Geld ist privat – Vollgeld Monopol und Privateigentum vereinbar?

In Eigentumsökonomik III haben wir erklärt, wie es von Schulden zu Geld kam. Geld ist folglich nichts anderes als umlauffähig gemachte Schulden. Nun könnte man meinen, dies sei Gemeingut. Doch weit gefehlt. Sogar der FT war es einen Beitrag wert (Anmeldung erforderlich) zu erklären, dass Geld eben nicht dem Tausch dient oder sich nur auf […]

Wirkung von QE auf die Währungen der Schwellenländer

Die Reduktion von QE in den USA („Tapering“) hat uns diverse Male beschäftigt. Mittlerweile ist es ins breite Bewusstsein gelangt, dass gerade auch die Schwellenländer von einem „Ende“ – richtiger Weise einer Verlangsamung – der expansiven Geldpolitik betroffen sind. Dennoch hier ein Beitrag der Wechselkursanalysten der Citibank, der zeigt, welche deutlichen Kursveränderungen damit einhergehen. → […]

World risks deflationary shock as BRICS puncture credit bubbles

Wiederholt haben wir die Warnungen vor einer deflationären Entwicklung besprochen. In der Tat gäbe es nichts Schlimmeres für eine überschuldete Wirtschaft, die sich zudem einem schrumpfenden Humankapital und abnehmender Produktivität gegenübersieht. Verschiedene Faktoren lassen Deflation zunehmend wahrscheinlich werden: Anhaltender Druck zum „Deleveraging“, also dem Abbau von Schulden. Das wirkt, wie wir seit Irving Fisher wissen, […]

Vom Zins zu Geld und Banken – Eigentumsökonomik III

In den letzten zwei Wochen haben wir die Dynamik unseres Wirtschaftssystems mit Privateigentum, Schulden und Zinsen erklärt, basierend auf der Theorie der Eigentumsökonomik der Professoren Heinsohn und Steiger. Heute nun der Blick auf Geld und Banken. Mit zunehmender Kreditvergabe stieg das Bedürfnis nach Dokumentation und Beurkundung durch einen neutralen Dritten, eine Aufgabe, die meist den […]

Fatal für Schuldner: Produktivität der Weltwirtschaft sinkt

Langfristig wird wirtschaftliches Wachstum von zwei Faktoren getrieben: der Erwerbsbevölkerung und der Produktivität pro Kopf. Kurzfristig kann das Wachstum abweichen, zum Beispiel wenn auf Kredit Konsum vorgezogen wird. Angesichts des Rückgangs der Erwerbsbevölkerung kommt dem Produktivitätszuwachs in Zukunft eine überragende Rolle zu, um wirtschaftliches Wachstum zu generieren. Sonst droht aus diesem Grunde eine säkulare Stagnation, […]

Vom Kredit zum Zins – Eigentumsökonomik II

Letzte Woche habe ich im ersten Teil meiner kleinen Serie zur Eigentumsökonomik die Bedeutung von Privateigentum und Schulden in unserem Wirtschaftssystem beleuchtet. Heute wollen wir uns anschauen, weshalb es überhaupt Zinsen gibt. Der Kreditgeber bekommt doch Sicherheiten für sein Darlehen. Wozu also noch Zinsen? Das liegt daran, dass er für die Dauer des Kredits nicht […]

China: Contagion Concerns From First Shadow-Banking Default

Das chinesische Kreditwachstum hat mich in den letzten Monaten intensiv beschäftigt. Nicht wenige Beobachter sehen darin das größte Risiko für die Entwicklung der Weltwirtschaft im Jahre 2014. Die Schulden wachsen weiterhin doppelt so schnell wie die Wirtschaft. Und allen offiziellen Bemühungen zum Trotz blüht das Schattenbankensystem. Viele Sparer versuchen, außerhalb des Banksystems höhere Zinsen zu […]

Die Angst vor dem deflationären Absturz

Frau Lagarde vom IWF beklagt die schwache Erholung der Weltwirtschaft und sieht gerade in Europa erhebliche Risiken, so auch die Gefahr einer Deflation. Ich habe das Thema Deflation bereits mehrmals thematisiert, und in der Tat mehren sich die Hinweise, dass die Gefahr einer Deflation sogar steigt. Übrigens nicht nur in Europa, sondern auch in den USA. […]

Schulden sind gut – Eigentumsökonomik I

Dieser Blog beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit den Folgen zu hoher Verschuldung. Wie verschiedentlich dargelegt, sind die Schulden von Staaten, privaten Haushalten und Nichtfinanzunternehmen in der westlichen Welt von 1980 bis 2012 von 180 Prozent des BIP auf rund 340 Prozent des BIP gestiegen. Real, also bereinigt um die Inflation, haben die Unternehmen mehr als drei-, […]