Investors in junk bond funds face a Matrix moment

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Schon vor einigen Tagen habe ich darauf hingewiesen, dass die Risiken in den Märkten für Hochzins-/Hochrisiko-Anleihen enorm sind. Vor allem die immer geringeren Bestände der Market Maker werden dazu führen, dass, wenn Investoren aussteigen wollen, die Käufer fehlen. Folge: Man kommt nicht raus oder nur zu deutlich schlechteren Konditionen. „Marktliquidität und Preise haben sich von der Realität entfernt“, lautet das Fazit der FT. Diese Erkenntnis steht auch hinter den Überlegungen, Geldabzüge aus Rentenfonds zu begrenzen. Denn immerhin 37 Prozent aller ausstehenden Unternehmensanleihen sind in den Händen von „Retail Investoren“, also Privatanlegern. 2007 lag der Wert noch bei 27 Prozent. Nach einigen Schätzungen hat das Wachstum der Investmentfonds seit 2008 genügt, um alle neu begebenen Anleihen zu kaufen. Eine Panik in diesen Märkten könnte ähnlich wirken wie der Subprime-Crash 2008.

FT (Anmeldung erforderlich): Investors in junk bond funds face a Matrix moment, 8. August 2014

Bereits vor einigen Wochen hat die FT gewarnt: „… stabilere Banken führen zu weniger stabilen Märkten“. Weil Banken sich aus dem Eigenhandel zurückziehen müssen und generell Risiken abbauen, drohen die Märkte auszutrocknen. Es stehen noch 40 bis 50 Milliarden US-Dollar bei den Händlern bereit, um den Markt zu bedienen. So groß diese Zahl ist, verblasst sie doch gegenüber den 240 Milliarden im Jahre 2008. Seither ist das ausstehende Anleihenvolumen auf rund 1,8 Billionen US-Dollar explodiert. (40 Milliarden versus 1.800 Milliarden ist wirklich nicht viel, vor allem wenn man die Fragmentierung des Marktes bedenkt, denn viele Schuldner, viele Laufzeiten, …). FT: Die Crashgefahr steigt.

FT (Anmeldung erforderlich): More stable banks, less stable markets, 25. Juli 2014

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