Das Desaster der deutschen Wohnungspolitik

Mietspiegel, Mietpreisbremse und Mietendeckel – es droht eine Interventionsspirale. Folge 02 von „beyond the obvious – der Podcast mit Dr. Daniel Stelter“. Diesmal mit einem Blick auf die deutsche Wohnungspolitik. Je nach Einkommen haben 13 bis 24 Prozent aller Mieter das Gefühl, zu viel für Miete auszugeben. Steigende Mieten gibt es vor allem bei Neuvermietungen. Vor allem in den Großstädten und Ballungsgebieten sind die Mieten in den vergangenen fünf Jahren überdurchschnittlich gestiegen. Parallel dazu wächst der Protest. Die politischen Reaktionen darauf kommen hier auf den Prüfstand.

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Kommentare (12) HINWEIS: DIE KOMMENTARE MEINER LESERINNEN UND LESER WIDERSPIEGELN NICHT ZWANGSLÄUFIG DIE MEINUNG VON BTO.
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    Kai sagte:

    Ja, vielen Dank für die gute Interpretation und Analyse der der Wohnungswirtschaft und der fehlgeleiteten und auch kontraproduktiven Instrumente der Politik.

    Leider sind bei diesem Podcast aus meiner Sicht viel zu viele Tonspuren parallel und auch zu laut gemischt, das Gedudel – einzeln eingesetzt recht inspirierend – zusammen mit Sprach-Aufnahmen in deutscher Sprache oder sogar englischer Sprache jedoch hochgradig ablenkend – in dieser Dichte weiterhin kontraproduktiv und sehr sehr ablehnend.
    Meines Erachtens sollten es maximal zwei Tonspuren sein, wenn Musik, englische Originalton, deutsche Übersetzung und vielleicht auch noch nebe—Geräusche zusammenkommen, finde ich die Passagen nur noch anstrengend und bin drauf und dran abzuschalten …
    Jetzt stellt euch vor, der Podcast wird im Auto gehört, oder mit Kopfhörer unterwegs, im Zug oder Straßenbahn. Dann wird er sicherlich noch weniger und schlechter rezipierbar.
    Ansonsten ein prima Format, und finde ich auch inhaltlich und redaktionell gut und wunderbar aufbereitet.

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    Paulchen Panther sagte:

    Lieber Herr Dr. Stelter,

    der Potcast ist eine Bereicherung. Vielen Dank für Ihre Mühe. Es wäre allerdings super, wenn Sie die sehr störende Hintergrundmelodie wegließen. Diese ist nur schwer zu ertragen und lenkt stark von Ihrer Stimme ab.

    Viele Grüße
    Paulchen Panther

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    Ein Leser sagte:

    An dieser Stelle möchte ich hoffentlich konstruktiv empfundene Kritik am Podcast-Format vorbringen. Mich stört die Hintergrundmusik enorm. Sie wird nämlich auch gespielt, während gesprochen wird. Dadurch verhindert sie sehr effektiv, dass ich mich auf den Text konzentrieren kann.

    Geht es nur mir so? Was sagen die anderen Podcast-Hörer dazu?

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      Chris sagte:

      Ja, ich mußte abschalten, es erzeugte bei mir Schmerzen.
      Ich lebe allerdings seit 30 Jahren ohne Fernseher, Musik wird bewusst gehört, nie als Hintergrundgeräusch.

      Schade

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      Richard Ott sagte:

      @Herr Stöcker

      „Die Notwendigkeit einer ergänzenden Bodenwertsteuer“

      Jajaja, die „Notwendigkeit“. Wie hat es die Mutti früher so oft gesagt, als sie noch ein bisschen fitter war als heute? Steuern erhöhen ist einfach… „alternativlos“.

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    DTO sagte:

    Hallo,

    leider sind die angebotenen Links für die Player nicht so gut. Ich bin auf Android und wollte den Podcast per URL abonnieren. Leider fehlt der RSS Feeder.

    Kommt der Podcast als RSS Feed?

    Viele Grüße

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    Richard Ott sagte:

    @Frau Finke-Röpke

    Sie haben bei der Liste der Verursacher den „Kampf gegen den Klimawandel“ vergessen.

    Die immer irrsinnigeren Energiespar- und CO2-Vermeidungs-Vorschriften machen den Wohnungsbau immer teurer, und neuerdings haben die Grünen sogar noch das Thema „Flächenfraß“ entdeckt und wollen neue Bauprojekte schon aus dieser ideologischen Motivation heraus stoppen.

    „Einfamilienhäuser verbrauchen besonders viele Ressourcen, da im Vergleich zum
    Mehrfamilienhaus der Außenhautanteil sehr groß ist, zudem verschleißen sie extrem viel
    Bauland und Infrastruktur. Immer neue Einfamilienhausgebiete auf der grünen Wiese treiben
    den Flächenverbrauch weiter an und führen vielerorts gleichzeitig zu leerfallenden und öden
    Ortskernen. (…)“
    https://cms.gruene.de/uploads/documents/Wohnen-Bauwende-Nachhaltiges-ressourcenschonendes-Bauen-Beschluss-BDK-11-2019.pdf

    Es ist mir ein Rätsel, wie man gleichzeitig für unbegrenzte Migration nach Deutschland und für solche Restriktionen beim Wohnungsbau sein kann. Wie schrieb die NZZ vor kurzem noch so schön? Es muss sich dabei um „wohlstandsverwahrloste Neomarxisten“ handeln. Aber keine Sorge, der Wohlstand ist bald weg.

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    Susanne Finke-Röpke sagte:

    Tja, die Bürger wehren sich halt leider gegen die Symptome (asset bubble) und nicht gegen die Verursacher (Geld-, Migrations-, Infrastruktur- und Familienpolitik). Kann man verstehen, könnte man aber auch benennen, was die Mainstreamparteien tunlichst vermeiden. Da hilft nur der Ratschlag von Dr. Markus Krall: das Vermögen aus dem Euroraum herausbringen. Das betrifft auch Immobilienvermögen, denn der Weg zur Enteignung ist schon eingeschlagen. Ausgenommen ist eventuell noch selbstgenutztes Wohneigentum, bei der die politischen Hemmschwellen aufgrund der vielen betroffenen Wähler größer sind.

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