Fatal für Schuldner: Produktivität der Weltwirtschaft sinkt

Langfristig wird wirtschaftliches Wachstum von zwei Faktoren getrieben: der Erwerbsbevölkerung und der Produktivität pro Kopf. Kurzfristig kann das Wachstum abweichen, zum Beispiel wenn auf Kredit Konsum vorgezogen wird. Angesichts des Rückgangs der Erwerbsbevölkerung kommt dem Produktivitätszuwachs in Zukunft eine überragende Rolle zu, um wirtschaftliches Wachstum zu generieren. Sonst droht aus diesem Grunde eine säkulare Stagnation, […]

FT: Learn from Buba and demand delivery for true price of gold

Gestern habe ich die Treiber des Goldpreises diskutiert: neben dem Handel in Papiergold, die tatsächliche physische Nachfrage vor allem von China und Indien, aber auch anderen aufstrebenden Volkswirtschaften. Auslöser, sich intensiver mit dem Thema Gold zu beschäftigen, waren die immer weitergehenden Spekulationen zu Manipulationen im Goldmarkt, zuletzt auch in der F.A.Z. Am Wochenende hat die […]

Warum investieren wir nicht?

Die Aktienmärkte boomen, der Anteil der Gewinne am BIP ist in den USA, aber auch in vielen Ländern Europas, auf Höchstniveau. Dennoch investieren die Unternehmen nicht, sondern erhöhen Dividenden, Aktienrückkäufe und Bargeldbestände. Die FT (Anmeldung erforderlich) vermeldet „US capex to grow at slowest rate in four years“ , und aus Davos kommt die ernüchternde Nachricht […]

Gold: schauen wir auf die falschen Märkte?

Letzte Wochen haben wir bezugnehmend auf einen Artikel in der F.A.Z. die Hintergründe des Goldpreisrückgangs diskutiert. Neben einigen fundamentalen Gründen – wie der Stabilisierung des Finanzsystems und rückläufigen Inflationserwartungen – haben wir auch die Indikationen für Manipulationsversuche am Goldpreis angesprochen. Vielleicht ist es doch viel einfacher? Gold spielt vor allem als Schutz vor Inflation eine […]

Goldman Defends Its „Stocks Are Overvalued“ Call From Angry Clients

Wir hatten die kritische Sicht von Goldman Sachs auf die Aktienmärkte schon angesprochen. Hier nun die Fortsetzung, in der Goldman auf die Fragen/Kritik der Kunden eingeht. Zwei Dinge sollten nachdenklich stimmen: der offensichtlich verzweifelte Wunsch der Investoren, an weitere Kursanstiege zu glauben und die Tatsache, dass sogar Goldman warnt. Sie scheinen wirklich Angst um ihre […]

Vom Kredit zum Zins – Eigentumsökonomik II

Letzte Woche habe ich im ersten Teil meiner kleinen Serie zur Eigentumsökonomik die Bedeutung von Privateigentum und Schulden in unserem Wirtschaftssystem beleuchtet. Heute wollen wir uns anschauen, weshalb es überhaupt Zinsen gibt. Der Kreditgeber bekommt doch Sicherheiten für sein Darlehen. Wozu also noch Zinsen? Das liegt daran, dass er für die Dauer des Kredits nicht […]

China: Contagion Concerns From First Shadow-Banking Default

Das chinesische Kreditwachstum hat mich in den letzten Monaten intensiv beschäftigt. Nicht wenige Beobachter sehen darin das größte Risiko für die Entwicklung der Weltwirtschaft im Jahre 2014. Die Schulden wachsen weiterhin doppelt so schnell wie die Wirtschaft. Und allen offiziellen Bemühungen zum Trotz blüht das Schattenbankensystem. Viele Sparer versuchen, außerhalb des Banksystems höhere Zinsen zu […]

«Wie ein Echo der späten Neunzigerjahre»

„Gier und Furcht sind sehr starke Marktkräfte. Am mächtigsten ist jedoch Zwang. Die tiefen Zinsen sind deshalb ein sehr mächtiges Instrument der Geldpolitik. Sie setzen Investoren, die auf eine gewisse Rendite angewiesen sind, unter Handlungsdruck – und wer unter Zwang steht, nimmt dafür hohe Risiken in Kauf. Ähnlich ist es, wenn man 1.000 Dollar Miete pro […]

Das 770-Milliarden-Euro-Loch

Dass den Banken Europas Geld fehlt, ist keine Neuigkeit. Eine neue Studie beziffert das Loch auf 770 Milliarden Euro. Vor allem in den Gläubigerländern Deutschland und Frankreich tun sich erschreckende Löcher auf. Was wird die Politik wohl tun? „Augen zu und durch“ bleibt die Devise: Wie beim letzten Mal wird es wohl eher ein Scheintest […]

Inequality rules – Fortsetzung

Der IWF warnt vor den Folgen der zunehmenden Ungleichverteilung von Vermögen und Einkommen in Industrie- und Schwellenländern. Und Oxfam rechnet vor, dass die 87 reichsten Menschen auf der Forbes-Milliardärs-Rangliste 1,7 Billionen Dollar besitzen – genauso viel wie die ärmste Hälfte der Weltbevölkerung. Da fällt es selbst mir schwer, der Argumentation von Greg Mankiw zu folgen. […]