tages­schau.de zu Deutsch­lands schwindender Anziehungs­kraft

Im Gespräch mit tagesschau.de über die Lage des Standorts Deutschland – ein Auszug:

Mit Blick auf die Investitionen in Deutschland in den vergangenen Jahren zieht der Wirtschaftsexperte Daniel Stelter eine düstere Bilanz: “Seit über 20 Jahren sind die Unternehmen in Deutschland Nettosparer. Sie investieren weniger als ihre Gewinne. Das ist ein dramatisches Misstrauensvotum für den Standort, oder wie ich sagen würde, ein Investitionsstreik”, so Stelter.

Er bezieht sich auf eine weitere Studie von der Unternehmensberatung McKinsey, wonach die Nettoinvestitionen in Deutschland auf fast null Prozent vom Bruttoinlandsprodukt gefallen sind. Üblich sind Werte von zwei bis vier Prozent.

“Die Folge: Der Kapitalstock der Wirtschaft, also die Produktionsmittel der Volkswirtschaft, verfällt. Damit wird es weniger Produktivitätsfortschritt geben, doch den bräuchten wir dringend angesichts der demografischen Entwicklung und von Verteilungskonflikten.” Von dem Berliner Gipfel hält Stelter nichts: “Wer attraktiv für Investitionen sein will, soll sich auf die Rahmenbedingungen konzentrieren, von denen vor allem jene profitieren, die schon da sind. Die internationalen Investoren kommen dann von allein.”

(…)

Zum ganzen Artikel:

→ tagesschau.de: “Deutschlands schwindende Anziehungskraft”, 20. Oktober 2026