Versuch der Sachlichkeit in der Klimadebatte

Heute Morgen bin ich erneut Gast bei WeLT-TV, um erneut über die Klimaschutzpolitik der Regierung zu sprechen. Grund genug für mich, meine Gedanken zu dem Thema nochmals kurz zu Papier zu bringen bzw. als Morgenlektüre für meine Leser bei bto:

Zunächst die Feststellung, dass ich, wie auch erwartet, einige Kritik für den gestrigen Beitrag mit den „grünen Taliban“ einstecken musste. Rückblickend hätte ich noch klarer machen müssen, dass ich

  • hier zunächst zitiert habe und es nicht meine Worte sind.
  • nicht alle, die sich für bessere Umwelt und Klimaschutz engagieren, für Taliban halte, sondern nur eine sehr kleine, aber lautstarke Minderheit, die allerdings dabei ist, die Medienbühne zu besetzen.
  • die Grünen als Partei ebenfalls nicht für radikal halte, wenngleich mir ihre Politik in vielen Bereichen nicht zusagt: zu viel Verbote, zu wenig Anreize, zu wenig Rücksicht auf die ökonomischen Grundlagen, die die Voraussetzungen für besseren Umweltschutz sind, schlechte Bildungspolitik (siehe Leistungsverfall in Baden-Württemberg) und die Befürwortung von Enteignungen. Gefallen tun mir hingegen die Überlegungen für einen Staatsfonds, allerdings wäre auch hier über die konkrete Ausgestaltung zu reden.

Was mich zu den Gedanken zum Klimaschutz führt:

  • Ich weiß, dass die These von der menschengemachten Klimakrise umstritten ist. Ich habe auch gelesen, wie die 97-prozentige-Zustimmungsquote zu der Aussage berechnet wurde. Dennoch habe ich beschlossen, die These des menschengemachten Klimawandels und der Rolle von CO2 in diesem Zusammenhang als gegeben anzunehmen.
  • Darauf basierend geht es mir ausschließlich darum, wie Deutschland einen Beitrag zur Reduktion des CO2-Ausstoßes in der Welt beitragen kann.
  • Dabei geht es mir um die ökonomischen Grundsätze von Effektivität (also bringt die Maßnahme etwas) und Effizienz (bekommen wir pro Euro den maximalen Effekt).
  • Und dies betrachte ich mit Blick auf ein Land, dessen Anspruch es sein sollte, mehr als zwei Prozent (nämlich den heutigen Anteil an den weltweiten CO2-Emissionen) zu reduzieren. Schließlich sind wir eine Technologienation.

Womit wir schon bei den Problemen der heutigen Politik sind:

  1. Es gibt einen einseitigen Fokus auf die Vermeidung von CO2, aus dem dann abgeleitet wird, dass wir „unser Leben ändern“ und „verzichten“ müssen. Meines Erachtens ist das falsch, weil es mit zunehmendem Verzicht zu immer größerer Unzufriedenheit kommen wird. Vor allem dann, wenn dieser mit Wohlstandsverlusten hierzulande verbunden ist und das ohne den erwünschten Klimaeffekt, weil Arbeitsplätze und CO2-Austoß nur an anderen Orten sind. Auch dürfte es eine andere Flucht geben, nämlich die jener, die es sich leisten können, in weniger restriktive Länder. Um es klar zu sagen: Verzicht wird nur mit Zwang funktionieren, was ab einem bestimmten Punkt die Bürgerfreiheiten einschränkt.
  2. Es gibt eine ineffiziente Mittelverwendung. Ich habe das ausführlich schon hier besprochen: → hartaberfair zur Klimapolitik: was ich gern gesagt hätte Wir fördern bei der Gebäudesanierung jenes, was am teuersten ist und am wenigsten bringt. Wir haben 82 Milliarden Euro ausgegeben für die Förderung der Photovoltaik und damit rund zwei Prozent des hiesigen CO2-Austoßes gespart – und eine Industrie für China gefördert. Wir zahlen 40 – eher wohl 80 Milliarden – für den Ausstieg aus der Kohle, während andere Länder wie UK dies mit Abgaben hinbekommen und sogar Geld einnehmen.
  3. Es ist zudem eine ineffektive Mittelverwendung. Im Falle des Kohleausstiegs führt es über günstigere Zertifikatspreise nur zu einer Verlagerung der Emissionen in das Ausland. Der Effekt für das Weltklima ist also null. Nur bei uns wurde viel Geld ausgegeben. Im Ranking des Weltwirtschaftsforums belegen wir einen der hinteren Plätze, wenn es um die erneuerbaren Energien geht, nachdem wir schon bis heute mehr als 200 Milliarden dafür ausgegeben haben und bis 2025 insgesamt rund 500 Milliarden, mehr als 6.000 Euro pro Kopf der Bevölkerung.

Nun könnte man meinen, die Politik hat aus diesen Fehlern gelernt. Weit gefehlt, wie das Klimapaket der Bundesregierung zeigt. So schrieb ich bei Cicero → Die neue deutsche Planwirtschaft

  • Anhebung der Pendlerpauschale: Will man Menschen dazu anreizen, weniger Benzin oder Diesel zu verbrauchen, ist es naheliegend, den Preis dafür zu erhöhen. Erhöht man im Gegenzug die Pendlerpauschale, ergibt sich nicht der gewünschte Effekt. Letztlich ist es dann nur eine Umverteilung von der linken Tasche in die rechte Tasche. Besser wäre es, allen Bürgern mehr Geld zur freien Verfügung zu lassen. Vielleicht würde ein Pendler sich dann eine Wohnung in der Stadt leisten können und müsste gar nicht mehr pendeln.
  • Begrenzung der Umlagefähigkeit: Die Politik will die gestiegenen Heizkosten nicht einseitig bei den Mietern anfallen lassen, sondern den Vermietern einen Anteil der Kosten übertragen. Vermutlich erfolgt das über eine prozentuale Beteiligung des Vermieters an den Kosten für Öl oder Gas. Was theoretisch einen Anreiz für Investitionen des Vermieters schaffen soll, dürfte sich in der Praxis als Investitionsbremse herausstellen. Denn selbst mit dieser Regelung ist es wirtschaftlich für die meisten Vermieter nicht attraktiv, diese Investitionen zu tätigen. Die Ersparnis ist schlichtweg auf absehbare Zeit noch zu gering. Gepaart mit Mietpreisbremse und Mietendeckel wird es damit für private Vermieter immer unattraktiver, in ihren Bestand zu investieren. Sie werden vielmehr versuchen, durch Einsparungen an anderer Stelle den Einnahmenausfall wettzumachen.
  • Steuerliche Förderung energetischer Gebäudesanierung: Zwar soll die energetische Erneuerung bei Gebäuden steuerlich gefördert werden und dies sogar „technologieoffen“, doch steht die Förderung in keinerlei Relation zu den erforderlichen Investitionen. Wer beispielsweise für 200.000 Euro die Fenster erneuert, darf – so die Idee – auf drei Jahre verteilt in Summe 40.000 Euro von seiner Steuerschuld abziehen. 160.000 Euro bleiben also das eigene Investment, das sich auf absehbare Zeit nicht lohnt. Ohnehin dürften die Preise von Fenstern und anderen Materialien wie schon bei früheren ähnlichen staatlichen Programmen um mindestens diese Steuerersparnis steigen, was das Ganze noch unattraktiver macht.
  • Erhöht werden die Zuschüsse für die energetische Sanierung, ohne allerdings etwas an der Tatsache zu ändern, dass wir schon heute „das am stärksten fördern, was am teuersten ist und am wenigsten bringt“, wie Mieterbund und Hauswirtschaft kürzlich in einer gemeinsamen Studie feststellten. Das Gegenteil von effizient und effektiv.
  • Verbot von Ölheizungen: Abgesehen davon, dass sich das Klima wohl nicht so schnell so stark erwärmen dürfte, dass wir nicht mehr heizen müssen, dürfte es nicht möglich sein, überall auf Ölheizungen zu verzichten. Warum sollten wir das auch tun, gibt es doch bereits erfolgversprechende Versuche, mit Algen im Meer völlig klimaneutral synthetische Kraftstoffe herzustellen. Was spräche dagegen, diese zu verwenden? Hier weiß die Politik wieder einmal besser, welche Technologie sich durchsetzt. Doch woher? Übrigens: Bei Neubauten liegt nach Daten des Statistischen Bundesamtes der Anteil der Ölheizungen bei 0,6 Prozent.
  • Elektroauto als Lösung: Sieben bis zehn Millionen Elektroautos sollen bis 2030 auf deutschen Straßen rollen, ungeachtet der ungelösten Frage, woher der Strom kommen soll und zudem ohne Rücksicht auf die durchaus vorhandenen ökologischen Nebenwirkungen dieser Technologie. Steuerlich profitieren vor allem jene davon, die sich dann große Hybridautos kaufen, die im Benzinbetrieb nach Tests deutlich mehr ausstoßen als reine Diesel oder Benziner, auch weil sie deutlich schwerer sind.
  • Batteriefabrik: Passend dazu soll der Aufbau einer eigenen Batterieproduktion gefördert werden. Würde sich das lohnen, hätten die hiesigen Automobilhersteller sicherlich auf eigene Initiative gehandelt. Ein weiteres mögliches Milliardengrab wie bei der Solarindustrie zeichnet sich ab.
  • Stärkung des Schienengüterverkehrs: Das ist ein Beispiel für eine Maßnahme, die die Politik schon seit Jahren hätte angehen können. So haben die Schweizer mit dem Gotthard-Tunnel (in der Zeit und im Budget!) ihre Hausaufgaben für die Route Rotterdam-Genua gemacht, und selbst die Italiener sind schon recht weit. Deutschland hingegen liegt hier Jahrzehnte zurück. Verantwortlich? Richtig, genau jene, die heute das Klima retten wollen.
  • Erhöhung der Luftverkehrsabgabe: Obwohl der innerdeutsche Flugverkehr nur für 0,3 Prozent des CO2-Ausstoßes hierzulande steht, eignet er sich für Symbolpolitik. Denn nur so kann man die Erhöhung der Luftverkehrsabgabe betrachten, ist doch der Effekt garantiert null. Warum? Der Flugverkehr unterliegt schon heute dem europäischen Zertifikatehandel. Die geringere Nachfrage in Deutschland wird den Preis dieser Zertifikate senken, wovon dann vor allem ausländische Fluggesellschaften profitieren. Statt bei uns fallen die Emissionen dann dort an.
  • Kfz-Steuer: Ähnlichen Symbolcharakter hat die Orientierung der Steuer am CO2-Ausstoß von PKW. Eigentlich erfolgt die Besteuerung schon an der Tankstelle. Aber es muss wohl sein, dass der Käufer eines „Spritfressers“ mehr bezahlt, auch wenn er diesen nur an wenigen Wochenenden benutzt. So soll dann soziale Ausgewogenheit signalisiert werden, in Wahrheit führt es zu unnötiger Bürokratie. Richtiger wäre, die Kfz-Steuer abzuschaffen und die Abgaben nur noch am tatsächlichen Kraftstoffverbrauch auszurichten.

Dabei ginge es besser. Berechnungen des BDI (konkreter: meiner Ex-Kollegen von BCG im Auftrag des BDI) kommen zu folgender Aussage: „Insgesamt wären zur Erreichung der deutschen Klimaziele Mehrinvestitionen in Höhe von 1,5 bis 2,3 Billionen Euro bis 2050 erforderlich, also im Durchschnitt etwa 45 bis 70 Mrd. Euro pro Jahr. Bezogen auf das deutsche Bruttoinlandsprodukt bedeuten diese gesamten Investitionen im Durchschnitt einen Anteil von 1,2 bis 1,8 Prozent.“

Dabei basiert diese Rechnung auf der sehr wichtigen Annahme: „Die betrachteten Klimapfade sind volkswirtschaftlich kosteneffizient und unterstellen eine ideale Umsetzung unter anderem im Sinne sektorübergreifender Optimierung und ‘richtiger Entscheidungen zum richtigen Zeitpunkt’. Fehlsteuerungen in der Umsetzung – wie z. B. in der Energiewende durch Überförderungen und die Verzögerung des Netzausbaus beobachtbar – können die Kosten und Risiken erheblich steigen oder das Ziel sogar unerreichbar werden lassen.“ – Und damit haben sie sehr wohl recht! Und das macht am meisten Sorgen, wenn man auf die aktuelle Diskussion blickt.

Aber ein Ziel von zwei Prozent ist für ein Land wie Deutschland nicht ambitioniert genug. Eine Industrienation wie wir, sollte nicht zwei, sondern sechs oder zehn Prozent Beitrag anstreben! Der Politik fehlt jegliche Ambition.

Denn in Technologien liegt erhebliches Potenzial, schreibt auch der BDI: „Mehrere ‘Game-Changer’ könnten die Erreichung der Klimaziele in den nächsten Jahrzehnten potenziell erleichtern und günstiger gestalten (unter anderem Technologien für die Wasserstoffwirtschaft und Carbon-Capture-and-Utilization-Verfahren (…) Sie müssten allerdings mit Priorität erforscht und entwickelt werden.“

Was mich bei dem Thema „Technologie“ so traurig stimmt, ist, dass selbst sehr gebildete Bürger denken, es ginge nicht mit Technologie, sondern nur mit Verzicht. Kürzlich habe ich gelesen, dass man ja die Tötung von Walen zur Erlangung von Lampen Öl nicht verhindert habe, indem man die Lampe etwas weniger hell einstellt (=Verzicht), sondern weil man stattdessen gelernt hat Rohöl zu fördern und zu verarbeiten. So wird es auch diesmal sein.

Zwei Beispiele aus der F.A.Z. von gestern dazu. Zunächst der Bericht über eine neue Studie zur Nutzung von CO2 für produktive Zwecke:→ Studie: Wiederverwertung von CO2 hat großes Potential

  • „(…) auf dem langen Weg zur dekarbonisierten Weltwirtschaft (wird) kein Weg daran vorbeiführen, die ganze technische Bandbreite auszunutzen – also auch Verfahren zur Speicherung und Verwendung von verbrauchtem Kohlendioxid (CO2) weiterzuentwickeln. In welchem Ausmaß das gelingen kann und in Ansätzen längst gelingt, haben Fachleute der Unternehmensberatung Boston Consulting Group (BCG) in einer Studie zusammengetragen.“ – bto: Das ist jetzt allerdings Zufall, dass es erneut BCG ist, die hier rechnen.
  • „Die Zukunft für die Abscheidung, Verwendung und Speicherung von CO2 (Carbon Capture, Utilization and Storage, CCUS) und dessen Wiederverwertung ist verheißungsvoll, das Potenzial für den Einsatz in der Industrie gewaltig. Dass die Verfahren trotz jahrzehntelanger Diskussionen bislang kaum Anwendung finden, sei vor allem den hohen Kosten geschuldet. Das aber ändere sich, denn immer mehr Länder führten eine systematische Bepreisung des CO2-Ausstoßesein. Deshalb suchten Unternehmen in der emissionsintensiven Industrie verstärkt nach Möglichkeiten, steigenden Abgaben aus dem Weg zu gehen.“ – bto: Deshalb ist es richtig, auf ein Preissignal zu setzen.
  • „An erster Stelle stünden Betriebe, die Gas, Ammoniak, Ethanol und andere petrochemische Erzeugnisse förderten respektive verarbeiteten. Für sie lohne sich die Abscheidung und Weiterverarbeitung von CO2 im Verbrennungsprozess schon dann, wenn die Kosten je emittierter Tonne rund 25 Euro betrügen.“ – bto: Hier wird CO2 also genutzt und nicht freigesetzt. Das ist weit besser als nur Speicherung.
  • „(…) die Vereinigten Staaten seien in puncto CCUS-Technologien Vorreiter (…) Der Grund: Ausgerechnet im klimapolitisch gescholtenen Amerika (…) winkt Unternehmen gemäß 45Q-Regelung eine Steuergutschrift von 35 Dollar für jede Tonne CO2, die zur kommerziellen Nutzung weiterverarbeitet wird.“ – bto: Das ist ein schönes Beispiel für effizient und effektiv. Weit mehr als unsere Symbolpolitik, die sich zudem widerspricht.
  • „Wird eine Tonne dauerhaft unter der Erdoberfläche gespeichert, etwa in porösen Sandsteinschichten, gibt es sogar 50 Dollar Steuergutschrift. Darüber hinaus hätten Bundesstaaten rechtliche Hürden abgebaut, in Kalifornien beispielsweise für die Nutzung synthetischer Kraftstoffe im Transportwesen.“ – bto: Die Speicherung ist umstritten, könnte aber für den Übergang Zeit kaufen. Genauso wie die ebenfalls bei uns tabuisierte Idee, die Atomkraftwerke doch ein paar Jahre länger laufen zu lassen.
  • „Auf absehbare Zeit bieten die Vereinigten Staaten die besten Investitionsbedingungen (…) Die Steuergutschrift dürfte den amerikanischen Staat nach ihren Berechnungen mit jährlich rund 3 Milliarden Dollar zu stehen kommen, dafür aber in den kommenden Jahren Investitionen in Höhe von 40 Milliarden Dollar lostreten. Die potenzielle Einsparmenge in Amerika taxieren sie auf 70 Millionen Tonnen CO2 im Jahr.“ – bto: Zum Vergleich – wir haben 82 Steuermilliarden aufgewendet, um einen ungefähr gleich großen Effekt mit Photovoltaik zu erzielen. Wer ist nun effizient? Wir sicherlich nicht.
  • „Langfristig aber sei mit deutlich höheren Einsparmengen durch CCUS zu rechnen, sind die Autoren überzeugt. Mit 16 Milliarden Tonnen im Jahr gehen sie noch mal deutlich über die von der Internationalen Energieagentur errechneten 9,4 Milliarden Tonnen im Jahr hinaus, die bis zum Jahr 2060 zum Erreichen des 2-Grad-Ziels vonnöten seien. Möglich machen dürfte es ein steigender CO2-Preis – im europäischen Emissionshandel, aber auch in China, wo vom kommenden Jahr an ein ähnliches Zertifikatesystem startet, wenn auch zunächst nur für die Betreiber von Kohlemeilern. Doch gerade für diese lohnen sich laut BCG-Studie Investitionen in CCUS schon von einem Tonnenpreis von 40 Dollar an. Ist er höher, werde es auch für Gaskraftwerksbetreiber sowie die Baustoff-, Aluminium-, Eisen- und Stahlindustrie rentabel; für Raffinerien und Hersteller von Zement sogar schon früher.“ – bto: Das führt zur Frage, warum in aller Welt geben wir 80 Milliarden für den Kohleausstieg aus?

Nun zum zweiten Beispiel, ebenfalls aus der F.A.Z. von gestern. „Diesel aus Abfall soll den Verbrennungsmotor retten“ ist dort zu lesen. Berichtet wird von dem finnischen Unternehmen Neste, welches Diesel und Kerosin auf Basis von tierischen Fett-Abfällen entwickelt. Das Unternehmen wächst rasant und profitiert auch vom europäischen Zertifikatehandel. Das Klima profitiert.

Was dann zum bekannten Fazit führt:

  1. Geld bitte ausgeben, um Technologien zu fördern und die öffentliche Infrastruktur zu fördern. Nicht zur Abwicklung alter Industrien wie z. B. der Kohle.
  2. Belastungen über CO2-Zertifikate und dort wo noch nicht europaweit möglich über planbare Besteuerung.
  3. Erst in die Infrastruktur investieren, bevor man über Belastung umsteuert. Denn sonst trifft es vor allem jene, die eben nicht ausweichen können. Das ist sozial ungerecht und gefährdet die Akzeptanz für das Ziel.
  4. Ganzheitliches Konzept statt wirre Einzelmaßnahmen. Denn: Die Politik weiß es nicht besser als der Markt und hat das bewiesen!
  5. Deshalb auch technologieoffen. Nein, auch hier wissen Politiker nicht, was die Zukunft bringt. Deshalb sollte man Forschung fördern.
  6. Politik muss auch an die Effekte anderer Maßnahmen denken: Zuwanderung erhöht Wohnungsnachfrage. Wenn nicht gebaut wird, müssen die Preise steigen. Energetische Erneuerung kostet, wenn man diese Kosten nicht wieder einspielen kann als Vermieter (Umlage) und Mieter (weniger Energiekosten), dann passiert es gar nicht. Macht nur Sinn, wenn man so einen erhöhten Druck für Enteignungen aufbauen will. Bei der CDU denke ich, will man das (noch?) nicht.
  7. Abkehr von der schwarzen Null, durchaus auch mit der Bereitschaft eine Finanzierung durch die EZB zuzulassen. Dann können wir die ökonomische Eiszeit und die klimatische Erwärmung in einem Zug bekämpfen.
  8. Klimaschutz statt Ideologie. Was beispielsweise zur Frage führen muss: sollten wir doch die Laufzeiten der Atomkraftwerke verlängern? Keine neuen bauen aber die vorhandenen nutzen? Die Schweiz hat das gerade beschlossen, Frankreich liegt auch wegen der Atomkraft viel besser beim CO2-Ausstoss als wir.

Das alles ist weder neu noch revolutionär noch vollständig. Aber das Problem ist, dass die Diskussion zu sehr aufgeheizt ist, wozu die eingangs erwähnten „Radikalen“ einen entscheidenden Beitrag leisten. Vermutlich mit einem anderen Interesse als nur dem Klimaschutz.

→ welt.de: „Mit Blick auf die Umwelt ist die Rezession ein Segen“, 1. Oktober 2019

Kommentare (47) HINWEIS: DIE KOMMENTARE MEINER LESERINNEN UND LESER WIDERSPIEGELN NICHT ZWANGSLÄUFIG DIE MEINUNG VON BTO.
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    Walter Roth sagte:

    Dem obigen Artikel stimme ich gerne zu.

    Aber hier möchte ich noch auf etwa hinweisen was man lesen sollte.
    Der Blog oder die Initiative ist seit langem bekannt, sie wêrden aber Medial unterdrückt.

    Die 6 ausgezeichneten Punkte sind hier zu finden.
    ——————————————————

    Klimamanifest von Heiligenroth

    https://www.klimamanifest-von-heiligenroth.de/wp/

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      troodon sagte:

      Tja Herr Roth,
      dann komme nicht umhin, nochmals aus dem von Ihnen selbst in einem anderen Thread verlinkten Varenholt Artikel zu zitieren:
      „Nur ein kleiner Rest schließt den Einfluss des Menschen ganz aus – das sind Dummköpfe. „

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      Christian Anders sagte:

      Auch ich empfehle, dort mal vorbei zu schauen und dabei seinen eigenen Verstand, möglicherweise garniert mit physikalischem Wissen und methodischer Denkweise, eingeschaltet zu lassen.

      Der Wert des Ganzen erschließt sich dann von ganz alleine.

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    RW sagte:

    Hier meine Anzeige beim Generalbundesanwalt, Herrn Plasberg, Friday for future, und die Grünen sind auch informiert.
    Sehr geehrter Herr Frank,
    hiermit stelle ich Anzeige gegen Dr. Daniel Stelter wegen Volksverhetzung. Er stellt öffentlich in seinem Blog „Think beyond the Obvious“ „Klimaschützer“ als „grüne Taliban“ dar. Wir haben gestern in Halle gesehen, was geschieht, wenn solchem Treiben nicht Einhalt geboten wird.
    Den Blog habe ich angefügt.
    Mit freundlichen Grüßen

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      Walter Roth sagte:

      RW, sie sind ein Idiot und ein Klimataliban dazu.

      Und sie wollen das Verbrechen in Halle dazu nutzen um ihre feige Einstellung zu rechtfertigen.
      Nun ja, solche Typen gabs im Nationalsozialismus zu Hauff.

      Wenn Halle also berechtigt um Anzeigen zu verfassen, tja dann müssten zehntaisende Anzeigen verfasst werden, gegen Merkel deren offenen Grenzen und ihre Einwanderer…… Lesen Sie mal die Kriminalstatistiken.

      Da ists auch zu finden.
      https://www.google.com/maps/d/viewer?mid=1sKPTG4QX60NOzWOn5ZRf7zRaBrs&ll=51.672555147127134%2C9.71112304999997&z=5

      „Der schlimmste Mann im ganzen Land, das ist und bleibt der Denunziant“.
      …………………….Sagte man schon damals, wenn wieder einer zur Gestapo lief um jemanden anzuschwärzen.

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        Walter Roth sagte:

        Autsch….

        da habe ich in der Eile wohl nur überflogen……. denn Frank Plasberg den Schnorrer denn kenne ich als Schweizer auch noch irgendwie.

        Ich nehme meinen Kommentar zurück..
        Entschuldigung

        Tja, bin wohl schon etwas vorbelastet, denn solche Kommentare gab man mir selber schon oft…. sehe also wohl etwas zu schnell Rot.

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    MJ sagte:

    Eine Versachlichung tut in der Tat Not. Dazu gehört auch der Blick auf die Größenordnungen der CO2-Emittenten. Beispielsweise hier: https://energieinnovation.blogspot.com/2019/08/wann-ist-peak-co2-erreicht.html
    Der BP Statistical Review of World Energy entnimmt man, dass in den OECD-Ländern der CO2-Ausstoß zwischen 2007 und 2017 um 1% jährlich gesunken ist, während er in den Nicht-OECD-Ländern im selben Zeitraum um mehr als 2% jährlich zugenommen hat. Der Peak-CO2 ist noch lange nicht erreicht.

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    Ulrich Remmlinger sagte:

    Herr Stelter argumentiert analytisch und rational, seine Argumente sind in sich schlüssig und trotzdem will der Mainstream davon nichts wissen.
    Es geht nämlich schon lange nicht mehr um das Vernünftige, um den Gebrauch des Verstandes, sondern es geht nur noch um Emotionen.
    Wohin die Reise letztlich gehen soll, wird in diesem Artikel in seltener Offenheit dargestellt:
    https://taz.de/Statusverlust-des-Westens/!5628531/
    Es geht darum, die westliche, weiße Vorherrschaft zu brechen, die Neid erzeugt und die als ungerecht und provozierend empfunden wird. Das ist bis jetzt zwar nur eine Minderheitenmeinung, aber alles „Framing“ der Politik und der Medien deutet bereits in diese Richtung. In USA an den Unis kann man bereits ein weiter fortgeschrittenes Stadium besichtigen. Das ganze zielt auf einen Endzustand, der sich, frei nach Scholl-Latour, als „Deutschland wird zu Kalkutta“ beschreiben läßt. Damit die weiße Bevölkerung die Verschlechterung ihres Lebensstandards akzeptiert, muß sie von ihrer Sündhaftigkeit überzeugt werden und Buße tun. Dafür ist der Klimawandel ein geradezu geniales Konzept. Auch die Migration, die vom UN-Sekretär Guterres zur „Angleichung der Lebensverhältnisse“ gepriesen wird, dient diesem Ziel.
    Ich glaube nicht an eine Verschwörungstheorie, ich sehe eher im Westen eine idealistische Gefühlswallung mit dem Ziel „Gutes zu tun“, die große Teile der westlichen Bevölkerung ergriffen hat. Dies wird ergänzt durch die aggressiven Forderungen der nicht-westlichen Menschen, die auch etwas vom Kuchen abhaben wollen und zwar sofort, unter Vermeidung des mühsamen Wegs der Entwicklung, den wir gehen mußten.

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    qed sagte:

    „Ich weiß, dass die These von der menschengemachten Klimakrise umstritten ist. Ich habe auch gelesen, wie die 97-prozentige-Zustimmungsquote zu der Aussage berechnet wurde. Dennoch habe ich beschlossen, die These des menschengemachten Klimawandels und der Rolle von CO2 in diesem Zusammenhang als gegeben anzunehmen.“

    Man kann nicht einfach beschießen, was wahr ist oder nicht, wenn man ernst genommen werden will, Herr Stelter. Erst recht nicht, wenn man die schlichte Statistik-Lumperei im „97 % aller Wissenschaftler…“-Hype erkannt hat, ein „Climate-gate“ gleich zweimal als großangelegter vorsätzlicher Betrug aufflog wie jetzt endgültig das frei erfundene Hockey-Stick-Märchen des Klimapapstes Michael Mann vor dem höchsten kanadischen Gericht. Lug und Trug, wohin man blickt, das kann man nicht einfach ignorieren, genauso wenig wie das Eingeständnis des IPCC, daß gekoppelte, nichtlineare chaotische Systeme wie das Klima schlicht nicht vorhersagbar sind, seien die Modelle auch noch so schön. Und spätestens, wenn man davon gehört hat, daß vor ein paar Millionen Jahren die CO2-Konzentration 20 mal höher war und die Erde nicht verglühte, sondern eine ganze Serie von Eiszeiten einwarf, müßten einen doch ganz beachtliche Zweifel befallen und niemand, der die Satelitendaten der Nasa über verschwindende Poleiskappen auf dem Mars und einen Temperaturanstieg auf Pluto um 2° innerhalb weniger Jahre zur Kenntnis genommen hat, kann ein menschgemachtes Klima-Armageddon wegen des Spurengases CO2 hienieden in diesem Jammertale niemals als Fakt ansehen, wenn er noch bei Troste ist.
    Es steht außer Zweifel, daß 8 Mrd Menschen enorme Veränderungen vielfältigster Art auf diesem Planeten zur Folge haben, von mir aus auch beim Klima. Die Frage ist aber, in welchem Ausmaß und mit welchen Folgen und dabei bringen einen Glaubensbekenntnisse und Endzeitpropheten der Holy Church of Climate Warming nicht weiter, auch wenn sie sich mit Professorentiteln von politikfinanzierten Einrichtungen schmücken, für jeden Unsinn findet sich heutzutage einen Professor. Und seufz, wenn es hierzulande mal 2° wärmer wäre- gerne!

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      Dietmar Tischer sagte:

      @ qed

      >Man kann nicht einfach beschießen, was wahr ist oder nicht, wenn man ernst genommen werden will,…>

      Hat Dr. Stelter beschlossen, was wahr oder falsch ist?

      Hat er nicht.

      Ich frage mich, was Sie lesen.

      Wenn man wie er mit dem MOTIV für optimierte Veränderung etwas KONSTRUKTIV diskutieren will, dann MUSS man das Bestehende ANERKENNEN als Diskussionsgrundlage.

      Hier:

      Die Gesellschaft will durch eine mehrheitlich gewählte Regierung eine weitreichende, ja sogar umfassende Energiewende.

      Wer das für absoluten Unsinn hält, weil die Prämisse dafür nicht gegeben ist, kann dann zwar immer noch sagen, dass es absoluter Unsinn ist, was die Regierung will.

      Oder er hält den Mund.

      So oder so, er scheidet damit aus der Diskussion aus und hat keinen Einfluss mehr auf die Gestaltung.

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        qed sagte:

        Für seine Außenwirkung hat er das schon. Nachvollziehbar, denn sonst würde das Verdikt des politisch inkorrekten Outlaws sofort auf ihn fallen und er würde von den öffentlich-rechtlichen Journutten nirgendwohin mehr eingeladen, insofern haben Sie mit Ihren Ausführungen recht. Trotzdem ist Ihre arrogante Attitüde mir gegenüber zumindest unangebracht, denn Sie wissen wie Stelter, daß ich recht habe.
        Wahrscheinlich ist es klüger, es auf die Weise Stelters ad absurdum zu führen, wie es bereits Sinn mit denselben Prämissen gemacht hat.
        https://www.youtube.com/watch?v=rV_0uHP3BDY
        In der Tat ist es Fakt, daß eine Mehrheit der „schon länger hier Lebenden“ und bereits jetzt extreme Steuersätze Zahlenden um höhere Steuerknechtschaft bettelt. Bitteschön. Sollen sie es bekommen. Zu gerne ist die Staatin dazu bereit. Mal sehen, wie es ausschaut, wenn eben diese beim Arbeitsamt Schlange stehen und wie bestellt, so geliefert zur Kenntnis nehmen müssen.

      • Avatar
        Dietmar Tischer sagte:

        @ qed

        >Trotzdem ist Ihre arrogante Attitüde mir gegenüber zumindest unangebracht, denn Sie wissen wie Stelter, daß ich recht habe.>

        Sie UNTERSTELLEN mir Arroganz auf Basis dessen, was Sie für richtig halten und von mir an Wissen bezüglich Ihres Wissens erwarten.

        Das ist kompletter UNSINN.

        Denn mit diesem Konstrukt kann ich jedem sagen, er sei arrogant, wenn er mich kritisiert.

        Das ist die Methode der Von-Vornherein-Rechthaber.

        Darauf kann nicht nur dieses Blog verzichten.

        Worum es hier geht:

        Sie haben anhand des Textes eine Aussage über Dr. Stelter getroffen.

        Ich habe Ihnen daraufhin geantwortet, dass diese Aussage nicht durch seinen Text gedeckt ist, Ihre Aussage damit falsch ist.

        Darüber ist zu entscheiden und zwar NUR anhand des Textes und NICHT anhand Ihres tatsächlichen oder nur behaupteten Wissens oder Spekulationen darüber, wer was weiß oder zu wissen habe.

      • Avatar
        Christian Anders sagte:

        @ikkyu

        Wissenschaftliches Arbeiten hat ein ultimatives Ziel: Eine Fragestellung mit wissenschaftlichen Methoden zu untersuchen und zu beantworten. Bei allem was Sie sagen (und manchem widerspreche ich gar nicht), tanzen Sie um den einen relevanten Punkt herum:

        Wäre etwas anderes herausgekommen als der Hockeystick, wenn man mit einer anderen, „korrekten“ PCA gearbeitet hätte?
        Und die Antwort darauf ist NEIN. Ausgerechnet Hans von Storch, den man weder als Klimaalarmisten noch als Freund von Manns sehen kann, hat im Q&A nach dem Wegman-Report darauf hingewiesen: Dass es im Endergebnis keinen Unterschied macht, ob man vorgeschlagene Modifikationen der Methode einsetzt – der Hockeystick bleibt dennoch, was er ist.

        Sie hingegen implizieren dauernd, mit einer korrigierten Methode käme was anderes heraus. Das ist falsch, es wurde nämlich genau das probiert (z.B. mit den Vorschlägen von McIntyre/McKitrick). Heraus kam: Der Hockeystick.
        Erst, wenn man von globalen Datensätzen auf lokale Datensätze (nur England z. B.) umstellt, zerfällt der Hockeystick. Aber dann hat man auch eine andere Fragestellung adressiert, denn es war nach der globalen Temperaturentwicklung gefragt, nicht der von England.

        Das alles wurde dutzendfach vorwärts und rückwärts gerechnet, mit Manns Daten, mit anderen Daten, mit Manns Methode, mit anderen Methoden, in allen beliebigen Kombinationen von Daten und Methoden. Und es kommt für globale Datensätze immer das selbe raus. Sie als Physiker können die Veröffentlichungen alle lesen und verstehen. Wenn sie das denn überhaupt WOLLEN.

        Der Quatsch mit den Daten von Mann die angeblich zurückgehalten werden, die Sie und alle anderen aber entgegen dieser Behauptung seit vielen Jahren frei und öffentlich im Netz finden, wird durch Ihr ständiges Wiederholen nicht wahrer.

        Vielleicht sollte man als Physiker erstmal Fakten von Fake trennen, bevor man andere in Diskussionen über PCAs verstricken will, die nicht mal als Nebenkriegsschauplatz taugen, Begründung s. o.!

      • Avatar
        ikkyu sagte:

        @ C. Anders

        Soweit ich weiß, bezieht sich die Temperaturkurve von Mann auf die nördliche Hemisphäre und nicht auf den ganzen Globus.

        Es ist auch nicht richtig, dass andere Temperaturrekonstruktionen den Hockeystick von Mann bestätigen.
        Vielmehr ist es so, dass die Hockeystick-Kurve ein krasser Ausreißer ist und deshalb auch nicht mehr in den neuen Berichten des IPCC (AR5) aufgeführt wird.

        Das alles und noch viel mehr können Sie hier nachlesen:
        „Earth climate identification vs. anthropic global warming attribution“

        https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1367578816300931

        Zitate:

        „We note that the curve of Mann, called Hockey Stick Graph, deviates significantly from others, which will reflect on the results of the identification.“

        “ It appears that, despite dispersion of the observation data, the thesis of a predominant contribution of human activity to global warming should be revisited in favor of dominant natural contributions: solar activity and internal variability.“

        PS:
        Nach den Enthüllungen von Climategate (Stichwort: „Hide the Decline“) ist es nicht verwunderlich, dass die mit Michael Mann verbundenen „Wissenschaftler“ das Katastrophenszenario bestätigen.

        Es handelt sich wie bei unseren Energiewende-Politikern schlicht um „eskalierendes Commitment“. Die können nie mehr zurück!

      • Avatar
        ikkyu sagte:

        @ C. Anders

        Zur Ergänzung noch ein Paper über die Zuverlässigkeit der Klima-Vorhersagen von Wissenschaftlern.

        „Global Warming: Forecasts by Scientists versus
        Scientific Forecasts“

        https://repository.upenn.edu/cgi/viewcontent.cgi?article=1169&context=marketing_papers

        Zitat:
        „We audited the forecasting processes described in Chapter 8 of the IPCC’s WG1 Report to assess the extent to which they complied with forecasting principles.

        We found enough information to make judgments on 89 out of a total of 140 forecasting principles. The forecasting procedures that were described violated 72 principles.

        Many of the violations were, by themselves, critical.

        The forecasts in the Report were not the outcome of scientific procedures.

        In effect, they were the opinions of scientists transformed by mathematics and obscured by complex writing.

        Research on forecasting has shown that experts’ predictions are not useful in situations
        involving uncertainly and complexity.

        We have been unable to identify any scientific forecasts of global warming.

        Claims that the Earth will get warmer have no more credence than saying that it will get colder.“

      • Avatar
        Christian Anders sagte:

        @ikkyu
        Es wird mir nichts anderes übrig bleiben, als Unsinn als solchen kenntlich zu machen. Von alleine werden Sie sicher nicht aufhören, mit ein paar bekannten Manipulationsmethoden Verwirrung zu stiften.

        – Heraussuchen einzelner kontroverser Studien. Kann man machen, dann muss man aber auch erklären, warum diese Studie methodisch überlegen ist und deshalb vorzuziehen sei.

        – Ausweichen auf Nebenkriegsschauplätze, garniert mit Dropping von Fachwörtern, um die Laien abzuschrecken. PCA hier ein Beispiel.

        – Aufstellen irgendwelcher unbelegten Behauptungen. a) Es kämen deutlich andere Graphen heraus (ohne Erwärmungstrend gar?), wenn man Manns Daten (oder andere Datensätze) bloß mit „korrekten“ Methoden analysiert. b) Mann gäbe seine Daten und Methoden nicht preis (seit Jahren öffentlich und frei zugänglich). c) Da hätte ein hohes Gericht den Hockeystick „abqualifiziert“.
        Dies ist das Reich der Fake-News, besiedelt von Leuten, die sich besonders gerne selbst über Fake-News beschweren.

        – Geraune im Hintergrund: Sogar der IPCC verwendet Manns Graphik nicht mehr. Weil Sie falsch ist? Muss ja wohl, oder?
        (Oder aber weil sie eine 20 Jahre alte Pionierarbeit ist und es mittlerweile viel bessere gibt, aber das wäre zu einfach…)

        – Fehlende Stellungnahme zum zentralen Punkt (und stattdessen Eröffnen von Nebenkriegsschauplätzen, s.o.): Wieso wurde nach der Kritik an Mann von McIntyre/McKitrick, die den Wegman-Report nach sich zog, im Hearing festgestellt, dass das Implementieren der „korrigierten“ Methode, ja sogar das Unterlassen jeglicher PCA, aus den Daten IMMER: Hockeysticks erzeugt. Weil die Daten diesen Trend eben robust zeigen. Und das haben zahllose Studien danach auch weiterhin ergeben. Die einzelnen Studien, die das bezweifeln, findet man immer, M&M durften ja auch. Man muss gut begründen, wo sie einen validen Punkt machen, wenn man sie anführen will.

        Ich kann es interessierten Mitlesern nur selbst überlassen, sich zu überlegen, wo sich hier Sinn von Unsinn scheidet.

      • Avatar
        ikkyu sagte:

        @ C. Anders

        “ a) Es kämen deutlich andere Graphen heraus (ohne Erwärmungstrend gar?), wenn man Manns Daten (oder andere Datensätze) bloß mit „korrekten“ Methoden analysiert. “

        Lesen Sie halt das verlinkte Paper, dort sind die aktuellen vom IPCC verwendeten Temperaturrekonstruktionen abgebildet. Wenn Sie da keinen Unterschied erkennen…..Sorry!

        Das Seltsame ist ja, dass die Temperaturrekonstruktionen über die Baumringe je nach Standort seit 1961 bzw. 1981 eine Abkühlung und keine Erwärmung zeigen.

        Deswegen schrieb der Klima-Forscher Phil Jones folgende E-mail an seine Kollegen:

        „From: Phil Jones

        Date: Tue, 16 Nov 1999 13:31:15 +0000

        Dear Ray, Mike and Malcolm,

        I’ve just completed Mike’s Nature trick of adding in the real temps to each series for the last 20 years (ie from 1981 onwards) and from 1961 for Keith’s to hide the decline.

        Cheers
        Phil“

        Na, was macht man da als ehrlicher Klimakatastrophenforscher.

        Man streicht ganz einfach die aus den Baumringen errechneten Temperaturdaten ab 1961 bzw. 1981 und ergänzt den Graphen ab diesem Zeitpunkt mit den real gemessenen Daten, die natürlich eine starke Erwärmung zeigen.

        Climate science = pseudo science!

        https://jonova.s3.amazonaws.com/graphs/mwp-lia/hiding-the-decline-hockeystick-mann.jpg

        b) Mann gäbe seine Daten und Methoden nicht preis (seit Jahren öffentlich und frei zugänglich).

        Die veröffentlichten Daten + Code sind nicht vollständig und nicht nachvollziehbar, also vollkommen wertlos.
        Deswegen hat das Gericht auch die Klage von Mann abgewiesen, d.h. Dr. Ball darf ihn weiterhin als Betrüger bezeichnen.

        Wie „freizügig“ die Klimakatastrophenforscher mit der Herausgabe ihrer Daten sind, wurde ja durch die Climategate-E-mails offengelegt.
        Da empfiehlt es sich wirklich, dass sich jeder sein eigenes Bild davon macht.

        From: Phil Jones
        To: santer1@xxxxxxxxx.xxx, Tom Wigley
        Date: Wed Dec 3 13:57:09 2008

        Ben,
        When the FOI requests began here, the FOI person said we had to abide by the requests. It took a couple of half hour sessions – one at a screen, to convince them otherwise showing them what CA [ClimateAudit] was all about. Once they became aware of the types of people we were dealing with, everyone at UEA (in the registry and in the Environmental Sciences school – the head of school and a few others) became very supportive. I’ve got to know the FOI person quite well and the Chief Librarian – who deals with appeals…
        Cheers
        Phil

        https://www.theguardian.com/environment/2010/jul/07/hacked-climate-emails-analysis

        c) Da hätte ein hohes Gericht den Hockeystick „abqualifiziert“.

        Wo haben Sie das denn gelesen? LOL

    • Avatar
      Christian Anders sagte:

      Zitat: „Man kann nicht einfach beschießen, was wahr ist oder nicht, […]“

      Sie sagen es, und machen es nur ein paar Zeilen später dennoch selbst:

      Zitat: „[…] als großangelegter vorsätzlicher Betrug aufflog wie jetzt endgültig das frei erfundene Hockey-Stick-Märchen des Klimapapstes Michael Mann vor dem höchsten kanadischen Gericht.“

      Wären Sie so freundlich, mal zu erklären, wer dort gegen wen auf was geklagt hatte, ob es ein Urteil gab und wenn ja, welches?

      In Wahrheit wurde das Verfahren nach einem Gnadengesuch eingestellt. Ein Urteil gibt es nicht. Gegen Mann, gegen seine Daten oder gegen den „Hockeystick“ hat das Gericht genau so viel gesagt bzw. entschieden: Null.

      Die angebliche Fälschung gilt seit je her in der Wissenschaft als robust, wurde im Nachhinein von allen anderen seriösen Studien mit globalen Datensätzen bestätigt, auch mit anderen statistischen Methoden. Das nennt man in der Wissenschaft robust: Andere Datensätzen mit anderen Methoden analysiert zeigen gleiche Ergebnisse.

      Sie wiederkäuen hier eine der beliebtesten Fake-News-Blasen zum Thema Klima. Die besteht aus „Lug und Trug, wohin man blickt“.

      Zitat: „Und seufz, wenn es hierzulande mal 2° wärmer wäre- gerne!“

      Und was genau hätte eine Steigerung der DURCHSCHNITTLICHEN Jahrestemperatur um 2°C für angenehme Folgen, denken Sie? Feigen statt Äpfeln und Avocado statt Gerste und schon ist alles tutti, weil der Rest bleibt, wie er ist?
      Es braucht keine Hysterie, um mit etwas Nachdenken auch auf negative Folgeerscheinungen zu kommen. Diese hängen von der Geschwindigkeit der Veränderung ab und unseren Möglichkeiten, mit ihnen umzugehen. Da sind wir als Industrienation deutlich besser aufgestellt als manch anderer.

      Antworten
      • Avatar
        ikkyu sagte:

        @ C. Anders

        Michael Mann hat Dr. Ball im Jahr 2011 wegen Verleumdung verklagt, weil dieser ihm in Interviews bewußten wissenschaftlichen Betrug bei der Konstruktion der Hockeystick-Temperaturkurve vorgeworfen hat (sinngemäß: Mann sollte im Gefängnis sitzen und nicht an der Uni).

        Das Gericht stimmte dem Antrag von Dr. Ball zu, dass diesbezüglich bis Februar 2017 die Dokumente mit den Rohdaten und die Codes von Michael Mann offengelegt werden müssen, damit er zu seiner Verteidigung die Richtigkeit seiner Behauptung darlegen kann.

        Diese Frist wurde nicht eingehalten und deswegen die Klage abgewiesen.
        Die Prozesskosten trägt Michael Mann.

        Zur Statistik:

        Die von Mann verwendete Methode zur Temperaturrekonstruktion ist auch im Wegman-Report von unabhängigen Statistik-Professoren ohne Klimabezug kritisiert worden:

        „The controversy of Mann’s methods lies in that the proxies are centered on the mean of the period 1902-1995, rather than on the whole timeperiod.
        This mean is, thus, actually decentered low, which will cause it to exhibit a larger
        variance, giving it preference for being selected as the first principal component.
        The neteffect of this decentering using the proxy data in MBH98 and MBH99 is to produce a
        “hockey stick” shape. Centering the mean is a critical factor in using the principal
        component methodology properly.
        It is not clear that Mann and associates realized the error in their methodology at the time of publication.
        Because of the lack of full documentation of their data and computer code, we have not been able to reproduce their research. We did, however, successfully recapture similar results to those of MM.
        This recreation supports the critique of the MBH98 methods, as the offset of the mean value
        creates an artificially large deviation from the desired mean value of zero.

        Desweiteren wurde in diesem Bericht auch die Weigerung Manns, den verwendeten Code offenzulegen, thematisiert:

        „Sharing of research materials, data, and results is haphazard and often
        grudgingly done. We were especially struck by Dr. Mann’s insistence that the code he
        developed was his intellectual property and that he could legally hold it personally
        without disclosing it to peers. When code and data are not shared and methodology is not
        fully disclosed, peers do not have the ability to replicate the work and thus independent
        verification is impossible.“

        http://scienceandpublicpolicy.org/wp-content/uploads/2010/07/ad_hoc_report.pdf

        Sie wissen offensichtlich nicht, wie die Standardisierung der Daten in einer Hauptkomponentenanalyse (PCA) korrekt durchgeführt wird (i.e. Mittelwertberechnung unter Verwendung ALLER Daten).

        Deswegen erkennen Sie den Fehler nicht.
        Traurig für einen angeblichen Physiker!

      • Avatar
        ruby sagte:

        Globaltemperatur und
        Weltklima sind Fiktionen ohne Start- und Zielwerte sowie ohne jegliche Ableitungen daraus.
        Nach dem Ende des Sonnensystems wechselt die Materie einfach ihre Zustände.

      • Avatar
        Alexander sagte:

        @ruby

        Wann spielt das Wetter wirklich verrückt, ein Rückblick zu Extremwetterlagen in den Alpen…..über 1000Jahre: https://youtu.be/edRE35FkMQQ

        Die Dimensionslosigkeit gehört zur Dekonstruktion.

        Ist es wirklich so schwer aus den Ereignissen der Gegenwart eine Schlussfolgerung in die Zukunft zu ziehen, dass die Dysfunktion der Gesellschaft das Ziel der Übung ist und nicht die Rettung von schönem Wetter?

      • Avatar
        ruby sagte:

        @Alexander
        Hatte am Samstag den Vortrag von Günther Aigner am 21.07.2017 gesehen.
        Diese Auflösung der Gesellschaft vorangetrieben durch Zerstörung von Bildungskompetenz zeigt das ganze Ausmaß der Rückentwicklung der Initiatoren. Sie erwarten, daß ihr Überwissen die Herrschaft für unbegrenzt sichert, weil keiner mehr durch Wissen und Leistung wider ihren Ordnungsrahmen gegenhalten wird.
        Was passiert nach der Disintegration der Staaten aus der EU wäre verantwortlicherweise zu fragen und zu lösen? Auf keinen Fall wird es eine einheitliche Energiepolitik sein. Der 17 Mrd EURO Haushalt über 7 Jahre und eine EZB der Virtualvermögenausschüttung bewirken Selektion. Die Menschen sollen diese Zirkel nur nicht verstehen geschweige stören. Geist und Ungeist haben Wohlstand zur Grundlage, der Öffentlichkeit beansprucht. Das Schliessen des Öffentlichen führt zur Beschränkung auf das nähere Umfeld, zur Verringerung der Beweglichkeit und der Wahrnehmung mit der Folge von weniger Freiheit im Denken und Leben.

        Die Emanzipation des Einzelnen wird in Wirkungslosigkeit enden.
        Niedere Beweggründe sind den Initiatoren zu attestieren oder wie Rousseau und Sloterdjik im Dlf philosophiert werden:
        “ Der Mensch, der als erster einen Zaun um sein Grundstück zog, sei der Gründer der bürgerlichen Gesellschaft. Auch Sloterdijk verortet den Ursprung der Ungleichheit in der Ackerbauzeit, aber anders als Rousseau erkennt er ihre Ursache in dem Moment, „als Menschen auf den Gedanken kamen, andere Menschen als Jagdwild zu betrachten“.“
        aus
        https://www.deutschlandfunkkultur.de/peter-sloterdijk-ueber-gleichheit-ausdehnung-der.2162.de.html?dram:article_id=433161
        „Sloterdijk: „Als der Mensch selber zwischen den jagdbaren Objekten auftauchte, hat sich die Schere zwischen den Jägern und den Gejagten geöffnet. Die Gejagten werden zu Sklaven, und wir haben seit 5000 Jahren auf der Erde die Institution der Sklaverei. Offiziell wurde sie zwar abgeschafft in den letzten 200 Jahren, existiert aber nach wie vor. Das, was Hannah Arendt ‚die Freiheit, frei zu sein‘ nennt, tritt für diese Menschen nicht ein. Das ist ein anthropologischer Skandal.“

        Wir leben weiter unter einem duncklen Himmel.

      • Avatar
        Alexander sagte:

        @ruby

        >Wir leben weiter unter einem duncklen Himmel.

        Ja, …
        ….“die Freiheit ist für immer verloren – wir suchen immer nur Auswege“
        (Kafka, Bericht an eine Akademie)

        Wenn alles Eigentum dem Gewaltmonopol des Staates entspringt, gilt das auch für das Selbsteigentum. Alle Rechte sind Gnadenrechte von jenen, die legitim über Rechte anderer befinden können. Darin unterscheidet sich keine Regierungsform.

        An Selbstdisziplin glaube ich nicht, wenn „absolute Macht, absolut korrumpiert“.

        Das Projekt Europa war dankbares Alibi für nicht durchsetzbare nationale Veränderungen, genau wie heute die UN dazu dient, wenn sich die Völker Europas vernetzen. Gleichzeitig ist in Frankreich/gilet jaune oder Stuttgart21 zu beobachten, wie auf nationaler Ebene Tabus fallen und man direkt grob wird.

        Wenn unser Kreditgeld auf Eigentumsökonomie beruht, kann der Staat nicht die Eigentümer seiner Bürger beleihen, wenn diese ihre Eigentümer bereits verpfändet haben? Auf dem Umweg der Staatsverschuldung kehrt alles Eigentum zum Machtmonopisten zurück, falls es zum Spruch kommt. Dieselbe Staatsverschuldung beschehrte Wachstum und Konjunktur. Niemand interessierte es, dass hier etwas nicht stimmt. Aufrüstung für Fatamorgana Konflikte eignete sich immer wieder neue Konjunkturimpulse zu setzen. („SDI“, Mondlandung, Marsbesiedelung…)

        Neuerdings entspringt die WachstumsPhantasie dem Klimawandel, dass diese Idee von Ludditen geboren ist, stört die Perspektive nicht. Was stört sind kritische Fragen, entstanden aus den Problemen, die nur aufgeschoben sind…weil der Kreis der Verlierer beachtliche Ausmaße annimmt.

        Für die Zukunft würde ich kein Ereignis ausschließen, weil das Klimawandel Konjunkturangebot keineswegs geeignet ist, alle zukünftigen Verpflichtungen – angespart in der Vergangenheit zu befriedigen.

        Der Konflikt steht fest und ist mit Bordmitteln nicht zu beheben.

  6. Avatar
    Dietmar Tischer sagte:

    @ Dr. Stelter

    Zu Ihren Prämissen:

    >Dennoch habe ich beschlossen, die These des menschengemachten Klimawandels und der Rolle von CO2 in diesem Zusammenhang als gegeben anzunehmen.>

    Das ist konstruktiv, denn damit kommt die Diskussion aus unproduktiven Kontroversen heraus.

    In Diskussionen sind sie mit dieser Prämisse kein Verweigerer, sondern ein Kritiker.

    >Darauf basierend geht es mir ausschließlich darum, wie Deutschland einen Beitrag zur Reduktion des CO2-Ausstoßes in der Welt beitragen kann.>

    „EINEN Beitrag“ und nicht den Beitrag, der erforderlich wäre, das 2°-Ziel bzw. CO2-Neutralität zu einem bestimmten Zeitpunkt zu erreichen:

    Das ist ENTSCHEIDEND, um ohne Verbote und Bevormundung bzw. einen erdrückend hohen Regulierungsbedarf zu einer Reduktion des CO2-Ausstoßes zu kommen.

    >Dabei geht es mir um die ökonomischen Grundsätze von Effektivität (also bringt die Maßnahme etwas) und Effizienz (bekommen wir pro Euro den maximalen Effekt).>

    Effektivität und Effizienz sollten selbstverständlich sein.

    Sie sind es aber nicht und MÜSSEN daher DER Maßstab für Verfehlungen, insbesondere FALSCHE Politik sein.

    >Und dies betrachte ich mit Blick auf ein Land, dessen Anspruch es sein sollte, mehr als zwei Prozent (nämlich den heutigen Anteil an den weltweiten CO2-Emissionen) zu reduzieren. Schließlich sind wir eine Technologienation.>

    Was der Anspruch des Landes sein sollte, ist offen und MUSS offen bleiben aus der Sicht eines Einzelnen.

    Er ist gesellschaftlich zu bestimmen.

    Wenn sich andere Länder deutlich mehr für die Energiewende engagieren würden, könnten wir möglicherweise sehr profitieren, wenn wir mehr als zwei Prozent investieren, insbesondere mehr in Forschung und Entwicklung statt in Produkte, die irgendwo billig nachgebaut werden können, wie die Solarpaneele

    Meine Einschätzung:

    Nicht angreifbare Prämissen, die Ihnen eine starke Argumentationsbasis verschaffen, insbesondere auf den Feldern Effektivität und Effizienz, wo unendlich viel falsch läuft.

    Antworten
  7. Avatar
    Dr. Lucie Fischer sagte:

    Der überdeterminierte Begriff “ Klima“ wurde uns aufgezwungen durch Propaganda. ( so wie nicht über das Grundrecht auf POLITISCHES Asyl diskutiert wurde, nein: der Begriff “ Flüchtling“ wurde erfunden, dann durch “ Schutz-Suchende“ und mittlerweile durch “ Migranten“ ersetzt. )
    Geht es um „Erderwärmung“ , um “ Artensterben“ oder “ um ALLES „?
    Begriffs-Präzision wird durch den Klima-Pauschalbegriff mit bewusster Konfusion vermieden. Nicht die Agro-industriellen Monopole werden thematisiert, die z.B, das Grundwasser mit Nitrat verseuchen und mit Glyphosat belasten, –
    die “ Klimadebatte “ umschifft konkrete Gefahren( Überbevölkerung, resistente Keime / Massetierhaltung, z.B.), und verliert sich in diffus- generalisierten Angstvisionen vom Untergang der Welt. Bevor man beginnt, über “ Klima“ zu diskutieren, sollte man die Schwammigkeit des Begriffs thematisieren und die Motivation der Meinungsmacher hinterfragen, finde ich.

    Antworten
    • Avatar
      Thomas M. sagte:

      Ich sehe das an sich ähnlich wie Sie. (Wobei die Begriffsverwendung in Teilen bewusste oder intuitive Propaganda / Marketing sein dürfte, vielfach aber auch der Einfachheit der Sprache in der Pressearbeit und der Political Correctness geschuldet ist.)

      Allerdings fürchte ich, kann man zwar im kleinen Kreis zivilisiert mit sauberen Begriffsbestimmungen diskutieren und Motivationen hinterfragen; „draußen“ in den Medien und auf der Straße aber sind Themen und Bezeichnungen schon gesetzt und es geht eher ums Schadensbegrenzen und vielleicht noch etwas Lenken als um begrifflich saubere Debatte. (Ich ahne zudem, dass öffentliche saubere Debatten per se nicht möglich sind und ein Ideal darstellen.)

      Nichtsdestotrotz sollte man die diffusen Aufforderungen wie „Klima retten“ in der Diskussion am besten sofort auf konkrete Ziele, Wünsche runterholen (z.B. max x Grad Celsius). Sonst kommt man überhaupt nicht weiter.

      Antworten
    • Avatar
      Michael Stöcker sagte:

      @ Tobias

      „Das Tha verdient den Hype nicht.“

      Das ist Ihre persönliche Meinung. Aber es ist immer noch Herrn Dr. Stelter überlassen, was und vor allem wie intensiv er etwas thematisieren möchte. Wenn Ihnen die Themen nicht gefallen, dann suchen Sie sich doch einfach ein anderes Forum.

      Als Ergänzung zu Dr. Stelter die Sicht von Flassbeck:

      „Aber auch eine Steuer ist nicht einfach eine Lösung, sondern die Steuer muss nicht nur national, sondern weltweit so ausgestaltet sein, dass der Preis, den der Konsument für fossile Rohstoffe zu zahlen hat, dauernd stärker steigt als sein Einkommen. Dabei ist zu berücksichtigen, dass die Anbieter der fossilen Rohstoffe mitspielen müssen. Senken sie die Förderung nicht entsprechend, wird der Preis für die Energieträger fallen und es entsteht ein weltweiter Konflikt um die Gewinne aus der Förderung, dessen Ausgang vollkommen offen ist. Das Ganze ist auf jeden Fall eine ungeheuer ambitionierte politische Operation, deren Zustandekommen, ohne dass es große globale Katastrophen gibt, politisch einfach nicht zu erwarten ist.

      Die zweite Konfusion betrifft den Markt. Die Liberalen erwecken den Anschein, der Markt könne den Verbrauch von fossilen Energieträgern in einer Weise regeln, die umwelt- und klimaverträglich ist, wenn man nur einen Markt für CO2-Zertifikate schafft und einmal einen Anfangs-Preis festlegt. Das ist kompletter Unsinn, weil das Angebot auf diesem Markt vollständig und für alle Zeiten vom Staat (der internationalen Staatengemeinschaft) festgelegt und gesteuert werden muss. Kein privater Anbieter könnte ja wissen, um wie viel er pro Jahr das Angebot reduzieren müsste und wie er das mit anderen Anbietern koordinieren sollte.“ https://makroskop.eu/2019/05/klimaschutz-der-nicht-weh-tut-den-gibt-es-nicht/ (mit Paywall).

      LG Michael Stöcker

      Antworten
      • Avatar
        Alexander sagte:

        @ Michael Stöcker

        >Die zweite Konfusion betrifft den Markt. Die Liberalen erwecken den Anschein, der Markt könne den Verbrauch von fossilen Energieträgern in einer Weise regeln, die umwelt- und klimaverträglich ist, wenn man nur einen Markt für CO2-Zertifikate schafft und einmal einen Anfangs-Preis festlegt.

        Da haben Sie Recht. Es war ein Fehler sich auf den Co² gemachten Klimawandel per Konsens ein zu lassen um den Lärm der Agitatoren & Hysteriker zu dämpfen.

        Die Autoindustrie war ebenso unehrlich beim Flottenausstoß von Co², nur dass die Konzerne anders als ihre Ankläger messbar liefern müssen.

        Wäre man ehrlich gewesen, hätte man eingestanden, dass man das Geldsystem retten will und nicht das Klima – denn in der Konsequenz dreht sich alle Politik nur um Geld/Investition/Wachstum und nicht um Aufforstung/Landwirtschaft + Einsparung fossiler Energieträger.

        Allerdings:
        Die Co² Klimaerwärmung auch nur in Zweifel zu ziehen, ist immer noch Ausgrenzungsgrund i.d. Folge wirtschaftliche Ausgrenzung und Ausscheiden aus der „competition“ als „looser“.

        Freiheitlich demokratisch anno 2019.

      • Avatar
        Dietmar Tischer sagte:

        @ Michael Stöcker

        >„Aber auch eine Steuer ist nicht einfach eine Lösung, sondern die Steuer muss nicht nur national, sondern weltweit so ausgestaltet sein, dass …>

        Flassbeck ist hier zuzustimmen.

        >Das Ganze ist auf jeden Fall eine ungeheuer ambitionierte politische Operation, deren Zustandekommen, ohne dass es große globale Katastrophen gibt, politisch einfach nicht zu erwarten ist.>

        Auch dem stimme ich zu und ergänze:

        Selbst wenn es eine globale Katastrophe gäbe, ist nicht zu erwarten, dass eine „ungeheuer ambitionierte politische Operation“ zustandekommen würde.

        Aller Erfahrung nach würde dann nach dem Motto „Rette sich, wer kann“ gehandelt werden.

        >Das ist kompletter Unsinn, weil das Angebot auf diesem Markt vollständig und für alle Zeiten vom Staat (der internationalen Staatengemeinschaft) festgelegt und gesteuert werden muss. Kein privater Anbieter könnte ja wissen, um wie viel er pro Jahr das Angebot reduzieren müsste und wie er das mit anderen Anbietern koordinieren sollte.“>

        Warum MUSS das Angebot VOLLSTÄNDIG und für ALLE Zeiten vom Staat(der internationalen Staatengemeinschaft) festgelegt und gesteuert werden?

        Der Staat muss nur so viel und solange festlegen, bis die Klimaziele erreicht worden sind – also nur bis zu einem BESTIMMTEN Zeitpunkt.

        Dafür muss er nicht DAS Angebot festlegen, sondern nur BEDINGUNGEN, unter denen die zielführenden Angebote geschaffen werden.

        Ein Muss DARÜBER HINAUS wäre nur dann erforderlich, wenn ab diesem bestimmten Zeitpunkt die Zieleinhaltung gefährdet würde durch die dann gegebene Technologienutzung.

        Wenn die Zieleinhaltung nicht gefährdet würde, dann ist die folgende Aussage nichts als Unsinn:

        >Kein privater Anbieter könnte ja wissen, um wie viel er pro Jahr das Angebot reduzieren müsste und wie er das mit anderen Anbietern koordinieren sollte.“>

        Flassbeck und auch Sie sind hier auf dem Trip, dem zu viele unbedarft folgen, nämlich:

        Das Klimaproblem – endlich haben wir einen guten Grund, für den Staat UMFASSENDE Lenkung zu fordern.

        Abrüsten kann ich da nur sagen.

      • Avatar
        Michael Stöcker sagte:

        @ Dietmar Tischer

        „Das Klimaproblem – endlich haben wir einen guten Grund, für den Staat UMFASSENDE Lenkung zu fordern.“

        Weder Flassbeck und schon gar nicht ich fordern eine „UMFASSENDE Lenkung“. Sie sollten Ihren gut gemeinten Rat besser auf Ihre eigene Argumentation anwenden:

        „Abrüsten kann ich da nur sagen.“

        LG Michael Stöcker

      • Avatar
        Dietmar Tischer sagte:

        @ M. Stöcker

        Jetzt verniedlichen Sie nicht Ihren Ansatz.

        Selbstverständlich fordern Sie bzw. Flassbeck eine „umfassende Lenkung“, wenn Sie „vollständig und für alle Zeiten“ sagen – allerdings (vorerst) nur „auf diesem Markt“.

        Der Verdacht liegt nahe, dass Sie dies auch für andere Märkte fordern.

        Es liegt nahe, weil Sie „für ALLE Zeiten“ sagen.

        Warum für alle Zeiten, bitte?

        Gehen Sie auf meine Argumentation ein statt den Ball einfach so billig zurückzuspielen.

      • Avatar
        Michael Stöcker sagte:

        @ Dietmar Tischer

        „Jetzt verniedlichen Sie nicht Ihren Ansatz.“

        Welchen Ansatz meinen Sie?

        „Selbstverständlich fordern Sie bzw. Flassbeck eine „umfassende Lenkung“, wenn Sie „vollständig und für alle Zeiten“ sagen – allerdings (vorerst) nur „auf diesem Markt“.“

        Ich fordere hier gar nichts, sondern zitiere lediglich die Einschätzung von Flassbeck.

        „Der Verdacht liegt nahe, dass Sie dies auch für andere Märkte fordern.“

        Erst schreiben Sie „umfassend“, jetzt relativieren Sie zumindest Ihren Rundumschlag. Ich habe auch hier am Blog immer wieder dargelegt, dass ich ein klarer BEFÜRWORTER der Marktwirtschaft bin und staatliche Eingriffe nur dann fordere, wenn entweder Marktversagen vorliegt oder aber Marktergebnisse gesellschaftlich destabilisierend wirken und somit letztlich die freiheitliche Gesellschaft und somit auch die Marktwirtschaft an sich gefährden.

        „Es liegt nahe, weil Sie „für ALLE Zeiten“ sagen.“

        Noch einmal: Nicht ich sage dass, sondern Flassbeck! Die Interpunktion ist EINDEUTIG.

        „Warum für alle Zeiten, bitte?“

        Fragen Sie Flassbeck! Ich teile diese Einschätzung nicht, da die Kostenvorteile der regenerativen Energie in fernerer Zukunft die staatliche Regulierung mit hoher Wahrscheinlichkeit obsolet machen wird.

        LG Michael Stöcker

      • Avatar
        Dietmar Tischer sagte:

        @ M. Stöcker

        Ich nehme Ihre Klarstellung zur Kenntnis und entschuldige mich für die falsche Adressierung.

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        Christian Anders sagte:

        Ergänzend ist zu sagen, dass Flassbeck beschreibt, was als aus seiner Sicht einzige Maßnahme wirklich den globalen(!) Hebel HÄTTE, der nötig wäre, eine echte Problemlösung herbeizuführen (sofern man das CO2-Problem als gegeben setzt).

        Dem kann ich nicht widersprechen. Ob es eine wünschenswerte Maßnahme wäre, oder ob wir nur ein Problem gegen ein anderes ähnlicher Größe eintauschen würden, ist die entscheidende Frage.

        Dass ich die Problematik einer Temperatursteigerung durch Treibhausgase auch sehe und als Physiker mit Verständnis von der Sache den „Skeptikern“ dauernd widersprechen muss, ist bekannt. Aber aufgrund der Monstrosität der wirklich effektiven Gegenmaßnahmen (s. o.) bin ich auch Fatalist: Wird so nicht passieren – also werden wir mit den Folgen des Wandels leben MÜSSEN. Die durch den Aktivismus erzeugte Angst halte ich für kontraproduktiv, weil sie Maßnahmen einleitet, die Schaden erzeugen, dem kein gleichwertiger oder sogar höherwertiger Nutzen gegenübersteht. Das ist dumm.

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        Dietmar Tischer sagte:

        @ Christian Anders

        >Ob es eine wünschenswerte Maßnahme wäre, oder ob wir nur ein Problem gegen ein anderes ähnlicher Größe eintauschen würden, ist die entscheidende Frage.>

        Wenn man das CO2-Problem als gegeben setzt, gibt es letztlich nur EINE wünschenswerte Maßnahme, wenn man es lösen will:

        GLOBALE Repression – nach Flassbeck ist das Besteuerung -, um durch Verhaltens- oder Nutzungsänderungen ALLER zur Lösung des Problems zu kommen.

        Danach gibt es keine Fragen mehr, nur noch Konsequenzen.

        Da wir (alle) aber die Konsequenzen bezüglich unserer Lebensweise relativ genau einschätzen können, werden wir sie nicht akzeptieren und somit ist Ihrer Einsicht zuzustimmen:

        >Wird so nicht passieren – also werden wir mit den Folgen des Wandels leben MÜSSEN.>

        Das ist dann auch EINE Entscheidung – eine entgegen der Lösungsmöglichkeit.

        Kurzum:

        Nach Lage der Dinge können wir nicht beides haben, sondern werden uns für ein Übel entscheiden müssen.

        >Die durch den Aktivismus erzeugte Angst halte ich für kontraproduktiv, weil sie Maßnahmen einleitet, die Schaden erzeugen, dem kein gleichwertiger oder sogar höherwertiger Nutzen gegenübersteht. Das ist dumm.>

        Angst kann/muss man haben, wenn man das CO2-Problem als gegeben setzt.

        Ich würde daher sagen:

        „Den durch den Aktivismus erzeugte Druck ….“

        Aus Sicht der Aktivisten stellt sich die Lage so dar:

        Wird kein Druck erzeugt, dann wird das Problem nicht gelöst, sondern es erfolgt die Hinnahme der Klimaschäden, was nicht akzeptabel für sie ist.

        Aus der Sicht derer, die die Konsequenzen der Problemlösung nicht akzeptieren, stellt sich die Lage so dar:

        Der Druck erzeugt so viel Schaden hinsichtlich unserer auf Verweigerung einer Problemlösung beruhenden Lebensweise, dass wir den Druck nicht akzeptieren.

        Kurzum:

        Beide Lager wollen den aus IHRER Sicht durch die anderen entstehenden Schaden verhindern und agieren entsprechend.

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        Christian Anders sagte:

        @DT

        Zustimmung. Zwei Anmerkungen:
        – Selbst wenn Flassbecks Vorschlag sofort und umfassend umgesetzt würde, wäre es zu spät. Aus meiner Sicht ist das „Window of Opportunity“ zu.
        – Dadurch ist das Tragen der Konsequenzen der Erwärmung alternativlos – und eine Diskussion darüber, welche Strategie man dann fährt, wäre angenehm.

        Momentan gibt es so eine Diskussion kaum, da die „Skeptiker“ gleich die ganze Erwärmung bezweifeln während die „Gläubigen“ an den – aus meiner Sicht – falschen Schrauben drehen wollen.

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        Dietmar Tischer sagte:

        @ Christian Anders

        >Dadurch ist das Tragen der Konsequenzen der Erwärmung alternativlos – und eine Diskussion darüber, welche Strategie man dann fährt, wäre angenehm.>

        Sie wäre auch bitter notwendig.

        Es wäre eine Strategie der Schadensminimierung, wenn die Diskussion vernünftig geführt würde.

        Eine solche wird es nicht geben, weil sie als fatalistisch begriffen würde.

        Diese Einstellung liegt den Menschen nicht – evolutionär bedingt, vermute ich, müssen wir immer optimistisch sein und hoffen.

        Die Politik ist da aber schon weiter als viele vermuten – und das ohne große Diskussionen:

        Aufgrund der großen Flutschäden, die das Hochwasser von Flüssen 2013 verursacht hat, sind mittlerweile Deiche erhöht worden.

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    Alexander sagte:

    Der Taliban Ausdruck hat mich überrascht, aber der Krebsgang heute schadet ihrer Position, weil „defensiv“ nicht gut argumentieren ist.

    Sind die Argumente sachlich richtig, die Befürchtungen durch vergangene Erfahrung bestätigt und die Gespärchspartner bei den Grünen kompetent oder unerhlich?

    Im Umgang mit den Bunten Infantilen ist der Konservativen ihre wohlerzogene Umgangsform schon immer zum Verhängnis geworden, weil man sich per Konsens immer weniger Halbwertszeit erkauft.

    Umgekehrt wird hemmungslos gelogen, wenn es um Verschleierung von Absichten geht. Man gibt wohlfeile Ziele vor und untergräbt alles was die BRD zum Erftolg geführt hat, die Grenzöffnung war Höhpunkt der de facto Selbstaufgabe.

    Verbesserungen der Lage wird man so keine erreichen & Aufklärung im Kampf um Wählerstimmen schon gar keine, weil Schwäche nicht sexy ist – im Gegensatz zur Inszenierung der Grünen als fortschrittlich.

    Antworten
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        Alexander sagte:

        Wirft der Stöcker mal wieder Provokationsstöckchen,
        auf dass der Schuldige betroffen defensiv Abstand stammelt,
        während Sie auf die linke tour vom Thema ablenken?

        Das hat dieses blog tatsächlich nicht verdient.

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        Richard Ott sagte:

        @Herr Stöcker

        Sie müssen lernen, Informationen und Informationsquellen unabhängig voneinander zu bewerten. Auch jemand, den Sie nicht leiden können, kann Wichtiges mitzuteilen haben.

        Halten Sie das Video für ein Fake?

        Oder gefällt Ihnen die Vorstellung nicht, dass ein prominentes Klimazopfmädchen zusammen mit -mindestens- Linksradikalen bei einer Demonstration „Nie wieder Deutschland“ schreit?

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        Alexander sagte:

        @ Richard Ott

        Auf der Suche nach richtig oder falsch darf eigenes Empfinden keine übergeordnete Rolle spielen. Die Lisa gefiel mir als Konstrast zu den BDM Flechtfrisuren…

        Wer mag, hier die Zerfistung der IB…von Gunnar Kaiser:
        https://youtu.be/JIQSKbtA-GM

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