Der hohe Preis des schlech­ten Corona-Mana­ge­ments

Morgen geht es in meinem Podcast um die Wohnungspolitik, aber auch um die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krisen-Politik. Dazu spreche ich mit Professor Stefan Kooths, einem der Autoren der Gemeinschaftsanalyse. Zur Einstimmung ein Blick von Ambrose Evans-Pritchard aus Großbritannien auf die Lage bei uns. Eine gewisse Schadenfreude kann ich den Briten nicht verdenken:

  • “Germanys five top economic institutes have sharply cut their growth forecast for Deutschland Inc this year, warning that the third wave of Covid-19 has killed off any chance of recovery until the summer.” – bto: Und das ist eindeutig die Folge der unzureichenden politischen Leistung.  
  • The move is the latest in a series of downgrades across the eurozone as the implications of slow vaccination and half-hearted control measures become ever clearer.”bto: Wir wissen das und ich wundere mich noch immer, wie stoisch die Bürger das hinnehmen. 
  • German output is expected to contract by 1.8pc over the first quarter, with growth down a sickly 3.7pc for the whole of 2021. Surging cases of Covid may have rendered even this new forecast obsolete before the ink was dry. (…) The economic report warned that each delay in reopening increases the risk of permanent scarring, with lasting erosion of Germanys productive capacity.”bto: Auch dies erläutert Professor Kooths in unserem Gespräch. Uns droht, nicht wieder auf den Vorkrisentrend zurückzukommen. 
  • The five institutes said the destructive legacy effects of the pandemic will hit just as the country goes into demographic decline, with the workforce soon shrinking in absolute numbers. Some 13m baby boomers will soon be retiring. The ratio of workers to economic dependents is on the cusp of collapse, tracking the pattern seen in Japan.” – bto: Das ist das Problem, was der künftigen Regierung und ihren politischen Wünschen massiv auf die Füße fallen wird. 
  • The report said this ageing crisis would lower Germanys economic speed limit by a percentage point over time, with corrosive effects on debt dynamics. We mustnt lose sight of debt sustainability,’ it warned. This is an unfamiliar theme for markets used to Germanys rock-solid AAA standing.” – bto: Der geschätzte Gunnar Heinsohn hat mich als Erster darauf aufmerksam gemacht. Die Demografie ist ein entscheidender Faktor, wenn es um die Schuldentragfähigkeit geht.
  • The decentralised German health system that seemed to work so well at the outset of the pandemic has turned into a slow-moving disaster a year on, with a cacophony of quarreling voices. (…) Some local health care systems are reportedly using fax machines because they lack a modern IT system. German media say doctors have been guessing peoples age from their first names to contact them for vaccination – Ursula is rare for under 60s, so is Brunhilda – because the countrys data laws prevent centralised records.”bto: Wie gern würde ich hier widersprechen können. Klar, dass mit den Vornamen war ein Einzelfall. Aber die systematische Benachteiligung Privatversicherter kann man nur mit Absicht erklären.
  • Angela Merkel at times seems like a powerless bystander, leading a fin de regime government in its agonies, unable to convince even state premiers from her own Christian Democrat family to take adequate measures. ‘It’s structural state failure. Germany needs to redesign a state that works,’ said German corporate guru, Daniel Stelter.”bto: Diese Haltung von mir ist bekannt. 
  • For now, leaders are assuming that reopening and recovery will be under way by early May and that sufficient herd immunity will be achieved to rescue the summer tourist season. France has cut its growth forecast from 6pc to 5pc, eyeing a deficit of 9pc of GDP this year, which in turn will push the debt ratio three points higher than earlier forecasts to 122pc. (…) Italy may weather the economic hit of the third wave relatively well after rushing through extra stimulus worth 2.5pc of GDP,  but this comes at the price of a budget deficit near 10pc, higher than last year.”bto: Umverteilung in der EU wird da nicht genügen. Wir brauchen einen Schuldentilgungsfonds. 
  • In a sense, delayed recovery makes it easier for the European Central Bank to throw a comfort blanket over the whole eurozone. The debt problem is purely theoretical. It becomes real once inflation returns and the ECB no longer has a legal justification for bond purchases – which today happen to be soaking up Italys entire deficit, euro for euro.”bto: was nur unterstreicht, wie dumm es ist, bei uns über Steuererhöhungen zu diskutieren.

telegraph.co.uk: “Germany warns of lasting economic damage as Covid cases spin out of control”, 16. April 2021

 

Kommentare (34) HINWEIS: DIE KOMMENTARE MEINER LESERINNEN UND LESER WIDERSPIEGELN NICHT ZWANGSLÄUFIG DIE MEINUNG VON BTO.
  1. Joerg
    Joerg sagte:

    Hurra, die naechtlichen Ausgangssperren der GroKo wirken!
    Kaum letzte Woche von der Regierung verabschiedet, schon sinken die Inzidenzen,
    heute auf ein neues Verlaufstief!

    Was fuer ein Glueck, welche Helden!

    Jetzt kann das Lockerungs-Feuerwerk abgebrannt werden ;-)

    Antworten
  2. Max Blauer
    Max Blauer sagte:

    Eine kleine Anmerkung zur Frage, wie lange unsere Regierung die Politik der Lockdowns noch fortsetzen wird bzw. warum sie eigentlich nur Lockdowns verhängt:

    Aus meiner Sicht ist diese Frage mit der der Inflationsgefahr verbunden, die von Tag zu Tag größer wird und damit mit der Gefahr sozialer Unruhen.

    Ausgangspunkt meiner Überlegungen ist die gängige Definition des wirtschaftlichen Gleichgewichts, nämlich, daß die Summe aus Waren und Dienstleistungen gleich dem Produkt aus der Geldmenge M1 mal der Umlaufgeschwindigkeit des Geldes ist:

    Waren + Dienstleistungen = Geldmaenge (M1) * Umlaufgeschwindigkeit des Geldes

    Was passiert derzeit?
    Das Waren- und Dienstleistungsangebot schrumpft aufgr. des Rohstoffmangels und der unterbrochenen Lieferketten, gleichzeitig steigt die Geldmenge M1. In Anbetracht nur dieser Größen der Gleichung entsteht somit ein immer größeres Ungleichgewicht und begünstigt die Inflation: Eine sehr große Geldmenge M1 trifft auf ein kleiner werdendes Waren- und Dienstleistungsangebot, ergo: die Preise steigen.

    Die einzige Chance der Regierung, das Gleichgewicht zu beeinflussen besteht also im Faktor der Umlaufgeschwindigkeit der Geldmenge M1. Unter diesem Hinblick erscheinen die per­pe­tu­ie­ren Landesstillstände in einem neuen Licht: Wenn die Leute zu Hause bleiben müssen, können sie auch kein Geld ausgeben und die Umlaufgeschwindigkeit bleibt niedrig, womit die Inflation zumindest verzögert wird. – Bis zur Bundestagswahl.

    Nebenbei: Das sich abzeichnende Bargeldverbot ist nichts anderes als die (aus Regierungssicht notwendige) Umdefinition des Geldmengenaggregates M1. Alles weitere sprengt den Rahmen.

    Antworten
  3. Max Blauer
    Max Blauer sagte:

    Eine kleine Anmerkung zur Frage, wie lange unsere Regierung die Politik der Lockdowns noch fortsetzen wird bzw. warum sie eigentlich nur Lockdowns verhängt:

    Aus meiner Sicht ist diese Frage mit der der Inflationsgefahr verbunden, die von Tag zu Tag größer wird und damit mit der Gefahr sozialer Unruhen.

    Ausgangspunkt meiner Überlegungen ist die gängige Definition des wirtschaftlichen Gleichgewichts, nämlich, daß die Summe aus Waren und Dienstleistungen gleich dem Produkt aus der Geldmenge M1 mal der Umlaufgeschwindigkeit des Geldes ist:

    Waren + Dienstleistungen = Geldmenge (M1) * Umlaufgeschwindigkeit des Geldes

    Was passiert derzeit?
    Das Waren- und Dienstleistungsangebot schrumpft aufgr. des Rohstoffmangels und der unterbrochenen Lieferketten, gleichzeitig steigt die Geldmenge M1. In Anbetracht nur dieser Größen der Gleichung entsteht somit ein immer größeres Ungleichgewicht und begünstigt die Inflation: Eine sehr große Geldmenge M1 trifft auf ein kleiner werdendes Waren- und Dienstleistungsangebot, ergo: die Preise steigen.

    Die einzige Chance der Regierung, das Gleichgewicht zu beeinflussen besteht also im Faktor der Umlaufgeschwindigkeit der Geldmenge M1. Unter diesem Hinblick erscheinen die per­pe­tu­ie­ren Landesstillstände in einem neuen Licht: Wenn die Leute zu Hause bleiben müssen, können sie auch kein Geld ausgeben und die Umlaufgeschwindigkeit bleibt niedrig, womit die Inflation zumindest verzögert wird. – Bis zur Bundestagswahl.

    Nebenbei: Das sich abzeichnende Bargeldverbot ist nichts anderes als die (aus Regierungssicht notwendige) Umdefinition des Geldmengenaggregates M1. Alles weitere sprengt den Rahmen.

    Antworten
  4. ruby
    ruby sagte:

    Seit etwa einem Jahre befinde ich mich in einer Studie, als Sozialwissenschaftler kann ich das Studiendesign entsprechend aufstellen.
    Es geht um die Vergleiche von allen Menschen meines Umkreises, die auf ihre Wirkungsweisen bezüglich der Positionen des Corona”geschen” beleuchtet werden.
    Das bedeutet auch Sie alle hier werden Ihr Fazit/Urteil von mir erhalten, ob es Sie erreichen wird ist noch offen, wie bei jeder wissenschaftlichen Forschungsstudie, die auch einmal in der Tonne landet!

    1. Phase : Pandemie Start
    2. Phase Verhaltensveränderung
    3. Rezeption der vollen Auswirkungen
    4. Persönliche Konsequenzen
    5. Auflösung über den Umgang des Endes des Terroregimes
    Aburteilungen.

    Basis sind folgende Kommunikationskreise:
    1. Menschen-/Naturrechte
    2. Öffentliches Recht
    3. Privates Recht
    4. Militärrecht

    Es ist klar, jede Forschungsarbeit hat eine unvollständige Objektivität, doch ist sie immer an den selbstgesteckten Methoden, Instrumenten sowie Auswertungstechniken meß- und überprüfbar.
    Diesen Anspruch stelle ich sehr gewissenhaft!
    Also werte Männer und Weiber, passen sie gut auf das Auftreten in der Welt auf.
    Da wir uns in etwa zwischen Phasen 4. und 5. befinden, ist bereits sehr viel an Rohdaten in das Ergebnis eingeflossen.
    Alles Gute auch weiterhin in die Runde und ich denke es ist sehr fair, die Features vorzustellen.

    Antworten
    • JürgenP
      JürgenP sagte:

      @ ruby
      Punkt 5 > Das Regime der Bundesregierung kann man auch höflicher ausdrücken. Aburteilungen – ist das ein neues Wort für Wahlen? Weiterhin viel Erfolg beim Forschen.

      Antworten
      • ruby
        ruby sagte:

        @ JürgenP
        “Deutschland Inc” wird im Beitrag korrekt verwendet.
        Bisher sieht es so aus, daß verschiedene Typen/Muster/Charaktere als Ergebnisklassen, -raster sich bilden, das ist der abschliessende Prozeß zur Urteilsfindung der Zugehörigkeit.

        Der Wahlakt ist bereits jetzt öfter Thema, ich frage Sie, Eingesperrte, Gefolterte und mit Mord bedrohte sollen wählen können – ganz ehrlich?

      • Christian Anders
        Christian Anders sagte:

        @ruby

        „Der Wahlakt ist bereits jetzt öfter Thema, ich frage Sie, Eingesperrte, Gefolterte und mit Mord bedrohte sollen wählen können – ganz ehrlich?“

        SO führen Sie „Wissenschaft“ durch?

  5. Dietmar Tischer
    Dietmar Tischer sagte:

    Gratulation, Dr. Stelter – wer schafft es schon als „deutscher Guru“ in ein englischsprachiges Qualitätsblatt mit internationaler Reputation wie der Telegraph eines ist.

    Hoffentlich wird das angesprochene Thema STRUKTURELLER Defizite HIERZULANDE ernst genommen.

    >“In a sense, delayed recovery makes it easier for the European Central Bank to throw a comfort blanket over the whole eurozone. The debt problem is purely theoretical. It becomes real once inflation returns and the ECB no longer has a legal justification for bond purchases…>

    Richtig – das Schuldenproblem ist auf Zeit gesehen ein rein theoretisches.

    Es ändert aber leider NICHTS daran, dass die ZURÜCKBLEIBENDE wirtschaftliche Erholung wegen des Versagens der EU-Impfstoffbeschaffung nicht zu beheben ist.

    Der Preis dafür ist so hoch, dass viele m. A. n. noch nicht begriffen haben, was er bedeuten wird.

    Antworten
    • weico
      weico sagte:

      @Dietmar Tischer

      “Der Preis dafür ist so hoch, dass viele m. A. n. noch nicht begriffen haben, was er bedeuten wird.”

      Die Corona-Auswirkungen sind aber wohl “Peanuts” im Vergleich … was die kommenden Wahlen für Folgekosten verursachen werden, wenn “Grün” in einer Koalition massgeblich mitregieren kann.

      Das Wahl-bzw. “Wunsch-und Umverteilungsprogramm” der Grünen ist ja bekannt und gewaltig .

      Antworten
      • Dietmar Tischer
        Dietmar Tischer sagte:

        @ weico

        Ich würde die Corona-Auswirkungen auch im Vergleich NICHT „Peanuts“ nennen.

        Denn ich glaube nicht, dass wir im Herbst dem Verhalten nach zu NORMAL zurückkommen.

        Es wird auch nach dem Durchimpfen erhebliche Schwierigkeiten geben, mit den bis 2020 ausgeübten Routinen fortzufahren. Dauerhafte Friktionen werden sich festsetzen.

        RICHTIG ist natürlich:

        Es kommen enorme Belastungen dazu – allen voran das, was das Wunschprogramm der Grünen fordert.

        Der Punkt dabei:

        Die CDU/CSU wird auch mit einem Kanzler so GESCHWÄCHT in die Regierung gehen, dass sie – wie Merkel der SPD gegenüber – zu weitreichenden Zugeständnissen bereit ist, um das Regierungsbündnis stabil zu halten.

        Ich sehe enormes strukturelles SCHWÄCHUNGSPOTENZIAL.

        Denn es kann durchaus sein, dass das anziehende Wirtschaftswachstum insbesondere in USA, aber auch in China uns mit Exporterfolgen so BLENDET, dass wir unsere Defizite nicht einmal erkennen wollen.

      • weico
        weico sagte:

        @Dietmar Tischer

        “Die CDU/CSU wird auch mit einem Kanzler so GESCHWÄCHT in die Regierung gehen, dass sie – wie Merkel der SPD gegenüber – zu weitreichenden Zugeständnissen bereit ist, um das Regierungsbündnis stabil zu halten.

        “Ich sehe enormes strukturelles SCHWÄCHUNGSPOTENZIAL.”

        Gelinde gesagt ..Ja !

        Ich nenne solches ….gewollte Subversion bzw. Selbstzersetzung !

    • Anna Nuema
      Anna Nuema sagte:

      @ D.Tischer:
      “Der Preis dafür ist so hoch, dass viele m. A. n. noch nicht begriffen haben, was er bedeuten wird.”
      Sagen Sie uns bitte, was er bedeuten wird?

      Antworten
  6. Bauer
    Bauer sagte:

    @ H. Severin

    Ich kenne die Arbeitswelt aus eigener Erfahrung von ganz unten bis ganz oben.

    >> “Prior proper planning prevents pissful performance.”

    Das unterschreibe ich gerne. Als Ingenieur kann ich das wohl beurteilen.

    >> “Lange Arbeitszeiten und volkswirtschaftlicher Reichtum haben aber doch nichts miteinander zu tun.”

    Oh doch, sehr viel sogar. Geistesblitze fliegen einem nicht unvorbereitet zu. Sie erfordern eine lange Anlaufzeit an Bildung, Literaturstudium und Beschäftigung mit der einschlägigen Materie. Im Durchschnitt arbeitet der Kopfarbeiter nach meiner Schätzung gut 50% mehr als der Handarbeiter. Noch heute sitze ich manchmal bis nach Mitternacht an einem Problem, nicht, weil ich muss, sondern weil mich die Frage interessiert. Ich habe nun 30 Jahre als ‘one-dollar-man’ hinter mir, d.h. ich arbeite für einen symbolischen Dollar aus Interesse und um meine Freiheit zu behalten, obwohl ich es schon längst nicht mehr nötig hätte.

    >> ” … gut durchdachte[n] Entscheidungen … ” brauchen auch denselben langen Anlauf!

    >> “… was machen die Menschen dann mit ihrem Mehr (!!) an Zeit?” Das ist die Gretchenfrage, die nicht positiv lösbar ist, es sei denn man verlängert die Arbeitszeit.

    >> “Ich verstehe nicht, warum der „demografische Wandel“ negativ sein soll.” Habe ich nie behauptet, im Gegenteil, ich warte darauf, dass es weniger werden. Es müsste dann aber schon ein neuer Virus besonderer Qualität sein, dass ich das noch erlebe. Bei meiner Geburt gab es weniger als ein Drittel der Menschheit und niemand vermisste den Rest.

    Antworten
    • Dr.LucieFischer
      Dr.LucieFischer sagte:

      @Monsieur Bauer,
      Mit Ihrem im letzten Satz geäussertem Wunsch sind Sie nicht alleine, sozusagen in ” bester Gesellschaft”:
      Prinz Charles ,( RIP ), dem gelegentlich die royale Etikette auf die Nerven ging
      ( legenäre Faux-Pas ) : ” Sollte ich einmal wieder geboren werden, dann bitte als tödliches Virus. so könnte ich meinen Teil dazu beitragen, um das Problem der Überbevölkerung zu lösen”.
      Die unbekannten Nebenwirkungen von Nano-RNA-Impfungen ( 10 Jahre Tierversuche fehlen, ein Segen für Labor-Ratten und andere Versuchstiere ) , die zudem jährlich ( mindestens, wenn nicht nach jeder neuen Mutation ) intramuskulär gepritzt werden sollen, können ( meine Befürchtung ) ganz unspezifisch immunologische Reparatur-Gene der “Impflinge” schwächen, die sonst ( seit Millonen Jahren Evolution ) Keime aller Art killen. Maligne Zellmutationen ( vulgo Krebs ) stehen dann insuffiziente immunologische Abwehrmechanismen entgegen. Impf-Propaganda bewirkt Lemming-Verhalten.
      Hochkomplexes Immun-System von Säugetieren:
      https://www.google.com/search?q=humorale+immunantwort+ablauf&client=firefox-b-d&sxsrf=ALeKk02hGuvluaA2J6RzqGccgu-ZU10TOA:1618661536729&tbm=isch&source=iu&ictx=1&fir=lyt-mZwpbUoZ0M%252CavsNQaz-ZR6vWM%252C_&vet=1&usg=AI4_-kRcXFMIH8_NX-XO0c-F0TOlty8CAQ&sa=X&ved=2ahUKEwi_0aGPoIXwAhW16uAKHdgcAnoQ_h16BAgzEAE#imgrc=lyt-mZwpbUoZ0M
      Menschliche Hybris / Big-Pharma- promoted / erdreistet sich, in immer noch kaum erforschte, bewährte evolutionäre Prozesse eingreifen zu können , und die dürftige Allgemeinbildung / Feigheit/ Lobby-Abhängikeit der Experten lässt sich gleichschalten, wir erleben es life.
      Ich halte es zudem für möglich, dass z.B. in Brasilien bereits gentechnisch auf bestimmte human-ethnische Gensequenzen designte Viren die dort erhöhte Mortalität erkären können.
      Das” 1 +Million Genom-Projekt “( unterzeichnet von J. Spahn am 16. 1. 2020 ) stellt ( ohne Einverständnis der ” Spender”: Stäbchentest genügt , z.B. in Verbindung mit PCR-Tests ! ) individuelle Genprofile der Bevölkerung der Pharma-Industrie ” zu Forschungszwecken” zur Verfügung.
      Ich beanstande seit langem, dass über die ambivalenten, potentiell – destruktiv-militärischer Anwendungen solcher Projekte keine öffentliche Diskussion stattfindet. ( Biologische Kriegsführung )
      Ich bin mir aber leider sicher, dass Ihr Wunsch in kurzer Frist erfüllt wird:
      ” Wen die Götter strafen wollen , dem erfüllen sie seine Wünsche”.
      Midas-Tragödie. Gut, dass Sie Ihren Haflinger vor der Almhütte grasen lassen können.

      Antworten
      • Bauer
        Bauer sagte:

        @ Dr. L. Fischer

        Sie meinen sicher Prinz Philipp. Solche Charaktere fehlen uns! Eigentlich schade, dass er nur als Samenspender für das königliche Haus Verwendung fand und nicht die britische Politik aufmischen konnte. Er hatte es immer faustdick hinter den Ohren!

      • Dr.LucieFischer
        Dr.LucieFischer sagte:

        @Monsieur Bauer,
        Ich bitte um Entschuldigung für diesen Versprecher und danke für die Korrektur.

      • foxxly
        foxxly sagte:

        @ dr. l fischer 14:40 ………. passt nicht ganz zum thema, aber interessant:

        die belegung der intensiv-betten in den krankenhäusern wurde künstlich auf über 75% gebracht, – durch reduzierung der bereitstehenden betten, – weil es nach einem neuen gesetz, dazu geld gibt.

        man muss natürlich dazu sagen, dass teilweise das personal, wegen “bestbezahlung” und überlastung davon gelaufen ist, – und daher die übrigen betten vielleicht/teilweise nutzlos sind.

        mit diesen methoden , wurden vorsätzlich paniken erzeugt. wohl zugunsten einer höheren impfbereitschaft herzustellen und die gefährlichkeit und eine pandemie zu rechtfertigen.
        so eine politik ist nur noch zum kotzen und noch schlimmer!

        youtube.com/watch?v=JilayrOl8xg

  7. foxxly
    foxxly sagte:

    ……… die wirtschaftsdiktatur, läßt grüßen! die herrschende politik hat sich vollens den interessen der hochfinanz ausgeliefert.
    und die bürger kapieren es nicht, dass gerade die demokratie flöten geht!

    Antworten
    • weico
      weico sagte:

      @fooxly

      “und die bürger kapieren es nicht, dass gerade die demokratie flöten geht!”

      Falsch !

      ….nur die DUMMEN Bürger, genannt NICHTWÄHLER, kapieren solches nicht.

      Die GESCHEITEN Bürger, genannt WÄHLER, könnten durchaus etwas ÄNDERN, wenn sie WIRKLICH eine Veränderung WOLLTEN (und in der MEHRHEIT wären).

      Die AfD zeigt in ihrem neusten Wahlprogramm auf, wie Diese sich VOLKSSOUVERÄNITÄT und DEMOKRATIE vorstellt.

      Punkt 1.4 und 1.5 in Ihrem Bundestagswahlprogramm

      https://cdn.afd.tools/wp-content/uploads/sites/111/2017/06/2017-06-01_AfD-Bundestagswahlprogramm_Onlinefassung.pdf

      Nebenbei:
      Die wirklich GESCHEITEN sind immer im Vorteil. Sie könn(t)en schlussendlich auch schlicht mit den “Füssen abstimmen”….

      Antworten
      • foxxly
        foxxly sagte:

        @ weico 10:51
        Die GESCHEITEN Bürger, genannt WÄHLER, könnten durchaus etwas ÄNDERN, wenn sie WIRKLICH eine Veränderung WOLLTEN (und in der MEHRHEIT wären).

        da liegen sie falsch!

        (es gibt auch gescheite bürger, welche nicht wählen)
        aber, es gibt eine mege bürger, welche wählen, sich für “gescheit halten und nicht der realität zugeneigt sind.

        eine abstimmung ist noch lange keine gewähr, einer kluge entscheidung.

        und (hohe?)schulinteligenz ist auch keine gewähr für kluges handeln!

  8. Jürgen Kosider
    Jürgen Kosider sagte:

    bto: Der geschätzte Gunnar Heinsohn hat mich als Erster darauf aufmerksam gemacht. Die Demografie ist ein entscheidender Faktor, wenn es um die Schuldentragfähigkeit geht.“

    Das ist richtig. Vielleicht sollte das Thema der Demographischen Entwicklung aber nicht nur die Entwicklung der Erwerbsbevölkerung sondern auch die Anzahl der geleisteten Arbeitsstunden betrachten. Zumindest bis 2030 werden mehrere Schlüsselfaktoren dem Rückgang des Arbeitsangebots entgegen wirken.

    https://www.bib.bund.de/DE/Aktuelles/2019/2019-09-26-BiB-Policy-Brief-Analyse-Alterung-und-Arbeitsmarkt.html

    „Insgesamt scheinen die Auswirkungen der alternden Gesellschaft auf das Arbeitsangebot geringer zu sein als ein Blick auf die demografischen Zahlen zunächst vermuten lässt“, resümiert Forschungsdirektor Dr. Sebastian Klüsener vom BiB.

    Antworten
    • Bauer
      Bauer sagte:

      @ J. Kosider

      Ihr Einwand ist berechtigt. In der Arbeitszeit steckt eine erhebliche Reserve, man könnte sogar argumentieren, eine latente Arbeitslosigkeit.

      40-Stunden-Woche und ein Monat bezahlter Jahresurlaub sind ein Luxus. Man vergleiche z.B.:

      Südkorea 2113 h/y
      USA 1779
      Japan 1719
      Kanada 1691
      U.K. 1674
      Frankreich 1482 (trotz 35 h-Woche!)
      Deutschland 1371

      (Quelle: https://onlinemarketing.de/karriere/bueroalltag/arbeitsstunden-weltweit-laender-jaehrlich-statistik)

      Allein zwischen Kanada und D liegt da der Abstand bei +23%. Und ich habe nicht den Eindruck, dass die Kanadier sich überarbeiten. Diese Reserve deckt mit Leichtigkeit den Rückang der Beschäftigten und begünstigt ausserdem die Produktivität, da dann nicht mehr soviele am selben Problem pfuschen können.

      PS: Meine wöchentliche Arbeitszeit bei Berufsanfang war 56.5 h/Woche. Das Wochenende begann am Samstag um 15 h.

      Antworten
      • Hans Severin
        Hans Severin sagte:

        @ Bauer In der Arbeitszeit steckt eine erhebliche Reserve

        Prior proper planning prevents pissful performance.

        Nichts gegen Fleiß, lange und intensive Arbeit, die manch einem auch bei der Selbstfindung helfen kann.
        Lange Arbeitszeiten und volkswirtschaftlicher Reichtum haben aber doch nichts miteinander zu tun. Sehe ich da was falsch?

        Gesunder Menschenverstand, ein Lebensgefühl, das aus Dankbarkeit und Freude am Leben besteht, schon eher.

        Man stelle sich vor, wir hätten einen „weisen“ Herrscher. Was könnte der mit wenigen, gut durchdachten Entscheidungen an zukünftigen Wohlstand der den Namen verdient schaffen!? Das Problem wäre eher, was machen die Menschen dann mit ihrem Mehr (!!) an Zeit? Wie verbringen sie diese sinnvoll.

        Ich verstehe nicht, warum der „demografische Wandel“ negativ sein soll. Vielleicht muss man zuerst Aktionär sein und dann Mensch um das so zu sehen? Warum vergessen die Anleger, dass sie zuerst auch Menschen sind… und dass es sicher Wege gibt, dass Menschsein an die erste Stelle zu rücken, ohne negative wirtschaftliche Folgen.

      • markus
        markus sagte:

        @Bauer:
        Die Arbeitszeiten in verschiedenen Nationen lassen sich aufgrund von unterschiedlicher Mentalität / Gesetzgebung nur bedingt vergleichen. Wo der Europäer nach 2 Wochen Urlaub wieder erholt zupacken kann, malocht der US-Amerikaner mit 10 Urlaubstagen pro Jahr unerholt weiter.

      • Richard Ott
        Richard Ott sagte:

        @Hans Severin

        “Lange Arbeitszeiten und volkswirtschaftlicher Reichtum haben aber doch nichts miteinander zu tun. Sehe ich da was falsch?”

        Natürlich ist das so. Je mehr gearbeitet wird, desto mehr wird produziert.

        Glauben Sie, Deutschland könnte so reich bleiben, wie es im Moment noch ist, wenn wir hier die allgemeine 20-Stunden-Woche einführen?

      • Bauer
        Bauer sagte:

        @ weico

        Schon richtig. Deshalb habe ich Kanada zum Vergleich gewählt und nicht die USA. die Schweiz oder Bangladesh. Ich hoffe, dass Sie mit meiner Wahl einversanden sein können.

      • Dietmar Tischer
        Dietmar Tischer sagte:

        @ Hans Severin

        >Lange Arbeitszeiten und volkswirtschaftlicher Reichtum haben aber doch nichts miteinander zu tun. Sehe ich da was falsch?>

        Ja, das sehen Sie falsch.

        Wenn eine Gesellschaft so reich ist wie unsere, kann MEHR verteilt werden.

        Das geschieht, unser Sozialstaat verteilt gewaltig.

        Daher können jüngere Menschen relativ spät ins Arbeitsleben eintreten und Rentner relativ frühzeitig aus dem Arbeitsleben ausscheiden.

        Das ist gewollt so und wird sich erst ändern, wenn die NACHFRAGE nach Arbeit deren Preis spürbar steigen lässt und/oder die LEISTUNGEN des Sozialstaats ABNEHMEN.

        Letzteres wird nicht hinreichend erfolgen, weil sich unser Staat relativ günstig finanzieren kann und niemand an wachsenden sozialen Spannungen interessiert ist.

      • Markus
        Markus sagte:

        @RO:
        “Natürlich ist das so. Je mehr gearbeitet wird, desto mehr wird produziert.

        Glauben Sie, Deutschland könnte so reich bleiben, wie es im Moment noch ist, wenn wir hier die allgemeine 20-Stunden-Woche einführen?”

        Bildung, Produktionsstätten, Infrastruktur und sozialer Friede sind wichtiger als reine Arbeitszeit. Auch sind ausgeruhte Menschen sicher produktiver. Und kluge Organisation / Arbeitsteilung hilft.
        Ob das alles auf Deutschland zutrifft, ist natürlich eine andere Frage.

  9. weico
    weico sagte:

    ” German media say doctors have been guessing people’s age from their first names to contact them for vaccination – Ursula is rare for under 60s, so is Brunhilda – because the country’s data laws prevent centralised records.”

    Altmeier dazu passend:
    „Wenn das hier nicht so richtig klappt, wäre ich auch bereit, das beste Digital-Team aus Estland einzufliegen, um hier schneller voranzukommen.“

    https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/digitec/altmaier-zu-digitalisierung-estland-um-hilfe-bitten-17289188.html

    Entwicklungshilfe Ost-West……!

    Nebenbei:
    Vielleicht sollte man endlich einmal auch den Impfstoff aus dem Osten…. EU-Weit … zulassen . Es gibt ja schon “verzweifelte” Impfwillige, die Impfreisen buchen, um endlich mal eine “Impf-Spritze” zu bekommen.
    https://www.tagesschau.de/multimedia/video/video-851141.html

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