Helikoptergeld für alle – von bto schon vor fünf Jahren angeregt

Manchmal dauert es, bis Ideen eine breitere Aufmerksamkeit finden. So fordert der Volkswirt einer mir bisher völlig unbekannten Bank im manager magazin: → manager-magazin.de: „Helikopter Geld für alle“, 19. Juli 2019 Da kann ich nur sagen: So neu ist die Idee nicht. Und vor allem ist er noch nicht so radikal, wie wir eigentlich sein müssten. […]

Typisch Deutsch – lieber alle ärmer als einige etwas reicher

Vor die Wahl gestellt, selbst 80.000 Euro zu verdienen, während der Nachbar 100.000 Euro bekommt oder aber jeweils nur 60.000 Euro zu verdienen, dürften die meisten Deutschen sich für die zweite Option entscheiden. So zumindest das Ergebnis psychologischer Studien. Wir bevorzugen es, weniger zu bekommen oder ärmer zu sein, statt reicher, aber eben weniger reich […]

Angela Merkel in Brüssel können wir uns nicht leisten

Dieser Kommentar von mir erschien bei manager-magazin.de: Angela Merkel war eine teure Kanzlerin für die hiesigen Steuerzahler. Die Kosten für einen eventuellen Absprung nach Brüssel dürften uns aber endgültig überfordern. Am Sonntag setzen die Staatschefs der EU das Postengeschachere in einem Sondergipfel fort. Manfred Weber, der Karriere-Politiker aus Brüssel hatte nie eine realistische Chance, Jean-Claude […]

Wie SPD und Kühnert Politik für Reiche, Besitzende und Alte machen

Dieser Kommentar von mir erschien bei manager-magazin.de: Bekanntlich ist das Gegenteil von „gut“, „gut gemeint“. Keine Partei führt das gerade so vor, wie die SPD und ihr Nachwuchsstar Kevin Kühnert. Was erwartet man von der SPD und von ihrem Repräsentanten der Parteijugend Kevin Kühnert? Unter anderem, dass sie sich um die Belange der Armen, Besitzlosenden und […]

„Auf dem Weg in die DDR 2.0“

Dieser Kommentar von mir erschien bei manager magazin: Die Diskussion um die Enteignung von Immobilien ist nur die letzte Volte in einem seit Jahren bestehenden Trend. Lauthals den angeblichen Neo-Liberalismus beklagend, marschiert die Republik schon lange in Richtung einer Neuauflage des real existierenden Sozialismus. DDR 2.0 – wir kommen! Groß war der Aufschrei, als sich […]

Das monetäre Endspiel wird vorbereitet

Dieser Kommentar von mir erschien bei manager magazin: Vor zehn Jahren erreichte die Panik an den Finanzmärkten ihren Höhepunkt. Die Notenbanken haben damals die Kernschmelze verhindert. Der Preis war allerdings hoch. Am 6. März 2009 musste man Mut haben. Die Stimmung war schlecht, das Szenario einer neuen großen Depression real und die Börsenkurse im freien […]

Wir sind die Sandwich-Generation

Dieser Kommentar erschien bei manager-magazin.de und im September 2016 bei bto. Er passt zu den Überlegungen zur Demografie von heute Morgen: „Uns geht es gut“, jubelte unlängst SPIEGEL ONLINE. Neue Zahlen des Finanzkonzerns Allianz belegen, dass die Geldvermögen weltweit weiter anwachsen, beinahe doppelt so schnell wie die Wirtschaftsleistung. Zwar merken die Experten der Allianz kritisch an, […]

„Hubertus Heil – der Charles Ponzi der deutschen Politik“

Dieser Kommentar von mir erschien bei manager magazin. Eigentlich könnte ich angesichts der Pläne unseres Wirtschaftsministers gleich noch den Beitrag schreiben, „Peter Altmaier, der Erich Apel der Bundesregierung“. Naja, bleiben wir bei Herrn Heil: Wie immer man es auch nennen mag: Hubertus Heils neue Überlegungen zum Rentensystem beschleunigen nur den Bankrott. Im Jahr 1920 entwickelte Charles Ponzi, […]

Die EU darf kein Elitenprojekt bleiben

Heute Abend diskutiere ich bei hartaberfair um 21:00 Uhr das Thema „Briten weg, wir noch da: Wie muss Europa dann besser werden?“ Diskussionspartner sind Armin Laschet (Ministerpräsident NRW, CDU), Rolf-Dieter Krause (langjähriger Brüsselkorrespondent der ARD), Evelyne Gebhardt (Vizepräsidentin EU-Parlament, SPD) und Lutz Trümper (Oberbürgermeister Magdeburg). Die Rolle, die mir zugedacht ist, dürfte jene des EU-Kritikers sein. […]

„Berlin als Warnung für alle Transfereuropäer“

Dieser Kommentar von mit erschien bei manager magazin: Zwanzig Jahre Euro. Herzlichen Glückwunsch kann man da nur sagen, allein, weil es die Gemeinschaftswährung geschafft hat, überhaupt so lange zu überleben. Das kommt schon fast einem Wunder gleich, haben sich die Wirtschaften der Mitgliedsländer doch deutlich auseinanderentwickelt, statt sich anzunähern. Divergenz statt Konvergenz lautet das Ergebnis […]