„Die Schweizer Bürger hatten nicht wirklich eine Wahl“

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wallstreet:online zitiert mich im Zusammenhang mit der Schweizer Abstimmung: „Die Volksabstimmung der Schweizer Bürger über die Volks­initiative ‚Rettet unser Schweizer Gold‘ hat das von den Märkten erwartete Ergebnis gebracht: Die Schweizer Nationalbank (SNB) wird nicht verpflichtet, 20 Prozent ihrer Aktiva in Gold anzulegen. ‚Wir sollten die Schweizer trotzdem beneiden, weil sie es schaffen, dank ihrer direkten Demokratie Themen auf die Tagesordnung zu bringen, die von den etablierten Parteien ignoriert werden; auch wir in Deutschland sollten diese Diskussion führen‘, kommentiert Makroökonom Dr. Daniel Stelter, Buchautor und Gründer des Diskussions­forums ‚Beyond the obvious‘.

Der Ökonom Stelter weiter: ‚Viele der Argumente pro ‚Goldstandard‘ sind nämlich nicht von der Hand zu weisen: Die Bilanz der Nationalbank ist in Folge der Verteidigung der Untergrenze von 1.20 Franken je Euro wahrhaft explodiert und sogar noch schneller angewachsen als die Bilanzen der anderen Noten­banken. Damit baut die SNB im großen Stil Auslandsvermögen auf, dessen Werthaltigkeit fraglich ist. Sind französische Staatsanleihen wirklich ein gutes Investment angesichts der ungebremsten Schuldendynamik? Sind deutsche Staatsanleihen wirklich ein gutes Investment angesichts der demografischen Entwicklung, für die keine Rücklagen gebildet wurden, und der ‚europäischen Solidarität‘, die von den Deutschen immer stärker eingefordert wird?'“

Den vollständigen Beitrag finden Sie hier:

wallstreet online: „Die Schweizer Bürger hatten nicht wirklich eine Wahl“, 30. November 2014

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