Schulden bewirken weniger

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Regelmäßig habe ich darauf hingewiesen, dass mit zunehmender Schuldenlast die Wirkung zusätzlicher Schulden abnimmt. Immer mehr Schulden dienen nur dazu, bereits vorhandene „zu bedienen“ und führen nicht zu mehr Nachfrage. Deshalb fallen auch die Inflationsraten ‒ wobei dies noch verstärkt wird durch andere Faktoren wie die Globalisierung.

Sehr schön kann man dies hier in einer Darstellung von Steve Keen erkennen:

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Sehr schön auch zu sehen, dass der Rückgang der privaten Schulden (überwiegend durch Insolvenz) deutlich geringer war als in der großen Depression. Was aber nicht bedeutet, dass das Problem nicht mehr da wäre. Im Gegenteil: Jetzt wachsen die Schulden ja wieder, was die Wahrscheinlichkeit einer weiteren Krise erhöht, vor allem weil sie, wie am Montag gezeigt, überwiegend unproduktiven Zwecken dienen.

Zero Hedge: Steve Keen Exclaims „The Fed Has Not Learnt Anything From The Crisis“, 29. März 2015

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