George Osborne gets stay-at-home mothers back to work

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Während wir uns in Deutschland über das Angebot von Google und Co., das Einfrieren der Eizellen ihrer Mitarbeiterinnen zu organisieren, noch aufregen, sollten wir uns lieber ernsthafter mit dem Thema beschäftigen und ehrlicher sein. Angesichts der demografischen Welle, die auf uns zurollt, untragbarer Versprechen für Renten und Gesundheitsleistungen einer überalterten Gesellschaft, von geringen Wachstumsaussichten und hohen Schulden, muss alles daran gesetzt werden, das Wachstum zu stärken. Je höher die Erwerbsquote, desto besser. Alles was es für Frauen attraktiver macht, zu arbeiten, ist da willkommen. Man sollte es nur ehrlich so sagen und nicht mit nicht-ökonomischen Scheinargumenten begründen. Dabei ist es ein Thema in allen Industrieländern: Die englische Regierung strebt an, bis 2016 die Anzahl erwerbstätiger Frauen um 500.000 zu steigern. Die Diskussionen dazu laufen ähnlich ab wie bei uns, wie der Telegraph berichtet. Besser wäre es, die Wahrheit zu sagen: Wir brauchen alle, die erwerbsfähig sind, in Arbeit. Übrigens nicht nur Frauen, sondern auch die Älteren. Leider erfreuen wir uns in Deutschland noch der Illusion des ewigen Wohlstands, eingelullt von den Wohltaten der GroKo. Umso härter wird uns die Anpassung treffen – und zwar noch in diesem Jahrzehnt. Ob die ARD dann Sabine Christiansen aus dem Ruhestand holt, um uns wie vor 10 Jahren jeden Sonntag klar zu machen, dass es so nicht weitergeht?

The Telegraph: George Osborne gets stay-at-home mothers back to work, 22. Oktober 2014

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