Das Gegenteil von gut

Gut gemeint ist nicht gut gemacht.

In der 225. Folge von „bto – beyond the obvious – der Ökonomie-Podcast mit Dr. Daniel Stelter“ betrachten wir die deutsche Politik aus zwei Blickwinkeln. Unser erster Blick gilt den Protesten der Landwirte. Die höheren Steuern für Diesel waren nur der berühmte Tropfen, der das Fass zum Überlaufen gebracht hat. Schon seit Jahren leiden die Bauern unter immer mehr (Detail-)Regulierung und fehlender Planungssicherheit. Dazu im Gespräch der Landwirt Dirk Hadenfeldt.

Den zweiten Blick richten wir anlässlich der Wahlen in Taiwan nach Südostasien. Dieser Teil der Welt entwickelt sich immer mehr zu einem dynamischen Wirtschaftszentrum. Was ist von der Region zu halten, wo liegen die Chancen, wo die Risiken und was hält man dort von der deutschen Außenpolitik? Das erläutert im Gespräch Dr. Matthias Müller, Southeast Asia Correspondent der Neuen Zürcher Zeitung.

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Kommentare (24) HINWEIS: DIE KOMMENTARE MEINER LESERINNEN UND LESER WIDERSPIEGELN NICHT ZWANGSLÄUFIG DIE MEINUNG VON BTO.
  1. Nicht Besser
    Nicht Besser sagte:

    Meiner Meinung nach ist Dirk Hadenfeldts Beispiel zur Kritik an der Bürokratie schlecht gewählt, da er ein extrem kostengünstiges System beschreibt, das die Einhaltung der Förderauflagen überwacht. Dieses System belohnt ehrliche Landwirte und entlarvt Betrüger.

    Wenn ein Landwirt seine Verpflichtung zur Pflege des Grünlandes erfüllt, ist es nicht erforderlich, dass er den Beweis dafür erbringt. Das geschieht durch ein vollautomatisches System. Dies spart Aufwand, da Satellitenaufnahmen kostengünstig sind und die Auswertung durch KI ebenfalls effizient erfolgt. Die Kontrolle gewährleistet, dass kein Betrug stattfindet, und belohnt somit Ehrlichkeit. Der bürokratische Mehraufwand entsteht lediglich, wenn der Landwirt seine Auflagen vernachlässigt und sich entscheidet gegen die Feststellung seines Versäumnisses vorzugehen. Dieser Mehraufwand wurde von ihm selbst aus Eigeninteresse initiiert, um doch noch Fördermittel zu erhalten. Wenn er sich darüber beschwert, sollte man Landwirten möglicherweise nicht die Möglichkeit zur Nachbesserung gewähren.

    An dieser Stelle erlaube ich mir, ad hominem zu argumentieren: Dirk Hadenfeldt gesteht ein, dass er die Fläche im Jahr 2020 nicht bewirtschaftet hat, teilweise aufgrund von Schäden durch Sauen und teilweise wegen zu nasser Bedingungen. Er empfindet die Kontrolle als besorgniserregender als das Versäumnis seiner Verpflichtungen und behauptet, ihm sei nicht bewusst gewesen, dass er etwas falsch gemacht hätte. Allerdings hat er zuvor erklärt, dass er Heu von der Fläche gemacht und es an Nachbarn verkauft oder die Wiese gemulcht habe, um den Status als extensives Grünland beizubehalten – ein Status, der eine Voraussetzung für die Förderung ist. Es war ihm also bewusst, dass eine gewisse Bewirtschaftung erforderlich ist, um die Förderbedingungen zu erfüllen. Meiner Meinung nach versucht er hier, sein Fehlverhalten, nämlich das Nichterfüllen seiner Verpflichtungen, zu relativieren und stattdessen seinen Ärger gegenüber der Kontrollinstanz auszudrücken, nachdem er erwischt wurde. Dies ist eine menschliche Reaktion, die ich jedoch eher von einem Kind erwarten würde. Ein erwachsener Mensch sollte die Ereignisse besser einordnen können.

    Ich frage mich nun, da Dirk Hadenfeldts als Vertreter der Landwirte spricht: Ist diese Haltung bezeichnend für die Proteste?

    Antworten
  2. weico
    weico sagte:

    Es rächt sich nun,dass die deutschen Bauern sich nicht wirklich stark in der Politik und Wirtschaft eingerichtet haben.
    Nur wer an den Schalthebel der “Macht” steht kann langfristig etwas bewegen.
    Traktoren und “Gelbe Westen” sind nur Symptombekämpfung.

    Der Unterschied der “Bauernmacht” zwischen Deutschland zu der Schweiz ist riesig/markant.
    Die Schweizer Bauern haben schon früh in Politik und Wirtschaft “investiert” bzw. Einfluss genommen.

    In der kleinen Schweiz ist die seit Jahrzehnten stärkste Partei…die rechtspopulistische, europaskeptische, nationalkonservative und wirtschaftsliberale SVP (laut Wiki) ….aus dem Zusammenschluss (1971) von 2 kleinen Parteien entstanden.
    Der Bauern-, Gewerbe- und Bürgerpartei (BGB) und der Demokratische Partei (DP).

    Da das Genossenschaftsdenken in der Schweiz seit Generationen stark verankert war/ist (“Eidgenossen”) haben die Bauern schon sehr früh verschiedenste Genossenschaften zur Selbsthilfe gegründet, die schlussendlich zum “Bauern”-Konzern “Fenaco” führten.

    Im nahen Ausland fast unbekannt ,schlägt dieser Konzern umsatzmässig so manchen bekannten Namen/”Weltmarke” .…und zeigt die Wirtschaftskraft/Macht der Bauern schön auf.

    Der im Ausland praktisch unbekannte “Bauern”-Konzern “Fenaco” auf Platz 39 der umsatzstärksten Schweizer Firmen und dahinter viele bekannte Namen/”Weltmarken”

    https://de.m.wikipedia.org/wiki/Liste_der_gr%C3%B6ssten_Unternehmen_in_der_Schweiz

    Wenn in der Schweiz die Bauern das Gefühl hätten … die Politik würde sie total “verarschen”….dann müssten sie nicht mal den Traktor hervorholen …und das Land würde wirtschaftlich und politisch stillstehen. :-)

    Antworten
    • jobi
      jobi sagte:

      @weico

      Die Schilderung Schweizer Verhältnisse demonstriert, dass es hierzulande mit einem Regierungswechsel allein nicht getan sein wird.

      Der Bauernverband steht exemplarisch für die “Vermerkelung” unserer Interessenverbände. Das zeigt sich beispielsweise an seiner geradezu unterwürfigen Reaktion auf die Medienpropaganda von der “rechten Unterwanderung” der Protestbewegung.

      Für einen echten Politikwechsel wäre notwendig, dass die Betroffenen selbst ihre Interessen endlich erkennen und wieder verstärkt wahrnehmen.

      Schon lange überfällig. Auch im Podcast wird deutlich, in welch absurder Weise bürokratische Gängelung inzwischen den Alltag bestimmt.

      Wir haben es mit einer Bürokratie zu tun, die sich längst verselbständigt hat. Ursprüngliche Politikziele dahinter verschwimmen zunehmend.

      Antworten
      • Richard Ott
        Richard Ott sagte:

        @jobi

        “Für einen echten Politikwechsel wäre notwendig, dass die Betroffenen selbst ihre Interessen endlich erkennen und wieder verstärkt wahrnehmen.”

        Ja. Mit den Interessenvertretern, die sie haben, brauchen sie sich nicht zu wundern, wenn sie über den Tisch gezogen und abgewickelt werden. Gilt für die Bauern genauso wie für die Industrie.

        “Der Bauernverband steht exemplarisch für die “Vermerkelung” unserer Interessenverbände. Das zeigt sich beispielsweise an seiner geradezu unterwürfigen Reaktion auf die Medienpropaganda von der “rechten Unterwanderung” der Protestbewegung.”

        Man sieht es auch daran, dass die Verbandsfunktionäre konsequent gendern, was den “Bäuerinnen und Bauern” sicher sehr am Herzen liegt. Und bei der großen Bauerndemonstration in Dresden hat der Verband als einzigen Redner den Ministerpräsidenten Kretschmer eingeladen – angeblich, um keine unangemessene Werbung für politische Parteien zu machen. :D :D :D

        Den letzten Rest könnte der CDU-grüne Bauernverband seinen Mitgliedern mit der Forderung nach einer Mindesquote für transsexuelle Kühe in der Milchwirtschaft geben – oder liegt dazu auch schon ein Konzept in der Schublade?

  3. Tom96
    Tom96 sagte:

    Entweder Ihr gesteht vollständig die Lüge und den Betrug des Anheimfallens und gewinnt zusätzliche Zeit in harter Arbeit oder es passiert sehr kurzfristig
    https://www.youtube.com/watch?v=7LVSrTZDopM&t=117s
    “Dr Jordan B Peterson and Dr. Richard Lindzen dive into the facts of climate change, the models used to predict it, the dismal state of academia, and the politicized world of “professional” science.

    Richard Lindzen is a dynamical meteorologist. He has contributed to the development of theories for the Hadley Circulation, hydrodynamic instability theory, internal gravity waves, atmospheric tides, and the quasi-biennial oscillation of the stratosphere. His current research is focused on climate sensitivity, the role of cirrus clouds in climate, and the determination of the tropics-to-pole temperature difference. He has attained multiple degrees from Harvard University, and won multiple awards in his field of study such as the Jule Charney award for “highly significant research in the atmospheric sciences”. Between 1983 and 2013, he was the Alfred P. Sloan Professor of Atmospheric Sciences at MIT where he earned emeritus status in July of 2013.”

    Antworten
  4. Bauer
    Bauer sagte:

    Ich habe zeitbedingt einige Jugendjahre auf dem Bauernhof verbracht. Damals waren Lebensmittel rationiert und nur mit Lebensmittelkarte (offiziell = für den Städter) zugänglich. Trotzdem bestand das Büro des Hofbauern nur aus einem roh gespitzten Bleistift und einem Erbauungskalender des Vorjahres, aus dem bei Bedarf eine Seite herausgerissen wurde, in der Schublade in der Wohnstube. Schreibkram war nebenbei Sache der Bäuerin.

    Jede Minute die der Landwirt mit Bürokratie verplempert fehlt ihm auf dem Feld und im Stall. Daher der Stress, der sich jetzt – endlich – Luft verschafft. Wenn wir unsere nicht selbstverständliche Kulturlandschaft wieder verwüsten wollen, müssen wir nur so weitermachen wie bisher in den letzten 40 bis 50 Jahren.

    Antworten
      • Richard Ott
        Richard Ott sagte:

        @Bauer

        Na, unterschätzen Sie mal nicht, welche großen Fettspeicher die besonders schwergewichtigen Damen aus den Führungskadern der grünen Partei haben! ;)

      • Alexander
        Alexander sagte:

        @Bauer

        Die Betriebsstunde für einen Traktor kostet ~40€.
        Am Montag waren in Bayern 50.000 unterwegs, bei 5h und 6l/h Diesel/Straße,
        war das ein schlechter Tag fürs Klima. Die Viehzüchter mussten zur Fütterung wieder heim,
        die Getreidefarmer stellen das Spektakel spätestens im März wieder ein. Bis dahin wird kein Hochlöhner seinen Arbeitsplatz verlassen um in der Masse genau -niemand- zu sein.

        Was sich bei Städtern an Landwirtschaftsromantik erhalten hat gehört ins Ganghoferzeitalter.
        https://www.youtube.com/watch?v=o2sdjH4TEyY

        Die Erfahrung lehrt, dass jedes mal wenn sich die Landwirtschaft an die staatlichen Rahmenbedingungen angepasst hat (Milchsee, Butterberg, Weinseen….) und endlich Geld verdient – dieses Modell alsbald wieder kassiert wird, weil Politik gar keinen Lust hat solche Minderheiten mit wertvollem Geld zu pampern. Nach jeder Ausscheidungsrunde überleben weniger und weniger….bis keiner übrig ist.

        Aktuell ist der Druck noch um die letzten Immobilienbauten der Nullzinsphase bereichert, welche den Verhandlungsspielraum gehebelt verschuldeter Landwirte natürlich verringern: denn wenn eine Generation auf schickes Wohnen verzichtete hat Mann zuletzt neu gebaut, energetisch korrekt mit Solar/Wärmepumpe und Kachelofen…..

        Wer per Traktor den Verkehr blockiert “greift gefährlich in den Straßenverkehr ein”, aus Ordnungswidrigkeiten werden im nu Straftagen (Autobahnen etc.) mit allen Konsequenzen für den Einkommenserwerb wie jagdlichen Waffenbesitz. Big daddy government toleriert diese ungezogenen Kinder, weil wenn man harte Bandagen aufzieht der Spuk sofort zu Ende ist; vgl. GG Rentner Demos vs. Wasserwerfer; alles hat Kennzeichen und die Aufnahmen wurden gemacht.

        Ironie ist alles was bleibt.

    • Bauer
      Bauer sagte:

      @ Alexander

      So shr ich Ihre Beiträge hier schätze, diesmal liegen Sie daneben, denn Landwirtschaft ist nicht eine x-beliebige Tätigkeit.
      Mein letzter Satz weiter oben lautete:
      “Wenn wir unsere nicht selbstverständliche Kulturlandschaft wieder verwüsten wollen, müssen wir nur so weitermachen wie bisher in den letzten 40 bis 50 Jahren.”
      Das wird in allen Lebensbereichen mehr oder minder fatale Folgen haben.

      Antworten
      • Alexander
        Alexander sagte:

        @Bauer

        Im Herzen bin ich bei Ihnen, aber die Realität ist das nicht (mehr).

        Habe am Mittwoch auf der Hauptkundegebung unserer Region nicht nur befreundete Milchbauern getroffen, die Landwirtschaftsministerin Kaniber live gehört, sondern gestern beim Tontaubenschießen auch den Hauptredner rückgesprochen….

        Als Imker mit weichen Knien die grüne Wüste erlebt und wie abhängig aller Erfolg von EU Subventionsentscheidungen ist, wenn das Frühjahr gar keinen Pollen für die Immen bringt – im Herbst brachliegende Ackerböden wochenlang nicht mal Unkraut wachsen lassen.

        Zuhören, wenn die Generation um die 70Jahre mit Staunen den Investitionsmut der Hofnachfolger kommentiert, verzichtete man selbst noch um das Erbe zu erhalten.

        In unserem Naturschutzpark hat fast kein Bauer mehr Tiere im Stall, dazu muss man schon auf Nebenstrecken mit dem Rad in Mittelfranken oder der Oberpfalz Ausschau halten – obwohl in jeder Metzgerei heimische Tiere zertifiziert feilgeboten werden……

        Nicht nur die Bauern, die gesamte Gesellschaft hat sich korrumpieren lassen bis fast keine Luft zum Atmen mehr übrig ist – von dieser Politik, die jetzt ihre Agenda nicht einfach fallen lässt, wegen 1% der Bevölkerung in Abhängigkeit von “ihren” Gnaden.

        Kommt es zum Spruch stehen die 100k € SUV Diesel beim Aldi zum Einkauf,
        weil auch Bauern beim Essen sparen aber auf Kuba urlauben, wie ihre Konkurrenten an den Fließbändern der Hochlohnindustrie; Handwerker dito.

        Eigene Integrität hat niemand in die Gegenwart retten wollen/können/müssen.
        Ausnahmen gibt es, aber das ist die “letzte Generation” ihrer Familie.

  5. Alexander
    Alexander sagte:

    @sehr verehrte Bauern

    Frösche, denen die Kochtemperatur nimmer auffällt werden am Ende gefressen.

    Selbstverständlich bleibt fuer eure Kinder keine Perspektive übrig, bis dahin bloß keine Bekenntnis zu politischen Inhalten als den eigenen, fuer dass er sich niemand riskiert ausser hohlen Bekenntmissen.

    Wer Krieg führt,
    Kinder gentherapiert – hab vergessen mit was,
    und das Gemeinwesen zu Plünderung frei gibt,….. Ist von euch nur kurz beeindruckt.

    Esst Mehlwuermer, die sind zugelassen…..

    Laeuft.

    Antworten
  6. Andrea Saalburg
    Andrea Saalburg sagte:

    Das brennendste Thema der Woche und leider nur ein sehr schwacher und geradezu resignierter Gesprächspartner. Die Bauern könnten auch sehr gut mit weniger Staat auskommen, dazu muss man allerdings die gesamteuropäische Perspektive und den Wettbewerb im Kontext betrachten. Es bringt nichts, wenn wir unsere inländische Landwirtschaft gängeln und dezimieren. Auf den Hochertragsböden Mitteleuropas müssten eigentlich mehr Lebensmittel produziert werden, damit andere Regionen, die weniger geographische Vorteile haben, mitversorgt werden können, anstatt dort deutlich klimaschädlicher – z.B. mit mehr Energie und Düngereinsatz – den Böden Ertrag abzuringen. Die Politik ist vollkommen ideologiegetrieben.
    Falls es ein weiteres Gespräch zu dem Thema geben sollte, empfehle ich den wortgewaltigen und authentischen LSV Präsidenten Anthony Lee.

    Antworten
    • foxxly
      foxxly sagte:

      @ a saalurg,
      was viele noch nicht auf dem schirm haben und hauptsächlich die deutschen bauernexistenziell bedroht ist,
      wenn in der ukraine ein “frieden” einkehrt, dann überschwemmt das schwarzerdeland uns mit viel billigeren und massen von getreiden.
      auch infolge davon unsere teure viehhaltung betroffen.

      selbst die polen wehren sich bereits heute schon vor diesen dilemma.

      Antworten
      • Namor
        Namor sagte:

        @billige Ukraineimporte

        Man hatte ja schon bei der EU-Osterweiterung so seine Ängste. Soweit mir bekannt unbegründet. Die westliche Landwirtschaft ist wenig personalintensiv und hochtechnologisiert. Zudem profitieren Sie von kurzen Wegen und immer noch guter Infrastruktur und großen Absatzmärkte der Ballungszentren.

        Die künstliche Berteuerung von Grundstoffen, zb Energie und Dünger, ist bei entsprechenden Kosten ein Problem.

        PS warum gibt man den Dobeldo Aufmerksamkeit!? Bitte ignorieren. Der ruiniert das Forum indem er Menschen enthumanisiert und von Landnahme mit männlichen Geschlechtsteilen fantasiert. In Bayern würde man sagen, der ganze Bua a Depp.

      • foxxly
        foxxly sagte:

        @ namor,
        ja, das ist ein grundsätzliches Problem für uns Hochpreis-länder!

        dazu kommt, dass wir aus einen Stand der Hochverschuldung auf solche Billigpresländer reagieren sollten.

        theoretisch funktioniert ein ausgleich: jeder macht das was er am besten kann.

        praktisch funktioniert dies so gut wie nie auf der Welt in diesen sinne. Überall ist dann mindestens eine Ausbeutung im Spiel.

        Ukrainisches Getreide und dann die Kriegsfolgelasten zu stemmen, wird eine ganz andere Hausnummer!

      • dobeldo
        dobeldo sagte:

        @Namor: Witzig das sie sich darum kümmern wenn ich andere “enthumanisiere” sich aber überhaupt nicht darum kümmern wenn das mit mir gemacht wird.

        Ein Schelm wer dabei böses denkt.

      • zimbo
        zimbo sagte:

        @Namur

        “von Landnahme mit männlichen Geschlechtsteilen fantasiert”

        Sie leugnen also auch ruzzische Kriegsverbrechen? Ich hoffe Putin zahlt wenigstens gut.

      • Richard Ott
        Richard Ott sagte:

        @Namor

        “warum gibt man den Dobeldo Aufmerksamkeit!? Bitte ignorieren.”

        Wir sehen hier die akute Gehirnschmelze des grünen Parteivorfeldes. Dobeldo und zimbo sind nicht für besonders viel nützlich, aber diesen Prozess illustrieren sie ganz hervorragend.

        Jeder, der sie kritisiert, muss entweder rechtsextrem oder von den Russen gekauft sein – anders lässt sich Widerspruch zur allmächtigen grünen Heilslehre ja gar nicht erklären. Sie sind jetzt auch dabei. ;)

  7. foxxly
    foxxly sagte:

    diese aktuelle politik, ( bereits mit bk merkel eingeleitet) führt die vorgeben des “great reset-planes” vom WEF, mit deutscher gründlichkeit aus.
    noch verstecken sie einge weitere maßnahmen
    ABER, mit den landwirten haben sie ihre richtung und geschwindigkeit der zerstörung der gesamten gesellschaft überzogen.

    ohne demokratischen austausch (wahlen) der blockpartei (schwarzrotgrüngelb),
    wird es KEINE abkehr und befreiung dieser politischen abrissbirne gegen unsere ganze gesellschaft und wirtschaft, nicht geben

    auch ein regierungswechsel zu cdu/csu bringt keine wesentliche richtungsänderung, da diese auch kapital-ideologisch fremd geführt sind.

    wir wähler müssen diesen weg der EIGENEN zerstörung erst wirklich erkennen und dann mehrheitlich, demokratisch andere köpfe und parteien wählen;
    und dies solange und sooft bis sozialismus aus brüssel und berlin keine chance mehr haben!

    ABER auch muss, dass die gefahr durch eine vollkommende herrschaft des kapitals, AUCH ein irrweg ist!

    DER ANDERE BLICK ist, dass wir uns in der endphase dieses schuldgeldsystems befinden !!
    noch sind wir gerade noch im friedlichen teil des weges.
    ABER der wirtschafliche kampf ist bereits voll entbrannt.

    die deglobalisierung ist voll im gange.
    der westliche turbo/heuschrecken-kapitalismus und hegemonie, wird gerade durch BRICS mit ihren eigenen waffen entmachtet.

    unsere westliche politik ist nur noch hilflos unterwegs. da klammern man sich an die WEF-vogaben des great reset

    die bürger werden zugeschüttet von krediten/sondervermögen etc. deren lasten sie sehr bald schon nicht mehr schultern können.
    (absicht der großbanken? sind aber die folgen des schuldgeldsystems)

    das ganze macht die lage extrem gefährlich!!

    die BRICS-staaten haben den westen in der hand: sie haben unmengen von gold für eine neue währungsgrundlage. da wird der westen kapitulieren.
    sie haben die wichtigsten rohstoffen in ihrer hand.
    die usa steht trotz ihrer unterwerfungsstrategie ihrer freunde, stark zunehmend mit den rücken an der wand.

    ( der ukrainekrieg und nahostkonflikt kann auch schon der kriegerische teil der endphase sein.)

    die zukunft liegt im osten, wenn wir nicht vorher in der eigenen verschuldung ertrinken!
    eine neue währungsfreform (egal welcher art), ist unausweichlich!
    und damit wird wiedereinmal die masse fast vollkommen entreichert und besitzlos gemacht!

    Antworten
    • dobeldo
      dobeldo sagte:

      Darf ich fragen welche Wirtschaftsform die BRICS haben wenn die den heuschrecken Kapitalismus ausloeschen? Ich habe lange Zeit in einem der BRICS Laender verbracht und habe ehrlich gesagt keinen Unterschied zum westlichen Wirtschaftssystem gesehen.

      Antworten
      • Ralf Schmidt
        Ralf Schmidt sagte:

        Die Frage ist falsch gestellt.
        Es sind unterschiedliche Wirtschaftsformen in unterschiedlichen Ländern.
        Heuschrecken Kapitalismus existiert so nicht.
        Gegenfrage: In welchem Land wurde die lange Zeit denn so verbracht ?

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