug auf den 2. Satz der Wärmelehre für durchaus RELEVANT. Das Zeitfenster ist dabei allerdings nicht deterministisch bestimmbar. Hier tendiere ich zu der Sichtweise von U. Remmlinger.

      Schließen Sie grundsätzlich aus – aus welchen Gründen auch immer – dass es auch ein wenn nicht vollständiges, aber doch weitgehend IMMATERIELLES Wachstum geben könnte?

      OB und wie wir dahin gelangen würden, ob über Preismechanismen oder was auch immer, sei dahingestellt.

      Wenn wir aber dahin gelangen würden, wären Ihre Begrenzungsüberlegungen zwar nicht hinfällig, weil wir – im günstigsten Fall – nicht ohne „materielle Reproduktion“ auskommen können, aber sie wären entschärft und würden das Zeitfenster „öffnen“.

      Wie sehen Sie das?

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        Dietmar Tischer sagte:

        @ Bauer

        Schon klar, „immateriell“ gibt es nicht ohne „materiell“.

        Ich meine lediglich, dass wir im Vergleich zu heute mehr immaterielles Wachstum haben können mit weniger materiellem, im EXTREMFALL mit keinem materiellem Wachstum.

        Sie verneinen den Extremfall.

        Ich glaube, dass Sie Recht haben – ab einem BESTIMMTEN Punkt.

        Wenn wir, d. h. die Community hier am Blog mehr kommentieren und weniger Auto fahren, dann haben wir immaterielles Wachstum mit abnehmendem materiellem Wachstum.

        Die Zunahmen am Verbrauch elektrischer Energie für den Netzbetrieb und den Server, auf dem Dr. Stelters Blog liegt, bedeuten mehr materielles Wachstum, wobei die weniger gefahrenen km weniger materielles Wachstum bedeuten mit dem Ergebnis, dass der Saldo für materielles Wachstum negativ sein dürfte.

        Irgendwann dreht das aber, wenn wir immer mehr bloggen und überhaupt nicht mehr Auto fahren.

        Dann haben wir immaterielles Wachstum mit materiellem Wachstum.

        Stimmen Sie zu?

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        Paolo Reggiani sagte:

        @Herr Tischer
        “ Das Zeitfenster ist dabei allerdings nicht deterministisch bestimmbar“

        Das sehe ich auch so, da die Prognose von Prozessen mit Zufallscharakter, die von unzähligen Entscheidungen und Verhaltensmuster einzelner abhängen, mit großer Unsicherheit verbunden ist. Eine lineare Betrachtung, wie sie wirtschaftlichen Modellen oft zugrunde liegt, trifft meist über sehr kleine Zeitabstände und örtlich begrenzt zu. Zu viele sind die Freiheitsgrade des chaotischen Systems in dem wir leben. Man kann die Wirkungen nur in ihrer Gesamtheit erkennen und erfassen.

        Möglichkeiten für IMMATERIELLES Wachstum sehe ich sehr wohl vor allem in einem Wandel auf der individuellen Bewusstseinsebene, dürfte aber kollektiv noch ein weiter Weg sein. Es ist aber das plötzliche Überhandnehmen nicht-linearer Effekte, welches eventuell und unerwartet zur Annäherung eines solchen Ziels führen könnte.

    • Avatar
      Alexander sagte:

      @ Michael Stöcker

      Ihre Antwort reicht meines Erachtens nicht an die Qualität der Aussage von Paolo Reggiani heren.

      Sie setzen das Kreditgeldsystem = Kapitalismus um in anderen Kommentaren die barbarischen Austrians an ihrem Hang zum begrenzten Gold der Lächerlichkeit zu überführen. Dabei wollen die Austrians nur Grenzen setzen, per Deflation für Preise…klar tritt diese Philosophie den Kevin´s dieser Welt auf die Zehen, dass ist erwünschter Effekt.

      Der Kapitalismus ist die Schlussfolgerung der Aufklärung, weil freie Menschen nur durch freie Entscheidungen ihre Leistungen an die Bedürfnisse ihrer Kooperationspartner anpassen können, um ihr Leben zu bestreiten.

      Wir leben in keiner freien Welt, sondern im Geldmonopolsystem der Zentralbanken.

      Sie versprechen qualitatives Wachstum in einer Welt von 25% Rendtie und der Geldgrenze per Erbschaftssteuer, gerade so als ob die Erbschaftssteuer im Zeitverlauf als Staashaushalt nicht kaufen würde und Preise macht….

      Mich ärgert die bewusste Irreführung in ihren Aussagen, weil sie nicht so dämlich sind.

      Antworten
      • Avatar
        Michael Stöcker sagte:

        @ Alexander

        „Sie setzen das Kreditgeldsystem = Kapitalismus um in anderen Kommentaren die barbarischen Austrians an ihrem Hang zum begrenzten Gold der Lächerlichkeit zu überführen.“

        Die Austrians sind mir bei der Definition des (Finanz)Kapitalismus ebenso schnurzpiepegal wie alle anderen Vertreter der dismal science. Mir geht es um das KORREKTE Verständnis JENSEITS aller ökonomischen Glaubensgemeinschaften. Und ich möchte hier auch niemanden der Lächerlichkeit überführen; insbesondere keine Austrians am 120. Geburtstag der Ikone.

        „Dabei wollen die Austrians nur Grenzen setzen, per Deflation für Preise“

        Das funktioniert aber nur dann, wenn man mit 100 % Eigenkapital operiert. Ansonsten können in einem deflationären Szenario keine Kredite bedient werden; es sei denn bei negativen Zinsen. Dann fehlt mir allerdings die Phantasie, wie hierbei im aktuellen Regime eine Bank überleben kann. Wer ist schon bereit aus Geld weniger Geld zu machen?

        „klar tritt diese Philosophie den Kevin´s dieser Welt auf die Zehen, dass ist erwünschter Effekt.“

        Weil???

        Weil die Austrians nicht die Interessen der Kevins dieser Welt vertreten, sondern die der nicht verarmten Von und Zus?

        „Wir leben in keiner freien Welt, sondern im Geldmonopolsystem der Zentralbanken.“

        Und Sie glauben, wenn man das Geldmonopolsystem durch das Goldmonopolsystem ersetzt, dann ist eitel Sonnenschein? Die Evolution des Geldsystems spricht hier eindeutig eine andere Sprache. Wir sollten das bestehenden System weiter entwickeln (z. B. SDR als Bancor sowie höhere EK-Quoten) und nicht auf falsifizierte Konzepte regredieren.

        „Sie versprechen qualitatives Wachstum in einer Welt von 25% Rendtie und der Geldgrenze per Erbschaftssteuer,“

        Nein, das verspreche ich nicht. Sie müssen schon richtig lesen. Qualitatives Wachstum ist grundsätzlich immer möglich und hängt insbesondere am Erfindungsreichtum unserer Ingenieure und Softwareentwickler.

        „gerade so als ob die Erbschaftssteuer im Zeitverlauf als Staashaushalt nicht kaufen würde und Preise macht“

        Das hängt ganz davon ab, wie die Erbschaftssteuer ausgestaltet ist. Meinen Vorschlag hierzu (staatlicher Erbschaftsfonds) kennen Sie ja sicherlich. In eine ähnliche Richtung geht der Vorschlag von Peter Grassmann: https://makroskop.eu/2019/05/es-geht-nicht-ums-enteignen-sondern-ums-enterben/

        „Mich ärgert die bewusste Irreführung in ihren Aussagen“

        Mit welchen meiner Aussagen führe ich bewusst in die Irre?

        LG Michael Stöcker

      • Avatar
        Alexander sagte:

        @ Michael Stöcker

        Sie führen in die Irre, wenn sie Kreditgeldsystem = Kapitalismus setzen.
        Sie führen in die Irre, wenn sie Kapitalismus = Glaubensgemeinschaft setzen, weil es sich um eine Wirtschaftsform handelt. Glauben heißt nicht wissen, aber wir wissen, warum es dem Westen besser geht als den Herkunftsländern der Wirtschaftsflüchtlinge.

        Austrians = Goldstandard, weil man Grenzen setzen will. Wer seine Leistungen mit Gold bezahlen muss kann KEINE KRIEGE führen ohne in zwei Wochen pleite zu sein. Kein Hitler, kein Stalin, kein Mao, kein Pol Pot….kein Imperialismus, kein Kolonialismus…

        Weil der Goldstandard permanente Delfation bedeutet haben sich alle Regierungen für Kreditgeldsysteme entschieden und das marxistische Geldmonopolsysstem ihrer Zentralbanken eingeführt. Dabei führt das Geldmonopol der größten militärischen Macht die unterworfenen Geldsysteme an. Debitisten nennen diese Weltmacht = Zentralmacht.

        Kreditgeldsysteme arbeiten nach der Eigentumsökonomik (vgl. Heinsohn/Steiger). Austrians haben nichts damit zu tun, dass der verarmte Adel über Land als Kreditpfand verfügte und damit Bankgeschäfte aller Art besichern konnte. Austrians respektieren unbedint die Eigentumsrechte um die Gewaltspirale vom Raub durch den Stärkeren endlich zu durchbrechen.

        Was dieser Adel nicht brauchte war Konkurrenz FREIER Geldsysteme, was die Herren dazu veranlasste einen Herrn Marx die Thesen des kommunistischen Manifests erdenken zu lassen – in London, der Zentralmacht des 19. Jahrhunderts (dazu gehört neben ARBEITSZWANG, EIN STAATLICHES GELDMONOPOL)

        Normalerweise lernt der interessierte Mensch über den Weg der Austrians, dass Kreditgeldysteme mehr Chancen/Risiken bieten als permanente Deflation.Ein Kreditgeldystem kann funktionieren, wie Kapitalismus funktioniert – aber nicht wenn faule Schulden permanent gerettet werden.

        Die Delfation setzt bei Kreditgeldsystemem ein, wenn der Wert der Pfänder niedriger ist als die ausgeliehenen Kredite. Diese Funktion will das Geldsystem schützen, weil niemand schneller wachsen kann als seine unprodukive Schuld.

        Qualitatives Wachstum hängt an Innovation – richtig. Erreicht man die Grenzen der Ingenieurkunst „seiner Zeit“, gibt es ernste Probleme mit der Bedienung ater Schulden. Das beinhaltet eine Abwärtsspirale, die in der Geschichte schon mal 500 Jahre dauern konnte….wer weis, dass nicht genau so eine Pause die Grundlage für besseres Wachstum ist?

        Man kann nicht behaupten, dass die BRD oder Europa zu niedrige Steuern und Abgaben erzielen würden, dennoch sind die Regierungen permanent klamm. Jede weitere Steuer (Erbschaft- etc..) lindert diese Erfahrung nur kurzfristig um später noch schlimmer zu wirken. So schön können sie die Idee von Fonds gar nicht formulieren, dass Inkompetenz, Korruption oder Zwang durch größere Fische der Machtkette – vor Veruntreuung schützen würden.
        (vgl. Kevin´s)

        Das 1% wird durch Kreditgeldsysteme ausgeprägt, weil man die Risiken sozialisiert (Rettung fauler Kredite) und Boni privatisiert. Die größten Renditejäger sind ARBEITNEHER – wie Joe Ackermann, d.h. ohne Haftung.

        Das Wachstum jedes Unternehmens mit Haftung ist extrem begrenzt, weil durch die Fähigkeit des Unternehmers limitiert. Marx hat das erkannt und deshalb die Rüstungsindustrie abschaffen wollen, weil es sich um quasi verstaatlichte Strukturen handelt – die schnell 2.000.000 par Stiefel herstellen können.

        Der US new deal diente ausdrücklich der Rettung kriegswichtiger Industrien, dem militärisch industriellen Komplex heute…wie immer in der Geschichte sind Einzelschicksale egal.

        Wenn wir den Kapitalsmus und damit unsere Chance auf Wohlstand retten wollen, brauchen wir den Crash (sinngemäß. P.C. Martin, Debitismus)

      • Avatar
        Michael Stöcker sagte:

        @ Alexander

        „Sie führen in die Irre, wenn sie Kreditgeldsystem = Kapitalismus setzen.“

        Diese Einschätzung bleibt Ihnen unbenommen. Fakt ist, im Zentrum aller großen Krisen kapitalistischer Systeme stand IMMER das Finanzsystem. Dieses System ist inhärent instabil (Hawtrey/Minsky/Mehrling).

        „Sie führen in die Irre, wenn sie Kapitalismus = Glaubensgemeinschaft setzen“

        Ich setze den Kapitalismus NICHT mit einer Glaubensgemeinschaft gleich, sehr wohl aber die Vertreter der dismal science, die das Thema Geld und Finanzmärkte nicht in ihren Modellen berücksichtigen. Von Hayek ist zugute zu halten, dass er diese Instabilität erkannte und nach einem Stabilitätsanker suchte. Ich halte Gold allerdings für völlig ungeeignet, weil es ein Krisenbeschleuniger ist und eben KEIN Stabilitätsanker (siehe Eichengreens „goldene Fesseln“).

        Während die Austrians also der metallistischen Glaubensgemeinschaft zuzuordnen sind, fiel der große Rest der Marktvollkommenheitssekte anheim und murmelte gebetsmühlenartig das Deregulierungsmantra.

        „aber wir wissen, warum es dem Westen besser geht als den Herkunftsländern der Wirtschaftsflüchtlinge.“

        Ja, das wissen wir. Oder um in Anlehnung an Churchill zu formulieren: „Kapitalismus ist die schlechteste aller Wirtschaftsordnungen – abgesehen von all den anderen Ordnungen, die von Zeit zu Zeit ausprobiert worden sind.

        „Wer seine Leistungen mit Gold bezahlen muss kann KEINE KRIEGE führen“

        Wer seine Leistungen mit Gold bezahlen muss, der raubt das Inkagold und/oder zerstört die Natur durch die Ausbeutung von Goldminen; oftmals in Heimatländern der Wirtschaftsflüchtlinge. Und um den Zugriff auf solche Minen zu sichern, werden zahlreiche Kriege geführt: https://www.zeit.de/wirtschaft/2014-06/kongo-bergbau-konfliktmineralien-dodd-frank-act

        „Austrians respektieren unbedint die Eigentumsrechte um die Gewaltspirale vom Raub durch den Stärkeren endlich zu durchbrechen.“

        Wer auf Gold setzt, der befördert nolens volens die Gewaltspirale in vielen Teilen dieser Welt, da leider nur eine Minderheit die Eigentumsrechte akzeptiert (siehe Link zum Kongo).

        „Ein Kreditgeldystem kann funktionieren, wie Kapitalismus funktioniert – aber nicht wenn faule Schulden permanent gerettet werden.“

        Da bin ich ganz Ihrer Meinung. Ich empfehle hier allerdings bekanntlich einen anderen Weg.

        „Wenn wir den Kapitalsmus und damit unsere Chance auf Wohlstand retten wollen, brauchen wir den Crash“

        Dieses Experiment hatten wir bereits. Statt Kapitalismus gab’s das Tausendjährige Reich.

        LG Michael Stöcker

      • Avatar
        Alexander sagte:

        @ Michael Stöcker

        Jedes Wirtschaftssystem muss Ressourcen verteilen und die Industrialisierung 1.0 überforderte alle ihre Teilnehmer, was sich in einer weltweiten Gründerzeit und einen darauffolgenden Gründerkrach (1873-1896) audrücken sollte.

        Davor verloren die Menschen über 3 Jahrhunderte mit sich halbiernden Einkommen, Hungersnöten, Arbeitslosigkeit….kaum Entwicklung.

        Kein Markt findet schmerzlos zu seiner Verteilung von Ressourcen und Einkommen. Die Gleichgewichtstheorie ist „Theorie“. Die Volkswirtschaftslehre behandelt das Thema Geld so gut wie nicht. Die Eigentumsökonomik und der Debitismus versuchen diese Lücke zu schließen, gelten als nicht anerkannt und heterodox.

        Die Versuche der Regierungen die große Depression 1873-1896 in den Griff zu bekommen scheiterten allesamt, d.h. man fand sich auf den Schlachtfeldern des I WK wieder. (vgl. Schaumweinsteuer für die kaiserliche Marine)
        Warum? Weil es der Politik noch nie nur um die Behebung von ökonomischen Problemem ging, sondern immer nur um Macht – über das Volk u.o. andere Völker – das gilt insbesondere für Zentralmächte wie UK, USA…

        Dasselbe galt für das 1000jährige Reich, die Hitleraufobahnen und die Schachtökonomie auf der Basis von Raubgold und Mefowechseln.
        Warum? Weil Staatswirtschaft noch nie Ressourcen rentabel verteilen konnte.

        – Wer auf Gold setzt, der befördert nolens volens die Gewaltspirale.

        Gold ist Währung seit dem Altertum. Man braucht es immer dann, wenn die Politik ihr Papiergeld einmal wieder an die Wand gefahren hat. Gold macht vor allem Regierungen begehrlich, wobei man in Kriegen für sich sterben lässt.

        Sie kritisieren die Ausbeutung Südamerikas und verschweigen, dass dieses Gold die Grundlage des englischen Weltreiches war. Dasselbe Gold hat Spanien zuerst reich und dananch arm gemacht, weil man Eigentumsreformen ebenso verschlafen hat wie Bildung und Fortschritt – vgl. spanischer Bürgerkrieg und Francozeit.

        Sie haben vollig recht zu erwähnen, dass der Abbau von Gold der Umwelt schadet und die Bodenschätze regelmäßig Ressourcenkriege hervorrufen.
        Dass die Ursachen dieser Kriege = Machtpolitik sind, gestehen sich auch?
        Glauben sie im Ernst die USA beenden Rohstoffkriege, wegen der Einführung von Helikoptergeld? Ganz im Gegenteil braucht zusätzliches Papiergeld mehr Rohstoffe um das Wachstum zu gewähren ohne zu kollabieren. vgl. Eingangsfrage von Paolo Reggiani zum barrel Öl.

        Mein Zitat:
        „Wenn wir den Kapitalsmus und damit unsere Chance auf Wohlstand retten wollen, brauchen wir den Crash“

        Ihre Antwort:
        Dieses Experiment hatten wir bereits. Statt Kapitalismus gab’s das Tausendjährige Reich.

        Das ist der ganz billige Populismus, denn die Ursache des crash von 1929 war ein gescheitertes kapitalistisches System oder gescheiterte Zentralbankpolitik? Spekulationsblasen mit geschöpftem Geld? Kreditausleihungen an die Weltkriegsentente und unbezahlbare Reparationszahlungen aus Deutschland an die Welt? (vgl. Gründung der BIZ)
        ———–

        Falls es zu einem crash kommt, wird Europa in keinem Krieg mehr eine Rolle spielen – Krieg um Macht aufrecht zu erhalten, die ökonomisch schon länger nicht mehr begründet ist.

        Mit ihrem Kommentar beweisen sie einmal mehr, dass „die Linke (sie sind natürlich keiner) immer fest dabei ist, die Geschichte umzulügen, um eine neue Zukunft zu bauen“ (sinngemäß Nicolas Gomez Davila).

        Ich sehe die Austrains auf der Suche nach Auswegen, wenn die Politik dabei ist ihre Gesellschaften zum Scheitern zu bringen. Gold ist kein WährungsMetall für die entwickelte Welt, sondern eine private Absicherung.

        Für unsere entwickelte Welt hoffe ich auf Einhaltung geltender Gesetze im Falle von Kreditausfall, das genügt um den Kevin´s und Merkel´s das fürchten vor ihren Wählern zu lehren. Darin liegt das Potential für Verbesserung, nicht in Geldgeschenken….

      • Avatar
        Michael Stöcker sagte:

        @ Alexander

        „Weil es der Politik noch nie nur um die Behebung von ökonomischen Problemem ging, sondern immer nur um Macht – über das Volk u.o. andere Völker – das gilt insbesondere für Zentralmächte wie UK, USA…“

        D’accord.

        „Weil Staatswirtschaft noch nie Ressourcen rentabel verteilen konnte.“

        Es gibt vereinzelte Bereiche, da ist die Staatswirtschaft besser (Rente, ALV, öffentliche Güter…). In den allermeisten Bereichen liefert aber der Markt eindeutig die besseren Ergebnisse.

        „Gold ist Währung seit dem Altertum.“

        Nein, Gold ist keine Währung. Warum? Währungen haben Staaten mit einer Rechtsordnung. Gold existiert ganz unabhängig von Staaten und Rechtsordnungen; wie gesagt, ein barbarisches Relikt rechtsfreier Räume und Zeiten.

        „Sie kritisieren die Ausbeutung Südamerikas und verschweigen, dass dieses Gold die Grundlage des englischen Weltreiches war.“

        Ich verschweige gar nichts. Ein Diskussionsforum ist kein Geschichtsbuch. Zudem gehe ich davon aus, dass solche Binsen in diesem Forum keiner besonderen Erwähnung bedürfen.

        „Dass die Ursachen dieser Kriege = Machtpolitik sind, gestehen sich auch?“

        Aber selbstverständlich. Es geht bei Politik immer und ausschließlich zuerst um die Macht.

        „Glauben sie im Ernst die USA beenden Rohstoffkriege, wegen der Einführung von Helikoptergeld?“

        Nein, das glaube ich nicht.

        „Das ist der ganz billige Populismus, denn die Ursache des crash von 1929 war ein gescheitertes kapitalistisches System oder gescheiterte Zentralbankpolitik?“

        Nicht entweder oder, sondern sowohl als auch. Zuerst gab es den finanzkapitalistischen Überschwang und anschließend die falsche/gescheiterte Zentralbankpolitik. Dazu kamen in Deutschland die Folgen der faktisch unmöglichen Reparationszahlungen, vor denen schon Keynes 1920 gewarnt hatte.

        „Mit ihrem Kommentar beweisen sie einmal mehr, dass „die Linke (sie sind natürlich keiner) immer fest dabei ist, die Geschichte umzulügen, um eine neue Zukunft zu bauen“ (sinngemäß Nicolas Gomez Davila).“

        Ich befürchte, die Rinke ist hier nicht besser als die Lechte. Auch Sie erzählen IHRE Geschichte, die auf IHREM Wissen und IHREN Lebenserfahrungen gründet. Was dabei Lüge oder Überzeugung ist, das muss jeder mit sich selbst ausmachen.

        „Ich sehe die Austrains auf der Suche nach Auswegen, wenn die Politik dabei ist ihre Gesellschaften zum Scheitern zu bringen.“

        Der Weg zur Hölle ist mit guten Vorsätzen gepflastert. Insofern sollten alle „Auswege“ intensiv diskutiert werden. Das gilt auch für Helikoptergeld, höhere EK-Quoten, antizyklische Kapitalpuffer etc. pp.

        „Gold ist kein WährungsMetall für die entwickelte Welt, sondern eine private Absicherung.“

        Schön, dass wir uns auch in diesem Punkt einig sind.

        „Für unsere entwickelte Welt hoffe ich auf Einhaltung geltender Gesetze im Falle von Kreditausfall, das genügt um den Kevin´s und Merkel´s das fürchten vor ihren Wählern zu lehren. Darin liegt das Potential für Verbesserung, nicht in Geldgeschenken….“

        Die Einhaltung der Rechtsordnung ist in der Tat ein hohes Gut. Aber der Grundsatz „pacta sunt servanda“ darf auch nicht überstrapaziert werden; denn sonst mutiert das Schuldverhältnis zum Sündenfall: https://zinsfehler.com/2016/10/31/sola-fide-oder-der-kreditaere-irrtum-des-martin-luther/

        LG Michael Stöcker

      • Avatar
        Richard Ott sagte:

        @Herr Stöcker

        „Gold existiert ganz unabhängig von Staaten und Rechtsordnungen; wie gesagt, ein barbarisches Relikt rechtsfreier Räume und Zeiten“

        Daraus folgt, dass Gold wieder an Bedeutung gewinnen wird, wenn sich rechtsfreie (oder auch nur nicht-rechtsstaatliche?) Räume wieder ausbreiten.

      • Avatar
        Alexander sagte:

        @ Michael Stöcker

        Nein ich verbreite hier keine Binsen, sondern mühe mich ab ihre wohl absichtliche Irreführung durch historische Tatsachen zu widerlegen. Die Angaben spiegeln nicht meine Meinung wieder, sondern stammen z.B. aus dem Handwörterbuch der WirtschaftsWissenschaft
        https://books.google.de/books?id=20eMkmPdqUkC&pg=PA424&lpg=PA424&dq=hwwi+handworterbuch+wirtschaftswissenschaft&source=bl&ots=bEPjVm4sD4&sig=ACfU3U1_Atjk6OjBCKYp1kOVaT1c5kXkGg&hl=de&sa=X&ved=2ahUKEwimwfPq9JDiAhWGbVAKHUDqA3gQ6AEwBnoECAkQAQ#v=onepage&q&f=false

        Ich selbst bin derselben Propaganda länger auf den Leim gegangen, die auch Sie hier verbreiten. Sie ziehen eine Verbindung vom crash 1929 über den Fehlschalg des Finanzkapitalismus hin zu den Nazis, gerade so als ob die österreichische Schule für Natonalökonomie (Stand 19. Jhd,) etwas mit den Nazis zu tun gehabt hätte. Ihre Vertreter jüdischen Glaubens mussten fliehen…das wars.

        Der größte Fehler der Austrians ist ihre Staatskritk, was dazu führt(e), dass sie niemals Gegenstand von staatlichem Geschichtsunterricht waren/sind/werden.

        Weil jedes Individuum zuerst Verantwortung für sich allein trägt, halte ich den Rat in Zeiten von Rechtsunsicherheit persönliche Vorsorge zu treiben für richtig. Gold ist ultimative Versicherung gegen Staatsversagen, wenn z.B. die Gewaltenteilung außer Betrieb ist (vgl. Eurokrise, Grenzöffnung) u.o. die Demokratie dazu neigt sich totalitär auszuprägen (vgl. Antifa Schlägertrupps).

        Jeder Goldhalter ist zu keiner Rechenschaft mehr verpflichtet, wenn er im Urlaub seine Bestände verlebte..sollten wider erwarten Erben doch noch etwas finden, werden diese kaum traurig über dieses barbarische Zahlungsmittel sein, steuerfrei :o)

        >Die Einhaltung der Rechtsordnung ist in der Tat ein hohes Gut. Aber der Grundsatz „pacta sunt servanda“ darf auch nicht überstrapaziert werden; denn sonst mutiert das Schuldverhältnis zum Sündenfall

        Sie bestätigen etwas um es sofort zu relativieren.
        Genau das nenne ich Irreführung, weil der Leser so schlau ist als zuvor.

        Rechtssicherheit bedeutet, dass die Regeln von heute noch in > fünf Jahren gelten. Daran zu rütteln verhindert die Bereitschaft für qualitative Neuverschuldung und lockt ausschließlich moral hazard Bankrotteuere an.

        Sie Herr Stöcker ficht das natürlich nicht an, weil sie dem Markt aus Glaubensgründen mehr misstrauen als den Fähigkeiten der Politik, egal wie viele Millionen Menschen durch sozialistische Experimente verrecken mussten. Die Idee ist richtig, nur die Ausfürhung war falsch – zuwenig Geld in Umlauf….

        >s gibt vereinzelte Bereiche, da ist die Staatswirtschaft besser (Rente, ALV, öffentliche Güter…).

        Das ist der Brüller zum bitteren Ende. In Nullzinszeiten ist die kapitalgedeckte Rente natürlich ein Witz, aber die Rente aus Umlage bei fehlenden Beitragszahlern und bei erwünschter Inflation nicht minder faul. Staatsversagen as its best.

        beijo
        Alexander

      • Avatar
        Michael Stöcker sagte:

        @ Alexander

        „gerade so als ob die österreichische Schule für Natonalökonomie (Stand 19. Jhd,) etwas mit den Nazis zu tun gehabt hätte.“

        Hat sie wohl kaum; habe ich auch nicht behauptet. Zudem wäre es paradox, wenn die Sozialistenhasser die Steigbügelhalter der NationalSozialisten gewesen wären.

        Wenn das Pendel zu sehr zur einen Seite ausschlägt, kommt es typischerweise zu einer revolutionären Situation und der Ruf nach dem straken Man wird laut, der mal so richtig ausmistet. Ich sehe mich hier eher in der Mitte verortet (Individualismus + Kollektivismus). Es scheint Ihnen schwer zu fallen, beides zugleich zu denken.

        „Der größte Fehler der Austrians ist ihre Staatskritk, was dazu führt(e), dass sie niemals Gegenstand von staatlichem Geschichtsunterricht waren/sind/werden.“

        Schön, dass wir uns einig sind, dass dies in der Tat einer ihrer größten Fehler ist.

        „Weil jedes Individuum zuerst Verantwortung für sich allein trägt, halte ich den Rat in Zeiten von Rechtsunsicherheit persönliche Vorsorge zu treiben für richtig.“

        Wir sind uns schon wieder einig.

        „Gold ist ultimative Versicherung gegen Staatsversagen, wenn z.B. die Gewaltenteilung außer Betrieb ist“

        Dazu hatten wir uns bereits geeinigt.

        „(vgl. Eurokrise, Grenzöffnung) u.o. die Demokratie dazu neigt sich totalitär auszuprägen (vgl. Antifa Schlägertrupps).“

        Da muss schon noch ein wenig mehr zuvor passieren. Und dann bleiben immer noch die Ausweichwährungen Dollar, Pfund, Schweizer Franken. Es müsste also schon ganz schön schlimm werden, bevor wir wieder mit Gold bezahlen.

        „Jeder Goldhalter ist zu keiner Rechenschaft mehr verpflichtet, wenn er im Urlaub seine Bestände verlebte“

        Genauso wie jeder Geldhalter.

        „sollten wider erwarten Erben doch noch etwas finden, werden diese kaum traurig über dieses barbarische Zahlungsmittel sein, steuerfrei :o)“

        Ja, die Freude dürfte in aller Regel größer sein als bei Banknoten, da diese mit 2 Prozent inflationiert werden, sofern die ZBen ihr Ziel erfüllen können.

        Und Erbschaften sind natürlich nur bis zu einer bestimmten Höhe steuerfrei. Und da wir beide so viel Wert auf die Einhaltung der Rechtsordnung legen, werden Sie sich doch sicherlich auch daran halten und Ihren Fund nachdeklarieren (bei gebürtigen Rheinländern gilt selbstverständlich die Ausnahme von der Regel).

        „Sie bestätigen etwas um es sofort zu relativieren.
        Genau das nenne ich Irreführung, weil der Leser so schlau ist als zuvor.“

        Auch Sie wünschen einen Einhändigen Ökonomen. Es gibt aber in der Ökonomie keine absoluten Wahrheiten, sondern immer nur relative Wahrheiten in Abhängigkeit unzähligen Variablen. Die meisten Menschen sind damit in der Tat überfordert und suchen daher nach einfachen Lösungen: http://www.oekonomenstimme.org/artikel/2012/07/einhaendige-oekonomen-wieder-gefragt/

        „egal wie viele Millionen Menschen durch sozialistische Experimente verrecken mussten.“

        Ich antworte mal mit Ihren Worten weiter oben: „Das ist der ganz billige Populismus“ (Nazikeule/Sozialismuskeule). Was bitte schön haben meine Vorschläge mit sozialistischer Planwirtschaft zu tun???

        „Das ist der Brüller zum bitteren Ende.“

        Ja, und zwar für alle, die stoisch das Mackenroth Theorem ignorieren:

        „Nun gilt der einfache und klare Satz, daß aller Sozialaufwand immer aus dem Volkseinkommen der laufenden Periode gedeckt werden muß. Es gibt gar keine andere Quelle und hat nie eine andere Quelle gegeben, aus der Sozialaufwand fließen könnte, es gibt keine Ansammlung von Periode zu Periode, kein ‚Sparen‘ im privatwirtschaftlichen Sinne, es gibt einfach gar nichts anderes als das laufende Volkseinkommen als Quelle für den Sozialaufwand … Kapitalansammlungsverfahren und Umlageverfahren sind also der Sache nach gar nicht wesentlich verschieden. Volkswirtschaftlich gibt es immer nur ein Umlageverfahren.“

        „Staatsversagen as its best.“

        Ja, das gibt es zwar nicht bei der gesetzlichen Rente an sich, sehr wohl aber bei der Ausgestaltung: Frühverrentung, Rente mit 63 sowie Absenkung der Leistungen durch den Maschmeyergesellen Schröder in Verbindung mit Riester/Rürup, damit die Verwalter der Illusionen ein neues Geschäftsfeld bekamen am Ende des Produktlebenszyklus der „Kapital“Lebensversicherung.

        LG Michael Stöcker

      • Avatar
        Alexander sagte:

        @ Michael Stöcker

        Sie haben natürlich Recht, wenn sie an die Erbschaftssteuerpflicht über alle Wertgegenstände im Haushalt des Erblassers erinnern. Ich gehe davon aus, dass jede Erbengemeinschaft dieser Pflicht auch dann nachkommt, wenn es sich um Dachbodenfunde Jahrzehnte nach dem Ableben des „Barbaren“ oder seiner Vorfahren handelt. Bei Waffenfunden ist es dasselbe!
        Strafbar ist Steuerhinterziehung in jedem Fall und aufgrund ihrer Schwere verjährt Steuerhinterziehung nie, anders als Mord.

        Die Rechtssicherheit ist nicht durch Privatleute gefährdet, weil sich der Rechtsstaat im Zuge der Terrorbekämpfung durchaus zu helfen weis. Bedroht ist die Rechtsicherheit immer durch den Monarchen oder seine Nachfolger, wenn diese mit zweilerei Maß messen. Zum Glück sind das alles nur #Einzelfälle.

        Den Grund warum Austrians größten Wert auf ungestörte soziale Strukturen in den Familien legen und sozialistischen Kollektivismen mit größten Misstrauen begegnen haben sie anschaulich dargelegt.
        Zwangsbeiträge in sogenannte Soidargemeinschaften über deren Verwendung nicht persönlich haftende Gremien in absoluter Anonymität nach Gusto befinden, verlocken zum Missbrauch der Gelder. Damit darf man die Bandbreite von STAATLICH geförderten Geldanlagesternchen wie Maschmeyer bis hin zur Zweckentfremdung von Beiträgen (KV,AV) für Schutzsuchende betrachten. Kontrolle de jure ja, de facto nein – die Kassen sind ständig klamm.

        Natürlich stimmen Sozialisten und Austrians darüber ein, dass ein Mensch für sein Leben ohne fremde Hilfe aufkommen können muss. Das beinhaltet alle Kosten. Man darf sich fragen warum es unseren höchst produktiven Gesellschaften, die einzigartig Ressourcen einsetzen, nicht gelingt das Sozialsystem tragfähig zu halten.
        Sozialisten sprechen von zu geringen Steuern Abgaben, wogegen Austrians von falschen Preisen ausgehen. Es versteht sich, dass Preise nicht anonym in politischen Kreisen ohne Haftung vereinbart werden, ohne dass es Verlierer des Handels gibt. Leider trifft das auf Beitragshöhen wie alle Kosten der KV, AV, PV zu.

        Mir ist klar, dass wir weder einen Goldstandard erleben werden, noch eine vollständige funktionierende Privatisierung des Sozialstaatess. Natürlich halte ich private freiwillige kollektive Lösungen für tragfähig, rentabel und günstiger als staatliche.
        Im 19. Jahrhundert gab es genossenschaftliche Selbsthilfevereine von/für Arbeiter, die neben Gesundheit auch Bildung in Angriff nahmen. An der Stelle sollte Bismarck zusammen mit Ferdinand Lasalle den Lauf der Geschichte bis heute bestimmen. https://ef-magazin.de/2013/05/23/4229-alternative-arbeitervereine-zu-beginn-zerstoerte-die-spd-jede-selbsthilfe … soviel zu den Genossen vor Schröder…

        Austrians lehnen Inflation ab, damit das Sparen in Papiergeld keine Dummheit ist. Das gesparte Geld schläft nie im Geldspeicher des Dagobert, es wird ausgeliehen und arbeitet – hoffentlich verzinst.

        Stete Inflation ist verführerisch, weil sie den Anschein gibt, man entkäme der früheren Schuld. Das gilt natürlich nicht für den Kleinbürger, sondern für seine Monarchen, wie wir aktuell erleben – am Kaufkraftverlust der Einkommen, bei Einnahmerekorden des Bundes ohne Zinszahlungen an Gläubier…
        [ Dem Reichtum des 1% hat das keinen Abbruch getan :o) ]

        Stete Inflation lässt sich durch kein mehr an Ersparnis wett machen und tötet alle monetären Rücklagen in den (Sozial)Versicherungen ab. Lösung gibt es beim Stand der Veschuldung keine schmerzlose mehr, einen Tod werden wir sterben.

        Leute, die sich entscheiden Goldhalter zu werden tun das – so glaube – ich nicht um in drei Jahren damit Nahrungsmittel oder Zahnersatzleistungen zu kaufen. Man parkt Kaufkraft außerhalb der staatlich kontrollierten Systeme um zurück zu kehren, wenn sich die Politik dieses Vertrauen wieder verdient hat.
        Zugegeben kann das länger dauern als ein Arbeitsleben lang ist, die Werthaltigkeit von Edelmetall seit 5000 Jahren spricht nicht dagegen.

        beijo
        Alexander

    • Avatar
      Susanne Finke-Röpke sagte:

      @Herrn Michael Stöcker:

      Mich irritiert der Begriff „qualitatives Wachstum“. Bei Umsätzen, Gewinnen, Steuereinnahmen einer öffentlichen Körperschaft, Bilanzsummen, u.ä. gibt es kein qualitatives Wachstum. Entweder Sie wachsen, stagnieren oder schrumpfen. Könnten Sie das gelegentlich mal erläutern? Die Erklärungen im Internet kommen mir sehr schwammig vor.

      Antworten
      • Avatar
        Michael Stöcker sagte:

        „Bei Umsätzen, Gewinnen, Steuereinnahmen einer öffentlichen Körperschaft, Bilanzsummen, u.ä. gibt es kein qualitatives Wachstum.“

        Qualitatives Wachstum spiegelt sich gerade NICHT in monetären Größen wider. Denken Sie als einfaches Beispiel an einen Behördengang, den Sie zukünftig (wird wohl bei unseren „technikaffinen“ Behörden noch eine Weile andauern) über das Internet erledigen können. Sie sparen Zeit, Fahrtkosten und schonen Ihre Nerven (sofern die Technik dann auch irgendwann mal reibungslos funktionieren sollte).

        Autonomes Fahren wird zukünftig die Anzahl der Unfälle drastisch senken: Folge: Weniger Verletzte, weniger Reparaturen, weniger Versicherungsleistungen, weniger Stress und somit weniger quantitatives Wachstum, dafür aber mehr Freizeit und Lebensqualität. Es sind die kontinuierlichen sowie die disruptiven Verbesserungen, die das qualitative Wachstum ausmachen. Alles nur an Bilanzsummen, Gewinnen und Steuereinnahmen festzumachen führt nicht unbedingt dazu, dass es uns auch tatsächlich besser geht. Siehe hierzu insbesondere dieser Kommentar, letzter Absatz: https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/abschwung-oder-crash-warten-auf-den-grossen-knall/#comment-54748

        LG Michael Stöcker

      • Avatar
        ruby sagte:

        Meine Frage an die Naturwissenschaftler und die Argumentation mit dem Gesetz der Thermodynamik lautet: Warum kann sämtliche Energie nicht durch die Sonnenenergie, die noch 1 Milliarde Jahr also ewig und unerschöpflich, immer wieder nutzbar gewandelt werden? Wo, außer in der Phantasie des Menschen gibt es Grenzen?
        Die entsprechend korrespondierende Ebene des Geldes hat Herr Stöcker ansetzend geklärt.
        Kann hier jemand die Abstraktionen verknüpfen ohne in Isolationen und Unvollständigkeiten zu verfallen?
        Diese Lösungen kriegen wir nach mehr als hundert Jahren Wirtschaftswiissenschaften als Teil der Sozialwissenschaften sicher gestaltet.

    • Avatar
      Peter Pan sagte:

      Öl wird in den nächsten 15 Jahren an Bedeutung verlieren. In dem Zusammenhang sei noch einmal das Buch „Clean Disruption“ von Tony Seba empfohlen.

      Wir hinterlassen den nächsten Generationen genug Probleme, insbesondere Überbevölkerung, Artensterben und den anthropogenen Klimawandel. Energiemangel wird nicht dazu gehören.

      Das Einstreuen von Begriffen wie „Thermodynamik“ dient den Crackpots nur um ihren Verlautbarungen einen wissenschaftlichen Anstrich zu geben. So wie die Hömeopathie sich gerne mit „Quantenmechanik“ schmückt.

      Antworten
      • Avatar
        Jochen Römisch sagte:

        @Peter Pan
        „den anthropogenen Klimawandel“
        Jetzt ist nur die Frage, welcher Prozentsatz des Gesamtklimawandels natürlichen Ursprungs ist und welcher anthropogen verursacht wird.
        Nicht vergessen: das vom IPCC so gerne verwendete „vorindustrielle Zeitalter“ wird meist mit dem Jahr 1850 gleichgesetzt, was ziemlich genau dem Ende der kleinen Eiszeit entspricht.
        Ist es nach dem Ende der kleinen Eiszeit nicht natürlich, dass es wieder wärmer wird?

      • Avatar
        Richard Ott sagte:

        @Peter Pan

        Oh, ein Klimagläubiger, der seine physikalischen Kenntnisse überschätzt. Solche Leute habe ich besonders gerne.

        „Wir hinterlassen den nächsten Generationen genug Probleme, insbesondere Überbevölkerung, Artensterben und den anthropogenen Klimawandel. Energiemangel wird nicht dazu gehören.“

        Verraten Sie mir, wie wir in Deutschland im Jahr, sagen wir, 2050 sicherstellen, dass wir keinen Energiemangel haben werden? Denken Sie daran, dass unsere Regierung beschlossen hat, bis 2022 aus der Atomkraft und bis 2038 aus der Kohleverstromung auszusteigen. Es interessiert mich wirklich sehr, wie dann an einem Februartag mit Windflaute sichergestellt werden soll, dass wir genug elektrische Energie haben. Hat die kindliche Prophetin Greta vielleicht eine Offenbarung gehabt und kennt eine Lösung für dieses Problem?

      • Avatar
        Peter Pan sagte:

        Den Unterschied zwischen Energie und Entropie nicht begriffen? Den Unterschied zwischen Wetter und Strahlungsbilanz nicht begriffen? Ad hominem wieder mit ad rem verwechselt?

        Es ist mir egal was Sie glauben, die Realität holt die ewigen Gestrigen eh ein. Sie werden die Migration nicht stoppen, sie werden das Ende des Ölzeitalters (vermutlich) noch erleben, sie profitieren von Hygiene, Impfungen und Antibiotika. Und zum Dank dafür werden Sie weiter Ihre Verschwörungstheorien, Ihren Wut und ihren Hass pflegen.

        Das hält die offene Gesellschaft aus. Spielend.

      • Avatar
        Richard Ott sagte:

        @Peter Pan

        „Den Unterschied zwischen Energie und Entropie nicht begriffen?“

        Sie haben ganz offensichtlich überhaupt keine Ahnung von den Dingen, über die Sie schreiben. Fast so ein Schwätzer wie Habeck. Sind Sie immer so aggressiv wenn Sie Widerspruch bekommen, oder habe ich mit meiner Frage zu grundlastfähiger Stromversorgung nach Atomausstieg und Kohleausstieg so einen schönen Volltreffer gelandet?

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