Kommentare (23) HINWEIS: DIE KOMMENTARE MEINER LESERINNEN UND LESER WIDERSPIEGELN NICHT ZWANGSLÄUFIG DIE MEINUNG VON BTO.
  1. JürgenP
    JürgenP sagte:

    Statt Vortrag im gediegenen Luxushotel, diesmal im Zelt vor erlauchtem Publikum auf Klappstühlen. Treffender hätte der Inhalt (= schwindender Wohlstand) nicht präsentiert werden können.

    Passend dazu: >> Wachstumsschwäche: Bundesregierung einigt sich auf Jahreswirtschaftsbericht: „Erhebliche zusätzliche Investitionen“ nötig <<

    Wachstumsschwäche: Bundesregierung warnt vor jahrelanger Wirtschaftsschwäche (handelsblatt.com)

    „Niedrigere Steuern könnten einen Anreiz für mehr Investitionen setzen. Doch für große Steuerreformen sei kein Geld da, sagte ein an der Erstellung beteiligter Regierungsinsider“.

    Keine große Steuerreform? Schade, wo Herr Ifo-Fuest gerade festgestellt hat:

    »Von 2000 Euro mehr brutto bleiben am Ende 32 Euro netto übrig«. Der Rest wird weggesteuert und de-subventioniert.

    Wer von Teilzeit in Vollzeit wechselt, hat oft kaum mehr Geld in der Tasche, beklagt der Ökonom Clemens Fuest. In einem Interview erläutert er die Zusammenhänge und sagt: »Da versteht jeder, dass sich arbeiten nicht lohnt.«

    Bei Unternehmen, insbesondere mittelständischen, lautet die Formel etwas anders mit gleicher Wirkung: Wer mit Volllast produziert, vermüllt seinen Hof mit überteuerten und unverkäuflichen Produkten. Da macht man den Laden zu, schickt die Leute nach Hause und wartet Übergangssubventioniert auf die Steuerreform mit gewaltigen Investitionszulagen für die Umstellung auf innovative Panzermunition und Kamikazedrohnen. Die bleiben auf Sicht dank vorausschauender Politik verkäuflich, da wird es keine Wachstumsschwäche geben.

    Maschinen und eAutos machen dann eben andere. Die haben Personal, für die sich Arbeiten lohnt. Oder sie kriegen es wie damals mit der Peitsche und hausen im Zelt.

    Das wollen wir nicht, den Wohlstand leisten wir uns: noch. Wie war das mit dem Vortrag im Zelt.

    Antworten
    • Richard Ott
      Richard Ott sagte:

      @JürgenWärmeP

      In der DDR 1.0 gab es den schönen Propagandaslogan: “So wie wir heute arbeiten, werden wir morgen leben.”

      Das gibts auch bald als 2.0-Version in den – noch – saturierten Hamburger Villenvierteln, wo man noch von der Weltrettung mit Wärmepumpen und e-Autos träumt. Sind Sie schon voller Vorfreude? :)

      Antworten
  2. Bauer
    Bauer sagte:

    Es gibt im Leben des Einzelnen und auch von Nationen offene Momente, deren Entscheidung oft unauffällig daherkommt, deren Folgen aber das ganze spätere Leben beeinflussen. Jeder möge da Gewissensforschung betreiben und sehen.

    Für D war dieser Moment, oder soll man es einen nicht gleich wahrgenommenen geschichtlichen Kippunkt nennen, die Wiedervereinigung 1991. Das Gebot des GG, in diesem Fall eine neue Verfassung zu schreiben und gemeinsam mit dem hinzugekommenen Osten zu beschliessen, wurde leichtfertig und aus parteitaktischen Erwägungen beiseite geschoben. Kohl war nicht gross genug für diese Aufgabe.

    Die Folgen, dass die alte Ostzone einfach wie eine Kolonie vereinahmt wurde, plagen uns heute noch aufmannigfaltige Weise. Eine schlimme Folge ist auch, dass die BRD kein richtiges frei und direkt gewähltes Parlament hat, sondern eine Art Volkskammer 2, in der die Hälfte, und das ist leider die stärkere Hälfte, sich aus entsandten Parteifunktionären zusammensetzt. Daher auch die absurde Zahl von über 700 Paramentarien. Die Hälfte würde für ein Land dieser Grösse reichen, und das ist rein zufällig (?) die Zahl der entsandten Funktionäre. Die andere Hälfte, das sind die gewählten Amateure, die man halt so mitlaufen und mit
    Aktenschaufeln beschäftigt.

    Das GG war ein Diktat der Besatzungsmächte. Besseres war damals nicht erreichbar, wenn man wieder auf die Beine kommen wollte. Wenn aus D wieder ein respektables und blühenes Gemeinwesen werden soll, muss da der Hebel angestzt werden. Man kann nur hoffen, dass es nicht die Brechstange brauchen wird.

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    • Michael Stöcker
      Michael Stöcker sagte:

      @ Bauer

      „Es gibt im Leben des Einzelnen und auch von Nationen offene Momente, deren Entscheidung oft unauffällig daherkommt, deren Folgen aber das ganze spätere Leben beeinflussen.“

      Da stimme ich Ihnen voll und ganz zu.

      „Für D war dieser Moment, oder soll man es einen nicht gleich wahrgenommenen geschichtlichen Kippunkt nennen, die Wiedervereinigung 1991.“

      Die Bedeutung dieses (Kipp)Punktes ist sicherlich nicht zu unterschätzen. Der viel bedeutendere Kipppunkt war jedoch die weltweite Finanzialisierung. Der Boden hierfür wurde bereits in den 70er Jahren geebnet. Richard Vague bringt es in seinem TED-Vortrag auf den Punkt: https://youtu.be/wuonrlKefRM

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      • Rolf Peter
        Rolf Peter sagte:

        @Bauer

        Eine neue Verfassung macht nur Sinn, wenn sie in einer Art „Stunde Null“ entworfen werden kann, z.B. nach einer Revolution, einem (verlorenen) Krieg oder einem gesellschaftlichen Kollaps. Dann koennen sich die meisten auf faire Entscheidungsprozesse, Schutzmechanismen und gewisse „Versicherungen“ verstaendigen.
        In einer entwickelten Gesellschaft, in der ein Neuanfang nicht zwingend notwendig ist, waere das Resultat ein umfangreiches Buch, das nicht nur Prozesse festlegt, sondern auch Ergebnisse, weil keine der fest installierten Interessengruppen ihren Besitzstand aufgeben will. M Ergebnis waere das Land noch verknoecherter und noch weniger flexibel, als es ohnehin schon geworden ist.

    • Michael Stöcker
      Michael Stöcker sagte:

      Außer Flassbeck scheint dies aber kein weiterer Ökonom in Deutschland zu verstehen; von dem juristischen „Fachpersonal“ in Berlin ganz zu schweigen. Allerdings sollte Flassbeck noch mehr auf Investitionen setzten als auf Bürgergeld: https://www.relevante-oekonomik.com/2024/02/20/fuer-die-unternehmen-gibt-es-nichts-gutes-ausser-man-tut-es/

      Was eine Verfassung gegenüber einem Grundgesetz hieran ändern sollte, das erschließt sich mir nicht. Aber vielleicht haben Sie ja noch ein paar Argumente in petto, die mich überzeugen können.

      LG Michael Stöcker

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      • Beobachter
        Beobachter sagte:

        Flassbeck kapituliert aber auch mehr oder weniger: “Man mag als Politiker, der sich zur Wahl stellen muss, einwenden, es sei doch bei der derzeitigen Einstellung der deutschen Bevölkerung zu solchen Fragen praktisch unmöglich, mit einer wirtschaftspolitischen Kehrtwende auch nur einen Blumentopf zu gewinnen. Das ist vermutlich richtig.”

      • Christian Anders
        Christian Anders sagte:

        @Beobachter

        Wenn das stimmt – und ich glaube das auch ohne es sicher zu wissen – bleibt nur eins: Sich mit einem Programm wählen lassen, das man später konterkariert und dann sicher wieder abgesägt wird. Was man in der Zeit schafft, bis die Säge greift, muss dann wirken.

        Wenn Flassbeck recht hat, würden an diesem Punkt auch keine Volksabstimmungen helfen, btw.

      • PW
        PW sagte:

        “Außer Flassbeck scheint dies aber kein weiterer Ökonom in Deutschland zu verstehen”

        Als Unternehmer soll ich mit meinen Steuern über den Wasserkopf mir meine dem Wasserkopf untertänige Kundennachfrage finanzieren.
        Genau mein Humor.😍

        Warum nicht gleich die Ware an die Leut verschenken?
        Dann sparen wir uns wenigsten die heiße Umluft im Wasserkopf.

        PS: Die EU und D setzt weniger auf Finanzialisierung, als auf exponentiellen Overhead, um den Klein- und Mittelstand (und Bauern) zu Gunsten von Wettbewerbern , die den Overhead stemmen können, zu ruinieren.

      • weico
        weico sagte:

        @Beobachter

        “Flassbeck kapituliert aber auch mehr oder weniger:”

        Flassbeck kann nicht wissen,wie die derzeitige Einstellung der deutschen Bevölkerung ist !

        Sowas kann man sehr nur wirklich herausfinden,wenn man die Leute über solche Sachfragen abstimmen lässt.

        Aber gerade davor …bzw.vor ihrem Machtverlust..haben die Parteien ja eine riesen Angst !

        Ergo:
        Das jetzige Parteiensystem ist völlig veraltet und nicht mit der modernen neuen Zeit/Gesellschaft in Einklang zu bringen…und die Mitgliedschaft in der EU hemmt die Entwicklung und die Eigeninteressen des eigenen Landes.

        Wie heißt es doch so schön und treffend..:

        “Wer nicht mit der Zeit geht… geht mit der Zeit.”

      • Richard Ott
        Richard Ott sagte:

        @Christian Anders

        “Wenn das stimmt – und ich glaube das auch ohne es sicher zu wissen – bleibt nur eins: Sich mit einem Programm wählen lassen, das man später konterkariert und dann sicher wieder abgesägt wird. Was man in der Zeit schafft, bis die Säge greift, muss dann wirken.”

        Wenn das stimmt, wozu brauchen wir dann überhaupt noch eine repräsentative Demokratie? Wahlen von Repräsentanten können keine politischen Maßnahmen mehr legitimieren, wenn die Repräsentanten nach der Wahl regelmäßig etwas völlig anderes machen als das, was sie vor der Wahl angekündigt hatten.

        Das wäre die Bankrotterklärung unseres ganzen politischen Systems.

        “Wenn Flassbeck recht hat, würden an diesem Punkt auch keine Volksabstimmungen helfen, btw.”

        Doch, mit bindenden Volksabstimmungen bekäme das Volk immerhin genau das, wofür es auch vorher gestimmt hat.

      • Bauer
        Bauer sagte:

        @ M. Stöcker

        >> “Was eine Verfassung gegenüber einem Grundgesetz hieran ändern sollte, das erschließt sich mir nicht.”

        Es geht darum, diese Volkskammer 2.0 in Berlin loszuwerden. Das Parlament ist gem. GG nicht frei gewählt. Die Ablösung einer missratenen Regierung ist beinahe ein Ding der Unmöglichkeit. Und so wird eben weitergewirstelt.

        Ob man heute noch den Fehler der bedingungslosen Übernahme der DDR heilen kann, ist da schon eine andere Frage. Ein Versuch wäre aber angemessen.

      • Bauer
        Bauer sagte:

        @ R.Ott

        >> “Wenn das stimmt, wozu brauchen wir dann überhaupt noch eine repräsentative Demokratie? Wahlen von Repräsentanten können keine politischen Maßnahmen mehr legitimieren, …”

        Der ins Parlament entsandte Abgeordnete (Funktionär) geht nicht aus einem Wahlkreis hervor, wo er persönlich Sprechstunden abhält, von seinen Wählern oder Nicht-Wählern angesprochen, bzw. zur Rede gestellt wird, soziale Bindungen und deren Echo hat und seine Qualifikation einer Beurteilung unterliegt. Dann haben randständige Typen und Versager (Beispiele gefällig?) keine Chance mehr.

        Was mir allerdings Sorge bereitet, dass sogar in der Schweiz diese Auslese nicht mehr einwandfrei funktioniert.

      • Richard Ott
        Richard Ott sagte:

        @Bauer

        “Die Ablösung einer missratenen Regierung ist beinahe ein Ding der Unmöglichkeit. Und so wird eben weitergewirstelt.”

        Eine Regierung abzulösen, geht formal schon. ;)

        Aber in der Praxis bedeutet das mittlerweile nur noch, dass ein paar Köpfe einer bestimmten Partei durch austauschbare Vertreter einer anderen Partei des Parteienkartells ersetzt werden, die dann die gleiche Politik weiter fortsetzen.

        Das kann das Volk nur noch von außen reparieren, indem es den Parteien ihre Privilegien entzieht, ein neues Wahlrecht ohne Parteilisten schreibt und Volksabstimmungen einführt. Das Parteienkartell selbst wird sich selbstverständlich gegen jeden dieser Versuche erbittert wehren, deswegen sind auch Änderungen am existierenden Grundgesetz in diese Richtung nahezu aussichtslos.

      • Richard Ott
        Richard Ott sagte:

        @Bauer

        “Der ins Parlament entsandte Abgeordnete (Funktionär) geht nicht aus einem Wahlkreis hervor, wo er persönlich Sprechstunden abhält, von seinen Wählern oder Nicht-Wählern angesprochen, bzw. zur Rede gestellt wird, soziale Bindungen und deren Echo hat und seine Qualifikation einer Beurteilung unterliegt. Dann haben randständige Typen und Versager (Beispiele gefällig?) keine Chance mehr.”

        Kommt auf die Details im Wahlrecht an. Vor allem, wie die Wahlkreise zugeschnitten sind und wer in ihnen lebt. Es wird wohl grundsätzlich so sein, dass ein Wahlkreis voller Idioten auch in einem reinen Mehrheitswahlrecht keinen intelligenten Abgeordneten ins Parlament schickt, dafür gibt es ja auch wieder reichlich Beispiele aus UK und den USA. (Wobei die USA da als Vergleich ein bisschen unfair sind, da sprechen sich die beiden dominanten Parteien ja oft so ab, dass sie beide linientreue und leicht führbare Idioten für einen Wahlkreis aufstellen. Das würde in UK schneller bestraft werden, da gibt es zumindest noch ein wenig mehr Parteienkonkurrenz als in den USA.)

        Hier zur Illustration Maxine Waters (seit über 30 Jahren Abgeordnete der Demokraten fürs Repräsentantenhaus aus einem Wahlkreis im Süden von Los Angeles, wegen ihrer Intelligenz wird sie offensichtlich nicht immer wieder aufgestellt, aber dafür bringt sie viel “Diversity”) wie sie daran scheitert, im Finanzausschuss das Konzept von Bonitätsscoring zu verstehen:
        https://www.youtube.com/watch?v=ppGiWVUUGtY

      • weico
        weico sagte:

        @Bauer

        “Was mir allerdings Sorge bereitet, dass sogar in der Schweiz diese Auslese nicht mehr einwandfrei funktioniert.”

        Solches liegt aber nicht unbedingt am System ,sondern eher in der gesellschaftlichen Entwicklung.

        Auch in der Schweiz herrscht …auch dank hoher Migration…immer mehr ein politischer Kampf zwischen Stadt und Land.

        Für Außenstehende mag das Milizpolitiksystem etwas Gewöhnungsbedürftig erscheinen bzw. ebenso die tiefe Wahlbeteiligung ….wie für diese Deutsche Neuzuzügerin.

        https://www.watson.ch/schweiz/kommentar/657637170-die-schweizer-wahlen-2023-aus-deutscher-sicht-warum-so-kompliziert

    • Alexander
      Alexander sagte:

      @Bauer

      Wer niemals souverän war (W.Schäuble),
      der entschied auch niemals über seine Zukunft,
      insofern ist es müssig nach zu denken, wann die Gesellschaft falsch abbog***.

      Heute ist der Bundesbürger zumeist kein Produzent mehr, sondern mehrfach transferabhängig
      in einem der Ur- u. Produktion bzw. Dienstleistung nachgelagerten Sektor. Alle Bedürfnisse an den Staat werden von seinen Konsumenten definiert, was Wettbewerbsfähigkeit in Steuern- und Beiträgen nahezu ausschließt.
      Höhepunkt der Globalisierungslüge war der Import von geschenkten Menschen,
      weil man sich sogar für eigene Kinder zu schade ist, kostet Nachwuchs etliche Konsumpunkte.

      Während sich alte weiße Männer, wie Daniel Stelter, abmühen auf unausweichliche Folgen
      hinzu weisen…..spottet die Mehrheit in der wissenschaftlichen Annahme, die BRD sei unbesiegbar.

      ***falsch abgebogen ist die Gesellschaft, wenn sie Existenzen wie Ricarda Lang hervorbringt, die ohne sichtbare Qualifikaton Politik zu legitimieren scheint, kongruent mit dem Rest der Parteiendemokratie.

      Selbst jetzt, wo die Kernschmelze geschieht, verbleibt alles in einer Ruhe,
      die nur eine einzige Ursache hat, Kompetenz.

      Antworten
      • weico
        weico sagte:

        @Alexander

        “Wer niemals souverän war (W.Schäuble),
        der entschied auch niemals über seine Zukunft,
        insofern ist es müssig nach zu denken, wann die Gesellschaft falsch abbog***.”

        Leider sind auch die meisten Medien nicht mehr so souverän ….sondern ganz auf Transatlantik -bzw. Klimakurs eingeschworen.

        Die meisten Medien sind schlicht zum Gehilfen und Dprachrohr des Staates verkommen .
        Die eigentliche Aufgabe der 4. Macht…wahrhaftige Berichterstattung,Kontrollfunktion über die 3 anderen Staatsgewalten usw…verkümmern immer mehr.
        Vielleicht sollten die “Medienschaffenden” mal den wiki-Artikel …”Vierte Gewalt” durchlesen,wass eigentlich ihre Aufgabe wäre …!

        Nicht umsonst ist ja gerade der Begriff Lügenpresse bzw.Lobbypresse in Deutschland besonders populär…wenn man die Entwicklung von manchen Zeitungen anschaut.Besonders krass am “Spiegel” zu erkennen.

        Nebenbei:
        Mal wieder eine schöne Zusammenfassung aus dem NATO- Osterweiterungsgebiet..von Hr.Gerassimow

        https://twitter.com/NikGerassimow/status/1760008604550345000

      • Alexander
        Alexander sagte:

        @Nachtrag

        Die Angst vor Wohlstandsverlust hat bewirkt,
        dass in der BRD heute jeder jeden opfert, seinen Wohlstand verlängern.

        Die Dummen glauben in ihre Mission, alle übrigen sind opportunistisch.

        Was man so opferte:
        – ungestörte Familien (Überwachung durch Kindergärtnerinnen)
        – alle Bildungsstandards min. seit Bologna + Überwachung durch Lehrkräfte
        – zahllose produktive Arbeitsplätze, vgl. Heinsohn (Optik, Schwerindustrie, Elektronik..u.a.m.)
        – Grenzen
        – Sozialstaat als Einzahlungsgemeinschaft
        – Wehwilligkeit
        – Gesundheit durch Immunisierung von experimentellen Kindern
        – Frieden

        Jetzt werden ganze Sektoren geopfert (Energie, Kfz, Bau, Gesundheit, Landwirtschaft)
        und absolut niemand nimmt Notiz.

        Alles simuliert nur noch das “weiter so”.

    • weico
      weico sagte:

      @Bauer

      “Wenn aus D wieder ein respektables und blühenes Gemeinwesen werden soll, muss da der Hebel angestzt werden.”

      Exakt …und sehr schön beschrieben .

      Die Durchsetzung des GG Art.146 ist längst fällig .Damit könnte das Volk die Macht der Parteienoligarchie endlich wirksam beschneiden.

      Wenn nur eine Partei mehr Demokratie/eine neue Verfassung fordert , wird sie von der Alt-Parteienoligarchie bzw. vom System der Parteiendemokratie schlicht nur abgestraft.

      Die AfD hat es ja versucht:
      https://afdbundestag.de/entwurf-eines-gesetzes-zur-einfuegung-von-elementen-direkter-demokratie-in-das-grundgesetz-2/

      Das Ergebnis ist ja bekannt !

      Es ist nur zu hoffen,dass die Neuparteien bzw. besonders die Werteunion nun ebenfalls auf die Durchsetzung des GG pochen ….bevor das Volk
      mit der Brechstange die Parteienmacht knackt.

      Antworten
  3. Richard Ott
    Richard Ott sagte:

    bto: “Wenn ein deutscher Politiker spricht, sagt er als Erstes immer: ‘Ein reiches Land wie Deutschland sollte …’ – dann können sie ergänzen, wie Sie wollen: Das Weltklima retten, die Armen der Welt retten, als Vorbild vorangehen, irgendeinen Quatsch machen.”

    Also, als großer Freund der Erforschung des Weltalls finde ich persönlich:

    Ein reiches Land wie Deutschland sollte Indien und China unbedingt noch viel mehr Entwicklungshilfe zahlen – dadurch können die nämlich mehr von ihrem eigenen Staatsbudget in ihr Raumfahrtprogramm stecken!

    Beam me up, Annalena!

    Antworten
  4. foxxly
    foxxly sagte:

    bto: Wir haben be­schlossen, nicht mit­zu­spielen (passender titel)

    es ist wohl offensichtlich, dass die ampelregierung (in fortsetzung von bk merkel), verstärkt die destabilisierung und zerstörung von wirtschaft und gesellschaft betreibt, um anschließend die gewünschte transormation in den great reset her zu stellen.

    der ampelpolitik kann es nicht schnell und gründlich genug gehen, mit ihren vorhaben.
    ihre gesetze und vorschriften werden immer verrückter und irrer.

    einiges davon hätte man auch durchaus schon vor deren wahl erkennen können!

    Antworten

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