Miners priced at near-death experience with gold at a landmark

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Gold ist seit den Höchstständen deutlich gefallen. Unabhängig davon, ob dies wirklich fundamental begründet ist (höhere Realzinsen) oder eher den merkwürdig auffälligen Transaktionen an den Terminmärkten geschuldet, stellt sich die Frage: Was nun? Ich bleibe dabei, dass Gold zur Versicherung physisch in jedes Portfolio gehört. Es kann aber nur ein Baustein sein und ist nicht die alleinige Antwort auf die Herausforderungen, vor denen wir stehen. Goldminen sind noch stärker gefallen als Gold und liegen auf dem Niveau von 2003, immerhin 75 Prozent unter dem Höchststand von 2011. Zeit einzusteigen?

FT (Anmeldung erforderlich): Miners priced at near-death experience with gold at a landmark, 11. November 2014

3 Kommentare
  1. Hartmut G. says:

    Die Goldminen haben in den letzten 20Jahren noch nie wirkliche nachhaltige Gewinne bzw. Dividende erwirtschaftet, egal wo der Goldpreis stand.
    Was sagt das über einen „fairen“ Goldpreis?
    Stattdessen wurden die Aktien über Neuemissionen verwässert.

    Was bedeutet das eigentlich?

    IMHO, jeder der Goldaktien kauft subventioniert mit seinem Geld einen niedrigeren Goldkurs, wird folglich keine Dividene sehen und kann höchstens auf einen „greater fool“ hoffen.

    Oder wie Mark Twain sagte o-ton: Eine Goldmine ist nichts anderes ein Lügner, der auf einem Erdloch sitzt ;)
    mfG

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  2. Allan says:

    Golds Abstieg ist der US-Dollarstärke zu schulden. Es scheint, dass das Vetrauen in die Währungen zurückkehrt ist und Marktteilnehmer weniger von einer Inflation als von einer Deflation ausgehen, was mit der sich anbahnenden FED-Politik für 2015 begründet sein könnte. Das Platzen der Goldblase 2011 wie auch der Zusammenbruch der Finanzmärkte 2009 sind eindeutige Anzeichen dafür, dass der inflationäre Finanzzyklus seit den 80ern sein Zenith gefunden hat und wir wohl auf eine deflationäre Phase der „Konsolidierung und des De-Leveraging, ähnlich den 60er Jahren, zusteuern.

    Ich gehe von einem auf Jahre steigenden US-Dollar und einem ansteigenden Liquiditätsabfluss aus Aktien und Rohstoffen aus.

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