Lunte am Pulverfass

Ich habe Wirkung und Nebenwirkung der aggressiven Geldpolitik der letzten Jahre mehrfach thematisiert. Eine wesentliche Folge ist die zunehmende Konzentration von Vermögen.  beyond the obvious hat keinerlei Probleme mit Wohlstand und Reichtum. Die meisten haben für ihr Vermögen Entsprechendes geleistet, sei es als Unternehmer oder Erfinder. Auf der anderen Seite können von einer Geldpolitik, die […]

Three big macro questions for 2014

Gavyn Davies wirft einen Blick auf die Risiken 2014: Die USA sind näher am Potential der Wirtschaftsleistung als gemeinhin gedacht. Der sogenannte Output-Gap ist folglich kleiner. Und damit das Risiko, dass Inflation und Zinsen früher anziehen. Das chinesische Kreditwachstum hält zwar an, legt aber den Grundstein für eine „deutlich härtere Landung“. Die EZB wird sich […]

Dezember-Highlights bei beyond the obvious

beyond the obvious wünscht allen Followern ein gesundes und erfolgreiches 2014! Es bedarf keiner großen Prognosefähigkeit, auch für das neue Jahr spannende wirtschaftliche Entwicklungen vorherzusagen. Doch zunächst ein Blick auf die Highlights vom Dezember. Die Geldpolitik stand angesichts der Entscheidung der US-Notenbank Fed, die Ankäufe von Wertpapieren zu reduzieren, im Vordergrund. Mein Kommentar zu den […]

Wachsende Risiken im neusten «Great Game»

Die NZZ mit einem Blick auf die Risiken der Weltwirtschaft in 2014: China, das neue „Great Game“ (womit die zunehmende Bedeutung der ost- und südchinesischen Meere für Handel und Rohstoffe und auch die Bemühungen, den Renminbi als Weltwährung zu etablieren, gemeint sind) und die möglichen Zwangsmaßnahmen im Euroraum mit freundlichem Verweis auf meine frühen Gedanken […]

QE ist kein Gelddrucken – erklärt mit doppelter Buchführung

Die traditionelle Volkswirtschaftslehre blendet die Wirkung von Zins, Geld und Kredit weitgehend aus. Nicht verwunderlich, spricht man doch sogar von einem „Geldschleier“, den es zu lüften gälte, um das wirklich Wichtige zu sehen und zu verstehen. Die Krise von 2008 sollte uns da eigentlich klüger gemacht haben. Geld und Kredit haben eine erhebliche Bedeutung, wenn […]

2014 outlook: Market melt-up

Wir haben die verschiedenen Sichtweisen auf die Bewertung der Aktienmärkte in den letzten Monaten breit diskutiert. Immer noch lesenswert: Blackrocks Warnung vor überteuerten Aktien Grant Williams Appell „mutig zu sein“ – also auszusteigen John Hussmans Analyse der fundamentalen Überbewertung McKinseys mutige Aussage, es gebe keine Blase Ray Dalios prinzipiellen Zweifel an der nachhaltigen Vermögenspreiswirkung der […]

Fed wins battle of the exit – for now

Mohamed El-Erian, der ägyptisch stämmige CEO des größten Anleiheninvestors der Welt, PIMCO, hat wie sein Kollege Bill Gross einen sehr klaren Blick auf die Entwicklung von Wirtschaft und Kapitalmärkten. In diesem Blogbeitrag für die FT beschäftigt er sich mit den Herausforderungen der Fed im Zusammenhang mit dem sogenannten „Tapering“ (hatte ich schon mehrmals diskutiert, nur […]

China – Schuldenwirtschaft nach westlichem Vorbild

Einige Auguren sehen in China eines der größten Risiken für die Entwicklung der Weltwirtschaft. Zitiert werden dabei Themen wie die Umstellung von einer investitions- und exportfokussierten Wirtschaft zu einer Wirtschaft mit mehr Binnenkonsum. der drastische Anstieg der Verschuldung des Privatsektors seit 2008. die Notwendigkeit, mehr in Innovation und Kreativität zu investieren, um das nächste Niveau […]

2014 outlook: Sugar high

Ein weiterer Blick auf 2014 – aus dem Blickwinkel der Fachleute für Fremdfinanzierung. Leonard Tannenbaum, Chef von Fifth Street Management lud im Dezember zu einer Konferenz zu den Aussichten für die Kreditmärkte ein und servierte Kekse. Sein Motto: „Genießt den Zuckerrausch, solange er anhält.“ Gemeint war natürlich weniger der Blutzucker als das billige Geld der Fed, […]

A world economy on the brink of fracture

Ein weiterer Jahresausblick. Wie auch ich, sieht der Telegraph tiefere Ölpreise (gute Nachricht für den Westen) als Ausfluss einer Rezession in China (schlechte Nachricht vor allem für Deutschland und damit die gesamte Eurozone). Natürlich auch hier der unvermeidliche Hinweis auf 1914 und die Fragilität der wirtschaftlichen wie politischen Situation damals wie heute. → The Telegraph: […]