Flucht in die Kunst?

Kunst gilt vielen als Vehikel zum Vermögenserhalt in unsicheren Zeiten. Zu Recht?

In der 224. Folge von „bto – beyond the obvious – der Ökonomie-Podcast mit Dr. Daniel Stelter“ nehmen wir die Einigung der EU-Finanzminister zur Reform des Stabilitäts- und Wachstumspaktes unter die Lupe. Von Schuldenfreunden und Sparsamen gleichermaßen gefeiert, ist auch diese vierte Reform seit dem Vertrag von Maastricht keine Bremse für das Schuldenwachstum. Die „Liralisierung“ des Euro geht weiter und immer mehr Bürger suchen nach Wegen, ihre Ersparnisse zu sichern.

Wertanlagen in Kunst gelten als ein Weg der Vermögenssicherung. Doch was ist davon zu halten? Um die Chancen und Risiken besser einschätzen zu können, spricht Daniel Stelter mit Dr. Hartmut Reck. Der promovierte Kunsthistoriker ist Geschäftsführer der spezialisierten Vermögensberatung Art & Capital Global. Sein Unternehmen berät Privatpersonen und Institutionen bei der Vermögensanlage in Kunst.

Wichtiger Hinweis: Diese Episode stellt keine Anlageberatung dar und wir raten unbedingt und grundsätzlich dazu, sich vor der Anlage von Geld professionellen Rat zu suchen.

Hörerservice:
Den Link zum Gespräch im DLF mit Marcel Fratzscher finden Sie hier.

Die Zusammenfassung der IWF-Studie zum Euro finden Sie hier.

Täglich neue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter www.think-bto.com.

Sie erreichen die Redaktion unter podcast@think-bto.com. Wir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik.

Shownotes

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Kommentare (68) HINWEIS: DIE KOMMENTARE MEINER LESERINNEN UND LESER WIDERSPIEGELN NICHT ZWANGSLÄUFIG DIE MEINUNG VON BTO.
  1. Anton
    Anton sagte:

    Hallo Herr Dr Stelter,

    ich bin irritiert. Ihre Analyse zum EU Kompromiss scheint richtig. Wie kann sich dann ein Lindner dahinstellen und behaupten, was er behauptet hat? Das ist doch glatt gelogen.

    Wie der Kanzler, der sich nicht erinnern kann. Hilfe!

    Antworten
  2. @Bauer
    @Bauer sagte:

    Weil heute Sonntag ist und ich die endlose Hakelei des blogs leid bin, hier eine wahre und positiv stimmende Episode (aus meinem bereits zitierten Buch) und gerichtet an meinen “Sohn”:

    Mit Deiner älteren Halbschwester flog ich einmal über ein langes Wochenende nach London, um der Mutter eine Schnaufpause zu gönnen. Sie war sechs Jahre alt und das erste Mal allein mit ihrem Papa unterwegs. Das Wetter war frühsommerlich warm und unenglisch sonnig. Wir frühstückten in der City, besuchten Big Ben und den Tower, fütterten die Enten im St. James Park, kauften bei Harrods ein und schauten zu beim Wechsel der Garde vor dem Buckingham-Palast. Ich hatte sie auf meine Schultern genommen, da sie sonst nichts gesehen hätte, und ihr die Kamera in die Hand gedrückt. Während wir warteten, kamen von oben die Fragen: »Papa, was macht eine Königin?« Ich erklärte es ihr. Dann: »Papa, muss die Königin viel arbeiten?« Ich wieder: »Ja, schon, sie muss viele Veranstaltungen besuchen und Tausende Hände schütteln, beim Regieren helfen, dauernd Besuche empfangen und außerdem hat sie noch einen Mann und vier Kinder.«Dann, nach einer Gedankenpause: »Papa, warum macht sie sich nicht selbständig?« Der Gardewechsel begann und ersparte mir eine Antwort. Was hättest Du ihr geantwortet?
    .

    Antworten
    • Richard Ott
      Richard Ott sagte:

      @Bauer

      »Papa, warum macht sie sich nicht selbständig?«

      :)

      Die ganz ernsthafte britische Antwort würde wahrscheinlich lauten: So etwas macht ein britischer Monarch nicht. Das verbietet die Tradition und außerdem wäre es pflichtwidrig.

      (Und darüber hinaus würde damit das System der konstitutionellen Monarchie im Vereinigten Königreich gesprengt, dessen Errichtung den letzten britischen Bürgerkrieg beendet und das Land befriedet hat. Keine gute Idee, an losen Fäden zu ziehen, wenn man nicht versteht, was alles aus ihnen gewebt ist.)

      Antworten
    • foxxly
      foxxly sagte:

      hallo freund bauer,
      politiker selbständig…… um gottes willen nicht!

      wenn das volk nichts mehr zu sagen und bestimmen kann, dann sind diese politker selbständig und in der diktaoren-schiene!

      andersum haben wir eine demokratie, in welche der politiker (real !!) dem volke dienen!

      Antworten
    • Bauer
      Bauer sagte:

      @ R. Ott, @ foxxly

      Leider zweimal daneben. Die Pointen liegen woanders:

      Die Frage “warum macht sie sich nicht selbständig? kam von einem gerade sechsjährigen Kind. Wieviele solche gibt es, die mit dem Begriff Selbständigkeit was sinnvolles verbinden können? Mene Tochter konnte es, da ihr das von beiden Eltern täglich vorgelebt wurde. Ihre Mutter, leider zu früh verstorben, war selbständige Handwerkmeisterin und hatte ihren eigenes Modeunternehmen, ihr Vater (ich) war als Beratender Ingenieur selbständig und konnte mit Töchterlein im eigenen Flugzeug übers Wochenende nach London fliegen, wo wir nicht in der Jugendherberge logierten. Sie hatte bereits die richtige Perspektive.

      Sodann, die Queen konnte ja abdanken und ihrem Sohn Charles die Tretmühle überlassen. Schliesslich handelt es sich da ja um einen Familienbetieb, und ein plausibler Grund hätte sich schon gefunden. Wenigstens einen Präzedenzfall gab es ja da bereits.

      Antworten
      • Richard Ott
        Richard Ott sagte:

        @Bauer

        Die Frage “warum macht sie sich nicht selbständig? kam von einem gerade sechsjährigen Kind. Wieviele solche gibt es, die mit dem Begriff Selbständigkeit was sinnvolles verbinden können?

        Ich wollte das in dem Alter auch, weil mein Vater Selbständiger war und mir das gefiel – soweit ich es damals verstehen konnte. (Das wird mir bestimmt von den üblichen Linkspropagandisten hier als frühkindliche kapitalistische Prägung ausgelegt werden…)

        Aber es ist halt auch anstrengend und riskant, das begriff ich erst später.

        “Sodann, die Queen konnte ja abdanken und ihrem Sohn Charles die Tretmühle überlassen. Schliesslich handelt es sich da ja um einen Familienbetieb, und ein plausibler Grund hätte sich schon gefunden.”

        Dann hat der Thronfolger aber den ganzen Stress – und die Frage stellt sich ihm wieder genauso.

        “Wenigstens einen Präzedenzfall gab es ja da bereits.”

        Richtig, Edward VIII. – und der hätte fast eine Staatskrise in UK ausgelöst, weil die britische Regierung mit ihrem Rücktritt drohte, wenn der König als Oberhaupt der anglikanischen Kirche (wiedermal eine typisch britische Ämterhäufung, die eben historisch so gewachsen ist und auf Heinrich VIII. zurückgeht) unbedingt diese schon einmal geschiedene katholische amerikanische Schauspielerin heiraten will…

        Eigentlich geht es bei der Geschichte doch um den Konflikt zwischen persönlicher und finanzieller Freiheit. Die britische Königsfamilie muss sich finanziell überhaupt keine Sorgen machen und wird aus der Staatskasse üppig finanziert, einfach nur dafür, dass sie existiert und ihre Repräsentationspflichten wahrnimmt und “beim Regieren hilft”, wie es in Ihrer Geschichte so schön heißt. Dafür sind sie persönlich nur eingeschränkt frei, müssen ihre Amtspflichten erfüllen, sich von der Klatschpresse jagen lassen und sich bei eigenen politischen Meinungsäußerungen extrem zurückhalten, ganz besonders der regierende Monarch.

        Da bin ich persönlich auch lieber Selbständiger, aber nur Nachteile hat das Arrangement vom Haus Windsor mit dem britischen Staat nun wirklich nicht.

      • Bauer
        Bauer sagte:

        @ R.Ott

        Schön, dass Sie den Hintergrund ausarbeiten. Geschichtsbewusstsein fehlt sogar hier zu oft.

        Persönlich denke ich nicht im Traum daran, mit Charles zu tauschen, selbst wenn sich eine solche Gelegenheit je böte.

  3. Sasse
    Sasse sagte:

    Sehr geehrter Herr Dr. Stelter,
    ich wünsche viel Kraft und ein gutes Neues Jahr. Machen Sie weiter so. Ich hatte nach kurzer Sichtung des Titels eigentlich keine Lust mir den Beitrag anzuhören. Wie man sich täuschen kann. Ihr Gesprächspartner war ein Gewinn. Fachlich gut, sehr strukturiert und mit einem distanzierten Humor sich und dem Kunstbetrieb gegenüberstehend. Es ist immer interessant Mechanismen und Strukturen zu erleben, mit denen es bisher keine persönlichen Berührungspunkte gab. Den Ausführungen von Herrn Fratscher muss man nichts mehr hinzufügen. Ihm kann nicht einmal die Uhrzeit noch geglaubt werden. Umso erstaunlicher jedes Mal Ihr Vermögen, sich auch der ideologisch am verhärtesten zeigenden Position sich sachlich zu nähern.
    Eine Anmerkung an dieser Stelle. Ich kann nicht alle Kommentare als sachdienlich nachvollziehen. Selbstreferenzieller Austausch kann doch auch auf anderen Kanälen erfolgen.

    Antworten
  4. Lothar
    Lothar sagte:

    Vielleicht geht es den Bauern ja bald wieder besser, wie im Jahr 1923:
    Auch den meisten Bauern ging es prächtig. “Sie hatten Geld wie Heu und schmissen damit um sich”, erinnerte sich der Schriftsteller Lion Feuchtwanger. Manche kauften sich einen Stall voller Rennpferde, andere ein teures Auto: “Der Landwirt Greindlberger fuhr aus der schmutzigen Dorfstraße von Englschalking nach München in einer eleganten Limousine mit livriertem Chauffeur”, beschrieb Feuchtwanger den ländlichen Wohlstand, “er selber saß darin in brauner Samtweste, mit grünem Hut und Gamsbart.”

    Antworten
    • Dr. Lucie Fischer
      Dr. Lucie Fischer sagte:

      @Lothar
      Ihr Vergleich mit früher hinkt leider :
      1923 produzierten Bauern immer diversifiziert ,auch für den Eigenbedarf-
      Getreide, Kartoffeln, Schweine, Milch aus Weidetierhaltung , Hühner , Obst & im Winter Schnapsbrennen, Selbstversorgergärten ( Bäuerin) – Überschüsse konnten auf dem Schwarzmarkt gegen harte Assets getauscht werden.
      Heutige Bauern sind absolut / total / von EU-Subventionen/ Flächenprämien abhängig, hoch-spezialisierte Monokulturen: Agrochemiekonzerne halten ihre dreckigen Pfoten auf patentiertes , hybrides Saatgut und ohne Pestizide läuft nichts –
      Bauern könnten sich bei Diesel-Enpässen oder Stromausfall nicht eine Woche selbst von Eigenproduktion ernähren.
      Selbst Städter pflegten ihre Voratskeller & Schrebergartenparzellen – Hungersnöte blieben im kollektiven Gedächnis
      Das Buch zum Drama der nächster Wochen:
      https://www.buecher.de/shop/globalisierung/bauernsterben/grill-bartholomaeus/products_products/detail/prod_id/67722299/

      Antworten
    • JürgenP
      JürgenP sagte:

      @Lothar Eventuell erkennt man diese “Bauern” heute daran, dass sie mit dem fetten Traktor oder traktorähnlichen SUV (nicht geländetauglich) vom 900 ha – Industrieviehhof zur Bauerndemo nach Berlin fahren, um nach mehr Diesel- und sonstigen Dauersubventionen zu schreien. Die Hemdenfarbe hat sich vermutlich modisch geändert ins Blaue hinein. Cordhosen trägt man in der Branche heute immer noch dezent braun.

      Antworten
    • weico
      weico sagte:

      Die Deutschen haben das grosse Talent,sich immer mal wieder tief in die Scheisse zu setzen. :-)

      Nicht umsonst “verdankt” die Welt die 2 grössten Weltkriege …und sonstige Spinnerideen von Leuten wie Marx,Engels,Luhmann usw ….. diesem närrischen Volk.

      Mal schauen ob mit den jetzigen und kommenden Neuparteien noch ein umschwenken gelingt.

      Jedenfalls ist es äusserst spannend ein Teil der Geschichte zu sein und dabei (.. zum Glück aus der sicheren Ferne..) zuzuschauen, ob Deutschland wieder eine gewaltige Bauchlandung macht …oder das Steuer nochmals rumreissen kann.

      Solange es aber nur zu einem Zuwachs der Parteiendemokratie kommt und das System sich nicht wirklich zu mehr DEMOkratie ändert….ist die Bauchlandung wohl nur noch eine Frage der Zeit…!

      Die Bauern werden spätesten bei der Bauchlandung dann … wieder die grossen Gewinner sein… :-) :-)

      Antworten
    • Richard Ott
      Richard Ott sagte:

      @zimbo

      Wussten Sie eigentlich, dass sich die “Wirtschaftswoche” schon längst in “Grüne Woche” umbenennen wollte? Nur die Rechtsabteilung des Verlages hatte aus irgendwelchen Gründen im letzten Moment ihr Veto eingelegt, die Juristen dort sind bestimmt rechts… ;)

      Antworten
      • zimbo
        zimbo sagte:

        @Trollricharf:
        Hä?
        Selbst wenn das stimmt, was ich glaube, was interessiert mich das? Wollen sie Malte Fischer deswegen nicht hier haben?

      • Richard Ott
        Richard Ott sagte:

        @zimbo

        “Hä?
        Selbst wenn das stimmt”

        Also da hat der JürgenWärmeP wirklich einen besseren Sinn für Humor als Sie. Hoffentlich sind Sie jetzt nicht die beleidigte Zimbo-Wurst (hihi) sondern wissen die Pointe zu schätzen. ;)

        Die Wirtschaftswoche ist in den letzten Jahren sehr in Richtung grünes Propagandaorgan für Kaufleute und VWLer degeneriert, obwohl Malte Fischer sicher nicht der devoteste Regierungsknecht in der Redaktion ist. Er hält es nur jeden Tag mit diesen Typen aus, was auch schon tief blicken lässt. Hier ein besonders übles aktuelles Beispiel:

        “Bauernprotest eskaliert: Ein bisschen Sippenhaft muss jetzt sein”
        Kommentar von Thomas Stölzel
        https://www.wiwo.de/politik/deutschland/wut-gegen-habeck-bauernprotest-eskaliert-ein-bisschen-sippenhaft-muss-jetzt-sein/29586586.html

      • @Bauer
        @Bauer sagte:

        @ R. Ott

        >> ““Bauernprotest eskaliert: Ein bisschen Sippenhaft muss jetzt sein”
        Kommentar von Thomas Stölzel plus link zur WiWo

        Da stellt sich schon die Frage, warum das Fuhrgewerbe für jedes Nutzfahrzeug, das ein bißchen besonders aussieht oder ungewöhnliche Abmessungen hat, sowie sogar für dito Anhänger, das grüne Kennzeichen erhält. Traktoren sind eindeutig Arbeitsmaschinen, die sich wie andere auch auf öffentlichen Strassen bewegen müssen. Niemand fährt per Traktor zum Vergnügen.

      • zimbo
        zimbo sagte:

        @Trollrichard:
        Das können sie sich selbst zuschreiben, dass ich bei ihnen nicht mehr lache. Sie bezeichneten mich als Kriegstreiber und haben dafür bis heute keine Begründung vorgelegt noch sich entschuldigt.

      • Richard Ott
        Richard Ott sagte:

        @Bauer

        Der Grüne-Woche-Staatsknecht: “Der Hinweis etwa, das Bauern ja die Straße mit ihren Treckern kaum nutzen und deshalb keine Kfz-Steuer zahlen sollten, ist nicht nachvollziehbar.(…) Und jener Landwirt, der gar keine öffentlichen Straßen nutzt, kann seinen Traktor abmelden und die Steuer entfällt.”

        Mich erinnert das an den genialen und lebensnahen Habeck-Vorschlag aus Corona-Zeiten an die Hoteliers, die doch einfach die erzwungene Schließung dazu nutzen sollten, ihre Heizungsanlage zu modernisieren…

        @zimbo

        Oh nein, jetzt sind Sie ja doch die beleidigte Zimbo-Wurst. :(

      • zimbo
        zimbo sagte:

        @Bauer:
        Ich halte Lebensmittelunabhängigkeit für ein hohes Gut, allerdings halte ich von diesem bürokratischen Subventionswirrwuchs überhaupt nicht. Steuerausnahme hier, Eu-Topf da, deutscher Topf hier. Es wird Zeit das dort mal Ordnung reingebracht wird und jeder klar sehen kann was uns ein Bauer kostet. Das soll nicht zum Nachteil der Bauern sein, die freuen sich bestimmt auch über weniger Papierkram.

        Ungeachtet dessen gebe ich dem Kommentar allerdings Recht. Es kann nicht in unserem Interesse sein das jede Gruppe ihre Forderungen mit Gewalt im übertragenen Sinne durchsetzt. Wenn wir jetzt den Bauern nachgeben, dann befeuern wir die Spinner der letzten Generation.

      • Richard Ott
        Richard Ott sagte:

        “Wenn wir jetzt den Bauern nachgeben, dann befeuern wir die Spinner der letzten Generation.”

        Da besteht nun wirklich keine Gefahr. Die Spinner von der Letzten Generation wurden schon mehr als genug von unserer Regierung und ihren Gesinnungsjournalisten befeuert.

    • JürgenP
      JürgenP sagte:

      @ Zimbo Habe kurz reingelesen in den Artikel: „Die Ökonomik ist keine exakte Wissenschaft. Ihre Untersuchungsobjekte sind Menschen. Die agieren – anders als Atome und Moleküle – nicht nach festen naturgesetzlichen Regeln, sondern meist eigenwillig und anders als erwartet. Diese Erfahrung haben in den vergangenen Jahren auch jene Ökonomen gemacht, die glaubten, die wirtschaftlichen Geschehnisse mithilfe von mathematischen Modellen exakt abbilden und prognostizieren zu können“.

      Bewertung von RO: „Die Wirtschaftswoche ist in den letzten Jahren sehr in Richtung grünes Propagandaorgan für Kaufleute und VWLer degeneriert (…)“.

      Wem soll man nun glauben? Dem sauber recherchierenden Redakteur, der die Grundprinzipien der Wirtschaft verstanden und kurz und knapp beschrieben hat oder einem Demagogen, dem eine Überdosis grün permanent die Sinne verstopft und schließlich hinter jedem halbabgenadelten, noch restgrünen Tannenbaum das blanke Chaos vermutet.

      Mit wem käme Dr. Stelter weiter mit seinen fundierten Überlegungen? Käme sicherlich auf einen Versuch an mit Malte Fischer.

      Antworten
      • komol
        komol sagte:

        @Jürgen P

        So isses leider. Diese ganzen so genannten Wirtschaftsexperten haben nur eins gemacht: Sich den Scheiss im Studium anhören ohne kritisch zu hinterfragen, und dann den Mist / diese Konstruktion in der Gesellschaft weiter verbreiten und sich dabei als wissend und intellektuell hinzustellen / zu fühlen. Für die ist der Mensch ein homo ökonomicus. Dabei sind sie es, die das (am meisten) geworden sind, weil sie nicht verstanden haben, dass das (meinetwegen Wissen genannt), was sie gelernt haben, nicht von externen Beobachtern stammt, sondern aus der Gesellschaft (also interne Beschreibung, also Selbstbeschreibung eines Systems ist, welches sich aufgrund seines blinden Flecks nicht selbst beobachten kann)), am Ende nur eine Funktion hat hatte und haben wird: Aufrechterhaltung der Ausbeutung. Und Tausende rennen den blind hinterher (Ott etc.). Diese Tausende muss man aufklären.. Und das wird auch von selbst mehr und mehr passieren, weil sich die Leute (dank Internet) immer mehr selbst informieren, einmischen, selber denken usw. Langsam aber sicher! Und wer selber denkt wird niemals auf das kommen, auf das Smith (angeblich wertfrei und extern beobachtet) kam: Wenn jeder an sich selbst denkt ist allen am besten geholfen. So blöd sind nur Leute, die sich für ein Abschlusszertifikatat mit Geldverdienaussicht den Kopf waschen lassen – ohne die Zertifikataussicht hätten sie kurz mal selber nachgedacht und reflektiert und gesagt: ne, irgendetwas stimmt hier nicht! Abgesehen davon gibt es aber einige, nicht wenige..

      • Richard Ott
        Richard Ott sagte:

        @komol

        “Und Tausende rennen den blind hinterher (Ott etc.). ”

        Sie sollten mir schon zugestehen, dass ich Ihren Neuaufguss der marxistisch-leninistischen Ideologie mit Internet statt Dampfmaschine aus eigenem Antrieb grundlegend ablehne und nicht bloß irgendwem blind hinterher renne.

      • komol
        komol sagte:

        Wer nix wird wird Wirt, und wer garnix wird, wird Betriebswirt :-) (sagen nicht nur die Philosophen, sondern auch die Physiker, Mediziner, Juristen (allen gehen die auf den Sack) usw. – begreifen müssen es nur noch die Nicht-Akademiker (Handwerker usw.), aber das wird langsam aber sicher kommen)

      • Richard Ott
        Richard Ott sagte:

        @komol

        “Das sei Ihnen gestattet! Noch :-)”

        Ich mach dann im Gulag eine kleine Kreativschreibgruppe zusammen mit den inhaftierten Bauern, Impfgegnern und Wärmepumpenverweigerern auf… ;)

      • zimbo
        zimbo sagte:

        @JürgenP Ich verstehe Sie da voll und ganz. Mir fällt es auch immer schwer den Argumenten des Fachmanns glauben zuschenken, wenn Trollrichard doch auf jedem Gebiet bewandert ist und ohne Schwierigkeiten aufzeigen kann, dass es entweder die Grünen oder die bösen Amerikaner sind. Ein schlichtes Gemüt müsste man haben!

      • Richard Ott
        Richard Ott sagte:

        @zimbo

        “wenn Trollrichard doch auf jedem Gebiet bewandert ist und ohne Schwierigkeiten aufzeigen kann, dass es entweder die Grünen oder die bösen Amerikaner sind”

        :)

        Wenn Sie mehr könnten als nur US-regierungstreue und grüne Propagandaphrasen zu wiederholen, dann würden Sie vielleicht sogar interessante Gegenpositionen haben. So bleibt halt nur Frust.

      • zimbo
        zimbo sagte:

        @Trollrichard:
        Sie konnten beim letzten mal schon nicht herausstellen welche genau ich verwendet habe. Bleiben sie halt frustriert. Interessiert mich nicht.

  5. Dr. Lucie Fischer
    Dr. Lucie Fischer sagte:

    Sehr geehrter Herr Dr. Stelter,
    Danke für diesen unterhaltsamen Podcast zum Jahresbeginn, Ihnen und Ihrer Familie alle guten Wünsche für die kommenden -anspannenden- Monate.
    Wer die Qual von Vernissage-Pflicht-Besuchen kennt , lernt kunstsammelndes Bürgertum zu fürchten : Deren Posen & Outfit , Flucht nach erstem Weisswein empfohlen , um Konversationen über Kunst und Künstler zu entkommen:
    von # Eugen Bleuler # als ” Salon-Schwachsinn” bezeichnet.
    Im Knast portraitierte er Wärter & Mithäftlige , galt als Robin Hood gegen geldgierige Kapitalisten: K&K, Kunst & Knast-Star :

    https://www.youtube.com/watch?v=BSziJ-w-dDE

    Antworten
    • Alexander
      Alexander sagte:

      @medica

      “Die alte aristokratisch-großbürgerliche Symbiose…des Kaiserreichs, die bestimmte oberflächliche Ähnlichkeiten mit der angelsächsischen Oligarchie zeigte (wenn auch gewissermaßen als barbarische Hunnenausgabe des Gentleman-Piraten), ist durch die Umwälzungen von 1919, 1933 und 1945 so voll­ständig verschwunden… Die neue
      Herrschaftskultur, die sich im Geltungsbereich des Grundgesetzes formiert hat, trägt dagegen die Züge kleinbürgerlicher Unsicherheit.”
      Rolf Peter Sieferle, finis germania

      @Bauer
      Im Krisenfall -shtf- unterscheiden sich alle Geldanlagen nur in der Rasanz ihrer Illiquidität, bzw. der Geduld ihrer Halter & der Begehrlichkeit des Gewaltmonopolisten als Geldemmitenten.

      Diversifizieren ./. demonstrieren.

      Der Bauernstand ist erstes Opfer steter Kosteninflation, weil die Bauern als “loser of competiton” (vgl. Michael Stöcker) ihre Kosten nicht 1:1 an den Verbraucher weitergeben können, ohne von globaler Konkurrenz verdrängt zu werden. Alle Nieschenoptionen funzen nur für Nieschenanbieter.

      So sehr der bäuerliche Bevölkerungsanteil geschrumpft ist (1%) bleibt nur noch die Verbeamtung zur Landschaftspflege übrig, alsbald die grüne Energiewende endgültig gescheitert ist, dito. verbeamtetes Handwerk, verbeamtete Stahlindustrie, verbeamtete Dienstleister, verbeamtete Heilfürsorge, verbeamtetes Sozialwesen….mit politischen Beamten als Fürsten der Verteilung.

      Entgegen grüner Behauptungen über eine Auferstehung kleinbäuerlicher Betriebe strebt das politische Gewölk tatsächlich die Re-Urwaldisierung Europas an, schließlich ist der Mensch das Kernproblem der Ökokatastrophe und der Ökozid durchaus im Sprachgebrauch von Ulrike Herrmann – nur anders als gemeinhin interpretiert.

      Sie selbst haben sich zeitig für die Freiheit des Seefahrers entschieden,
      andere -wie ich- wurden zu Barbaren während die postmodernen Urbanoiden
      an ihren Annahmen unlösbar fest kleben.

      Läuft.
      ( https://www.youtube.com/watch?v=1es05ztiOjU )

      Antworten
      • Richard Ott
        Richard Ott sagte:

        @Alexander

        “So sehr der bäuerliche Bevölkerungsanteil geschrumpft ist (1%) bleibt nur noch die Verbeamtung zur Landschaftspflege übrig, alsbald die grüne Energiewende endgültig gescheitert ist, dito. verbeamtetes Handwerk, verbeamtete Stahlindustrie, verbeamtete Dienstleister, verbeamtete Heilfürsorge, verbeamtetes Sozialwesen….mit politischen Beamten als Fürsten der Verteilung.”

        Alle verbeamten?? Viel zu teuer.

        Worauf das tatsächlich hinausläuft, nennt sich “sozialistische Planwirtschaft” – da gibts überhaupt keine Beamten mehr, sondern nur noch Arbeitskollektive und Arbeitspflicht, in der Landwirtschaft natürlich zum Start auch noch Zwangskollektivierung. Und als Fettaugen schwimmen die Parteisekretäre der Sozialistischen Einheitspartei auf der dünnen Suppe und verwalten und rationieren den Mangel.

      • Tom96
        Tom96 sagte:

        Sloterdijk verdammt die Ami’s für die Empire Nachfolge Ende des 20. Jahrhunderts und konstatiert die Wissens- bzw. Kenntnislosigkeiten – wer will schon zehn Stunden und mehr sein Können in Handwerk, Musik, Sport, Landwirtschaft … hart erarbeiten, wo der schnelle Euro (das Papiergeld samt Kredit) doch so anziehend war.
        Städten und Nationen die nicht mehr fähig sind ihre Grundlagen beherrschen zu wollen, scheitern an der Größe!
        Es folgt die Auflösung in obige “Landschaftspflege” des Urwalds, nachdem die Iranisierung durch Kosmopoliten alles und jeden erschöpfte.
        Mönche und/oder Verbrecher?
        https://youtu.be/XFTyPX7xOBk?si=gF3zRSeiUq2Gt6nm&t=1864
        “Peter Sloterdijk – Du musst dein Leben ändern – … eine Grundforderung des Menschen an sich selbst, das eigene Leben zu ändern? Ja, ist diese Forderung gar der entscheidende Imperativ des Menschseins? Woher auch immer der Ruf stammt, das eigene Leben ändern zu müssen, es bleibt zu klären, wie dies in Gemeinschaft mit anderen gelingen kann.”

      • Dr. Lucie Fischer
        Dr. Lucie Fischer sagte:

        @Alexander
        Duch allerlei Nebengeplänkel wird der globale Masterplan erfolgreich
        grün-rosa übernebelt- wer Injektionen nicht verstand, wird sich Erkenntnissen finaler Destruktivität erst recht erfolgreich verschliessen, man nennt´s ” Verdrängung”.
        Menschen wollen ” positiv” denken , Sieferle bezahlte Hellsichtigkeit mit tiefer Depression und seinem Leben.
        Nach huntertausendfachem Keulen von Haustieren/ ” Vieh”/ Widerkäuern/ heiligen Kühen/ geht es humans an die Gurgel :
        “Breathe” : ( Pink Floyd warnte )
        https://www.shtfplan.com/headline-news/uk-scientists-say-humans-breathing-is-harmful-to-the-environment

      • Alexander
        Alexander sagte:

        @Richard von Ott

        Alle landwirtschaftlichen Preise (einschl. Holzpelletts) entspringen
        sozialistischer Preispolitik, d.h. das Höfesterben ist Folge davon.

        Sollte der begonnene Aufstand schief gehen werden die Vergeltungsmassnahmen
        der Politik gegen undemokratische Bauern schrÖcklich sein.

        Was die Restrepublik der @Zweifler & @Ärmelhochkrempler noch nicht verstanden hat ist,
        dass sich Sozialismus und Eigentum nicht vertragen,
        eines muss/kommt weg.

      • Bauer
        Bauer sagte:

        @ Alexander

        >> “Der Bauernstand ist erstes Opfer steter Kosteninflation, weil die Bauern als “loser of competiton” (vgl. Michael Stöcker) ihre Kosten nicht 1:1 an den Verbraucher weitergeben können, ohne von globaler Konkurrenz verdrängt zu werden.”

        Das stimmt schon. Aber dem steht das grundsätzliche Interesse des Staates entgegen, möglichst viel der Grundnahrungsmittel auf eigenem Boden zu erzeugen.

        Daselbe gilt übrigens für Energie aller Art, wie wir seit zwei Jahren schmerzvoll wahrnehmen.

        Ich weiss schon, dass dem die WTO mit ihren Freihandelsparolen entgegensteht. Aber in beiden Fällen muss dann eben der Staat findig sein und auf andere Regulierungsmethoden ausweichen. Das Hemd ist einem immer näher als die Jacke.

        Übrigens, eine angemessen grosse Rüstungsindustrie gehört in die gleiche Kategorie.

        Ein Thema für Dr. Stelter!

      • Alexander
        Alexander sagte:

        @Bauer

        Das Konstrukt Bundesrepublik simuliert “Staat” solange seine Einordnung niemals souverän (vgl. Wolfgang selig Schäuble) war, sondern immer nur Besatzungscharakter hatte, vgl. Putin.

        Zweifellos wünscht sich jede Gesellschaft lebenswichtige Versorungsgüter unabhängig zu erzeugen – Nahrung, Energie, Gesundheit, Wohnen, Kleiden, Sicherheit, aber so gut wie nichts ist davon übrig nach den Globalisierungdekaden seit Grenzöffnung 1989.

        Allerliebst von Kriegsfähigkeit zu fabulieren und alles Gerät zu verschenken,
        an einen verlorenen Krieg.

        Der Verlust an Qualifikationen beschränkt sich heute nicht mehr auf verlorene Künste (vgl. Heinsohn: Schwerindustrie, Foto, Elektronik, Optik….) sondern beinhaltet auch Bauern ohne Draht zur Natur mit Dauerabo bei der Dünge-, Spritzmittel, Saatgutindustrie….bzw. Futtermittel wegen “Lebensabschnittszucht”. Kreislauflandwirtschaft gibt es keine mehr, wenn im Gebirge die Bauern Ende Oktober mit ihrer Gülle die Hänge durchtränken, dass im Tal die Entwässerungsgräben nach shithole stinken – und Fliegen das Land okkupieren.

        Auskömmliche Wettbewerbsfähigkeit zu schaffen wäre Aufgaben derselben Politik gewesen, nicht nur regionale Unabhängigkeit zu stärken sondern auch die Vielfalt eigener Ökonomie zu schützen – allein man erfüllt transatlantische Vorstellungen und gibt alle Fähigkeiten ab, deren Nettonutzen anderswo größer ist.

        Als mir klar wurde, dass ich meiner Immen wegen das Land verlassen müsste…..hatte ich keine weiteren Fragen mehr warum hier alles den Bach runter geht. “Competition of losers” war vor dem Injektionsregime, heute leisten die Überlebenden furchtlos Opposition.

        @medica

        Der Landwirtschaftsindustrie ist der Respekt verloren gegangen,
        die Bauern schulden den Aufstand neben ihren Ahnen auch den geschundenen Tieren/Natur,
        there is no mercy.

  6. Bauer
    Bauer sagte:

    bto: “Flucht in die Kunst?” Schön, dass das Fragezeichen nicht vergessen wurde.

    Und gleich die Gegenfrage: Wie legt man eine Milloion pro Jahr sinnvoll in Kunst an? das geht nur mit Objekten, die schon längst in ein Museum geören sollten. Zwischen solchen zu leben ist schon nicht mehr möglich, allein weil die Sicherungsanlagen aus der Wohnung einen Bunker machen.

    Und wenn aus der “Flucht in die Kunst” eine Flucht mit der Kunst werden sollen, hat man schon verloren. Im Falle eines raschen Stabdortwechsels wäre Kunst, soweit nicht unauffällig am Körper zu tragen, das letzte was ich mitnehmen würde. Ausserdem verschieben sich in einem solchen Fall die Wertverhältnisse schlagartig. Ich habe die Zeit noch miterlebt, als für ein Geselchtes aus dem Kamin des Landwirts eine goldene Kette die Besitzerin wechselte, oder, um im Bild zu bleiben, für einen Kanonenofen ein fahrtüchtiges Auto drangegeben wurde..

    bto “Wichtiger Hinweis: Diese Episode stellt keine Anlageberatung dar und wir raten unbedingt und grundsätzlich dazu, sich vor der Anlage von Geld professionellen Rat zu suchen.”

    Vergessen Sie’s. Anlageberater kochen auch nur mit Wasser, und das umso fleissiger in Zeiten orientierungsloser Börsen. Was davon selbst von renommierten Namen zu halten ist, können Sie in meinem hier allseits bekannten Buch (ISBN 978-3-8370-6890-0, 2016 erschienen) ab Seite 87 unten nachlesen. Heute kann ich Ihnen auch den Namen dazu nennen. Es war Julius Bär in Genf, jetzt wegen der Benko-Pleite in aller Munde

    Wer sich nicht selbst sachkundig und nachhaltig um seine Finanzanlagen kümmern will oder kann, sollte die Finger davon lassen. Dann doch lieber Gold – und seinen Grips darauf verwenden, dafür ein solides Versteck zu finden. Die Westwährungen haben in 2023 durchschnittlich um 9 % an Wert (= Kaufkraft) eingebüsst, mit steigender Tendenz.

    Sorry, Dr. Stelter, aber es ist die Erfahrung von 50 Jahren.

    Antworten
  7. komol
    komol sagte:

    “Nur mit VWL steuert man nur ein Teilsystem der Gesellschaft – meist eben mit brutal neg. Auswirkungen auf die anderen Teilsysteme bzw. das Gesamtsystem überhaupt” :-):-)

    Antworten
    • Richard Ott
      Richard Ott sagte:

      @komol

      Gehen Sie morgen doch mal an die nächste große Straßenkreuzung und erklären den Bauern dort Ihre Vorstellungen von der “Steuerung der Gesellschaft”. :)

      Antworten
      • komol
        komol sagte:

        @ott

        Ganzheitlich gesehen müssten viele von denen weg bzw. eben die EU-Agrarsubventionen, das wissen Sie doch auch! So kann Afrika etc. mehr exportieren (und damit vllt. auch weniger migrieren) und wir im dichtbesiedeltsten und flächengenutzen Land Europas aufforsten. Das erkläre ich denen gern – ma sehen welche Gegenargumente die bzw. Sie haben :-)

      • Richard Ott
        Richard Ott sagte:

        @komol

        “Ganzheitlich gesehen müssten viele von denen weg (…) Das erkläre ich denen gern”

        Bitte drehen Sie ein Video von Ihrem selbstlosen Straßeneinsatz zur Bauernbildung. Das will ich unbedingt sehen.

      • Bauer
        Bauer sagte:

        @ komol

        >> “Ganzheitlich gesehen müssten viele von denen weg bzw. eben die EU-Agrarsubventionen, das wissen Sie doch auch!.”

        Sägen Sie eigentlich gern an dem Ast, auf dem Sie so bequem sitzen? Wir brauchen die Bauern, oder besser die Landwirtschft, da sonst unsere Kulturlandschaft innert 100 Jahren wieder vom Mischwald gemässigter Breiten abgelöst wird und D wie zu Zeiten der Römer zum Urwald wird mit allen negativen Folgen (Bären und Wölfe sind da noch die harmloseste Begleiterscheinung). Wir brauchen also die professionellen Landschaftspfleger, Es ist auch ein Interesse des Staates, seine Bevölkerung wenigstens mit den Grundnahrungsmitteln aus eigener Scholle zu versorgen, siehe aktuell in Osteuropa. Kaviar, Austern, Erdbeeren zu Weinachten und Champagner kann man dann ruhig importieren, neuerdings allerdings gegen welche Exporte notabene.

        Im übrigen würde ich mich mit Ihrer Grundauffassung genügend weit von der Landbevölkerung fernhalten.

      • komol
        komol sagte:

        @Bauer

        Tut mir Leid, aber etwas Dü…res habe ich (selbst hier) ehrlich gesagt noch nie gehört :-)

      • foxxly
        foxxly sagte:

        @ komol,
        kommen sie endlich auf den boden zurück!
        mit ihren ausführungen gehen die meisten nicht mit, zumal sie theoretische und abstrake lösungen, wenn überhaupt, anbieten.

        im übrigen hatten wir schon solche “lösungen”,(wenn auch nur grob vergleichbar):
        wir hatten früher viele gut funktionierende genossenschaften, welche wirtschaftlich und gesellschaftlich gut gelaufen sind, – ja bis der turbokpitlismus und die regierungen, diese gemenschaften kaputt gehen ließen.

        ganzheitliche zusammenhänge wurden in den genossenschaften gelebt und gelöst, wenn es probleme gabe.

        aus heutiger sicht ist dies alles von 500 jahren zurück veraltert, aber heute umso dringender nötig!

        gibt es auf der welt irgend einen ort, wo diese von ihnen propagierte angewendet und gelebt wird?

      • komol
        komol sagte:

        @foxxly

        Ja, da gebe ich Ihnen Recht. Dtl. ist schon ganz, ja sehr, ok, aber wir wollen, dass sowas mind. auch bleibt und den 79-jährigen Angelsachsendruck weghauen und erst einmal zurück zu vor 33 und uns von dort aus wieder an uns selbst entsinnen und gemeinsam überlegen, wie es weiter gehen kann – mit weiterer Individualisierung und Verantwortungslosisierung sicher nicht; dagegen sprechen v.a. die Zeichen der Zeit, also der Übergang von G3 zu G4 (überall mischen sich alle in alle Themen immer mehr ein, v.a. weil es Internet gibt, und das ist gut so, denn das heisst Kommunisierung statt Individualisierung; wir alle zusammen entscheiden v.a. letztlich, wie Leute sein und handeln sollen und wie nicht (quasi ein systemischer bzw. struktureller Kommunismus), und wenn sie nicht so sind (also gierig, egoistisch, neidisch .. individualistisch), werden sie rausgekegelt – das wird der Trend, und das ist angesichts des Telos der Geschichte zu erwarten und gut so für die Menschheitsentwicklung).

    • JürgenP
      JürgenP sagte:

      @Komol Teilsystem, Gesamtsystem, Auswirkungen? Das war jetzt so kompliziert, dass es kaum einer aus der Abteilung “wenn – dann” versteht.

      Antworten
      • komol
        komol sagte:

        @Jürgen P

        :-)

        Ich muss leider wirklich immer wieder drauf hinweisen, auch wenn der Zusammenhang so einfach und durchschaubar ist. Dass es das für viele nicht ist, liegt halt daran dass jeder Beobachter endogen ist (die lautesten sind am verwickeltsten in der G., also am stärksten Nutzobjekt der Komm. (ohne jede Chance, sich da ein Stück weit rausnehmen zu können bzw. zu kommen)). Man muss versuchen soweit wie mgl. extern, also ganzheitlich, über den Dingen schwebend zu denken. Kapitalismus zerstört alles, am Ende auch sich selbst. Sehen Sie die Auswirkungen auf alle anderen Teilsysteme, bspw. Kunst (und allg. Kultur als über der Gesamtgesellschaft schwebende Beobachtung dritter Ordnung), Wissenschaft, Erziehung, Medizin, Sport, Religion usw.usf. Das geht potenziell alles vor die Hunde. Nur weil einige (v.a. Ökonomen) denken, Wirtschaft sei Gesellschaft bzw. Gesellschaft sei Wirtschaft. Is ja klar wenn sie den ganzen Tag nur dem schnöden Mammon hinterherrennen (traurig!).

      • komol
        komol sagte:

        @Jürgen P

        Gut dass Sie drauf hinweisen ..

        Wenn-dann-Denken ist Denken in Kausalitäten – Ursache, Wirkung. Im Sozialen gibt es i. G. zur Physik (und selbst dort nur im Makrobereich, sonst nicht, siehe Quantenmechanik) aber keine eindeutigen Kausalitäten (selbst im biolo. nur tlw. und im psychischen sowieso nicht). Im Sozialen spricht man deshalb auch gern von Kontingenzkausalität, zirklärer Kausalität, beobachterabhängiger Kausalität etc. Und v.a. funktionaler Kausalität. Wissenschafts- und Erkenntnistheoretisch ist Funktionalität eigentl. das moderne Gegenkonzept zu Kausalität (siehe u.a. W. Stegmüllers Klassikerbuch, oder auch E. Cassierer usw.). Es kam mit der sich als Counterpart zur klass. Physik verstehenden Biologie seit dem 19 Jdh. auf und ist eines der wichtigsten Grundkonzepte der Kybernetik und Systemtheorie (schon seit Bertalanffy, Wiener etc.). Man versuchte damit dem näher zu kommen, was Leben ist bzw. wie es entstand, weil es rein physik. nicht beschreib- und verstehbar ist. Soviel dazu – nur mal so nebenbei

      • JürgenP
        JürgenP sagte:

        @Komol “Man versuchte damit dem näher zu kommen, was Leben ist bzw. wie es entstand, weil es rein physik. nicht beschreib- und verstehbar ist”.

        Auch wenn es recht abstrakt ist, was Sie schreiben – DAS verstehen “echte” Landwirte intuitiv, denn sie sind dicht genug dran am biologischen “Leben”. Denen brauchen (Landwirtschafts-)Technokraten aus Berlin oder Brüssel oder die in allen Lebensfragen auskunftsfreudigen blau-braunen Spießgesellen (wie neulich am nordfriesischen Deich) nichts darüber erzählen.

      • weico
        weico sagte:

        @JürgenP

        “Denen brauchen (Landwirtschafts-)Technokraten aus Berlin oder Brüssel oder die in allen Lebensfragen auskunftsfreudigen blau-braunen Spießgesellen (wie neulich am nordfriesischen Deich) nichts darüber erzählen.”

        Frei nach Klonovsky:
        „Ist der Bauer erstmal gallig, bleibt der Robert auf der Hallig” .. :-)

        https://www.klonovsky.de/2024/01/6-januar-2024/

  8. foxxly
    foxxly sagte:

    politik ist: die bürger so zu verarschen, dass sie das glauben, was die regierenden wollen und noch meinen, dass es das beste ist, was möglich ist!
    natürlich mit hilfe den systemhandlangern medien!

    was ist eigentlich mit den badbanken?
    ein finanzminister ist darin völlig autonom und braucht niemanden (parlament) darüber auskunft und rechenschaft ablegen (hatte damals h. schäuble erschaffen)

    lassen sich über diese schattenbanken staatsfinanzierungen generieren?
    warum geben die regierungen nicht mehr anleihen(mit kaum zinsen) raus, welche die notenbanken unmittelbar aufkaufen und so neues geld ohne verschuldung schaffen?

    warum noch die schuldenbremsen? damit man das volk noch weiter einlullen kann?

    es ist eine lüge vom finanzminister, wenn er (oder auch andere) von eine machbaren schuldenbremse spricht, weil wachstum und vorhandene zinslasten niemals ohne weitere verschuldung möglich ist!

    diese politik mindestens der letzten 20 jahre betreibt offen ein falsches spiel,…………. und, und wir wählen und stützen diese!

    wir haben es garnicht anders verdient!

    Antworten
  9. Tom96
    Tom96 sagte:

    Meine Macalan Travellers Serie wurde für 89,95 Euro im Jahr 2008 erstanden,
    Heute können die vier halben Litet zusammen für um die 3.000 Euro verkauft werden.
    Entzug und Zeit sowie Legendenbildung schenken höchste Rendite
    https://glenfahrn.com/de/macallan-twenties-thirties-fourties-fifties-complete-travel-series-4x50cl-22545.html
    Oder ist das Tasting, um über die gierigen Idioten, die nicht wissen welche Gaumenfreude hinter jedem Jahrzehnt sich verbirgt, zu lachen, wertvoller?
    Nun gut, man hat ja auch zwei Serien kaufen können eine zur Spekulation und die andere zur Freude.!

    Kunst hat mit Preisschildern nichts zu tun.
    Bazon Brock hätte es nicht besser darstellen können.

    Antworten
  10. Richard Ott
    Richard Ott sagte:

    Ich würde mir zur Diversifizierung meines Investment-Portfolios gern “Das letzte Abendmahl” von Leonardo da Vinci kaufen, habe aber Angst, dass dieses Gemälde wegen der Darstellung eines nichtveganen Dinners im kommenden Grünen Reich als “Entartete Kunst” verboten wird. Muss ich also mit einer üppigen Geldspende an die Heinrich-Böll-Stiftung oder “Fridays for Future” zusätzlich hedgen?

    Antworten
    • JürgenP
      JürgenP sagte:

      @RO Im Kommen ist Literatur. Wohl dem, der noch über eines der letzten Original – Exemplare von “Mein Kampf” mit persönlicher Widmung verfügt. 2024 wird den Preis in ungeahnte Höhen treiben.

      Antworten
      • Richard Ott
        Richard Ott sagte:

        @JürgenWärmeP

        Naja, ob sich das ukrainische Azov-Bataillon in 2024 noch solche teuren Nazi-Devotionalienkäufe leisten können wird, wenn der Geldfluss aus dem Westen stockt?

      • JürgenP
        JürgenP sagte:

        @RO Meinen Sie, nachdem Alternative aus einer braun-blaue “Partei” durch den meistbietenden Verkauf von ein paar gut erhaltenen Exemplaren (mit persönlicher Widmung von Adolf H. an, man glaubt es kaum, Bernd H.) auf dem russisch-belarussischen Kunstmarkt die Preise in die Höhe getrieben haben?

      • weico
        weico sagte:

        @JürgenP

        “Wohl dem, der noch über eines der letzten Original – Exemplare von “Mein Kampf” mit persönlicher Widmung verfügt.2024 wird den Preis in ungeahnte Höhen treiben.”

        Wohl kaum .

        Die SOZIALISTEN werden wohl weitere Prozente verlieren… :-)

        Nebenbei:
        Alles was den SOZIALISTEN ja damals nicht in ihr kollektivistisches Weltbild passte …wurde ja zur “entarteten Kunst” erklärt.

        https://de.wikipedia.org/wiki/Entartete_Kunst

      • Richard Ott
        Richard Ott sagte:

        @JürgenWärmeP

        Auch wenn Ihre kleine grüne Welt zusammenbricht oder unter einem Haufen Mist frisch vom Bauernhof versinkt, an den Bernd-Witzen werden Sie sich immer aufrichten können.

      • JürgenP
        JürgenP sagte:

        @RO Wenn es soweit ist, sag ich Bescheid. Bis dahin genügen mir noch Ihre gar so lustigen Beiträge.

      • Richard Ott
        Richard Ott sagte:

        @JürgenWärmeP

        Ach, Sie finden meine Beiträge lustig? So viel Sinn für Humor hätte ich einem linksgrünen Ideologen aus der Wärmepumpen- und Systemtheorie-Blase gar nicht zugetraut.

        Ich muss aber auch oft lachen, wenn ich Ihre Kommentare lese.

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