Wir haben kein Geld

Die Haushaltsnöte der Ampel sind nur die kleine Spitze des riesigen Eisbergs.

In der 228. Folge von „bto – beyond the obvious – der Ökonomie-Podcast mit Dr. Daniel Stelter“ sind die deutschen Staatsfinanzen unser Thema. Nachdem die Regierung den Haushalt 2024 beschlossen hat, sind die kommenden Jahre mit wachsenden Haushaltslöchern gepflastert und das trotz stark steigender Steuereinnahmen. Der Ruf, die Schuldenbremse zu “reformieren” – angesichts der im Vergleich tiefen deutschen Staatsverschuldung heißt das nichts anderes, als sie zu lockern – wird immer lauter.

Was an dieser Diskussion falsch ist, zeigt ein Gespräch mit Dr. Bernd Raffelhüschen, Professor für Finanzwissenschaft und Direktor des Forschungszentrums Generationenverträge an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, über die wahre deutsche Staatsverschuldung. Woraus Daniel Stelter schlussfolgert, wie eine Reform der Schuldenbremse wirklich aussehen sollte – und zwar ganz anders als von der Politik gewünscht.

Am Ende der Episode beschäftigen wir uns mit dem Feedback zur Folge 226. Was ist von den Thesen zur „Finanzialisierung“ zu halten und hat Daniel Stelter den Weg der Marktwirtschaft verlassen?

Hörerservice:
Die zitierte Studie zur Nachhaltigkeitslücke finden Sie hier: update 2023 – ehrbarer staat? die generationenbilanz

Die zitierte Studie zur Wirkung der Zuwanderung auf die Nachhaltigkeitslücke finden Sie hier: Ehrbarer Staat? Fokus Migration: Zur Fiskalischen Bilanz der Zuwanderung

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Kommentare (71) HINWEIS: DIE KOMMENTARE MEINER LESERINNEN UND LESER WIDERSPIEGELN NICHT ZWANGSLÄUFIG DIE MEINUNG VON BTO.
  1. Johannes Bär
    Johannes Bär sagte:

    Erbschaftssteuer und Vermögenssteuer
    @M Stöcker und andere
    Was für ein furchtbares, sozialistisch-bürokratisches Weltbild !
    Ich möchte nicht um Freibeträge betteln und mir nicht Fristen vorschreiben lassen, zu denen ich zum Notar gehe.
    Was ich im Laufe eines Lebens angespart habe habe ich schon mehrfach versteuert. Gewinne daraus auch. Es muss mal Schluss sein mit der Gier und Übergriffigkeit des Staates.
    Wenn ich verschenke und vererbe soll die steuerfrei geschehen. Der Staat hat keinerlei moralisches Anrecht auf Beteiligung. Auch sehr fraglich ist, ob die aktuelle Bevorzugung von Verwandten begründbar ist.
    Ich stimme Raffelhüschen voll zu und Detaildisskussionen sind daher entbehrlich : Erbschaftssteuer abschaffen, Vermögenssteuer endgültig begraben.

    Antworten
    • Johannes Bär
      Johannes Bär sagte:

      P.S.:
      Der nun reiche Erbe wird seine Erträge aus dem Vermögen ja versteuern müssen. Der Staat geht also nie leer aus.

      Antworten
  2. Christian Liesecke
    Christian Liesecke sagte:

    Moin,

    Ich habe bzgl. der Lösungsvorschläge vielleicht ein grundsätzliches Verständnisproblem. Wenn Millionen Unternehmen quartärlich bilanzieren, warum soll dann Vermögenserfassung ein unlösbares Problem darstellen? Ich denke das Gegenteil ist richtig: Wenn man die Vermögenssteuer zu einem wesentlichen Teil des Steuersystems macht, dann wird man sich zwangsläufig mit der Entwicklung handhabbarer Lösungen beschäftigen (müssen). Daher scheint mir die Fixierung des Herrn Raffelshüschen auf die Einkommenssteuer -gerade auch im Hinblick auf Leistungsanreize und Wachstum – verfehlt.

    Das wesentliche Problem scheint es mir zu sein, dass sich in unserer deutschen Gesellschaft Leistung nicht lohnt, was dazu führt, dass sich leistungsstarke und -willige Menschen (Deutsche wie nicht deutsche) lieber einer anderen Gesellschaft anschliessen. Daher scheint mir der Schlüssel darin zu liegen, Leistungswille auch steuerlich zu fördern.

    Wenn man sich die Steuerlandschaft in Deutschland anschaut, dann frage ich mich, ob ein anderes Steuersystem nicht bessere Anreize für mehr Leistungsbereitschaft setzen würde.

    Warum kann man nicht die Kapitalertragssteuer und Körperschaftssteuer durch eine Vermögenssteuer ersetzen? Der wirtschaftlichere Einsatz von Kapital wird belohnt, das “Horten” von Geld wird bestraft.

    Warum nicht die Erbschaftssteuer durch eine Vermögenssteuer? ist kontinuierliche Besteuerung nicht sinnvoller als eine Blockbesteuerung alle 20 Jahre?

    Warum nicht die Einkommenssteuer abschaffen und den Umsatzsteuerkreislauf vervollständigen? Jeder zahlt USt auf sein Einkommen kann alles absetzen.
    Das ist automatisch progressiv – wer alles ausgibt, zahlt keine Steuern.
    Es fördert den Konsum und macht Schwarzarbeit nutzlos (ob der Kunde die USt nicht absetzt oder der Dienstleister sie zahlt, ist unerheblich).
    Die Differenz kommt ebenfalls aus der Vermögenssteuer.

    Mit einem System, das rein auf Umsatz- und Vermögenssteuer basiert, lohnen sich Arbeit, persönliche Investitionen in die eigene Bildung und unternehmerische Initiative wieder hierzulande, und soziale Mobilität wird gefördert. Konsum und Risikobereitschaft werden gesteigert, denn je leichter es ist, Geld zu verdienen, umsoweniger schlimm ist es, Geld auszugeben oder zu verlieren.

    Mit 25% Umsatzsteuer und 2,25% Vermögenssteuer (ab 100.000 EUR) zahlt auch jeder Unternehmer weniger Steuern als heute, Direktinvestitionen in Deutschland machen Spaß, und es gibt eine regelrechte Nachfrageschwemme auf dem Arbeitsmarkt -> steigende Löhne.

    Begleitend sollte man den Mindestlohn und Bürgergeld abschaffen, die Arbeitsagentur sollte als “Market maker” agieren:
    – Die Agentur zahlt jedem für jede Stunde Arbeitsbereitschaft 10 EUR und vermittelt an Betriebe zu Branchentarif + 20% (genug Raum für privatwirtschaftliche Lösungen in der Mitte)
    – Dies ist unabhängig von Ort, Alter und Gesundheit (Gesellschaftliche Aufgabe der Inklusion und Rentnerversorgung)

    Jeder muss für seinen Lebensunterhalt selbst aufkommen, wer selbst keine Ahnung hat, wie er das machen soll, dem hilft die Agentur.

    Würde mich über Antworten oder Diskussionen zu den Ideen freuen.

    Antworten
    • Richard Ott
      Richard Ott sagte:

      @Christian Liesecke

      Ich hab ein bisschen den Eindruck, als hätten Sie noch nie eine Bilanz gelesen oder gar erstellt, aber Sie wollen trotzdem unbedingt unser Steuersystem grundlegend auf die Besteuerung von Vermögenswerten umbauen, was ich ein wenig übermütig finde.

      “Wenn Millionen Unternehmen quartärlich bilanzieren, warum soll dann Vermögenserfassung ein unlösbares Problem darstellen?”

      Die einzigen Kapitalgesellschaften, die in Deutschland quartalsweise Rechnungsabschlüsse (nicht Bilanzen!) erstellen müssen, sind die an der Frankfurter Börse gelisteten Aktiengesellschaften (und KGaAs) im regulierten Prime Standard Segment. Das sind nicht “Millionen”, sondern nur knapp 300.

      Mindestens halbjährliche Rechnungsabschlüsse müssen alle inländischen Aktiengesellschaften erstellen und veröffentlichen, egal ob und wo sie an der Börse gehandelt werden, das sind ungefähr 8000.

      https://www.boerse-frankfurt.de/index/prime-all-share-kursindex/zugehoerige-werte

      Aber das löst trotzdem noch nicht das Bewertungsproblem, denn die Bilanzierung von Vermögenswerten nach den Bilanzierungsregeln für Kapitalgesellschaften sind recht speziell. Eine noch funktionierende aber schon komplett abgeschriebene Werkzeugmaschine steht als Merkposten erstmal mit “1 Euro” in der Bilanz, der Wiederbeschaffungswert, der Zeitwert und auch der wirtschaftliche Wert können aber viel höher sein und sich gleichzeitig gravierend voneinander unterscheiden. Wenn man sie als Vermögen besteuern will, welchen Wert setzt man denn dann an?

      “Warum kann man nicht die Kapitalertragssteuer und Körperschaftssteuer durch eine Vermögenssteuer ersetzen? Der wirtschaftlichere Einsatz von Kapital wird belohnt, das “Horten” von Geld wird bestraft.”

      Komplett ersetzen?? Das dürfte dem Grundprinzip der Besteuerung nach wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit widersprechen. Im Extremfall hat dann eine Kapitalgesellschaft, die kaum Vermögen hat, eine Besteuerung nahe null, selbst dann, wenn sie Milliardengewinne macht. Sehr gut für Geschäftsmodelle mit extrem viel Fremdkapitaleinsatz – da freuen sich besonders die Banken – auf Kosten von allen anderen.

      Antworten
      • Christian Liesecke
        Christian Liesecke sagte:

        Kein es sein, dass längere Antworten signifikant später veröffentlicht werden? Sollte diese kurze Antwort schnell veröffentlicht werden, versuche ich meinen längeren von heute morgen nochmal hinterher zu posten… ich hoffe, der taucht dann nicht mehrfach auf…

      • Richard Ott
        Richard Ott sagte:

        @Christian Liesecke

        Der entscheidende Faktor ist: Wenn Sie *mindestens* 2 Links in Ihrem Kommentar haben, dann landet er erstmal im Spamfilter und wird manuell überprüft, was durchaus 1 oder 2 Tage dauern kann.

    • Johannes Bär
      Johannes Bär sagte:

      Eine deutlich höhere Mehrwertsteuer auf alles, was Ressourcen verbraucht, fände ich gut. Das trifft dann auch Importe, die die Umwelt ausplündern.
      Im Gegenzug müssen aber Lohnnebenkosten sinken.
      Dass eine Vermögenssteuer zu mehr Leistung anreizt sehe ich gar nicht ; warum soll ich mich anstrengen, wenn ich die Früchte meiner Arbeit dann nicht halten kann und dafür bestraft werde.
      Vermögenssteuer und Erbschaftssteuer sind Neidsteuern ohne echte Legitimation.

      Antworten
      • Christian Liesecke
        Christian Liesecke sagte:

        Darin liegt glaube ich eine Denkblockade. Vermögenssteuer wird immer als zusätzliche Steuer verstanden. Hier geht es aber darum, bestehende Steuern durch die Vermögenssteuer zu ersetzen.

        Wer sein Geld in ein normal erfolgreiches Unternehmen investiert, zahlt weniger Steuern als bisher.
        Wer sein Geld konsumiert, zahlt keine Steuern sondern kriegt sogar noch etwas zurück.
        Nur wer sein Geld vor sich hin rotten lässt, weil er gar nix damit anzufangen weiß, der zahlt mehr als heute.

  3. M. Löwe
    M. Löwe sagte:

    Hallo!

    Mich interessieren die europäischen Zahlen zur impliziten Verschuldung. Wie wäre der Link zur Quelle?

    Danke & Grüße
    M. Löwe

    Antworten
  4. foxxly
    foxxly sagte:

    über den tellerrand geschaut:

    wenn wir aus unsere zunehmend desaströsen lage herauskommen wollen, dann

    müssten wir aus der systemisch, zerstörerische spirale des geldsystems befreit werden

    das wäre möglich, indem zb.die notenbanken unsere kompletten offenen und verdeckten staatsschulden erlassen würden,
    mit der auflage die staatsquote auf unter 30% zu senken (das heisst natürlich auch zb.die bürokratie stark zu kürzen)
    und andere maßnahmen!

    der druck auf die politik wäre extrem groß, vorallen durch die bürger.

    ABER, wer will diese änderung?
    die bürger ja, ABER sie haben nichts wirklich zu entscheiden.
    UND die herrschafts- und scharotzerklasse (sind alle arten, welche sich der produktiven arbeit entziehen)
    wollen erst recht nicht, auch wenn die ganze gesellschaft zusammen kracht.

    ES GIBT KEINE LÖSUNGEN MEHR; IN DESSEN NUR AN STELLSCHRAUBEN GEDREHT WIRD !!

    Antworten
    • Richard Ott
      Richard Ott sagte:

      @foxxly

      “das wäre möglich, indem zb.die notenbanken unsere kompletten offenen und verdeckten staatsschulden erlassen würden”

      Nein. Das können sie nicht, weil sie für einen Großteil der Schulden gar nicht der Kreditgeber sind beziehungsweise weil sie die Schuldscheine (noch?) nicht alle mit frisch gedrucktem Geld aufgekauft haben.

      Die Notenbanken könnten natürlich die von Ihnen schon aufgekauften Staatsanleihen einfach in den Schredder stecken (und dann hat zum Beispiel die Bundesbank pötzlich negatives Eigenkapital in Billionenhöhe), aber das dürfte dem Vertrauen in die Zunkunft der Währungsräume, deren Regierungen so handeln, nicht gerade förderlich sein.

      Antworten
  5. Michael Stöcker
    Michael Stöcker sagte:

    @ Dietmar Tischer

    Sie sind/waren einer der wenigen hier am Blog, die mich intellektuell fordern. Insofern begrüße ich es sehr, mal wieder von Ihnen zu hören.

    Stein Ihres Anstoßes ist diese Aussage: „Aufgrund solcher Dienste leidet dann doch die wissenschaftliche Glaubwürdigkeit.“

    Nach Aristoteles ist es nicht der Logos alleine, der von rhetorischer Bedeutung ist, sondern eben auch Ethos und Pathos. Sie zielen mit Ihrer Kritik ausschließlich auf den Logos ab. Daher schrieb ich ja auch eingangs: „Vieles richtig, was Raffelhüschen hier darlegt.“

    Das Problem mit Raffelhüschen liegt hingegen auf der Ethos-Ebene. Und beim Ethos geht es nun einmal zuvörderst um die Glaubwürdigkeit. Und wer 2020 immer noch die Riesterrente für eine clevere Form der Altersvorsorge anpreist, der sollte sich nicht wundern, dass darunter auch seine wissenschaftliche Glaubwürdigkeit leidet.

    Antworten
  6. foxxly
    foxxly sagte:

    deutschland wird sich sicher wieder berappeln, zur besinnung kommen und aufrichten!
    NUR WANN ??

    und wie weit müssen wir fallen und durch das tal der tränen marschieren?

    unser nahezu einziges problem ist die feudale machtelite.
    sie haben sich schmarozend eingerichtet, -die deutschen ab zu kassieren und ihrer leistung zu berauben.
    dies geschied von ausländischen institutionen; NGO´s und regierungen; UND vom innland.
    ABER, es geschied, weil , unsere politik, dies zulässt und eben beteiligt ist.

    damit dies so bleibt, wird der kampf gegen neue parteien geführt und noch viel brutaler werden.
    die ganze kompetenz des “blutsauger-komplexes”, wir hierzu missbraucht und eingesetzt.

    jeder, der hier nicht mitmacht, ist ein demokratie-feind und staats-feind.
    das muss man sich vorstellen: der dieb zeigt mit dem finger auf andere und schreit: haltet den dieb ..und zerstört ihn!

    die etablierten herrschenden demokraten sind es, welche die demokratie zerstören UND die demo-mitläufer merken es nicht, weil sie bereits so fanatisiert worden sind.

    diese scheindemokratie kann leider nur verändert werden durch wahlergebnisse jenseits der 50%.
    eigentlich wollten wir nie mehr solche wahlergebnisse, aber um diesen herrschenden politik-sumpf zu beseitigen, bleibt nichts anderes übrig.
    d.h. diese politik-kaste sorgt letztlich dafür, dass die demokratie zerstört wird und anschließend totalitäre bis diktatorische verhältnisse wieder kommen.

    zu hoffen bleibt, dass neue mehrheiten die kraft haben den sumpf zu beseitigen und trotzdem demokratisch bleiben.

    keine maßnahmen für eine bessere wirtschaft und gegen armut im eigenen land, wird mit dieser politik gelingen, weil sie die gegenrichtung eingeschlagen haben.
    dieser aktionismus ist nur zur berruhigung und zum schein. wir werden genau das gegenteil erleben müssen.

    Antworten
  7. Vater Thiel
    Vater Thiel sagte:

    Zwei grosse Themen – Klimawandel und Staatsfinanzen / Sozialsysteme.
    Zwei entgegengesetzte Herangehensweisen.

    Klima:
    Wenn wir so weitermachen wie bisher, gibt es eine Klimakatastrophe.
    Lösung: Deshalb machen wir jetzt alles radikal anders, Degrowth bis der Arzt kommt.
    Prinzip Kontrolle / Verzicht.

    Rente / Sozialsysteme:
    Wenn wir so weitermachen wie bisher, gibt es eine Schuldenkatastrophe.
    Lösung: Egal, wir machen nichts, wird schon gutgehen.
    Prinzip: Vertrauen in die Zukunft

    Auch wenn ich mich unbeliebt mache:
    Das Prinzip Kontrolle / Verzicht widerspricht m.E. dem Leben und der menschlichen Natur, zumindest in jungen Gesellschaften.
    Wenn das durchgezogen wird – Wirtschaft und Gesellschaft kaputt, Klima (trotzdem nicht ) gerettet.
    “Vertrauen ist gut – Kontrolle besser” war der Auftakt für den roten Terror.

    Das im Podcast angesprochene Problem ist lösbar, wenn die Politik ihren Kontroll- und Steuerungswahn aufgibt und die Leute wieder selbst machen lässt, auch indem sie Sozialleistungen auf ein notwendiges Minimum zurückführt. Dann läuft die Realwirtschaft wieder auf Hochtouren, statt wie jetzt den Bach runter zu gehen.
    Wenn die Realwirtschaft mehr als genug komfortablen Wohnraum schafft, preiswerte Energie, gute Nahrungsmittel, einen öffentlich Nahverkehr Schweizer Qualität, verbrauchsarme PKWs, u.s.w., dann ist sind Finanzierung und Schulden kein Problem. Entscheidend ist immer die REAL-Wirtschaft.
    Ich fürchte nur, das Prinzip “Kontrolle und Steuerung” liegt in der DNA nicht nur der deutschen “Elite”, sondern auch des Volkes.
    Die schöpferischen Macher werden Europa verlassen, wie sie es schon die letzten paarhundert Jahre immer wieder gemacht haben.
    Weil sie kein Bürgergeld brauchen und wollen.

    Antworten
    • Richard Ott
      Richard Ott sagte:

      @Vater Thiel

      “Auch wenn ich mich unbeliebt mache:
      Das Prinzip Kontrolle / Verzicht widerspricht m.E. dem Leben und der menschlichen Natur, zumindest in jungen Gesellschaften.”

      Ist doch völlig richtig, was Sie schreiben. Da machen Sie sich nur bei denjenigen unbeliebt, die gern *andere* kontrollieren und zum Verzicht zwingen wollen während sie *sich selbst* an vom Zahlvolk abgepressten Steuern, Abgaben und Beiträgen fettfressen.

      Und natürlich bei deren Erfüllungsgehilfen und Propagandisten, von denen auch hier dann einige wütend kommentieren, wenn Sie solche den Staat delegitimierenden Kommentare abfassen. ;)

      Antworten
    • Tom96
      Tom96 sagte:

      Herr Thiel

      In dem Moment wo Kost(en)gänger keine Leistenden mehr finden, denen mit Betrug und Medien sowie Gewalt Kredite aufgezwängt werden können, ist die allumfassende Implosition buchungstechnisch unumkehrbar.

      Es macht dann auch keinen wirtschaftlichen oder gesellschaftlichen Sinn mehr zu lamentieren.
      Es gilt Erdogans Replik:
      “Sie werden einfach nicht mehr sein.”
      https://youtu.be/6AdCcK8FR30?si=BTfgCUQOQxL1trKY
      Lawrence Wilkerson bei Judge N. – Deutschland bekommt ebenfalls den Spiegel vorgehalten.

      Antworten
  8. Michael Stöcker
    Michael Stöcker sagte:

    Vieles richtig, was Raffelhüschen hier darlegt. Private Zusatzvorsorge ist richtig und wichtig. Erstaunlich ist allerdings (nicht), warum Raffelhüschen 2020 (sic!) auch noch für die Strukkis der DVAG die gescheiterte Riesterrente beworben hat: „Wer clever ist, der riestert“ (zu finden auf der Website der DVAG).

    Dabei ist schon lange klar, dass diese Art der privaten Vorsorge für die Ver(un)sicherten ein Rohrkrepierer war und ist. Dazu die Tagesschau 2012:

    „Für die Rentner hat sich die Operation nicht gelohnt, wohl aber für die Versicherer und ihre politischen Förderer. 37 Milliarden wurden inzwischen in privaten Riesterprodukten der Finanzindustrie angespart. Und wichtige politische Protagonisten der Rentenreform stehen heute auf der Pay Roll der Versicherungswirtschaft: Walter Riester hält heute hoch bezahlte Vorträge für Banken und Versicherungen und sitzt im Aufsichtsrat von Union Invest. Rentenpapst Walter Rürup, der die Rentenpolitik unter Schröder maßgeblich geprägt hat, wechselte erst zum AWD und ist inzwischen Geschäftsmann und Unternehmensberater in einer gemeinsamen Firma mit dem umstrittenen Ex-AWD-Chef Carsten Maschmeyer. Andere einflussreiche Experten, Regierungsberater wie Bernd Raffelhüschen oder Meinhard Miegel, leiten Institute, die von der Versicherungswirtschaft gefördert werden oder wurden.“

    Aufgrund solcher Dienste leidet dann doch die wissenschaftliche Glaubwürdigkeit. Hatte ich hier am Blog bereits mehrfach zu bedenken gegeben: https://think-beyondtheobvious.com/eine-neue-schuldenformel-muss-her/#comment-180342

    Antworten
      • Michael Stöcker
        Michael Stöcker sagte:

        @ Michael Stöcker

        “besorgniserregende Kreditkontraktion”

        Die Frage ist, werden zuwenig Kredite angeboten oder zuwenig Kredite nachgefragt ?

        Zumindest für D meine ich:
        Wer mit klarem Verstand nimmt in D einen Kredit auf, angesichts der rechtlichen und politischen Unsicherheit ?
        Wann kommt das nächste Schikanegesetz für die Immobilie, die ich kreditfianziert bauen oder renovieren will ?
        Die nächste Schikane für das Unternehmen, das ich gründen oder ausbauen will ?
        Die nächste Steuer- oder Abgabenerhöhung für das nächste Sondervermögen ?
        Bleiben Kredite für staatlich bezuschusste Projekte, wenn diese langfristig sind, wann kann der Staat die Zuschüsse nicht mehr leisten ?

        Ich würde die Stimmung als depressiv und resigniert bezeichen.

      • Vater Thiel
        Vater Thiel sagte:

        @ Michael Stöcker

        “besorgniserregende Kreditkontraktion”

        Die Frage ist, werden zuwenig Kredite angeboten oder zuwenig Kredite nachgefragt ?

        Zumindest für D meine ich:
        Wer mit klarem Verstand nimmt in D einen Kredit auf, angesichts der rechtlichen und politischen Unsicherheit ?
        Wann kommt das nächste Schikanegesetz für die Immobilie, die ich kreditfianziert bauen oder renovieren will ?
        Die nächste Schikane für das Unternehmen, das ich gründen oder ausbauen will ?
        Die nächste Steuer- oder Abgabenerhöhung für das nächste Sondervermögen ?
        Bleiben Kredite für staatlich bezuschusste Projekte, wenn diese langfristig sind, wann kann der Staat die Zuschüsse nicht mehr leisten ?

        Ich würde die Stimmung als depressiv und resigniert bezeichen.

      • Richard Ott
        Richard Ott sagte:

        @Vater Thiel

        “Wer mit klarem Verstand nimmt in D einen Kredit auf, angesichts der rechtlichen und politischen Unsicherheit ?”

        Tja, das Blöde an Krediten ist, dass man sie irgendwann zurückzahlen muss. (Gleich kommt Genosse Stöcker um die Ecke und wird uns daran erinnern, dass das ja so allgemein gar nicht stimmt und Staaten ihre Kredite fast nie zurückzahlen sondern stattdessen prolongieren, Geld drucken oder direkt pleite gehen, hihi.)

        Und wenn mit den Krediten schwachsinnige Projekte wie zum Beispiel Wärmepumpen oder Dämmorgien finanziert werden, die sich nie oder erst nach vielen Jahrzehnten amortisieren, dann wirds mit der Rückzahlung des Kredits schwierig.

    • Dietmar Tischer
      Dietmar Tischer sagte:

      @ Michael Stöcker

      Ich habe keine Entzugserscheinungen, die mich veranlassen würden, hier noch einmal einen Kommentar abzusetzen.

      Der Grund sind Sie in Ihrer Pose als ÜBERLEGENER Bescheidwisser, der dieses Urteil fällt:

      >Aufgrund solcher Dienste leidet dann doch die wissenschaftliche Glaubwürdigkeit.>

      Aufgrund der privatwirtschaftlichen Aktivitäten, mit denen Prof. Raffelhüschen sein Einkommen aufbessert, leidet möglicherweise manches an ihm.

      Ist es aber die WISSENSCHAFTLICHE Glaubwürdigkeit?

      Sie ist es nicht.

      Denn wenn es Gründe gibt, seine wissenschaftliche Glaubwürdigkeit infrage zustellen, können sie NUR an seiner WISSENSCHAFTLICHEN Tätigkeit festgemacht werden.

      Ich sehe niemanden, dem dies gelungen wäre, und Sie erbringen auch nicht den Nachweis.

      Selbst wenn Prof. Raffelhüschen ein überführter Mörder wäre, litt DADURCH seine wissenschaftliche Glaubwürdigkeit nicht.

      Ihre Aussage belegt, was in der öffentlichen Diskussion gang und gäbe ist:

      DIFFAMIERUNG – und dafür zerrt man eben herbei, was sich gerade so anbietet.

      Sie argumentieren an diesem Blog themenbezogen und mit Kenntnissen anspruchsvoller als viele.

      Sie sollten aber dennoch oder gerade deshalb vor dem Kommentieren überprüfen, was Sie be-haupten.

      Antworten
      • weico
        weico sagte:

        Die Kritik an Raffelhüschen die HR. Stöcker anbringt ist unberechtigt,weil Raffelhüschen ja klar darauf hinweistdass es die “Eine” Riester-Rente gar nicht gibt.

        Es kommt ganz auf den jeweiligen “Fall” drauf an.

        Die Riester-Rente wurde wie auch das Modell “Hartz” über Jahre immer mehr “verschlimmbessert”. Kein Normalbürger blickt da wirklich noch durch,weil man ja alles so ” gerecht” wie möglich machen wollte ..und der Staat alles möglich bezuschussen sollte!

        Ein so simples System wie es die Schweiz mit der 3.Säule hat,kommt für Deutschland halt nicht in Frage.Der Staat hilft in Sachen Unterstützüng nur, soweit, indem er die EIGENE SELBSTverantwortung mit Steuernachlässen belohnt.Punkt.

        https://de.m.wikipedia.org/wiki/Drei-S%C3%A4ulen-System_(Schweiz)

        Nebenbei:
        Hr.Raffelhüschen berät auch die Schweizer Regierung bzw. das Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO)

      • Richard Ott
        Richard Ott sagte:

        @Herr Tischer

        “Aufgrund der privatwirtschaftlichen Aktivitäten, mit denen Prof. Raffelhüschen sein Einkommen aufbessert, leidet möglicherweise manches an ihm.

        Ist es aber die WISSENSCHAFTLICHE Glaubwürdigkeit?”

        Naja, es wäre ungefähr genauso, wie wenn ein Virologe zur Einkommensaufbesserung als Werbefigur für Impfstoffe vom Pfizer-Konzern auftreten würde und die dann plötzlich viel weniger effektiv sind als es die Werbung versprochen hatte. ;)

  9. Alexander
    Alexander sagte:

    Nach 30 demographisch verlorenen Jahren wiegt jedes “weiter so” Jahr (vgl. Tischer) schwerer,
    wenn die Realität solche falschen Annahmen Lügen straft.

    Altruismus ist das Letzte was Rentner mehr erwarten können,
    nach lückenlosen Erwerbsbiographien und den Anlageblasen zulasten jüngerer Markteinsteiger.

    Weil auch Kinder inländische Investitionen darstellen, erklären sich die Perspektiven
    bei fortwährender Investitionszurückhaltung von selbst, dass Migranten gegensätzlich
    besondere Rechte durch Fertilität erwerben entschärft europäische Probleme sicherlich.
    Brennpunktviertel auf 500 Kinder 1% indigen:
    z.B. https://www.youtube.com/shorts/yaEOvIsSCnU

    Den Migranten kann man nur raten sich NICHT zu integrieren, wollen sie nicht das Schicksal
    ihrer europäischen Gastgeber teilen.

    Wenn der peak Lebenserwartung bereits hinter uns liegt,
    dürfte die Transformation rascher und schmerzloser ausfallen wie besorgte Ökonomen annehmen.
    Bsp.: transition-news.org/england-epidemie-von-todesfallen-durch-herzkrankheiten
    Bsp.: transition-news.org/italien-seit-anfang-2024-sind-mehr-als-zehn-staatspolizisten-plotzlich

    Läuft bestens im Februar 2024.

    Antworten
  10. Johannes Bär
    Johannes Bär sagte:

    Ganz grossartig sind die statements von BR zur Erbschaftssteuer.
    Genau so ist es, die ist schon jetzt hoch egal was linke Hetzer behaupten und zwingt Menschen zB nach Tod des Ehepartners sein im Laufe dds Lebens erspartes Haus zu verkaufen.
    Unmenschlicher und widerlicher geht es kaum.

    Antworten
    • Michael Stöcker
      Michael Stöcker sagte:

      @ Johannes Bär

      „zwingt Menschen zB nach Tod des Ehepartners sein im Laufe dds Lebens erspartes Haus zu verkaufen.
      Unmenschlicher und widerlicher geht es kaum.“

      Nun wischen Sie sich mal den Schaum vom Mund. Mit etwas Voraussicht lässt sich so etwas auch bei einer 4 Millionen Villa ja nun wirklich vermeiden; es sei denn, man hat es verpasst, Kinder in die Welt zu setzen; dann klappt es eben auch mit der Rente nicht. Und wenn die Immobilie noch wertvoller sein sollte, dann habe ich selbst bei den aktuell niedrigen Freibeträgen kein Mitleid.

      LG Michael Stöcker

      Antworten
      • Johannes Bär
        Johannes Bär sagte:

        Eigentum ist zu respektieren und setzt nicht voraus, dass man vorher Steuerberater konsultiert.
        Viele sind am Papier plötzlich Millionäre wegen Wertsteigerungen, die sie gar nicht wollten und auch nicht realisieren wollen. Erbschafts- und Vermögenssteuern sind Vertreibung- und Enteignung.
        Den Schaum behalte ich gerne vor dem Mund im Kamof gegen sozialistische Neidschürer.

      • weico
        weico sagte:

        @Johannes Bär

        “Den Schaum behalte ich gerne vor dem Mund im Kamof gegen sozialistische Neidschürer.”

        Korrekt.

        Leute wie Hr.Stöcker haben eben ein etwas gewöhnungsbedürftiges Rechts- bzw.Gerechtigkeitsverständnis.

        Solange Sie Selber nicht davon betroffen sind,ist eine Erbschaftssteuer eine tolle Sache.Wenn es etwas reichere und erfolgreichere Leute (be)trifft,dann ist eine Umvrteilung plötzlich eine gerechte Sache !

        Ob bei einer solchen Rosinenpickerei nicht die Glaubwürdigkeit von Gerechtigkeit und Gleichheit bzw.Revhtsstaat etwas leidet…?!

        Nebenbei:
        Die BSW spricht gerade eine solche gutsituierte städtische und sozial-grün denkende Rosinenpicker-Wählergruppe besonders an und wird der SPD sicher richtig Prozentpunkte kosten …und diese schwächen.

      • Richard Ott
        Richard Ott sagte:

        @weico

        Vemutlich ist unser Genosse auch für die staatliche “Mietpreisbremse” – wohl wissend, dass die bei der Vermietung von möblierten Wohnungen nicht greift. Das ist in Deutschland noch so ein praktischer Ausnahmetatbestand. ;)

    • weico
      weico sagte:

      @Johannes Bär

      “Ganz grossartig sind die statements von BR zur Erbschaftssteuer.”

      Absolut !

      Etwas nochmal zu versteuern ,dass schon X- Fach vorher versteuert wurde,zeugt von einem reinen sozialistischen Umverteilungsgeist .

      Nebenbei:
      Der Staat würde dieses zusätzliche abgepressete Geld der Bürger eh nur wieder in unsinnigen und undemokratischen Dinge verschleudern.

      Antworten
      • Richard Ott
        Richard Ott sagte:

        Thema Erbschaftssteuer: “Mit etwas Voraussicht lässt sich so etwas auch bei einer 4 Millionen Villa ja nun wirklich vermeiden; es sei denn, man hat es verpasst, Kinder in die Welt zu setzen; dann klappt es eben auch mit der Rente nicht. Und wenn die Immobilie noch wertvoller sein sollte, dann habe ich selbst bei den aktuell niedrigen Freibeträgen kein Mitleid. ”

        Mich würde in diesem Zusammenhang interessieren, welches geniale Erbschaftsssteuervermeidungskonzept der Genosse Stöcker ganz persönlich für sein Dresdner Zauberhaus mit den vielen automatisierten Haustechnik-Funktionen hat. Ganz der jüngste ist er ja mittlerweile auch nicht mehr…

        https://www.bild.de/regional/dresden/architektur-der-zukunft/wir-wohnen-in-dresdens-haus-der-zukunft-30294136.bild.html

      • weico
        weico sagte:

        @Richard Ott

        “Mich würde in diesem Zusammenhang interessieren, welches geniale Erbschaftsssteuervermeidungskonzept der Genosse Stöcker ganz persönlich für sein Dresdner Zauberhaus mit den vielen automatisierten Haustechnik-Funktionen hat.”

        Haus und Umgebung sind wirklich sehr schön ! Gross genug, dass dieses auch noch Nebeneinkünfte generiert, ist es ja jedenfalls. Ein gelungenes Investment !

        https://www.immobilienscout24.de/expose/140522574#/

        Warum Hr. Stöcker aber den Ideen einer Ulrike Herrmann huldigt, ist mir etwas unverständlich.
        In “Ulrikes Überlebenswirtschaft” könnte Er….bzw. das Paar… sich Haus und Nebeneinkünfte wohl abschminken … bzw. sie müssten das grosszügige Refugium dann wohl mit 2 fluchtsuchenden Grossfamilien (auf)”teilen” .. :-)

      • Michael Stöcker
        Michael Stöcker sagte:

        @ JungbrunnenGenosse Ott

        Aufgrund Ihrer Juvenilität haben Sie sich mit dem Thema Erbschaft wohl noch nicht beschäftigt. Wie Dr. Stelter bin ich Jahrgang 1964 und habe somit statistisch gesehen noch ca. 27 Jahre, die mir verbleiben. Das „geniale Erbschaftsssteuervermeidungskonzept“ ist nun wirklich keine rocket sience und lässt sich schnell ergoogeln. Man benötigt zudem bei so geringen Dimensionen – entgegen der Einschätzung von Johannes Bär – nun wirklich keinen Steuerberater, sondern es reicht die Mittelschule (für Nichtsachsen: die Realschule).

        Meine Frau und ich haben zwei Kinder und 6 Enkelkinder. Da unser Vermögen bislang noch nicht so hoch ist, haben wir die Enkelkinder vorerst außen vorgehalten.

        Jedem Kind steht jeweils ein Schenkungsfreibetrag von 400.000 EUR je Elternteil zu; und zwar alle 10 Jahre. Macht bei 2 Kindern und zwei Eltern also 1,6 Mio alle 10 Jahre. Wir haben unsere Kinder im letzten Jahr jeweils zu 25 % mit ins Grundbuch eintragen lassen, Selbstverständlich liegt der Nießbrauch weiterhin bei uns; auch bei einer potentiellen Veräußerung des Objekts. In 9 Jahren haben wir nochmals die Möglichkeit, weitere 1,6 Millionen zu verschenken.

        Sollte ein Ehepartner vorzeitig versterben, so werden in meinem Beispiel mit den 4 Mio von den verbliebenen 2,4 Mio 1,2 Mio vererbt. Davon gehen 600.000 steuerfrei an den Überlebenden Ehepartner (500.000 + 256.000 Versorgungsfreibetrag) und die anderen jeweils 300.000 an die Kinder; und zwar ebenfalls wiederum steuerfrei, soweit der Tod nicht vor 2033 eintreten sollte.

        In unserem Fall haben wir noch das zusätzliche Potential von 6 Enkelkindern. Jedem Enkelkind steht die Hälfte des Freibetrags der Kinder zu. Macht in unserem Fall also weitere 2,4 Mio alle 10 Jahre.

        @ weico

        „Warum Hr. Stöcker aber den Ideen einer Ulrike Herrmann huldigt, ist mir etwas unverständlich.“

        Keine Ahnung, warum Sie im ottli-foxxly Stile mutmaßen, statt mich zu fragen. Ich „huldige“ niemandem, sondern schaue mir seine/ihre Argumente an. Sind diese mAn vernünftig, so mache ich sie mir zu Eigen. Das gilt keinesfalls für die britischen Kriegswirtschaftsüberlegungen von Frau Herrmann.

        „In “Ulrikes Überlebenswirtschaft” könnte Er….bzw. das Paar… sich Haus und Nebeneinkünfte wohl abschminken … bzw. sie müssten das grosszügige Refugium dann wohl mit 2 fluchtsuchenden Grossfamilien (auf)”teilen”“

        ???

        Von den vier Einheiten sind drei vermietet. Und der CO2-Fußabdruck ist dank Grundwasserwärmepumpe extrem gering; und zwar geringer als zu britischen Kriegswirtschaftszeiten von Frau Herrmann. Die Kosten für Heizung und Warmwasser liegen pro Jahr bei ca. 2.000 EUR bei 430 qm Fläche. In den Trockenphasen nutze ich den Rücklauf während der Warmwasserbereitung übrigens für die Gartenbewässerung und/oder Luftkühlung; und das alles nun seit bald 14 Jahren.

        „Haus und Umgebung sind wirklich sehr schön ! Gross genug, dass dieses auch noch Nebeneinkünfte generiert, ist es ja jedenfalls. Ein gelungenes Investment !“

        So ist es. Genosse Ott hatte vor ca. 6 Jahren die Gelegenheit zu einem Gedankenaustusch vor Ort gehabt. Und es wäre nicht einmal ein weiter Weg aus der Provinz in die Landeshauptstadt gewesen. Leider (?) hatte er meine Einladung seinerzeit abgelehnt und verfolgt seine Agenda unverdrossen weiter.

      • Richard Ott
        Richard Ott sagte:

        @Genosse Stöcker

        >>„In “Ulrikes Überlebenswirtschaft” könnte Er….bzw. das Paar… sich Haus und Nebeneinkünfte wohl abschminken … bzw. sie müssten das grosszügige Refugium dann wohl mit 2 fluchtsuchenden Grossfamilien (auf)”teilen”“
        >???
        >Von den vier Einheiten sind drei vermietet.”

        Ja, aber sind sie das auch an fluchtsuchende Migranten?

        Das gebietet ja schon die willkommensbarmherzige und weltoffene Menschlichkeit, aber wenn Sie drei oder vier Doppelstockbetten in so eine 45-Quadratmeter-Wohneinheit reinstellen, können Sie dazu auch noch noch viel höhere Mieten als bloß 27 EUR/m² aufrufen, denn auch in Dresden wird verzweifelt nach Wohnraum für Asylzuwanderer gesucht. Die kreisfreie Stadt Dresden muss die als untere Unterbringungsbehörde (das heißt wirklich so) unbedingt unterbringen, koste es, was es wolle.

        Oder wollen Sie etwa keine Migranten in Ihrem Haus wohnen haben?

        “So ist es. Genosse Ott hatte vor ca. 6 Jahren die Gelegenheit zu einem Gedankenaustusch vor Ort gehabt. Und es wäre nicht einmal ein weiter Weg aus der Provinz in die Landeshauptstadt gewesen. Leider (?) hatte er meine Einladung seinerzeit abgelehnt und verfolgt seine Agenda unverdrossen weiter.”

        Dankeschön für die liebe Einladung, aber ich weiß doch schon aus der Bild-Zeitung, wie Sie wohnen. Da kann ich stattdessen beim Klimaschutz helfen und auf die CO2-intensive Reise nach Dresden verzichten. ;)

  11. komol
    komol sagte:

    Vieles davon erzählt R. schon verstärkt schon seit mind. 20 Jahren. Und er hat Recht. Aber mit den Jahren wurde er Stück für Stück immer ruhiger und vorsichtiger – Lernprozess. Daran kann man gut den gesell. Trend ablesen. Heute argumentiert er nur noch sehr zurückhaltend, wie hier, obwohl das Problem immer immer größer wird, ausser manchmal, das brichts kurz überschwallartig aus ihm raus und er wartet schockierend mit 30 Billionen-Rechnungen auf.

    Paar Tipps: 1. Was vor 20 Jahren noch ging, war diese “Leben-als-Bilanz”-Kommunikation. Heute lachen die Leute darǘber, denn R. repräsentiert den Idealtyp dessen, was zurecht abgelehnt wird. 2. Bissl mehr Gesamtkonzept, selbst innerhalb der ökon. Argumentation, also mal den Begriff Wachstum bringen, vllt. sogar den gesell. Wandel erkennen und einbeziehen und sagen, durch was wir Wachstum bekommen könnten. 3. uswusf.

    Antworten
  12. Lothar
    Lothar sagte:

    Die Migranten müssen jung sein, gut ausgebildet und schnell integrierbar, sagt Prof. Raffelhüschen.
    Welche Parteien sollen das durchsetzen?

    Antworten
    • weico
      weico sagte:

      @Lothar

      “Welche Parteien sollen das durchsetzen?”

      Sicher nicht die Altparteien !

      Neuparteien sind die einzige Alternative !

      Antworten
  13. Lothar
    Lothar sagte:

    Ich frage mich, wer diese vielen notwendigen Reformen durchführen soll. Dazu bräuchte es ein parteiübergreifendes Gesamtkonzept. Wenn man unsere Ampel anschaut, wie verzweifelt die rumstopselt, und hier und da die eine und andere Gruppe ein wenig belastet, und bereits dafür schon enormen Widerstand erntet, und dann wieder teilweise zurückrudert, je nachdem wie groß der Widerstand der Gruppe ist, kann ich mir das nicht vorstellen.
    Wahrscheinlich werden die Politiker den leichtesten Weg wählen, den über die Inflation, bei dem die kleinen Sparer die Zeche zahlen werden. Oder es kommt zu einer großen Krise und die Politiker nutzen diese, um die notwendigen Reformen durchzuführen.
    Sehr zu empfehlen ist hierzu das Buch von Fritz Söllner: Krise als Mittel zur Macht
    Er zeigt, dass alle diese Krisen für politische Ziele genutzt wurden, die in „normalen“ Zeiten nicht hätten durchgesetzt werden können – so wie die unmittelbar bevorstehende Geldentwertungskrise, mit deren Hilfe u.a. der europäische Staat realisiert werden soll. Söllner zeigt, wie und von wem diese Krisenpolitik betrieben wird. Er warnt vor den Gefahren, die dem Rechtsstaat und der Freiheit drohen, und fordert eine grundlegende politische Wende.

    Antworten
  14. weico
    weico sagte:

    Sehr guter Podcast mit Hr. Bernd Raffelhüschen.
    Er zeigt klar auf, wass in Zukunft auf die junge Generation zukommt…wenn die heutige Generation nicht langsam von ihrem Weg des Sozial-und Wohlfahrtsstaats wieder umschwenkt und der “sozialen Marktwirtschaft” wieder den Vortritt gibt.

    Wie es um den Generationenvertrag steht und wie der “Schulden-Eisberg” aussieht, kann man in folgender Studie nachlesen.

    https://www.stiftung-
    marktwirtschaft.de/fileadmin/user_upload/Pressemitteilungen/2022/Generationenbilanz_2022_Herbst/Praesentation_Generationenbilanz_Update_2022_Stiftung_Marktwirtschaft.pdf

    Antworten
    • Dr. Lucie Fischer
      Dr. Lucie Fischer sagte:

      @weico
      zur Begriffs-Wahl , Begriffs-Konfusion:
      Sollte man nicht besser von ” Generationen-Diktat” ( Alte gegen Junge) sprechen als von ” Generationen-Vertrag” ?
      Seit wann gelten Verträge, die von Noch -Nicht-Geborenen / Kindern/ gar nicht ” unterschrieben” werden können?
      Prof. Raffelhüschen spricht klar, präzise von ” Einwanderung”-
      Warum existieren in der politischen Debatte verschleiernde Begriffe ( Auswahl)
      # Flüchtlinge
      # Ankommende
      # Schutz-Suchende ?
      Jeder , der ” Asyl ” aussprechen kann, migriert sofort ins Gesundheits- und Sozialsystem , glaubhafte Identitätskontrolle findet nicht statt.
      Ohne klare Begriffe ( warum fordern das studierten Juristen nicht ein ? ) keine klaren Gedanken, Argumente bleibt im Trüben & enden im Treibsand moralisch aufgeladener Debatten.
      ” Sondervermögen” für Staatsschulden zeigt die Misere am besten , es führt zu trügerischer Sicherheit von Empfängern staatlicher Alimentation.
      ” Bürgergeld”- so geht es immer weiter, die Bedeutung der präzisen Wortbedeutung unserer Sprache muss wieder respektiert werden ,betrifft auch ( besonders ) die ” Gender” Debatte.

      Antworten
      • weico
        weico sagte:

        @ Dr. Lucie Fischer

        “” Sondervermögen” für Staatsschulden zeigt die Misere am besten , es führt zu trügerischer Sicherheit von Empfängern staatlicher Alimentation.
        ” Bürgergeld”- so geht es immer weiter, die Bedeutung der präzisen Wortbedeutung unserer Sprache muss wieder respektiert werden ,betrifft auch ( besonders ) die ” Gender” Debatte.”

        Auch die Untugend möglichst Alles abzukürzen ist fatal.

        Es wäre schon viel erreicht , wenn die Leute den Kurzbegriff NAZI ausschreiben würden und stattdessen NationalSOZIALIST auf ihre Pappschilder schreiben würden.
        Vielleich würde es ja dann manchem “Demokratieverteidiger” dämmern und die Augen aufgehen…..wenn er in der Masse mitläuft !

        Nebenbei:
        Goebbels hatte mal eine Schrift veröffentlich, da hat er Nationalsozialist mit…. Nazi=Sozi …abgekürzt/”übersetzt”, um sich von den anderen Sozi etwas abzugrenzen.

        Das kleine Heftchen hat den Namen:

        “Der Nazi=Sozi; Fragen und Antworten für den Nationalsozialisten”
        Das kleine a b c des Nationalsozialisten:

        https://archive.org/details/goebbels-joseph-der-nazi-sozi-fragen-und-antworten-fuer-den-nationalsozialisten-_202005

        Wer die Schrift liest und dann behauptet, dass diese Leute/Partei keine Sozialisten gewesen sind …dem ist wirklich nicht mehr zu helfen !

  15. Bauer
    Bauer sagte:

    Bayrische Spruchweisheit Nr. 1: Beim Geld hört die Freundschaft auf.
    Bayrische Spruchweisheit Nr. 2: Auf geht’s beim Schichtll!
    Erklärung für *zugroaste”: Dort gibt’s die herrlichsten Massenraufereien. Sagt man wenigstens.

    Antworten
      • Bauer
        Bauer sagte:

        @ Beobachter

        >> “Haben Sie einen Vorschlag?”

        Ja, der Alkohol! Das Bier ist schon immer zu teuer. Daran hat sich in 200 Jahren nichts geändert.

      • Richard Ott
        Richard Ott sagte:

        @Bauer

        Für günstiges Bier bräuchte man günstige Rohstoffe, günstige Energie und niedrige Transportkosten.

        Oder anders ausgedrückt: Perfekte Voraussetzungen für zünftige Bierpreis-Unruhen dank der Ampelkoalition. ;)

      • Beobachter
        Beobachter sagte:

        @Ott, Bauer: Das Problem ist, dass der Bierkonsum permanent abnimmt. Selbst in Bayern.

      • Richard Ott
        Richard Ott sagte:

        @Beobachter

        Die Erfahrung aus zusammenbrechenden sozialistischen Regimen in Osteuropa lehrt allerdings, dass er Alkoholkonsum irgendwann steil ansteigt weil man richtig viel Stoff braucht um sich das ganze Elend irgendwie schönzusaufen…

    • Dr. Lucie Fischer
      Dr. Lucie Fischer sagte:

      @PW
      Ich finde, Dr. Stelter hat sich für seine souveräne Gesprächsführung bei bisher allen Gesprächspartnern nicht zu rechtfertigen!
      Sein Verzicht auf pädagogisches Recht-haben-wollen oder den Gesprächspartner zu korrigieren bewundere ich, es würde auch sofort zu Langweile beim Zuhören führen. Dr. Stelter stellt immer offene , ehrlich interessierte Fragen ohne jede Spur von Rechthaberei. Selbst aggressiv-spitzen, verletztenden Bemerkungen ihm gegenüber ( s. U.Herrman ) begegnet er elegant und höflich – kenne kaum jemand, dem das so gelingen würde. Ausserdem kann sich jeder Zuhörer kritisch mit geäusserten Meinungen befassen, intellektuelle Offenheit zeichnet den immer inspririerenden Podcast aus.

      Antworten
      • PW
        PW sagte:

        Hallo Frau Fischer,
        das war nicht als vergiftetes Lob mit Anspruch zur Rechtfertigung gemeint.

        Das Thema Finanzialisierung ist zweifellos einen Podcast wert.
        Die Herangehensweise von Pistor zum Thema ist ohne vorherige Kenntnis der Blase, in der Fr. Professor operiert, auch mit der souveränsten Gesprächsführung für den Hörer über weite Strecken unverdaulich.

  16. Beobachter
    Beobachter sagte:

    “wir haben kein Geld mehr”
    Woran mag das wohl liegen? Könnte es vielleicht an der Politik liegen?
    Illegale Migration und Duldung verursacht immense Kosten
    Ukraine genauso
    Bürgergeld
    Energiepolitik
    Selbstschädigende Sanktionen
    Die Liste ist endlos

    Ich erkenne an, dass “falsch” gespart wird. Natürlich müsste in Infrastruktur investiert werden. Könnte man auch mit Schuldenbremse, wenn es die obige Liste nicht gäbe.

    Antworten
    • Tom96
      Tom96 sagte:

      @ Beobachter
      Es liegt am “moral hazard” mit all seinen Varianten sowie Geschäftsmodellen.
      Max Weber führte seine “protestantische Wirtschaftsethik” ins Spiel. Dagegen exekutieren heute Marxisten mit ihrer hidden agenda.
      Gut, daß Dr. Stelter auf die Unerbittlichkeit dieses Kerns hingewiesen wird.
      Es ist unabdingbar die Motive dieser Kollektivisten massiv offenzulegen, weil Menschenfreundlichkeit ist dort niemals nherent.

      Antworten
    • Beobachter
      Beobachter sagte:

      Ein wenig off-topic, aber passend. In Südafrika wird die regierende ANC-Partei trotz massiver Misswirtschaft und Korruption immer wiedergewählt, weil sie sich die verarmten Schwarzen mit “social grants” = Sozialhilfe abhängig gemacht hat. Und sie erzählt, dass die Opposition diese Grants abschaffen wolle (die natürlich letztlich tatsächlich so nicht dauerhaft finanzierbar sind, ohne massive Verschuldung). Das Bürgergeld geht genau in so eine Richtung.

      Antworten
    • Daniel Stelter
      Daniel Stelter sagte:

      das ist falsch. Ich schlage vor, Sie setzten sich inhaltich mit den Argumenten auseinander. Hier soll argumentiert, nicht gepöbelt werden. Was allerdings nich nur Ihren Kommentar betrifft, sondern leider (zu) viele hier, weshalb ich mir überlege, die Kommentarfunktion zu schließen.

      Antworten
      • Christian
        Christian sagte:

        Sehr geehrter Herr Dr. Stelter,
        ich kann Ihre Verärgerung voll verstehen. Das ist Ihre Webseite und Sie entscheiden was geschieht.
        Als langjähriger stiller Leser fände ich es sehr schade, wenn die Kommentarfunktion abgeschaltet werden würde.
        Etliche Kommentatoren, wie z.B. Frau Susanne Finke-Röpke, haben leider für sich bereits die Konsequenzen gezogen.
        Schade!

      • Gremlin
        Gremlin sagte:

        Sehr geehrter Herr Dr. Stelter,
        das wäre sehr schade.
        Es wäre sinnvoller, die pöbelden Trolle vom Konmentieren auszuschließen.

      • Peter Grotmann
        Peter Grotmann sagte:

        Das, sehr geehrter Herr Stelter, würde ich ebenso bedauern wie ich es verstehen könnte.

        Ich profitiere sehr von Ihrem Blog, aber auch von vielen Kommentaren, die z.T. hochkarätig sind, in letzter Zeit aber leider auch teilweise unsachlich.

        Alternativen wären eine Moderation (leider hoher Zeitaufwand) oder die ausschliessliche Kommentarberechtigung durch freigeschaltete, zivilisierte Kommentatoren.

      • Johannes Bär
        Johannes Bär sagte:

        Nein Daniel, bitte lass die Kommentare offen. Sonst bist Du nicht besser als die EU, die andere Meinungen gesetzlich bekämpft. Wir Hörer können es schon einordnen !

      • Johannes Bär
        Johannes Bär sagte:

        Raffelhüschen denkt messerscharf.
        Und alles richtig. Traurige Wahrheiten, aber eben Wahrheiten.
        Bei den Bauern lese ich oft dieses tolle Plakat : “Wir denken in Generationen, nicht in Wahlperioden”.
        Deshalb habe ich auch keine Hoffnung auf Besserung.
        Kein Wunder, dass Raffelhüschen (und Stelter) im Staatsfunk, pardon ÖRR, keinen Platz bekommen.

      • weico
        weico sagte:

        @Johannes Bär

        “Deshalb habe ich auch keine Hoffnung auf Besserung.”

        Ich denke es besteht sogar grosse Hoffnung,dass sich Deutschland ein weiteres Mal aufrafft.

        Alles liegt an der kommenden Politik und dem politischen System.

        Mit den Parteineugründungen von BSW und Werteunion kanne es in nächster Zukunft zu ganz anderen Koalitionen und im besten Fall sogar zu einem neuen politischen System kommen.

        Wenn in Deutschland nicht nur Demokratie (vor) gespielt sonder wirklich angewendet und umgesetzt wird ( z.B. Art .146 GG usw.) dann kann ein umschwenken des ausufernden Sozial – und Wohlfahrtsstaates durchaus schnell erfolgen.

        Falls nicht ,dann gibt es im Ausland viele Tränen ….und zwar Freudentränen !
        All die leistungsbereiten (hoch)qualifizierten Facharbeiter und die “gutsituierten” Mitmenschen ,die das sinkende (Narren)Schiff Deutschland dann verlassen werden, sind in der Schweiz …und anderen Ländern… dann sehr herzlich willkommen :-)

      • Beobachter
        Beobachter sagte:

        @weico: Theoretisch bin ich bei Ihnen. Wenn ich aber sehe, wieviele sich gerade zu “Hass und Hetze” (sic!) aufstacheln lassen …

      • Richard Ott
        Richard Ott sagte:

        @Beobachter

        Sie können ruhig den ursprünglichen “DDR 1.0”-Begriff verwenden und es “staatsfeindliche Hetze” nennen. Vom Staat organisierte Demonstrationen zum Bekenntnis der Staatstreue haben wir ja auch schon wieder.

      • Beobachter
        Beobachter sagte:

        @Ott: Sie haben mich missverstanden. Ich meinte natürlich die Regierungsdemos. Da sehe ich ganz viele geifernde anti-AfD Leute.

      • Richard Ott
        Richard Ott sagte:

        @Beobachter

        “ganz viele geifernde anti-AfD Leute”

        Ach, die speicheln nur ein wenig, weil sie unsere deutsche demokratische Republik so sehr lieben und sie vor allen Feinden des Sozialismus verteidigen wollen. ;)

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