Kommentare (43) HINWEIS: DIE KOMMENTARE MEINER LESERINNEN UND LESER WIDERSPIEGELN NICHT ZWANGSLÄUFIG DIE MEINUNG VON BTO.
  1. Bauer
    Bauer sagte:

    Soweit ich das überblicke gibt es Staatsfonds nur in Staaten, die z.B. aus Rohstofförderung stabile Einnahmeüberschüsse erzielen, die sie anders gar nicht sinnvoll unterbringen können, so da sind Norwegen, Singapur, die Golfstaaten. Woher sollten auch sonst die Mittel kommen, ohne an anderer Stelle Löcher aufzureissen?

    Ich kann es gar nicht erwarten, dass auch Deutschland diesem Club beitritt! ;-)(

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    • Richard Ott
      Richard Ott sagte:

      @Bauer

      Wir produzieren in Deutschland genügend “Haltung”, um damit die ganze Welt versorgen und retten zu können. ;)

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  2. Rolf Peter
    Rolf Peter sagte:

    Es ist unklar, wie der Schuldentransfer nach “Brüssel” funktionieren soll. Wer hält die Schulden (bzw. die entsprechenden Vermögenstitel) jetzt, und wir funktioniert der Uebertragungsmechanismus?
    Wenn es sich z.B. um private oder institutionelle Anleger handelt, ändert sich zwar der Kreditnehmer/Emittent, aber die Schulden muessen nach wie vor bedient werden. Daher kann der Staat auch die Abgaben nicht senken, ausser der Fonds darf/muss eigene Abgaben erheben.
    Man kann sich andere Szenarien vorstellen, aber es liegt an Herrn Stelter, genau zu erklären, was ihm vorschwebt. So ist das mehr eine vage Idee, als ein wirklicher Vorschlag.

    Aehnlich verhält es sich mit diesem Staatsfonds. Abgesehen von dem unglaublichen Paternalismus, der sich in dieser Idee offenbart, ist völlig unklar, woher die investierten Mittel kommen sollen.

    Deutschland verfügt ueber keine Bodenschätze, aus deren Erträgen der Fonds finanziert werden könnte. Also muss er die investierten Ressourcen den “Beschenkten” vorher erst einmal wegnehmen. Auch hier, keinerlei Erklärung ausser ein paar wolkigen Ausführungen zu “Volksvermögen”.

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    • troodon
      troodon sagte:

      @Rolf Peter
      “Staatsfonds…woher die investierten Mittel kommen sollen”
      Neue Kredite war die Ansicht von Dr.Stelter.

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      • troodon
        troodon sagte:

        und zum Thema Schuldentransfer auf die EU und dann die EZB ist für mich noch ungeklärt:

        “Frage zum Thema europäischer Schuldenfonds → 100-jährige Anleihen→ Aufkauf durch die EZB führe nicht zu Inflation, da das Geld schon geschaffen worden sei.

        Meinen Sie @thinkBTO „nur“ den Bestand, den die EZB jetzt schon hält zzgl. der noch lfd. Käufe, die geplant sind ? Bilanzsumme EZB zu BIP ist aktuell schon etwas über 70%,so dass es dann passen würde und es würde kein neues Geld geschaffen.

        Aber selbst dann bliebe in Bezug auf Inflation das Thema, dass die so „entschuldeten“ Staaten durch massive Neuverschuldung inflationstreibend wirken könnten. Also wie soll dann die Neuverschuldung geregelt und überwacht werden ? Zusätzliche Staats-Anleihen dann in Parallelwährungen?

        Und ob ein dauerhaftes Verschieben der Schulden in SO einem Ausmaß auf die EZB mit 100-jährigen Anleihen nicht zu einem Vertrauensverlust in den € führt, der dann wiederum durch starke Abwertung inflationstreibend wirken würde, wäre auch nicht auszuschließen.”
        https://think-beyondtheobvious.com/waehrungsreform-schuldenfonds-reform-der-eu/#comment-179012

      • Rolf Peter
        Rolf Peter sagte:

        Ok, aber ich kapier’s immer noch nicht. Wenn die Kredite im Ausland aufgenommen werden (sagen wir, von einer vom Bund garantierten Zweckgesellschaft (der “Fonds”)) und die Mittel dann in ausländischen Aktien und Immobilien angelegt werden, dann stehen dem Fondsvermögen von Ausländern gehaltene Verbindlichkeiten gegenüber. Da entsteht kein Volksvermoegen, das man verschenken kann.
        Wenn der Kredit bei Inländern aufgenommen wird, schichten diese ihr Portfolio in Aktien vom Staatsfonds um. Auch da entsteht kein Vermögen. Ausserdem könnten die Inländern ja gleich in existierende Aktienfonds investieren, wenn sie dies wünschten.
        Jetzt kann, anstatt des Fonds, der Staat den Kredit bei Inländern aufnehmen, die Mittel vereinnahmen und auf den Fonds übertragen, der dafür den Staat mit Aktien “bezahlt”. Dann “verschenkt” der Staat die Aktien an die von Herrn Stelter treffsicher identifizierte Zielgruppe. Dann muss der Staat zur Bedienung der aufgenommenen Kredite auf Steuern oder Geldschöpfung zurückgreifen und netto findet wieder eine Umschichtung im Portfolio der Privaten statt. Was da genau passiert, kann kein Mensch vorhersehen. Wer kauft die Staatsschulden? Wie sieht die Portfolioumschichtung aus?

      • Dietmar Tischer
        Dietmar Tischer sagte:

        @ Rolf Peter

        Die FINANZIERUNG des Fonds schafft natürlich KEIN Vermögen.

        Es ist die deutlich HÖHERE Rendite von Aktien im Vergleich zu Darlehen, mit deren Vergabe wir Deutschen renditeschwach unser Vermögen mehren.

        Der BEABSICHTIGTE Effekt ist daher:

        Über die Zeit ein GRÖSSERES Vermögen zu bilden.

      • Richard Ott
        Richard Ott sagte:

        @troodon

        “Aber selbst dann bliebe in Bezug auf Inflation das Thema, dass die so „entschuldeten“ Staaten durch massive Neuverschuldung inflationstreibend wirken könnten. Also wie soll dann die Neuverschuldung geregelt und überwacht werden ? Zusätzliche Staats-Anleihen dann in Parallelwährungen?”

        Die Länder der Eurozone könnten einen Vertrag miteinander schließen, dem zufolge die jährliche Neuverschuldung und die Gesamtschulden in Relation zur Wirtschaftsleistung streng begrenzt werden und Fehlverhalten sanktioniert wird. :D :D :D

  3. Gnomae
    Gnomae sagte:

    Über eine Auslagerung der europäischen Schulden in einen Schuldenfonds könnte man nachdenken. Dies wäre sinnvoll, würde die Staaten entlasten und für Neuinvestitionen fit machen. Eine Tilgung auf 200 Jahre könnte dazu dienen, das System zu erhalten. In allen anderen Überlegungen wird es auf lange Sicht zu einem Schuldenschnitt kommen müssen (bei Bonds zu Haircuts), will man eine Währungsreform vermeiden. Währungsreformen sind nicht neu in Deutschland: 1924: Reichsmark-Einführung, 1948: DM-Einführung, 2002: EUR-Einführung, statistisch: 2028: Neue Währungsreform. Es bedeutet also, man sollte sich allmählich auf eine Währungsreform einstellen.

    Fakt ist, dass einzige “Überlebende” dieser Reformen die Industrie, der Handel, gute Firmen, Grundbesitzer und Edelmetallbesitzer waren. Aus dieser Konstellation schließe ich auch, dass aus der Corona-Krise große Aktiengesellschaften, neue Industrien und gut geführte Unternehmen sowie Grund- und Edelmetallbesitz überleben werden. In diese gilt es also zu investieren, einschließlich Grund und Boden. Dann kann der Lockdown “ad calendas graecas” dauern.

    Für einen Staatsfonds mit Bürgervermögen sprechen derzeit keine Kriterien:
    – Rentenversicherungen und berufsständische Kammern schaffen es nicht, Rentenerhöhungen zu erwirtschaften
    – Korruptionen bei der Maskenbeschaffung, länderübergreifend (amoralisch, totale Habgier)
    – ein gesichertes Staatsverständnis liegt nicht mehr vor (siehe Beiträge von Fr. Susanne Finke-Röpke)
    – der Gesellschaftsvertrag ist gebrochen (Hartz IV-Reformen, dann aber 2015 Flüchtlinge aufgenommen)
    – der Lebensschutz (Humanität) steht über jeder wirtschaftlichen Vernunft (Stattsbankrott nach Covid-Lockdown).

    Es bedeutet also: Unter der derzeitigen politischen Grundeinstellung einen Staatsfonds zu gründen, dürfte nicht erfolgreich sein.

    Zum einen gibt es ein systematisches Problem zur Einstellung von Staat und Verdienst, dass alle Parteien betrifft, sowohl Personen, die sich Aktienoptionen einräumen lassen und auf Millionenvermögen spekulieren, als auch Personen, die an der Covid-Krise unverschämt verdienen (dies betrifft alle Beteiligten: Maskenherstellung (warum Pflicht zum Tragen (Absatzsicherung) / ??? ), Impfstoffhersteller, Testhersteller, freiwillige Testhersteller, Diskutanten im Fernsehehen, Virologen, Ethiker*innen, …), als auch Personen, die von NGO’s bezahlt werden. Diese Personen schlagen dann dem Staat vor, was zu tun ist, sowohl fürs Klima als auch bei Covid.

    Zum anderen gibt es eine Grundströmung, den Staat als Gleichheitsinstrument zu sehen. Dies funktioniert nicht (siehe UdSSR, Kuba, Nordkorea, DDR,…). Und da es nicht funktionierte, wird die Klimaerwärmung instrumentalisiert, um Steuern abzugreifen. Es geht den NGO’s nicht um das Wohl der Menschen, sondern ausschließlich um eine andere Gesellschaftsordnung. Diese Gesellschaftsordnung zielt aber im Wesentlichen auf einen corporatistischen Staat ab, d.h. man muss an den zukünftig bestimmenden Großkonzernen beteiligt sein.

    Dies ist ein sehr einfaches Konzept.

    @ foxxly: 12:35 Uhr, das Systemende

    Das Systemende ist langandauernd: Es kann bis zu mehrere Jahrhunderte andauern. Also muss man sich auf eine lange Phase der Veränderungen einstellen. Warten Sie ab, bis die ersten Politprofis die Bühne betreten, die aus den Kitas emporsteigen. Einige Produkte können Sie ja bereits jetzt bewundern.

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    • Johann Schwarting
      Johann Schwarting sagte:

      @Gnomae

      “Das Systemende ist langandauernd: Es kann bis zu mehreren Jahrhunderten andauern.”

      Es gilt den debitistischen Code zu verstehen, als nach der neolithischen Revolution jenseits der berüchtigten ‘Dunbar Zahl’ Machtsysteme erschienen, die terminlich-fixierte-sanktionsbewehrte Abgaben per Zwang erhoben. Sie funktionieren heute mehr denn je ohne politische Einflussnahme. Die Politiker sind völlig ahnungslos und desorientiert – sie sind nur Schauspieler.

      Der Tagessiegel wartet am 11. März 2021, 07:17 Uhr, mit der Schlagzeile auf: ‘Kostenexplosion bei Olaf Scholz – Ausgaben für Berater um 600 Prozent gestiegen’. Satte 646.000 Euro zahlte der Bundesfinanzminister in den Jahren 2018 und 2019 für einen einzigen Projektleiter, um endlich eine Datenbank der ‘Finanzkontrolle Schwarzarbeit’ funktionsfähig zu machen. Levin Holle (*1967) – ehemaliger Leiter der Abteilung VII -Finanzmarktpolitik- im Bundesfinanzministerium – ist umgekehrt am 1. Februar 2020 in den Vorstand für Finanzen und Controlling bei der Deutschen Bundesbahn gewechselt. Warum wohl?

      Es ist eine Tatsache – unterliegt aber der Verschwiegenheit und ist in der Öffentlichkeit kein Thema-, dass hunderttausende Berater aus zahlreichen international tätigen Großkanzleien und Beratungsgesellschaften mit unterschiedlichsten Kompetenzbereichen (in der EU ‘Linklaters’ und in DE ‘Freshfields’) den Staaten auf der Grundlage des debitistischen Denkmodells (‘Schulden als Waffe und Heilsstab’) zur Seite stehen.

      Aus debitistischer Sicht ist das gegenwärtige Geschehen im Lichte der Währungsreform1948 zu betrachten und zu verstehen. In

      https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-zentrifugalkraefte-der-eurozone/#comment-168979

      hatte ich an @ Bakwahn gerichtet ausgeführt, dass die historischen Abläufe immer gleich sind und Geld aus einem Machtakt mithilfe der bevollmächtigten Notenbank entsteht und nicht per Kredit. Die Kreditforderung, die an der Basis der Ökonomie gegen Pfänder entsteht, stellt gleichzeitig die Basis der notenbankfähigen Sicherheiten zwecks Emission des Geldes dar. Sie ist wie die übrigen zentralbankfähigen Sicherheiten das Mittel der Kreditinstitute für den Erhalt des Geldes von den Zentralbanken. Geld ist also ein Derivat der Macht!

      Es gibt Beratungsgesellschaften, die den Zentralbanken auf der Grundlage ihres umfangreichen debitistischen Wissens nahelegen, ausschließlich in Schulden mit Finanzierungs- und Refinanzierungszeiträumen und Kapitaldiensten und wegen des ‘Vorher-Nachher-Problems’ und wegen des Wachstumszwanges aufgrund der Nachschuldnersuche in Weiterverschuldung und in Erweiterung der Haftungsräume zu denken und zu handeln. Es sollen debitistisch um die alten lokalen Kreditpyramiden herum neue globale Kreditpyramiden konstruieren werden zwecks Gewinnung von Zeit für Wirtschafts- und Wohlstandswachstum ab 2022 bis weit über die Mitte des Jahrhunderts hinein.

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  4. Susanne Finke-Röpke
    Susanne Finke-Röpke sagte:

    Ich bin massiv gegen einen Staatsfonds. Ein Staat, der in seinen sonstigen Angelegenheiten Ordnung und Disziplin vermissen lässt, ist auch nicht qualifiziert, einen Staatsfonds zu gründen. Für einen Staatsfonds braucht man eine moralische Grundüberzeugung im Staate.

    Dafür wiederum braucht es ein breites gesellschaftliches Einvernehmen, was ein Staat ist, was ein Staatsvolk ist und was der Unterschied zwischen laufenden Aufgaben und Zukunftsabsicherung ist. Dieses gesellschaftliche Einvernehmen ist nicht im Ansatz gegeben. Norwegen kann das, ist aber kleiner und homogener. Deutschland kann das nicht im Ansatz. Sollten Linkspartei, Grüne, SPD, ARD und ZDF irgendwann unter der parlamentarischen 5 % -Hürde bzw. unter 5 % Einschaltquote bei Nachrichten und politischen Sendungen liegen, dann bin ich bereit, meine Meinung zu überdenken.

    Antworten
    • Richard Ott
      Richard Ott sagte:

      @Frau Finke-Röpke

      “Dafür wiederum braucht es ein breites gesellschaftliches Einvernehmen, was ein Staat ist, was ein Staatsvolk ist”

      Oh, das ist ein wichtiges Argument!

      Stellen Sie sich mal vor, was passieren würde, wenn Deutschland zur Versorgung seiner Staatsbürger (!) einen Staatsfonds von norwegischen Größenordnungen (ungefähr 200.000 EUR Vermögen pro Kopf) auflegen würde:

      Zusammen mit unserer Offene-Grenzen-Politik und der großzügigen Vergabe deutscher Staatsbürgerschaften auch an jeden beliebigen dahergelaufenen Migranten in unser Sozialsystem hätte das verheerende Auswirkungen. Die Negativselektion unserer Zuwanderer würde sich dadurch noch weiter verschärfen.

      Antworten
      • foxxly
        foxxly sagte:

        @@ 11:54 ………. mit einen gut gefüllten staatsfonds, könnten wir noch mehr alte kriegsschulden und -folgekosten bezahlen. reiches deutschland kann noch mehr bezahlen, in der EU und in der welt!
        wenn die deutschen mal lernen würden, wie sie mehr geld im lande behalten würden, wie, u.a in aktien anlegen, – steuerschlupflöcher der big player stopfen usw. ; und eine transaktionssteuer einführen.
        dann hätten wir hunderte Mrd.€ für soziale zwecke zur verfügung. dann könnten die sozialkosten im arbeitslohn gesenkt werden. das wäre wieder ein konjunkturschub!

        es mangelt also nicht an möglichkeiten und an dem geldvolumen.
        es mangelt an gemeinsamen basis-interessen dies zu fordern.
        von oben ist dies nicht zuerwarten

      • ruby
        ruby sagte:

        @ Herr Ott
        Das Clanclearing inklusive Asset-Backed- Securities läuft auf Hochtouren, denke nicht, daß noch etwas und jemand ungeklärt die Nation belästigt oder verläßt.
        Das Portfolio des Profticentre [GERMANY] ist wachsend divers.

    • Richard Ott
      Richard Ott sagte:

      @weico

      Na Sie sind ja heute ganz besonders fies.

      Deutsche Kommunen “investieren” auch bei der Greensill-Bank, weils da fürs 18-Monate-Festgeld noch tolle 0,15% p.a. Verzinsung gibt – allerdings ohne Einlagensicherung.
      https://www.t-online.de/region/id_89661634/fuenf-millionen-euro-von-erzgebirgskreis-in-gefahr.html

      Da hätte ich mir lieber ein paar CDU-Abgeordnete gekauft, da ist das Totalverlust-Risiko niedriger und irgendeine Gelegenheit für einen dreckigen kleinen Provisionsdeal findet sich doch imme…

      Antworten
      • weico
        weico sagte:

        @ Richard Ott

        Der Staat dreht es einfach so , dass es immer bestens tönt und passt.

        Falls ein “Staatsfonds” dann mal etwas “kränkelt”, kann man in ja dem ..”Sondervermögen des Bundes und der Länder” zuordnen.

        Sondervermögen tönt ,für den Wahlbürger, doch immer toll.

        In der Realität aber …
        “In den meisten Fällen verwalten sie kein Vermögen, sondern Schulden”.

        https://de.wikipedia.org/wiki/Extrahaushalt

        “Daher hat die Bildung eines Sondervermögens keinen Einfluss auf Maßzahlen wie die Defizitquote.”

        Daher meine Empfehlung :
        Falls ein Staatsfonds…dann am besten gleich von Anfang an dort einordnen !!

      • Richard Ott
        Richard Ott sagte:

        @weico

        “Sondervermögen tönt ,für den Wahlbürger, doch immer toll. In der Realität aber … ‘In den meisten Fällen verwalten sie kein Vermögen, sondern Schulden’.”

        Gemeint ist halt “negatives Sondervermögen”.

        Sie müssen es nur richtig framen, und wer das kritisiert, ist ein Nazi. ;)

  5. Dietmar Tischer
    Dietmar Tischer sagte:

    Es ist UNSTRITTIG, dass wir unser Geld falsch anlegen und überwiegen Vermögen bilden, das hochgefährdet ist in dieser Welt.

    Ich bin dennoch entschieden GEGEN die Gründung eines Staatsfonds.

    Begründung:

    Es ist ebenso unstrittig, dass dieser Staatsfonds – es geht um VOLKSVERMÖGEN – NIE und NIMMER aus der VERFÜGUNGSGEWALT des Staats, d. h. des jeweiligen Parlaments/der jeweiligen Regierungen entlassen würde.

    Wer anderer Meinung ist, VERSTEHT unsere Gesellschaft bzw. das System NICHT.

    Was würde in einer Situation „nationaler Not“ passieren, wenn es einen Staatsfonds, der von unabhängigen Fachleuten gemanagt wird, tatsächlich gäbe?

    Er würde kassiert werden für die Bekämpfung der nationalen Not.

    Die unabhängigen Fachleute würden nicht entscheiden dürfen, ob nationale Not vorliegt oder nicht.

    Wenn das Parlament/die Regierung der MEINUNG sind, dass sie vorliegt, dann liegt sie vor, auch wenn es nur darum geht, auf möglichst schmerzlose Weise irgendeine Finanzierung sicherzustellen.

    Und bei einer Abstimmung würden die Abgeordneten JEDER Partei den Finger für die Verwendung der Mittel heben.

    Oder will sich jemand sagen lassen, dass er in der nationalen Notlage die Hilfe verweigert habe?

    Niemand, es wäre politisch tödlich.

    Wer mir widersprechen will – gern.

    Aber bitte:

    Ich will auch einen VERWEIS darauf, wo in unserer Gesellschaft ERKENNBAR die KRÄFTE sind, deren Einsatz gemäß obige Verwendung der Fondsmittel AUSGESCHLOSSEN sein würde.

    Man kann natürlich diese Position haben:

    Einer muss ja mal anfangen, dann gibt es auch mehr Menschen, die das unterstützen.

    Keine Widerspruch, aber die richtige Benennung:

    Es ist das Prinzip HOFFNUNG.

    Antworten
    • Richard Ott
      Richard Ott sagte:

      @Herr Tischer

      “Oder will sich jemand sagen lassen, dass er in der nationalen Notlage die Hilfe verweigert habe? Niemand, es wäre politisch tödlich.

      Wer mir widersprechen will – gern.”

      Aber gerne doch! Ob es politisch tödlich wäre, hängt vollständig davon ab, wie glaubwürdig die Regierung ist. Da haben unsere westlichen Regierungen in letzter Zeit so viel Vertrauen verspielt, dass ich glaube, so eine Entscheidung ließe sich relativ leicht überleben.

      Vergessen Sie nicht: Auch Hitlers berüchtigtes “Ermächtigungsgesetz” hatte offiziell den Titel “Gesetz zur Behebung der Not von Volk und Reich”.

      Framing stößt dann an seine Grenzen, wenn jeder weiß, wie verlogen die eigene Regierungspropaganda ist.

      Antworten
    • Hansjörg Pfister
      Hansjörg Pfister sagte:

      @Herr Tischer,
      Sie haben selbstverständlich recht. Selbst wenn man es in die Verfassung schreibt: “Die Würde des Menschen und der Staatsfonds sind unantastbar”, bei der nächsten Gelegenheit würde man ihn ihn plündern.
      Wir sollten uns statt dessen überlegen, wie man möglichst viel Vermögen vor dem Zugriff des Staates rettet, egal wie. Am Ende landet es doch bei den Gender – Tröten und ähnlichem.

      Antworten
      • Dietmar Tischer
        Dietmar Tischer sagte:

        @ Hansjörg Pfister

        Plünderung bei NÄCHSTER Gelegenheit:

        Das ist geradezu GESETZMÄSSIG so, wenn sich das System destabilisiert oder zu zerbrechen droht.

        Nicht spekuliert, sondern ERWIESENERMASSEN so:

        Bruch der Mastricht-Verträge (mehr als 100-mal gebrochen, Deutschland unter Schröder ganz vorn mit dabei), Missbrauch der der Geldpolitik der EZB (Whatever it takes …, Monetäre Staatsfinanzierung, um Staatsinsolvenzen zu verhindern), Aufgabe von Souveränitätsrechten (Verschuldungskontrolle des Bundestags de facto aufgehoben) …

        Warum das bei einem Staatsfonds anders sein soll, ist angesichts der EVIDENZ nicht begründbar.

        Diese Feststellung ist deprimierend.

        Denn sie besagt:

        Diesem Staat kann man NICHT vertrauen.

    • Alexander
      Alexander sagte:

      @Dietmar Tischer

      “ALL IN” ist ganz ohne Staatsfond alternativlose Politik der neuen Normalität. (Bankenkrise, Eurokrise, Migrationskrise, Pandemie)

      Geldmittel sind längst nicht mehr im Fokus, wenn die innere Sicherheit der Selbstaufgabe wich und zuletzt Impfstoffe im Versuchsstadium an Behörden (Lehrer, Polizei) verspritzt wurden. Die Kritik war bekannt.

      Wir dürfen gespannt verfolgen, ob individuelle Gesundheit “der Stallwärme des weiter so” untergeordnet wird. Das Phänomen ist nicht einmal auf Merkelland beschränkt – sondern weltweit.

      Mit Zeitverlauf schenken und diese Eliten sicher weitere Eseleien.

      #wir schaffen das.
      https://youtu.be/No1SXZChe3Y

      Antworten
      • troodon
        troodon sagte:

        @Alexander
        “zuletzt Impfstoffe im Versuchsstadium an Behörden (Lehrer, Polizei) verspritzt wurden.”
        Dr.Stelter und viele andere sind der Auffassung, dass man AZ-Impfstoff trotzdem frei geben sollte und denen, die eine Impfung möchten, diese auch jetzt zu ermöglichen. Eigenverantwortung ist doch sonst auch immer Thema bei Ihnen.

      • Alexander
        Alexander sagte:

        @troodon

        Ihre Nonchalance ist heute nicht zu überbieten.

        Die Freiheit sich verheizen zu lassen schreckt auch BW Angehörige nicht vor zweifelhaften Auslandseinsätzen ab….

        Natürlich werden uns die Befürworter der versuchsweisen Impfung schnellstmöglich darüber informieren, sobald Sie den Segen empfangen haben – auf meiner hitlist stehen neben H.W.Sinn auch Harald Lesch….

        https://youtu.be/ibZyn6-sOqg

      • Richard Ott
        Richard Ott sagte:

        @die Herren Impf-Debattierer

        Ich würde AZ immer noch nehmen – aber nur dann, wenn ich vorher den Jensi oder die Merkel oder ersatzweise einen der lokalen CDU-Honoratioren damit impfen darf. (SPD gibts hier schon keine mehr…)

        So ganz traue ich den Politikern nämlich nicht mehr, dass die Zahlen zu den – laut mir bekannten aktuellen Daten tatsächlich sehr seltenen und damit hinnehmbaren – Nebenwirkungen des Impfstoffs nicht doch gefaked sind.

        Sie selbst mit ins Risiko zu nehmen verhindert plötzliche Überraschungen einen Tag nach einem großen Wahltermin in mehreren Bundesländern. Macht mir auch keinen Spaß, so zu agieren, aber offensichtlich ist es mittlerweile nötig.

      • Joerg
        Joerg sagte:

        @Herr Ott,
        eigentlich hatte ich von Ihnen so etwas erwartet:
        “Kein Wunder, dass die Politiker mit dem Aussetzen von AZ-Impfungen davon ablenken wollen:
        – zu wenig bestellt,
        – falsch organisiert (Impfzentren statt breit alle Wegen zu nutzen)
        – falsch angefangen zu impfen (Doppel-Dosen-Reserve, statt erstmal moeglichst viele Einzel-Dosen unter’s Volk bringen)
        – Prioritaeten rumgeeiere (Risikogruppen und Alte zu erst, statt Lehrer o.ae. …)

        da ist es ja offensichtlich den schwarzen Peter AstraZen zu spielen:
        “Wenn etwas nicht koscher ist, warten wir lieber mal ab, … spaeter war dann AZ-Impfstoff schuld”???
        LG Joerg

      • Dietmar Tischer
        Dietmar Tischer sagte:

        @ Richard Ott

        Sie sehen in der Politik nur Leute, die ÜBLES wollen.

        Wenn schon, dann müssen Sie die auch RICHTIG bekämpfen.

        Wie wäre es denn mit dieser Sicht:

        Der Impfstoff von AZ ist EINWANDFREI, weil sich B. Johnson in UK damit hat im impfen lassen.

        Also sollte sich hierzulande JEDER, der es will, damit impfen lassen.

        Wenn CDU-Honorationen, die an den Lippen von Spahn hängen und AZ-Verweigerer sind, von Covid befallen werden, weil sie nicht geimpft sind, ist das DEREN Problem.

        Wenn es dazu käme und es sich herumspräche, würde die CDU bei den NÄCHSTEN Wahlen ganz alt aussehen.

        Würde Ihnen doch gefallen, oder?

        So geht POSITIVES Denken.

      • Richard Ott
        Richard Ott sagte:

        @Herr Tischer

        “Sie sehen in der Politik nur Leute, die ÜBLES wollen. Wenn schon, dann müssen Sie die auch RICHTIG bekämpfen. (…) Wenn CDU-Honorationen, die an den Lippen von Spahn hängen und AZ-Verweigerer sind, von Covid befallen werden, weil sie nicht geimpft sind, ist das DEREN Problem.”

        Ich will die aber nicht umbringen, selbst die merkeltreuesten CDU-Abnicker nicht, ich will sie nur aus der Regierung werfen damit sie mich mit ihren dummen Ideen in Ruhe lassen.

        @Joerg

        “– zu wenig bestellt,
        – falsch organisiert (Impfzentren statt breit alle Wegen zu nutzen)
        – falsch angefangen zu impfen (Doppel-Dosen-Reserve, statt erstmal moeglichst viele Einzel-Dosen unter’s Volk bringen)
        – Prioritaeten rumgeeiere (Risikogruppen und Alte zu erst, statt Lehrer o.ae. …)”

        Stimmt ja alles.

        Gleichzeitig würde ich ohne nachzuprüfen unserer Regierung nicht einmal mehr glauben welcher Wochentag heute ist, wenn das der Jensi oder der Altmaier in einer Pressekonferenz verkünden.

        Erinnern Sie sich, ungefähr 2 Stunden (!) vor dem Aussetzen der AZ-Impfungen hat ein gewisser Markus Söder noch folgende Botschaft unters Volk gebracht:

        “Vorbildfunktionen”
        Söder: Politiker sollten mit Astrazeneca geimpft werden
        15.03.2021, 13:20 Uhr
        https://www.noz.de/deutschland-welt/politik/artikel/2257122/soeder-fordert-politiker-sollen-sich-mit-astrazeneca-impfen-lassen

        Meine Abschätzung bisher war: Wenn ich mich mit dem Coronavirus infizieren sollte, habe ich in meiner Altersgruppe und ohne Vorerkrankungen ein Risiko ungefähr im Bereich von 1:1000 bis 1:10000 dass ich so schwer krank werde, dass ich im Krankenhaus lande. Und wenn ich mich impfen lasse, ist das Eintrittsrisiko für irgendwelche schwerwiegenden Impf-Nebenwirkungen grob geschätzt etwa 1:1000000. Da ist die Entscheidung pro-Impfung offensichtlich.

        Aber was ist, wenn mich die Regierung die ganze Zeit verarscht und das Risiko für Impf-Nebenwirkungen um den Faktor 100 größer ist? Zutrauen würde ich es den Knallchargen, und ihr bisheriges Kommunikationsverhalten ist genau das Gegenteil von “vertrauenserweckend”, und zwar schon seit Beginn der Corona-Krise Anfang 2020.

      • troodon
        troodon sagte:

        @Richard Ott
        “ich will sie nur aus der Regierung werfen damit sie mich mit ihren dummen Ideen in Ruhe lassen.”
        Und dann kommen Annalena, Robert, Olaf, Saskia, Susanne und Janine und die “Wir lassen den Ott mit dummen Ideen in Ruhe Gute-Regierung”…

      • Richard Ott
        Richard Ott sagte:

        @troodon

        “Annalena, Robert, Olaf, Saskia, Susanne und Janine”

        Dass eine neue Bundesregierung ab Herbst 2021 nur unter Einbeziehung von mindestens einigen Flachzangen (und schlimmstenfalls unter Einbeziehung Ihrer kompletten Liste) gebildet werden könnte, war leider schon seit der Wahl Laschets zum neuen CDU-Vorsitzenden unvermeidlich…

  6. troodon
    troodon sagte:

    Jüngere Anleger begreifen offensichtlich was grundsätzlich zu tun ist:
    “Besonders viele junge Menschen haben sich an die Märkte gewagt, insgesamt waren fast 600.000 Menschen unter 30 an der Börse aktiv. Im Vergleich zum Vorjahr ist das eine Steigerung von fast 70 Prozent. ”
    Leider werden davon wieder etliche zu spekulativ unterwegs sein und beim nächsten Einbruch ihr blaues Wunder erleben und sich dann wieder komplett zurückziehen, was natürlich falsch ist.
    https://www.fondsprofessionell.de/news/uebersicht/headline/dai-statistik-aus-boersenmuffeln-werden-aktien-und-fondsfans-204935/ref/2/

    Längere Studie auf der dai . de Homepage verfügbar.

    Antworten
  7. foxxly
    foxxly sagte:

    herr dr.d. stelter
    wir haben dieses thema gefühlt schon mehrfach durchgekaut. (alter wein in neuen schläuchen)

    es gibt aber in ihren aussagen einen widerspruch:
    sie stellen richtig fest, dass etwa der masse zunehmend das geld fehlt um die konsumnachfrage weiter zu stärken.

    als lösungsweg schlagen sie eine höhere inflation vor.
    genau, aber die inflation trifft die realwirtschaft und die masse der konsumenten am härtesten!

    diesen effekt werden wir sehr bald erleben, dass der konsum nicht anzieht, oder nur unzureichend.
    dagegen wird die teuerung in wenigen jahren gallopieren.

    so ähnlich sehe ich dies bei ihrer aussage, auch zum thema zuwanderung.

    sie bennen die probleme von beiden seiten. und schlagen sich dann auf die seite: ein weiterso, mehr verschuldung!

    was fehlt ist die ursachen-nennung, so wie ich es tue. (ich kann es in etwa verstehen, wenn sie dieses nicht nennen wollen, aus div. gründen.)

    nur: wir stehen vor einen system-ende und sind immer noch nicht bereit die wirkliche ursache zu benennen und aufzuarbeiten (wie die des WK II). folglich ist die wahrscheinlichkeit groß, dass das nächste system nur ein neustart, ohne verbesserungen passiert. jetzt müssten konzepte geschmiedet werden für ein “danach” !

    Antworten
    • weico
      weico sagte:

      @foxxly

      “nur: wir stehen vor einen system-ende und sind immer noch nicht bereit die wirkliche ursache zu benennen und aufzuarbeiten (wie die des WK II). folglich ist die wahrscheinlichkeit groß, dass das nächste system nur ein neustart, ohne verbesserungen passiert.”

      Das Ende ist vermutlich noch sehr weit weg und Milliarden von Menschen wollen noch konsumieren und den gleichen Wohlstand des Westens erlangen.

      Die “Zukunftsprognosen” zeigen den Trend, wer die Gewinner bzw. Verlierer sein werden . Das Zeitalter Europas ist am auslaufen ….und das Asiatische Zeitalter beginnt erst.
      https://www.pwc.com/gx/en/research-insights/economy/the-world-in-2050.html

      Fall das “System” dann wirklich einmal scheitert, geht es im Kapitalismus nur darum, wer die besseren Karten für den Neubeginn hat.

      Oder wie im Film-Intro von “Lord of War” (Nicolas Cage) :
      „Es befinden sich weltweit über 550 Millionen Schusswaffen im Umlauf. Das heißt, auf diesem Planeten hat jeder zwölfte Mensch eine Schusswaffe. Das führt zu der einen Frage……..: Wie bewaffnet man die anderen elf?“

      Antworten
    • Mohnburg
      Mohnburg sagte:

      Klingt gut, aber ich habe leider nicht alle Beiträge von Ihnen gelesen.
      Wenn bto die Kommentare vergüten würde, hätten einige einen netten Nebenerwerb ;-)

      Was ist denn die URSACHE?

      FG

      Antworten
      • Richard Ott
        Richard Ott sagte:

        @Mohnburg

        “Wenn bto die Kommentare vergüten würde, hätten einige einen netten Nebenerwerb ;-)”

        Mein Ziel ist es eher, den Freunden der Planwirtschaft und des Sozialismus so sehr auf die Nerven zu gehen, dass sie mir irgendwann eine Vergütung dafür anbieten, dass ich hier *nicht* kommentiere.

        Na, Herr Stöcker, wie wärs? Machen Sie mal ein Angebot! Aber ich will richtiges Westgeld sehen (Gold oder Crypto oder CHF), keine EU-Peseten!

      • Wolfgang Selig
        Wolfgang Selig sagte:

        @Herrn Ott:

        Boah, Herr Ott, Sie sind aber heute heftig drauf. Ich bin mit Herrn Ott weiß Gott nicht immer einer Meinung, aber als Sozialisten und Planwirtschaftler würde ich ihn nicht bezeichnen. Das hat er m.E. nicht verdient. Wenn Sie solche Leute kennenlernen wollen, müssen Sie mal wie taz.de oder spiegel.de ansurfen. Echte Sozialisten finden Herrn Dr. Stelter weder interessant noch sympathisch.

      • Wolfgang Selig
        Wolfgang Selig sagte:

        @Herrn Ott: ich meinte natürlich mit Herrn Stöcker nicht einer Meinung, nicht mit Ihnen. Ich bitte um Entschuldigung.

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