„Sozialer“ EU-Bürger­fonds als weiteres Vehikel der Um­ver­teilung von arm zu reich

Die Friedrich-Ebert-Stiftung vertritt bekanntlich vehement die These, die ärmeren Deutschen sollten höher besteuert werden, um damit im Rahmen der „europäischen Solidarität“ den reicheren Nachbarländern zu helfen. Bundesfinanzminister Scholz freut sich bereits über die permanenten Transfermechanismen zu unseren Lasten. Doch damit nicht genug, jetzt soll ein vor allem von Deutschland finanzierter Staatsfonds für europäische Solidarität und Solidität sorgen. Besser wäre es, wir würden endlich einen für unsere Bürger einrichten!

  • Diese Krise bietet die Chance, die europäische Identität wiederzubeleben und einen breiten europäischen öffentlichen Diskurs in Gang zu setzen. Der Impuls dafür könnte von einem europäischen Anlagefonds ausgelöst werden, dessen Erträge für die Finanzierung einer EU‐weiten sozialen Dividende verwendet werden. Ich nenne diese Institution den Europäischen Bürgerfonds (EBF).“ –  bto: Was dann kommt, ist ein Programm zur Zwangsverstaatlichung. Muss man sich klar machen.
  • Der EBF und seine EU‐weite soziale Dividende würden die Präsenz Europas im Alltag der Menschen positiv belegen und ein Symbol für die Bindekraft der europäischen Ideale Freiheit, Gleichheit und Solidarität sein. Ähnlich wirkt sich der Staatsfonds Norwegens für die norwegische Bevölkerung und der Staatsfonds Alaskas für die Einwohnerinnen von Alaska aus. Der EBF wäre der Staatsfonds der EU‐Bürgerinnen.“ – bto: Wenn man von der Beschreibung als „soziale Dividende“ absieht, ist es eine gute Idee, für die Vermögen der Bürger mehr zu tun.
  • Die Möglichkeiten, einen solchen Fonds einzurichten, sind durch die beschlossenen und die geplanten finanziellen Maßnahmen der EU‐Kommission zur Abfederung der wirtschaftlichen Folgen der Pandemie größer geworden. Ein Teil dieser Maßnahmen besteht aus Krediten und Beteiligungen an Unternehmen, die auf kurzfristige finanzielle Hilfe angewiesen sind, um die wirtschaftliche Krise zu überstehen. Bei der Rückkehr zu normalen Zuständen werden diese Unternehmen in der Regel keine besonderen Liquiditätsprobleme mehr und die notwendigen Restrukturierungen hinter sich haben. Gemäß den marktwirtschaftlichen Grundsätzen werden dann diese Kapitalhilfen zurückgefahren werden. (…) Außer im unwahrscheinlichen Fall eines massiven Kapitalverlusts wird die Beendigung der Kapitalhilfen der EU‐Kommission einen substanziellen finanziellen Spielraum eröffnen. Hieraus ließe sich das Anfangsvermögen des neuen EBF bilden.“ – bto: Man erwartet entweder eine Rückzahlung, die man dann nutzen könnte. (Ich dachte, man will damit die Schulden tilgen oder das Geld an die Einzahlenden zurückgeben??) Oder aber man will die Anteile dauerhaft halten, weil die Unternehmen „ja gesundet wären“. Ob das stimmt? Ich bin sehr skeptisch, weil es eine dauerhafte Last darstellt, diese Gelder zurückzuführen.
  • Der EBF wäre eine eigenständige Institution der Europäischen Union, dessen Verwaltung aus politisch unabhängigen Fachleuten besteht und durch bürgernahe Transparenz gekennzeichnet ist. Seine Aufgabe wäre es, das erhaltene Vermögen gewinnbringend anzulegen unter Beachtung gewisser ethischer Richtlinien, die ich später erläutere.“ – bto: Das klingt gut, letztlich aber nach einem politischen Vehikel. Vor allem würde dieser Fonds wie einstmals die Treuhandanstalt mit einem zufälligen Portfolio an Assets beginnen.
  • Der EBF wäre von der EU‐Kommission und dem EU‐Parlament politisch unabhängig und würde ein klares Ziel verfolgen: die risikoangepasste Rendite seines Vermögens langfristig zu maximieren, damit eine möglichst hohe soziale Dividende ausgezahlt werden kann.“ – bto: Was bedeutet das? Werden Abbau von Personal und das Verlagern von Produktion aus der EU möglich bleiben oder ist das nicht vereinbar mit der „sozialen Dividende“?
  • Der EBF sollte überwiegend in risikobehaftete Anlagen, hauptsächlich in den globalen Aktienmarkt, investieren. Denn die meisten Privathaushalte in Europa halten zu wenige risikobehaftete Finanztitel – insbesondere Aktien – im Vergleich zu effizienten Portfolios und ihre Anlagen sind nicht hinreichend diversifiziert. Im Gegensatz zu den traditionellen Sparprodukten besteht bei riskanten Anlagen somit der Bedarf eines korrektiven Eingriffs durch die öffentliche Hand.“ – bto: Es bedarf der Aufklärung und finanziellen Bildung. Ich bin ja für einen Staatsfonds, aber eben für Deutschland und nicht als Vehikel europäischer Umverteilung und Planwirtschaft.
  • „Da Aktien risikobehaftet sind, sollte das Portfolio des EBF möglichst diversifiziert sein und Wertpapieren mit kontrazyklischen Erträgen den Vorzug geben. Der EBF sollte daher überwiegend in die außereuropäischen Aktienmärkte investieren. Der Anteil, der in die europäischen Märkte investiert wird, sollte explizit begrenzt werden: Beispielsweise könnte man eine Obergrenze von 15 Prozent festlegen, was auch helfen würde, den EBF vor politischem Druck und Lobbyismus zu schützen.“ – bto: Da stimme ich zu, würde das auch für den von mir eindeutig präferierten deutschen Fonds so machen.
  • Die Rendite wäre zweckgebunden an die Finanzierung einer EU‐weiten sozialen Dividende, die regelmäßig an jeden Menschen ausbezahlt wird, der seinen Hauptwohnsitz seit einer vorgegebenen Mindestanzahl an Jahren in der EU hat. Minderjährige könnten die Hälfte des regulären Betrags erhalten.“ – bto: Das ist keine Vermögensbildung, das ist ein Rentenmodell. Und wieso EU-weit aus Mitteln, die vor allem von deutschen Steuerzahlern aufgebracht wurden?
  • Im Zeitverlauf könnte die EU oder der EBF selbst jährlich auf dem Weltkapitalmarkt etwa einen BIP‐Prozentpunkt Schulden aufnehmen, um sich diesem Ziel graduell zu nähern. Diese Kreditaufnahme könnte durch die Ausgabe langfristiger inflationsindexierter Anleihen erfolgen, die international stark nachgefragt werden und hinsichtlich der Preisstabilität in Europa einen wünschenswerten Selbstbindungseffekt auslösen. Aufgrund stabil niedriger Zinsen liegen bestmögliche Rahmenbedingungen für diese Art der Vermögensbildung vor.“ – bto: Es wird immer besser. Ich bin dafür, dass der deutsche Staat auf einen Schlag 25 Prozent vom BIP Schulden macht, um den Staatsfonds mit 25.000 Euro pro Kopf auszustatten und das Geld dann langfristig anzulegen. Hier hingegen sollen deutsche Steuerzahler erneut Geld in die anderen Regionen transferieren, natürlich sehr intransparent!
  • Der EBF könnte den verbreiteten Wunsch nach mehr Selbstbestimmung erfüllen, indem er die Durchführung von Sabbatjahren finanziert. Ein Sabbatjahr ist eine mehrmonatige Periode, in der ein Individuum seine übliche Arbeitstätigkeit aussetzt, um z. B. ehrenamtliche Aufgaben im sozialen Bereich zu übernehmen, sich in der Politik zu engagieren oder sich weiter zu qualifizieren. Zu diesem Zweck wäre es für jede_n Erwerbstätige_n in der EU möglich, seine/ihre soziale Dividende in ein ‘Sabbat‐Konto’ beim EBF für eine feste Anzahl von Jahren – z. B. sieben – zu reinvestieren, anstatt sie sich auszahlen zu lassen.“ – bto: Und wer definiert, was zulässige Arten von Sabbatjahren sind?
  • Ab einem Lebensalter von beispielsweise 40 Jahren könnte der EBF ein ‘Altersvorsorge‐Konto’ anbieten. Mit dessen Eröffnung würde man auf die Auszahlung der sozialen Dividende über eine Zeit von beispielsweise 25 Jahren verzichten, stattdessen wird die Dividende auf dieses Konto eingezahlt. Am Ende der 25 Jahre wird das angesparte Kapital in eine Rente umgewandelt, welche dem/der Bürger_in, zusammen mit der regulären sozialen Dividende, ausgezahlt wird.“ – bto: wieso ab 40? Das ist doch völlig falsch, wissen wir doch um die Kraft des Zinseszinseffektes. Besser ist gleich auf einen Schlag das Kapital, wie in meinem Vorschlag von 25.000 Euro pro Kopf und dann bis zum 65. Lebensjahr.
  • Die Anlagen des EBF sollten im Einklang mit den Idealen des europäischen Projekts stehen. Deshalb sollte die soziale Dividende nicht durch Profite finanziert werden, die Konzerne durch Handlungen erwirtschafteten, die der Würde des Menschen zuwiderlaufen: Europa sollte kein Kapital für Unternehmen zur Verfügung stellen, die den Frieden gefährden, die Menschenrechte missachten oder die Umwelt verpesten.“ – bto: was dann noch übrig bleibt? Norwegen schließt fossile Energien aus. Warum? Weil der Fonds aus fossilen Einnahmen gespeist wird.  
  • Da die Beiträge der Mitgliedstaaten zum Budget der EU proportional zum nationalen BIP sind, während die soziale Dividende europaweit einheitlich wäre, wäre die Bildung des EBF auch ein Akt der Solidarität von Ländern wie Deutschland gegenüber den weniger reichen Mitgliedsländern der EU. Diese Art der Solidarität wird dadurch ermöglicht, dass der EBF sich auf dem Weltkapitalmarkt so günstig verschulden kann, dass die von ihm erzielte Nettorendite ausreicht, um eine substanzielle soziale Dividende zu finanzieren. Um diesen günstigen Zugang zum Weltkapitalmarkt aufrechtzuerhalten, wird die EU ihre internationale Reputation eines solventen Kreditnehmers pflegen müssen. (…). Hierdurch würde diese Institution auch einen permanenten kollektiven Anreiz schaffen, für europaweite solide öffentliche Finanzen zu sorgen.“ – bto: Wenigstens wird es ehrlich gesagt: Die Deutschen mit den geringen Vermögen sollen auch hier eine Umverteilung vornehmen zu anderen Staaten mit höheren Vermögen. Sie sollen die Kreditwürdigkeit, gegeben aus der Besteuerungsfähigkeit des Staates, einbringen und darauf hoffen, dass andere Staaten deshalb sparen? Das ist ein kollektivistischer Ansatz, der nur dazu dient, auf einem weiteren Weg Umverteilung vorzunehmen.

Fazit: Ich bin ausdrücklich für einen deutschen Staatsfonds mit 25.000 Euro für jeden Bürger. Ich bin strikt gegen eine Überfrachtung mit „demokratisch festgelegten“ Nebenzielen und halte herzlich wenig von einer weiteren Umverteilung.

FES: „CORONA-HILFEN ALS EINSTIEG IN EINEN EUROPÄISCHEN BÜRGERFONDS NUTZEN“, 23. Oktober 2020

Kommentare (32) HINWEIS: DIE KOMMENTARE MEINER LESERINNEN UND LESER WIDERSPIEGELN NICHT ZWANGSLÄUFIG DIE MEINUNG VON BTO.
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    troodon sagte:

    Tja, eigentlich wollte ich nur mal einen Tag wieder mitlesen…

    Dann wollte ich doch noch Zahlen aus dem 2019er Credit Suisse Wealth Databook anbringen in Bezug auf das Medianvermögen von Erwachsenen in D,GR,ITA und FR (35tsd $ D, 40tsd $ GR, 92tsd$ ITA, 102tsd$ FR) und fragen, was man geraucht haben muss, wenn man
    „wäre die Bildung des EBF auch ein Akt der Solidarität von Ländern wie Deutschland gegenüber den weniger reichen Mitgliedsländern der EU.“
    schreibt.

    Aber mit den Statistiken ist es doch was Schönes…

    Das Jahr 2019 muss ein extrem gutes Jahr für die Bürger in D gewesen sein. Während lt. Credit Suisse Global Wealth Report 2019 der Anteil der Erwachsenen in D mit einem Vermögen von unter 10.000$ angeblich 41% betrug waren es lt. neuestem Report 2020 nur noch 11%. Aha…

    Auch das Median-Vermögen pro Erwachsenen sei in diesem Zeitraum von 35.313$ auf 52,777$ angestiegen. Aha 2.0

    Damit dürften wir nun wenigstens GR überholt haben. Leider liegt das Wealth Databook noch nicht vor…

    Somit können wir doch nun wirklich mit guten Gewissen mehr umverteilen. Das FR und ITA weiter weit vor uns liegen beim Medianvermögen, geschenkt. Man muss das mit den Statistiken und der Nörgelei auch mal gut sein lassen…

    Dabei hat sich das Durchschnittsvermögen in D mit einem Anstieg von 214,893$ auf 217.655$ nur wenig erhöht. Aha 4.0

    Erklärung für die extreme Entwicklung beim Medianvermögen und Anzahl derer unter 10tsd Vermögen innerhalb eines Jahres habe ich keine, aber man kann es sicherlich wunschgemäß von gewisser Seite nutzen. Ich sehe die Schlagzeilen schon vor mir…
    Bei Langeweile werde ich evtl. eine Mail an CS schreiben und nachfragen.

    https://www.credit-suisse.com/about-us/en/reports-research/global-wealth-report.html

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      Thomas M. sagte:

      Hab mal reingeguckt. In der Tat ein ganz großes AHA.

      Da die Quellenangaben sich leider mit „Source: Original estimates by the authors“ erschöpfen, wird das Rätsel vermutlich ungelöst bleiben. Ich denke auch CS weiß nicht, wo die Zahlen herkommen. Man muss sich vermutlich an die Autoren im Anhang wenden.

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    Gnomae sagte:

    Das vorgeschlagene Modell ist in sich unschlüssig. Zum einen sollten Zinsen an internationale Anleger bezahlt werden wegen der geplanten Anleihen, zum anderen werden aber deutschen Sparern derzeit Negativzinsen berechnet.
    Bereits die Grundkonstanten in Deutschland sind reformbedürftig, wie z.B. Steuerfreiheit von Kursgewinnen, Abschaffung der Kapitalertragssteuer und der Negativzinsen.
    Auf keinen Fall darf eine europäische, neugeschaffene Institution Geld deutscher Bürger umverteilen. Wir benötigen bessere Konditionen für die Altersvorsorge, höhere Freibeträge etc. Hierzu bedarf es jedoch keiner staatlichen Institution, da es genügend private Finanzintermediäre gibt, z.B. Banken, Versicherungen, Vermögensverwalter u. Fondsgesellschaften. Für weitere staatliche Betätigung besteht hier keine Legitimation.

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    Dietmar Tischer sagte:

    >„Diese Krise bietet die Chance, die europäische Identität wiederzubeleben und einen breiten europäischen öffentlichen Diskurs in Gang zu setzen. Der Impuls dafür könnte von einem europäischen Anlagefonds ausgelöst werden, dessen Erträge für die Finanzierung einer EU‐weiten sozialen Dividende verwendet werden. Ich nenne diese Institution den Europäischen Bürgerfonds (EBF).“ – bto: Was dann kommt, ist ein Programm zur Zwangsverstaatlichung. Muss man sich klar machen.>

    Ich mache mir zuerst einmal die PERVERSION dieses Denkens klar:

    Der Anlagenfonds, ein Finanzierungsvorhaben für „soziale Dividende“, soll also mit einem breiten öffentlichen Diskurs die europäische IDENTITÄT wiederbeleben.

    Gut, man redet nicht mehr drumherum:

    Es IST Krise.

    Aber man ist offensichtlich UNFÄHIG oder UNWILLIG zu fragen, ob diese vielleicht darauf beruht, dass es möglicherweise eine, aber NIE die europäische Identität gab, die jetzt wiederbelebt werden soll?

    Dieses Projekt ist nichts anderes als ein weiterer Rettungsversuch, mit einer ins Absurde gesteigerten Münchhausen-Logik von Krise zu Krise dem Zerfall näherzukommen:

    Wenn WIR die ANDEREN retten und dabei selbst in NOT kommen (aufgrund von nicht endenden Transferzahlungen und Verlust unserer Bonität), sind ALLE gerettet.

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      Richard Ott sagte:

      @Herr Tischer

      „Der Anlagenfonds, ein Finanzierungsvorhaben für „soziale Dividende“, soll also mit einem breiten öffentlichen Diskurs die europäische IDENTITÄT wiederbeleben.“

      Bei Frauen soll das ja funktionieren. Die gehen bei einer „Identitätskrise“ shoppen und kaufen viele teure Dinge ein (die am besten jemand anderes bezahlt…) und danach gehts ihnen wieder gut.

      Vielleicht kommt die Idee daher?

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      Johannes sagte:

      Die „Europäisten“ schreiten unaufhaltsam voran. Weder Ochs noch Esel halten diese Herrschaften in ihrem Vorhaben auf. Sollte Biden am Ende tatsächlich der neue Präsident Amerikas werden (eigentlich würde es früher oder später dann die ausgebildete Marxistin Kamela Harris) werden die Globalisten (und der lokale Ableger, die „Europäisten) Freudentänze aufführen. Dann wird der Sozialismus der Neuzeit, getarnt als Solidarität und getriggert durch Klima- und Coronaangst, dass neue Wirtschaftssystem.

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    foxxly sagte:

    je weniger es um geld geht, desto besser funktoiniert soziales tun etc. diesen mechanismus auf eine gesamte wirtschaft, oder bereiche, wo es um mehr geld geht,umzulegen, muss mittel-, langfristig scheitern.
    der mensch ist nicht dafür geeignet, trotz entsprechend versuchter erziehung, – stets für den anderen zu arbeiten und zum eigenen nachteil. dies ist im kleinen so und auch im großen gesellschaften.
    sozial-ideologen und-fanatiker wollen uns immer das gegenteil beweisen.
    der umverteilungssozialismus wird aber auch von den wirtschaftskapitalisten missbraucht bzw. angewendet, zu eigenen zwecken. nichts anderes ist die unterstützung und rettungen von zb. „den griechenländern“, türkei, usw.

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    Carsten Pabst sagte:

    Hallo Thomas M.,
    Danke für die Antwort. Sie schreiben:
    Der Vorteil des Staatsfonds ist halt, dass auch Einkommensschwache und – insbesondere in Deutschland wichtig – die Risikoaversen davon etwas haben, da sie selbst nicht anlegen können oder wollen.
    Das ist mir schon vollkommen klar. Meine Frage an Herrn Ott war, welchen Vorteil er sieht, wenn man FREIWILLIG in den Norwegischen Staatsfonds investieren KÖNNTE!?
    Wenn es freiwillig ist, kann ich mir als UNVERANTWORTLICHER :-) diesen auch selbst nachbilden. Oder um es anders auszudrücken: Nur wer gegen den Strom schwimmt, kommt zu den Quellen.
    Aber vielleicht gibt es ja gute Gründe für die Überlegung von Herrn Ott, die mir nicht bekannt sind und mich umdenken lassen. Man möchte ja nicht dumm sterben:-)
    Freundliche Grüße
    Carsten Pabst

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      Thomas M. sagte:

      Oh, okay: Ich war gedanklich in die Richtung „selber machen vs. vom Staat machen lassen“ angestupst und wälzte in meinem Kopf die Frage umher: Aktienbesitz für die Altersvorsorge direkt bei der Einzelperson aus dem Brutto, wie die Amis das zum Beispiel machen, oder aber zentral mit Staatsfonds über Steuern.

      Der eine Vorteil, der mir spontan zu Ihrer tatsächlichen Frage einfällt: Der norwegische Staat ist vielleicht verlässlicher / zeitlich überdauernder als die Kombi aus Bank und Depotbank/Verwahrstelle.

      Aber ich denke, die Entscheidung wird uns durch Nichtpräsentation der Möglichkeit durch den norwegischen Staat schon abgenommen ;)

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    Thomas M. sagte:

    Schon „lustig“, dass eine sozialistisch orientierte Stiftung anhand des BIP umverteilen möchte; also anhand der Leistungen der Arbeiterinnen und Arbeiter, und den Punkt Vermögen nicht einmal anschneidet.

    Der ein oder andere Gedanke ist ja nicht verkehrt, aber mich stört diese zugrundeliegende gönnerhafte Haltung bei gleichzeitiger Ausblendung einfachster Fakten.

    Bitte nicht vergessen: Der durchschnittliche Deutsche weiß nicht, dass die Medianvermögen hier sehr bescheiden sind. Und selbst wenn er es wüsste, ändert das nicht automatisch das Gefühl, potenter als der Rest zu sein. In Kombination mit dem deutschen schlechten Gewissen / Gefühl besonderer Verantwortung ergibt sich die Motivation, weg zu verteilen. Das wird sich vermutlich nicht durch Faktenkenntnis ändern, sondern erst, wenn das Gefühl der Potenz und das schlechte Gewissen weg sind. Das dauert aber noch ein paar Jahrzehnte.

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    Joerg sagte:

    @EU-Buergerfonds

    Vorteile:
    – im „Rette-sich-wer-kann“-MMT sollen Gegengewichte/stabilere Anker (Umtausch von Fiat-Geld in Werthaltiges) geschaffen werden. Der Goldmarkt ist zu klein, der Immo-Markt zu fragmentiert/teuer, bleiben nur Unternehmensanteile (Aktien weltweit)
    – viele andere machen es bereits vor/auch so (Staatsfonds tauschen Geld in Unternehmensanteile)
    – POLITISCH DURCH(MOGEL)SETZBAR AUF EU-EBENE, WAS IN D KEINE MEHRHEITEN FAENDE (D wird zum „Glueck“ gezwungen)! These: ein dtsch Buergerfonds waere wuenschenswerter aber nicht mehrheitsfaehig?!
    – Friedenssicherung durch (genuegend) Brot und Spiele, ein bewaehrtes Prinzip in der Historie?
    – Kollateralschaden: die schon betraechtliche Depots besitzen, werden durch die zusaetzliche Nachfrage ab sofort eine stetige Vermoegenspreisinflation vereinnahmen?!

    Nachteile:
    – keine wichtigen? Bei den anderen funzt es ja auch (Norwegen, Singapur, Japan, Emirate, Schweiz, …)

    Priv. Vorwegnahme: Es gibt zuwenig Aktien fuer all die Nachfrager/Sich-vor-der-kommenden-Inflation-Rettende also steigt der Preis erheblich. Also lieber frueher als spaeter Aktienquote erhoehen?!

    LG Joerg

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      Richard Ott sagte:

      @Joerg

      „– POLITISCH DURCH(MOGEL)SETZBAR AUF EU-EBENE, WAS IN D KEINE MEHRHEITEN FAENDE (D wird zum „Glueck“ gezwungen)! These: ein dtsch Buergerfonds waere wuenschenswerter aber nicht mehrheitsfaehig?!“

      Natürlich würden die Regierungen der anderen EU-Länder für so einen „EU-Bürgerfonds“ stimmen, wenn der von den deutschen Bürgern zu ihren Bürgern Geld umverteilt. Die sind ja nicht so blöd wie wir.

      Aber das als „Vorteil“ des Plans anzusehen, finde ich schon sehr kokett.

      So ein Bürgerfonds-Plan funktioniert auf EU-Ebene nicht, schon weil grundsätzlich sofort die Umverteilungsforderungen kommen. Und wenn Deutschland alleine ihn nicht will, dann gibt es halt keinen.

      Da wäre es noch am ehesten interessant, wenn wir Norwegen oder Singapur irgendwie davon überzeugen könnten, ihren Staatsfonds auch für freiwillige deutsche Sparbeiträge zu öffnen – selbst dann, wenn wir ansonsten überhaupt keinen Einfluß auf den Fonds nehmen könnten wäre das attraktiver als so ein neues in der EU-Bürokratie installiertes Umverteilungsmonster.

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      • Avatar
        Carsten Pabst sagte:

        Sehr geehrter Herr Ott,
        unabhängig davon, dass wir die Norweger sehr wahrscheinlich nicht davon überzeugen können, sich für freiwillige Sparbeiträge unsererseits zu öffnen, würde mich interessieren, wo Sie da einen Vorteil sehen?
        Nachbauen kann ich den Staatsfonds auch schon heute, wenn ich den Willen dazu habe:
        https://de.extraetf.com/wissen/investieren-wie-der-norwegische-staatsfonds
        Gut, jetzt kommen sehr wahrscheinlich wieder diejenigen, die ETFs ablehnen. Das ist ja jedem selbst überlassen, wie er den Staatsfonds mit den einzelnen ETFs versucht nachzubilden (synthetisch/vollständig/optimiert).
        Wo sehen Sie einen entscheidenden Vorteil, außer das der Staatsfonds direkt in Aktien investiert?
        Ich halte es eher damit: Time in the market is better than timing the market.
        Also auf wen sollte man warten?
        Freundliche Grüße
        Carsten Pabst

      • Avatar
        Joerg sagte:

        @Herr Ott

        ueberhaupt gelesen?: http://library.fes.de/pdf-files/wiso/16652.pdf von Giacomo Corneo, FU BER

        Ich kann nicht erkennen, dass v.a. D diesen Fonds mit Geldueberweisungen nach Bruessel speisen sollte?

        Vielmehr geht’s darum, ohnehin beantragte und genehmigte (Schuldenaufnahme)Instrumente auch ein bisschen in so einen Buergerfonds umzuleiten.

        „Diese Kreditaufnahme könnte durch die Ausgabe langfristiger inflationsindexierter Anleihen erfolgen, die international stark nachgefragt werden und hinsichtlich der Preisstabilität in Europa einen wünschenswerten Selbstbindungseffekt auslösen“

        D.h. die „gute“ Bonitaet (v.a. v. D u. anderen Nordeurop.Staaten) fuer niedrigverzinsliche Schuldenaufnahme zu verwenden.
        Da hier ja dann Vermoegenswerte gegenueberstehen mE ein sinnvoller, hier oft vorgeschlagener Mechanismus (im Vgl zu „schlechten“ Konsumausgaben) Fiat-Geld zu verwenden.

        Fast schon genial ist es, mit Schlagworten wie „Sabbatjahre“ „soziale Dividende“ „Enthusiasmus für das Großprojekt Europa“ „Bindekraft der europäischen Ideale Freiheit, Gleichheit und Solidarität“ usw beim besonders kapitalismus-kritischen Klientel zu probieren ;-)

        (Der Koeder muss dem Fisch schmecken, nicht dem Angler)

        Also ich finde die Idee Spitze. In D nicht durchsetzbar, also EU-Schnuerchen … So koennte die SPD hintergruendig Sinnvolles bewerben, was ihnen vordergruendig (kapitalismuskritisch in D) nicht moeglich ist.

        LG Joerg
        (Disclaimer: wir halten schon Unternehmensanteile und wuerden von mehr Nachfrage womoeglich weiter profitieren)

      • Avatar
        Thomas M. sagte:

        @Hr. Pabst: Wie unverantwortlich von Ihnen, so etwas im Alleingang zu wagen. Es ist viel sicherer und gerechter, wenn man bei Ihnen das Geld nach einem sozial gerechten Verteilungsschlüssel über Steuern abgreift, über Zwischenetappen ein paar Etagen nach oben in der Bürokratie reicht, dort nach komplexen Schlüsseln anlegt und irgendwann nach komplexen Schlüsseln wieder anteilig zu Ihnen runterreicht. Mit etwas Glück reicht die Rendite der Anlage auch zur Finanzierung dieser Maschinerie und Sie bekommen Ihr gesamtes Geld inflationsbereinigt zurück ;-)

        Der Vorteil des Staatsfonds ist halt, dass auch Einkommensschwache und – insbesondere in Deutschland wichtig – die Risikoaversen davon etwas haben, da sie selbst nicht anlegen können oder wollen.

      • Avatar
        Richard Ott sagte:

        @Joerg

        Haben Sie den Artikel denn gelesen?

        „Die Möglichkeiten, einen solchen Fonds einzurichten, sind durch die beschlossenen und die geplanten finanziellen Maßnahmen der EU‐Kommission zur Abfederung der wirtschaftlichen Folgen der Pandemie größer geworden. Ein Teil dieser Maßnahmen besteht aus Krediten und Beteiligungen an Unternehmen, die auf kurzfristige finanzielle Hilfe angewiesen sind, um die wirtschaftliche Krise zu überstehen.“
        (…)
        „Da die Beiträge der Mitgliedstaaten zum Budget der EU proportional zum nationalen BIP sind, während die soziale Dividende europaweit einheitlich wäre, wäre die Bildung des EBF auch ein Akt der Solidarität von Ländern wie Deutschland gegenüber den weniger reichen Mitgliedsländern der EU.“

        Haften denn die Bürger jedes EU-Landes in gleicher Höhe für die EU-Schulden und zahlen alle gleich viel ins EU-Budget ein?

        Wenn nicht, ist es Umverteilung.

        „D.h. die „gute“ Bonitaet (v.a. v. D u. anderen Nordeurop.Staaten) fuer niedrigverzinsliche Schuldenaufnahme zu verwenden.“

        Wieso sollen die Nordeuropäer mit ihrer guten Bonität für neue gemeinsame EU-Schulden haften, mit denen dann irgendwelche Kapitalanlagen getätigt werden, deren Erträge dann pro Kopf gleichmäßig über die ganze EU verteilt werden?

        Merken Sie gar nicht, wie Sie hier über den Tisch gezogen werden?

        „Der Koeder muss dem Fisch schmecken, nicht dem Angler“

        Vor allen Dingen muss der Fisch dem Angler schmecken, der Köder ist da nur Mittel zum Zweck. Wer ist denn der Angler in Ihrer Analogie?

        @Carsten Pabst

        Der Einwand ist berechtigt, gegenüber dem Replizieren per ETF hat die direkte Anlage nur Kostenvorteile von vielleicht 0,5% pro Jahr, plus Kosteneinsparungen bei Handelsgebühren. Und der Fonds kann mit direkter Aktienanlage trotz Streuung irgendwann so viel Einfluss auf Unternehmen gewinnen, dass man ihre Entscheidungen beeinflusst. Aber wir sehen ja, dass die EU das nur auf dumme Ideen bringt, das lassen wir vielleicht lieber grundsätzlich.

        „Nachbauen kann ich den Staatsfonds auch schon heute, wenn ich den Willen dazu habe:“

        Sie und ich vielleicht. Diejenigen, die es am nötigsten hätten, sind schon mit der Umsetzung einer Strategie wie in dem Link beschrieben, überfordert. Erklären Sie denen mal, was bei einem ETF eine synthetische Replikation über Derivate ist.

        Die kriegt man aber vielleicht mit der Nachricht „Du kannst dein Geld jetzt direkt beim Norwegischen Staatsfonds anlegen, der nimmt jetzt auch Einlagen aus Deutschland!“ rum. Einfacher gehts nicht, Geld aufs Zielkonto überweisen (vielleicht könnte man ein System wie damals bei der Bundesfinanzagentur wieder einrichten, nur halt dieses Mal für Staatsfonds-Sparanteile) und fertig. Kein eigenes Depot nötig, kein selbstständiger Kauf von ETFs nötig, keine kryptischen WKN-Nummern. Das, finde ich, ist der eigentliche Reiz an der Idee.

  8. Avatar
    Alexander sagte:

    Europa misstraut seiner gesetzgebenden Politik so sehr, dass man die Risiken außereuropäisch streuen will, wo man alle Gestaltungsmöglichkeiten durch Politik und Geldmonopol inne hat? Kein Vergleich zum flüchtenden Privatanleger….

    „EBF sollte daher überwiegend in die außereuropäischen Aktienmärkte investieren“

    Verteilt der Kapitalist Gewinne vor der Entstehung ohne Kenntnis von Erträgen, ist er ein Pleitier. Das gilt in besonderem Maß für verantwortungliche Politiker, die wortgewandt Kapitalsammelstellen einrichten und anschließend die Gelder in Kostenstellen verbrennen, wie gewohnt strukturelle Defiziten im demokratischen Europa.

    Was sich hier umweltgerecht sozialwohl verpackt anbietet ist die öffentlicher Erklärung totaler Unfähigkeit.

    Wenn mir die Ideen für Investitionen im eigenen Unternehmen ausgehen, verfüge ich über die Intelligenz fremde Unternehmer für bessere Renditen auszuwählen – beim Aktien-, Fondkauf? Wer außerhalb des Währungs-/Rechtsgebietes investiert geht vielerlei Risiken ein, die verlässliche Strukturen [Wechselkurse, politische Stabilität] bedingen -> alles Grundlagen die 2020 ff. besser gegeben sind als je zuvor.

    Zum Lachen wenn es nicht der eigene Standord wäre.

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    Susanne Finke-Röpke sagte:

    bto: „Fazit: Ich bin ausdrücklich für einen deutschen Staatsfonds mit 25.000 Euro für jeden Bürger. Ich bin strikt gegen eine Überfrachtung mit „demokratisch festgelegten“ Nebenzielen und halte herzlich wenig von einer weiteren Umverteilung.“

    Tja, Sie entsprechen halt nicht dem Zeitgeist, Herr Dr. Stelter. „Deutsch“ ist keine Kategorie mehr, deutsche Interessen auch nicht. Damit sind Sie ein „böser Nationalist“, der egoistisch wie Donald Trump „Germany first“ vertritt. Sie sehen ja, dass sich die Fußballnationalmannschaft schon lange in „Die Mannschaft“ umbenannt hat. Betrachten Sie es einfach wie ein Berliner den Länderfinanzausgleich, schon sind Sie entspannter…^^

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      Richard Ott sagte:

      „Sie entsprechen halt nicht dem Zeitgeist, Herr Dr. Stelter. ‚Deutsch‘ ist keine Kategorie mehr, deutsche Interessen auch nicht. Damit sind Sie ein ‚böser Nationalist‘, der egoistisch wie Donald Trump ‚Germany first‘ vertritt.“

      Nein, nein, nein. Nicht allgemein den Nationalismus verurteilen.

      Das bezieht sich nur auf Deutschland und je nach politischer Situation ausnahmsweise auch auf Drittländer mit orangehaarigen (Trump) oder wuschelhaarigen (Johnson) Regierungschefs die bei unseren Gesinnungsjournalisten verhasst sind. Andere Länder dürfen ruhig nationale Interessen vertreten, ihnen das abzusprechen wäre ja auch rassistisch.

      Schauen Sie sich Italien an, die hatten sofort nach dem EU-Beschluss schon die Idee, mit dem deutschen Geld aus dem Corona-„Wiederaufbaufonds“ die Steuern zu senken: https://www.derstandard.de/story/2000117764816/corona-hilfen-italiens-aussenminister-denkt-laut-ueber-steuergeschenke-nach

      So geht das.

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        Susanne Finke-Röpke sagte:

        @Herrn Richard Ott:

        Stimmt, Sie haben recht. Was müssen wir tun, um aus einem bösen Land wie aktuell die USA zu einem guten Land wie Italien zu werden? Irgendwelche Ideen? Mir fällt gerade nichts ein.

  10. Avatar
    Richard Ott sagte:

    Ein grauenhafter Vorschlag. Viel sozialistisches Wortgeklingel, ein rührend naiver Glaube an die dysfunktionalen Institutionen der EU und die merkwürdige Idee, dass sich durch Umverteilung von deutschem Geld nach Süden irgendwie eine „europäische Identität“ erzeugen lassen könnte. Erschreckend, dass die SPD das für ein beachtenswertes Konzept hält.

    Das finde ich besonders scheinheilig, selbst für Sozialistenverhältnisse:

    „Die Anlagen des EBF sollten im Einklang mit den Idealen des europäischen Projekts stehen. Deshalb sollte die soziale Dividende nicht durch Profite finanziert werden, die Konzerne durch Handlungen erwirtschafteten, die der Würde des Menschen zuwiderlaufen: Europa sollte kein Kapital für Unternehmen zur Verfügung stellen, die den Frieden gefährden, die Menschenrechte missachten oder die Umwelt verpesten.“

    Die EU zahlt schon jahrzehntelang EU-Beitrittshilfen für die Türkei, und seit 2015 auch noch den außerordentlichen Flüchtlingstribut an den Türkensultan, und der finanziert aus seinem Staatshaushalt islamistische Dschihadisten-Hilfstruppen in Libyen, Syrien und Berg-Karabach.

    Aber in einen Ölkonzern soll so ein EU-Treuhandfonds nicht investieren dürfen, weil das angeblich nicht „Einklang mit den Idealen des europäischen Projekts“ steht.

    Bemerkenswert verlogen.

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      Susanne Finke-Röpke sagte:

      @Bauer: Absurdistan klingt plausibel. „Wolkenkuckkucksheim“ oder „Kamikazestan“ wären auch Alternativen, oder?

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        Susanne Finke-Röpke sagte:

        @Herrn Richard Ott:

        „Das Land“ ist als Schlagwort genial, aber international schwer ins Englische zu übersetzen. „Area“ ist zu allgemein. „The nation“ wäre ja schon wieder bäh. Vielleicht „The country“? Mit der Ergänzung „Brussels own country“ im Gegensatz zu „Gods own country“?

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        Richard Ott sagte:

        @Frau Finke-Röpke

        „Das Land“ wird gar nicht ins Englische übersetzt – genauso wie „Die Mannschaft“ oder damals „Vorsprung durch Technik“ aus der schönen Audi-Werbekampagne, die leider aus gretischistischen Gründen mittlerweile politisch unkorrekt geworden ist.

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      der Kater sagte:

      Nein. Deutschland passt perfekt!

      Schauen Sie sich das letzte Jahrhundert an: Mit Deutschland gehen, bedeutete jedesmal (alles zu) verlieren. Es wird diesmal nicht anders sein.

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        Susanne Finke-Röpke sagte:

        @der Kater:

        Okay, dann weiß ich ja schon die aktuelle Parole:

        „Mit Greta für Merkel und EU“ statt „Mit Gott für Kaiser und Vaterland“.

        Richtig so?

        Oder müsste es heißen: „Mit Greta für Ursula und den Green Deal!“ Klingt aber irgendwie nicht so rund.

  11. Avatar
    foxxly sagte:

    …… dass die klein- und mittelschicht letztlich alles bezahlen, ist eh klar.
    all die euro und eu- euphoriker sollten erkennen, dass diese rettungen und unendlichen kosten dazu, genau der preis dafür ist, den wir, wer sonst?, bezahlen. diese staaten-fussion kostet nicht nur das geld der deutschen, sondern auch dir freiheit aller.
    bin mal gespannt, wie lange sich die eu-nehmerländer ihre freiheit auch nehmen lassen? oder gelten hierzu für deutsche etwa sondermaßnahmen?

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