Wie wir lernten, die Banken zu hassen

Passend zu meinem Kommentar zur schädlichen Wirkung eines zu großen Finanzsektors ein pointiert geschriebener Kommentar aus der F.A.Z. Ja, wir bleiben bei der Politik der privaten Gewinne und der sozialisierten Verluste. Die Dimensionen habe ich mit meinen  Zahlenspielen beschrieben. . →F.A.Z.: Wie wir lernten, die Banken zu hassen, 22. Dezember 2013

Banken schaden nicht nur durch Unfälle – sondern strukturell

Ich  habe mich schon immer gefragt, ob es wirklich im Interesse der langfristigen Entwicklung einer Volkswirtschaft ist, wenn die Klügsten eines jeden Jahrgangs bei Banken (und Beratungsfirmen) anheuern, um dort schnell Karriere zu machen und deutlich mehr zu verdienen, als in den anderen Sektoren einer Volkswirtschaft. Interessanterweise sind in der Vergangenheit Banker nur in zwei […]

Deflation bedroht Betongold

Deflation oder Inflation? Keiner kann ernsthaft behaupten, die Antwort wirklich zu kennen. Letztlich haben wir es mit einer Wippe zu tun. Auf der einen Seite wirken stark deflationäre Kräfte (Deleveraging, also der Versuch, Schulden abzubauen durch Sparen und Verkäufe von Assets; zu beobachten in den Krisenländern), auf der anderen stark inflationäre Kräfte (Expansion der Notenbankbilanzen […]

Spiel nicht mit den Schmuddelkindern

Einer der interessantesten Beiträge der letzten Wochen bei bto war die Diskussion von QE aus dem Blickwinkel des internationalen Abwertungswettlaufs (unbedingt lesen!). These: Die Fed exportiert Inflation und Schuldenexzesse in die anderen Länder, vor allem jene, die eine „merkantilistische“ Politik verfolgen, also durch Exporte die eigene Wirtschaft entwickeln wollen. In der Tat zeigte sich schon […]

Private equity cashes in on Federal Reserve largesse

Zu den Nebenwirkungen von QE gehört auch die zunehmende Ungleichverteilung von Vermögen. Kaum eine Industrie hat vom billigen Geld der Fed so profitiert wie die Private-Equity-Firmen. Letztlich bringt billiges „leverage“ mehr als operative Verbesserungen. Meint auch die FT: → FT (Anmeldung erforderlich): Private equity cashes in on Federal Reserve largesse, 16. Dezember 2013

Why Abenomics will disappoint

Gestern haben wir das Lob auf QE besprochen. Dort wurde auch Japan als ein Beispiel für die Wirksamkeit der Politik angeführt – als wohl entscheidender Anstoß, doch endlich in Europa dieselbe Politik zu verfolgen. Doch kann Japan als Beispiel taugen? Martin Wolf wirft in der FT einen sehr skeptischen Blick auf Abenomics: Zur Erinnerung: Abenomics […]

Farewell QE, you have been a magnificent success

Ohne das massive Eingreifen der Notenbanken – allen voran der Fed – wäre es zweifellos zu einer weltweiten Depression gekommen, die die 1930er-Jahre locker in den Schatten gestellt hätte. Insofern hat Ambrose Evans-Pritchard in seinem heutigen Beitrag natürlich recht, dass wir den Notenbanken dafür dankbar sein sollten. Er vergleicht dann auch noch die wirtschaftliche Lage […]

SPIEGEL ONLINE: Schuldenschnitt „ehrlicher, demokratischer, ökonomisch effizienter“

Wolfgang Münchau in einem launigen Beitrag auf SPIEGEL ONLINE: Die Eurokrise ist neben der Energiewende die große Herausforderung für die neue Regierung. Er sieht zwei Szenarien: Fortführung der Politik des Insolvenzverzugs bis an ihr bitteres Ende. Aufrechterhalten der Illusion, dass der griechische Staat oder spanische Banken ihre Schulden zurückzahlen. Ergebnis wäre Deflation und negative Sparzinsen […]

Die Zahlen des Tages: 55 – 75 – 85 – 1.000 – 4.900 – 2 X 5.000 – 100.000

Um es gleich vorwegzunehmen: Es geht fast immer um Milliarden. Alles was darunter liegt, sind heutzutage – um ein Bonmot aus der Bankersprache zu verwenden – „Peanuts“. Nur zur Erinnerung: Als 1998 die Schieflage des Hedge Fonds LTCM das Weltfinanzsystem bedrohte, genügten drei Milliarden zur Rettung….. Also: Die europäischen Finanzminister haben einen Bankenrettungsfonds beschlossen, den […]