hartaberfair zur Klimapolitik: was ich gern gesagt hätte

Gestern Abend war ich erneut bei der ARD-Talk-Sendung hartaberfair zu Gast. Thema war die Klimapolitik und weitere Teilnehmer waren Wirtschaftsminister Peter Altmaier, SPD-Energieexperte Matthias Miersch, die „Fridays for Future“-Aktivistin Leonie Bremer, die ZEIT-Journalistin Petra Pinzler und Boris Herrmann, der Greta Thunberg nach New York gesegelt hat. Für Unterhaltung war also gesorgt. Leider kam ich kaum zu Wort, deshalb hier meine Argumente, die ich gern vorgetragen hätte:

Effektivität und Effizienz

Auch beim Thema Klimaschutz gelten die Regeln von Effektivität und Effizienz. Damit ist gemeint:

  • Die Maßnahmen, die ergriffen werden, müssen den gewünschten Effekt erzielen, konkret also den Anstieg des CO2-Gehalts in der Atmosphäre bremsen oder im besten Fall zu einer Reduktion des CO2-Gehalts führen. Dies unter der Prämisse, dass dieser für den Klimawandel verantwortlich ist.
  • Die Maßnahmen müssen außerdem effizient sein. Dies bedeutet, dass man die Mittel (Geld, Zeit, …) so einsetzt, dass man pro Euro/Stunde das maximale Ergebnis erreicht.

Die 80/20-Regel besagt, dass man 80 Prozent des Ergebnisses mit 20 Prozent des Einsatzes erreicht und die letzten 20 Prozent des Ergebnisses für 80 Prozent des Einsatzes stehen. Übersetzt bedeutet dies, dass es sich oftmals nicht lohnt, mit erheblicher Anstrengung an einem 100-Prozent-Ergebnis zu arbeiten.

Um ein Beispiel aus dem Klimaschutz zu nehmen: In seinem Interview mit dem Deutschlandfunk hat der SPD-Politiker und aktive Klimaschützer Burkhard Drescher erläutert, dass diese Regel (bei ihm sogar 90/10) auch beim Thema der Gebäudeisolierung gilt: „Wir sagen (…), du musst jetzt nicht das ganze Dach erneuern für 30.000 Euro im Einfamilienhausbereich, es reicht, wenn du den Dachboden dämmst, den du nicht brauchst. Dann hast du zwar nicht 100 Prozent CO2-Einsparung über diese Maßnahme, sondern nur 90 Prozent, aber dann machen die Leute das auch, weil sich das in fünf Jahren, sechs Jahren oder sieben Jahren rechnet statt in 20 Jahren (…). Unter einem Prozent energetische Modernisierungsrate haben wir in Deutschland, wir in Bottrop seit insgesamt acht Jahren inzwischen über drei Prozent jedes Jahr. Daran kann man sehen, dass offensichtlich wir die besseren Instrumente haben. Und das ist der entscheidende Punkt: Die Förderinstrumente des Bundes sind fehlgeleitet.“ Die Highlights des Interviews habe ich hier besprochen: → „Zu billig, in einer Stadt den Klimanotstand auszurufen“

Dies bestätigt eine Studie des Deutschen Verbandes für Wohnungswesen, Städtebau und Raumordnung (DV) gemeinsam mit Mieterbund und dem Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen (GdW). Kernaussage: „Zurzeit wird das am stärksten gefördert, was am teuersten ist. Das ist grober Unfug. Es müsste das gefördert werden, was tatsächlich am meisten CO2 vermeidet.“

Wie gültig die 80/20 Regel ist, zeigt diese Darstellung (Kosten pro eingesparter kWh ist das entscheidende Kriterium):

Quelle: WELT, „Klimaschutz wird zur Milliardenfalle für Generationen“, vom 10.09.2019

Die letzten Einsparungen sind zehnmal teurer als die Maßnahmen der ersten Stufe. Die Effizienz der von der Politik initiierten Maßnahmen (nicht nur, aber vor allem auch beim Klimaschutz!) lässt offensichtlich zu wünschen übrig. Oft fehlt es aber auch an der Effektivität.

Förderung der Sonnenenergie

Ein Beispiel für die geringe Effektivität ist die Solarindustrie.

  • Deutschland hat bisher über 80 Milliarden für die Förderung von Solarenergie aufgewendet.
  • Einsparung CO2 in Deutschland durch Photovoltaik (PV): 19 Millionen Tonnen CO2 in 2017 (Quelle Fraunhofer Institut, „PHOTOVOLTAICS REPORT“, vom 14.03.2019, Seite 6)
  •  Einsparung CO2 durch PV im Jahr 2017 entspricht damit zwei Prozent (19/926 = zwei Prozent) vom Gesamtausstoß an CO2 in Deutschland (Quelle: Gesamtausstoß Umweltbundesamt – 907 zuzüglich der gesparten 19 ergibt 926 Millionen Tonnen).
  • Da pro Jahr der CO2-Ausstoß weltweit um 2,7 Prozent wächst (rund 1 Milliarde Tonnen bzw. 2,7 Millionen Tonnen/Tag – Quelle: wissenschaft.de, „CO2-Emissionen steigen weiter“ ) ergibt sich aus der Förderung der Solarenergie ein Verlangsamen des Klimawandels um sieben Tage.

Ziemlich viel Geld für einen kleinen Effekt.

Wenn wir in Zukunft so ineffizient vorgehen wie mit der Solarförderung, kostet uns die Realisierung des Ziels von Null-CO2 4000 Milliarden (50* 80 Milliarden).

Aber man kann es auch anders interpretieren. Die deutschen Stromkunden haben einer wichtigen Industrie im Kampf gegen den Klimawandel den Weg bereitet. Wir haben die Anfangsfinanzierung gestellt, damit sich die Branche entwickeln konnte und legten damit die Grundlage dafür, dass PV heute deutlich billiger und günstiger ist als fossile Brennstoffe.

  • In Deutschland sind nur neun Prozent der weltweiten PV-Kapazität installiert. (Quelle: Fraunhofer Institut, „PHOTOVOLTAICS REPORT“, vom 14.03.2019, Seite 6) Legt man eine ähnliche Effizienz zugrunde wie in Deutschland (was zu pessimistisch ist, sind die Anlagen doch in besserer Lage mit mehr Sonne), ergibt sich eine weltweite Einsparung an CO2 von 211 Millionen Tonnen und damit 78 Tagen.
  • Man kann gut argumentieren, dass unseren Klimazielen ein Teil der Einsparungen in den anderen Ländern zugerechnet werden sollte. Schließlich haben wir die Entwicklung finanziert. Dann stehen wir mit unseren Fortschritten nicht ganz so schlecht dar.

Aber dafür haben wir doch eine Zukunftsindustrie für Deutschland geschaffen und Arbeitsplätze gesichert? Nein, zwar wurde uns das von der Politik immer erzählt. In Wirklichkeit haben wir den Aufbau eines Industriezweiges in China finanziert – sollten wir eigentlich unter Entwicklungshilfe verbuchen. In Deutschland gibt es nach einer kurzen Scheinblüte praktisch keine Arbeitsplätze mehr:

Quelle: Statista, „Anzahl der Beschäftigten* in der Photovoltaikbranche in Deutschland in den Jahren 1998 bis 2016“

  • Generell kann man zur Energiewende nur sagen, dass sie ein Flop war: bisher schon 160 Milliarden, bis 2025 insgesamt 520 Milliarden – das entspricht übrigens über 6000 Euro/Kopf der Bevölkerung, die zweithöchsten Strompreise Europas (nach Dänemark), Effekt auf das Weltklima vernachlässigbar. Spitzenreiter beim Thema Klima sind dagegen die USA und UK!
  • Nach Studie des World Economic Forum (WEF) belegt Deutschland bei der Energiewende einen der letzten Plätze (111 von 115, wenn es um Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen geht. Nur dank Energiesicherheit und Zugang zur Energie liegen wir insgesamt auf Platz 17, immer noch weit hinter Ländern wie Uruguay. Bei den erneuerbaren Energien liegen wir auf Platz 55!).
  • Erschwerend kommt noch hinzu, dass die Finanzierung dieses Klimaprojektes höchst unsozial war. Wer zehnmal so viel verdient, braucht nicht proportional so viel mehr Strom. Damit bedeutet die Finanzierung der Energiewende eine Umverteilung von relativ ärmer zu relativ reicher.

Teurer Kohleausstieg

Ging es bei der Solarindustrie wenigstens noch um die Förderung einer neuen Technologie, wird beim Kohleausstieg das Geld vor allem dafür verwendet, eine alte Technologie abzuwickeln.

  • Kohlekraftwerke sind ein wesentlicher Verursacher von CO2 und wenn man den Ausstoß von CO2 mindern möchte, ist die Reduktion von CO2sicherlich ein wichtiger Hebel.
  • Während wir die Kohlekraftwerke stilllegen wollen, werden weltweit fast 1400 neue geplant bzw. gebaut.
  • Was nicht bedeutet, dass wir dennoch die hiesigen Kohlekraftwerke stilllegen sollten. Die Frage ist dabei wiederum eine von Effektivität und Effizienz.

Beginnen wir mit der Effizienz:

  • Deutschland plant, für den Kohleausstieg 40 Milliarden Euro auszugeben. Schätzungen gehen in Richtung von 80 Milliarden Euro.
  • Wenn wir jedem der 20.000 Kumpel eine Million Eurozahlen, kostet das nur 20 Milliarden!
  • Das führt zu der Frage, wofür denn die 40 bis 80 Milliarden ausgegeben werden sollen. Für „Strukturhilfen“ für die Regionen. Überwiegend: Infrastruktur zum Beispiel Neu- oder Ausbau von Bahnstrecken und Straßen sowie für schnelles Internet. Das hat alles nichts mit dem Kohleausstieg zu tun. Das sind ganz normale Infrastrukturmaßnahmen. In Wahrheit geht es darum, mit Geld die Probleme für die Regionen zu vertuschen. Weitere Gebiete möglicher Mittelverwendung habe ich hier diskutiert: → Sind die 80 Milliarden für den Kohleausstieg doch sinnvoll?
  • Andere Länder gehen einen anderen Weg: Großbritannien hat den Anteil des Kohlestroms innerhalb von fünf Jahren halbiert, ohne dafür Geld auszugeben. Das Land hat einfach einen Zuschlag auf die Emissionszertifikate eingeführt, weil der Preis aufgrund zu hohen Angebots gefallen war. Folge: Die Produktion von Kohlestrom fiel drastisch und der Staat hatte Einnahmen! – Das nennt man effizient und effektiv!
  • Nach Berechnungen des Ökoinstituts („Die deutsche Kohleverstromung bis 2030“, S. 24 ) sinken bis 2030 die CO2-Emissionen im Energiesektor gegenüber dem Basisszenario um rund 50 Millionen Tonnen. Auf das Jahr 2017 (907 Millionen Tonnen) bezogen, wären das immerhin 5,5 Prozent.

An der Effektivität bestehen ebenfalls erhebliche Zweifel:

  • Nun könnte man meinen, wenn es denn wenigstens dem Klima dient, doch weit gefehlt!
  • Das sagen die Experten des Potsdam Instituts für Klimafolgenforschung in einer Untersuchung, wonach der Kohleausstieg nicht den erhofften Effekt für den Klimaschutz bringe und die Emissionen sogar ansteigen lassen könnte.
  • „Werden Braunkohlekraftwerke nach und nach abgeschaltet, sinkt das Stromangebot auf dem Markt. In der Folge steigt der Strompreis. Nun könnten nicht ausgelastete Steinkohlekraftwerke die Stromproduktion hochfahren – und damit auch die
    CO2Emissionen wachsen lassen. Die in der Stromproduktion besonders günstigen Braunkohlekraftwerke drücken derzeit den Preis, Steinkohlekraftwerke sind oft nicht konkurrenzfähig und bleiben vom Netz – dies würde sich beim sukzessiven Abschalten der Braunkohlemeiler ändern.“
  • „Zum Problem könnte auch der Handel mit Emissionen werden. Er funktioniert grundsätzlich nach einem einfachen Prinzip: Seit einigen Jahren müssen mehr als 10.000 Unternehmen und Stromproduzenten in der EU für jede von ihnen ausgestoßene Tonne CO2 ein Zertifikat vorweisen. Das klimaschädliche Gas wird so zum Kostenfaktor – was die Unternehmen dazu bewegen soll, ihren CO2-Ausstoß zu senken. Aber durch den Kohleausstieg in Deutschland sinkt die Nachfrage nach Emissionszertifikaten im Europäischen Emissionshandel, weil schlicht weniger Zertifikate benötigt werden, wenn weniger Kraftwerke am Netz sind. Nach den Marktgesetzen werden die Emissionsrechte dadurch günstiger. Das könnte dazu führen, dass Kraftwerksbetreiber im europäischen Ausland weniger Anreize haben, auf regenerative Energien umzustellen und stattdessen fossile Kraftwerke stärker zur Stromproduktion heranziehen, was den CO2Ausstoß im Ausland ansteigen ließe.“
  • Helfen würde ein CO2-Preis, über den schon länger diskutiert wird. Laut den Berechnungen der Forscher müsste der CO2-Preis zwischen 30 und 60 Euro je Tonne betragen, wenn er im Jahr 2030 eingeführt werde.“
  • Führt zu der Frage: warum dann 80 Milliarden für den Kohleausstieg?
  • Es wäre besser, einfach a) den Preis für Emissionszertifikate zu erhöhen (siehe UK) oder b) gleich einen Mindestpreis einzuführen. Das können wir aber alles machen, OHNE für den Kohleausstieg zu bezahlen. Er käme automatisch.
  • Übrigens zeigt auch das Beispiel Schweden, dass man nationale Steuern auf CO2 nur dort machen kann, wo die Unternehmen nicht im internationalen Wettbewerb stehen und wo es keine Emissionszertifikate gibt.

Fazit:

Der Kohleausstieg ist teurer, politischer Aktionismus, der viel kostet, aber nichts bringt. – Nach der Energiewende das nächste teure Projekt der Politik, die denkt, einem „reichen Land“ macht es nichts aus, wenn man den Wohlstand verschleudert. Besser wäre, dem Beispiel Großbritanniens zu folgen.

Was mich zu meinen grundlegenden Überlegungen führt:

  • Wir stehen für zwei Prozent des weltweiten Ausstoßes, selbst wenn wir den auf NULL bringen, entspricht es nur dem Wachstum von einem Jahr (durch China, Indien, …)
  • Deshalb ist es ineffizient, wenn wir unsere Mittel darauf verwenden, bei uns den maximalen Effekt zu erzielen. Wir sollten versuchen, mit 20 Prozent Mitteleinsatz auf 80 Prozent der Wirkung zu kommen. Dabei sind oftmals Maßnahmen in anderen Ländern nicht nur effizienter, sondern auch viel effektiver!
  • Berechnungen des BDI (konkreter: meiner Ex-Kollegen von BCG im Auftrag des BDI) kommen zu folgender Aussage: „Insgesamt wären zur Erreichung der deutschen Klimaziele Mehrinvestitionen in Höhe von 1,5 bis 2,3 Billionen Euro bis 2050 erforderlich, also im Durchschnitt etwa 45 bis 70 Mrd. Euro pro Jahr. Bezogen auf das deutsche Bruttoinlandsprodukt bedeuten diese gesamten Investitionen im Durchschnitt einen Anteil von 1,2 bis 1,8 Prozent.“

Quelle: BDI/BCG, „Klimapfade für Deutschland“, Seite 87

  • Dabei basiert diese Rechnung auf der sehr wichtigen Annahme: „Die betrachteten Klimapfade sind volkswirtschaftlich kosteneffizient und unterstellen eine ideale Umsetzung unter anderem im Sinne sektorübergreifender Optimierung und ‘richtiger Entscheidungen zum richtigen Zeitpunkt’. Fehlsteuerungen in der Umsetzung – wie z. B. in der Energiewende durch Überförderungen und die Verzögerung des Netzausbaus beobachtbar – können die Kosten und Risiken erheblich steigen oder das Ziel sogar unerreichbar werden lassen.“ – Und damit haben sie sehr wohl recht! Und das macht am meisten Sorgen, wenn man auf die aktuelle Diskussion blickt.
  • Aber ein Ziel von zwei Prozent ist für ein Land wie Deutschland nicht ambitioniert genug. Eine Industrienation wie wir, sollte nicht zwei, sondern sechs oder zehn Prozent Beitrag anstreben! Der Politik fehlt jegliche Ambition.
  • Denn in Technologien liegt erhebliches Potenzial, schreibt auch der BDI: „Mehrere ‘Game-Changer’ könnten die Erreichung der Klimaziele in den nächsten Jahrzehnten potenziell erleichtern und günstiger gestalten (unter anderem Technologien für die Wasserstoffwirtschaft und Carbon-Capture-and-Utilization-Verfahren (…) Sie müssten allerdings mit Priorität erforscht und entwickelt werden.“

Quelle: BDI/BCG, „Klimapfade für Deutschland“, Seite 109

  • Will man wirklich das Klima retten, dann muss man bis 2050 jährlich zehn Gigatonnen (also zehn Milliarden Tonnen!) CO2 der Atmosphäre entziehen.
  • Offensichtlich geht das nur, wenn man nicht nur auf das Vermeiden von neuem CO2 blickt, sondern schaut, wie man weltweit den CO2-Gehalt der Luft senken könnte. Das ist eine Technologiefrage!
  • Statt 40 bis 80 Milliarden in den Kohleausstieg zu stecken, sollten wir einfach nur die Zertifikate schneller teurer machen und so Anreize setzen und dafür mehr Geld in neue Technologien investieren.
  • Weltweit wird nicht genug investiert. Hier könnten wir einen erheblichen Beitrag leisten und – hoffentlich – aus den Fehlern der Solarbranche lernen und die Wertschöpfung bei uns im Lande halten! Statt 80 Milliarden für Kohle ab sofort acht Milliarden jährlich für Forschung. Wenn man dabei private Mittel kofinanziert, können wir die führende Technologienation auf dem Gebiet werden.
  • Sie glauben nicht an Technologie? Schon vor über 100 Jahren erklärte der damalige Chef des US-Patentamtes, dass alles, was man erfinden könnte, bereits erfunden sei. Ein Irrtum, wie wir heute wissen.
  • Und: Es nützt der Umwelt nichts, wenn wir die Basis unseres Wohlstands erodieren, weil wir mit Staatsinterventionismus agieren. Es wäre besser, zu sagen: Wir sichern unseren Wohlstand, indem wir in die Zukunft investieren – Bildung, Forschung, Digitalisierung, Infrastruktur – und dann diesen Wohlstand dazu mobilisieren, weltweit einen Beitrag zu leisten.
  • Dazu müssten wir aber erst einen Kassensturz machen: Wie viel Geld haben wir eigentlich und wofür wollen wir es ausgeben. Es muss also ein Gesamtbudget gemacht werden: etwas für Bildung, Forschung, Digitalisierung, Infrastruktur; etwas für Soziales (ich erinnere an die Milliardenlücke in der Altersvorsorge); etwas für Entwicklungshilfe und etwas fürs Klima. Das muss integriert betrachtet werden.
  • Wenn wir alles Geld auf Klima setzen, erodieren wir nicht nur unseren Wohlstand (und damit die Fähigkeit, zu helfen), wir vernachlässigen sträflich die anderen Themen der Welt: Milliarden Menschen ohne sauberes Wasser, etc. Das ist inhuman.

Am meisten Sorgen macht mir, dass nun erneut Politiker vorhaben, die Welt zu retten. Sie haben bewiesen, dass sie den Wohlstand dieses Landes nicht mehren, sondern durch sprunghafte Entscheidungen vernichten oder aber die Mittel lieber in den heutigen Konsum statt in die Sicherung künftigen Wohlstands setzen. Ausführlich erklärt und beschrieben im Märchen vom reichen Land, unter anderem hier zusammengefasst → Wie die Politik uns ruiniert – Zusammenfassung für neue Leser von bto und in der F.A.Z. so besprochen → Ruiniertes Deutschland – Warum wir nicht so reich sind, wie wir denken.

Diese Politiker – und ich meine damit sowohl Regierung wie Opposition – sind nun drauf und dran, weitere Hunderte von Milliarden in sinnlose Projekte zu stecken und nach Energiewende und Kohleausstieg das nächste Desaster zu produzieren. Dem Klima wird es am Ende nichts bringen, nur unsere Fähigkeit, in Zukunft einen Beitrag zu leisten, unterminieren und zugleich die Grundlage für erhebliche soziale Konflikte legen. Denn vergessen wir nicht: In Bildung, Digitalisierung, Infrastruktur und Altersversorgung klaffen jeweils Milliardenlücken – Ergebnis der jahrelangen Misswirtschaft hierzulande. Das scheinen auch die Bürger zu spüren, wie diese Umfrage zeigt:

Quelle: BILD am SONNTAG, 15.9.19

 

 

Kommentare (57) HINWEIS: DIE KOMMENTARE MEINER LESERINNEN UND LESER WIDERSPIEGELN NICHT ZWANGSLÄUFIG DIE MEINUNG VON BTO.
  1. Avatar
    moinchen sagte:

    Sehr geehrter Herr Stelter,
    ich meine, Sie sind zu sehr dem Geldproblem zugeneigt.
    Was meint eine bessere Demokratie, das ist vielmehr die aktuelle Frage. Politiker-(b)fasching hilft da genau so wenig wie vorhergesagtes „Helikoptergeld,“ bzw die – ihre – Angst der Mittelschicht vor Abstieg.
    Interessant finde ich die neue Verbindung zwischen alten und jungen Menschen, der Sie ja gar nicht abgeneigt scheinen…

    Also, was meint „bessere Demokratie?“ Alle notwendigen Bestandteile der Gewaltenteilung stärken.
    Haben Sie da andere Ansichten? Doch wohl nicht…

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    • Avatar
      asisi1 sagte:

      Reden sie vielleicht von Gewaltenteilung in Deutschland? Wenn ja, dann haben sie die letzten Jahrzehnte nicht hier gelebt. Wenn selbst ein europäisches Gericht festgestellt hat, dass in Deutschland die Justiz weisungsgebunden ist und der Otto Normalo das nicht mitbekommen hat, dann ist es nur traurig. Selbst das angebliche Verfassungsgericht ist doch nur ein Parteienfilzverein!

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        Richard Ott sagte:

        Gewaltenteilung ist voll Nazi. Stellen Sie sich zum Beispiel mal vor, die Abgeordneten im deutschen Bundestag (Legislative) würden unsere Kanzlermutti (Exekutive) genauso hart rannehmen wie wir das im britischen Parlament sehen! Total respektlos wäre das! Solche hässlichen Fernsehbilder will niemand sehen.

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    troodon sagte:

    Interessant finde ich gerade die Diskussionen um die Kreuzfahrt der hessischen Abiturienten, bei der die Schule jetzt mit „Hass-und Neidmails“ überflutet wird.
    Der Schulleiter rechtfertigt die Reise damit, dass diese durch den Kauf von CO2 Zertifikaten über Atmosfair zum Preis von 23€/Tonne CO2 „komplett CO2 neutral“ sei.

    Mich würden die Gesichter und Reaktionen der FFF, des Schulleiters u.a. interessieren, wenn das „Klimakabinett“ am Freitag beschließt, weltweit knapp 20 Mrd. € p.a. über Atmosfair und andere Projekte zu investieren, die am effizientesten CO2 einsparen, um so den deutschen CO2 Ausstoß von rd 866 Mio t zu kompensieren. Dann wären wir demnach komplett CO2 neutral.

    Stattdessen werden bestimmt riesige Pakte am Freitag vorgelegt, soziale Kompensationen beschlossen. Nur auf die auch von Dr. Stelter gewünschte Effizienz der Maßnahmen wird wohl kaum geachtet werden.

    Helau und Alaaf.

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      Richard Ott sagte:

      @troodon

      „Der Schulleiter rechtfertigt die Reise damit, dass diese durch den Kauf von CO2 Zertifikaten über Atmosfair zum Preis von 23€/Tonne CO2 ‚komplett CO2 neutral‘ sei.“

      Das ist wie bei der Deutschen Bahn. Die fährt ja bekanntlich auch ausschließlich mit grünen Strom. Sogar bei Windstille und nachts. Alles Rechentricks um die Doofen zu beeindrucken und die Grünen zu erfreuen.

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        troodon sagte:

        Ich bin fest davon überzeugt, dass der Schulleiter, sicherlich ein intelligenter Mann, von der Richtigkeit seines Handelns überzeugt ist.

        Wenn aber Dr. Stelter u.a. mehr Effizienz in der Klimapolitik fordern, finden sie kaum Gehör. Wahrscheinlich auch nicht bei diesem Schulleiter und den Abiturienten. Diese Diskrepanz finde ich erschreckend.

        Aber vielleicht täusche ich mich und Herr Wyneken (Schulleiter) und die Abiturienten sind voll auf Dr. Stelters Seite und lesen/schreiben hier mit.
        Also bitte hier melden ;)

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        Richard Ott sagte:

        @troodon

        „sicherlich ein intelligenter Mann, von der Richtigkeit seines Handelns überzeugt ist“

        Die Geschichte des 20. Jahrhunderts ist voll von solchen Personen. Von der Richtigkeit seines eigenen Handelns überzeugt zu sein kann auch bedeuten, dass man besonders einfältig oder besonders fanatisch ist.

        Aber eigentlich will ich darauf hinaus, dass der CO2-Kompensier-Trick genau so wie der Ökostrom-Trick nur dann funktioniert, wenn ihn nicht zu viele benutzen. Atmosfair könnte gar nicht genug Projekte finden oder organisieren um den gesamten deutschen (oder gar weltweiten) CO2-Ausstoß „zu kompensieren“. Die Lösung funktioniert einfach nicht im großen Stil.

        Oder, noch lustiger, mein Deutsche-Bahn-Beispiel: Wenn andere Unternehmen oder Privatverbraucher auch anfangen, Ökostromkontingente bis hin zu in Skandinavien erzeugter Wasserkraft im großen Stil aufzukaufen, dann werden die deutlich im Preis ansteigen. Leuten wie mir ist das alles im Moment noch egal, ich laufe wahrscheinlich rechnerisch mit über 80% bösem Atomstrom oder Kohlestrom damit die Bahn sich „100% Ökostrom“ auf die Werbeposter schreiben kann. Interessiert mich aber nicht, Ladungsträger sind Ladungsträger egal wie die genau erzeugt werden. Wenn es anderen Leuten bei der Bewältigung ihrer Neurosen hilft, sich vorzustellen, dass ihr ganzer Strom immer irgendwie „ökologisch“ erzeugt wird, dann sollen sie das ruhig.

        Spätestens dann wenn auf diese Art mehr Ökostrom verkauft wird als *tatsächlich* im Netz *erzeugt* wird, funktioniert diese Masche nicht mehr. Leider kapieren das die meisten Leute einfach nicht und denken, wenn nur alle Leute Ökostrom kaufen wird auch 100% Ökostrom produziert. In Wirklichkeit bricht dann bloß das Stromnetz zusammen.

      • Avatar
        troodon sagte:

        @ Richard Ott
        „CO2-Kompensier-Trick genau so wie der Ökostrom-Trick nur dann funktioniert, wenn ihn nicht zu viele benutzen. “
        Wenn ihn viele benutzen, es nicht mehr genügend Projekte mit einem Preis von 23€/CO2 Tonne gibt, dann steigt der Preis und es finden sich wieder neue Projekte, die sich dann rechnen. Das genau ist doch der Sinn, dass zunächst die Projekte gewählt werden, die am effizientesten sind.
        Dass es nicht über Nacht genügend Projekte gibt, die SOFORT CO2 einsparen würden, wenn D 20 Mrd investieren wollte, ist klar. Aber das Grundprinzip zunächst die Projekte zu wählen, die das besten Kosten/Nutzen Verhältnis haben , darum geht es mir.

        Stattdessen wird in D versucht werden CO2 mit einem Bündel von Maßnahmen einzusparen, die wahrscheinlich um ein Vielfaches weniger effizient sein werden.

        Aus dem Post von Dr.Stelter:
        „Deutschland hat bisher über 80 Milliarden für die Förderung von Solarenergie aufgewendet.
        Einsparung CO2 in Deutschland durch Photovoltaik (PV): 19 Millionen Tonnen CO2 in 2017 „

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      Dietmar Tischer sagte:

      @ troodon

      Lassen Sie uns die Kreuzfahrt zu Ende denken.

      Es wurden 23€/Tonne CO2 bezahlt und damit, so nehmen wir einmal an, der Preis bezahlt, den die Kreuzfahrt an Umweltschäden hervorruft.

      Das ist eine vermutlich falsche Annahme, weil der Preis sicher sehr viel höher sein müsste.

      Wie auch immer, sei es drum.

      Folge ist, dass den Kreuzfahrern x Euro fehlen – eben das Geld für die Bezahlung der CO2-Emission –, das ihnen nicht mehr für Nachfrage zur Verfügung steht.

      Wenn sie KEINE umweltschädliche Nachfrage in Höhe der bezahlten Summe tätigen können, ist zwar die Kreuzfahrt selbst nicht CO2 neutral, aber der Effekt wäre, dass der CO2-Ausstoß der Kreuzfahrt KOMPLETT kompensiert wäre, nicht durch REDUZIERUN derselben Menge CO2, aber immerhin insoweit, wie auf eine weitere Menge CO2, die jener der Kreuzfahrt entspricht, VERZICHTET wird.

      Soweit, wie „kompensieren“ schillern kann.

      Zum Freitag:

      De Kamelle fangen – Helau und Alaaf.

      Das größte Täuschungsmanöver der letzten Jahre, um die Bevölkerung nicht nervös zu machen.

      Der politische Schaden wird gigantisch sein – ein weiterer Vertrauensverlust für die Regierenden auf der Skala nach unten.

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      • Avatar
        troodon sagte:

        @ D.T.
        „Zum Freitag:

        Das größte Täuschungsmanöver der letzten Jahre, um die Bevölkerung nicht nervös zu machen.“

        Ich gehe davon aus, dass die beschlossenen Maßnahmen die Wählerschaft weiter spalten wird. Den Grünen und FFF wird es nicht weit genug gehen und anderen wird es zu teuer sein. AFD und Grüne werden sich über weitere Wähler freuen und Altmaier nicht verstehen, warum ihn die Jugend immer noch nicht liebt.

      • Avatar
        Dietmar Tischer sagte:

        @ troodon

        Sehe ich auch so.

        Ab Freitag wird es noch MEHR Enttäuschte geben.

        Die Besserwisser auf allen Seiten werden nicht einsehen können oder wollen, dass es UNMÖGLICH ist, die Klimaziele so zu realisieren, dass es ALLEN recht gemacht wird.

        Außerdem werden die Kosten mit Blick auf die Zielerreichung so niedrig angesetzt sein, dass man es nicht anders als hochgradig UNVERANTWORTLICH nennen kann, was da vorgelegt wird – von stimmigen Konzepten will ich gar nicht erst reden.

        Das Urteil wird sein:

        POLITIKVERSAGEN.

        Die SPD wird m. A. n. bald aus der Regierung sein, so dass die Kritik voll über CDU/CSU ausgekippt wird.

        Es wird zunehmend ungemütlich für diese Parteien, dem grün gewendeten Söder stehen auch schon die Bauern auf den Schuhen.

        Ich fürchte, dass uns dies noch teuer zu stehen kommt:

        Noch keine italienischen Verhältnisse, aber zunehmende INSTABILITÄT in dieser Richtung.

      • Avatar
        Richard Ott sagte:

        @troodon

        „Ich gehe davon aus, dass die beschlossenen Maßnahmen die Wählerschaft weiter spalten wird. Den Grünen und FFF wird es nicht weit genug gehen und anderen wird es zu teuer sein. AFD und Grüne werden sich über weitere Wähler freuen“

        Tja, alles wie erwartet. Und das Herbstfest der politischen Instabilität kommt erst noch Ende Oktober mit der Landtagswahl in Thüringen. Die neueste Umfrage dort bestätigt das CDU-Horrorszenario: CDU 22%, Linke 28%, SPD 7%, AfD 25%, Grüne 8%, FDP 5%
        https://twitter.com/Wahlrecht_de/status/1173607638782947328

        Da darf sich die CDU dann entscheiden ob sie mit Linkspartei oder AfD (in Thüringen besonders böse weil Höcke) koaliert. Oder alternativ ginge noch eine Linkspartei-SPD-Grüne-FDP-Koalition, was offensichtlich das politische Ende der FDP wäre wenn die bei so einem wahnsinnigen Projekt mitmachen würde.

        Wer weiß, vielleicht bekommen wir schon im Winter Neuwahlen auch auf Bundesebene.

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    Andreas H. sagte:

    Zu der gesamten Thematik „menschgemachter Klimawandel“ kann ich einen interessanten Artikel von Vera Lengsfeld , sowie die in dem Artikel besprochene Broschüre aus dem Kaleidoscriptum Verlag empfehlen. (https://vera-lengsfeld.de/2019/08/03/kann-der-mensch-das-klima-retten-antworten-auf-45-brennende-fragen/)
    Damit hat jeder eine fundierte Grundlage um sich faktenbasiert eine eigene Meinung zu bilden.
    Aus meiner Sicht ist es dringend notwendig, dass weniger emotional und viel mehr auf Basis von Fakten diskutiert wird – nicht nur bzgl. des Klimawandels, sonder auch bzgl. vermeintlich notwendiger Gegenmaßnahmen.

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    Gerd Ganteför sagte:

    Ich stimme als Physiker mit dem Hintergrundwissen über Klima und Energieerzeugung mit dem Autor weitestgehend überein und bedauere, dass das Niveau der naturwissenschaftlichen Bildung in Politik und Meiden so drastisch abgenommen hat. Ergänzung: Man kann eine soziologische Analyse der religiösen Komponenten der Klimabewegung machen. Das Ergebnis ist eine erschreckende Übereinstimmung mit Grundelementen einer Religion: Weltuntergangsdrohung bei Fehlverhalten, (sinnlose) Vorschriften für jedes Detail des Alltags, Gefühl der moralischen Überlegenheit, Ur-Schuld jedes Bürgers und eine Ikone, deren Portrait an die Wand gehängt werden kann. Wir haben Religionsfreiheit. Aber mit einer Religion lässt sich ein reales Problem wie das Klima nicht lösen.

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      Richard Ott sagte:

      @Herr Ganteför

      „Aber mit einer Religion lässt sich ein reales Problem wie das Klima nicht lösen.“

      Naja. Ich persönlich glaube, der gesellschaftliche Sinn von Religion ist, das Verhalten von Menschen zu kontrollieren und dieser Kontrolle dabei einen transzendentalen Anstrich zu geben damit es sich nicht so unangenehm anfühlt.

      Glauben Sie, es ist ein Zufall, dass der Islam mit seiner Vielzahl von Regeln zum Zusammenleben von Mann und Frau und dem eingebauten Expansionismus ausgerechnet in einer Wüstenregion entstanden ist, wo Ressourcen immer sehr knapp waren?

      So gesehen funktioniert der Gretinismus genau so wie intendiert. Wenn die Konversion komplett ist, hat der Pöbel noch nicht einmal mehr Autos mit denen er bis in die Hauptstadt fahren kann um gegen die Regierung zu protestieren ohne dass daraus eine mehrtägige Reise wird. Und die Priesterkaste bekommt natürlich besondere Privilegien und darf weiter die dicken Verbrennungsmotor-Autos und die Flugbereitschaft nutzen. Heil Greta!

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      Hansjörg Pfister sagte:

      @Gerd Ganteför, es ist eine Ersatzreligion, ein Dogma, sowie auch der Marxismus bzw. die marxistischen Ideologien. Es ist eine Gegenbewegung zur Aufklärung. Die Klimahysteriker wähnen die Vernunft auf ihrer Seite, dem ist aber gewiss nicht so. Viele kennen den Satz des Descartes „Cogito ergo sum“ mit dem die philosophische Neuzeit / die Aufklärung begann, den wenigsten ist aber bekannt, dass dies die Version 2.0 war. Die Version 1.0 hieß noch „Dubio ergo sum“ (Meditationes de prima Philosophia). Der methodische Zweifel an allem stellt, neben dem Primat der Vernunft (Vernunft als absolutes Prinzip), den Kern der Aufklärung dar. Der Glaube am anthropogenen Klimawandel darf nicht in Zweifel gezogen werden, dieser Zweifel sei keine legitime Meinung. Damit stellen sich die Klimahysteriker gegen das Wesen unserer Gesellschaft, gegen die Errungenschaften der Aufklärung. Sie sind diesbezüglich unvernünftig und sie sind Feinde unserer freien und offenen Gesellschaft, auch wenn sie immer wieder das Gegenteil behaupten.

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    skeptiker sagte:

    Zitat: „Der Atmosphäre bis 2050 10 Milliarden Tonnen CO2 entziehen/ diese vermeiden.“

    Als Chemiker sage ich zu diesen technologiefeindlichen, religiös-asketischen Scheinlösungen der Politik nichts mehr. Wer sich für wirklich mögliche technische Lösungen interessiert google folgende Schlagworte:
    + Reversibilität chemischer Reaktionen
    + Sabatier Prozess
    + Sunlight-fueled conversion of CO2 and H2 to CH4
    + Mars Atmospheric Conversion to Methane and Water

    Die Firma, die dies als erste schafft (z.B. SpaceX) wird sich am CO2-aus-der-Luft-Saugen dumm und dusselig verdienen. Und unsere Gretas und Anna-Lenas und Co. werden dumm aus der Wäsche schauen.

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    ruby sagte:

    Die ersten 42 Minuten habe ich gesehen und überlegt das Gebaren zu kommentieren.
    Alle wollen und brauchen Aufmerksamkeit, die Natur keinen.
    Welche Anmaßung zu vertreten, daß Klima beeinflußen zu können.
    Dimensionslosigkeit

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      Ištar sagte:

      @ ruby

      Es ist kein Zufall, dass Vertreter der Amtskirchen einen Zusammenhang zwischen ihrem Mesias und Greta herstellen. Den Segen des heilgen Vaters haben s i e , er scheint sich mit Greta zu verstehen.

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        ruby sagte:

        @Ištar
        Der Ursprung des Lebens ist im Meer mit seinem Wasserstoff, Sauerstoff, Kohlenstoff entstanden.

        Wenn es ein Symbol für Kinderschändung gebe, gehört es an jede Tür dieser Seelenzerstörer.

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    Dietmar Tischer sagte:

    Nicht zur Aufheiterung, die kann es nicht geben, aber doch etwas – na, ja, ich sag es mal – Tröstliches:

    Das Klimathema würde ganz schnell an den Rand des Interesses gedrängt werden, wenn wir einen deutlich spürbaren Konjunktureinbruch erlebten oder eine neue, gewaltige Flüchtlingswelle aus der Türkei und dem Libanon auf uns zurollte – insbesondere auf uns, Deutschland, weil wir nach dem GG willens und wirtschaftlich vermeintlich dafür prädestiniert sind, Flüchtlinge aufzunehmen.

    Beides ist in Reichweite und kann sehr schnell und vehement einsetzen.

    Es ginge uns dabei alles andere als gut, aber wir wären mit ganz anderen Problemen beschäftigt.

    Bei Hart aber fair würde dann möglicherweise diskutiert werden:

    Wer darf an Deutschlands Grenzen schießen?

    Insofern muss man dem Rückblick Altmaiers in der Sendung schon zustimmen:

    Bei der letzten Bundestagswahl erhielten die Grünen ca. 10% der Stimmen, weil das Klima nicht das gesellschaftlich vorrangige Thema war.

    Dass sie bei der nächsten Wahl, wenn sie bald ansteht, ihren Stimmenanteil vermutlich mehr als verdoppeln würden, ist dem SOMMER 2018 geschuldet.

    Genauso war es nach 2015 mit den Wahlerfolgen der AfD.

    Die Professoren-Partei ihrer Anfänge mit der Diskussion über den Euro und die „Griechenlandrettung“ hat niemand nachhaltig beschäftigt, weil das Thema die Menschen nicht direkt betroffen hat. Bei der Zuwanderung 2015 war das ganz anders.

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      Richard Ott sagte:

      @Herr Tischer

      Na dann können ja alle froh sein, dass die Merkel-Regierung die Themen „Migration“ und „Eurokrise“ so überzeugend gelöst hat, dass die garantiert nicht wieder akut werden.

      So können sich alle Parteien ungestört dem Jahrtausendthema „Klima“ widmen. ;)

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      Johannes sagte:

      @ DT: „Dass sie bei der nächsten Wahl, wenn sie bald ansteht, ihren Stimmenanteil vermutlich mehr als verdoppeln würden, ist dem SOMMER 2018 geschuldet.“

      So ist es und damit der Höhenflug der Grünen auch ja anhält, wird die öffentliche Kommunikation um das Klima-Thema von allen Seiten höchst professionell und strukturiert betrieben. Siehe meinen Beitrag weiter unten (17.09. 13:12 Uhr)

      Antworten
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        Dietmar Tischer sagte:

        @ Johannes

        Da ist schon etwas dran.

        Aber der Höhenflug der Grünen ist m. A. n. nicht das TREIBENDE Motiv.

        Er wird auch nicht anhalten.

        Etwas anderes ist das Problem:

        SOLANGE die Friday-Kids Druck machen und die Grünen der Union bei den Umfrageergebnissen so dicht im Nacken sitzen, werden von der Regierungspolitik die regulatorischen WEICHEN so gestellt, dass eine NACHHALTIGE Restrukturierung der Wirtschaft erfolgt, die NICHT mehr rückgängig zu machen ist.

        Wenn z. B. die Emissionswerte wie vorgesehen Wirklichkeit werden, gibt es für die Automobilindustrie kein ZURÜCK und letztlich auch keine wirklichen Alternativ-Option für den Antrieb.

        Konkret der Mechanismus, wenn auch hypothetisch nach dem jetzigen Stand der Realisierung:

        WENN der Ausbau der erneuerbaren Energien soweit fortgeschritten sein wird, dass Strom quasi umsonst bezogen werden kann und die Infrastruktur (Ladesäulen) gut ausgebaut ist, werden vermutlich auch nicht optimale E-Automobile gekauft werden bei noch nicht einmal stark steigenden Benzin- und Dieselpreisen (der Pendler wegen) und wenn so (gefördert auch durch Subventionierung der Käufe), wird die Automobilindustrie kein Geld in die Entwicklung alternativer Antriebstechnologien stecken (für Pkw, bei Lkw ist das unbestimmter).

        Daher sagte Dr. Stelter in der Sendung:

        Regulierung JA, aber dann die Industrie machen lassen und zwar auch dann – hat er nicht gesagt –, wenn sie auf einem gesamtwirtschaftlich nicht optimalen oder sogar schädigenden Trip ist.

        Deshalb:

        Bald Neuwahlen im Bund und die Grünen an die Macht, damit das Scheitern der Energiewende schnell sichtbar wird ODER eine Rezession, damit das Volk wieder auf andere Gedanken kommt und die Regierung – welche auch immer – dadurch andere Prioritäten setzt

        Dies alles ohne Wertungen, sondern nur mit Blick auf die Wirkmechanismen gesagt.

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    Thierry sagte:

    Die Basisfragen lauten doch:

    1- Gibt es einen Klimawandel? Ja den gibt es so wie es ihn schon mindestens solange gibt, als man zuverlässige Daten zurückverfolgen kann.

    2- Warum ändert sich das Klima? Weil es von der Aktivität unserer einzigen Energiequelle, der Sonne, abhängt. Die Evidenz dafür ist gesichert.

    3- Ist der Klimawandel vom Mensch und seinen Umtrieben verursacht? Definitiv nein, dazu ist der Mensch zu klein, trotz 7.7 Mia. unnützen Essern.

    4- Kann der Mensch das Klima beeinflussen? Nein, kann er nicht.

    5- Ist CO2 klimaschädlich? Nein, es rangiert unter allen bislang bekannten Parametern weit hinten, völlig unbedeutend.

    6- Warum redet dann alle Welt vo einer Klimakatastrophe? Weil das der grösste jemals inszenierte Hoax der Weltgeschichte ist, um Macht auszuüben nachdem die christlichen Religionen in diesem Punkt ausgedient haben und nicht mehr wirken.

    7- Was ist zu tun? Achseln zucken und weitermachen, bis sich die Aufregung wieder legt. 2050 werden wir nicht die allseits erwartete Klimakatastrophe haben, sondern die nächste Kaltzeit.

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      Wolfgang Selig sagte:

      @Thierry:

      Ich wusste gar nicht, dass Sie Klimaexperte sind, aber ich wünsche Ihnen, dass Sie das Jahr 2050 bei bester Gesundheit erleben werden. Persönlich bin ich nicht überzeugt davon, dass die Mehrheit der Klimaforscher grottenfalsch liegt, traue mir aber auch keinerlei eigenes fachliches Urteil zu und hoffe stark, dass Sie recht haben. Alleine mir fehlt etwas der Glaube.

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        Ulrich Remmlinger sagte:

        Herr Selig, warum trauen Sie sich nicht (wie so viele), ihren eigenen Verstand zu benutzen? Sie brauchen dazu nur die Grundrechenarten.

        Bei der Klimaerwärmung geht es um den Treibhauseffekt. Nach den offiziellen Zahlen (Bundesumweltministerium, IPCC) wird 70% des Treibhauseffekts durch den Wasserdampf erzeugt und 10% durch CO2. Vom gesamten CO2 sind (lt. IPCC) 3% menschengemacht. Also 3% von 10% = 0,3%, das ist der Einfluß des Menschen auf den Treibhauseffekt. Der Wasserdampf hat also einen Einfluß, der 230 mal so groß ist. Deshalb hat Prof. Svensmark bereits 1995 intensiv den Einfluß des Wasserdampfes auf das Klima untersucht. Leider werden seine Ergebnisse ignoriert.

      • Avatar
        Wolfgang Selig sagte:

        @Herrn Remmlinger:

        Sie fragen, warum ich mich traue, den eigenen Verstand zu benutzen? Weil ich in Mathematik, Naturwissenschaften und v.a. Statistik wenigstens so viel über nichtlineare Systeme gelernt habe, dass ich weiß, wann ich mich mit meinen bescheidenen Fähigkeiten mit einer eigenen Meinung besser zurück halte, wenn ich mich nicht blamieren will. Das Thema Klima gehört für mich dazu. Sie können das gerne kritisieren, aber nach dem Studium etlicher Pro- und Contra-Argumente bzw. mehrerer Fachbücher habe ich festgestellt, dass mich das Thema geistig überfordert und ich befürchte, das wird in meinem Alter auch nicht mehr besser.

  9. Avatar
    FRK sagte:

    Wie naiv anzunehmen, dass Zahlen und Fakten in diesem Fridays-for-Future-Schleimer-Klub auch nur ansatzweise interessieren, wo man doch exklusiv erfahren konnte, dass Greta Thunberg in der Unnütz-Segeljacht nicht geko… hat.

    Nun zu den (bisherigen) Kosten, Effektivität und Effizienz :
    Seit dem Jahr 2000 wurden bis einschl. 2018 für die Errichtung von EE-Strom-Erzeuger rd. 230 Mrd. € aufgewendet. Das erzeugte Produkt dieser untauglichen Anlagen musste in diesem Zeitraum mit ca. 263 Mrd. € gefördert werden (EEG-Umlage), zusammen also 493 Mrd. €, zuzüglich anteiligem Netzausbau und Netzentgelte, und, und…..und sonstigem z. T. versteckten Aufwand. Das sind also mindesten 500 Mrd. € (und nicht nur 200 Mrd. €) um einen Marktwert des eigenständig nicht marktfähigen zwangsabzunehmenden Stroms von insgesamt ca. 60 Mrd. € zu erzielen.

    Deutschland schafft sich ab!!!!!!!

    Interessante Kosten/Nutzen-Relation aus „7.600 Milliarden fürs Klima“
    https://www.tichyseinblick.de/daili-es-sentials/7-600-milliarden-fuers-klima/

    „Die drei Billionen Euro (Anmerk: CO2-Reduzierung von 90% auf 100%), die die Deutschen dafür bezahlen, ersparen der Erdatmosphäre ungefähr die Menge an CO2, die dem Zuwachs der Emissionen Chinas in vier Monaten entspricht. Diese sind von 2017 auf 2018 um etwa 250 Millionen Tonnen gestiegen. Insgesamt emittierte China im vergangenen Jahr rund 9.500 Millionen Tonnen. Zum Vergleich: Die deutschen CO2-Gesamtemissionen betrugen etwa 870 Millionen Tonnen – also weniger als zehn Prozent der chinesischen. Und China hat im Rahmen des Pariser Abkommens erklärt, dass es bis 2030 die gigantische Menge von 12.500 Millionen Tonnen erreichen wird. Am Anfang geht’s billig. Vernünftig wäre es also, in China mehr zu sparen und in Deutschland weniger“.

    Antworten
  10. Avatar
    Wolfgang Selig sagte:

    @Herrn Dr. Stelter:

    Ich habe gestern wirklich versucht, mir die Sendung anzusehen. Nach 10 Minuten musste ich ausschalten, denn ich erleide fast schon körperliche Schmerzen, wenn ich manchen Leuten zuhören muss. Am liebsten hätte ich den übrigen Teilnehmern einschließlich dem Moderator Redeverbot erteilt und sie gezwungen, Ihnen 15 Minuten am Stück zuzuhören. Geht natürlich nicht. Würde wohl auch nichts bringen, denn hören ohne verstehen bringt nichts.

    Daher: Meine Hochachtung vor Ihrem Durchhaltevermögen. Ich könnte das nicht, ohne dass mir irgendwann der Kragen platzt. Im Übrigen schließe ich mich Frau Finke-Röpke an.

    Antworten
  11. Avatar
    Susanne Finke-Röpke sagte:

    Sehr geehrter Herr Dr. Stelter,

    wenn ich die Sendung Revue passieren lasse, stellen sich für mich mehrere Fragen:

    1. Macht es für den Normalbürger überhaupt noch Sinn, ungebildeten Diskussionsteilnehmern zuzuhören, die in eine solche Debatte gar nicht eingeladen gehören?

    2. Sollten Sie lieber nur noch zu Veranstaltungen gehen, in der die Teilnehmerzahl auf maximal 3 beschränkt ist, damit Sie auch wirklich mal länger zusammenhängend zu Wort kommen?

    3. Wäre eine Veranstaltung ohne Publikum nicht sinnvoller? Die sorgen nur für Geräusche, aber nicht für Inhalt. Allerdings schauen dann viele Leute wohl nicht mehr zu, die wohl ein Format brauchen, das sie selbst geistig nicht überfordert. Und da gehören anscheinend Klatschtruppen dazu. Lieber eine hohe Quote und ein wenig Effekt als eine winzige Quote und nur Zuseher, die sich auch anderweitig kompetent informieren können.

    Ich weiß es nicht wirklich. Auf jeden Fall bewundere ich Sie für Ihre Geduld und bin dafür dankbar, dass Sie sich so etwas im Interesse des Allgemeinwohls antun. Vergnügungssteuerpflichtig ist das Ganze nicht. Aber vielleicht ist wenigstens der eine oder andere gestrige Zuschauer dabei, der heute Ihren Namen googelt, diesen Blog hier liest oder Ihr Buch erwirbt. Und dann wäre ja auch schon ein wenig gewonnen. Und offen gesprochen glaube ich, hätte die ARD überhaupt keine Probleme, die Sendung auch ohne Leute wie Sie durchzuziehen, selbst wenn dann gar niemand mehr Vernunftargumente einbringen würde.

    Daher mein Fazit:

    Gehen Sie bitte trotz aller widrigen Umstände weiter zu solchen Veranstaltungen. Beweisen Sie Hartnäckigkeit, üben Sie korrekte Botschaften schnell und einfach zu verpacken und bleiben Sie dran. Ich gehe davon aus, dass die nächste Wirtschaftskrise die Zahl der Gesinnungsfreunde in den Redaktionen und im Publikum etwas reduzieren wird und man sich wieder stärker um echte Problemanalysen und Verantwortungsethik kümmern wird. Aber das dauert wohl noch ein wenig. Vielleicht bis zum ersten größeren Blackout. Oder bis zum Überspringen der 5 Millionen-Grenze bei den Arbeitslosen in Deutschland.

    Ich bin kein ausgewiesener Fan von Ayn Rand, aber ein Satz von ihr gefällt mir:

    „Man kann die Realität ignorieren, aber man kann nicht die Konsequenzen einer ignorierten Realität ignorieren.“

    Das trifft m.E. sowohl für die Ignoranten des Klimawandels vom rechten Spektrum als auch für die faktenbefreiten Politiker und Ideologen der vermeintlich „grün“ denkenden vom linken Spektrum zu.

    Antworten
  12. Avatar
    Dietmar Tischer sagte:

    Ich kann es nur wiederholen:

    Wenn zum Thema „ Wer zahlt für die Klimarettung“ eine solche Sendung produziert wird, ist das nicht einmal mehr mit dem Quotenwettbewerb zu rechtfertigen, sondern nur noch als gewollter Beitrag zur Volksverdummung zu werten.

    Die erste Frage wäre gewesen:

    Wie hoch sind die KOSTEN für die Klimarettung?

    Nächste Frage:

    WELCHE Klimarettung – für unseren Beitrag zur Klimarettung oder die „Rettung der Welt“?

    Da wir sinnvollerweise nur über unseren Beitrag reden können, hätte Frau Bremer fortan in der Sendung ruhiggestellt werden müssen. Denn Ihr Thema „Rettung der Welt“ ist das Thema der Welt, nicht unser alleiniges. Altmaiers Hinweis, dass Taiwan deutsche Umwelttechnik einsetzt, ist lediglich ein dreistes Ablenkungsmanöver.

    Statt über unsere Ziele, die möglichen Maßnahmen, dafür anfallenden Kosten und DANN erst darüber zu sprechen, von WEM sie zu tragen sind, wird Anekdotisches zur Reduzierung des CO“-Fußabdrucks zelebriert.

    Insofern:

    Was Sie hätten gern sagen wollen, ist völlig ungeeignet für derartige Sendungen.

    Die Leute würden einfach abschalten, weil sie überfordert wären.

    Zu Ihrem Beitrag hier, Dr. Stelter:

    Ich vermisse die klärende Systematik.

    Weil sie fehlt, kommen Sie z. T. zu zwar nicht falschen, aber IRRELEVANTEN Aussagen.

    Beispielsweise:

    >Die 80/20-Regel besagt, dass man 80 Prozent des Ergebnisses mit 20 Prozent des Einsatzes erreicht und die letzten 20 Prozent des Ergebnisses für 80 Prozent des Einsatzes stehen. Übersetzt bedeutet dies, dass es sich oftmals nicht lohnt, mit erheblicher Anstrengung an einem 100-Prozent-Ergebnis zu arbeiten.>

    Das ist NUR dann richtig, wenn die Verfahrensprämisse ist:

    Wir verfügen über so und so viele MITTEL und setzen sie so effektiv ein, wie wir es dem Stand der Technik nach können, um EIN bestmögliches Ziel zu einem bestimmten oder irgendeinem Zeitpunkt zu erreichen.

    Ihre Aussage ist FALSCH, wenn man sich ein ZIEL setzt, das man zu einem BESTIMMTEN Zeitpunkt erreichen will:

    Dann ist die Frage, wie viele Mittel wir einsetzen müssen – selbstverständlich auch mit bestmöglicher Effizienz –, um das VORGEGEBENE Ziel zu erreichen, OFFEN. Jedenfalls gilt dann die 80/20-Regel nicht mehr, wenn das vorgegebene Ziel sehr hoch angesetzt wird.

    Konsequenz:

    Wenn man zu einem bestimmten Zeitpunkt vorgegebene Ziele erreichen will, ist EINSCHNEIDENDE Regulierung erforderlich UND darüber hinaus fallen ENORME Kosten für die Erzwingung von VERHALTENSÄNDERUNGEN der Bevölkerung an.

    Beispiel:

    Die Regulierung besagt, dass der durchschnittliche Ausstoß der herstellerübergreifenden Neuwagenflotte in der EU bis Ende 2021 auf 95 Gramm CO2/km sinken muss.

    Die Hersteller sagen: Wir können liefern (produzieren), diese Vorgabe einzuhalten.

    Was ist mit dem Absatz, den KÄUFERN?

    Sie werden sich nicht freiwillig ein E-Automobil kaufen, das teurer ist und eine geringere Reichweite hat sowie für das es keine komfortable Lade-Infrastruktur gibt.

    Also kaufen sie kein neues Auto und tun somit nichts, das Klimaziel zu erreichen.

    Oder:

    Der Kauf von E-Automobilen muss HOCH subventioniert werden, damit sich die Menschen die klimafreundliche NUTZENMINDERUNG antun.

    Was kostet das und wie wird es finanziert?

    Schon dieses Beispiel zeigt, dass Sie umdenken müssen, statt Sätze wie diesen zu schreiben:

    >Will man wirklich das Klima retten, dann muss man bis 2050 jährlich zehn Gigatonnen (also zehn Milliarden Tonnen!) CO2 der Atmosphäre entziehen.

    Offensichtlich geht das nur, wenn man nicht nur auf das Vermeiden von neuem CO2 blickt, sondern schaut, wie man weltweit den CO2-Gehalt der Luft senken könnte. Das ist eine Technologiefrage!>

    Richtig, es ist eine Technologiefrage, aber das Problem zu einer Technologiefrage zu verkürzen, ist irreführend.

    Denn es ist weit MEHR als eine Technologie- und Verfahrensfrage.

    Es ist eine Frage, die nicht nur ADDITIV zu lösen ist, sondern eine, die auf damit verbundene KONFLIKTE verweist.

    Nur mal ein ganz einfaches Beispiel (vorgeschlagen von Wissenschaftlern der Uni Zürich):

    Aufforstung in der Welt.

    Wenn man das macht, reduziert man GLEICHZEITIG die potenziell nutzbare Fläche für die Produktion von Nahrungsmitteln.

    Wenn man sich klar macht, was das bei einer WACHSENDEN Erdbevölkerung heißt, ist man nicht mehr nur bei der Technologiefrage.

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    • Avatar
      Richard Ott sagte:

      @Herr Tischer

      Zum Thema „der Atmosphäre CO2 wieder entziehen“:

      Vor allen Dingen ist das eine Kostenfrage, diese Verfahren sind nämlich extrem aufwendig und teuer, und Sie müssen das CO2 dann irgendwie weiter reagieren lassen um einen einfach lagerbaren Feststoff zu erzeugen, oder unter sehr hohem Energieeinsatz verflüssigen und dann in Druckflaschen lagern oder Sie lagern es als Gas, was eine Menge Platz und einen geeigneten Lagerort braucht.

      Wir können jetzt natürlich sagen, wir haben einfach noch nicht die richtige Technologie für diese Aufgabe gefunden, also ist es am Ende doch wieder eine Technologiefrage, aber ich sehe nicht ein, wieso wir milliardenteuer daran forschen sollten, so eine nutzlose Technologie effizienter zu machen – Pflanzen auf diesem Planeten machen bei Sonnenlicht genau das gleiche und bestehen aus viel interessanteren und nützlicheren Stoffen als industriell separiertes pures CO2.

      Diese CO2-Speicher-Technologien sind ungefähr so sinnvoll wie im Herbst mit Superkleber und Pinzette durch den Park zu laufen und den Bäumen die runtergefallenen Blätter wieder anzukleben.

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      • Avatar
        Dietmar Tischer sagte:

        @ Richard Ott

        >Vor allen Dingen ist das eine Kostenfrage,…>

        ALLES ist eine Kostenfrage und das heißt:

        Die Kosten entscheiden über den ALTERNATIVEN Einsatz von Ressourcen, in einer Marktwirtschaft jedenfalls.

        Entweder ist man ehrlich bei den Kosten

        ODER

        man schafft die Marktwirtschaft ab und installiert eine „Ökodiktatur“.

        Kann man ja, hat es auch schon gegeben und diskutiert wird auch schon darüber.

        Hier (leider kostenpflichtig):

        https://www.faz.net/aktuell/politik/die-gegenwart/demokratie-hat-die-oekologische-katastrophe-unterschaetzt-16385819.html

        Zu beachten:

        Die Überschrift des Artikels lautete „Muss die Demokratie durch eine „Ökodiktatur“ ersetzt werden?

        Muss – nicht soll.

        Nur ist dann bitte schön auch mal mitzudenken, WAS damit noch alles abgeschafft wird.

      • Avatar
        Dietmar Tischer sagte:

        Korrektur:

        Diktatur hat es schon gegeben – das meine ich, aber noch keine Ökodiktatur

      • Avatar
        Richard Ott sagte:

        @Herr Tischer

        „Entweder ist man ehrlich bei den Kosten
        ODER
        man schafft die Marktwirtschaft ab und installiert eine ‚Ökodiktatur‘.“

        Tja, ehrlich bei den Kosten sind wir hier in Deutschland ja offensichtlich nicht. Da bleibt wohl nur noch die Ökodiktatur.

        Interessant wäre, was die richtig starken Grünen-Landesverbände in Regionen wie Baden-Württemberg oder Berlin über diese Idee denken. Okay, den Berliner Grünen traue ich sofort zu, dass sie dabei mitmachen, aber bei den „normalen“ West-Grünen bin ich da skeptischer, kann sie aber nicht gut einschätzen. Die Ost-Grünen würden die Idee einer Ökodiktatur wahrscheinlich mehrheitlich ablehnen, sogar um den Preis des Zulassens des angeblichen CO2-Weltuntergangs nach 2030, aber die Grünen sind hier so wenige dass die sowieso keine Chance auf die Umsetzung solcher Pläne hätten.

  13. Avatar
    Johannes sagte:

    Die Kommunikationsindustrie zur Unterstützung der Akzeptanz eines „menschengemachten Klimawandels läuft auf Hochtouren. Vom Mainstream abweichenden Meinungen wird inzwischen systematisch und konsequent begegnet;

    “ Zudem droht ein ehedem amerikanisch geglaubtes Phänomen – die Leugnung der wissenschaftlichen Erkenntnisse zum menschgemachten Klimawandel bis in die Mitte der Gesellschaft hinein – nun im Zuge des neuen Rechtspopulismus auch Europa zu erfassen.“ (Seite 3)

    „Was die Ablehnung wissenschaftlicher Fakten beeinflusst, ist ebenso gut verstanden wie der Zusammenhang zwischen Treibhausgasemissionen und Klimawandel.“ (Seite 9)

    „Es war 1965 – das Jahr, in dem Winston Churchill starb und die unbemannte Raumkapsel Gemini 2 abhob – als US-Präsi-dent Lyndon B. Johnson erklärte: „Bis zum Jahr 2000 wird der CO2-Anstieg [in der Erdatmosphäre] fast 25 Prozent betragen. Dies kann ausreichen, um messbare und vielleicht deutliche Änderungen des Klimas zu verursachen. Die Klimaveränderungen, die durch den er-höhten CO2-Gehalt verursacht werden, könnten aus Sicht der Menschheit schädliche Folgen haben.” (https://www.skeptical-science.com/LBJ-climate-1965.html)“ Seite 12

    (Woher wusste Johnson 1695 (!) um den hypothetischen Zusammenhang von CO2 und „dem Klima“….?)

    „Voraussetzung für kollektive Wirksamkeitsüberzeugungen ist aber, dass man sich zu Gruppen oder „Kollektiven“ zugehörig fühlt beziehungsweise sich mit diesen identifiziert. Ohne diese sogenannten sozialen Identitäten (zum Beispiel „Wir Bürgerinnen und Bürger von Salzburg“) gibt es keine kollektiven Wirksamkeitsüberzeugungen. Diese sozialen Identifikationen ermutigen, sich mit ähnlich Denkenden in Gruppen zusammenzuschließen und sich für gemeinsame Gruppenziele zu engagieren.“ (Seite 18)

    „Als Konsequenzen für die Klimakommunikation ergibt sich aus den genannten Befunden, dass wahrscheinlich verstärkt Gruppen (Bevölkerungsmilieus, Berufs-gruppen, Organisationen etc.) und weniger Individuen adressiert werden sollten. Dies erfordert eine zielgrup-penspezifische Kommunikation (das heißt abgestimmt auf Wissen, Werte und Normen in der jeweiligen Grup-pe). “ (Seite 18)

    (Friday for Future und „Greta“ werden hier beschrieben …)

    „Mit dem zuletzt genannten Frame tauchte nämlich auch ein anderer, etwas weniger „griffiger“ themenspezifischer Frame der „climate justice“ auf. Hier wird Klimawandel als paradigmatisches Gerechtigkeitsproblem gedeutet, das sich vor allem in der Asymmetrie zwischen Ursachenver-antwortung und Betroffenheit widerspiegelt. Ein entspre-chender Lösungsvorschlag wäre die radikale Veränderung des Lebensstils aber auch der politischen Strukturen und der Wirtschaftsweise. Dies führt weiter zu der Frage, wel-che Rolle Akteure, die Nachhaltigkeit nicht als Alternative im Kapitalismus sondern als Alternative ZUM Kapitalismus begreifen, in der öffentlichen Debatte spielen“ (Großschreibung von mir; Seite 43)

    Die Zitate stammen aus einem „Magazin“ des Deutschen Wetterdienstes“ namens „promet und sind hier zu finden:

    https://www.dwd.de/DE/leistungen/pbfb_verlag_promet/pdf_promethefte/101_pdf.pdf;jsessionid=442F9D3A3FE542A34F74B5799F6EC3F6.live11042?__blob=publicationFile&v=4

    Es ist nur noch gruselig.

    Antworten
  14. Avatar
    Thomas M. sagte:

    Hab mir „Hart aber Fair“ zum Glück nicht in Echtzeit angeguckt, sondern gerade in der Mediathek mal ein bisschen durchgescrollt. In der Tat gar nicht so leicht eine Stelle zu finden, wo Herr Dr. Stelter was sagt – oder zumindest zu sagen versucht, bevor er vom Politiker unterbrochen wird. Aber das kennt man ja.

    Am besten gefiel mir Altmaier mit Synth-Fleisch und fortschrittlicher Videoleinwand und dem Ausblick: „Alle deutschen Flugzeughersteller arbeiten an klimaneutralen Flugzeugen…“

    Läuft.

    Clever fand ich den Zug, das deutsche Klimaziel Faktor 5 hochzusetzen und damit Innovation zu fordern mit Verweis auf die Solarindustrie und den Beitrag Deutschlands in anderen Ländern. Aber auf so eine interessante, provikante Idee kommt nix in so einer Runde. Zu groß gedacht, Fahrradfahren statt Autofahren ist da schon greifbarer.

    Verbote sind zudem schön auf den Punkt, denn Innovation sei Vermeidung sagt der Mann von der SPD mit den präzisen Gesten und fester Redestimme, meint aber – denke ich – Vermeidung sei Innovation; er wirkt da ausnahmsweise ein bisschen unsicher beim Versuch sein Tüpfelchen auf Stelters Ausführung zu setzen.

    Zumindest sind wir uns alle einig: Sozial verträglich das ganze. Hart aber fair halt.

    Antworten
  15. Avatar
    troodon sagte:

    Unerträglich, dass Altmaier quasi einen Zusammenhang herstellt, zwischen offenbar marktwirtschaftlicher, effizienter Reduzierung Kohleverstromung im UK und dem dortigen Wahlverhalten („in großen Scharen Parteien wählen, die nicht dem Spektrum der Mitte zuzuordnen sind“). Wählerschelte für das UK. Darauf haben die UK Wähler sicher gewartet…
    Und Dr. Stelter bleibt nur übrig zu sagen “ Herr Altmaier, das habe ich nicht gesagt“.
    Und niemanden interessiert es …
    Die Sendung ist extrem schwierig zu ertragen, ich muss nach 30-120 Sekunden immer ein Pause machen.

    Antworten
  16. Avatar
    Alexander sagte:

    Leonie zu huldigen ist politisch alternativlos, will man diese hysterisierten Wähler*innen nicht verlieren. Hysterie nicht wegen Klima, sondern wegen dem unerwartet schlechten abschneiden der Grünen bei der BTW 2017 (vgl. Altmaier). Das lässt sich die Altlinke latte-macchiatto Fraktion in den Redationsstuben unserer 4. Gewalt auf keinen Fall erneut bieten.

    Nach zwei Jahren Weltuntergang wird Habeck als Kanzler gehandelt, so machen NGO´s einen regime change im Namen der Demokratie.

    Altmaier & Miersch interessiert nur der Machterhalt in den Wahlkreisen und die Kosten spielen keine Rolle im Streit um die Verteilung der Beute unter den Bürgern und Bürger*innen.

    Was auf keinen Fall in Frage kommt ist Klimaschutz zulasten demokratischer Institutionen, weder in Bonn/Berlin noch Strassbourg/Brüssel. Krieg ist Frieden, Demokratie sakrosankt und Klimaschutz beschränkt sich auf alles was den Parteien nutzt, + natürlich global (vgl. Macron/Sanktionen/Brasilien)

    Leonie wird aufs Kreuz gelegt und merkt das so wenig, wie junge Bienen seit jeher.
    „Was sie als Zuneigung missversteht ist die Reibungswärme während man sie über den Tisch zieht.“
    (Pater Anselm Grün)

    Antworten
    • Avatar
      Richard Ott sagte:

      @Alexander

      „Leonie zu huldigen ist politisch alternativlos, will man diese hysterisierten Wähler*innen nicht verlieren“

      Selten hätte ein AfD-Politiker einer Talkrunde so gut getan. Der hätte sich nicht vor „Leonie“ (die ist übrigens keine Schülerin mehr sondern schon 22…) in den Staub geworfen und ihr wie alle anderen die Füße geküsst, sondern ordentlich Kontra gegeben. Genug Blödsinn vom angeblich bevorstehenden Weltuntergang erzählt hat sie ja, und wozu die Pendlerpauschale eigentlich da ist, wusste sie auch nicht. Massig Angriffsfläche, wenn man sich einen Angriff traut.

      Genau das braucht übriens auch „die Leonie“ unbedingt für ihre weitere persönliche Entwicklung, ansonsten werden ihre Forderungen immer schwachsinniger und ihre Ansichten immer radikaler.

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        Alexander sagte:

        @ Richard Ott

        Mangels intellektuellem Gewicht ist Leonie keine ernsthafte Diskussion wert. Selbst wenn es ihr gelingt an einem linken think tank als Geschwätzwissenschaftler*in eine prekäre Stelle „gegen rechts“ zu ergattern ist sie Opfer.

        Warum?

        Weil ihr ein hasserfülltes, hysterisches, masochistisches Leben bevor steht. Sie wird vielleicht niemals wirklich glücklich sein und das ist es was diese Agenda will, die Menschen von ihrem natürlichen Weg abbringen.

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        Richard Ott sagte:

        @Alexander

        Und genau weil sie Opfer ist, muss irgendjemand ihr mal sagen was für einen unsäglichen Schwachsinn sie erzählt. Stattdessen wird sie hochgejubelt und verliert immer mehr den Kontakt zur Realität.

        Vielleicht hilft eine Analogie. Haben Sie jüngere Geschwister? Was wäre wohl aus denen geworden wenn Sie oder Ihre Eltern jeden Blödsinn von denen beklatscht hätten anstatt sie zu maßregeln oder zu bestrafen?

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        Alexander sagte:

        @ Richard Ott

        Sie haben offensichtlich keine Kinder im schulpflichtigen Alter oder inmitten eines Studiums. Sonst würden sie um die innerfamiliären Kämpfe wissen, die ausgefochten werden weil die Schule, Kommilitonen oder der Freundeskreis alles besser weis, als die Hochschullehrer Eltern…

        Napola als loop https://www.youtube.com/watch?v=3f9utS6iCPc

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        Richard Ott sagte:

        @Alexander

        Kinder im Schulalter habe ich keine, aber gleich ein paar jüngere Geschwister, die Schüler oder Studenten sind. Diese Diskussionen kenne ich schon seit etlichen Jahren. Einfach dagegenhalten. Nichts ist uncooler als Erwachsene die versuchen, sich irgendwelchen Kiddies anzubiedern die selber keine richtige Ahnung haben was sie eigentlich machen und aus allen möglichen Gründen verwirrt sein können (Pubertät, Hormone, irgendwelche dämlichen Youtube-Influencer, usw).

        Ich hab keine Ahnung wie alt Sie sind, aber die Teenager in Ihrer Familie kennen garantiert Bibi und Julienco, zwei Youtube-Superstars und gleichzeitig absolute Naturwissenschafts-Asse: (die aber immerhin nicht bei der Rezo-Kampagne vor der Europawahl mitgemacht haben, aber die haben eh schon genug Geld verdient und sind auch so bekannt genug…)
        https://www.youtube.com/watch?v=3D2iwUoek9w

  17. Avatar
    Hellequin sagte:

    Es ist aller Ehren wert, dass Sie sich das antun. In diesen Sendungen geht es nicht um differenzierte Argumentation, sondern lediglich um Geschrei und Agitation. Im Regelfall sind die Rollen klar verteilt (incl. Publikum) und es geht meist gegen den einen, der eine andere Meinung vertritt oder von dem dies vermutet wird. Die Freundin der Tochter der ZEIT-Redakteurin hatte außer Phrasen und Floskeln nichts zu bieten, dies aber vorgetragen mit dem für diesen Personenkreis charakteristischen vorwurfsvollen Gesichtsausdruck.

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      Starchild sagte:

      @Hellequin
      ja das seh ich auch so, diese Sendungen sind nur als „Kasperletheater bzw Ablenkungsmanöver für die Schlafschafe “ installiert – damit diese nicht aufwachen.
      Ein Volk das E.i.d.H. hat, hätte solche immens schädigenden Volksvertretern längst eine in die Fr…… gegeben – so hab ich es letzte Woche im EU-Ausland mir sagen lassen.

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  18. Avatar
    Lele Castello sagte:

    „Leider kam ich kaum zu Wort“ deswegen schaue ich mir sowas, erfolgreich seit 20 Jahren, gar nicht mehr und lese mit Freude Ihren Blog. Danke.

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  19. Avatar
    Richard Ott sagte:

    Der SPD-Mann Miersch hat gestern bei „Hart aber fair“ eine DIW-Studie zitiert, der zufolge bis zum Jahr 2050 für Deutschland „bis zu 800 Milliarden Euro Kosten anfallen könnten, wenn wir nichts tun gegen den Klimawandel“. Weiß jemand, welche Studie genau gemeint ist?

    Laut der BDI/BCG-Studie, die hier diskutiert wird, sind in Deutschland Mehrinvestitionen von 1,5 Milliarden bis 2,3 Milliarden Euro nötig um die CO2-Einsparziele bis 2050 einzuhalten und „das Klima zu retten“.

    Aber wozu eigentlich? Nichts zu machen ist offensichtlich nicht der Untergang der Welt, sondern kostet uns nur 800 Milliarden. Das ist viel billiger als CO2-Einsparen und da bleiben noch locker 1000 Milliarden Euro übrig um eventuelle Schäden die durch den Klimawandel auftreten könnten zu reparieren. Das wäre offensichtlich die wirtschaftlichste Lösung.

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      • Avatar
        Richard Ott sagte:

        @troodon

        6 Milliarden Euro pro Jahr? Das sind ja nur ein paar Kugeln Eis pro Kopf und pro Monat! ;)

  20. Avatar
    Richard Ott sagte:

    bto: „Übrigens zeigt auch das Beispiel Schweden, dass man nationale Steuern auf CO2 nur dort machen kann, wo die Unternehmen nicht im internationalen Wettbewerb stehen und wo es keine Emissionszertifikate gibt.“

    Welche Industrien in Deutschland stehen denn nicht im internationalen Wettbewerb? Da fällt mir nicht viel ein. Die Asylindustrie vielleicht?

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