Die Billionen-Schuldenbombe

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Wie die Krise begann und warum sie noch lange nicht zu Ende ist

Im Märchen „Des Kaisers neue Kleider“ traut sich keiner, dem Kaiser zu sagen, dass er nackt ist. Die west­liche Welt ist derzeit nicht weniger nackt. Wie der Kaiser und sein Hofstaat verweigern sich die Länder der Realität: Sie sind bankrott und wollen es nicht wahrhaben – so lautet die nüchterne Schlussfolgerung des Stan­dard­werks zur Krise: „Die Billionen-Schuldenbombe“.

Seit 1980 hat sich der Verschuldungsgrad in der westlichen Welt mehr als verdoppelt. Lagen die Schulden von Staaten, Nicht-Finanz-Unternehmen und Privathaushalten 1980 noch bei 160 Prozent des Bruttoinlands­pro­dukts, so sind es heute mehr als EM320 Prozent. Seit Ausbruch der Finanz- und Wirtschaftskrise hat sich dieser Trend beschleunigt, weil die Regierungen der führenden Wirtschaftsnationen aus Furcht vor einem ökono­mi­schen Super-GAU massiv eingegriffen haben. In der Eurozone dürfte der Betrag nicht mehr tilgbarer Schulden in der Größenordnung von 7 Billionen Euro liegen, in den USA bei rund 11 Billionen US-Dollar. Zu dieser Verschuldung kommen die Kosten einer schnell alternden Gesellschaft. Nach Schätzungen der OECD liegen die ungedeckten Verbindlichkeiten der Staaten bei 400 bis 800 Prozent des Bruttosozialprodukts. Selbst bei einem Einfrieren der alterungsbedingten Kosten auf heutigem Niveau bekämen die meisten Staaten ihre Finanzen nicht mehr in den Griff. Die nachfolgende Generation kann diese Last nicht schultern.

Um die hohen Risiken für die Wirtschaft und drastische Folgen für die Demokratie abzumildern, sind harte und konsequente Einschnitte erforderlich. Es handelt sich um eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die eine breite öffentliche Diskussion von Lösungsvorschlägen erfordert. Stelter formuliert in seinem Buch „Die Billionen-Schuldenbombe“ einen konkreten 10-Punkte-Plan, um die Handlungs- und Zukunftsfähigkeit der Länder wieder herzustellen.

Pressestimmen

“Dem Autor ist etwas gelungen, woran viele Finanzbuch-Autoren scheitern: Er erklärt in einfachen Worten komplizierte Zusammenhänge (…)”

Neue Zürcher Zeitung, 24. Juni 2013

“Die Billionen-Schuldenbombe ist ein schonungslos offenes Buch voller unbequemer Wahrheiten, an denen sich Wirtschaftsexperten, Politiker, VWL-Studenten und Banker reiben werden. Lesen sollten sie es auf jeden Fall – von der ersten bis zur letzten Seite.”

Oliver Ibelshäuser, www.Roter-Reiter.de, Juni 2013

“Es ist (…) die vielschichtige Darstellung der Verzahnung von Staat, Notenbanken und dem privaten Sektor, die dieses Buch lesenwert macht. Get Abstract empfiehlt es allen Bürgern, Sparern und Volksvertretern.”

GetAbstract-Empfehlung in insideB, Ausgabe 12/13

“Daniel Stelter ist ein unerschrockener Analytiker der Krise. Schonungslos legt er die Dimensionen des Schuldenbooms und der ungedeckten Versprechen der Politik der letzten Jahrzehnte offen. Die Rechnung, die er präsentiert, macht deutlich, dass eine gewaltige Vernichtung von Vermögen droht, die uns alle betrifft. Und es wird klar: Die Krise wird uns noch auf Jahre hinaus beschäftigen.”

Dr. Henrik Müller, stellvertretender Chefredakteur, manager magazin