Die Gas-Implosion

Es war falsch, Deutschland von russischem Gas abhängig zu machen.

In der 127. Folge von „bto 2.0 – der Ökonomie-Podcast mit Dr. Daniel Stelter“ geht es erneut um die Folgen des Krieges in der Ukraine. Der Überfall ist ein Weckruf für die deutsche Politik und die Wiederherstellung der Wehrbereitschaft der Bundeswehr ist nur einer von vielen Bereichen, wo jahrelanges Versagen offensichtlich wird. Dies gilt vor allem für die Energiepolitik, die vor einer grundlegenden Neuausrichtung steht. Wie dieser Richtungswechsel aussehen kann, diskutiere ich mit Hanns Koenig, der für Aurora Energy Research, Europas größtem Anbieter von Energieanalysen, Beratungsprojekte leitet.

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Kommentare (20) HINWEIS: DIE KOMMENTARE MEINER LESERINNEN UND LESER WIDERSPIEGELN NICHT ZWANGSLÄUFIG DIE MEINUNG VON BTO.
  1. Dr. Ing. M. Gröbel
    Dr. Ing. M. Gröbel sagte:

    Äh, verstehe ich etwas nicht. Habe leider nur Physik und Ingenieurwissenschaften studiert und keine Philosophie.
    Nach Erdgas verwenden wir Wasserstoff und sind dann klimaneutral. Aber bereits heute haben wir ein Stromproblem und Strom brauchen wir für Wasserstoff.
    Es wäre sinnvoller, den Strom über Kabel weiterzuleiten, als Wasserstoff zu erzeugen

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  2. Recke
    Recke sagte:

    Es war interessant zu hören, das Herr Koenig immer wieder vom Börsenpreis für Windstrom sprach. Nun ist hier nicht der Börsenpreis entscheidend, sondern der EEG Preis, und der liegt so hoch, das selbst Power to Heat und ähnliches hier niemals konkurrenzfähig sein werden. Die Abnehmer zahlen nämlich den EEG Preis auch. Die Stadtwerke NMS haben aus diesem Grunde ihre mit Habeck und großem TAMTAM eingeweihte Anlage niemals in Betrieb genommen. Würde man tatsächlich den Börsenpreis zugrunde legen können, würden sich die Windräder niemals rentieren. Da beißt es sich in den Schwanz. Schade das ein Wirtschaftsblog so wenig auf diese Zusammenhänge eingeht.

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  3. Erasmus
    Erasmus sagte:

    Gestern hörte ich den Vortrag der Uni Graz vor der Akademie der Österreichischen Wissenschaften. Zahlen, Daten, Fakten, Machbarkeit, Lösungsansätze. Heute: ein erschreckendes Beispiel für „wessen Brot ich ess, dessen Lied ich sing“. Diese Leute „beraten“ für teuer Geld die Regierung. Heiße Luft, Plattitüden und den Schneid die Aussagen eines Physikers als Blödsinn zu schimpfen. Kein Wunder, dass wir da stehen, wo wir stehen. Dr. Stelter, sie dürfen auch wenig diplomatisch solche absurde Aussagen hinterfragen, wie die nach den möglichen Energiespeicher in den Alpen. Eine Wassermenge in Bodensee Größe auf die Zugsspitze zu heben um mehr als nur Minuten überbrücken zu können, ist für Herrn König wohl kein Problem. Wer auch noch das ganze Zeug in Zeiten des Fachkräftemangels bauen soll was er sich da aus dem Ärmel schüttelt bleibt sein Geheimnis. Un wer das bezahlen soll, in einer Gesellschaft in der bald ein Arbeiter einen Rentner bezahlen muss, da muss man an die Kompetenz dieses Volkswirtes arg zweifeln. Danke dafür, dass Sie uns die Dilettanten, die uns hinter der Gardine mitregieren, offen stellen.

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  4. Uwe Joestel
    Uwe Joestel sagte:

    Wessen Geistes Kind der Herr Koenig von Aurora Energiewende ist, zeigt letztlich auch die Personalie Patrick Graichen. Bis vor kurzemlangjähriger Vorsitzender dieses Vereins und nun Staatssekretär unter Minister Habeck (Grüne). Leider fehlt es Herrn Koenig an allen Enden an ernergiewirtschaftlicher Expertise. Höhepunkte dieser fatalen Unkenntnis sind:
    – Saisonspeicher für die Speicherung der Erneuerbaren Energien Wind+Sonne werden nicht benötigt
    – auf klimafreundliche und zuverlässige Stromversorgung durch Kernenergie, die je Kraftwerk jährlich ca. 10 Millionen Tonnen CO2 vermeidet, kann verzichtet werden
    – Ausrichtung auf Wasserstoff, anstatt die sich bietenden Kostenpotentiale eines Imports synthetischer Kraftstoffe zu heben.

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  5. Klaus Kolbe
    Klaus Kolbe sagte:

    Die Energiewende hat bisher nur funktioniert weil Milliarden Summen umverteilt wurden.
    Diese Milliarden wurden von der Allgemeinheit aufgebracht und privatisiert .
    In einem demokratischen Land beseht natürlich keine Übersicht wohin die Milliarden
    abgeflossen sind.
    Bei einem weiteren Ausbau der regenerativen Energien wird das Leistungsangebot zwischen
    0 und dem mehrfachen Bedarf pendeln.
    Dieses wird regional sehr unterschiedlich sein und über vorhandene Netze, bis in den
    Niederspannungsbereich nicht ausgeglichen werden können.
    So wird allein der Solarbereich im Sommer den wesentlichen Leistungsbedarf decken.
    Immer mehr Bürger werden den Eigenbedarf für elektrische Leistung selbst decken und neben-
    bei ihr Elektrofahrzeug laden.
    Damit gehen dem Staat Milliarden Summen für das Sozialsystem verloren.
    Um ein komplexes System mit regenerativen Energien und Speichern zu beherrschen bedarf es eines digitalen Steuerungssystem welches im Zeitbereich bis einer Sekunde arbeitet und
    jedem Verbraucher erfasst.
    Wo soll dieses System herkommen, wenn es in zwei Jahrzehnten nicht ansatzweise
    gelungen ist flächendeckend digitale Verbrauchszähler in Deutschland zu installieren.
    Um das Risiko einer Unterversorgung auszuschließen, müssen die Erzeuger
    von regenerativen Energien eine garantierte Leistung vorhalten.
    Dieses erfordert eine Kombination mit Wasserkraft, Biogas oder Gaskraftwerken, in Verantwortung
    der Erzeuger von regenerativen Energien.
    Um eine gerechtere Marktbeteiligung der Eigenversorger zu erreichen , sind andere Preise
    bei Bezug aus öffentlichen Netzen anzuwenden.
    Der Staat muss das Risiko des Systems an an die Leute übertragen, die damit Geld
    verdienen.

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  6. Andrea Saalburg
    Andrea Saalburg sagte:

    Ich war spät dran heute mit dem Podcast und freue mich schon auf die klugen Kommentare bei meinem Feierabend – Kakao.
    Meine Bemerkung wird vergleichsweise unqualifiziert sein, aber ist jemandem das Gestammel von Herrn König aufgefallen, angesichts der verdächtig unverdächtigen Gegenfragen von Herrn Stelter? Aus anderen Audio – Aufnahmen weiß ich, dass Herr König auch flüssig sprechen kann. Ist seine Faktenlage vielleicht doch etwas dünn?
    In diesem Zusammenhang hätte mich auch beim Intro interessiert, wer die Agora eigentlich finanziert und welche Interessenskonflikte es geben könnte. Hat Daniel Stelter nicht vor kurzem noch eine Studie der Agora Energiewende förmlich zerlegt oder war das eine anderer Kontext?
    Die viel zitierte Stagflation, die nun auch im mainstream angekommen ist, wird mit Russland als Katalysator wohl nicht mehr zu haben sein. Wie ich in einem anderen Beitrag las, sollte man sich auf eine Rezflation einstellen, also anhaltend hohe Inflationsraten bei gleichzeitiger Rezession. Die Wortschöpfung klingt etwas sperrig, bringt es aber auf den Punkt.

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    • weico
      weico sagte:

      @Andrea Saalburg

      “Ich war spät dran heute mit dem Podcast und freue mich schon auf die klugen Kommentare bei meinem Feierabend – Kakao.”

      .was erwarten sie für kluge Kommentare ,wenn mehrheitlich unter den Wählern ein Klimakonsens, Atomkonsens und gleichzeitig noch eine Russophobie besteht.

      Kluge Kommentare würden auch nicht viel nutzen bringen, da der Auftrag der Regierung ja absolut klar ist.

      Die Klimaregierung MUSS dem Wählerwillen folgen und die Klimaziele SCHNELL umsetzen .
      Der Ukraine-Konflikt wird dieses bestreben sicherlich noch zusätzlich “anheizen”. Stichwort :MEHR Energie-Unabhängigkeit und zwar SCHNELL.

      Fazit:
      Man kann, unter solch einem politischen Umfeld, nur SELBER versuchen…. möglichst klug zu handeln und all diese Mehrheits-Konsense, Phobien und sonstigen staatlich verordneten Unsinn …. zum EIGENEN Vorteil umzumünzen.

      Ich hoffe daher sehr, dass Habeck sein Oster-und Sommerpaket nun nochmals stark forcieren wird und in ganz Deutschland bald schon … die Solarpflicht kommt.

      https://www.pv-magazine.de/2022/01/11/habeck-kuendigt-oster-und-sommerpaket-samt-photovoltaik-booster-an/

      Antworten
  7. JürgenP
    JürgenP sagte:

    @DS Aurora > eine Wissenschmiede in Sachen Energieversorgung ohne fossile Energieträger. Ein Beratungsunternehmen, das Berater beschäftigt zum Beraten von Entscheidern, denen evtl. gesunder Menschenverstand abhanden gekommen ist oder keine Ahnung haben, von technischen Dingen, die sie entscheiden.

    Die kritischen Anmerkungen des Herrn Prof. Gonde Dittmer, der m.E. nicht zur Kategorie o.g. Entscheider zählt, passen nicht ins Beratungsbild, welches opportun den Wünschen der potenziellen Auftraggeber aus Wirtschaft und Politik vorausläuft.

    Ein dezenter Hinweis auf logische Fehler, um sich dann mit nebulösen Zukunftsvisionen in Richtung noch zu entwickelnde Wasserstoffwirtschaft etc. zu verabschieden. Schwach.

    Seit zwei Jahrzehnten sind Berater am Werke. Wieso müssen wir uns immer noch Stressen mit dem Thema „Energieversorgung“? Darf man doch mal fragen, oder?

    Eine Antwort lieferte Herr Koenig, allerdings flutschte sie ganz schnell durch seinen Podcastbeitrag: es wurde sehr viel EEG-Geld für sehr viel Unsinniges in die Subventionsmaschine geworfen. Ganz elegant wird umschifft, dass „Verbraucher“ noch die nächsten zehn Jahre den technischen Unfug der letzten Jahre einschließlich aufgekleisterten Fassadensondermüll abzahlen müssen – während eine Totalfehlentwicklung, die 50%-Abhängigkeit von nur einem Gaslieferanten, erpressbar macht ohne Ende. Trotz oder wegen viel, sehr viel Beratung.

    Es wurde verwiesen auf die anstehenden Vernetzung von Versorgungssystemen über Grenzen hinweg, auf Hochtemperaturwärmespeicher und sonstige noch zu erfindende Gerätschaften und Verfahren. Ärgerlich, dass diese Techniken – wenn überhaupt – erst in 10 Jahren + x einen nennenswerten Beitrag zur sicheren Energieversorgung des Landes leisten werden. „Sicher“ mit Ausrufezeichen.

    Angesprochen wurden Hochtemperatur-WP. Das sind wahre High-Tech-Enterprise-Konstrukte, die Null-Ahnung-Akteure beeindrucken sollen. Die findigen Herstellern wollen allen Ernstes die Physik mit Tricks und Kniffen zu überlisten, anstatt zur Erwärmung von Heizungswasser gleich einen Tauchsieder einzusetzen. Leider, leider bleibt die Performance von HT-WP trotz buntem Prospektgeblase bisher erbärmlich. Die neue Physik muss noch aus irgend einer Ecke der Galaxis eingeflogen werden.

    Eine Fake – Technik also, die der Herr Koenig möglicherweise als Berater nichtsahnend beraten wird, um sie hochsubventioniert in die Weit zu setzen, weil’s solche Teile sonst niemand mit gesundem technischen Verstand kaufen würde. Ein Beispiel für die Fortsetzung von technischem Unfug, nur noch schlechter, als bisher.

    Es gab Zeiten, da wurden Erfindungen von Ingenieuren erfunden und realisiert, die wussten wovon sie reden. Vielleicht sollte Fachleuten der Mess- & Regelungstechnik (= Kybernetiker), stellvertretend Herr Prof. Dr.-Ing. Dittmer, sehr ernst genommen werden, um nicht nochmal Anfängerfehler zu begehen.

    Die physikalischen Prinzipien ändern sich – noch – nicht, die Herangehensweise an Problemlösung muss sich dringend ändern.

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    • Bauer
      Bauer sagte:

      @ JürgenP

      D war früher das Land der Denker und Dichter – und das Land der Ingenieure. Wenn es nicht gelingt, diese Dampfplauderer aus dem Verkehr zu ziehen, bzw. wieder in der Versenkung verschwinden zu lassen, wird nichts mehr daraus werden, denn die nachfolgende Generation ist leider auch schon infiziert.

      Antworten
      • JürgenP
        JürgenP sagte:

        @Bauer Herr Dr. Stelter plädiert zurecht für Effizienz- und Effektivitätsbedingungen in Bezug auf Innovation & Invention von technischen Systemen, die der „Energiewende“ dienen. Einem gut ausgebildeten Ingenieur mit Erfahrung = Profis muss nicht erklärt werden, was das bedeutet. Allen anderen, die das nicht verstehen, gehören in die zweite, dritte Reihe oder ganz ins Abseits.

        Lediglich bezüglich des Umgangs mit Komplexität bedarf es einer Unterstützung der Profis durch Profis. Da haben sich einige Dinge, die nicht unmittelbar die Technik betreffen, sehr verändert. Die Bücher von Prof. Dr. Dittmer bieten solche Unterstützung. Darin steckt hochprofessionelles Wissen auf Basis von Methoden für Effizienz- und Effektivität, deren Ursprünge in den 1960er und davor liegen. Geschrieben und veröffentlicht wurden sie von ihm Anfang/Mitte der 1990er Jahre mit Erfahrungswissen aus eigener unmittelbarer Anwendung der beschriebenen Methoden.

        Jemanden von dem Kaliber mit einem „Logikfehler“ abzufertigen, ist unterirdisch und frustierend, weil die Chancen gut stehen, dass die „Energiewende“ ein zweites und damit letztes Mal danebenberaten wird.

  8. Hansjörg Pfister
    Hansjörg Pfister sagte:

    Ehrlich gesagt habe ich den Podcast abgebrochen, nachdem Herr Koenig gemeint hat, die Frage nach dem Speicher stelle sich erst in zehn Jahren. Das ist ungefähr so, als ob ich in einem Flugzeug sitze und auf meine Frage ob der Sprit denn reiche, mir geantwortet wird, dass sich diese Frage schließlich erst stelle, wenn der Tank leer ist.

    Antworten
    • Richard Ott
      Richard Ott sagte:

      @Herr Pfister

      Extremes Baerbocking: Die Speicher brauchen wir erst in 10 Jahren, das ist alles ausgerechnet. :D :D :D

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  9. Bauer
    Bauer sagte:

    Ein äusserst aufschlussreiches Interview, fürwahr. Mit solchen Beratern braucht man sich keine Sorgen machen.

    Hier einige Zahlen aus der Realität: Meine Hütte steht in Frankreich. Lt. meiner letzten Stromrechnung vom Feb. 2022 (also vor der Ukainekrise) bezahle ich für NT-Strom 0.09416 €/kWh und für HT-Strom 0.13886 €/kWh, jeweils einschl. MwSt. Eine Mitteilung über eine Preiserhöhung habe ich bis heute nicht erhalten, denn ich habe eine sechsmoatige Preisgarantie. Bei dem hohen Anteil an Nuklearstrom wird die folgende Preiserhöhung nicht überwältigend sein.

    Lt. Erläuterung im Anhang ist mein Strom zu 81.4% nuklear, 11.9% erneuerbar (Wasser- und Windkraft), 1.6% aus Kohle, 4.5% Erdgas und 0.6% Erdöl. Das ist eben doch ein wesentlich anderer Energiemix als in D und es ist verwegen anzunehmen, dass F bei Stromlieferungen nach D diesen Preisvorteil weitergeben würde. Dem steht engegen die Aussage des Herrn Koenig, man müsse sich eben auf seine Nachbarn verlassen, um die Bedarfsspitzen auszugleichen. Das tut D ja schon längst mit dem Bezug von Erdgas aus Russland. Ist der Vertragstreue F’s da soviel höher einzuschätzen? Ich habe da aus Erfahrung eine eigene Meinung.

    Weiterhin: Gegenwärtig bin ich mit dem Boot unterwegs nach Tunesien, um Dieselkraftstoff zoll- und steuerfrei zu 0.50 €/l zu tanken. Bei einer Abnahmemenge von über 10’000 l ist der Umweg kein Kostenproblem und ausserdem ist es dort schon um einiges wärmer.

    Geopolitische Schwäche war und ist schon seit der Römer-/Germanenzeit der Dreh- und Angelpunkt germanischer/deutscher Staatlichkeit. Jetzt wird sie gerade wieder voll fühlbar.

    Antworten
    • Alexander
      Alexander sagte:

      @Bauer

      Soviel Europa (verbundene Netze) wie möglich,
      soviel Nationalstaaten (Atomstrom) wie nötig,

      damit sich grüne Hyberboreaner so carbonneutral fühlen wie möglich,
      wird schmutzige Energie so weit außerhalb der Grenzen verbannt wie nötig.

      Das Maß der Schwankungsbreite eines stabilen Netzes bleibt immer gleich
      “fluktuiert die Netzfrequenz in Europa im erlaubten Bereich ± 200 mHz.” (wiki, Netzfrequenz)

      Wasserstoff als Wunderwaffe schließt zum Glück alle “ähm,ähm,ähm,ähm” Erklärungslücken.

      Nach den besorgten Massnahmen um unsere Gesundheit zweifelt niemand am Erfolg europäischer Klimaziele, wir geben uns resilient und gelehrig.

      Antworten
    • Hansjörg Pfister
      Hansjörg Pfister sagte:

      @Bauer
      Ich habe mich im stillen gegen Sie versündigt, ich habe mich der Sünde des Neides schuldig gemacht, als ich ihre Ausführungen bezüglich ihres Stromtarifs gelesen habe, von ihrer billigen Diesel – Tanke für ihre Oligarchen – Jacht mal ganz abgesehen. Ich montiere jetzt eigenhändig eine PV – Anlage auf mein marodes Garagendach, ich denke das ist Sühne genug.

      Antworten
  10. Dr. Thomas Eberle
    Dr. Thomas Eberle sagte:

    Mein Vorschlag ist, bei dem Vergleich von Investitionen immer die long term cost of ownwership zu betrachten: Bei Neubau von Kernkraftwerken gehören die Erstausstattungen von Brennelementen mit zum CAPEX, bei der Gasturbine ist jede Gas-Lieferung OPEX. Während also ein Atomkraftwerk bis vier Jahre ohne Brennstoffkosten läuft, wird es bei der Gasturbine gegen die Kosten teuer, sobald der Gashahn aufgedreht wird und das gilt besonders bei heutigen Preisen.

    Antworten
  11. Torsten Wilde
    Torsten Wilde sagte:

    Nein, wir sind nicht von russischem Gas abhängig. Wir sind dank Energiewende von Gas abhängig.
    Gazprom hat den besten Preis geboten. Niemand sonst wollte zu den Konditionen liefern. Das ist gewiss nicht die Schuld von Gazprom.
    Die Energiepreise steigen explosiv, seit die betriebsbereite Nord Stream 2 keine Betriebsgenehmigung erhalten bat.

    Antworten
    • Susanne Finke-Röpke
      Susanne Finke-Röpke sagte:

      @Torsten Wilde: Sie haben noch viel zu lernen, wenn Sie Berater werden wollen. Einfache Fragen dürfen nicht mit einfachen und kurzen Antworten beantwortet werden. Das muss komplizierter ausgedrückt werden. Andere Foristen sind da schon weiter.

      Antworten

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