„Warum Deutschlands Energiewende wirkungslos ist“

Auch bei den Kommentaren zu meiner Bilanz von Angela Merkels wirtschaftlichen Leistungen im Bundeskanzleramt habe ich die kostspieligen Folgen der Energiewende erwähnt. Wie immer gab es hier Kritik: Ich würde falsch rechnen, nur weil ich gegen die Grünen bin. Quatsch, denn ich zitiere nur andere Studien.

In meinem Artikel spreche ich vorsichtig von 500 bis 1.000 Milliarden. Andere schreiben von 1.000 bis 2.000 Milliarden, so ein Gastautor in der F.A.Z. Der Beitrag ist online nur per Paywall verfügbar, weshalb ich Teile des Artikels aus der Print-Ausgabe abgetippt habe.

  • Wir sind Europameister „beim Strompreis. Da haben wir die bisher führenden Dänen jetzt auch noch abgehängt, der deutsche Strompreis liegt um etwa die Hälfte über dem EU-Durchschnitt.“ – bto: Das ist wie eine Steuer.
  • „Deutsche Klimapolitiker werden es mit einem Achselzucken zur Kenntnis nehmen (…) sehr ambitionierte Klimapolitik hat eben ihren Preis.“ – bto: Klar, die Politiker zahlen ihn ja auch nicht.
  • „Zwischen 2005 und 2016 sind die energiebedingten Emissionen gerade mal um 7,2 Prozent zurückgegangen. Angesichts von 25 Milliarden Euro, die der Ausbau der Erneuerbaren zuletzt jährlich (…) gekostet hat, ein äußerst mageres Ergebnis.“ – bto: was für ein Wahnsinn!
  • „Erreicht haben wir mit all den Anstrengungen zur Energiewende, dass der Anteil von Wind- und Solarenergie am Primärenergieverbrauch der Bundesrepublik nach den Daten für 2016 gerade mal 3,1 Prozent betrug. Gigantischer Aufwand, lächerlich geringe Erträge – das ist die Realität deutscher Klimapolitik.“ – bto: Das unterstreicht den Irrsinn dessen, was wir hier unter Politik verstehen.
  • „In der EU gibt es den Emissionshandel, und der sorgt dafür, dass die Alleingänge Deutschlands in der Klimapolitik hinsichtlich der CO2-Emissionen vollständig wirkungslos bleiben.“ – bto: Wir geben also Milliarden aus, ohne jeglichen Nutzen!
  • „Die (Emissions-)Rechte, die überzählig sind, werden verkauft, und die in Deutschland eingesparte CO2-Emission findet früher oder später beim Käufer statt – eben in anderen Ländern. Deutsche Klimapolitiker ignorieren diesen Effekt (…) seit immerhin 13 Jahren.“ – bto: Das kann man nur als mutwilligen Wahnsinn beschreiben!
  • „Der deutsche Weg der CO2-Reduktion – ein weitgehend planwirtschaftlicher, subventionsgetriebener – wird (…) je nach Höhe des Reduktionsziels über die Jahre bis 2050 im Bereich von 1.000 bis 2.000 Milliarden Euro kosten.“ – bto: Bezahlt von jedem von uns, egal ob er reich oder arm ist!
  • „Es kann sich sehen lassen, was die EU mit dem Emissionshandel erreicht hat. (…) Die Emissionen sind sogar stärker gesunken, als es (…) vorgegeben war.“ – bto: Klar, das ist ja auch ein marktwirtschaftliches Instrument.
  • „Um endlich vorzeigbare Erfolge bei der CO2-Einsparung vorweisen zu können, plant die Bundesregierung den Ausstieg aus der Kohleverstromung. Auch das wird die europäischen Emissionsmengen genauso wenig verändern wie Hunderte Windkraftanlagen (…). Zumal wir (…) Atomstrom und Kohlestrom in erheblichem Umfang werden importieren müssen.“ – bto: Was hier mit unserem Geld passiert ist meines Erachtens ein Verbrechen.
  • „(…) deutsche Klimapolitiker denken offenbar wie Nationalisten.“ – bto: Nein, sie denken wie Sozialisten, die das Geld anderer Leute verschwenden!

faz.net: „Warum Deutschlands Energiewende wirkungslos ist“, 23. Juli 2018

90 Kommentare
  1. "Es bleibt dabei, dass die Förderung erneuerbarer Energien einen durchschnittlichen Haushalt nur rund 1 Euro im Monat kostet - so viel wie eine Kugel Eis." sagte:

    Ein paar Hersteller von technischen Anlagen zur regenerativen Stromerzeugung verdienen sich zu Lasten der Privatverbraucher (jedoch nicht Gewerbe und Industrie) eine goldene Nase und die Welt ist zur Freude der grünen Lügner und Heuchler gerettet.

    Zudem entfallen über die Hälfte des gesamten Enerieverbrauchs in Deitschland auf die Bereiche Heizung, Prozeßwärme und Verkehr, für die es auch mittelfristig keine regenerativen Lösungen zu vertretbaren Kosten gibt.

    Außerdem: was nützt es, wenn das kleine Deutschland zu immensen Kosten Teilbereiche der Stromerzeugung aus regenerativen Quellen bezieht und der große Rest der Welt macht in konventioneller Weise (Kohle, Atomkraft) weiter?

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  2. Ondoron sagte:

    Zum letzten Satz: Die deutschen Klimapolitiker denken sowohl wie Nationalisten und wie Sozialisten. Grüne Nationalsozialisten eben. „Roter, brauner, grüner Sozialismus“. Die Wurzeln sind überall die selben. Josef Schüßlburner mit einer Monographie des gerade zitierten Titels. Ausnehmend informativ.

    Natürlich nur für diejenigen, die nicht in aggressiver Ignoranz das ihnen verpasste Framing mit den Lippmann’schen Methoden verteidigen. Die Gefangenen also, die Unfreien. Die mit einem Fehler.

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  3. Hansjörg Pfister sagte:

    Ich möchte hier auf den sehr guten Vortrag von H.W. Sinn zu diesem Thema hinweisen (Bein youtube nach „Zappelstrom“ suchen).
    Im Übrigen: Wir alle wissen es, die Politik ist zunehmend dysfunktional, der real existierende Politikbetrieb produziert nur noch Mist. Die Mehrheit der Bevölkerung besteht aus „Idiotos“ (so wurden im antiken Griechenland zur Zeit des Perikles alle genannt, die sich nicht um Politik kümmerten), die Leute freuen sich wenn sie hören, dass am 1.1. 2018 (oder wann auch immer) die BRD sich vollständig aus regenerativen Energien versorgt hat, obwohl es eigentlich korrekt heißen müsste, dass die BRD sich an diesem Tag vollständig aus den Regenerativen versorgt hätte, wenn es denn funktionieren täte. Wir alle wissen das und jetzt? Auswandern, sich arrangieren, politischer Aktivist werden, einen Volkshochschulkurs „praktischer Zynismus“ belegen?

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  4. Alexander sagte:

    Nach 30 Jahren Energiewende und acht Jahren EEG tragen im Jahre 2016 die „Neuen Erneuerbaren Energieträger“ in Gestalt von:
    – 27.220 Windkraftanlagen an Land
    – 156 Windkraftanlagen auf dem Meer
    – 19.122.00 m² Photovoltaik auf Frei- und Dachflächen
    – 9.209 Biogasanlagen mit Anbauflächen von 1.450.000 Hektar (davon 1.Mio Silomais) und unbekannten Mengen von Substratimporten
    –> 5.9% zum Primärenergieverbrauch in Deutschland bei (gelesen in der Tumult Sommer 2018)

    Wenn die Bundesregierung anstrebt den Anteil der NEE auf 60% des Bruttoenergieverbrauchs zu steigern, müssten z.B. weitere 245.000 onshore zugebaut werden…
    Die Unmöglichkeit des Vorhabens ist einleuchtend?

    Wenn man der Realität zum Trotz an dieser Energiewende festhält muss das Ziel ein anderes sein. Verteuert man die Energiepreise müssen abhängige Industrien abwandern und die Lücke wird nicht mehr geschlossen, für Ludditen eine Freude.

    Die durch die Finanzkrise entstandene Not ist zu einer Tugend geworden. Die Macht des Geldes in Verbindung mit indirektem Druck durch Gesetzgebung leitete einen Wandel ein, der für die BRD einmalig ist. Heute sind alle vom Projekt Energiewende überzeugt und feinden Kritiker an.

    Ganz nebenbei mauserte sich die KfW in der Krise (der Energiewende sei Dank), die Risiken zu Lasten der Steuerzahler: https://www.wiwo.de/politik/deutschland/hohe-risiken-fuer-steuerzahler-kfw-wird-zur-krake-in-der-krise/7162326.html

    Die Energiewende ist genau so ein Selbstmord auf Raten wie grenzenlose Zuwanderung. Man untergräbt bewusst die Pfeiler der Gesellschaft und zerstört die Grundlage unseres Wohlstandes.

    Um eine Frau zu gewinnen, Wähler zu überzeugen & Veränderung ins Land zu bringen, darf ich vielleicht einen Teil meiner Ziele verschweigen um Abstimmungen zu gewinnen ;o)

    Postmodern, postfaktisch.

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  5. Hans Kolpak sagte:

    Die technischen Möglichkeiten, Ökostrom einzuspeisen, sind schon lange ausgereizt. Vergütungen, die für nicht eingespeisten Ökostrom gezahlt werden, sind unbegrenzt. Die Überweisungen werden aus ungedeckten Krediten bedient.

    Was bedeutet die 45-Prozent-Dampfkraftregel? Heinrich Duepmann, Vorsitzender des gemeinnützigen Stromverbraucherschutzes NAEB in Berlin, versucht, den Sachverhalt auf einer DIN-A-4-Seite darzustellen:
    https://www.dzig.de/Oekostrom_Die-Grenzen-des-Wachstums
    NAEB: 45-Prozent-Dampfkraftwerk-Regel [1 Seite pdf]

    „Für eine stabile Netzbetriebssituation müssen permanent 45% (Faustformel) der anstehenden Leistung aus großen Synchrongeneratoren kommen (rotierende Massen). Diese müssen außerdem in einem Leistungsbereich hoher Regelgeschwindigkeit arbeiten, der je nach Bauart und Typ bei 30 – 80% der Nennleistung liegt (*). Sturm Xavier hat den Windmüllern volle Taschen gebracht und die Regel bestätigt.“

    Einsamer Rufer in der Wüste?
    Eine Stromversorgung nur aus Ökostrom kann es nicht geben, weil stets so viel Strom erzeugt werden muss, wie verbraucht wird – und zwar dort, wo er verbraucht wird und nicht mehr als 200 Kilometer entfernt. Dabei sind die elektrischen Wechselwirkungen in einem großen Wechselstromnetz noch komplexer als in einem kleinen Gleichstromnetz. Ist es überhaupt sinnvoll, die folgende Diskussion zu führen?

    Duepmann: „Rund 30% EE-Strom im Jahressaldo ist das technische Limit für Deutschland!

    Grundsätzlich ist die Behandlung dieses Themas dummes Zeug, denn es geht darum:
    – in jeder Millisekunde exakt soviel Strom zu erzeugen wie verbraucht, sonst gibt es zwangsläufig einen Blackout
    – die internationale Saldierung über die Koppelstellen als Verfälschung nicht zuzulassen, d.h. nicht klammheimlich die Stromnetze in den Anrainerstaaten als Puffer für den volatilen EE-Strom sowohl im Verbrauch wie bei der Erzeugung zu missbrauchen.

    Andererseits ist Uninnigkeit dieser Botschaft doch vielen nicht klar und man starrt fasziniert auf das „fortschrittliche“ Deutschland, das die volatilen EE vermeintlich bändigen kann.“
    … und so weiter, und so fort …

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  6. Wolfgang Selig sagte:

    Mal eine naive Frage: Was ist eigentlich mit den klassischen Elementen der CO2-Ersparnis? Ich nenne mal ein paar Beispiele:

    * Tempolimit 130 auf der Autobahn (der Rest der Welt hat Tempolimits). Geht schnell, kostet fast nix.
    * Einstellung seltsamen Freizeitverhaltens (in unserer Kommune subventioniert die öffentliche Hand ein Eisstadion, das den Amateurverein bei 25° C im September trainieren lässt; Stromverbrauch für rd. 0,5 Mio. € p.a. Die könnten auch Feldhockey spielen, bis es kalt genug ist.
    * Effektiver Stopp von illegaler Migration (jeder Bewohner erzeugt CO2, aber in Industrieländern halt deutlich mehr als in Entwicklungsländern). Bei wachsender Bevölkerung ist das Absenken des Energieverbrauches noch schwieriger.
    * Nationales Fahrradwegeprogramm á la Kopenhagen. Funktioniert dort prächtig.
    usw.usf.
    * Umstellung der Landwirtschaftssubventionen vom energieintensiven Betrieb auf Ökolandbau

    Man hört und sieht nichts davon. Irgendwie scheint es nicht gewollt zu sein…

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  7. Jörg-M. Rudolph sagte:

    Viele der Gegen-Argumente – hier zur Energiewende, anderswo zur Einwanderung oder zur Aufgabe der Staatsgrenze oder zur Zerstörung der Verteidigungsfähigkeit … – leuchten mir ein, vielleicht sogar alle: Die Regierung produziert hier seit Jahren selbstzerstörerischen Unsinn. ABER: Die Wähler wählen den Bundestag stets so, daß immer wieder die gleiche Regierungskonstellation dabei herauskommt. Es kann aber nun, denke ich, NICHT sein, daß die Deutschen ihre ureigenen Interessen auf Dauer nicht erkennen, daß sie „Idiotos“ oder einfach nur Idioten sind. Diese Wähler produzieren/produzierten doch den Reichtum der Gesellschaft, die sind nicht blöde/verblödet, unmöglich. Und solche Beschimpfung bringt ja gar nichts außer Lust am Staatsstreich (oder zur Auswanderung). Die Frage, die mich seit nunmehr langem bewegt, ohne, daß ich eine Antwort darauf finden kann, ist die, warum eine offenbar strukturelle Mehrheit der Deutschen nicht erkennt – obwohl es doch so einfach ist! -, daß Regierungen seit über zehn Jahren gegen ihre Interessen beschließen. Danke für ein paar Überlegungen, wie gesagt: bitte jenseits von Beschimpfung. Danke!

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    • Alexander sagte:

      @ Jörg-M.Rudolph
      ..ein Versuch.

      Unser Wohlstand beruht auf einer kulturellen und historischen Entwicklung, die wir kaum wahr nehmen obwohl sie unabdingbar und verletzbar ist.
      – Freiheit
      – Bildung in der Breite mit individueller Tiefe, auch ohne Studium (weltweit einzigartig)
      – Frieden, der es ermöglicht Pfänder für neue Kreditketten zu schaffen (=debitisitscher Kreislauf)

      Aktueller Wohlstand wurde vor Jahre gesäht und ist bei weitem nicht mehr so kaufkräftig wie z.B. 1990. Niemand ist bereit persönlich abzusteigen und so zeigen die Menschen Interesse an Nullzins für Verschuldung als Ausgleich verlorenen Einkommens und Anpassung, wenn das ökonomische Vorteile bedeutet.

      Den Vorwurf allzu großer Staatsgläubigkeit zu verfallen, als kritischer Kontrolleur seines Staates zu sein – muss sich der Deutsche seit Bismarck gefallen lassen.

      Bei dem medialen Aufwand zur Ablenkung der Wähler mag vieles verzeihlich sein, aber zu ändern sind viele Weichenstellungen (vor allem demographisch) nie mehr.

      Damit müssen wir leben.

      Prof. Kruse bringt es auf einen Punkt: https://youtu.be/W2Uymnqbs4U

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  8. Dietmar Tischer sagte:

    Die Sachverhalte sind hinreichend dargelegt worden und unterem Strich ist unbestreitbar:

    Die Energiewende als nationales Projekt mit gigantischen Kosten – eine Null weniger oder mehr ist da gefühlt im abstrakten Bereich, aber nicht WIRKUNGSLOS – und technische Undurchführbarkeit hinsichtlich seiner Vollendung.

    Mir stellt sich damit folgende Frage:

    WARUM betreiben wir, die DEUTSCHEN, aber sonst anscheinend niemand auf der Welt (die Dänen außen vor) ein solchen Projekt?

    Jeder sollte sich um eine/seine Antwort bemühen, denn es betrifft jeden.

    Meine lautet das WIR betreffend, weil die Energiewende ein mehrheitlich AKZEPTIERTES Projekt ist:

    – Es geht uns GUT – so gut, dass wir glauben, es uns LEISTEN können, mit unserm Geld derartige Projekte in Gang zu setzen und zu verfolgen. U. a. funktioniert die deutsche Umverteilungsmaschine so perfekt, dass die Mehrheit der Bevölkerung keinen Grund hat, am Sinn der Energiewende zu zweifeln.

    – Es gibt unter den Deutschen mehrheitlich einen Grad MORALISCHER SELBSTÜBERSCHÄTZUNG (Prof. Winkler), der einzigartig in der Welt ist. Er zeigt sich in der Energiewende ebenso wie in der Migrationspolitik: Wir „retten“, wo es nur geht, koste es, was es wolle – bis hin, bereits absehbar, zur Destabilisierung unserer Gesellschaft.

    – Es gibt in Deutschland mehrheitlich ein KONSENSVERSTÄNDNIS, dem zufolge in diesem Lande NICHTS kontrovers ist – und es daher auch nichts gibt, worüber öffentlich zu diskutieren wäre –, SOLANGE die Menschen sich mehrheitlich NICHT BETROFFEN fühlen. Bestes Beispiel ist das Rentenproblem, das schon in den 80er Jahren aufgrund der vorhersehbaren demografischer Entwicklung erkennbar war. Das Pflegeproblem zieht jetzt massiv nach: erkennbar, aber keiner Kontroversen wert, als es noch ein unbeachtliches „Randproblem“ war.

    Abhilfe?

    Ich erkenne nicht, wie es eine vernünftig implementierbare, konstruktive Abhilfe geben kann.

    Es wird vermutlich wie immer sein:

    DISRUPTIVE Veränderungen mit einem wie auch immer gearteten Neustart.

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    • RW sagte:

      Man sollte auch nicht mehr von einer Energiewende sondern nur von einer Stromwende sprechen. Eine tatsächliche Energiewende würde nämlich bedeuten, dass der Gebäudesektor, der Verkehrssektor, die Landwirtschaft etc. auch eine Energiewende vollziehen und Treibhausgasemissionen reduzieren müssten. Die geschieht aber nicht.

      Herr Dr. Stelter redet ja immer gerne von einem Endspiel. Bezüglich der vom Menschen verursachten Treibhausgasemissionen befinden wir uns heute in einem Endspiel, das letztlich zu einem Zusammenbruch der Weltordnung führen wird. Die heutige Verschuldung und Klimawandel haben letztlich den gleichen Ursprung. Vor 100 Jahren konnte man technologisch, dies kann man z.B. in der Fachzeitschrift Angewandte Chemie nachlesen, zwischen zwei Wegen, wählen: 1. das Setzen auf fossile Brennstoffe oder 2. das Setzen auf regenerative Energien z.B. Sonnenenergie. Man hat sich für den ersteren Weg entschieden, und auf Erdöl und Co. gesetzt. In diesen Weg sind erst langsam und dann immer schneller Trillionen von Kapital inklusive Schulden geflossen. Die Folgen dieser gigantischen Fehlallokation von Kapital sehen wir heute:
      1. in einer Übernutzung der natürlichen Ressourcen der Erde
      2. in einer Überschuldung der Welt, um das auf Erdöl und Co. basierende Zivilisationsmodell am Leben zu erhalten
      3. in den Flüchtlingsströmen

      Das derzeitige menschliche Zivilisationsmodell ist unabhängig davon, ob man es aus einer naturwissenschaftlichen oder aus einer wirtschaftlichen Perspektive betrachtet, zum Scheitern verurteilt, weil es nicht nachhaltig angelegt ist. Folglich wird es so oder so zusammenbrechen.

      Ob die Stromwende in Deutschland nun 1 Billion Euro kosten wird oder nicht, spielt dabei keine entscheidende Rolle mehr. Die Stromwende wird nämlich auch den Klimawandel nicht aufhalten können. Hierzu wären schon vor Jahrzehnten politische Entscheidungen notwendig gewesen, die die Art, wie wir leben, verändert hätten.

      Angesichts des zunehmenden Populismus, der darauf setzt, weitere potemkinsche Dörfer in allen Lebensbereichen zu bauen, ist die Chance, die Kurve zu bekommen und das Schlimmste zu verhindern, nur mit politischem Entscheidungswillen umzusetzen.

      Antworten
      • Dietmar Tischer sagte:

        @ RW

        >Das derzeitige menschliche Zivilisationsmodell … wird … so oder so zusammenbrechen.>

        Dann sagen Sie:

        >… ist die Chance, die Kurve zu bekommen und das Schlimmste zu verhindern, nur mit politischem Entscheidungswillen umzusetzen.>

        Was soll das?

        Merken Sie nicht, dass sie WIDERSPRÜCHLICHE Auffassungen haben?

        Wenn das menschliche Zivilisationsmodell so oder so zusammenbrechen wird, dann kann man nicht mehr die Kurve kriegen.

        Und fragen Sie einmal die Afrikaner, ob die noch die Kurve kriegen wollen.

        Eine Vielzahl wird Ihnen antworten, dass SIE ihnen mit „Ihrem politischen Entscheidungswillen“ lediglich westlichen Wohlstand vorenthalten wollen.

        Man kann und sollte schon ein SZENARIO haben, wie sich die Welt verändert.

        Ohne REALISMUS ist es Gedankenspielerei.

    • Jörg-M. Rudolph sagte:

      Ja, all diese staats- und gesellschaftszerstörenden Projekte sind für die Mehrheit der Gesellschaft akzeptabel, die Kritiker (Tichy, Achse …) können noch so sarkastisch oder fleißig recherchierend daherkommen bzw. gut belegt argumentieren: Sie dringen nicht durch. Ich lese das recht oft, es wird mir aber langsam langweilig. Sie könnten bei der Ursachenbennenung recht haben: Solange es keine wirklich merklichen Abzüge gibt (wie hoch wären die? drei-, vierhundert Euro pro Jahr für die Energiewende, 250 Euro für das Parteien-TV reichen offenbar nicht), wird keine ernsthafte Opposition aufkommen. Das ist ja auch in den USA so: Dort mußte noch niemand die außenpolitischen Abenteuer der unipolaren Jahre 1990 bis heute bezahlen, keine Steuererhöhungen, keine wehrpflichtigen Kinder, die die Armee in Irak, Afghanistan oder sonstwo auf der Welt verheizt. Der deutsche Haushalt ist ja ausgeglichen, die Steuereinnahmen „sprudeln“, die Gehälter reichen aus, Jugendarbeitslosigkeit Fehlanzeige …, ergo: Die Mehrheit liebt die Kanzlerin und Schäuble und wählt die in so großer Zahl, daß die mit der SPD immer weiter regieren können. Bis in alle Ewigkeit vermutlich. Inzwischen ist sogar die CSU überflüssig, weil die Grünen – immer beliebter – bereit stehen (Merkel schafft – analog zu ihrem Idol Katharina – nicht nur sämtliche Männer, von Kohl über Merz bis zu Seehofer, sondern auch noch die ganze CSU, wie wir bald wohl sehen werden).

      „Disruptive Veränderungen“ also – das klingt überzeugend. Aber geht das in einem Rechtsstaat? Wie würde das hier aussehen? Wo hat es die in letzter Zeit gegeben?

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      • Dietmar Tischer sagte:

        @ Jörg-M. Rudolph

        >Aber geht das in einem Rechtsstaat?>

        Schlimmer noch:

        Es geht nicht nur „in“, sondern mit Hilfe des Rechtsstaats.

        Mit DEMOKRATISCHER Wahl kommen Leute an die Macht, die „aufräumen“ – mit Beifall und großer Zustimmung.

        Zuerst wird am Rechtsstaat „adjustiert“ und irgendwann ist die Partei der Rechtsstaat.
        Siehe Trump, Erdogan, Hitler – unterschiedliche Figuren, die ich nicht in einen Topf werfe.

        Aber Sie können sie mal korrelieren mit dem, was man hierzulande unter Rechtsstaat versteht.

        Wie in Deutschland „Disruptive Veränderung“ aussehen würde?

        Keine Ahnung, aber es würde häßlich werden.

  9. Hansjörg Pfister sagte:

    Werfel, Stern der Ungeborenen, geschrieben 1943 – 1945:
    „Zwischen Weltkrieg II und Weltkrieg III drängten sich die Deutschen an die Spitze der Humanität und Allgüte. Und sie nahmen das, was sie unter Humanität und Güte verstanden, äußerst ernst. Sie hatten doch seit Jahrhunderten danach gelechzt, beliebt zu sein. Und Humanität schien ihnen jetzt der bessere Weg zu diesem Ziel. Sie fanden diesen Weg sogar weit bequemer als Heroismus und Rassenwahn. … So wurden die Deutschen die Erfinder der Ethik der selbstlosen Zudringlichkeit. Und die Gebildeten unter ihnen hielten Vorträge an Volkshochschulen und in protestantischen Kirchen, wobei ihr eintöniges Thema stets der brüderlichen Pflicht des Menschen gewidmet war. Ohne Pflicht ging’s ja nicht, wie die deutsche Grundauffassung vom Leben stets in der Anbetung des Unangenehmen bestand. Sie sind eben Schafe im Schafspelz. Da sie aber selbst dies krampfhaft sind, glaubt es ihnen niemand und man hält sie doch wieder für Wölfe.“

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  10. Johnny W sagte:

    Karen Pittel leitet seit 2010 das ifo Zentrum für Energie, Klima und erschöpfbare Ressourcen und ist Professorin für Volkswirtschaftslehre an der Ludwig-Maximilians-Universität München: „Hans-Werner Sinn hat schon früh begonnen, sich mit Ressourcen- und Energiethemen auseinanderzusetzen. Bereits Anfang der 1980er Jahre, als die Diskussion um den Klimawandel noch in den Kinderschuhen steckte, wies er darauf hin, dass wohlmeinende Politiken, die den Abbau von Öl, Kohle oder Gas verlangsamen sollen, genau das Gegenteil erreichen können. Das Hauptargument ist, dass eine drohende Entwertung der Ressourcen durch nachfragereduzierende Politiken Anreize schafft, diese eher heute als morgen aus dem Boden zu holen. Hans-Werner Sinn bezeichnet diesen Effekt als das »grüne Paradoxon« der Klimapolitik. Er erkannte damit früher als viele andere, dass die Vernachlässigung des Angebotsverhaltens von Ölscheichs, Gaszaren und Kohlebaronen zu fundamentalen Fehleinschätzungen von Politiken führen kann. … Für seine kritische Abrechnung mit der heutigen Energie- und Klimapolitik erntete er – auch wenig überraschend – nicht nur Beifall. So wurde er bereits ein Jahr später vom Naturschutzbund Deutschland als »Dinosaurier des Jahres« ausgezeichnet.“

    Grüne Umweltpolitik ist somit offenbarr das Gegenteil von grün.

    https://www.cesifo-group.de/DocDL/HWS25Jahre-2016-Pittel-Einleitung6.pdf
    http://www.windland.ch/wordpress/?p=3038
    https://www.econstor.eu/bitstream/10419/73837/1/IfoWorkingPaper-54.pdf

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  11. Ulrich Remmlinger sagte:

    Aktuell berichtet RWE daß alle ihre Braunkohlekraftwerke mit Maximallast fahren. Der Stromanteil der Braunkohle liegt z.Zt. nachts bei 50%.
    Aufgrund der geringen Wassertiefe der Flüsse erhalten die Steinkohlekraftwerke nicht mehr genügend Nachschub. Der Wikungsgrad der Photovoltaikanlagen reduziert sich bei den derzeitigen hohen Temperaturen. In den vorherrschenden Hochdruckgebieten weht kein Wind. Die verbliebenen Kernkraftwerke müssen ihre Leistung drosseln, damit die Flüsse durch das Kühlwasser nicht über 28 Grad erhitzt werden.
    Ich baue auf die normative Kraft des Faktischen. Nach dem ersten Blackout wird dann panisch umgesteuert.

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  12. Johannes sagte:

    Das Klima ändert sich mit der Folge, dass die mittlere Erdtemperatur ansteigt – das ist wohl konsens. Über die Ursache hingegen besteht Dissens. Diejenigen, die wie ich überzeugt sind, das es NICHT der steigende Kohlendioxidgehalt ist, sondern – stark vereinfacht- die variierende Aktivität unserer Sonne ist, sind in der Minderheit. Es gibt gute Gründe, die ,Verantwortung‘ bei der Sonne anzusiedeln und nicht beim Kohlendioxid. Nur scheint dieses Argument politisch nicht ,gewollt‘ zu sein und so rettet Deutschland , munter‘ das Weltklima. Andere Politik = andere Sicht auf‘s Weltklima.

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    • Dietmar Tischer sagte:

      @ Johannes

      Das eine schließt das andere nicht aus.

      Es ist – nicht nur m. A. n. – die Sonne, sondern AUCH der steigende Kohlendioxidgehalt.

      Wie argumentiert wird, ist schon klar:

      Weil es sinnlos ist, GEGEN die Sonne zu argumentieren, wird quasi ALLES auf die Menschen geschoben.

      Ausgeblendet wird dabei oft genug die KONSEQUENZ, der zufolge die Menschen auch die GESAMTE Last schultern müssten, um die Temperaturerhöhung zu verhindern.

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  13. Fritz sagte:

    Dieser ganze Quatsch mit Solar und Wind bringt außer Kosten nicht viel. Strom per Zufall vom Wetter abhängig. Mal zu viel, der Strom wird verschenkt, oder es muß teilweise drauf gezahlt werden. Bei zu wenig wird teuer eingekauft. Art der Herstellung egal. Die ständigen Schwankungen machen das Stromnetz instabil. Beispiel Solar. An einem bewölkten Tag ziehen Wolken über das Land. Innerhalb Minuten ändert sich die Leistung der Anlagen in Größenordnungen. Das muß ausgeglichen werden! Bei Windanlagen ist es ähnlich. Die Kosten dafür sind enorm. Normale thermische Kraftwerke können technisch bedingt nicht so schnell reagieren.
    Dann ist zu fragen, warum Windanlagenbetreiber Strom bezahlt bekommen, welcher mangels Einspeisemöglichkeit nicht im Energienetz ankommt. Das ist Geldvernichtung in Reinkultur. Ein Hoch auf die Grünen.
    Skandinavische Länder machen vor, wie ökologischer Strom erzeugt wird. Dort wird Wasserkraft genutzt. Ginge auch bei uns in Deutschland, so politisch gewollt. Wasserkraft hat mehrere Vorteile. Sie ist Grundlastfähig, verschandelt die Landschaft nicht, bildet mit ihren Talsperren einen Hochwasserschutz und bildet gleichzeitig einen beachtlichen Vorrat an Wasser, hebt den Grundwasserspiegel an, bietet Möglichkeiten für Erholung und Freizeit, dient der Binnenfischzucht usw. Natürlich ist damit ein Verbrauch an Fläche vorhanden. Verglichen mit den derzeitigen Anlagen für Wind/Solar überwiegen die Vorteile der Wasserkraft deutlich.

    Antworten
  14. WiMi sagte:

    Hier lesen und kommentieren sonst Leute, die sich um die Zukunft sorgen (Demografie, Schulden, Migration) Wenn es aber um den Klimawandel geht, wird das Problem verleugnet.
    Herr Stellter analysiert zurecht, dass das Problem zu großer Schulden mit noch mehr Schulden in die Zukunft verlagert wird. Aber weiter so mit noch mehr CO2 sei kein Problem?
    Bei dem einem großen Thema, dass das angenehme Leben der Menschheit bedroht, soll es ein weiter so geben?

    Ich bin ein großer Freund marktwirtschaftlicher Instrumente.
    Wie wäre es damit: ALLE Emissionen, incl. die der Privatverbraucher und der Landwirtschaft in den deutlich Mengenreduzierten Emissionshandel einbeziehen?
    Da wäre das Geschrei von Herrn Sinn bestimmt auch groß.

    Ich bitte all die Kommentatoren, die hier alles erreichte (die strömenden) schlecht reden, zu erklären wie sie sich vorstellen , dass wir 2050 komplett CO2-frei leben können.

    Leuten, die die Auswirkungen des CO2 anzweifeln, spreche ich hier nicht an. Es gibt auch Leute, die die negativen gesundheitlichen Folgen des Rauchen negieren und Leute die meinen die Erde sei flach.

    Antworten
    • Dietmar Tischer sagte:

      @ WiMi

      >Wenn es aber um den Klimawandel geht, wird das Problem verleugnet.>

      Das stimmt nicht.

      Johannes hat es zwei Beiträge zuvor verleugnet, soweit es durch MENSCHEN verursacht wird.
      Aber sonst verleugnet es niemand, soweit ich sehe.

      Durchweg alle leugnen allerdings, dass mit unseren Anstrengungen und Billionen EUR der Klimawandel BEWIRKT werden könne.

      >Bei dem einem großen Thema, dass das angenehme Leben der Menschheit bedroht, soll es ein weiter so geben?>

      Nicht SOLL, sondern WIRD es ein Weiter so geben, weil nahezu alle auf der Welt eine noch ANGENEHMERES Leben haben wollen.

      Es ist VÖLLIG aussichtslos bei diesem Thema mit NORMATIVEN Vorstellungen zu argumentieren.

      CO2 ist unser Schicksal.

      >Wie wäre es damit: ALLE Emissionen, incl. die der Privatverbraucher und der Landwirtschaft in den deutlich Mengenreduzierten Emissionshandel einbeziehen?>

      Es wär nichts damit, insbesondere weil Freunde der Marktwirtschaft da nicht mitspielen. Die harten Hunde unter ihnen wollen nichts einbeziehen.

      > Ich bitte all die Kommentatoren, die hier alles erreichte (die strömenden) schlecht reden, zu erklären wie sie sich vorstellen , dass wir 2050 komplett CO2-frei leben können.>

      Ich bin der falsche Adressat, weil ich nicht alles hier Erreichte schlecht rede, sondern – im Gegenteil – sehr viel als erhaltenswert ansehe.

      Dennoch diese Erklärung:

      Für VÖLLIG abstruse Vorstellungen gibt es keine Erklärung.

      Antworten
      • WiMi sagte:

        Sie haben natürlich Recht, es wird der Einfluss des Menschens geleugnet, obwohl dieser inzwischen „äußerst wahrscheinlich“ ist. Weiterhin kann man gut leugnen, dass es so schlimm wird, wie erwartet.

        Ich gebe Ihnen dahingehend recht, dass die Freunde der Marktwirtschaft da nicht mitspielen. Den „grüne“ Ansatz alles über überbordende Bürokratie und mühsam verhandelte „Ausstiege“ zu machen finde ich nicht gut.

        Mit einem echten Markt wäre auch die Atomkraft sehr schnell passé, denn diese rechnet sich nur, weil die Versicherungskosten gegen den GAU vom Steuerzahler getragen werden.

        > Nicht SOLL, sondern WIRD es ein Weiter so geben, weil nahezu alle auf der Welt eine noch ANGENEHMERES Leben haben wollen.

        Da haben Sie wohl leider recht. Die Menschheit fährt das Ding wohl gegen die Wand. Wie kann man sich vorbereiten?
        a) Kein Haus am Fluss oder in Küstennähe kaufen.
        b) Aktien von Herstellern von Notfallpumpen, Klimaanlagen, Überwachungstechnik, Zäunen, Selbstschussanlagen, kaufen. Denn 2015 und der aktuelle Sommer war nur ein kleiner Vorgeschmack auf das was und wer noch kommt.
        c) Auswandern nach Norden (Skandinavien oder Kanada) solange die noch gut ausgebildete Immigranten nehmen.

      • Alexander sagte:

        @WiMi

        >Es wär nichts damit, insbesondere weil Freunde der Marktwirtschaft da nicht mitspielen.

        Die Freunde der Marktwirtschaft sind weder neoliberal noch Atomlobbyisten, sondern Verfechter privater Freiheit.

        Dass ausgerechnet das Mutterland des neoliberalen Staatskapitalismus den Geldhandel um Co2 Zertifikate in Gang brachte und weiterhin nichts macht für Umwandlung von Co2 in O2 = Aufforstung etc…unternimmt, macht mich sofort misstrauisch gegen die Propheten dieser neuen Einkunftsart.

        Solange die Verfechter unserer Energiewende für den Landverbrauch = Abholzung von Wäldern zugunsten irrer Windkraftparks Kreditgeld schöpfen lassen, zweifele ich jedes „wissenschaftliche“ Argument pauschal an.

        Solange Privatleute mit saudummer Wärmedämmgesetzgebung tracktiert werden (z.B. Schimmel – Sondermüllproduktion), d.h. Umweltschutz als Zwangsmittel zur Konjunkturverbesserung missbraucht wird….

        Solange Klimahysterie zur Lenkung der tumben Masse eingesetzt wird und dieselben Staaten ihre Militärmaschinerien sinnlos in der Welt im Kreis herumfahren lassen u.o. auf der Basis von fake news Kriege vom Zaun brechen, wo reichlich Atommüll legal verschossen wird……und man sich schick global zu Klimakonferenzen trifft um Geldmittel zu verprassen…..

        ………verändere ich meinen persönlichen Co2 Fussabdruck kein hunderstel Millimeter. Ganz im Gegenteil ist mir der persönlich Genuß augenblicklichen Wohlstands und kleiner Freiheiten (Reisen etc.) die Beschimpfung durch lebensunfähige Propagandaopfer wert.

        Ja, die Gletscher schmelzen ab – und es wird nichts daran ändern, wenn die BRDBürger mit dem Fahrrad fahren. Ändern würde sich etwas, wenn die Weltbevölkerung um 80% schrumpft…..und das sind wir multipel auf einem guten Weg.

        ….meine ich und fahre Fahrrad aus Lust an der Freiheit es zu tun.

    • Hansjörg Pfister sagte:

      „Leuten, die die Auswirkungen des CO2 anzweifeln, spreche ich hier nicht an. Es gibt auch Leute, die die negativen gesundheitlichen Folgen des Rauchen negieren und Leute die meinen die Erde sei flach.“
      Wissen Sie wie der Treibhauseffekt funktionieren soll, kennen Sie sich mit Absorptionslinien aus, haben sie das Absorptionsmuster von CO2 jemals gesehen und das von Wasserdampf? Haben Sie die Diskussion um die Wostok Eisbohrkerne verfolgt? Ich bin nicht kompetent genug um zu beurteilen wer jetzt Recht hat, aber ich bin kompetent genug um zu wissen, dass die Aguemnte der CO2 – Leugner durchaus valide sind. Das sind keine Spinner.

      Antworten
      • WiMi sagte:

        Sie haben Recht, der Vergleich zu den „Flat earthern“ war unpassend. Die CO2 (und alle anderen CO2-Äquivalente wie Methan)-Leugner sind keine Spinner, sondern z.T. intelligente Menschen, die wissen wie man Bücher verkauft, oder welche Forschung gute Industriedrittmittel bringt.
        Der Vergleich mit Tabak passt jedoch hervorragend. Eine Milliardenschwere Industrie mit Heerscharen von Lobbyisten bezahlt exzellente Forscher um zu zeigen, dass das CO2 (Tabak) nicht am Klimawandel (Lungenkrebs) schuld ist. Dabei gibt es natürlich auch auf der Gegenseite Irrtümer, Fehler und zu einfache Zuspitzungen.

        Ich habe tatsächlich schon die Absorptionsspektren von CO2 und Wasserdampf gesehen und analysiert, auf einer Sommerakademie der Studienstiftung des Deutschen Volkes. Natürlich reicht eine Woche nicht aus um alles zu durchdringen, aber es ist eine solide Basis.
        Für die wissenschaftlichen Diskurs empfehle ich den IPCC Sachstandsbericht. Darin ist sehr transparent angegeben welche Schlussfolgerungen wie sicher sind bzw. ob es die jeweilige Aussage unter den Wissenschaftlern einen Konsens gibt.
        https://www.de-ipcc.de/128.php
        Aus der Zusammenfassung für Politische Entscheidungsträger. „Es ist äußerst wahrscheinlich, dass mehr als die Hälfte des beobachteten Anstiegs der mittleren globalen Erdoberflächen
        temperatur von 1951 bis 2010 durch den anthropogenen Anstieg der Treibhausgaskonzentrationen zusammen mit
        anderen anthropogenen Antrieben verursacht wurde. Die beste Abschätzung des vom Menschen verursachten Beitrags
        zur Erwärmung ist ähnlich wie die beobachtete Erwärmung in diesem Zeitraum.“

        Mit wissenschaftlicher Basis, aber charmant-witzig aufbereitet und immer wieder gut zur Erinnerung:
        https://xkcd.com/1732/
        Hier die Quellen dazu:
        http://www.explainxkcd.com/wiki/index.php/1732:_Earth_Temperature_Timeline#Sources

      • WiMi sagte:

        Hmm, der letzte Kommentar wird nicht angezeigt.

        @ Hansjörg Pfister: Sie haben Recht, der Vergleich zu den „Flat earthern“ war unpassend. Die CO2 (und alle anderen CO2-Äquivalente wie Methan)-Leugner sind keine Spinner, sondern z.T. intelligente Menschen, die wissen wie man Bücher verkauft, oder welche Forschung gute Industriedrittmittel bringt.
        Der Vergleich mit Tabak passt jedoch hervorragend. Eine Milliardenschwere Industrie mit Heerscharen von Lobbyisten bezahlt exzellente Forscher um zu zeigen, dass das CO2 (Tabak) nicht am Klimawandel (Lungenkrebs) schuld ist. Dabei gibt es natürlich auch auf der Gegenseite Irrtümer, Fehler und zu einfache Zuspitzungen.

        Ich habe tatsächlich schon die Absorptionsspektren von CO2 und Wasserdampf gesehen und analysiert, auf einer Sommerakademie der Studienstiftung des Deutschen Volkes. Natürlich reicht eine Woche nicht aus um alles zu durchdringen, aber es ist eine solide Basis.
        Für die wissenschaftlichen Diskurs empfehle ich den IPCC Sachstandsbericht. Darin ist sehr transparent angegeben welche Schlussfolgerungen wie sicher sind bzw. ob es die jeweilige Aussage unter den Wissenschaftlern einen Konsens gibt.
        https://www.de-ipcc.de/128.php
        Aus der Zusammenfassung für Politische Entscheidungsträger. „Es ist äußerst wahrscheinlich, dass mehr als die Hälfte des beobachteten Anstiegs der mittleren globalen Erdoberflächen
        temperatur von 1951 bis 2010 durch den anthropogenen Anstieg der Treibhausgaskonzentrationen zusammen mit
        anderen anthropogenen Antrieben verursacht wurde. Die beste Abschätzung des vom Menschen verursachten Beitrags
        zur Erwärmung ist ähnlich wie die beobachtete Erwärmung in diesem Zeitraum.“

        Mit wissenschaftlicher Basis, aber charmant-witzig aufbereitet und immer wieder gut zur Erinnerung:
        https://xkcd.com/1732/
        Hier die Quellen dazu:
        http://www.explainxkcd.com/wiki/index.php/1732:_Earth_Temperature_Timeline#Sources

      • WiMi sagte:

        @ Hansjörg Pfister:
        Sie haben Recht, der Vergleich zu den „Flat earthern“ war unpassend. Die CO2 (und alle anderen CO2-Äquivalente wie Methan)-Leugner sind keine Spinner, sondern z.T. intelligente Menschen, die wissen wie man Bücher verkauft, oder welche Forschung gute Industriedrittmittel bringt.
        Der Vergleich mit Tabak passt jedoch hervorragend. Eine Milliardenschwere Industrie mit Heerscharen von Lobbyisten bezahlt exzellente Forscher um zu zeigen, dass das CO2 (Tabak) nicht am Klimawandel (Lungenkrebs) schuld ist. Dabei gibt es natürlich auch auf der Gegenseite Irrtümer, Fehler und zu einfache Zuspitzungen.

        Ich habe tatsächlich schon die Absorptionsspektren von CO2 und Wasserdampf gesehen und analysiert, auf einer Sommerakademie der Studienstiftung des Deutschen Volkes. Natürlich reicht eine Woche nicht aus um alles zu durchdringen, aber es ist eine solide Basis.
        Für die wissenschaftlichen Diskurs empfehle ich den IPCC Sachstandsbericht. Darin ist sehr transparent angegeben welche Schlussfolgerungen wie sicher sind bzw. ob es die jeweilige Aussage unter den Wissenschaftlern einen Konsens gibt.
        https://www.de-ipcc.de/128.php
        Aus der Zusammenfassung für Politische Entscheidungsträger. „Es ist äußerst wahrscheinlich, dass mehr als die Hälfte des beobachteten Anstiegs der mittleren globalen Erdoberflächen
        temperatur von 1951 bis 2010 durch den anthropogenen Anstieg der Treibhausgaskonzentrationen zusammen mit
        anderen anthropogenen Antrieben verursacht wurde. Die beste Abschätzung des vom Menschen verursachten Beitrags
        zur Erwärmung ist ähnlich wie die beobachtete Erwärmung in diesem Zeitraum.“

        Mit wissenschaftlicher Basis, aber charmant-witzig aufbereitet und immer wieder gut zur Erinnerung:
        https://xkcd.com/1732/
        Hier die Quellen dazu:
        http://www.explainxkcd.com/wiki/index.php/1732:_Earth_Temperature_Timeline#Sources

      • WiMi sagte:

        Komisch, der Kommentar kommt nicht durch undas Captcha wird langsam. Etwa eine Trolldrossel? https://www.youtube.com/watch?v=ZG4FawUtYPA

        @ Hansjörg Pfister:
        Sie haben Recht, der Vergleich zu den „Flat earthern“ war unpassend. Die CO2 (und alle anderen CO2-Äquivalente wie Methan)-Leugner sind keine Spinner, sondern z.T. intelligente Menschen, die wissen wie man Bücher verkauft, oder welche Forschung gute Industriedrittmittel bringt.
        Der Vergleich mit Tabak passt jedoch hervorragend. Eine Milliardenschwere Industrie mit Heerscharen von Lobbyisten bezahlt exzellente Forscher um zu zeigen, dass das CO2 (Tabak) nicht am Klimawandel (Lungenkrebs) schuld ist. Dabei gibt es natürlich auch auf der Gegenseite Irrtümer, Fehler und zu einfache Zuspitzungen.

        Ich habe tatsächlich schon die Absorptionsspektren von CO2 und Wasserdampf gesehen und analysiert, auf einer Sommerakademie der Studienstiftung des Deutschen Volkes. Natürlich reicht eine Woche nicht aus um alles zu durchdringen, aber es ist eine solide Basis.
        Für die wissenschaftlichen Diskurs empfehle ich den IPCC Sachstandsbericht. Darin ist sehr transparent angegeben welche Schlussfolgerungen wie sicher sind bzw. ob es die jeweilige Aussage unter den Wissenschaftlern einen Konsens gibt.
        https://www.de-ipcc.de/
        Aus der Zusammenfassung für Politische Entscheidungsträger. „Es ist äußerst wahrscheinlich, dass mehr als die Hälfte des beobachteten Anstiegs der mittleren globalen Erdoberflächen
        temperatur von 1951 bis 2010 durch den anthropogenen Anstieg der Treibhausgaskonzentrationen zusammen mit
        anderen anthropogenen Antrieben verursacht wurde. Die beste Abschätzung des vom Menschen verursachten Beitrags
        zur Erwärmung ist ähnlich wie die beobachtete Erwärmung in diesem Zeitraum.“

        Mit wissenschaftlicher Basis, aber charmant-witzig aufbereitet und immer wieder gut zur Erinnerung:
        https://xkcd.com/1732/

    • Johannes sagte:

      @ wimi: ,Leuten, die die Auswirkungen des CO2 anzweifeln, spreche ich hier nicht an‘

      Ausweichen gilt hier nicht ;-)

      Diese Seiten hier ist eine sogenannte ,Faktenseite‘, die den CO2 Einfluss als Hauptursache für den Klimawandel sieht. Aber selbst dort kommt man nicht umhin folgendes zu konzidieren:

      ,So weiß die Wissenschaft heute, dass die Mittelalterliche Warmzeit zu einem Zeitpunkt auftrat, als die Sonnenstrahlung überdurchschnitt­lich stark und die Vulkanaktivität niedrig war – beides sind bekannte Erwärmungsfaktoren. Offenbar spielten auch Veränderungen im Muster der Ozeanzirkulation eine wichtige Rolle für die Einspeisung wärmeren Meerwassers in den Nordatlantik. Dadurch kann ein Großteil der seinerzeitigen Wärme auf der Nordhalbkugel erklärt werden.‘
      https://www.klimafakten.de/behauptungen/behauptung-im-mittelalter-war-es-waermer-als-heute

      Antworten
      • WiMi sagte:

        @Johannes
        Sie haben recht, daher habe ich ja auch Herrn Pfister (leider unfreiwillig mehrfach) auch schon geantwortet.
        Im Ipcc Bericht, werden auch die anderen Ursachen angesprochen und quantifiziert.
        So haben die damaligen Schwefeloxidemissionen eine Abkühlung herbeigeführt. Dies ist aber aus anderen Gründen unerwünscht.

        @Fritz
        Das Ozonloch ist ein paradebeispiel dafür was die weltgemeinschaft erreichen kann. Die Industrieländer finanzieren den armen Ländern den Umstieg auf FCKW freie Kühlschränke etc, und es hat funktioniert, das Loch ist wieder kleiner geworden.

  15. Fritz sagte:

    Laßt euch von der CO² Kirche nicht verdummen. Warum wohl sagen die nie, wie viele Prozent dieses Gases in unserer Umgebungsluft enthalten sind? Weil sonst die Glaubwürdigkeit dieses Geschäftsmodells sofort dahin ist. Und wen von den hier Schreibenden ist der Wert bekannt? Ohne vorher zu Googeln! Es sind 0,038% in der Atmosphäre enthalten.
    Wovon die Klimareligion auch nie spricht ist, das dieses Gas für das Wachsen und Gedeihen von Pflanzen zwingend notwendig ist. So wird z.B. in Holland in Gewächshäuser der Anteil CO² künstlich erhöht, damit die Pflanzen besser wachsen und mehr Ertrag bringen.
    Es sollte sich jeder vorstellen können, was geschieht, sollte es gelingen den Anteil von CO² in unserer aller Atmosphäre z.B zu halbieren. Im Ergebnis dessen kommt es weltweit zu schlechten Ernten und damit zu Hungerkatastrophen mit bestimmt nicht wenig Verhungerten.
    Für die Erfinder dieses Geschäftsmodelles eine geniale Sache. Sie verdienen sich dumm und dämlich und kommen vor Lachen nicht in den Schlaf. Vorherige Geschäftsmodelle waren da nicht so erfolgreich. Siehe Ozonloch.

    Antworten
    • Michael Stöcker sagte:

      Hierzu Dr. Bodo Wolf:

      „Mit dem Dogma des kohlendioxidbedingten Treibhauseffekts wurde leider auch die Illusion, eine klimafreundliche Entwicklung der Zivilisation mit fossilen und atomaren Brennstoffen sei möglich, politisch verankert und zur Wirtschaftsstrategie. Eingeführt wurde ein wenig wirksamer, aber einträglicher weltweiter Ablasshandel mit Kohlendioxidzertifikaten. Mit dem Ziel eines „weiter so“ bestreitet der konventionelle Energiesektor den Beitrag des Menschen zum Klimawandel aber nicht mehr nur plump. Unter dem Deckmantel von Klimaschutz durch „Dekarbonisierung“ sind heute Investitionspläne in Milliardenhöhe noch immer auf die Nut-zung von fossilen Energieträgern wie „kohlendioxidarmem“ Erdgas oder gar „kohlendioxid-neutraler“ Atomkraft gerichtet.“

      https://leibnizsozietaet.de/wp-content/uploads/2017/12/Thesen-_Energiewende-2.0_end.pdf Seite 41

      LG Michael Stöcker

      Antworten
  16. WiMi sagte:

    @ Hansjörg Pfister:
    Sie haben Recht, der Vergleich zu den „Flat earthern“ war etwas unpassend. Die CO2 (und alle anderen CO2-Äquivalente wie Methan)-Leugner sind keine Spinner, sondern z.T. intelligente Menschen, die wissen wie man Bücher verkauft, oder welche Forschung gute Industriedrittmittel bringt.
    Der Vergleich mit Tabak passt jedoch hervorragend. Eine Milliardenschwere Industrie mit Heerscharen von Lobbyisten bezahlt exzellente Forscher um zu zeigen, dass das CO2 (Tabak) nicht am Klimawandel (Lungenkrebs) schuld ist. Der einfache Bürger möchte seine Lebensführung nicht beeeinflusst wissen und klammert sich daher an jeden Strohhalm, der sein bisheriges Verhalten (Rauchen) rechtfertigt. Dabei gibt es natürlich auch auf der Gegenseite Irrtümer, Fehler und zu einfache Zuspitzungen.

    Ich habe tatsächlich schon die Absorptionsspektren von CO2 und Wasserdampf gesehen und analysiert, auf einer Sommerakademie der Studienstiftung des Deutschen Volkes. Natürlich reicht eine Woche nicht aus um alles zu durchdringen, aber es ist eine solide Basis.
    Für die wissenschaftlichen Diskurs empfehle ich den IPCC Sachstandsbericht. Darin ist sehr transparent angegeben welche Schlussfolgerungen wie sicher sind bzw. ob es die jeweilige Aussage unter den Wissenschaftlern einen Konsens gibt.
    https://www.de-ipcc.de/128.php
    Aus der Zusammenfassung für Politische Entscheidungsträger. „Es ist äußerst wahrscheinlich, dass mehr als die Hälfte des beobachteten Anstiegs der mittleren globalen Erdoberflächen
    temperatur von 1951 bis 2010 durch den anthropogenen Anstieg der Treibhausgaskonzentrationen zusammen mit
    anderen anthropogenen Antrieben verursacht wurde. Die beste Abschätzung des vom Menschen verursachten Beitrags
    zur Erwärmung ist ähnlich wie die beobachtete Erwärmung in diesem Zeitraum.“

    Mit wissenschaftlicher Basis, aber charmant-witzig aufbereitet und immer wieder gut zur Erinnerung:
    https://xkcd.com/1732/
    Hier die Quellen dazu:
    http://www.explainxkcd.com/wiki/index.php/1732:_Earth_Temperature_Timeline#Sources

    Antworten
  17. ikkyu sagte:

    Ein Grund für das Forcieren der sogenannten Energiewende war sicher auch die allgemeine Einschätzung, dass das Öl in naher Zukunft knapp werden würde und sich die Energiepreise deutlich erhöhen.

    Zitate aus einem Artikel über Peak-Oil:

    „Die im Vergleich zum Ölpreis der 1980er und 1990er Jahre vor gut einem Jahrzehnt einsetzende Ölpreis-Explosion auf ein mehrere Jahre anhaltendes Niveau von um die 100 US$/Barrel schien der letzte Beweis für die Richtigkeit der Peak Oil-Annahmen zu sein. Für die Mehrheit der Beobachter stand fest, dass der Ölpreis nicht mehr unter dieses Level sinken werde und nur noch weiter nach oben gehen könne. Diese Einschätzung war eine der wesentlichen Grundlagen der deutschen Energiewende; unter diesem Irrtum hat sie heute sehr zu leiden.“

    http://www.et-energie-online.de/Zukunftsfragen/tabid/63/NewsId/1601/Hat-sich-Peak-Oil-uberholt.aspx

    Argumentiert wurde jedoch hauptsächlich mit der Klimaschädlichkeit des bei der Verbrennung der fossilen Energieträger freigesetzten Kohlendioxids.

    Die physikalische Unsinnigkeit des durch eine CO2-Gegenstrahlung verursachten sogenannten Treibhauseffektes haben die deutschen Physiker Prof. Gerlich und Dr. Tscheuschner in ihrem Paper ausführlich diskutiert:

    https://tinyurl.com/yap87qh6

    Im Übrigen dürfte man, wenn man der Treibhausgastheorie folgt, auch keine Brennstoffzellen als technische Alternativen zur Verbrennung einsetzen, da ja hier das viel stärker infrarotaktive Gas H2O entsteht.
    Die Spitzenforscher vom PIK würden dann sicher herausfinden, dass durch den von Ihnen entdeckten „Sauna-Effekt“ das Überleben der Menschheit stark gefährdet sei und nur durch die Erhebung einer hohen Energiesteuer eine Rettung durch die öko-sozialistische Regierung möglich ist. :-)

    Es wird auch immer fälschlich angenommen, dass die sogenannten „Erneuerbaren Energien“ keine negativen Auswirkungen auf das Ökosystem Erde haben.

    Prof. Pelte schreibt dazu:

    “ Das wichtige Ergebnis dieser Gegenüberstellung ist, dass erneuerbare Energie eben nicht unsere Umwelt schonen. Dass ihr Einfluss bisher unbemerkt blieb, liegt an der Vorrangstellung der Wasserkraft und daran, dass alle anderen Prozesse z.Z. noch keine große Rolle spielen.
    Erst bei der energetischen Nutzung der Biomasse wird der Öffentlichkeit langsam bewusst, mit welchen Problemen sie sich konfrontiert sieht. ………
    Die Forderung zur Nachhaltigkeit bedeutet daher insbesondere, dass die Wirkungsgrade sowohl der Wandlungsprozesse wie auch der Speicherung und des Transports ihrem physikalischen Limit so nah wie möglich kommen.
    Aber diese Forderung ist nicht revolutionär, an ihrer Realisierung wird seit langem gearbeitet, denn das entspricht dem menschlichen Streben nach Wohlstandsoptimierung.
    Und es ist nicht zu erwarten, dass eine technische Revolution plötzlich und unerwartet aus dem Nichts heraus geschieht.“

    https://www.physi.uni-heidelberg.de/~pelte/energie/energie4/start.htm

    Antworten
  18. Thomas M. sagte:

    Man muss nicht abschließend zu 100% wissen, ob CO2 das Klima negativ mit Blick auf Temperaturen und damit Meeresspiegel, Vegetation etc. beeinflusst. Es reicht schon, wenn die Wahrscheinlichkeit dafür gering ist, aber die Auswirkung wenig wahrscheinlich katastrophal, um Handeln zu rechtfertigen. (Beispiel: Ihr Drink enthält mit 10% Wahrscheinlichkeit eine Substanz. 10% der Menschen reagieren allergisch auf diese und sterben… Ich würde den nicht trinken. Die meisten wohl auch nicht. Analog sehe ich das CO2-Thema, wobei hier die Wahrscheinlichkeiten vermutlich größer sind.)

    Interessant fand ich den Hinweis zu den rotierenden Massen, die das Stromnetz stabilisieren. Technisch kann ich das nicht beurteilen, aber physikalisch ist es jedenfalls faszinierend.

    Grundsätzlich hakt es derzeit beim Thema an Speichertechnologien. Da führt kein Weg drumherum, ob nun beim Auto oder der Speicherung der schwankenden durch Solar und Wind erzeugten Energien.

    Zumindest wird geforscht: https://www.zsw-bw.de/

    Da muss man sich m.E. richtig reinknien, nicht nur wegen CO2, sondern auch wegen Unabhängigkeit von Öl, Gas und Kohle und Uran. Drei der Sachen haben wir kaum im eigenen Land. Könnte man daher auch gut nationalistisch pitchen ;)

    (Wobei es wohl auch Alternativen zu Uran-Reaktoren gibt; interessantes Thema: https://de.wikipedia.org/wiki/Fl%C3%BCssigsalzreaktor
    Aber sicherer und für die nächsten ca. 3-5 Mrd. Jahre nutzbar wäre nur die Solar-Wasserstoff-Kombi, wozu auch Wind gezählt werden dürfte)

    Antworten
    • Dietmar Tischer sagte:

      @ Thomas

      >Man muss nicht abschließend zu 100% wissen, ob CO2 das Klima negativ mit Blick auf Temperaturen und damit Meeresspiegel, Vegetation etc. beeinflusst. Es reicht schon, wenn die Wahrscheinlichkeit dafür gering ist, aber die Auswirkung wenig wahrscheinlich katastrophal, um Handeln zu rechtfertigen.>

      Wirklich?

      Erst einmal:

      Die Wahrscheinlichkeiten, die Sie annehmen, entsprechen einem Szenario, das es SO nicht geben wird.

      Dass durch Menschen verursachtes CO2 das Klima so verändert, dass es ohne dieses CO2 keinen Temperaturanstieg gäbe, behauptet ernsthaft wohl niemand.

      Es ist daher unbestreitbar, dass es einen am GESAMTEFFEKT der Klimaveränderung durch Sonne und Mensch hat – und dieser Gesamteffekt ist, soweit wir erkennen können, katastrophal.

      Geht man davon aus, muss das REAKTIONSVERHALTEN der Menschen bezüglich des GESAMTEFFEKTS beurteilt werden.

      Ein Ökonom (Prof.) hat in einer Umweltveranstaltung berichtet, dass seine veröffentlichten Berechnungen auf Basis anerkannter Erwärmungsmodelle aussagen, dass die BILLIONEN, die wir in Deutschland für den Klimawandel ausgeben, das Erwärmungsziel von 2 °C gerade einmal um 40 bis 60 Stunden nach hinten verschieben.

      Wenn das Erkenntnis ist, muss die Frage, WELCHES Verhalten bzw. Handeln GERECHTFERTIGT ist, anders beantwortet werden, als ihre Analogie es vermuten lässt.

      Zweitens:

      SICH verhalten und handeln ist eine Sache.

      Die andere ist, dass UNABHÄNGIG vom individuellen Verhalten und Handeln, ALLE betroffen sind.

      Oder anders gesagt:

      Man kann zwar individuell die Effekte an irgendeiner Stelle weit hinter dem Komma rechts mit beeinflussen, aber es gibt keine Handeln und Verhalten, mit dem man den Effekten entkommen könnte.

      Kurzum:

      Den Drink gibt es und man MUSS mittrinken.

      Antworten
      • WiMi sagte:

        Sie schildern ein Gefangenendilemma, ein schwieriges aber durchaus lösbares Problem. Im Moment stellt sich die Sache allerdings eher so dar, dass China die gesetzten Ziele erreicht und Deutschland seine verfehlt.
        Eine globale Lösung setzt voraus, dass die wohlhabenden Länder vormachen wie es geht.

        Gedankenexperiment:
        Eine Ihnen unbekannte Person wird vor ihren Augen von einer Gruppe niedergeschlagen und wird um 10.000.000 beraubt. Die Gruppe sei abgezogen, keine weitere Person ist zu sehen und sie sehen ein Bündel 100€ scheine bei der Person liegen.
        Seien Sie ehrlich, würden sie diese nehmen?

      • Thomas M. sagte:

        >SICH verhalten und handeln ist eine Sache.
        >Die andere ist, dass UNABHÄNGIG vom individuellen Verhalten und Handeln, ALLE betroffen sind.
        >Den Drink gibt es und man MUSS mittrinken.

        Zur Einordnung: Mir ging es in erster Linie darum, die Betrachtungsalternative zur reinen Ja-Nein-Beantwortung der Frage „Heizt unser CO2 das Klima auf?“ zu geben (0% vs. 100%). Es gibt ja schon noch genug, die es abstreiten. Ich *weiß* es ja auch nicht, aber mir reichen die Wahrscheinlichkeiten schon aus, um eine (vernünftige) Energiewende zu befürworten.

        Dass wir diesen Drink trinken müssen – davon gehe ich auch aus. Die globale Energieversorgung bekommt man halt nicht in ein paar Jahren umgestellt. Aber es gibt m.E. alle Gründe es zu tun, als es zu unterlassen.

        Wie sinnvoll ist, was Deutschland tut, steht natürlich auf einem anderen Blatt. Auch ist klar, dass unsere Anstrengungen global nahezu wirkungslos sind, wenn zur gleichen Zeit pro Woche ein Kohlekraft in China ans Netz geht / gegangen ist…

        >dass die BILLIONEN, die wir in Deutschland für den Klimawandel ausgeben, das Erwärmungsziel von 2 °C gerade einmal um 40 bis 60 Stunden nach hinten verschieben.

        Okay, das ist nun wirklich … desillusionierend.

      • Dietmar Tischer sagte:

        @ WiMi

        >Sie schildern ein Gefangenendilemma, ein schwieriges aber durchaus lösbares Problem.>

        Ich schildere weder die Situation, die einem Gefangenendilemma entspricht, noch rede ich von einem Problem, das lösbar ist.

        Denn es geht nicht um RATIONALES individuelles Verhalten, das zu einem Ergebnis führt, das für die Gruppe nicht Pareto-optimal ist.

        Es geht auch nicht um ein Problem, denn es gibt kein Problem, etwa das die einen etwas tun, was sie nicht tun sollten.

        >Eine globale Lösung setzt voraus, dass die wohlhabenden Länder vormachen wie es geht.>

        Es gibt keine REALE globale Lösung in dem Sinne, dass eine verträgliche Erderwärmung erreicht werden könnte. Siehe @ Thomas M. folgend.

        @ Thomas M.

        >Auch ist klar, dass unsere Anstrengungen global nahezu wirkungslos sind, wenn zur gleichen Zeit pro Woche ein Kohlekraft in China ans Netz geht / gegangen ist…>

        Das ist richtig mit Bezug auf den globalen Effekt, trifft aber nicht die Frage:

        Können unsere Anstrengungen UND die aller anderen so wirkungsvoll sein, dass die Erderwärmung in verträglichen Grenzen gehalten wird?

        Die Frage ist nicht nur berechtigt, sondern ZWINGEND, wenn unsere Billionen gerade einmal dafür reichen, das 2 °C-Erwärmungsziel um eine gute Woche nach hinten zu verschieben und – „frei“ extrapoliert – die Billionen mal X, die von der Erdbevölkerung überhaupt aufzubringen sind, das gleiche Erwärmungsziel um vielleicht ein halbes Jahr nach hinten verschieben.

        Hier anschaulich, wie man damit umgehen kann.

        Jeder kennt die Luther zugeschriebene, aber erst im letzten Jahrhundert formulierte Feststellung:

        Wenn ich wüsste, dass morgen die Welt unterginge, würde ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen.

        Dagegen ist nichts zu sagen, wenn einem das Pflanzen eines Apfelbäumchens Befriedigung verschafft.

        Es ist hingegen IRRATIONAL, wenn man glaubt, dass DURCH das Pflanzen des Apfelbäumchens die Welt nicht unterginge.

        Ausweg:

        Man weiß nicht, was morgen ist – vielleicht geht die Welt morgen gar nicht unter.

        Also ist es nicht irrational, heut ein Apfelbäumchen zu pflanzen.

        Genauso beim Klima:

        Sich zu IGNORANZ bekennen – und dennoch mit ALLEN Mitteln die Welt zu retten suchen.

        Das ist nicht irrational, aber schon sehr merkwürdig bei den Beträgen, die dafür aufgebracht werden müssen und für andere, die Gesamtbefindlichkeit möglicherweise steigernde Projekte nicht verfügbar sind.

        Man kann sich nur wundern.

  19. Werner Müller sagte:

    „Warum Deutschlands Energiewende wirkungslos ist“
    ?????????????????????????????????????????????????

    Von meiner alten PV-Anlage bekomme ich an so ca. 3500 bis 4000 Stunden im Jahr das kWh für ca. 1 Cent an die Steckdose geliefert, das schafft kein AKW oder Kohlekraftwerk.

    Genaugenommen sind die Herstellungskosten 1 Cent/kWh, an der Steckdose kostet das kWh PV-Strom genau 0,00 Cent und bei der Heizölrechnung werden auch noch ca. -5 Cent/kWh beim Heizöleinkauf eingespart.

    Gruß

    Antworten
  20. WHO sagte:

    Sehr geehrter Herr Stelter,

    die Zahl von 1.000-2.000 Milliarden Euro ist abenteuerlich. Ich finde es auch schon beachtlich, dass Sie sich dabei nicht auf 1 Billion (!) mehr oder nicht € festlegen wollen.

    Im Sinne einer ehrlich geführten Diskussion würde ich mich freuen, wenn Sie hier Ihre Rechnung kurz skizzieren könnten.

    Antworten
  21. Dietmar Tischer sagte:

    Ergüsse, wohin man blickt.

    Hier unter der Überschrift:

    „Die Katastrophe hätte verhindert werden können“
    http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/klimawandel-die-katastrophe-haette-verhindert-werden-koennen-a-1221528.html

    Warum ist sie nicht verhindert worden?

    Aus dem verlinkten Text:

    >Die Antwort auf diese Frage ist dabei ziemlich klar, sie ist intellektuell, politisch und menschlich frustrierend…Die Unfähigkeit, die ja tatsächlich überkomplexen und womöglich unlösbaren Probleme der Erderwärmung und all dessen, was da-mit zusammenhängt, wenigstens zu benennen, ist so verständlich wie verstörend … Eine andere Dimension der Antwort ist die aktive Verhinderung der Arbeit an Lösungen durch die neoliberale Revolution, … – die Wahl von Ronald Reagan 1980 änderte auch auf diesem Gebiet so gut wie alles, der Forschung wurde das Geld entzogen, die Industrie durfte Klimaschutzstandards definieren oder diktie-ren. Und das ist die dritte Dimension der Antwort auf die Frage, warum die exis-tentielle Erderwärmung so wenig Aufmerksamkeit bekommt: eben weil sie so existentiell ist, das ist das Paradox der Katastrophe; sie ist zu groß, um sie wirklich zu begreifen.>

    Ich stelle fest:

    Eine Katastrophe, die auf womöglich unlösbaren überkomplexen Problemen beruht, wurde nicht verhindert, weil sie – ausgestattet mit hinreichender mehrheitlicher Legitimation – NIEMAND verhindern WOLLTE.
    Wenn das SO ist, dann verstehe ich nicht, was daran frustrierend sein soll:

    Wo kein Wille ist, da ist auch kein Weg.

    Logik frustriert nicht.

    Antworten
  22. Thomas M. sagte:

    Der Thread ist ja schon abgekühlt, aber von mir noch einige letzte Gedanken zum Thema:

    >Man weiß nicht, was morgen ist – vielleicht geht die Welt morgen gar nicht unter.
    >Also ist es nicht irrational, heut ein Apfelbäumchen zu pflanzen.

    Schöne Metapher. Genauso würde ich das sehen.

    Man muss bei Solar-Wasserstoff-Kraftwerken und Wasserstoff-Antrieben ja überhaupt erst einmal an den Punkt kommen, dass die Technologie robust läuft und es günstig massenproduziert wird. An diesem Punkt könnte dann z.B. ein boomendes oder auch reiches Land entscheiden, dass es lieber diese Kraftwerke installiert, statt Öl und Gas zu importieren und damit von externen Faktoren abhängig zu sein und sehr wahrscheinlich das Klima zu beeinflussen.

    Davon sind wir heute aber vermutlich genauso weit von weg wie vor rund 15 Jahren – zumindest mit Blick auf den kommerziellen Stand?! Hierzu eine schöne Zusammenfassung aus dem Jahre 2004:
    http://issues.org/20-3/romm/

    >Wo kein Wille ist, da ist auch kein Weg.

    So isses. Im Endeffekt wollten wir nicht und sind global den bequemen, weil günstigen und etablierten Weg gegangen. Short-term gain. Long-term pain. Das Öl bekommen wir ja vermutlich noch in diesem Jahrhundert relativ schnell aufgebraucht. Kohle hält schon deutlich länger… vielleicht ist die Welt dann im 23. Jahrhundert energy-clean. Nicht aufgrund von Einsicht, sondern aufgrund von Alternativlosigkeit.

    Antworten
    • Dietmar Tischer sagte:

      @ Thoma M.

      >Im Endeffekt wollten wir nicht und sind global den bequemen, weil günstigen und etablierten Weg gegangen.>

      Wenn man „wir“ ernst nimmt, muss man auch sagen:

      Nicht alles bei uns auf Frau Merkel & Co. und in anderen Ländern nicht alles auf deren Regierungen schieben, d. h. bei denen ursächlich festmachen, auch wenn der etablierte Weg unter deren VERANTWOR-TUNG beschritten wurde.

      >Short-term gain. Long-term pain.>

      Kürzer und besser kann man es nicht auf den Punkt bringen.

      Antworten
  23. Klaus Samer sagte:

    Auch ohne alles gelesen zu haben sieht das hier nach einem veritablem Glaubensstreit aus, zwischen denen die gegen die Ökospinner hetzen die unsere Wirtschaft zerstören und der Gruppe die die Abkehr von der fossilen Energie für machbar und wünschenswert halten.

    Diejenigen die ständig gegen die Ökospinner hetzen blenden dabei allerlei Dinge gerne aus, z.B. das der Klimawandel Geld kostet und zwar zunehmend mehr, der Jahrhundertsommer dürfte nicht der letzte gewesen sein, und große Rückversicherer und Staatsfonds trennen sich jetzt schon von Besitztümern im Bereich fossiler Energieerzeugung.

    Bayrische Klientelpolitik von Seehofer in Bezug auf Erdverkabelung verzögert nicht nur die dringende benötigte Stromumleitung von Nord nach Süd sie verdoppelt auch die Kosten, zumindest was den Teil in Bayern angeht, das wird von Konservativen natürlich gerne verschwiegen.

    Fakt ist auch das die großen deutschen Autohersteller, getrieben von Musk, inzwischen Milliarden in die Entwicklung und den Bau von E-Fahrzeugen investieren, das sind nach konservativer Lesart natürlich auch verblendete Ökospinner und nicht die Lenker von Deutschlands Schlüsselindustrie.

    In den USA haben Firmen wie Next Era Energie kapiert das sich Strom aus regenerativen Quellen günstiger als aus fossilen Quellen herstellen lässt die Firma hat aber auch konventionelle Kraftwerke die Marktkapitalisierung liegt derzeit bei 80 Milliarden Dollar und damit deutlich über der gemeinsamen Marktkapitisierung der größten deutschen konventionellen Energieerzeugung. Auch das sind natürlich Ökospinner die von Wirtschaft keine Ahnung haben.

    Der Knackpunkt der Energiewende ist schon längst nicht mehr der Preis der Erzeugung sondern der der Speicherung. Hier sollte der Staat massiv Gelder in die Forschung stecken und auch schon ohne staatliche Unterstützung fallen die Batteriepreise ja schon seit Jahren, wobei Batterien natürlich nicht die einzige Möglichkeit der Speicherung sind.

    Einer der größten Autohersteller der Welt wird leider auch von Ökospinnern geführt; Toyota will innerhalb der nächsten fünf Jahre die Feststoffbatterie marktreif machen die dann doppelt soviel Kapazität wie Lithium Ionen Batterien haben soll, und der ganz große Wahsinn ist die investieren gleichzeitig in Brennstoffzellen.

    Wie man also sieht sind alle inzwischen vom Ökowahsinn befallen, nur die Mehrzahl der Kommentatoren hier hat den technischen, physikalischen und wirtschaftlichen Durchblick den tausende von Ingenieuren und hunderte von Vorständen in internationalen Konzernen nicht haben.

    Ich gehe davon aus das die demnächst hier anfragen und sich beraten lassen damit die Sache noch ein gutes Ende nimmt für Deutschland und die Welt.

    Ach übrigens schon mal was von ITER gehört ? Nein ? da bauen die führenden Industrienationen der Welt im inzwischen 2 stelligen Milliardenbereich einen Fusionreaktor in Frankreich der so in 10 Jahren der erste mal hochfahren soll. In diesem Zusammenhang wird auch gern über die Verschwendung von Steuergeldern lamentiert und das die Fusion eines Tages zur Energiequelle wird werd ich wohl nicht mehr erleben, da dürfte auch die verpönte erneuerbare Energie schneller und weniger komplex sein trotzdem halte ich das Projekt für wichtig, selbst wenn es „nur“ Grundlagenforschung ist.

    Wir sind schließlich auch zum Mond geflogen.

    Die Frage die von den Hatern der Ökospinner übrigens nie schlüssig beantwortet wird ist die des Klimawandels, der wird dann einfach nur geleugnet. Kann man machen ist aber wenig überzeugend und nebenbei bemerkt vollkommen unwissenschaftlich..

    Antworten
  24. ikkyu sagte:

    @ Klaus Samer

    Rechnen Sie doch mal vor, womit die Leistung zum Laden von ca. 40 Mio batteriegetriebenen PKW erzeugt werden soll.
    Geben Sie bei Ihrem Szenario konkret an, welche zusätzliche Ladeleistung notwendig ist, damit eine ausreichende Akkukapazität von ca. 40 Mio. x 100 kWh jederzeit in akzeptabler Zeit geladen werden kann.

    Berücksichtigen Sie dabei, dass Deutschland demnächst die letzten Kernkraftwerke abschaltet, den Ausstieg aus der Kohleverstromung gerade plant und die sogenannten Erneuerbaren Energien bei Dunkelflaute keine Leistung liefern.

    Ohne konkretes Szenario ist eine Diskussion sinnlos.

    Und nun zum Klima:

    Nur weil wir in Deutschland endlich mal wieder richtig Sommer haben, brauchen Sie nicht gleich in Panik ausbrechen. Man sollte schon Wetter und Klima unterscheiden.

    Prof. Dr. Heinz Miller, ehemaliger Vize-Direktor des Alfred-Wegener Instituts (AWI) in Bremerhaven formulierte es in der ZEIT 2007 folgendermaßen: „Wer von Klimaschutz redet, weckt Illusionen. Klima lässt sich nicht schützen und auf einer Wunschtemperatur stabilisieren. Es hat sich auch ohne Einwirkungen des Menschen oft drastisch verändert. Schlagworte wie ‚Klimakollaps‘ oder ‚Klimakatastrophe‘ sind irreführend. Klima kann nicht kollabieren, die Natur kennt keine Katastrophen“.

    https://www.achgut.com/artikel/kleine_inspektion_am_klimadampfer

    Und bevor Sie jetzt mit dem Argument kommen, dass sich das Klima noch nie so schnell verändert habe, sollten Sie erst mal das folgende Paper lesen:

    Maximum rates of climate change are systematically underestimated in the geological record

    „We demonstrate that magnitudes and rates of geological temperature changes in this compilation exhibit power law scaling with timespan, emphasising how geological data alias short-term climate variability. Consequently, the true attainable pace of ancient climate change may be commonly underestimated, compromising our understanding of the relative pace (and severity) of both ancient and recent climate change.“

    https://www.nature.com/articles/ncomms9890

    Antworten
  25. Michael Stöcker sagte:

    @ Alle

    Ich hatte bereits mehrfach auf Dr. Bodo Wolf verwiesen. Er hat mAn klar und deutlich nachgewiesen, dass die CO2-Debatte einen großen Fehler enthält. Und bevor jetzt alle Klimaignoranten jubilieren: Dazu gibt es ebenfalls keinen Grund. Der Klimaveränderung ist es nämlich letztlich ziemlich egal, wo die ZUSÄTZLICHE Wärme herkommt. Ursächlich ist hier nicht das CO2, sondern die Gesamtwärmebilanz. Die historischen Daten zeigen klar und deutlich: Erst kam die Klimaerwärmung und erst in Folge der Erwärmung stiegen die CO2-Werte.

    Und da wirken auch CO2-freie Kernkraftwerke negativ. Das längerfristige Ziel muss eine komplette solare Kreislaufwirtschaft sein. Hier noch einmal der Link zu seinem Vortrag, der so gar nicht zum Mainstream der Klimaleugner, aber auch nicht zum CO2-Lager passt: https://leibnizsozietaet.de/wp-content/uploads/2017/12/Thesen-_Energiewende-2.0_end.pdf Seite 41 ff.

    LG Michael Stöcker

    Antworten
    • ikkyu sagte:

      @ M. Stöcker

      Zum größten Problem der Speicherung des Solarstromes, das z.B. von Prof. Sinn in seinem Vortrag „Wieviel Zappelstromm verträgt das Netz?“ mit Daten thematisiert wird, liefert Dr. Wolf überhaupt keine konkreten Lösungsvorschläge sondern nur „Öko-geschwurbel“:

      „9. In einer solaren Stoff- und Energiewirtschaft muss die Energiespeicherung nach der Stromerzeugung in das System integriert werden. Erforderlich sind Speichermethoden, die standortunabhängig EE-Strom speichern und transportieren können und eine effektive Rückgewinnung ermöglichen. Neben mobilen Speichersystemen zur Ergänzung der leichten Batterieelektromobilität werden stationäre Stromspeicher mit einer Leistung in der Größenordnung des heutigen konventionellen Kraftwerksparks und einer Speicherkapazität benötigt, die auftretende Dunkelflauten jederzeit sicher überbrücken kann.“

      Außerdem unterschlägt er komplett (Unwissen oder Absicht?), dass auch die Nutzung von Solarstrom Entropie erzeugt, d.h. auch die Nutzung der Solarenergie ist aus ökologischen Gründen begrenzt.

      Prof. Pelte schreibt dazu:

      „Dadurch nämlich tritt der Mensch in Konkurrenz zu allen anderen Prozessen in der Natur, welche in Kap.5.1 bildlich dargestellt sind und welche umfassend sind, angefangen beim tierischen/pflanzlichen Leben bis zum Klimageschehen. Ganz klar:

      Beansprucht der Mensch einen größeren Anteil an dem natürlichen Energiehaushalt der Erde, so muss er diesen Anteil von anderen Prozessen stehlen.

      Denn wir sollten nie vergessen: Die Energie ist eine physikalische Erhaltungsgröße, sie lässt sich weder produzieren noch verbrauchen.“

      https://www.physi.uni-heidelberg.de/~pelte/energie/energie4/start.htm
      (z.B. Kapitel „Nachhaltigkeit & Entropie“)

      Ohne Nutzung der Kernenergie ist dieses Entropieproblem (verschärft durch ein starkes Bevölkerungs- und Wohlstandswachstum) nicht lösbar.

      Die solare Kreislaufwirtschaft ist aus grundlegenden physikalischen Gründen eine Utopie.

      PS:
      Wenn Sie jetzt auch noch den CO2-verursachten Treibhauseffekt leugnen, wird das nie was mit einer Professorenstelle. :-)

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  26. Werner Mueller sagte:

    „Warum Deutschlands Energiewende wirkungslos ist“
    ?????????????????????????????????????????????????

    Der Anteil an der Stromerzeugung betrug über 15 Prozent – die Solarenergie überflügelte sogar die Atomkraft.
    Mit einer Gesamtproduktion von 6,7 Terawattstunden (TWh) Solarstrom haben die in Deutschland installierten Photovoltaik-Anlagen im Juli einen neuen Allzeitrekord aufgestellt, zeigen Daten des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE.
    Noch nie hat die Solarenergie in einem Monat mehr Strom produziert.
    Der Anteil an der gesamten Stromerzeugung wuchs auf stolze 15,1 Prozent und überholte sogar die Kernkraft (13,8 Prozent).

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