„How Dangerous Is The Month Of October?“

In meinem Kommentar für die WirtschaftsWoche Online diskutiere ich heute die Gefahren des Oktobers. Hier ergänzend dazu das passende Chart:

  • „The following chart shows the twenty largest one-day declines in the Dow Jones Industrial Average. Crashes that occurred in October are highlighted in red.“ – bto: nicht schlecht. Da kommen einige zusammen.

Quelle: zerohedge.com

  • „The largest one-day declines in the DJIA in history – almost half of the crash waves occurred in October,  including the two largest ever recorded on 19 Oct. 1987 and 28 Oct. 1929. The fourth largest decline happened on 29 Oct. 1929 hence these two days of consecutive declines were actually worse than the record one-day plunge in 1987. 9 of the 20 strongest one-day declines happened in October. That is an extremely disproportionate frequency. In other words, October has a strong tendency to deliver negative surprises to stock market investors in the form of sudden crashes.“ – bto: noch drei Wochen …

zerohedge.com: „How Dangerous Is The Month Of October?“, 8. Oktober 2018

Kommentare (10) HINWEIS: DIE KOMMENTARE MEINER LESERINNEN UND LESER WIDERSPIEGELN NICHT ZWANGSLÄUFIG DIE MEINUNG VON BTO.
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    Klaus Samer sagte:

    Ich denke wie nach der Dotcomblase kommt so langsam die Zeit wieder in der Valueinvestoren nicht mehr blöd sondern smart aussehen hierzu folgendes Interview:https://www.capital.de/geld-versicherungen/value-strategie-warum-michael-keppler-gegen-den-strom-schwimmt?article_onepage=true

    Ich bin der festen Überzeugung dass das Gefasel von Korrektur und ewig laufenden Hausse dummes Zeug ist. Die Bären sind gekommen um zu bleiben. Zwischenzeitliche Kursanstiege können darüber nicht hinwegtäuschen.

    Es gibt fundamental keine Gründe für neue Höchststände, für das Gegenteil jede Menge.

    Und im Gegensatz zu Vielen die nur schreiben handel ich auch finanziell danach, das sieht seit 1 Jahr ziemlich blöd aus aber das tut es vor jedem Crash, danach werden wir sehen ob ich dann immer noch schlecht dastehe.

    Ich empfehle hier nix, aber wir können uns gerne nochmal in 12 Monaten über den ewigen Boom unterhalten.

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    Klaus Samer sagte:

    Die Frage ist m.E. nicht ob es im Oktober kracht sondern ob die gestrige Korrektur mittelfristig das Ende des Bullenmarktes eingeläutet hat. Ich denke ja, mag sein das die Kurse nach den Quartalszahlen nochmal konsolidieren aber nächstes Jahr um diese Zeit wird man sich wünschen die Indexstände von heute zu haben.

    Die Gründe für einen Crash sind ja Legion und hier auch zu genüge genannt worden. Ich denke die Bären sind zurück.

    Trump wollte mit seiner schwachsinnigen prozyklischen Fiskalpolitik die Hausse über die Midterms und bis zur nächsten Präsidentschaftswahl retten, das hat und wird nicht funktionieren, deswegen keift er ja so laut rum. Ich habe aber nicht gehört das er die fallende Börse sich zuschreibt, wie vorher fälschlicherweise die steigenden Kurse, die zu 90% auf die Politik des FED unter Obama zurückgehen.

    Die nächste Rezession fällt in seine Amtszeit und wird ihn die Wiederwahl kosten, da er ein unfähiger Idiot ist was sich in der nächsten Krise verschärft zeigen wird.

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      Wolfgang Selig sagte:

      @Klaus Samer: Hm, vielleicht haben Sie ja recht. Ich denke aber, die Möglichkeit, dass Trump erfolgreich einen Sündenbock sucht, der nichts dafür kann, ist nicht auszuschließen.

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      Zweifler sagte:

      Die FED rudert zurück und senkt die Zinsen oder beläßt sie, wie sie sind. Was glauben Sie, wie dann die Kurse nach oben schießen. Kojunktureinbruch in den USA, das dauert noch.

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      Jacques sagte:

      Nach den Kongresswahlen haben die US-Börsen in der Vergangenheit seit 1950 IMMER deutlich zugelegt. Egal wer gewonnen hat.
      Die FED sieht den neutralen Zins bei 3% und könnte bei Erreichen dieser Schwelle erstmal eine Pause machen (wurde bereits von mehreren FED Mitgliedern lanciert).
      Sobald sich USA und China nach den Wahlen halbwegs einigen, die Brexit Übergangsregelung kommt und Italien von der Agenda verschwindet kommt auch an den europäischen Börsen nochmal ein richtiger Boom. Da ist noch sehr viel Luft nach oben!

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      Dietmar Tischer sagte:

      @ Michael Stöcker

      Coppola Comment:

      > Policy mistakes
      The excessive adjustment effort demanded from Greece which generated a GDP
      collapse that was well beyond the programme forecasts>

      Stimmt, der Einbruch des GDP war deutlich größer als man angenommen hatte.

      Die demgemäß als überzogen bewertete Anpassung des griechischen Staatshaushalts soll DESHALB ein Politikfehler oder – so Sie – IDEOLOGIE gewesen sein?

      Ein Politikfehler und Ideologie bei 13% (!) Haushaltsdefizit?

      Die 13% Haushaltsdefizit und daraus folgend quasi der Staatsbankrott waren EXZESSIV.

      Den Haushalt schnellstmöglich wieder in Ordnung zu bringen, war daher NOTWENDIG.

      Es war die RICHTIGE Politik, es zu erzwingen.

      Der Fehler ist ein anderer:

      Den Griechen müsste man die Schulden streichen in dem Maß, in dem sie eine tragfähige Fiskalpolitik betreiben.

      Es ist nicht dienlich, sondern kontraproduktiv, sie Primärüberschüsse erwirtschaften zu lassen, damit sie die Schulden der Vergangenheit bedienen können.

      Sie und Ideologie:

      Schon wieder verbohrt.

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