So oder so nähern wir uns dem Ende des Euro

Dieser Beitrag erschien bei Cicero Online: Das italienische Referendum am kommenden Sonntag wird von vielen zur Entscheidung über den Euro stilisiert. Dabei ist es völlig egal, wie die Italiener abstimmen. Der Euro ist kaum noch zu retten. Das Gegenteil von „gut“ ist bekanntlich „gut gemeint“. So ist es auch beim Euro. Gedacht als Vehikel, um die […]

„Eine Depression wie in den 30ern, nur langsamer“

Die WirtschaftsWoche berichtet von meinem Besuch im Wiwo-Club, wo ich mit WirtschaftsWoche-Redakteur Stefan Hajek und Lesern diskutiert habe: „Der Gesprächsgast, Daniel Stelter, ist ehemaliger Top-Manager der Boston Consulting Group, Autor eines halben Dutzends Fachbücher zu Schulden- und Wirtschaftskrisen, Wirtschaftsblogger, Berater von Top-Managern und Investmentfonds in aller Welt sowie Gründer des Berliner Thinktanks „Beyond The Obvious“. 2013 machte Stelter […]

„Brexit, Trump, Le Pen – die Folgen der Eiszeit“

Dieser Beitrag erschien am letzten Donnerstag bei der WirtschaftsWoche Online. Leider ziemlich versteckt. Die Wahl Donald Trumps ist Folge der Eiszeit. Unsere Depression in Zeitlupe tritt damit in die entscheidende Phase. Noch können wir uns mit der Geldanlage darauf einstellen. Am Mittwoch gab es in verschiedener Hinsicht eine Überraschung: Donald Trump wurde zum 45. Präsidenten […]

„Im Beton-Wahn“

In der aktuellen Ausgabe des SPIEGEL beschäftigt sich Alexander Jung mit den Folgen des billigen Geldes an den weltweiten Immobilienmärkten. In dem Artikel verdeutlicht er sehr gut, welche Folgen die Fehlallokation zu billigen Kapitals haben. Neben Adair Turner werde auch ich in dem Artikel zitiert. Als „Deutschlands profiliertester Schwarzseher“ erläutere ich die für Leser von bto […]

Wer beschönigt, schadet der Sache

Dieser Kommentar erschien modifiziert bei Cicero 0nline: Wer den Aufstieg radikaler Kräfte stoppen und die Spaltung der Gesellschaft rückgängig machen will, darf nie den Eindruck erwecken, Fakten zu schönen. Die Aufnahme von Flüchtlingen ist eine humanitäre Aufgabe, die sich per Definition einer wirtschaftlichen Betrachtungsweise entzieht. Die Mehrheit der deutschen Bevölkerung scheint gewillt, die Lasten für Versorgung […]

„So sanieren wir die Weltwirtschaft“

Dieser Kommentar erschien in der September-Ausgabe des Magazins Cicero: Die Angst vor der „säkularen Stagnation“, der „Eiszeit“, wie ich es in meinem letzten Buch nenne, geht um. Dass trotz der von den Notenbanken quasi unbegrenzt bereitgestellten Liquidität, trotz historisch tiefer Zinsen und trotz einer Erhöhung der weltweiten Schulden um mehr als 55 Billionen US-Dollar seit […]

„Ist jetzt die Zeit, Bankaktien zu kaufen?“

Dieser Kommentar erschien bei der WiWo.de: Nicht nur die Deutsche Bank ist unter Druck. Der gesamte Bankensektor steht vor erheblichen Herausforderungen. Nur wenige Banken dürften den Investoren in den kommenden Jahren Freude machen.  Letzte Woche habe ich an dieser Stelle bei der Kommentierung der aktuellen Entwicklungen bei der Deutschen Bank darauf hingewiesen, dass ich Banken prinzipiell nicht kaufe. […]

„Kurz vorm Platzen“

Dieser Kommentar erschien bei Cicero.de: Die Deutsche Bank muss Gerüchte um Staatshilfen dementieren, die Commerzbank baut massiv Stellen ab und die Politik verweigert sich der Realität. Die Finanzkrise hat nur Pause gemacht. Jetzt ist sie wieder da. Eigentlich sollte bei den größten deutschen Kreditinstitutionen doch endlich alles gut werden. Deutsche Bank und Commerzbank haben kräftig umgebaut, gespart, […]

„Die ‘Deutsche Krise’“

Dieser Beitrag erschien bei WiWo.de: Scheitert die Deutsche Bank, wäre die Lehman-Pleite ein Kindergeburtstag dagegen. Die Krise der Deutschen Bank ist letztlich eine Krise der deutschen Politik. So oder so ist es Zeit, das Portfolio sturmfest zu machen. Eigentlich hatte ich mir fest vorgenommen, diese Woche über den „Biggest Short“ zu schreiben. Den ultimativen Deal, […]

„Das Geschwafel vom Exit aus der Welt des billigen Geldes“

Dieser Kommentar erschien bei manager magazin online: Diese Woche hat EZB Präsident Mario Draghi vor Bundestagsabgeordneten für seine Politik des billigen Geldes geworben. Nur so sei die Wachstumsschwäche der Eurozone zu überwinden, nur so die drohende Deflation zu verhindern. Die deutschen Politiker machten pflichtgemäß klar, dass sie wenig von einer Politik halten, die Sparer um […]