Zuwanderer besser als Einheimische

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So müsste es auch in Deutschland sein! Ich bin ein großer Befürworter qualifizierter Zuwanderung. Wie man das macht, zeigt Kanada, wie Gunnar Heinsohn beschreibt: „Kanada. Das erste Land der Welt, in dem die einheimischen Kinder von den Sprösslingen der Einwanderer bei den Schulnoten überflügelt wurden (PISA 2006). Das Land erntet damals die Früchte der Reform von 1967, die den Zugang nicht mehr von – überwiegend europäischen – Herkunftsländern, sondern von Ausbildung, Sprachkenntnissen und Arbeitserfahrung abhängig macht.“ (…) Man „setzt vorrangig auf generelle Kompetenz, die durch hohe Abschlüsse und Sprachkenntnisse nachgewiesen wird. Man rechnet nämlich damit, dass selbst Orchideenfächler nicht allzu lange als Taxifahrer ihr Geld verdienen und zumindest ihre Kinder nicht als Schulversager enden. Für ein direkt aus Kanada vorliegendes Beschäftigungsangebot dagegen gibt es nur zehn der erforderlichen 67 Punkte (100 sind insgesamt möglich). Damit soll verhindert werden, dass überaus eng Qualifizierte bei Arbeitslosigkeit oder Bankrott ihrer Firma durch die Mitbürger versorgt werden müssen.“ (…) „Entsprechend wird das Kontingent für die jährliche Zulassung von Könnern („skilled immigrants“) von 265.000 auf 285.000 angehoben. Auf die bundesdeutsche Bevölkerung umgerechnet wären das mehr als 800.000 fremde Asse pro Jahr (80.000 für Österreich oder die Schweiz).“ (…) „Bisher konnte bis zu fünf Prozent der erforderlichen Punktzahl geltend machen, wer bereits einen Verwandten in Kanada hatte. Das habe zum Nachholen von Menschen ohne ausreichende Versorgung und „zum Missbrauch unserer Großzügigkeit“ geführt. In Zukunft will Kanada seinen Platz an der Weltspitze mit noch jüngeren Menschen verteidigen, die ihre stärksten Jahre ganz für die neue Heimat einsetzen sollen.“

Den ganzen Beitrag von Professor Heinsohn finden Sie hier:

Cicero: Zuwanderer besser als Einheimische, 21. Januar 2015

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