Gespaltene Nation

Die Zustimmung der US-Amerikaner zu Donald Trump hat auch wirtschaftliche Gründe.

In der 236. Folge von „bto – beyond the obvious – der Ökonomie-Podcast mit Dr. Daniel Stelter“ dreht sich alles um die USA und die bevorstehenden Wahlen. Wieso ist es laut Umfragen so knapp, obwohl die Wirtschaft der USA so gut läuft? Wieso hat jemand wie Donald Trump überhaupt eine realistische Chance, erneut ins Weiße Haus einzuziehen? Ist „Bidenomics“ die große wirtschaftliche Wende für das Land oder doch nur ein schuldenfinanziertes, protektionistisches Strohfeuer? Und welche Rolle spielt die Notenbank Fed? Senkt sie die Zinsen vielleicht auch, um die Wahlen zu beeinflussen?

Unser Expertengespräch mit Professor Dr. Rüdiger Bachmann von der University of Notre Dame du Lac in Indiana/USA. Der deutsch-amerikaniche Wirtschaftswissenschaftler mit Schwerpunkt Makroökonomie wartet im Gespräch mit einigen überraschenden Erkenntnissen auf.

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Kommentare (175) HINWEIS: DIE KOMMENTARE MEINER LESERINNEN UND LESER WIDERSPIEGELN NICHT ZWANGSLÄUFIG DIE MEINUNG VON BTO.
  1. Vater Thiel
    Vater Thiel sagte:

    @ Christian Anders

    Um das Scrollen zu minimieren, fang eich ganz oben neu an.

    Was unterscheidet ihrer Meinung nach Grundlagenforschung von “normaler” Forschung, was Technik von Wissenschaft, was den Ingenieur vom Wissenschaftler ?

    Wissenschaft ist m.E. der Versuch, Teilaspekte der Welt mit Theorien und Modellen zu beschreiben, in der Erwartung, dass die Welt sich dann entsprechend verhält. Solange die Welt dem Wissenschaftler den Gefallen tut, gelten die Theorien und Modelle als “wahr”. Wissenschaft in diesem Sinne ist ein faszinierendes Hobby, bei Einstein führte sie zu tatsächlich genialen Theorien, über die 99,99% der unbekannt gebliebenen, meist erfolglosen, Wissenschaftler weiss die Menscchheit nichts.

    Handwerker, Erfinder und Ingenieure versuchen m.E., für konkrete Probleme der menschlichen Gesellschaft technische Lösungen zu entwickeln, auch unter Zuhilfenahmen von Modellen und Theorien. Aus meinem Job kenne ich den Satz “der Amerikaner entwickelt die Lösung, der Deutsche setzt sie danach in eine wissenschaftliche Theorie um”. Meist kommt zuerst die Lösung (Technik) per try and error, danach die Wissenschaft, wie etwa bei der Entwicklung relationaler Datenbanksysteme.

    Technische Forschung ist dann frei, wenn die Mittel durch Vermarktung der Lösung erwirtschaftet werden, und nicht durch staatliche Subventionen.
    Das ist im “Kapitalismus” der Standardweg.

    Wenn Pfizer einen Impfstoff entwickelt, der oft funktioniert, ist das die eine Seite.
    Wenn von Pfizer bezahlte Theoretiker um das “oft funktionieren” herum eine sich wissenschaftlich nennende Theorie entwickeln, ist das m.E. eine Kombination von Scharlatanerie und genialem Marketing.

    Der Treibhauseffekt ist mit etwas Konzentration und Mühe nicht schwer verständlich, auch ohne Mathematik, Zeitreihen und Statistiken.
    So wie alle Phänomene der Welt auf einen einfachen Kern reduziert werden können, der leicht verständlich ist.
    Der “Hype” und die “Wissenschaft” um den Treibhauseffekt herum ist wiederum eine Kombination von Scharlatanerie und genialem Marketing. Das war in der Geschichte der Menschheit schon immer so. Der geniale Verkäufer erzeugt Träume oder Ängste, deren Lösung er verkauft. Die Top-Verkäufer sind die wahren Herrscher der Welt. Nicht nur in Hollywood.

    Antworten
    • Christian Anders
      Christian Anders sagte:

      @Vater Thiel

      „Was unterscheidet ihrer Meinung nach Grundlagenforschung von “normaler” Forschung, was Technik von Wissenschaft, was den Ingenieur vom Wissenschaftler ?“

      Der Unterschied ist die unmittelbare Anwendbarkeit. Alle lösen Probleme. Ein Ingenieur löst ein unmittelbares Problem seiner Mitmenschen. Ein guter Ingenieur überlegt sogar, ob es überhaupt ein Problem ist.

      Ein Grundlagenforscher steht auch vor Problemen, aber oft abstrakter Natur, deren Anwendbarkeit mittelbar oder manchmal auch gar nicht sichtbar ist.
      Ein Beispiel wäre das Beforschen einer mathematischen Inkonsistenz in einer bestehenden und auch angewandten Theorie.

      Zum Rest Ihres Beitrages: Sie zielen meiner Lesart darauf ab zu unterscheiden, OB ein Problem gelöst wurde und WARUM die Lösung funktioniert. Dabei gibt es keine notwendige Richtung, es ist der Unterschied zwischen induktivem Erkenntnisgewinn ( Problem gelöst, danach Theorie gesucht ) und deduktivem Erkenntnisgewinn ( Theorie entwickelt, damit dann Problem gelöst ).
      Fortschritt gab es allerzeiten auf beiden Wegen.
      Deshalb lehne ich Ihre Generalisierung der Theoriebildung als „geniales Marketing“ ab.

      Natürlich brauchen Sie irgendwann eine Erklärung, warum klappt, was klappt, vor allem wenn sie es sinnvoll weiterentwickeln wollen.

      Sie müssen Theorie und Marketing trennen: Man kann eine Theorie für Marketingzwecke benutzen ( meinetwegen sogar „missbrauchen“ ), das sagt trotzdem nichts über die Qualität der Theorie aus. Eine Theorie abzulehnen, weil mit ihr zu viel Marketing gemacht wird, wäre einfach Unsinn.

      „Der Treibhauseffekt ist mit etwas Konzentration und Mühe nicht schwer verständlich, auch ohne Mathematik, Zeitreihen und Statistiken.“

      Na, Ihr Wort in Gottes Ohr, manchmal spiegelt das Netz mir das Gegenteil. Auch mithilfe von Ingenieuren…

      Antworten
      • Vater Thiel
        Vater Thiel sagte:

        @ Christian Anders

        “Na, Ihr Wort in Gottes Ohr …”

        In einem Standardlehrbuch für Chemie-Studenten habe ich den Treibhaus-Effekt auf einer Seite kompakt verständlich gesehen.
        Unklare Fachbegriffe sind in anderen kapiteln im Zweifel detailiert nachzuvollziehen.
        Mein Fazit: Es macht Sinn, den Ausstoss von CO2 soweit möglich zu vermeiden, aber ohne dass die Vermeidungsmassnahmen mehr Schaden anrichten als das CO2.

        Als Analogie kann jeder Nicht-Ökonom mit ein wenig Zeit, Mühe und klarem Verstand in einem Standardlehrbuch für Wirtschaftswissenschaften nachvollziehen, warum das Wachstum der Geldmenge dem Wachstum der Realgütermenge nicht allzusehr vorauseilen sollte. Dennoch gibt es sogar Wirtschafts-Professoren, die eine exkzessive Verschuldung, auch mit Hilfe der Zentralbank, propagieren. Das sind m.E. die “Treibhauseffekt-Frevler” der Wirtschaftswissenschaften, aber das ist mehr ein Thema für das Thema dieser Woche, Armut und Ungleichheit.

        Für mich persönlich schliesse ich ich aber nicht 100%ig-aus, dass die MMT-Gelddruckfraktion nicht doch recht hat, dass vom CO2 absolut keinerlei Gefahren ausgehen, oder dass das ganze Leben nur ein seltsamer Traum eines verwirrten Geistes ist, der vor einem Bildschirm sitzt und glaubt, mit einem tatsächlich existierenden @ Christain Anders auf BTO zu kommunizieren.

        Hat nicht der grosse Physiker Feynmann hat gesagt: “Naturwissenschaft ist der Glaube an die Unwissenheit der Experten” ?

        @ Alexander

        Die junge Dame von science ist meins ist aber auch eine Top-Verkäuferin, zumindest ihrer selbst.

    • weico
      weico sagte:

      @ Dr. Lucie Fischer

      Der Film wird sicherlich …aus Angst vor weiterer gesellschaftlicher Spaltung…als demokratiefeindlicher Angriff auf den Staat gewertet werden und vom kollektiv-staatlichen Klimajournalismus einem Facktencheck unterzogen werden bzw. vielleicht sogar den Verfassungsschutz auf den Plan rufen!

      Wie meint der oberste Verfassungshüter (sic!) Haldenzwang :

      …„auch unterhalb der strafrechtlichen Grenzen und unbeschadet ihrer Legalität können Meinungsäußerungen verfassungsschutzrechtlich von Belang sein“.
      „In der Nachkriegsgeschichte war die Demokratie in unserem Land selten so in Gefahr wie heute.“

      Wie Broder korrekt schreibt,würden solche Äusserungen… in einer intakten Demokratie…die sofortige Freistellung dieses Herrn bedeuten bzw. der Herr würde in den vorzeitigen und “verdienten” Ruhestand verabschiedet werden. ;-)

      Aber eben …nur in einer INTAKTEN Demokratie bzw. in einem Umfeld wo die Medien dem Staat wirklich auf die Finger schaut…und nicht die Hauptaufgabe darin sieht,diesem Staat zu seinen kollektivistischen Zielen der Verhausschweinung zu verhelfen und ihm den Ar… zu lecken !

      https://www.achgut.com/artikel/kein_freibrief_von_haldenwang

      Antworten
      • Richard Ott
        Richard Ott sagte:

        Ich versteh gar nicht, warum sich die Leute plötzlich darüber aufregen.

        In der DDR 1.0 hat der Inlandsgeheimdienst schon genauso gearbeitet.

      • Dr. Lucie Fischer
        Dr. Lucie Fischer sagte:

        @ Weico @R. Ott
        Der Film belegt die (bekannte) gnadenlose Abhängikeit der
        ” Wissenschaft ” von Drittmittel-Geldern ( globale Stifungen und Lobbygruppen) , gehorsam -dependent werden gewünsche Ergebnisse geliefert , Kritiker zu den Boden diffamiert.
        Früher / “Aufklärung” / waren Forscher freier, wir erleben life Regression: Gesinnung und Ideologie gegen Freiheit und forschende Wissenschaft.
        RKI: black-lines-matters ( Edding-Aktien sollten boomen ) ,
        immerhin: kein grüner Elefant ist illegal:
        https://www.youtube.com/watch?v=XdpBOc8JBI8

      • weico
        weico sagte:

        @Richard Ott

        “In der DDR 1.0 hat der Inlandsgeheimdienst schon genauso gearbeitet.”

        Waren in der DDR 1.0 auch schon hunderte Polizisten als Verfassungsfeinde unter Verdacht…oder ist die DDR 2.0 nur etwas fortschrittlicher in ihrem “Demokratieempfinden”??

        Der unlängst in Dienst getretene Polizeibeauftragte des Bundes beim Deutschen Bundestag, Uli Grötsch (SPD), sagte:”Wir leben in Zeiten, in denen von Rechtsextremen gezielt versucht wird, die Polizeien zu destabilisieren.“ Die Gefahr sei so groß wie nie.

        https://www.welt.de/politik/deutschland/article250861722/Rechtsextremismus-Hunderte-Polizisten-als-Verfassungsfeinde-unter-Verdacht.html

      • Richard Ott
        Richard Ott sagte:

        @weico

        In der DDR 1.0 wurden die Volkspolizisten natürlich viel sorgfältiger auf ihre Linientreue hin ausgewählt, sodass großflächige nachträgliche politische Säuberungen im Polizeidienst gar nicht erst nötig wurden.

        Da müssen die West-Genossen noch viel lernen!

      • Christian Anders
        Christian Anders sagte:

        @Doc Fischer

        Dazu habe ich Fragen:

        a) „[…] Abhängikeit der ” Wissenschaft ” von Drittmittel-Geldern ( globale Stifungen und Lobbygruppen) , […]“

        Woher darf Forschung denn ihre Mittel bekommen, damit der Vorwurf „wessen Brot ich ess‘, dessen Lied ich sing‘ „ nicht zum Tragen kommt?
        – Staatsgeld: Schlecht, weil angeblicher Konformitätszwang mit den Herrschenden
        – Drittmittel: Schlecht, weil „gehorsam -dependent werden gewünsche Ergebnisse geliefert […]“
        – Mäzenatentum: Selbes Problem.

        Sie können IMMER Abhängigkeit vom Geldgeber postulieren. Geld braucht Forschung trotzdem.
        Was ist hier Ihr Lösungsvorschlag?

        b) „Früher / “Aufklärung” / waren Forscher freier […]“

        Ich gebe zu bedenken, dass der Zuwachs an Erkenntnissen eben durch die Forschung der ihr nachfolgenden Forschung ein Korsett schnürt. Wenn man gesicherte Erkenntnisse durch Forschen erworben hat, verliert nachfolgende Forschung an Freiheitsgraden, weil die Erkenntnisse berücksichtigt werden müssen.
        Dabei ist dieses Korsett um so rigider, je empirischer Forschung betrieben werden kann – also gerade in den Naturwissenschaften sehr starr. Sie können sich zwar von den bisher erworbenen Erkenntnissen frei machen und sind dann auch viel freier. Aber als Kosten für diese Freiheit müssen sie dann empirisch nachweislich falsche Dinge annehmen – was ein unsinniger Ansatz ist. Man stelle sich vor, im angehenden 20. Jhdt. hätten die Naturwissenschaftler die neuen empirischen Erkenntnisse einfach ignoriert, die zu den beiden großen Säulen Quantenphysik und Relativitätstheorie führten. Alles mit dem Argument, durch die blöden neuen Erkenntnisse zu viel Freiheit zu verlieren.

        Also stellt sich die Frage: Wie wollen Sie eine Freiheit aus einer Zeit vor vielen Erkenntnissen auf die Zeit nach diesen Erkenntnissen übertragen, OHNE diese Erkenntnisse aufzugeben?

        c) „[…] Kritiker zu den Boden diffamiert.“

        Das schließt direkt an b) an.
        Wie genau behandelt man Menschen, die mit Aussagen auftreten, die der Empirie und/oder mathematischen Methoden widersprechen? In den Naturwissenschaften werden sie vom Diskurs der Fachwelt ausgeschlossen, in den sozialen Medien ernten sie entschiedenen Widerspruch ( mache ich hier am Blog bei bestimmten Kommentaren ja auch ).
        Daraufhin schreien sie sofort „Diffamierung“. Ja nun.

        Also die Frage: Wie exkludiert man nachweislich falsche Aussagen aus einer wissenschaftlichen Diskussion, ohne den Aussagenden dabei „gefühlt“ zu diffamieren?

      • Richard Ott
        Richard Ott sagte:

        @Christian Anders

        “Sie können IMMER Abhängigkeit vom Geldgeber postulieren. Geld braucht Forschung trotzdem. Was ist hier Ihr Lösungsvorschlag?”

        Das ist wie auf dem Straßenstrich. Je mehr (Wissenschafts-)Prostituierte, desto niedriger die Preise für die (pseudowissenschaftlichen) Dienstleistungen und desto größer das Problem mit gekauften Ergebnissen.

        Helfen würde schon, die weit überwiegend staatsfinanzierten Akademien deutlich auszudünnen, die privaten Geldgeber kommen schon von alleine irgendwann darauf, dass sie Müll finanziert haben – was ja nur dann ein Problem für sie ist, wenn sie ihn nicht aus kommerziellen oder ideologischen Interessen heraus genau so bestellt hatten.

        “Ich gebe zu bedenken, dass der Zuwachs an Erkenntnissen eben durch die Forschung der ihr nachfolgenden Forschung ein Korsett schnürt. Wenn man gesicherte Erkenntnisse durch Forschen erworben hat, verliert nachfolgende Forschung an Freiheitsgraden, weil die Erkenntnisse berücksichtigt werden müssen.”

        Das ist nun gerade nicht gemeint. Im Zeitalter der Aufklärung war die Forschung trotz zwischenzeitlichem Erkenntniszuwachs deutlich freier als im Mittelalter – verstehen Sie, warum?

        “Wie genau behandelt man Menschen, die mit Aussagen auftreten, die der Empirie und/oder mathematischen Methoden widersprechen?”

        Jetzt stellen Sie sich nicht dumm. Das kommt natürlich drauf an, welche Aussagen von der Regierung gewünscht sind, ob sie wahr oder falsch sind, ist dabei völlig unerheblich.

        Oder, wurden etwa im Jahr 2021 diejenigen ausgegrenzt, die wider besseren Wissens behaupteten, die experimentelle MRNA-Injektion sei “nebenwirkungsfrei”, obwohl längst das Gegenteil belegt war?

      • Christian Anders
        Christian Anders sagte:

        @R. Ott

        Frau Fischer sieht aber gerade in den Drittmitteln ein Problem – Sie wollen jetzt vor allem auf Drittmittel setzen.
        Wieso Forschung besonders „frei“ ist, die sich monetär amortisieren soll, können Sie uns im nächsten Kommentar erklären.

        „Das ist nun gerade nicht gemeint. Im Zeitalter der Aufklärung war die Forschung trotz zwischenzeitlichem Erkenntniszuwachs deutlich freier als im Mittelalter – verstehen Sie, warum?“

        Wegen der Entfernung der kirchlichen Doktrinen aus der Forschung. Wenn man von einem ganz tiefen Niveau kommt, ist der Komparativ „freier“ immer ganz einfach anzubringen.
        Frau Fischer meinte aber freier „als heute“, nicht freier „als im Mittelalter“.

        „Das kommt natürlich drauf an, welche Aussagen von der Regierung gewünscht sind, ob sie wahr oder falsch sind, ist dabei völlig unerheblich.“

        Achso. Dann wird ein profilierter Klimanarrativ-Kritiker wie z. B. Roy Spencer also deshalb aus dem Diskurs geworfen und erntet gelegentlich fachliche Aufmerksamkeit in Form von Widerlegungen, weil Big Oil keine Freunde in der Regierung hat und zu wenig Geld. Macht Sinn.

        Damit, dass er Kreationist und keine Empirie zur Kenntnis nimmt, die vor der von ihm erfühlten Weltenschaffung liegt, ist sicher unerheblich.
        ( Solche Beispiele gibt es im Dutzend weltweit. Hat natürlich alles mit den Regierungen zu tun, und nichts mit Versuch und Irrtum ).

      • Gnomae
        Gnomae sagte:

        @ weico

        “auch unterhalb der strafrechtlichen Grenzen und unbeschadet ihrer Legalität können Meinungsäußerungen verfassungsschutzrechtlich von Belang sein“.
        „In der Nachkriegsgeschichte war die Demokratie in unserem Land selten so in Gefahr wie heute.”

        Sagt der neu ernannte Professor für Verfassungsrechte.

        In einer Grundrechteklausur im 2. Staatsexamen würde man dafür wohl durchfallen.

      • Richard Ott
        Richard Ott sagte:

        @Christian Anders

        “Frau Fischer sieht aber gerade in den Drittmitteln ein Problem – Sie wollen jetzt vor allem auf Drittmittel setzen.”

        Nein, ich setze darauf, unsere größtenteils sinnlose und ideologieverseuchte Pseudoforschung radikal zusammenzustreichen. Die begabteren und umgänglicheren der ehemaligen “Forschenden” [hihi] finden dann eine Anschlussverwendung als LKW-Fahrer, in der Gastronomie oder als Erntehelfer.

        “Wieso Forschung besonders ‘frei’ ist, die sich monetär amortisieren soll, können Sie uns im nächsten Kommentar erklären.”

        Irgendein für irgendwen nützliches Ergebnis muss Forschung mit halbwegs hoher Erwartungssicherheit immer erzielen können, sonst findet sie gar keine Quelle für ihre Finanzierung. Das war immer schon so, wenn man von den früher deutlich häufiger zu findenden Wissenschaftlern absieht, die aus irgendwelchen persönlichen Gründen so reich waren, dass sie einfach tun konnten, worauf sie Lust hatten.

        Oder glauben Sie, Forschung ist genau dann “frei”, wenn die Forscher gegenleistungslos und lebenslang vom Staat finanziert werden, egal welche Ergebnisse sie produzieren?

        “Wegen der Entfernung der kirchlichen Doktrinen aus der Forschung. Wenn man von einem ganz tiefen Niveau kommt, ist der Komparativ „freier“ immer ganz einfach anzubringen.
        Frau Fischer meinte aber freier „als heute“, nicht freier „als im Mittelalter“.”

        Tja, und wenn man heute grünreligiöse Doktrinen und Denkverbote in die Forschung einführt, wird sie dann freier oder weniger frei?

        “Achso. Dann wird ein profilierter Klimanarrativ-Kritiker wie z. B. Roy Spencer also deshalb aus dem Diskurs geworfen und erntet gelegentlich fachliche Aufmerksamkeit in Form von Widerlegungen, weil Big Oil keine Freunde in der Regierung hat und zu wenig Geld.”

        Roy Spencer kenne ich nicht. Möchten Sie gern vom Impf-Thema ablenken, weil es Ihnen unangenehm ist? :D

        Ich würde sagen, dass Big Pharma deutlich mehr Freunde in den Regierungen hat als Big Oil, dewegen ist die Diskussion um die Injektion ja auch das aktuelle Paradebeispiel für einen komplett gelenkten Diskurs, der wissenschaftliche Kriterien nur noch simuliert.

      • Beobachter
        Beobachter sagte:

        @Anders: “Wie genau behandelt man Menschen, die mit Aussagen auftreten, die der Empirie und/oder mathematischen Methoden widersprechen? In den Naturwissenschaften werden sie vom Diskurs der Fachwelt ausgeschlossen, …”

        Wie können Sie das nach den Corona-Veröffentlichungen noch behaupten? Und vermutlich kommt da noch mehr nach. “Follow the science” ist völlig diskreditiert.

      • Christian Anders
        Christian Anders sagte:

        @R. Ott @Beobachter

        „Möchten Sie gern vom Impf-Thema ablenken, weil es Ihnen unangenehm ist?“

        Das Thema sind Frau Dr. Fischers Aussagen zu einem Film über das (angebliche) Klimanarrativ. Es wird zum Impfthema hin abgelenkt – nicht von mir allerdings.

        „Irgendein für irgendwen nützliches Ergebnis muss Forschung mit halbwegs hoher Erwartungssicherheit immer erzielen können, sonst findet sie gar keine Quelle für ihre Finanzierung“

        Das konnte Grundlagenforschung noch nie – trotzdem steht heute alles auf ihren Schultern. Niemand weiß, was rauskommt und für wen und wann das mal nützlich sein könnte – nach Ihnen sollte es also nicht finanziert werden, korrekt?

        „Oder glauben Sie, Forschung ist genau dann “frei”, wenn die Forscher gegenleistungslos und lebenslang vom Staat finanziert werden, egal welche Ergebnisse sie produzieren?“

        Das muss ich nicht glauben, dass ist qua Logik so. Es muss nicht der Staat sein. Aber bei freier Forschung bestünde die Gegenleistung einzig und alleine darin, DASS geforscht wird, woran geforscht wird, darf der Geldgeber nicht beeinflussen.

        „[…] Doktrinen und Denkverbote in die Forschung einführt, wird sie dann freier oder weniger frei?“

        Woran würden Sie denn gerne forschen, was Ihnen wegen solcher Doktrinen unmöglich ist?

        @Beobachter

        „Wie können Sie das nach den Corona-Veröffentlichungen noch behaupten? Und vermutlich kommt da noch mehr nach. “Follow the science” ist völlig diskreditiert.“

        Halten Sie als Physiker die akut während Corona zusammengeführten ( oder zusammengerührten? ) Fachmeinungen für Naturwissenschaft selben Härtegrades wie die sich seit 200 Jahren entwickelte Physik hinter der Klimawissenschaft?
        Es geht hier ja IMMER noch um Frau Dr. Fischers Statements zu einem Klimafilm – merkt man wegen Herrn Otts Derailing nicht immer sofort.

        Es steht überspitzt gesagt der Vorwurf im Raum, das Ausschließen von Flacherdlern aus dem Fachkreis der Physik sei eine Diffamierung dieser Menschen, wodurch die Freiheit der Wissenschaft gefährdet sei.
        Die Übertragbarkeit auf andere Felder ist begrenzt bis nicht existent.

        Sie machen denselben Fehler wie viele, DIE eine Wissenschaft, DEN einen Diskurs, DIE eine Methode der Kommunikation zu unterstellen. Motto: Kennst du einen, kennst du alle.
        Sie müssten es besser wissen.

      • Vater Thiel
        Vater Thiel sagte:

        @ Christian Anders

        “Woher darf Forschung denn ihre Mittel bekommen … ?”

        Sehr gute Frage.

        Beispiele:

        1) Vom Berner Patentamt:
        Albert Einstein hatte dort offensichtlich so wenig zu tun, dass er während der Arbeitszeit einen beträchtlichen Teil seiner bahnbrechenden Werke verfassen konnte.

        2) Erbschaft und geschicktes Asset Management: Arthur Schopenhauer

        3) Aus eigener Geschäftstätigkeit: Nachdem er ein stattliches Vermögen erwirtschaftet hatte, verballerte es David Ricardo nicht mit den damaligen Supermodels an der Cote d’Azur, sondern widmete den kurzen Rest seines Lebens der Forschung.
        Ein früher Ray Dalio sozusagen. Ray Dalio hat Milliarden gemacht, widmet sich aber wie ein Besessener der Forschung.
        Viele, auch kleine “Daniel Düsentrieb”-Unternehmen forschen im Rahmen ihrer Geschäftstätigkeit.

        4) Asketische Lebensweise: Sokrates

        5) Hobby und Freizeit: Im Grunde ist jeder seriöse Kommentar hier auf BTO ein Mikro-Forschungsbeitrag zur “geistigen Cloud der Menschheit”

        “Wenn man gesicherte Erkenntnisse durch Forschen erworben hat, …”

        Hier bin ich der Meinung, es gibt (eine Ausnahme) keine gesicherten Erkenntnisse, nur Erkenntnisse, die noch nicht widerlegt worden sind. Natürlich gibt es jede Menge unsinniger Versuche, den aktuellen Stand der Wissenschaft zu widerlegen.

      • Richard Ott
        Richard Ott sagte:

        @Christian Anders

        “Es geht hier ja IMMER noch um Frau Dr. Fischers Statements zu einem Klimafilm – merkt man wegen Herrn Otts Derailing nicht immer sofort.”

        Jajaja, der böse Ott betreibt angeblich Derailing, aber wenn Sie eine Grundsatzdiskussion über Forschungsfinazierung aufmachen, ist es voll themenbezogen. Immer die gleiche Opfermasche in jeder Diskussion – ermüdet Sie das nicht?

        “Es steht überspitzt gesagt der Vorwurf im Raum, das Ausschließen von Flacherdlern aus dem Fachkreis der Physik sei eine Diffamierung dieser Menschen, wodurch die Freiheit der Wissenschaft gefährdet sei. Die Übertragbarkeit auf andere Felder ist begrenzt bis nicht existent.”

        Geht es hier tatsächlich um Flacherdler oder auch um Leute, die nicht so völlig offensichtlich Quatsch wie Flacherdler erzählen, aber den klimatotalitären Transformationsplänen aus Ihrem Lager gefährlich werden könnten?

        “Das konnte Grundlagenforschung noch nie – trotzdem steht heute alles auf ihren Schultern. Niemand weiß, was rauskommt und für wen und wann das mal nützlich sein könnte – nach Ihnen sollte es also nicht finanziert werden, korrekt?”

        Ah, wenn es den linksgrünen Hochschulkadern an den Kragen gehen soll, wird plötzlich die naturwissenschaftliche Grundlagenforschung auf die Bühne gezerrt. Welchen Anteil am Gesamt-Forschungsbudget macht denn diese Grundlagenforschung heute in Deutschland aus?

        “Aber bei freier Forschung bestünde die Gegenleistung einzig und alleine darin, DASS geforscht wird, woran geforscht wird, darf der Geldgeber nicht beeinflussen.”

        Das ist eben ein schlechter Deal für die Gesellschaft und für jeden anderen Geldgeber, wenn der Forschungsbegriff und die Universitäten so weit degeneriert sind, dass zum Beispiel auch das Abfassen von Traktaten über den eigenen Opferstatus zu jedem beliebigen Thema als “feministische Forschung” gilt, solange man nur eine linksradikale Frau ist (oder sich zumindest für eine hält).

        “Woran würden Sie denn gerne forschen, was Ihnen wegen solcher Doktrinen unmöglich ist?”

        Ach, da gibts soo viele interessante Themen, nicht nur für mich: Kernreaktoren, Verbrennungsmotoren, der Einfluß von Pädophilen auf die grüne Partei in den 1980er Jahren, Migrantenkriminalität, biologische Grundlagen von Geschlechtsunterschieden, Selbstmordraten von Transsexuellen vor und nach der “geschlechtsangleichenden” Operation, und so weiter…

        Kommt jetzt die Antwort, dass man ja durchaus an solchen grünen Tabuthemen forschen könnte, aber halt nicht in Deutschland? Oder man eventuell eine ideologische Umerziehungsbehandlung verpasst bekommt, wenn man den Grünen Garden und Inquisitoren gegenüber den eigenen bösen Thesen nicht rechtzeitig abschwört, so wie im Mittelalter oder während der chinesischen “Kulturrevolution”?

      • Christian Anders
        Christian Anders sagte:

        @Vater Thiel @foxxly

        @VT

        Mit einer asketischen Lebensweise finanzieren sie aber keine Mitarbeiter oder Gerätschaften. Experimentelle Überprüfungen kosten Geld, notgedrungen. Heute mehr als früher, weil die meisten low-hanging fruits längst gepflückt sind.

        @foxxly

        „oder zeichnet es die wiisenschaft aus, konträres zuzulassen?“

        Nein, das zeichnet Wissenschaft nicht aus. Wissenschaft ist eine Methode mit sehr rigiden Standards. Sie zeichnet sich gerade dadurch aus, Dinge außerhalb ihrer Methodik und ihrer Standards NICHT zuzulassen. Das ist je einfacher, je klarer Dinge experimentell oder messtechnisch überprüfbar sind.

        Aus diesem Grund nimmt ja auch niemand vom Fach den Nobelpreisträger Clauser ernst: Er hat eine klare These in den Raum gestellt, die der empirischen Überprüfung nicht standhält. Der logischen Schlüssigkeit übrigens auch nicht, aber sei es drum.

      • Christian Anders
        Christian Anders sagte:

        @R. Ott

        „Geht es hier tatsächlich um Flacherdler oder auch um Leute, die nicht so völlig offensichtlich Quatsch wie Flacherdler erzählen, […]“

        Doch, es geht i. d. R. um Leute, die nachweislichen Quatsch erzählen, so wie die Flacherdler ihn von der Form des Planeten behaupten.
        Es ist für jene, die die Experimente, Messungen und ihre Ergebnisse kennen, „völlig offensichtlicher Quatsch“.
        Da die Nachweise aber nicht gerade laiengängig sind, hören viele Leute naturgemäß auf das, was sie eh gerne denken möchten. Ironischerweise halten sie sich dabei für sehr skeptisch, obwohl erst der Mangel an Selbstskepsis ihre Position überhaupt erst ermöglicht.

        „Welchen Anteil am Gesamt-Forschungsbudget macht denn diese Grundlagenforschung heute in Deutschland aus?“

        Weiß ich nicht und wüsste nichtmal, wie ich das herausfinden kann.

        „Das ist eben ein schlechter Deal für die Gesellschaft und für jeden anderen Geldgeber, […]“
        Ja. Trotzdem wäre DAS freie Forschung. Man kann den Pelz nicht waschen, ohne ihn nass zu machen. Ich bin da deutlich näher bei Ihnen als bei den Freunden der vollkommenen Forschungsfreiheit – aber dann soll man nicht so tun, als würde alles besser, wenn die Forschung „endlich wieder“ frei würde ( war sie in dem Sinn eh nie ).

        „Kommt jetzt die Antwort, dass man ja durchaus an solchen grünen Tabuthemen forschen könnte, aber halt nicht in Deutschland?“

        Ne, es kommt die Antwort, dass derlei sogar in D erforscht wird. Ich glaube, die Doktrin sitzt noch nicht richtig ;-)

      • weico
        weico sagte:

        @CA

        “Da die Nachweise aber nicht gerade laiengängig sind, hören viele Leute naturgemäß auf das, was sie eh gerne denken möchten.”

        Wie schön dass man nun eine CO2-Klima-Theorie hat, die nun für JEDES Wetterextrem benutzen werden kann. So kann man auch dem Laie vermitteln, dass das CO2 einfach für JEDES Klimaereignis und Wetterextrem verantwortlich ist.

        Ob nun für Überschwemmungen und Hitze-bzw. Dürrewellen oder für Extremkälte bzw. Extremwärme usw. !

        Prof. Rahmstorf brachte die Leute so richtig zum Lachen mit seiner CO2-Dauerbeschallung von verschiedenen Extremereignissen….bis Er die Kommentarfunktion für die Laien schloss… ;-)

        Zurzeit ist Rahmmstorf ja voll auf der Kipppunktwelle, weil diese super zum CO2-Theorie passt.
        Mal kippt es…wegen dem CO2 in die eine Richtung…und dann wieder in die Andere. Solches wird dann dem Laien als “wissenschaftlicher Beweis” vermittelt…;-)

        Wer die wissenschaftliche CO2-Hin-und-Her-Kipptheorie …die man IMMER anwenden kann ….mitverfolgen will:

        https://twitter.com/rahmstorf

        Klima-Wissenschaft ganz nach Bauernregelart:

        “Kräht der Hahn auf dem Mist, dann ändert sich das Wetter…oder es bleibt wie es ist !”

      • Dr. Lucie Fischer
        Dr. Lucie Fischer sagte:

        @Christian Anders
        Zur Frage : ” Abhängigkeit von Drittmitteln”
        Zur Entspannung und auf der Suche nach Falsifizierung meiner Überzeugung : dass Kreativität, epigenetische Intelligenz, psychische Resilienz unter Extrembedingungen ihre Grundlagen in der frühen Kindheit mit emphatischen Eltern haben – lese ich gerne Biographien von Erfindern, Forschern , Entdeckern-
        zuletzt:
        https://www.buecher.de/artikel/ebook/schoenes-chaos-ebook-epub/37754305/#product_description
        ” Fraktale” – Mandelbrots Zauberbegriff, er beschreibt , wie er in allen Stadien seiner akademischen Laufbahn instinktiv den Versuchungen von ” Verbeamtung”, Fest-Anstellung, Einschränkung seiner geliebten ” chaotisch-wilden” Forschung durch Drittmitteabhängikeit bewusst entkommen konnte. Sensationell: seine Entdeckung von ” wilden ” und
        ” milden” Zufälligkeiten, die er sofort auf Finanz-Analysen übertrug.
        Es gibt Debatten, in denen ausgeleierte Argumente nur noch langweilen .
        Das Leben ist derzeit zu bedroht , die Lage zu ernst, um sich damit aufzuhalten. Steve Jobs riet 2005 ( schon an Krebs erkrankt ) Stanford Absolventen ( die ihn kaum verstanden ,erkennbar an deren flachen, wohlgenährten Gesichtern ) :
        ” Stay hungry, stay foolish”!

      • weico
        weico sagte:

        @CA

        “Wie lautet denn die „CO2-Klima-Theorie“?”

        Wie man bei Rahmstorf nachlesen kann, ist CO2 für JEDES erdenkliche Extremwetterereignis verantwortlich ! ;-)

      • Alexander
        Alexander sagte:

        @flache Erde

        Die Annahme von flat earth dient allein dazu wissenschaftlichen Totalitarismus zu enttarnen.

        Es gibt mehr als zwei Geschlechter, aber nur eine Theorie vom Weltall und Mutter Erde.

        Wer den Fehler findet weiß um Abhängigkeiten und dass es keinen Konsens gibt.

        Flacherdler sind zu 100% ungeimpft, weil ihre Annahmen bereits vor der Pandemie durch reale Empirie bestaetigt sind.

        Dumm ist, wer sich fuer dumm verkaufen lässt.

      • Christian Anders
        Christian Anders sagte:

        @Doc Fischer @weico @Alexander

        @Doc Fischer
        „ ” Fraktale” – Mandelbrots Zauberbegriff, er beschreibt , wie er in allen Stadien seiner akademischen Laufbahn instinktiv den Versuchungen von ” Verbeamtung”, Fest-Anstellung, Einschränkung seiner geliebten ” chaotisch-wilden” Forschung durch Drittmitteabhängikeit bewusst entkommen konnte.“

        Wenn man nur sein Gehirn als Hardware braucht, mag das gehen.
        Wie sieht es aber aus, wenn Gerätschaften nötig werden? Teure Gerätschaften? Gerätschaften, deren Bau und Wartung Teams erforderlich machen? Teams, die bezahlt werden müssen?

        Was Sie beschreiben, ist das geniale Individuum, das unbeeinflusst durch andere über Ideen brütet. Forschung – auch Grundlagenforschung bedeutet aber auch experimentelle Überprüfung der genialen Idee. Das kostet immer Geld und ist seit dem Aufstellen der untersten Grundlagen nur komplexer und teurer geworden.

        Das geht nur mit (viel) Geld, ohne Geld ginge es dann halt nicht. Mein Ergo: Man kann völlig frei sein, indem man es einfach lässt. Will man es aber tun, gibt es das nur im Paket mit Abhängigkeiten: Von Geldgebern, von Teammitgliedern, von Verwaltungsstrukturen.
        Man kann als Insel vielleicht eine Idee entwickeln. Aber niemand kann die heute als Insel prüfen, veröffentlichen, diskutieren.

        Ich werfe einfach mal CERN, den großen Teilchenbeschleuniger in die Runde. Der ist auf gar keiner Ebene eine freie Einzelleistung. Weder vom Konzept, noch vom Bau oder Betrieb.
        Er hat aber experimentell Higgs Idee bestätigt und das Standardmodell der Teilchen so abgesichert komplettiert.
        War das gut? Hätte man das lassen sollen?

        Mein Argument ist, dass das, was sie als „freie Forschung“ hier beschreiben, keine praktikable Realität sein kann und es übrigens auch nie umfassend war.

        @weico
        Die Frage ist, was SIE für DIE CO2-Klima-Theorie halten?

        @Alexander
        Ihr Kommentar ist kryptisch: Welche Form hat die Erde Ihrer Ansicht nach denn?

      • Tom96
        Tom96 sagte:

        @ CA

        SinguläreTemperaturdatenvermüllungen haben mit Naturphantasien und Geldwäsche via infinitesimal Differenzierung keinerlei Funktionalität gemeinsam.

        Jeder Nanomilimeter zwischen den drei Torpfosten und der Erdlinie kann unendlich angenähert berechnet sein – ein Tor schiesst damit niemand :.
        Bulkware
        https://youtu.be/oMbCxl4hnzA?si=RneGszB8YM56ajvW
        Olallala…

      • Alexander
        Alexander sagte:

        Wissenschaft dient seit ihrer Erfindung durch die Gegenreformation, zuvor nur academie vgl Bazon Brock, jeder Staatsform.

        Die Massendemokratie legitimiert sich sogar ueber Wissenschaft, obwohl / weil der Laie unwissend ist.

        Was Geschichte seit Reformation den Laien lehrt ist, dass Wissenschaft und Totalitarismus nicht vereinbar sind.

        Also kein einfacherer BS test als die totalitäre Wissenschaft triggern, das Werkzeug unter anderem flat earth.

        & it works.

        Misstrauen ist Grundrecht.

        Natürlich ist die Erde rund, was sonst…. Ich bin doch nicht bloed.

      • Thomas M.
        Thomas M. sagte:

        @Hr. Anders und Thread

        >Da die Nachweise aber nicht gerade laiengängig sind, hören viele Leute naturgemäß auf das, was sie eh gerne denken möchten.

        Und was sie eh gerne denken möchten, hängt entscheidend davon ab, ob sie dem Absender Glauben schenken oder nicht. “Glauben schenken” ist dabei eine erstaunlich präzise Beschreibung des Vorgangs, denn bei den allermeisten Dingen kann man es selbst nicht beurteilen, ohne sich tage- bis jahrelang mit dem Thema zu beschäftigen.

        Am Endes des Tages stellt sich die Frage: Trau ich dem Absender? Wenn nicht (mehr), wird’s mehr als schwierig mit dem Überzeugen.

        Die physikalische Grundlagenforschung hat’s da meines Erachtens ganz gut, da sie sowohl schwierig genug ist als auch praktisch (unmittelbar) wenig relevant, so dass sich Politik und Unternehmen aus der Ergebnisinterpretation und -kommunikation heraushalten und so die Verzerrung / Instrumentalisierung reduziert wird.

        Prominentes Gegenbeispiel: Klinische Studien zu Covid und mRNA-Impfung/-Therapien. Da nun weder Big Pharma noch Politiker einen sonderlichen guten Leumund haben, wunderte mich die Impfskepsis nicht. Gefühlt stieg diese an, je mehr getrötet wurde. Beim CO2-Thema ist es m.E. ähnlich.

      • Alexander
        Alexander sagte:

        @Thomas M.

        Letzter Nagel zum Verlust aller Glaubwürdigkeit ist diese Energiewende,
        deren Unmöglichkeit unter vorgehaltener Hand von der Mehrheit aller nachgeordneten*** -unabhängigen- Ingenieure bestätigt wird, dito. Elektromobilität.

        Das ist so, wenn sogar technikferne Volkswirte wie H.W.Sinn die Zusammenhänge
        1.verstehen
        2. predigen
        3. daraufhin ausgegrenzt wurden.

        *** nachgeordnet deshalb, weil Ingenieurwissenschaften durch die hohen Priester der Naturwissenschaft (z.B. Physik) als Deppen nicht wirklich ernst genommen werden.

      • Christian Anders
        Christian Anders sagte:

        @Thomas M.

        „Und was sie eh gerne denken möchten, hängt entscheidend davon ab, ob sie dem Absender Glauben schenken oder nicht. “Glauben schenken” ist dabei eine erstaunlich präzise Beschreibung des Vorgangs, denn bei den allermeisten Dingen kann man es selbst nicht beurteilen, ohne sich tage- bis jahrelang mit dem Thema zu beschäftigen.“

        Das ist richtig, wirft aber doch Folgefragen auf.
        Gerade diejenigen, die „Glauben schenken“, scheinen das oft selbst gar nicht so zu sehen. Das sehen wir oft an ultraselbstbewusst vorgetragener Unkenntnis hier am Blog, die solide Kenntnisse vortäuscht. Aber da können genau so gut auch irgendwelche FFF-Hüpfer herhalten, die eher wegen gefühlter statt erkannter Wahrheiten auf die Straße rennen.

        Keine Ahnung davon zu haben, dass man keine Ahnung hat, und sich aus dieser doppelten Unkenntnis heraus gleich noch selbst als „skeptisch“ oder „kritisch“ labeln – das erklärt sich nicht daraus, dass wir oftmals einfach „Glauben schenken“ müssen, weil wir nicht alles selbst wissen können.
        Zumal diese Menschen oft einfach blind jedem Glauben schenken, der „dagegen“ ist. Als ob das automatisch zu richtigen Aussagen führt.

        „[…] wunderte mich die Impfskepsis nicht. Gefühlt stieg diese an, je mehr getrötet wurde. Beim CO2-Thema ist es m.E. ähnlich.“

        Ok. Das erklärt, wieso man manchem keinen Glauben schenkt. Das erklärt nicht, wieso man dann nicht einfach sagt: Ich weiß es nicht.
        Stattdessen wird ersatzweise Leuten glauben geschenkt, die an keiner Stelle irgendwie zeigen können, WARUM sie es besser wissen. Und bei Widerspruch wird gleich noch die Meinungsfreiheit vorgeschoben – als ob diese verbrieft, dass Meinungen alle gleichsam richtig seien.

        Alles nur, um nicht zugeben zu müssen, dass man es nicht wissen kann, wenn man keinen Glauben zu verschenken hat?

      • Tom96
        Tom96 sagte:

        @ CA

        Was für ein Fehler anderen nicht Wisssen zu attestieren nach vier ein halb Jahren intensiven Studium von Quellen, die hier zum Teil als Anregung, selbst zu studieren und Feldforschung zu machen, eingestellt sind.

        Es zeigt Ihre Selbstexkulpation ohne/mit all dem, was Sie anderen unterstellten
        https://unternehmer.de/lexikon/recht-lexikon/exkulpation
        Sie sind in Haftung, all-in – für jede manipulierte Wettermanipulation aus dem Geoengineering zu Boden, zu Wasser und in der Luft!

      • Thomas M.
        Thomas M. sagte:

        @Hr. Anders

        >Das erklärt nicht, wieso man dann nicht einfach sagt: Ich weiß es nicht.

        Ohne das jetzt zu vertiefen: Wenn man heiß diskutieren will, kann man ja nicht sagen “ich weiß es nicht”. Und Dafür-Dagegen-Gruppenwahl mit Einstellungs-Signaling scheint seit Social Media immer wichtiger zu werden. Sie werden da eher in der Sozialpsychologie zur Ursachenklärung fündig – auch ordentlich experimentell abgesichert – aber das wissen Sie, denke ich, auch so schon ;)

        Zum CO2-Thema kommt von mir tatsächlich ein “ich weiß es nicht” mit “ich halte Temperaturanstieg durch fossile Energieerzeugung für plausibel – basierend auf ca. 40 Jahre Science-Stuff lesen”.

        So, mal schauen, ob sich die Umgangsformen mit mir aufgrund dieser Konfession ändern…

        PS: Als kleiner Störer für die Feind-Freund-Erkennung: Ich halte die deutsche Energiestrategie für total banane :->

      • Thomas M.
        Thomas M. sagte:

        @Alexander

        Ich hab Ihren Beitrag gerade erst gelesen…

        Etwas weniger “tongue-in-cheek”: Ich denke, man kann als interessierter und rechenfähiger Laie relativ leicht Bedenken an der dt. Energiewende bekommen und die Kritik auch selber nachvollziehen. Für mich waren Materialanforderungen und Energiebilanzen flankiert durch tatsächliche Preisentwicklung Energie die Augenöffner. Das Klimathema ist hingegen m.E. zu kompliziert und auch komplex für den Laien.

        Dass Politiker und Konzerne das Klimathema nun auf ihrer Standarte vorneweg tragen, wundert mich nicht. Irgendwas muss anscheinend immer aufs Fähnchen, um Leute hinter sich zu scharen und Wähler- und Marktanteile zu sichern… das kann einem als Individualist schon sehr auf den Keks gehen, aber ich persönlich vermisch das nicht mit der Wissenschaft, von der ich mal mehr und oft weniger Ahnung hab.

      • Alexander
        Alexander sagte:

        @Dr. Christian Anders

        Volle Zustimmung,
        woher berufslose abschlusslose oder fachfernste Personen die Frechheit nehmen solche historische Deutungshoheit ueber die Zukunft alter europäischer Gesellschaften nehmen ist auch mir voellig zweierlei.

        Mit Wissenschaft kann es nicht zu tun haben….

      • Christian Anders
        Christian Anders sagte:

        @Tomas M.

        „Zum CO2-Thema kommt von mir tatsächlich ein “ich weiß es nicht” mit “ich halte Temperaturanstieg durch fossile Energieerzeugung für plausibel – basierend auf ca. 40 Jahre Science-Stuff lesen”.“

        Das ist ok. Insbesondere, wenn man es so klug garniert:
        „[…] das kann einem als Individualist schon sehr auf den Keks gehen, aber ich persönlich vermisch das nicht mit der Wissenschaft, von der ich mal mehr und oft weniger Ahnung hab.“

        Das, was ich von Ihnen hier zusammengefasst habe, halte ( hielt ) ich für Selbstverständlichkeit – was natürlich hoffnungslos naiv ist, wie ich mittlerweile sicher weiß.

        Zur Frage des Klimawandels durch CO2 kommt es darauf an, auf welchem Level man aussteigt. Man muss sich nicht mit den Strahlungstransfergleichungen beschäftigen, um zu verstehen, wieso mehr CO2 mehr Sonnenenergie im Erdsystem zurückhält.

        Mir persönlich reicht es immer, wenn interessierte Laien durchdringen, warum das passiert und warum wir wissen, dass das zusätzliche CO2 vom Menschen eingebracht wurde. Das ist ein qualitativer Ansatz, der alleine schon ausreicht, 3/4 der „Skeptikerargumente“ zu entkräften.

        Sie halten es aber nur für „plausibel“? Na, mit Ihnen rede ich nochmal…
        #ironieoff

      • Alexander
        Alexander sagte:

        @Thomas M.

        Viel zu lange habe ich der Wissenschaft pauschal jenen Glauben geschenkt,
        den ich aus eigener Ehrlichkeit -einfach- ableitete.

        Zweifel kamen mir erst bei den Dimensionen, d.h. der Dimensionslosigkeit von Massnahmen bzw. deren Auswirkungen für Bürger; Kosten / Nutzen.

        Über Jahre teile ich die Bedenken von Hans Werner Sinns Weihnachtsvorlesungen,
        zusammengefasst in https://www.hanswernersinn.de/de/text-13-thesen-zur-energiewende-2014

        Regelrecht erschrocken bin ich, als mir klar wurde wie großzügig diese “Klimawissenschaft” mit ihren Datenerhebungen umgeht, d.h. das laissez faire über den Ursprung bei Messdatenangaben, die beeindrucken müssen. Auf Nachfrage reicht es aber nicht zu sagen,
        “it´s science, you idiot”

        Was diese Wissenschaftler nicht wissen ist, mit welchem Anspruch unsere Industriegesellschaft an ihre Teilnehmer herantritt, was Messdaten und ihre Verteidigung angelangt. Nulltoleranz gegen 16jährige Auszubildende, aber bei den Herren in den Laboren und ihren Annahmen, winkt Politik schon mal alles durch – wo man identische Ziele teilt.

        Solche naive Ahnungslosigkeit von mir, von Wissenschaftlern und von Wählern ohne naturwissenschaftlich / industriellen Lebenslauf sind gut für politische Revolutionäre.

        Mir hat die Diskussion die Erkenntnis gebracht, dass science versucht den vorindustriellen Datenmüll an Temperaturerhebungen durch Mathematik zu adeln – was schon schwer an die rki files erinnert = keine Einzelfälle.

        Betrug flieg immer an Details auf,
        mit denen niemand rechnete.

      • Dr. Lucie Fischer
        Dr. Lucie Fischer sagte:

        @C.Anders 9:01
        Wie simpel ( viele Worte ) Sie Ihre Antwort gestalten!
        Wichtige Details-vereinfachend, basteln Sie sich immer so Ihre Weltbilder und Theorieen zusammen?
        C. Mandelbrot arbeitete zeitlebens ( er blieb unabhängiger Autodidakt) in Teams- ( mit Ihren ” Gerätschaften” ! / IBM-Computer ) .
        Er kündigte nach 35 Jahren Forschungstätigkeit bei IBM, nachdem ihm dort -nach Einsparungsplänen mit ” Konzern-Richtlinien” – unabhängige Grundlagenforschung nicht mehr möglich war.
        Mitnichten also ( wie Sie meinen ) war Mandelbrot genialer Einzelkämpfer mit nur seinem Hirn als ” hard-ware”.
        https://de.wikipedia.org/wiki/Beno%C3%AEt_Mandelbrot

      • Christian Anders
        Christian Anders sagte:

        @Doc Fischer

        Liebe Frau Dr. Fischer, Sie haben meinen Kommentar missverstanden. Ich habe ausdrücken wollen, dass Sie m. M. n. Mandelbrot unvollständig dargestellt hatten, Zitat:

        „Was Sie beschreiben, ist das geniale Individuum, das unbeeinflusst durch andere über Ideen brütet. Forschung – auch Grundlagenforschung bedeutet aber auch experimentelle Überprüfung der genialen Idee. Das kostet immer Geld […]“

        Und so war es auch bei Mandelbrot. Darauf wollte ich hinaus. Er war nicht unabhängig. Seine Abhängigkeit bestand darin, dass er Geld und Ressourcen gestellt bekam – durch jemanden, der ihn ansonsten aber in Ruhe sein Ding hat machen lassen.

        Mandelbrot ist ein gutes Beispiel für einen unabhängigen Geist. Er ist KEIN gutes Beispiel für „freie“ Forschung.
        Es sei denn, Sie wollten zeigen, dass diese Freiheit einem von den Geldgebern gewährt werden muss, in dem Fall liegt das Missverständnis bei mir. Derlei abhängige Freiheiten sind das, was Forschung kennzeichnet.

        Anekdotisch evident zu diesen Abhängigkeiten und dem Umsetzen eigener Ideen in der Forschung passt das neue Video von Hossenfelder ( völlig ohne Klima und Impfen, dafür mit einem realistischen Bild der Universitätslandschaft ).

        My dream died and now I‘m here: https://www.youtube.com/watch?v=LKiBlGDfRU8

      • Thomas M.
        Thomas M. sagte:

        @Hr. Anders

        >Sie halten es aber nur für „plausibel“? Na, mit Ihnen rede ich nochmal…
        #ironieoff

        Dachte ich mir doch, dass das nicht überzeugt genug ist – für andere vermutlich schon wieder zu gefügig ;-)

        Hab mir das Hossenfelder-Video angeguckt. Danke fürs Posten.

        Finde meine Erfahrung und von den Kommilitonen, die in der Forschung geblieben sind, drin wieder. Nach einem kurzen Aufenthalt in der Uni war ich bspw. wieder weg wegen der Quasi-Gig Economy und dem desillusionierenden Alltag im Institut. Und hab mich dann auch einem “honest trade” (Referenz zum Video) gewidmet.

  2. Tom96
    Tom96 sagte:

    Je länger im Westen nicht verstanden wird, daß es ausschließlich um seine eigene Gläubigervernichtung durch Giftspritzen zur Immunsystemzerstörung, Chemtrailingflotten von Giftstoffenausstoßen, Haarp mittels Tieffrequenz- und Hochfrequenzwellen-Wetterkontrolle für Lebensmittelzanbauerstörung getarnt als “Klima…, sowie Gesellschaftsspaltung durch Terror samt Kontrollverlust geht, wird das Leiden und Elend fortgesetzt.

    Antworten
    • weico
      weico sagte:

      @JürgenP

      “@weico wo Sie mich doch direkt ansprechen: welcher Anhängerschaft schreiben Sie sich denn selbst zu …”

      Ein Anhänger eines freiheitlich-und liberalen Weges… der Freiheit, Selbstbestimmung und Selbstverantwortung als hohes Gut erachtet…und den Staat als Gewaltmonopolisten, Gleichmacher und Dieb verachtet !

      Antworten
    • JürgenP
      JürgenP sagte:

      @weico Der von Ihnen zitierte Hr.Gebauer differenziert politische Sichtweisen „in Anbetracht der hyperkomplexen Realität unserer Welt“ und leitet daraus disfunktionale (abzulehnende) / funktionierende (anzustebende) Organisationsprinzien ab.

      Die Wahl des geeigneten (liberalen) Organisationsprinzips setzt Verständnis für Hyperkomplexität voraus. Was ist das „Hyperkomplexität“, was kennzeichnet dieses Phänomen nach Ihrer Meinung.

      (Bitte keinen Link auf irgendwelche Definitionen, sondern definitiv Ihre Auffassung)

      Was bedeutet in dem Zusammenhang Freiheit, Selbstbestimmung und Selbstverantwortung? Wie und wo sind Grenzen zu ziehen?

      Antworten
      • Richard Ott
        Richard Ott sagte:

        @JürgenWärmeP

        Das Beste an der Systemtheorie ist, dass man schon wieder mit diesem Thema anfangen kann, wenn nur irgendjemand irgendwo “die Welt ist kompliziert” schreibt. :D

      • JürgenP
        JürgenP sagte:

        @RO aus Sachsen. Bei Ihnen muss doch nur ein grüner Laubfrosch auf den Schuh springen, um Schmerzen auszulösen. Außerdem: hyperkomplex und kompliziert sind vollkommen unterschiedliche Dimensionen, einfach gedacht, und ohne die Absicht bei Ihnen, neben Schmerzen auch noch Chaos auszulösen.

      • weico
        weico sagte:

        @JürgenP

        “Die Wahl des geeigneten (liberalen) Organisationsprinzips setzt Verständnis für Hyperkomplexität voraus. Was ist das „Hyperkomplexität“, was kennzeichnet dieses Phänomen nach Ihrer Meinung.

        (Bitte keinen Link auf irgendwelche Definitionen, sondern definitiv Ihre Auffassung)”

        Da Sie aus einer ganz anderen Anhängerschaft/Stall kommen ,ist meine “eigene Auffassung” schlicht nicht in wenigen Worten zu vermitteln.

        Leute wie Tainter,Kohr,Hoppe usw. schreiben ja nicht umsonst ganze Abhandlungen und Bücher…um ihre “eigene Sichtweise” zu vermitteln/erklären.

        Um Einblicke in die Sichtweise von Komplexität/Grösse und deren Nachteile für eine Gesellschaft zu bekommen,kann der Interessierte am besten mit Leopold Kohr beginnen .

        https://theanarchistlibrary-org.translate.goog/library/leopold-kohr-the-breakdown-of-nations?_x_tr_sl=auto&_x_tr_tl=de&_x_tr_hl=de

      • Richard Ott
        Richard Ott sagte:

        @JürgenWärmeP

        “Bei Ihnen muss doch nur ein grüner Laubfrosch auf den Schuh springen, um Schmerzen auszulösen.”

        Nö, da würde ich mich sogar freuen, denn diese Tiere sind sympathisch und nützlich.

        Stattdessen springen mich immer wieder parasitäre Organismen an, die offenbar auch noch riechen können, in welcher Tasche mein Geldbeutel ist…

      • komol
        komol sagte:

        @Jürgen P

        Es ist soziologisch gesehen ganz einfach. Hatte es die Antike (G2) mit einem Überschuß an Symbolen zu tun und die Moderne (G3) mit einem Überschuß an Kritik, so wird sich die nächste Gesellschaft (G4) durch einen Überschuß an Kontrolle auszeichnen. Und genau das können viele (noch) nicht ab. Nur werden sie nicht drumrum kommen. Da können sie strampeln und schnaufen wie sie wollen. Sie werden vom Zeitgeist bzw. der Entwicklung der Welt ganz langsam aber sicher, Schritt für Schritt vernascht :-)

      • komol
        komol sagte:

        Lit.tipps: H. C. White “Identity and control”, 1992; D. Baecker, Studien zur nächsten Gesellschaft, 2007, sowie “4.0 oder die Lücke, die die Rechner lassen”, 2018; uswusf.

      • weico
        weico sagte:

        @komol

        “.. so wird sich die nächste Gesellschaft (G4) durch einen Überschuß an Kontrolle auszeichnen. Und genau das können viele (noch) nicht ab. Nur werden sie nicht drumrum kommen. Da können sie strampeln und schnaufen wie sie wollen. Sie werden vom Zeitgeist bzw. der Entwicklung der Welt ganz langsam aber sicher, Schritt für Schritt vernascht :-) ”

        Die feuchten Träume eines soziologischen Systemtheoretikers… ;-)

      • JürgenP
        JürgenP sagte:

        @weico „Einblicke in die Sichtweise von Komplexität/Grösse“ >> Zitat aus dem Vorwort des verlinkten Buches: „Mit anderen Worten: In der realen politischen Welt gibt es Grenzen, und zwar meist ziemlich festgelegte Grenzen, über die hinaus es wenig Sinn macht, zu wachsen“.

        Das Wort politisch kann beliebig ersetzt werden durch „biologisch“, „städtebaulich“, „ökonomisch“, „technisch“, usw.usf., je nachdem auf welches Gebiet der Betrachter seinen Fokus legt.

        Grenzen sind zu überwinden, indem nicht noch „größeres“, sondern noch „vernetzteres“ angestrebt wird. Aus „einfach“ wird via Vernetzung „kompliziert > „komplex“ > „hyperkomplex“ und ggf. auch „chaotisch“. Vernetzung setzt hohe Freiheitsgrade voraus, beschrieben durch Attribute wie Individualität, Selbstorganisation, Liberalität, je nachdem aus welchem Stall, von welchem Fachgebiet jemand schaut.

        Bisher sehe ich noch kein Problem, dem Buch von Kohr mit Bezug zu meinem Gebiet (technisch) zu folgen. Wird wohl eher Komplikationen bei Fragen der Umsetzung bestimmter Führungsfragen geben, zum Beispiel welche Kommunikationskanäle für bestes Funktionieren wie geschaltet werden sollten.

      • Richard Ott
        Richard Ott sagte:

        @komol

        “so wird sich die nächste Gesellschaft (G4) durch einen Überschuß an Kontrolle auszeichnen”

        Wie schön, mit besonders viel Kontrolle! Wird das dann eher wie in der Sowjetunion unter Stalin aber mit Internet, oder wie bei den Roten Khmer in Kambodscha aber mit Balkonsolaranlagen oder doch ein totalitärer Staat ganz neuen Typs?

      • komol
        komol sagte:

        @ott

        Haben Sie da nicht was vergessen; einen nationalen Sozialismus bspw. :-)

        Bei diesem weiteren Schritt der Vergeselllschaftung des Individuums (also G4) wird es v.a. um die allseitige Abstreifung des Liberalen gehen. Denn das Liberale war nur ein temporales Übergangs- bzw. Haltestadium (deshalb steht es ja auch für nichts; außer List, Täuschung und Betrug..) im Frühkampf zw. links und rechts der nach-franz.-Revolutionszeiten (also der Folgezeit des Durchbruchspunktes von G3), insb. im 20 Jhd., als G3 schon langsam aber sicher von G4 (also seit den Anfängen elekt. Vb.medien wie insb. foto, radio, fernsehen) belagert wurde. Heute sind wir mit Computer und Internet in der Hauptphase des Übergangs, und der rechts-links-Kampf wird nun mehr und mehr richtig ausbrechen.

        So weit sind links und rechts gar nicht entfernt – das sieht man oft in nichtwestl. Gesellschaften. Nur in Dtl. ist eben wegen der Geschichte, wie auch in Russland, alles doppelt verstellt. Weltgesellschaftlich ist jedenfalls klar zu beobachten, dass das liberale Moment in links-liberal und liberal-konservativ im Durchschnitt Schritt für Schritt weicht.

        Was die Linken nur so ankotzt ist, dass die Rechten sich von denen, die beide ggeinander ausspielen, also den Liberalen, immer noch so stark verarschen lassen, … gilt auch vice versa, aber bisschen weniger (Stichwort: Friedrich-Ebert-Trauma usw.). Dafür gibt es aber Gründe. Nur das führt hier zu weit. Es gab jedenfalls auch Zeiten bzw. andere Räume, wo es andersrum war.

        Ich sage das nur als Beobachter. Als Beobachter kann ich Ihnen aber auch sagen, dass dies irgendwann vorbei sein wird. Die Anfänge sind gelegt. Es ist die expolod. Kommunikation, die beide Mehrheiten in den Völkern zusammen bringen wird und jene wegjagt, die in Sachen Vergesellschaftung (also bzgl. des Telos der ganzen Zivilisationsgeschichte) für nichts ausser Opportunismus stehen, nämlich die Liberalen.

        Ich könnte Ihnen jetzt philosophisch ausführlich erklären, woher das Liberale historisch gesehen kommt bzw. wieso es in der Endphase von G3 eine so große Rolle spielte. Das hat viel mit der geogr. Form der Angelsachsen, also Briten und Amis zu tun, und vielen hist. Zufällen, die aus Kontinentaleuropa kamen, also gar nicht im Verfügungsbereich der Angelsachsen selbst lagen. Aber das führt hier zu weit.

        Ich sage Ihnen nur wies kommen wird, auch wenn sich das durchaus noch 20-50 Jahre hinziehen könnte, denn das, was sich hier als überbrückender Rückzugsboden (oder verdeckte Bemühung der Bewahrung der Reste strat. Differenzierung (G2)) über mehr als ein bis zwei Jhd.e eingeschliffen hat, lässt sich aufgrund der Länge der Zeit nicht mal schnell in ein paar Jahren wegfegen. Obwohl ich der Epochalität dessen, was das Internet mit sich bringt (und nun auch KI usw.), durchaus eine große Schnelligkeit zutraue – wer weiß, mal sehen. Aber eines ist jedenfalls schon mal sicher: Das Liberale hat keine Zukunft mehr.

      • foxxly
        foxxly sagte:

        @ komol,
        interessant!
        ich sehe auch den liberalismus als tor-öffner für die verkommende aktuelle entwicklung.

        aber man darf dabei nicht vergessen, welche auswirkungen das schuldgeldsystem jenseits aller sonstigen strömungen hat.

        profitiert von dieser propagierten liberalität der 70er und 80 jahre haben die wirtschaft, aber besonders auch die linken strömungen sind wieder “in” geworden.

        später, als folge davon und zum gegenstück der wachsenden verwerfungen, sind dann die rechten erstarkt.

        ja, die liberalität und demokratie, wird dem totalitären und diktatorischen herrschern aus dem großkapital weichen müssen

      • weico
        weico sagte:

        @komol

        “Aber eines ist jedenfalls schon mal sicher: Das Liberale hat keine Zukunft mehr.”

        Feuchte Sozialistenträume .. ;-)

      • Richard Ott
        Richard Ott sagte:

        @komol

        “Haben Sie da nicht was vergessen; einen nationalen Sozialismus bspw. :-)”

        Tja, wenn Sie ein totalitärer Kollektivist sind, dann kann ich mir schon vorstellen, dass Sie auch im Nationalsozialismus viele aus Ihrer Sicht nachahmenswerte Elemente für Ihr erträumtes Staatswesen der Zukunft entdecken (“Mietpreisbremse”, Vernichtung der Opposition, der Führer kann bei der Zentralbank jederzeit so viel Geld anfordern wie er gerade für seine Projekte braucht, schneidige Uniformen, etc.), aber wie passt denn *nationaler* Sozialismus zum modernen Leitbild der linken Soziologen von “no borders” und dem Abschaffen der Nationalstaaten?

        “Was die Linken nur so ankotzt ist, dass die Rechten sich von denen, die beide ggeinander ausspielen, also den Liberalen, immer noch so stark verarschen lassen, … gilt auch vice versa, aber bisschen weniger (Stichwort: Friedrich-Ebert-Trauma usw.)”

        Wissen Sie, woran Sie mich gerade erinnern?

        An die alten Werbebriefe von der SED kurz nach 1945, in denen ehemalige NSDAP-Mitglieder zum Überwechseln in die nicht-so-nationale sozialistische Partei gelockt werden sollten:

        „Nomineller Pg. [Parteigenosse], die SED ruft Dich zur Mithilfe am Neuaufbau Deutschlands! Sie ruft Dich dann, wenn Du nicht aus materiell-egoistischen Gründen, sondern aus Überzeugung und Idealismus einstmals zur NSDAP gegangen bist, wenn Du dorthin gingst im Glauben, das Gute, den Sozialismus zu finden. Dann komme zu uns! Denn was Hitler Dir versprochen hat und niemals hielt, das wird Dir die SED geben: Verstaatlichung der Banken, Brechung der Zinsknechtschaft, Zertrümmerung der Konzerne und Truste, Abschaffung des Bildungsprivilegs, Gleichberechtigung aller Schaffenden, Bodenreform, Schutz der friedlichen Entwicklung und des Friedens überhaupt, die SED hat es verwirklicht!

        Wenn Du Hitler gefolgt bist, um Deutschland zu dienen, so bist Du unser Mann. Denn die SED ist die einzige Partei, die sich konsequent für ein einheitliches und großes Deutschland einsetzt, für ein Deutschland des Friedens und der Arbeit.”

        https://www.jugendopposition.de/151809?gallery=145341&transcription=1

        Da war das einigende Band wohl der Glaube an Kollektivismus und Planwirtschaft und die Ablehnung von jeglichem Individualismus.

        Aber meine Frage haben Sie nicht beantwortet: Wie stellen Sie sich das Ihrer Meinung nach unabwendbar kommende (“der Telos”, blabla) zukünftige Kontrollsystem mit Internet und ganz viel Kollektivismus denn nun konkret vor?

      • weico
        weico sagte:

        @Richard Ott

        Sie bringen ja mit ihrer SED-Frontalaufklärung ja das ganze kollektivistische Weltbild von komol…dem glühenden NSDAP-Luhmann-Anhänger…durcheinander !

        Vielleicht hilft bei komol ja eher eine sanftere indirekte Aufklärung ….über den Weg der Soziologie…um ihm den Irrweg von seiner kollektivistischen Verhausschweinungsideologie und seiner libertären Abneigung aufzuzeigen.

        Aus einem freiheitsfunken-Artike l:

        “Jeder Versuch, das Zusammenleben der Menschen mittels einer durch Staatsgewalt erzwungenen Ordnung optimal zu gestalten, scheitert an der Umgehungstendenz des Verhaltens (Lewin) oder Handelns (Mises). Indem die Menschen versuchen, ihre Ziele trotz und gegen die von der Staatsgewalt erzwungene Ordnung zu erreichen, entstehen Nebenwirkungen, die, je größer die Gewalt, um so katastrophaler werden, da auf die größere Gewalt auch die größere Gegengewalt folgt. Die Menschen sind in viel geringerem Maße manipulier- und steuerbar, als es für eine durch Gewalt optimierte Ordnung erforderlich wäre; sie sind eben keine Reiz-Reaktions-Maschinen. Und dies ist die gute Botschaft, sowohl der Ökonomik als auch der Psychologie: Die Freiheit wird nicht sterben, sie ist im Handeln, im Menschsein inbegriffen. Man kann sie quälen, aber nicht töten.”

        https://freiheitsfunken.info/2024/04/05/21890-libertaere-psychologie–teil-7-ludwig-von-mises-grundzuege-des-menschlichen-handelns

  3. foxxly
    foxxly sagte:

    …… gespaltene nationen:
    es gibt interessen. in der regel kommen diese von ideologen, oder und, vom kapital.

    wenn die masse letztlich immer das gleiche macht und auch wählt, dann gewinnen die extremen!

    wer aber von der masse abweicht, wird oft bitter bekämpft, mitunter bis zur existenzfrage und überleben.

    folge ist, dass die ränder der masse, immer stärker werden müssen, damit sich überhaupt es was ändert.
    (die masse verharrt nach “einsteins aussage”: wer immer das gleiche tut und hofft auf besserung, ist……!)

    also: die spaltungen der gesellschaften gehen ursächlich von der gleichgeschalteten masse aus!
    ……. der mittelweg ist der tod der gesellschaft, der firma, usw.

    wir alle sind beteiligt, weil wir nicht, oder kaum abweichungen wollen und zulassen.
    das fängt schon bei den diskussionen an.
    …statt daraus alle möglichen vorteile zu erarbeiten!

    leider, bestes beispiel ist unsere politik: die ränder, welche jetzt nach langen “stillstand” sich bilden, müssen um den mach-erhalt-willen, massiv bekämpft werden, auch wenn die demokratie dabei flöten geht, um die macht zu erhalten, bzw auszubauen.
    um diese fehlentwicklung zu ändern, sind jetzt absolute mehrheiten außerhalb der mitte, notwendig!

    super!

    dass dieses, unseres verhalten dann von idologen und nimmersatten kapitalisten genutzt wird, ist leider logisch.
    sie schaffen sich sozusagen dann ein eigenes weltreich nach ihren vorstellungen.(zb gates)

    Antworten
  4. weico
    weico sagte:

    @JürgenP

    “Weiterführende Kommentatoren haben sich verabschiedet, bis auf verbliebene, die an sach- und themenbezogenen Austausch gar nicht interessiert sind.”

    An einem Austausch ist man doch immer interessiert,sonst wäre man nicht in einem Blog.

    Nur muss man den Austausch von verschiedenen Ansichten eben auch aushalten können ,wass manchem anscheinend sehr schwer fällt.

    Es haben sich eigentlich nur jene zurückgezogen/verabschiedet,die wohl gemerkt haben,dass dieser Blog von Hr.Stelter eher etwas für Leute ist,die FÜR den Kapitalismus und Selbst- bzw Eigenverantwortung sind.

    Nicht umsonst stellt Hr.Stelter diese Themen in den Vordergrund und äussert sich ,auf verschiedenen Medien ( Büchern,Handelsblatt usw.) dazu.

    Dass sich dann taz-Leser,die gerne einer Herrmann huldigen und dort Kommentare schreiben sich dann hier am Blog etwas zurückziehen,weil hier eben ein anderes “Klima” bzw. eine andere wirtschaftliche,gesellschaftliche und politische Sichtweise vorherrscht ,als in der mehrheitlich nun links-sozialistischen Medienwelt…ist völlig klar und nachvollziehbar.

    Wenn sich dann Klimaideologisten und hoch sensible Bäumeumarmer bzw. gleichmacherisch-kollektivistische Systemtheoretiker und wohlfahrtsverwahrloste Anhänger der “Verhausschweinung des Menschen” sich trotzdem hierher verirren…dann sollte man die “Schuld” für eine “Spaltung” (sic!) nicht bei den verbliebenen Diskutanten suchen.

    Hr.Stelter hat ja kürzlich über Hayek und “Der Weg in die Knechtschaft” geschrieben/berichtet.

    Auf Freiheitsfunken ist eine tolle und längere Artikelreihe über Hayek bzw.den Inhalt des Buches zu lesen (Hr. Gebauer)

    Aus dem neusten Artikel ist schön ersichtlich,WARUM eine “Spaltung” bzw. ein sich “Nichtwohlfühlen” ein ganz normaler Zustand ist….wenn man als politischer Anhänger …. sich in einen fremden Stall begibt.

    Hr.Gebauer:

    “Die vielleicht giftigste Kommunikationsstörung im Diskurs zwischen Liberalen und Sozialisten hat ihre Ursache in einer hartnäckigen argumentativen Überkreuzung: Sozialisten streben nach dem Ziel einer Verbesserung der Lebensumstände aller und glauben, dies mit dem Mittel einer zentralisierten Organisationsoptimierung erreichen zu können. Liberale hingegen sind überzeugt, dass eine solche Organisation in Anbetracht der hyperkomplexen Realität unserer Welt schlechterdings nicht – oder allenfalls um den inakzeptablen Preis eines Verlustes aller persönlichen Lebensgestaltung – erreicht werden kann. Den damit von liberaler Seite erhobenen Einwand gegen die zumutbare Funktionsfähigkeit des sozialistischen Mittels missdeutet die Gegenseite als amoralischen Widerstand gegen das angestrebte edle Ziel. Die politische Interaktion aus diesem Dilemma zu befreien, erweist sich wegen der erheblichen Emotionalität des Themas konsequent als schwierig. Denn den einen ist das verfolgte gesamtgesellschaftliche Ziel überragend bedeutsam und den anderen der Schutz des Individuums gegen die Mittel der Zielerreichung. Das damit systematisch grob umrissene Unverständnis zwischen beiden Weltsichten hat – wie Hayek historisch-analytisch erläutert – weitreichende machtpolitische Konsequenzen.”

    https://freiheitsfunken.info/2024/03/29/21866-weltliteratur-die-sozialistische-wurzel-des-nationalsozialismus

    Ergo:
    Entweder ist man Anhänger eines freiheitlich- und liberalen Weges …oder man ist Anhänger eines Weges der kollektiven-gleichmacherischen Verhausschweinung.

    BEIDE Anhänger gehören halt …. wirklich nicht in den GLEICHEN Stall…;-)

    Antworten
    • Dr. Lucie Fischer
      Dr. Lucie Fischer sagte:

      @weico
      ” Eigenverantwortung ” der Bürger wurde durch staatliche Lockdown -Maskenzwang- Zwangsmassnahmen auf die harte Probe gestellt während der “Corona- event-201-Plandemie”.
      Das Versagen von Justiz / Grundrechte / als Regierungs-Kontroll-Instanz bedeutet bis heute Versagen des Rechtstaates auf allen Ebenen.
      Glückliche Schweiz, die EU-Beitrittsforderungen widerstanden hat, der Fisch stinkt bei allen Plandemie-Aktionen von globalem Lobby-Korruptions- EU- Wasser-Kopf her:
      https://www.nzz.ch/international/umstrittener-impfstoff-deal-nun-ermitteln-europas-korruptionsjaeger-gegen-ursula-von-der-leyen-ld.1824589

      Antworten
    • foxxly
      foxxly sagte:

      @ weico,
      in tiefer/umfangreicher kenntniss der beiden seiten wie zb, kapitalismus und sozialismus, links und rechts etc.
      wissen wir aus der geschichte, dass eben beide seiten sich immer weiter zu extremen entwickeln und auch tatsächlich mit viel leid und elend, scheitern!

      unser humanistischer anspruch müsste daher sein,
      aus den erkenntnissen zu lernen und sie unbedingt zu vermeiden.

      daher ist ein mittelweg notwendig. dieser ist natürlich höchst anspruchsvoll, weil viele menschen mit interessen eine fehlentwicklung in die eine oder andere richtung,
      nicht erkennen, oder nicht wollen etc.
      bis es eben keine umkehr mehr gibt und nur noch eine richtung in ein wiederholtes neue verderben endet.

      wie verrückt sind wir diese wege zu fröhnen und zu verteidigen.
      damit haben wir auch nichts bessere verdient!

      Antworten
    • Vater Thiel
      Vater Thiel sagte:

      @ weico

      Von Herrn Carlos Gebauer stammt auch folgende messerscharfe Analyse, sinngemäß zitiert:
      “Durch die Erfindung des Automobils wurde die Pferdekutsche überflüssig und weitgehend abgeschafft.
      Die Grünen hätten vor 200 Jahren durch Abschaffung und Verbot der Pferdekutsche die Erfindung des Automobils erzwungen”

      Antworten
      • Richard Ott
        Richard Ott sagte:

        @Vater Thiel

        Und wenn das Auto nicht erfunden worden wäre?

        Auch nicht schlimm, dann hätten grüne Soziolog*innen den Leuten eingeredet, dass sie ohne die lauten und dreckigen Kutschen in Wirklichkeit viel glücklicher sind. ;)

      • Richard Ott
        Richard Ott sagte:

        @weico

        Der Trend geht in Deutschland eindeutig zum Transportelefant, die ersten 20000 haben die Grünen schon aus Afrika angeboten bekommen. ;)

      • Beobachter
        Beobachter sagte:

        Zurück zur Kutsche geht gar nicht, wegen der bösen Methangase aus dem Darm. Aber der Vorschlag mit den 20.000 Elefanten war wirklich gut. Die Grünen machen sich weltweit lächerlich, leider merken sie es nicht mal.

      • foxxly
        foxxly sagte:

        @ beobachter,
        die grünen sind nicht doooof, sie merken dies schon, dass ihr grüner mantel nichts wert ist.
        ABER, sie führen den plan des WEF great reset aus und dieses ziel ist ihnen über alles andere, als die “fehlleistung im volkes sinne”, mehr wert!

        die ampel-politik läuft genau nach dessen sinne!

      • Beobachter
        Beobachter sagte:

        Trotzdem machen sie sich weltweit lächerlich. Ist doch eigentlich kontraproduktiv zu den WEF-Zielen.

      • foxxly
        foxxly sagte:

        @ beobachter,
        was ist der wef?
        er ist die lobbyorganisation des großkapitals.
        eine wirtschaftliche vernichtung deutschlands und europa ist deren gewinn!
        und amerika first!!

        bei einen neustart der wirtshaft und gesellschaft wird das großkapital eine 100%ige herrschaft (ohne direkte regierungsbeteiligungen) über das volk haben.
        es gelten dann absolut deren bedingungen, ohne demokratischen einfluss!

      • Richard Ott
        Richard Ott sagte:

        Wenn wir die Elefanten wirklich kriegen, zeige ich den in Sachen Tierrechten völlig rückständigen Botsuanern, wie man die Tiere ganz ohne Trophäenjagd nutzen kann:

        Ich eröffne den “Ott-Elefanten-Club”, also ein Cannabis-Club, aber in diesem exclusiven Club darf man nur auf speziell dafür ausgebildeten Transportelefanten (sog. “Trip-Elefanten”) kiffen. Das wird ein Knüller.

        Erlebe dein grünes Wirtschaftswunder!

  5. Vater Thiel
    Vater Thiel sagte:

    @ Andrea Saalburg

    Danke für Ihre Rückmeldung.

    Sachliche Diskussion über wirtschaftliche oder gar politische Themen ist auf Dauer wohl kaum einem Menschen möglich, weil dabei vielleicht zuviele innere Abgründe, Träume, Dämonen, Wunschbilder geweckt werden. Enthalten deshalb alle mir bekannten noch aktiven Wirtschaftsblogs keinen Kommentarbereich (mehr), von den “Revolverblättern” mal abgesehen ?

    Wirklich dauerhaft sachliche Diskussionen über volkswirtschaftliche Themen im allgemeinen und den Finanzmarkt im speziellen habe ich im Laufe meines Berufslebens nur bei Kunden erlebt, deren Überleben davon abhängig war.
    Wer auf dem Finanzmarkt tätig ist und dort sein Geld verdient, muss in allererster Linie Fehler vermeiden.
    Dazu muss er – soweit dies überhaupt möglich ist – verstehen, wie “die Volkswirtschaft” und der (Finanz-)Markt TATSÄCHLICH funktioniert und nicht, wie sie je nach politischer Einstellung funktionieren SOLLTEN. Das ist auch der Grund, warum ich in meinen Beiträgen so oft in sich geschlossene VWL-Minimodelle verwende, in der Hoffnung, dass der eine oder andere sie nachvollzieht und mir logische Fehler rückmeldet.
    “Kein Gelaber, keine Theorien, Sie wollen unser Geld, also zeigen Sie uns ihre Behauptungen in einem klar nachvollziehbaren Softwaremodell, wenn Sie das nicht können, überlassen Sie das anderen, die es können oder denken Sie mit uns nochmal neu darüber nach”. Solche und ähnliche Sätze habe ich mir mit meinen Kollegen und Projektleitern immer wieder anhören müssen von Kunden, die auf Modelle angewiesen waren, um Zusammenhänge zu verstehen, um Fehler zu vermeiden, die finanziell tödlich sind.
    Modelle können nicht die Welt erklären, aber Zusammenhänge erklären und so manche Mythen entzaubern.
    Die VWL ist übervoll von solchen Mythen, ich bin selbst immer wieder deren Opfer geworden.
    Wer die körperliche Seite des Denkens – das Handeln unter persönlichem Risiko – vergisst, der landet mit seinen geistigen Gedanken meist nur im Mysterium.
    Die Tragik zahlreicher Akteure im nicht nur deutschen Politbetrieb

    Antworten
    • Richard Ott
      Richard Ott sagte:

      @Vater Thiel

      “Enthalten deshalb alle mir bekannten noch aktiven Wirtschaftsblogs keinen Kommentarbereich (mehr), von den “Revolverblättern” mal abgesehen ?”

      Kennen Sie etwa Zerohedge und Naked Capitalism noch nicht – um nur mal 2 Beispiele zu nennen, die mir ganz spontan einfallen….

      Antworten
      • Vater Thiel
        Vater Thiel sagte:

        @ Richard Ott

        “Kennen Sie etwa Zerohedge und Naked Capitalism noch nicht …”

        Nein, kannte ich nicht, zumindest nicht als Blogs, Danke für den Tipp

      • Richard Ott
        Richard Ott sagte:

        @Vater Thiel

        Zerohedge ist ja mittlerweile eher eine bärische Finanzmarkt-Nachrichtenseite als ein simples Blog, aber den Kommentarbereich gibt es immer noch. Während der Finanzkrise waren die Kommentare dort allerdings viel genialer und fieser als sie es heute sind…

        Und Naked Capitalism ist wirklich interessant, nicht nur die Kommentare. Die Blog-Gründerin Yves Smith wäre auch ein deutlich interessanterer Podcast-Gast als der Rampensau-Rudi hier, dann gibts aber schon wieder Ärger mit grünen Gesinnungswächtern weil das Blog zwar links aber anti-Establishment ist und insbesondere den imperialen Gelüsten der USA sehr kritisch gegenüber steht…

        Auch sehr gut und mit offener Kommentarsektion, aber kein Wirtschaftsblog, sondern mit Thema Geopolitik: Moon of Alabama – https://www.moonofalabama.org

        Jetzt muss ich aber aufhören, das kommt bestimmt wieder alles in das Dossier, das wahrscheinlich schon bei der neuen MfS-Abteilung für Staatsdelegitimierer über mich geführt wird… ;)

      • weico
        weico sagte:

        @Richard Ott

        “Kennen Sie etwa Zerohedge und Naked Capitalism noch nicht – um nur mal 2 Beispiele zu nennen, die mir ganz spontan einfallen….”

        ..wenn Hr.Thiel sich auf die deutschsprachigen Blogs bezieht,dann muss ich im zustimmen.

        Diese blockiertendenz ist ja auch bei deutschen twitter-Nutzern sehr ausgeprägt.

        Man sieht ja auch hier bzw. in deutschen Medien/Politik,dass gegenteilige Meinungen gleich als “Spaltung” bezeichnet werden.

        Man ist sich halt aus der Vergangenheit gewohnt (staatstreuen Kadaverhaltung),dass Kaiser,Führer oder Kanzler(in)….die Marsch- und Denkrichtung vorgeben ,;-)

        DEMOkratie und SELBSTverantwortung braucht halt seine Zeit…und wird am Anfang immer sehr stark angefeindet und als ….”Gegen das System” …wahrgenommen.

        Sieht man ja am medialen “Kampf gegen Rechts” bzw. an den Äusserungen der Politiker …aus der Parteienoligarchie.. sehr schön.

    • Alexander
      Alexander sagte:

      @Vater Thiel

      Geldanlage war in dieser Zentralbankenepoche nur etwas für hartgesottene bildungsferne,
      widersprach Kursentwicklung meist dem Verstand. Je weniger Ahnung desto größer die bitcoin Träume, ebenso pushed wie teslas von whiskey Händlern mit YT Lehrauftrag.

      Lang ist´s gut gegangen, die Kartoffeln wuchsen und alle leisteten sich lieber Konsum als politisch unbequeme Positionen. Zusammen mit den Nullzinsen ging diese Phase 2022 zu Ende.

      Was bleibt ist das religiöse Bedürfnis der Staatsanbeter, d.h. ihre Deutungshoheit als Philosophendenker (politeia). Parallel mit der Grenzöffnung fühlten sich zahllose Charaktere berufen auf Hygiene zu achten um sich als Blockwarte um dieselbe zu bemühen, die Anonymität kommt dem Denunzianten sehr gelegen – was auf lokaler Ebene privaten Konsequenzen hätte.

      Probleme sehe ich keine, außer dem Verrat des Staates (rki files) an seinen Anhängern, für die der Spagat zur Realität von Energiewende, Masseneinwanderung, Waffenlieferungen nach Banderistan immer untragbarer wird. Die Impfung empfing man weniger aus Begeisterung als aus Angst vor der Ausgrenzung – die m/w/d so gerne ausübt – um nicht selbst deren Opfer zu werden.

      Läuft.

      @foxxly

      Provokationen beschämen immer den Provokateur,
      ihr Ziel ist die Entgleisung des Beleidigten um auf diesem Wege jene Zensur zu erwirken,
      die freiwillig nicht erfolgt wäre.

      Läuft nicht.

      https://youtu.be/kPMRkQK2szI?si=G0D0FLIKxV8cNr9T

      Antworten
      • Beobachter
        Beobachter sagte:

        @Alexander: “… widersprach Kursentwicklung meist dem Verstand.” “Zusammen mit den Nullzinsen ging diese Phase 2022 zu Ende”

        Auch heute widerspricht die Kursentwicklung immer noch dem Verstand. Seit langem ist Verkaufen oder Shorten ein Fehler. Die Crash-Propheten lagen – warum auch immer – alle falsch.
        Meine Glaskugel ist sehr trüb.

      • Alexander
        Alexander sagte:

        @Beobachter

        Die Nullzins Politik war Neuland, die Publikationen dazu von u. a. Gunnar Heinsohn aufklärend, allein das Quartal zu benennen ist fuer eine Strecke von 35 Jahren, seit 1989, fast so anspruchsvoll wie Temperaturmessung im 19 jhd auf zwei Komnastellen genau.

        Nach Auftreten der Crash Gurus konnte man verschiedene Szenarios von vornherein ausschließen.

        Goldverkaeufer bleiben Goldverkaeufer, auch Quellen muessen diversifiziert sein….

    • Rapheth
      Rapheth sagte:

      Möchte mich ebenfalls bedanken, es gibt ein russisches Offiziersvolk vor dem selbst meine hartgesottene Großmutter Respekt hatte, als ich ihr von einem Freund berichtete, der diesem Volk angehört, wurde sie fast rührselig. Verschaffte mir, vor allem um sie zu beruhigen, ein paar militärische Auszeichnungen, gerührt war sie allerdings erst, als ich von dem alten Reitervolk meines Freundes sprach, von dem ich im Grunde nicht mehr wusste, als dass es einen Ehrenkodex hatte, nach dem man sich als Gast gut zu benehmen hat.

      Antworten
  6. foxxly
    foxxly sagte:

    ……. wenn es hier um ein niveau geht, dann wundert mich es schon, dass die beleidigungen von dobeldo so von allen anderen schreibern, hin genommen werden.

    und offensichtlich auch ein herr dr stelter diesen schreiber nicht sperrt.
    warum nicht?
    hat herr stelter selber die lust an den kommentaren verloren?

    Antworten
    • Richard Ott
      Richard Ott sagte:

      @foxxly

      “wenn es hier um ein niveau geht, dann wundert mich es schon, dass die beleidigungen von dobeldo so von allen anderen schreibern, hin genommen werden.”

      Ich finde ihn super, auch wenn er manchmal wirklich schwer zu ertragen ist.

      Denn eine bessere Illustration für meinen Standpunkt, dass unsere NATO-Kriegstreiber wahnsinnig und von ihrer eigenen Propaganda gehirngewaschen sind, könnte ich mir gar nicht vorstellen.

      Antworten
    • Dr. Lucie Fischer
      Dr. Lucie Fischer sagte:

      @foxxly
      der von Ihnen beanstandete Teilnehmer ist diagnostisch aufschlussreich:
      wie wollen Sie sonst einschätzen, wer aus welcher Ecke so rum- spioniert ?
      s. Bibel Matth. 10, 16 und
      Lukas 21, 12

      Antworten
      • foxxly
        foxxly sagte:

        …….. dazu muss keiner diese diffamierungen hinnehmen!
        es ist doch nicht die frage, ob ich, oder andere hier die beleidigenden wörter aushalten kann, es geht um das niveau, welche mehrfach beklagt werden.

      • Dr. Lucie Fischer
        Dr. Lucie Fischer sagte:

        @foxxly 9:54
        N.N.Taleb ( Lieblingsautor )
        1. Für den Anti-Fragilen sind Beleidigunen Informationen.
        ( Für den Fragilen bleiben Beleidigungen Beleidigungen)
        2.Wenn man jemanden verprügelt, hat das einen körperlichen Trainings-Effekt und man baut Stress ab.
        Wenn man ihn im Internet verletzt, verletzt man lediglich sich selbst.

    • Rolf Peter
      Rolf Peter sagte:

      Ihr Sinn fuer Blogetikette erwacht gerade dann, wenn einer mit einer abweichenden Meinung dazwischen grätscht. Ueber die alteingesessenen Blogbullies, die jeden abzukanzeln versuchen, der eine andere Meinung äußert, haben Sie sich bisher nicht aufgeregt.

      Allerdings reflektiert der Verfall der Kommentarqualität auch den Niedergang des Blogs selbst. Es kommen ja kaum noch originelle Gedanken. Abgesehen vom Podcast besteht der Blog ja nur noch aus Gesprächen mit halbgebackenen “Influencern” und Handelsblattkolumnen. Und dort wird ständig die alte Leier wiederholt. Dass in Herrn Dr. Stelters Meinung die Jungen fuer (oder gegen) die Rentenversicherung demonstrieren sollten anstatt gegen Klimawandel hatten wir schon vor Jahren. Irgendwer lernt hier nichts dazu.

      Antworten
      • Richard Ott
        Richard Ott sagte:

        @Rolf Peter

        “Ihr Sinn fuer Blogetikette erwacht gerade dann, wenn einer mit einer abweichenden Meinung dazwischen grätscht. Ueber die alteingesessenen Blogbullies, die jeden abzukanzeln versuchen, der eine andere Meinung äußert, haben Sie sich bisher nicht aufgeregt.”

        Man könnte ja glatt den Eindruck bekommen, dass das hier ein unerbittlicher Meinungkampf ist und andauernd Leute bei anderen zur Grätsche ansetzen…

        Aber warum machen manche den Andy Möller und heulen dazu so herum? ;)

        “Dass in Herrn Dr. Stelters Meinung die Jungen fuer (oder gegen) die Rentenversicherung demonstrieren sollten anstatt gegen Klimawandel hatten wir schon vor Jahren. Irgendwer lernt hier nichts dazu.”

        Ich kann ja verstehen, dass Sie bei dieser Idee Ihre Rentnerinteressen abstrakt bedroht fühlen – aber wollen Sie wirklich lieber noch mehr über die Themen reden, die ab 2020 ganz oben auf der Agenda standen und die USA und ihre grünen deutschen Handpuppen noch viel schlechter aussehen ließen als der Klimahype?

      • Thomas M.
        Thomas M. sagte:

        @Rolf Peter

        Na ja, die Vulgärsprache aus der alleruntersten Schublade inkl. Rassismus, der das letzte Mal vor rund 90 Jahren salonfähig war, hat eine deutlich andere “Qualität”. Dass man diese moniert, hat nichts mit einer – wenn denn überhaupt – abweichenden Meinung zu tun. (@foxxly: am besten ignorieren…)

        >Irgendwer lernt hier nichts dazu.

        Das stimmt in der Tat. Wir denken hier aber vermutlich an andere Personen.

        Ist doch okay; genug Kanäle wiederholen gebetsmühlenartig die alte Leier der Energiewende zur Rettung des globalen Klimas. Da kann hier sehr gerne gebetsmühlenartig eine differenzierte Position zu einem Themenkomplex wiederholt werden. Wir kennen das schon, aber der ein oder andere schlaut sich vielleicht erst jetzt zum ersten Mal auf.

        Und: Was soll man auch groß anders schreiben, wenn die Reise auf dem geschichtlichen Malstrom so lange sich windet.

      • weico
        weico sagte:

        @Rolf Peter

        “Dass in Herrn Dr. Stelters Meinung die Jungen fuer (oder gegen) die Rentenversicherung demonstrieren sollten anstatt gegen Klimawandel hatten wir schon vor Jahren. Irgendwer lernt hier nichts dazu.”

        Klar könnte man auch endlich zur Durchsetzung des Grundgesetzes aufrufen (Art 146 GG) ,damit sich im Land endlich etwas ändert. Aber wer will schon den Verfassungsschutz (sic!!!) im Hause haben. ! ;-)

      • Rolf Peter
        Rolf Peter sagte:

        @Thomas M.; 15:26
        Die Probleme können längere Zeit bestehen und daher wiederholt auftauchen. Das Problem der Rentenversicherung ist seit Jahrzehnten bekannt und wird immer dringender. Daher ist klar, dass es immer wieder hochpoppt. Genauso der Klimawandel, dessen Auswirkungen ja allmählich im Alltag erfahrbar werden.
        Mein Punkt ist, dass leider auch die Gedanken und Stellungnahmen dazu immer gleich bleiben. Und wenn nichts Neues kommt, dann wird es eben langweilig.

      • Thomas M.
        Thomas M. sagte:

        @Rolf Peter

        >Und wenn nichts Neues kommt, dann wird es eben langweilig.

        Ich stelle ein Nachlassen des Interesses bei mir auch fest, da man vieles schon kennt. Die politisch-wirtschaftliche Stagnation äußert sich quasi auch in den Beitragsthemen. (Aber wie gesagt: Manche entdecken das gerade erst.)

        Aber womöglich ist das auch gut. Auf die letzten zwei ganz großen Aufreger hätte ich gut und viele noch viel, viel besser verzichten können…

        Das einzige was mir spontan einfällt, wären mal realistisch-optimistische ausländische Gesprächspartner zu Turn-Around-Stories (Ost-Europa?) oder mehr Bezug zu dem, was der kleine Mann und die kleine Frau in Sachen Finanzen/Wirtschaften tun können, da sich ja die Großwetterlage nicht doll ändern dürfte…

      • Beobachter
        Beobachter sagte:

        @Rolf Peter:
        Zur Rente ist alles gesagt. Aber keine Partei will das anpacken, es bedeutet Abwahl. Also ist auch die Diskussion müßig und ausgelutscht.

        Und beim Klima gibt es keine Kompromisse, entweder man glaubt dran oder nicht. Deswegen dreht sich die Diskussion im Kreis. Eben auch Teil der Spaltung.

      • Richard Ott
        Richard Ott sagte:

        @Thomas M.

        “Die politisch-wirtschaftliche Stagnation äußert sich quasi auch in den Beitragsthemen. (Aber wie gesagt: Manche entdecken das gerade erst.)”

        Diese Neulinge sind ja besonders gefährdet, durch schäbige grünenfeindliche Hetze in den Kommentaren vom vorherbestimmten Erlösungsweg abgebracht zu werden, darum die Sorge um die nachlassende Meinungskontrolle. ;)

        Zum Thema Themensuche:

        Man könnte auch für die Podcast-Fortsetzung “Gespaltene Nation II” einen Bidenomics-kritischen Autoren zum Beispiel vom Wall Street Journal einladen, selbst bei so einer relativ harmlosen Aktion würden hier die Fetzen fliegen und die Grünen schicken dann eine offizielle Protestnote auf diesem grauen Öko-Briefpapier, das von ihren wütenden Tränen beim Schreiben schon ganz wellig geworden ist…

        “mehr Bezug zu dem, was der kleine Mann und die kleine Frau in Sachen Finanzen/Wirtschaften tun können, da sich ja die Großwetterlage nicht doll ändern dürfte”

        Das kommt in der Tat immer gut an und auch bei ruhiger Großwetterlage führt es schon ganz automatisch zu immer neuen Kommentargelegenheiten, einfach weil jeden Tag etwas neues dazu Relevantes passiert.

        PS: Ob der Stoertebekker immer noch seine Bayer-Aktien hat?

      • Vater Thiel
        Vater Thiel sagte:

        @ Richard Ott

        “Ob der Stoertebekker immer noch seine Bayer-Aktien hat?”

        Ich muss gestehen, ich vermisse unseren Piraten.

        Für mich interessant:
        “Was wird aus dem KI-Hype ?”
        Habe dank Nvidia mein “Luxus-Taschengeld” für 2024 / 2025 in der Tasche.
        Bin leider zu spät rein und dann zu oft rein und raus.
        Dann wurde mir das Ganze bei knapp über 800 Euro zu heiss und ich bin seit drei Wochen ganz (?) raus.

        Und warum ist Burberry so schwach ?

      • Richard Ott
        Richard Ott sagte:

        @Vater Thiel

        Der Pirat hatte immer originelle Invest-Ideen, aber ich fand sie zum Beobachten interessanter als zum Nachmachen.

        Ihre Fragen… Sie haben nicht bloß 4 oder 5 Einzelaktien zum Zocken, oder?

        “Nvidia- Dann wurde mir das Ganze bei knapp über 800 Euro zu heiss”

        Tja, kann sich der Kurs für diese Tulpenzwiebel nochmal verdoppeln? Sicher, aber mit rationalen Bewertungsmethoden zu fassen oder zu rechtfertigen ist das ganze kaum noch, da geht es eher um Stimmungen und darum, wie gut Sie glauben, vorhersagen zu können, wann genau die Herde wohin genau läuft.

        Langfristig kann ich mir jedenfalls nicht vorstellen, dass Nvidia keine Konkurrenten in seinen Geschäftsfeldern bekommt, selbst wenn der KI-Hype weitergeht und da Gewinnspannen wie im Drogenhandel aufgerufen werden können. Vor 25 Jahren war Cisco so bewertet, als ob das ganze zukünftige Internet mit Cisco-Produkten aufgebaut werden würde, das kam am Ende ja bekanntlich auch anders – und die damaligen Höchststände hat die Aktie bis heute nicht wieder erreicht.

        “Und warum ist Burberry so schwach ?”

        Für ne Super-Premium-Luxusmarke wäre die Bewertung günstig – die entscheidende Frage ist aber, ob Burberry eine bleiben kann – und das überhaupt will, oder in Zukunft eher so ein britisches Hugo Boss wird…

        Aber wenn Sie den Sektor mögen, warum kaufen Sie dann keinen Luxusgüter-ETF und schieben sich damit diese Einzelfirma-Probleme, die bei Luxus immer besonders heikel sind, vom Tisch?

      • Vater Thiel
        Vater Thiel sagte:

        @ Richard Ott

        Ich verfolge seit Anfang 2023 die von N.N. Taleb so bezeichnete “Hantelstrategie”:
        Statt 6% Rendite auf 100% des in Qualitäts-Aktien investierten Geldes 60% Rendite auf 10% in spekulative Werte (Nvidia, Burberry, TAG/LEG/Vonovia …) investierten Geldes. Ist natürlich reine Spekulation. Warum ? Ein Totalverlust der 10% wären noch unter der verkraftbaren Schmerzgrenze, ein auch nur 25%-Verlust (1987er-Crash) im Qualitätsaktien-Szenario nicht.
        Hatte 2020/21 75% meines Geldes in Aktien investiert und Corona-Crash-bedingt fantastische Gewinne gemacht, die ich aber aus Dummheit (“FOMO”, “diesmal ist alles anders”, …) im Inflationsjahr 2022 zur Hälfte wieder versenkt habe. Seither weiss ich physisch, was Risiko heisst.

        Was Burberry betrifft, die hatten die letzten vielen jahre schon öfter brutale Abstürze mit Turnaround, ob das diesmal auch so ist ?
        Ein Risiko könnte die KI sein, weil ich vernommen habe, dass Modedesigns mittlerweile von der KI erledigt werden können.
        Aber ob ein KI-Programm das Charisma oder die Kreativität eines Lagerfeld ersetzen kann, oder auch nur der Burberry-Designer ?

      • Thomas M.
        Thomas M. sagte:

        @Vater Thiel und Hr. Ott

        @Vater Thiel, trösten Sie sich: Mit Chip-Aktien hab ich auch über die letzten zehn Jahre immer wieder mal Gewinne realisiert und hätte, hätte Fahrradkette die Aktien einfach besser liegen lassen sollen. Aber das weiß man halt *vorher* nicht, dass Bitcoin 10 Jahre läuft und auf einmal KI durch die Decke geht. Zwischendurch stürzen die Titel ja auch schon mal 50% ab… und Buchgewinne sind keine Gewinne bis sie auf dem Konto sind. Und siehe Kurs-Entwicklung Intel vs. AMD: Chip-Geschäft ist nie ein Selbstläufer.

        Ich hab daher beschlossen, dass ich mir ein bisschen was von den Chips ins Coffee Can Portfolio lege und das dann liegen lasse für den Fall, dass in 20 Jahren KI Chips in jeder Windel verbaut werden ;)

        Ansonsten werde ich auch weiterhin nur konsequent mit Stop Loss und Take Win-Marken arbeiten. Weil: Siehe Bayer und Cisco. Ist bei Einzeltiteln einfach so.

        Burberry: Interessant, auf den ersten Blick sehen viele Kennzahlen verlockend aus. Aber: Hat kein Momentum… warum auch immer. Sich abkühlendes Wachstum bei dem Titel?

      • Richard Ott
        Richard Ott sagte:

        @Vater Thiel

        Das ist ja lustig. Ich freue mich mit meinen ganzen materialistischen Langweileraktien immer, wenn mein Portfolio während turbulenter Phasen *weniger* schwankt als der Gesamtmarkt und Sie machen das genaue Gegenteil davon.

        “Hatte 2020/21 75% meines Geldes in Aktien investiert und Corona-Crash-bedingt fantastische Gewinne gemacht, die ich aber aus Dummheit (“FOMO”, “diesmal ist alles anders”, …) im Inflationsjahr 2022 zur Hälfte wieder versenkt habe. Seither weiss ich physisch, was Risiko heisst.”

        Vielleicht hatten Sie auch einfach in 2020/21 Glück und in 2022 dann Pech? Interessant, dass Sie daraus die Schlussfolgerung gezogen haben, sich noch mehr aufs Spekulieren zu konzentrieren. Das ginge sicher auch entspannter.

        “(TAG/LEG/Vonovia)”

        Da möchte ich warnend anmerken, dass die meisten Immobilienaktiengesellschaften mit so viel Femdkapital arbeiten, dass sie eben nicht die Anlageklasse “Immobilien” abbilden, sondern “Immobilien mit viel Leverage” sind. Merkt man in jeder Phase mit Zinsunsicherheit. Aber das haben Sie vermutlich schon begriffen und sich genau deswegen diese Aktien als Spekulationsobjekte ausgeguckt, richtig?

        “Was Burberry betrifft, die hatten die letzten vielen jahre schon öfter brutale Abstürze mit Turnaround, ob das diesmal auch so ist ?”

        Burberry hat in den letzten 30 Jahren viel mitgemacht. Eine Zeit lang galt die Marke sogar als typisches Erkennungszeichen der englischen Unterschicht (dann oft gefälscht oder rabattiert aus dem Factory Outlet). Die Luxuskunden wollten Burberry dann natürlich nicht mehr.

        Hier ein besonders schönes Symbolbild:
        https://media.gettyimages.com/id/829379514/photo/chav-fans-outside-capital-radio.jpg?s=594×594&w=gi&k=20&c=yGpOYTieMHbO6HBkmzTuTZfzEPnj9xpzHqCOMTkaxPw=

        Deswegen frage ich ja, ob Burberry überhaupt eine Luxusaktie ist und auch dauerhaft bleibt. Das geht auch nicht gegen die Unterschicht, mit ihrem Einkleiden kann man immer noch gut Geld verdienen, auch als aus deren Sicht luxuriöser Traummarke, aber es ist dann eben ein völlig anderes Geschäft mit komplett anderen Regeln und Bewertungen als im echten Luxussegment. Wie es da weitergeht, kann ich persönlich gar nicht beurteilen, also lasse ich die Finger davon.

        “Ein Risiko könnte die KI sein, weil ich vernommen habe, dass Modedesigns mittlerweile von der KI erledigt werden können.”

        Das ist eine der wenigen Anwendungen, bei der ich davon überzeugt bin, dass eine KI (in Wirklichkeit ein unintelligentes “Muster- und Formen-Erstellungs-und-Rekombinierungs-Programm”) sie übernehmen könnte. Eine Chance für Burberry zum Kostensparen, aber nicht ihr wichtigstes Problem.

      • Thomas M.
        Thomas M. sagte:

        @Vater Thiel:

        >Statt 6% Rendite auf 100% des in Qualitäts-Aktien investierten Geldes 60% Rendite auf 10% in spekulative Werte (Nvidia, Burberry, TAG/LEG/Vonovia …) investierten Geldes. Ist natürlich reine Spekulation.

        Jetzt muss ich aber mal nachfragen. Hatte die Hantelstrategie glaube ich auch in Talebs Buch gelesen…

        Wenn denn der 10% Verlust eintritt, hören Sie dann abschließend auf, in Aktien zu investieren? Sonst erschließt sich mir die Strategie langfristig nicht.

        Oder meinen Sie immer wieder 10% vom (noch) vorhandenen Kapital. Also nach dem ersten (angenommen, aber unwahrscheinlich) Total-Verlust dann beim nächsten Mal 10% von den verbleibenden 90%, dann 10% von den dann verbleibenden 81% … etc. So kommt man zumindest nie auf 0. Aber man ist so auch Ruckzuck bei -25% bezogen auf die 100%, wenn Sie floppende Titel verkaufen, tät ich sagen… oder aber sie hängen für Jahre bei einzelnen Trades fest, die bei -30% bis -50% stehen und sich kaum vom Fleck rühren.

      • Vater Thiel
        Vater Thiel sagte:

        @ Thomas M

        “Wenn denn der 10% Verlust eintritt, hören Sie dann abschließend auf, in Aktien zu investieren? ”

        Viel schlimmer. Wenn die fürs Spekulieren eingesetzten 10% verloren sind, muss ich sie durch ehrliche echte Arbeit wieder reinholen. Anders funktioniert das natürlich nicht.

        Ich hatte 2023 und in Q1 2024 Glück und habe die eingesetzten 10% verdoppelt, vereinfacht gesagt sind diese 20% jetzt das Geld, das ich nach der “PwHM Playing with the House Money”-Regel maximal verlieren darf. Laut Taleb haben alle ihm bekannten Trader, “die überlebt haben”, nach der PwHM-Regel getradet.
        Ich tendiere dazu, die 20% erstmal in in Cash zu halten und eine schöpferische Trading-Pause einzulegen, Ausnahme ein kleiner Bestand Burberry, das ist ein Spleen.

        @ Richard Ott

        Wäre ich nochmal so jung wie sie, würde ich anlegermässig alles anders machen, vermutlich so wie Sie.
        Klar, die Coroncrash-Gewinne waren Glück. Die 2022er Verluste waren Dummheit. Herr Gebert hatte in seinem Buch “Was zu tun ist, wenn es soweit ist”, klar nachvollziehbar dargelegt, dass bei aufziehender Inflation “raus aus Aktien” gilt. Aber ich konnte mir einfach nicht vorstellen, dass die Amis tatsächlich die Zinsen so stark erhöhen, denn auch hier im Blog war die vielen Jahre zuvor immer die Mainstream-Meinung “Die USA können die Zinsen gar nicht erhöhen wegen ihres hohen Schuldenstandes”.
        Doch Gebert hatte recht und auch diesmal war nicht alles anders.

        Bei Burberry habe ich eher die Sorge, dass Nvidia künftig deren Geschäft übernimmt und eine Mode-Tochtergesellschaft gründet.

      • Thomas M.
        Thomas M. sagte:

        @Vater Thiel

        >Viel schlimmer. Wenn die fürs Spekulieren eingesetzten 10% verloren sind, muss ich sie durch ehrliche echte Arbeit wieder reinholen.

        😅 Ah, okay, das ist der unsexy Teil Ihrer Money Management-Strategie im Kleingedruckten. Verstehe. Dann toi toi toi – FOMO lässt meist nicht lange auf sich warten 😉

  7. Dr. Lucie Fischer
    Dr. Lucie Fischer sagte:

    Was ein Zufall aber auch!
    Dr. Stelter wird von der grünen Politikerin Simone Peter auf Twitter blockiert-
    ( die Kommentare dazu : lustig! )
    und prompt kommen Zuschriften an Dr. Stelter, er selbst möge doch bitte auch blockieren.
    ” Block-Parteien”-Freunde blockieren mit Leidenschaft, Blockieren = deren Spezialität.
    #Alles verbieten#!
    Qualitäts-geladene Ruhe ist erste Bürgerpflicht, nicht niveauloses Diskutieren .

    Antworten
    • Vater Thiel
      Vater Thiel sagte:

      @ Dr. Lucie Fischer

      Dr. Stelter sollte Frau Peter eine Podcast-Einladung schicken.
      Da steppt der Bär.

      Oder Herrn Florian Schröder.
      Dessen Auftritt bei Julian Reichelt war für mich das absolute Nehmerqualitäten-Training.

      Oder beide zusammen.
      Dr. Stelter im rotgrünen Kreuzfeuer.

      Antworten
  8. Andrea Saalburg
    Andrea Saalburg sagte:

    Verehrter Herr Dr. Stelter,

    mit einigem Zögern habe ich mich nach Monaten der Abwesenheit dazu durchgerungen, einen Blick in die Kommentarspalte Ihrer Webseite zu werfen, in der Hoffnung, dass sich der Diskurs vielleicht zum Positiven gewendet habe. Zu meinem Bedauern muss ich jedoch feststellen, dass die Lage sich nicht nur nicht verbessert, sondern sogar verschlechtert hat. Die Kommentarspalte scheint mittlerweile weniger ein Ort des sachlichen Austauschs zu sein, als vielmehr ein Tummelplatz für persönliche Anfeindungen und Ausfälligkeiten.
    Ich kann keinen Nutzen für BTO daraus erkennen – im Gegenteil.
    Es scheint, als hätten sich viele der ehemaligen Diskussionsteilnehmer, die den Austausch mit Substanz bereichert haben, längst zurückgezogen. Übrig geblieben sind lediglich eine Handvoll Hardcore-Kommentatoren, die den Blog mit Twitter verwechseln, und die sich wohl besser in einer privaten WhatsApp-Gruppe weiter beschimpfen sollten.

    Denn was aktuell in den Kommentaren stattfindet, trägt weder zum Mehrwert von BTO bei, noch hat es irgendetwas mit einem sachbezogenen Austausch zu tun, von den inhaltsfremden Ko-Referaten ganz zu schweigen. Die Angesprochenen könnten vielleicht die Gründung eines eigenen Blogs in Erwägung ziehen, um ihrer Leidenschaft für das Unkonstruktive und Persönliche freien Lauf zu lassen, ohne die Diskursqualität auf der Plattform weiter zu unterminieren.

    foodforthought

    FG AS

    Antworten
    • JürgenP
      JürgenP sagte:

      @AS “Zu meinem Bedauern muss ich jedoch feststellen, dass die Lage sich nicht nur nicht verbessert, sondern sogar verschlechtert hat”. Richtig beobachtet. Weiterführende Kommentatoren haben sich verabschiedet, bis auf verbliebene, die an sach- und themenbezogenen Austausch gar nicht interessiert sind. Schade um die zeitaufwändige Recherchen von Dr. Stelter. Die sind in der Form und Qualität anderswo nicht zu finden.

      Antworten
      • Richard Ott
        Richard Ott sagte:

        @JürgenWärmeP

        “Schade um die zeitaufwändige Recherchen von Dr. Stelter. Die sind in der Form und Qualität anderswo nicht zu finden.”

        Naja, transatlantische Volkserziehungs-Interviews mit Rüdiger Bachmann kann ich auch in der Alpen-Prawda lesen oder im zwangsfinanzierten deutschen Regierungsradio hören.

        Hoffentlich bleibt uns hier vor den US-Wahlen wenigstens diese blonde Historikerin erspart, die schon linksgrüne USA-Expertin war bevor sie die Vereinigten Staaten jemals besucht hatte. Ich drück die Daumen, die Hoffnung stirbt zuletzt! ;)

      • Richtig beobachtet. Weiterführende Kommentatoren haben sich verabschiedet, bis auf verbliebene, die an sach- und themenbezogenen Austausch gar nicht interessiert sind. weico
        Richtig beobachtet. Weiterführende Kommentatoren haben sich verabschiedet, bis auf verbliebene, die an sach- und themenbezogenen Austausch gar nicht interessiert sind. weico sagte:

        @JürgenP

        “Weiterführende Kommentatoren haben sich verabschiedet, bis auf verbliebene, die an sach- und themenbezogenen Austausch gar nicht interessiert sind.”

        An einem Austausch ist man doch immer interessiert,sonst wäre man nicht in einem Blog.

        Nur muss man den Austausch von verschiedenen Ansichten eben auch aushalten können ,wass manchem anscheinend sehr schwer fällt.

        Es haben sich eigentlich nur jene zurückgezogen/verabschiedet,die wohl gemerkt haben,dass dieser Blog von Hr.Stelter eher etwas für Leute ist,die FÜR den Kapitalismus und Selbst- bzw Eigenverantwortung sind.

        Nicht umsonst stellt Hr.Stelter diese Themen in den Vordergrund und äussert sich ,auf verschiedenen Medien ( Büchern,Handelsblatt usw.) dazu.

        Dass sich dann taz-Leser,die gerne einer Herrmann huldigen und dort Kommentare schreiben sich dann hier am Blog etwas zurückziehen,weil hier eben ein anderes “Klima” bzw. eine andere wirtschaftliche,gesellschaftliche und politische Sichtweise vorherrscht ,als in der mehrheitlich nun links-sozialistischen Medienwelt…ist völlig klar und nachvollziehbar.

        Wenn sich dann Klimaideologisten und hoch sensible Bäumeumarmer bzw. gleichmacherisch-kollektivistische Systemtheoretiker und wohlfahrtsverwahrloste Anhänger der “Verhausschweinung des Menschen” sich trotzdem hierher verirren…dann sollte man die “Schuld” für eine “Spaltung” (sic!) nicht bei den verbliebenen Diskutanten suchen.

        Hr.Stelter hat ja kürzlich über Hayek und “Der Weg in die Knechtschaft” geschrieben/berichtet.

        Auf Freiheitsfunken ist eine tolle und längere Artikelreihe über Hayek bzw.den Inhalt des Buches zu lesen (Hr. Gebauer)

        Aus dem neusten Artikel ist schön ersichtlich,WARUM eine “Spaltung” bzw. ein sich “Nichtwohlfühlen” ein ganz normaler Zustand ist….wenn man als politischer Anhänger …. sich in einen fremden Stall begibt.

        Hr.Gebauer:

        “Die vielleicht giftigste Kommunikationsstörung im Diskurs zwischen Liberalen und Sozialisten hat ihre Ursache in einer hartnäckigen argumentativen Überkreuzung: Sozialisten streben nach dem Ziel einer Verbesserung der Lebensumstände aller und glauben, dies mit dem Mittel einer zentralisierten Organisationsoptimierung erreichen zu können. Liberale hingegen sind überzeugt, dass eine solche Organisation in Anbetracht der hyperkomplexen Realität unserer Welt schlechterdings nicht – oder allenfalls um den inakzeptablen Preis eines Verlustes aller persönlichen Lebensgestaltung – erreicht werden kann. Den damit von liberaler Seite erhobenen Einwand gegen die zumutbare Funktionsfähigkeit des sozialistischen Mittels missdeutet die Gegenseite als amoralischen Widerstand gegen das angestrebte edle Ziel. Die politische Interaktion aus diesem Dilemma zu befreien, erweist sich wegen der erheblichen Emotionalität des Themas konsequent als schwierig. Denn den einen ist das verfolgte gesamtgesellschaftliche Ziel überragend bedeutsam und den anderen der Schutz des Individuums gegen die Mittel der Zielerreichung. Das damit systematisch grob umrissene Unverständnis zwischen beiden Weltsichten hat – wie Hayek historisch-analytisch erläutert – weitreichende machtpolitische Konsequenzen.”

        https://freiheitsfunken.info/2024/03/29/21866-weltliteratur-die-sozialistische-wurzel-des-nationalsozialismus

        Ergo:
        Entweder ist man Anhänger eines freiheitlich- und liberalen Weges …oder man ist Anhänger eines Weges der kollektiven-gleichmacherischen Verhausschweinung.

        BEIDE Anhänger gehören halt …. wirklich nicht in den GLEICHEN Stall…;-)

    • Beobachter
      Beobachter sagte:

      @AS: den “Austausch mit Substanz” gibt es aber auch außerhalb dieses Blogs kaum mehr. Selbst die ehemals ehrwürdige, liberale FAZ ist sich nicht zu schade, den kruden Thesen des Herrn Haldenwang eine Plattform zu bieten. Andere werden das weiterhin als “Verteidigung der Demokratie” bezeichnen. Wie ich weiter unten schrieb: Ein Diskurs ist nicht mehr möglich, die Spaltung ist zu groß geworden.

      Antworten
    • Lothar
      Lothar sagte:

      Sehr verehrte Frau Saalburg,
      ich würde ihnen empfehlen selbst einen Blog mit Zugangsbeschränkungen zu kreieren. Da können sie dann jeden, der ihrer Diskursqualität nicht entspricht, sperren.
      Ich möchte noch bemerken, dass ihr Beitrag in keiner Weise irgendwie zu einem sachlichen Austausch beigetragen hat. Somit frage ich mich, was das Ziel ihres Beitrages war? Wollten sie erzieherisch tätig werden, oder wollten sie Herrn Dr. Stelter zur Schließung der Kommentarfunktion auffordern? Beides steht ihnen nicht zu. „Ihr müsst dem Volk aufs Maul schauen“, sagte schon Luther. Das vergisst man wahrscheinlich in ihren Sphären mal leicht. Viel Spaß noch im Elfenbeinturm.

      Antworten
    • Gnomae
      Gnomae sagte:

      @ andrea saalburg

      “Zu meinem Bedauern muss ich jedoch feststellen,”

      Wenn Sie das feststellen müssen, sind sie wohl “zwanghaft”.

      Zum Glück werden Inhalte hier nicht nach vorgegebenen Parteilinien beurteilt.

      “Die Angesprochenen könnten vielleicht die Gründung eines eigenen Blogs in Erwägung ziehen,”

      Das könnten sie doch genauso: einen eigenen Blog für ihre Meinung gründen.

      Klassisch: Thesis, Antithesis, Synthesis.

      In Deutschland: Thesis – Antithesis (= rechts, oder gar rechtsradikal). Synthesis als mögliches Ergebnis existiert nicht mehr.

      Antworten
  9. Gnomae
    Gnomae sagte:

    Das Phänomen Donald Trump kann nicht nur ökonomisch betrachtet werden. Es muss auch soziologisch analysiert werden, da der Wahlkampf 2016 auch die Folge der Nichtregulierung der sozialen Medien war. Auch hatte Donald Trump wohl die Bevölkerungskreise angesprochen, mit denen sich die Liberalen nicht oder nur ungenügend auseinandersetzen wollten.

    Danach kam der Kampf der Institutionen gegen Trump unter Einsatz von CIA und FBI, gepaart mit falscher Personalwahl durch Donald Trump. Die wichtigsten Ministerien hätten mit Spitzenleuten besetzt werden müssen, nicht nur mit politischen Freunden. Allerdings war auch der Dilettantismus der Republikanischen Partei in den ersten beiden Wahljahren nicht zu übersehen. Dadurch sind wichtige Vorhaben blockiert worden.

    Bidenomics überzeugt wirtschaftlich nicht. Im Ergebnis steigt die Schuldenlast, Geld wird nicht zielgerichtet ausgegeben.

    Die Präsidentschaft kann nicht ohne die Mehrheiten im Senat und im Repräsentantenhaus betrachtet werden. Das Ergebnis sind Kompromisse. Der Präsident hat also legislativ dann doch nicht “die Macht”, welche die Fernsehbilder suggerieren.

    Das System an sich weist aber auch gravierende Schwächen auf, wenn man bedenkt, dass führende Militärs fast ein Eigenleben führen, Präsidentensöhne im Ausland führende Managementpositionen bekleiden, obwohl sie keine Erfahrung hierfür besitzen, ehemalige Präsidenten von Bundesstaaten verklagt werden können etc.

    Ferner ist das Ereignis Jan. 6 auch nicht korrekt aufgearbeitet worden. Wie kann es sein, dass die CIA alles über Donald Trumps Russlandaktivitäten weiss, aber die Geheimdienste die Lage vor dem Jan. 6 vollständig falsch einschätzten oder bewusst ihre Erkenntnisse nicht weitergegeben haben.

    Es bleibt spannend, da die Auswirkungen der Globalisierung doch Folgen haben, die sich in den einzelnen Gesellschaften erheblich auswirken, hinzukommend die KI-Entwicklung und die Entwicklung der Elektronik, die reziprok wieder auf die Gesellschaft einwirkt. Dadurch können Monopole astronomische Summen verdienen, da die Reichweite die gesamte Erdbevölkerung betrifft.

    Antworten
    • Beobachter
      Beobachter sagte:

      Die Spaltung betrifft ja nicht nur die USA. Hierzulande ist es genauso. Ein Diskurs ist nicht mehr möglich. Sieht man ja auch hier in den Blog-Kommentaren. Und die Spaltung ist real, sie findet nicht nur im Internet statt, wie manche behaupten. Lösung habe ich auch keine. Vermutlich wird man noch einige Zeit warten müssen, bis sich der Nebel mehr lichtet, wohin das Ganze tendiert.

      Antworten
      • Gnomae
        Gnomae sagte:

        @ Beobachter

        Noch schlimmer in den USA: Hier werden politische Gegner tot-prozessiert.

        Staatsanwälte erfinden Klagen und beschäftigen dann ihre Bekannten, diese Prozesse vorzubereiten (ergibt natürlich doppelte Finanzkraft: Eigener Sold und der des Bekannten zum Ausgeben, Verreisen, auf Staatskosten Fun haben). US-StaatsanwältInnen: “Die Rache der People of Colour”.

    • dobeldo
      dobeldo sagte:

      Hat er bereits die ganze Zeit getan (vielleicht mal mehr Zeitung lesen?) und es hat überhaupts nichts mit dem Podcast zutun.

      Antworten
    • dobeldo
      dobeldo sagte:

      Ich hoffe sie setzen sich im Sinne des Jugendsschutzes auch für strengere Alkohol- und Zigarettengesetze bis hin zum Verbot ein.

      Oder gehören sie zu der Fraktion, dass ist jetzt neu und deshalb bin ich dagegen, wohingegen das andere a bereits da war und deshalb okay ist.

      Antworten
    • Gnomae
      Gnomae sagte:

      @ Dr. Lucie Fischer

      “Prof. Lauterbach erklärt Cannabis-Legalisierung als Massnahme zum Jugendschutz”

      Man könnte es auch anders formulieren:

      Eine Regierung, die ihren moralischen Kompass verloren hat.

      Warum schreitet die WHO nicht ein???????

      Antworten
      • Beobachter
        Beobachter sagte:

        Die WHO ???? Das sind die schlimmsten Exekutoren von WEF & Co.
        Sie kennen doch die unrühmliche Rolle bei Corona.
        Oder sollte Ihr Beitrag Satire sein?

      • Dr. Lucie Fischer
        Dr. Lucie Fischer sagte:

        @Gnomae
        Unlösbare Drogen/ -MigrationsProblematik sind zentrale Wahlkampfthemen in den USA-
        ” Legalisierungen ” führen erfahrungsgemäss zu noch härterem Konsumverhalten, das zeigen alle internationalen Erfahrungen.
        Pubertierende sind ( ” Hormon-Terror”-bedingt ) IMMER psychisch labil, unsicher und instabil, in jeder Disco / Party / leicht verführbar.
        Ihnen Drogenzugang zu erleichtern ist klares Verbrechen an Jugendlichen , bringt unendliches Leid über dagegen machtlose Familien.
        Lauterbach wörtlich nehmen:
        Er spricht von ” Drogen und Cannabis”, bezieht also gleich andere
        psychotrope Drogen- Varianten mit ein.
        Die WHO ist ein von Stiftungen ( u.a. B. Gates ) finanzierter Verein, ohne jede moralische Integrität , verbunden mit Pharma-Industrie-Lobbys :
        ” Militärisch-Pharmazeutischer Komplex” / MPK/ nach deren
        ” Corona-Politik” m.E. die einzig zutreffende Organisations-Diagnose.
        Cannabis speziell:
        Bewirkt 1.
        ” Amotivotionales Syndrom”, AMS: bedeutet:
        Null Bock, Abschied von Jugendlichen vom Leistungsprinzip.
        ( Passivität ,” wir bleiben zu Hause”- Regierungs-Corona -Motto ” )
        https://de.wikipedia.org/wiki/Amotivationales_Syndrom
        2. Cannabis lähmt das cerebrale Sättigungszentrum mit Folge:
        Unstillbare ( oft irreversibel! ) Heisshungerattacken mit Folge von von überall bereits jetzt sichtbarer Fettsucht / Adipositas per maxima , =
        metabolisches Syndrom,/ ” tödliches Quartett” s. wiki .
        Die einzige Hoffnung liegt im Engagement kritischer Bürger, nicht in Regierungsnahen Organisationen.

      • Tom96
        Tom96 sagte:

        @ “Passivität”

        – Schuldseite der Bilanz
        – persönliche Schulden zu geschrieben bekommen
        – Verbindlichkeiten an die Forderungsmacher erschöpfen

        Daraus folgt der Zahlungstag, das bezahlen in Geld-Währung-Pfand-Arbeit als Söldner …
        Diie Pasivvitäts-/Schuldner-/Verbindlichkeiten- Menschen werden zahlen müssen für diese indoktertrinierte “Passivität” – das ist der ganze verbrecherische Betrug und die Zerstörung von Leistung-Willen-Können-Freude.
        Kulturzerstörung mittels Schuldenschöpfungen für Herschaftskonstrukte.

  10. Michael Freitag
    Michael Freitag sagte:

    Sehr geehrter Herr Dr. Stelter,
    Ihr heutiges Gespräch mit Ihrem Gast Herrn Professor Dr. Rüdiger Bachmann war m.E. zu einseitig gegen Trump ausgerichtet. Ihr Gast hat die ganze Zeit durch die Brille der Demokraten die Lage in den USA “analysiert”. Das wurde von Ihnen leider nicht in eine Balance gebracht.
    Ihr heutiger Podcast war aus meiner Sicht eine schillernde Ergänzung der bekannten “Hexenjagd” gegen Trump hiesiger Mainstreammedien. Von “Analyse” der Verhältnisse in den USA kann daher nicht ansatzweise die Rede sein; eher war ihr Podcast ein Wahlkampfbeitrag für Biden. Das ist vor dem Hintergrund Ihrer sonst so informativen Sendungen, z.B. über Milei, umso erstaunlicher.
    Mit freundlichen Grüßen
    Michael Freitag

    Antworten
  11. foxxly
    foxxly sagte:

    … es ist letztlich für uns deutsche völlig egal, welcher kandidat die wahlen gewinnen wird (unseren mainstream offensichtlich nicht).
    mit “amerikan first” vom trump, hat biden genauso weiter gemacht. letzteren haben wir die sanktionen gegen russland mit der hauptwirkung gegen deutschland und europa, zu verdanken.
    haben dies die mainstream-leute nicht begriffen?

    das wachstum kann usa nur noch auf der weise halten, wenn sie ihre vasallen kaputt machen.

    genau das läuft aktuell so! und unsere politiker freuen sich noch dazu, deutschland in den boden zu rammen.

    in den usa gibt es keine gespaltene nation, was ihre aussenpolitik angeht, weil eh das kapital regiert!

    Antworten
    • weico
      weico sagte:

      @foxxly

      “letzteren haben wir die sanktionen gegen russland mit der hauptwirkung gegen deutschland und europa, zu verdanken.
      haben dies die mainstream-leute nicht begriffen?”

      Geopolitisch ist das Vasallenland Deutschland ehalt ein höriger US-Satellit und damit ein völlig unmündiges US-Anhängsel !

      Ander nennen Deutschland …völlig zutreffend ein…. Kollateralschaden in Amerikas neuem kalten Krieg :

      https://www.berliner-zeitung.de/politik-gesellschaft/geopolitik/deutschland-als-kollateralschaden-in-amerikas-neuem-kalten-krieg-li.2200163

      Antworten
    • Richard Ott
      Richard Ott sagte:

      @zimbodeldo

      “Na mal sehen vielleicht können wir eine Allianz mit dem IS gegen Russland eingehen. ”

      Eine Allianz mit einer Terrororganisation? Hat sich Ihre Psychose über Ostern noch weiter verschlimmert?

      So eine ähnliche Idee hatten die USA schon einmal. Ging am Ende gar nicht gut aus – außer natürlich für die US-Rüstungsindustrie, die damit jahrzehntelang ihre Auftragsbücher füllen konnte…

      “Anti-Soviet warrior puts his army on the road to peace: The Saudi businessman who recruited mujahedin now uses them for large-scale building projects in Sudan. Robert Fisk met him in Almatig”
      The Independent, Monday 06 December 1993
      https://i.insider.com/52a1c37869bedd476f5aaefd?width=1200format=jpeg&auto=webp

      Antworten
    • Richard Ott
      Richard Ott sagte:

      @zimbodeldo

      Um es als Scherz abzutun, haben die USA es schon zu oft genau so praktiziert – allerdings ohne formale Allianz mit den Terroristen, die extrem schlechte PR brächte. Und Ihnen traue ich sowieso alles zu.

      Erinnern Sie sich eigentlich noch, wie das damals in Syrien lief?

      Arms Airlift to Syria Rebels Expands, With Aid From C.I.A.
      New York Times, 24. März 2013
      https://archive.is/RQHyy (archivierter Artikel weil Paywall)

      Antworten
  12. Lothar
    Lothar sagte:

    Ich sehe Trump in ernsthafter Gefahr. Es wurden schon einige US-Präsidenten ermordet und auf noch mehr Us-Präsidenten wurden Anschläge verübt. Ich hoffe, dass Trump Präsident wird und den Ukrainekrieg beendet.

    Antworten
    • dobeldo
      dobeldo sagte:

      Ich hoffe ja auch das die Amis die Russen endlich wieder zurück in die Schranken weisen. Untergehende Großmächte wie den Nachfolger der Sowjetunion sind gefährlich für uns alle. Gut das wir Amerika haben die uns schützen anstatt uns mit Atombomben zu bedrohen.

      Antworten
      • foxxly
        foxxly sagte:

        ……. wer hat weltweit die meisten kriege geführt, und dabei vasallen erzeugt?
        wer hat weltweit mit dem dollar die welt ausgebeutet?
        wer beherrscht das geldsystem zu seinen nutzen?
        wer hat bereits die erstem a-waffen gegen menschen eingesetzt?

      • dobeldo
        dobeldo sagte:

        Dumme Argumentation. Was nützt dir es wenn du mit einer Waffe bedroht wirst, dass es jemand anderen gibt der in seinem Leben mehr Leute mit der Waffe bedroht hat?

        Außerdem wie hast du die Anzahl an Kriegen gezählt? Zählen da die europäischen Kleinstaaten mit für die heutigen Länder oder erst sobald die Namen übereinstimmen? Hast du auch militärische Spezialoperationen in der Rangliste gezählt?

      • Alexander
        Alexander sagte:

        @foxxly

        Zitat
        Zu diesem Zweck haben die USA allein im letzten Amtsjahr des US-Präsidenten Obama 26’171 Bomben auf 7 Staaten abgeworfen, nämlich auf Irak, Syrien, Afghanistan,
        Pakistan, Jemen, Somalia und Libyen. Das sind 3’027 Bomben und ein Land mehr als noch im Jahr 2015. Die meisten Bomben (24’287) trafen Irak und Syrien. Nimmt man die Anti-IS Koalition des Westens hinzu, waren es allein in diesen beiden Ländern 30’743. Diese Zahlen des Pentagon veröffentlichte der regierungsnahe Council on Foreign Relations.
        Zitat Ende.

        Wie es weiter geht in einer Welt ohne Freunde,
        we shall see.
        https://www.youtube.com/watch?v=N0id3WfiJrc

      • dobeldo
        dobeldo sagte:

        @Alexander:
        Es sind halt ganz andere Tatiken möglich mit einer starken Wirtschaft im Rücken. Da muss man nicht auf die Fleischwellen setzen um einzelne MG Stellungen einzunehmen. Russlands Armeeführung und Regierung ist halt Anhänger der verantwortungslosen Schule für die eigene Bevölkerung.

      • foxxly
        foxxly sagte:

        die politik des hegemons hat die vasallen wirtschaftlich und millitärisch geschwächt und stehen fast blank da.
        wenn es “zum schwur kommt” lässt und der große bruder fallen, wie nutzlose gang-mitglieder.
        die usa ist auf dem absteigenden ast angekommen; … das macht ihn für die welt gefährlicher als russland und china zusammen. die usa wird mit hoher wahrscheinlichkeit, alles was er nicht haben kann, eine verbrannte erde hinterlassen.

        deutlich wird dies, wenn die brics-vereinung in wenigen jahren des “sack” zumachen!
        das vertrauen in die usa wird tief sinken zugleich mit dem dollar.

        russland und china werden waisenkinder sein, was die agressivität und gefährlichkeit für den weltfrieden anbelangt.
        wie naiv und hirngewaschen ist europa, dies nicht zu verstehen, oder wenigstens zu ahnen?

      • dobeldo
        dobeldo sagte:

        “weil die Oekonomie der Nato so abverreckt ist wie die Deutsche”

        Stellst du dich gerade dumm? Die NATO hat eine 15fach größere Wirtschaftsmacht als Russland. Wenn es den politischen Willen gebe, dann ist klar wer in der Ukraine gewinnt. Es scheitert aber am Willen und nicht an der “verreckten” Ökonomie.

        “russland und china werden waisenkinder sein, was die agressivität und gefährlichkeit für den weltfrieden anbelangt.”

        Hast du auch noch die Lottozahlen von nächster Woche für mich oder eine weitere Fantasiegeschichte? Friedensnation Russland xD xD xD. Selten so einen Schwachsinn gelesen.

        “deutlich wird dies, wenn die brics-vereinung in wenigen jahren des “sack” zumachen!”

        Sicherlich werden sich Brasilien, Südafrika und Indien für eine Renminbi Weltwährung einsetzen. Wahrscheinlich übernehmen die diesen auch gleich und nennen es bricsuro. Eigentlich warten die alle nur auf Xi um sich endlich unterwerfen zu können. xD

      • weico
        weico sagte:

        “Es scheitert aber am Willen und nicht an der “verreckten” Ökonomie.”

        WARUM scheitert es denn nun so plötzlich am WILLEN aka Willensschwäche…von der ach so glorreichen NATO-Osterweiterungstruppe…, ?! ;-)

      • Alexander
        Alexander sagte:

        @bellt noch

        Geldsysteme / Wirtschaftsleistungen vergleicht man nicht nominal, sondern qualitativ.
        Nominal ist Russland schwächer als die Weimarer Republik oder Rhodesien, natürlich um ein vielfaches winziger als Merica.

        Warum der dumme Russe dann das stärkste Militärbündnis der westlichen Geschichte ausbluten lässt, an einem hole wie Baderistan versteht nur, wer sein Hirn zum Denken gebraucht und nicht zur Spike Produktion gegen ein Virus, das gemäß RKI kaum gefährlich ist.

        Weil Ihnen das als Quellangabe nicht genügt, versteht sich, dieser Hinweis auf die US Offiziersschmiede Westpoint.

        Zitat
        Speaking to West Point cadets and faculty,
        Dr. Phillip Karber describes what he has learned aboutthe Russian way of war from thirty trips he has made to Ukraine, including six months on the front lines of the war in the country’s east. (2018)
        – Russia has the most advanced and dense, data-linked air defense on earthenware
        – In a war against Russia, U.S. army cannot expect much air assistance for at least the first several weeks. Even stealth aircra. will not be of much use for various reasons he explains..
        – Russian EW (electronic warfare) is much more advanced and more ‘combatized’ than in the U.S.RF utlizes it in combat squads whereas U.S. barely has any and only at the divisional level
        – Russian EW shuts down all communications in huge areas along the front, no cellphones,
        military radios etc. They break GPS links with drones, making them useless and can even fry the fuses on artillery shells midflight.
        – U.S. army produces 10x the frequency emissions of a Ukrainian brigade, which would make it extremely visible to all sorts of Russian EW, drones, advanced weapons
        – Russia has far more artillery than U.S. and far greater variety of munition types
        https://www.youtube.com/watch?v=_CMby_WPjk4&t=1578s

      • dobeldo
        dobeldo sagte:

        Russland lässt die NATO ausbluten xD

        In wepchem Computerspiel ist das passiert? Der West hat überhaupt nicht angefangen richtig zu produzieren. Das war übrigens auch meine Ursprungsaussage auf die du gar nicht eingegangen bist. Produktionspotential ist deutlich höher wenn man wöllte.

        Lass doch mal die Produktionsexperten mal eine richtige Massenproduktionsfabrik aufbauen. Dann greift der Ivan entweder zur Atombombe oder muss abziehen.

      • weico
        weico sagte:

        “Produktionspotential ist deutlich höher wenn man wöllte.”

        Warum “wöllte” man dann nicht…?! Es geht ja schliesslich um das “freie” und “vereinte” Europa… ;-)

      • Alexander
        Alexander sagte:

        @bellt noch

        2020 habe ich noch russischen Qualitätsstahl verarbeitet, weil der Westen nichts mehr produziert als Bleche für die Autoindustrie, die übrige Schwerindustrie längst abgebaut wurde. Ohne die Werkstoffbescheinigungen wäre es auch mir gar nicht aufgefallen.

        Die Schwerindustrie wurde spätestens mit grünem Umweltschutz vertrieben, die letzte Kokerei geschlossen weil im Inland kein Bedarf mehr besteht.

        Die Panzerproduktion von KraussMaffei Wegmann hat Museumsdorfcharakter, wie Produktionsstätten für Artilleriemunition nach der letzten BW Bestellung vor 20 Jahren geschlossen wurde – seinerseit 6000 Schuss.

        Neue Lieferzeiten für Nato Bestellungen erst Ende 2025, weil in 02/24 erst Spatenstiche für neue Werke getan wurden
        https://www.rheinmetall.com/de/media/news-watch/news/2024/03/2024-03-13-auftrag-artilleriemunition-fuer-spanisches-heer

        Zu spät kann auch der Grund für Niederlage sein,
        Ukie hat die Kriegsbestände der Nato aufgebraucht und Israel verfeuert gerade die US Monatsproduktion gegen Zivilisten, weil Putin weniger gefährlich scheint als Frauen und Kinder?

      • dobeldo
        dobeldo sagte:

        “gegen ein Virus, das gemäß RKI kaum gefährlich ist. ”

        Die sind doch bestimmt auch vom WEF ferngesteuert /s

      • Alexander
        Alexander sagte:

        @bellt noch

        Nur Papa Schlumpf weis, wer dem rki politische Weisungen gab… wissenschaftsphob

        Die anderen 50% russischen Schrotts toeten nicht only Ukie daddy’s sondern auch Nato Fuehrungspersonal… Offiziere weils davon scheint zuviel gibt.

      • dobeldo
        dobeldo sagte:

        In welchem russischen Waffensystem werden den baikal arm Prozessoren eingesetzt?

      • Alexander
        Alexander sagte:

        Think simple

        Youtube striked Putin und der Krieg isch over, janz ohne chio Chips….

        Laeuft aber nicht

      • dobeldo
        dobeldo sagte:

        Also kurzum, du hast mal wieder keine Ahnung um was es für Technik geht und wolltest einfach mal etwas sagen.

  13. Peter Jansen
    Peter Jansen sagte:

    Ich denke es gibt genug Grund Trump nicht zu wählen – da ist es ein Armutszeugnis einen Professor von Notre Dame zu interviewen der gegen ihn sprechen muss. Notre Dame ist eines der Universitäten mit einem schlechten Rang bezueglich Politischer Redefreiheit.
    https://rankings.thefire.org/rank

    Konsum und Inflations index …. der Wahrenkorb wurde geändert um inflation zu kaschieren … die reale inflation ist hoeher in den USA als angegeben wird … die Bevölkerung Spürt dies.

    Antworten
    • dobeldo
      dobeldo sagte:

      Anhänger Cancel Culture?

      Warum ist einfach keiner mehr in der Lage ein Interview anzuhören und dieses inhaltlich selbst zu bewerten? Ob einen der interviewed nun passt oder nicht, dann höre es halt nicht an.

      Antworten
    • weico
      weico sagte:

      @Peter Jansen

      “..da ist es ein Armutszeugnis einen Professor von Notre Dame zu interviewen der gegen ihn sprechen muss.”

      Bachmann wird halt von den Medien bzw.blogs gerne eingeladen,weil er ein “Experte” (sic!) für praktisch “Alles” ist ! Etwa so wie eine Ulrike Herrmann ;-)

      Der Transatlantik-Anhänger Bachmann hat sich ja schon als Corona-Berater völlig lächerlich gemacht, aber dies nur am Rande….! Die Coronageschichte wird ja bald “aufgearbeitet”…

      Antworten
      • dobeldo
        dobeldo sagte:

        “Bachmann wird halt von den Medien bzw.blogs gerne eingeladen,weil er ein “Experte” (sic!) für praktisch “Alles” ist !”

        Das wird es nicht sein. Sonst würdest du mit Richard in jeder Talkshow sitzen und mit Twitterposts, der Berliner Zeitung und euren Gefühlen uns allen die Welt erklären.

      • weico
        weico sagte:

        “Das wird es nicht sein.”

        Bachmann bezeichnet sich ja SELBER als Rampensau..und wer in auf Twitter liest,kann seine penetrante Art und sein Dauerkommentar auf ALLES nur bestätigen.

        https://archive.md/OYXes

    • komol
      komol sagte:

      Das ist ein schleichender Niveauverfall. Und gerade bei solchen enorm wichtigen gesellschaftspol. Fragen (und bitte wieder einmal genannt bedenken: Wirtschaft ist nur ein Teilsystem der Gesellschaft), wo es tausende hochqualifizierte Beobachter gäbe, die interviewt werden könnten, Politikw., Soziologen, Historiker etc. Aber, und das ist die Aussage aus dem Präsentierten: Man sieht hierin eben einen Teil der umfassenden Entwicklung selbst! Und da muss man sagen: passt bzw. läuft!

      Antworten
      • weico
        weico sagte:

        @komol

        “Man sieht hierin eben einen Teil der umfassenden Entwicklung selbst! Und da muss man sagen: passt bzw. läuft!”

        Dank Internet sieht JEDER ,zum Glück, wie es “passt und läuft” . ;-)

        Die Ukraine-Milliardenzahlungen und riesige Migrantenflut…neben dem gigantischen Drogenproblem (Zombie-Droge Fentanyl usw.) werden ein wichtiges US-Wahlkampfthema werden.

        Das Internet ist jetzt schon voll von Bildern/Videos usw. von ausschweifenden Ukraineparties, zerstörtem Kriegsgerät ,südlichen Einwanderungsmassen und den Philadelphia-Zombies.
        Dank den Infos kann jeder US-Steuerzahler sehen, wohin das eigene Geld verschwindet..und wem es zugute kommt ;-)

        Hat der “Transatlantik-Rudi” übrigens “vergessen” zu erwähnen …;-)

        Dank Internet wird man ,mit vielen Quellenhinweisen, auch gut aufgeklärt …wie es zum Ukraine-Konflikt gekommen ist bzw. wer ein völlig nachvollziehbares geopolitische Interesse am Konflikt daran hat.

        Schöner Artikel in den “Nachdenkseiten”

        Titel: “Transatlantizismus im Amoklauf”

        https://www.nachdenkseiten.de/?p=113043

        Nebenbei:
        Gestern wären eigentlich Wahlen in der Ukraine gewesen. Aber der “Clown” und seine Helfer machen ja lieber Party und lügen die Leute mit niedrigen Verlustzahlen an… als die Bevölkerung über die Zukunft abstimmen zu lassen.

        Selenskyj redet von 31000 Gefallenen in 2 Jahren !

        Die ganz Dummen und Naiven lassen sich von den Wertemedien völlig verarschen ….und spenden sogar noch Geld in die Ukraine…! ;-)

      • dobeldo
        dobeldo sagte:

        Ich habe gleich noch einmal etwas gespendet weil mir bei deinem Dreck wieder schlechtgeworden ist.

        Dank Internet weiß man auch das im Donbass zufällig gigantische Rohstoffe liegen. Fragt sich nur wessen dreckige Griffel sich seit Jahren danach ausstrecken und ob Putin selbst daraufgekommen ist bevor er schwachsinnig geworden ist oder erst danach?

      • Dr. Lucie Fischer
        Dr. Lucie Fischer sagte:

        @weico 14: 09
        Mehr als 100 000 Drogentote in den USA -am Anfang der meisten Schicksale stehen oft Ärzte, die Schmerzmittel verordnen bei psychischen Problemen/ Depressionen, Existenz- Ängsten.
        Die Heilungschancen der Abhängigen sind aussichtslos, besonders synthetische Drogen führen in kürzester Zeit zu irreversibelen hirnorganischen Schäden:
        https://www.youtube.com/watch?v=yFocupEOTH0
        Lauterbach kennt die Problematik genau! Er wird und muss für die Folgen seiner Gesetze zur Verantwortung gezogen werden!
        Buch-Empfehlung:
        Patrick Radden Keefe: Empire of Pain. NY 2021, 560 S. 14 €

      • weico
        weico sagte:

        “Ich habe gleich noch einmal etwas gespendet weil mir bei deinem Dreck wieder schlechtgeworden ist.”

        Ist Uns schon klar..

        ..darum hab ich ja extra geschrieben… die ganz Dummen und Naiven… ;-)

  14. Dr. Lucie Fischer
    Dr. Lucie Fischer sagte:

    Ein ” merk-würdiger” Podcast, befremdliche Passagen:
    Klinisch ist mehr als offensichtlich, dass der greise Präsident Biden nicht nur ” alt” ist:
    er zeigt alle Anzeichen von Demenz mit ” seniler Regression”:
    https://www.youtube.com/watch?v=-xeIQ4sijF8
    ( Eine Schande, dass niemand der Umstehenden / einschliesslich Mutter / das sichtbar- angewiderte, verängstigte Kind schützt! )
    Ein dementer, oft desorientierter Präsident bedeutet täglich Zumutung für Wähler, die ihrer eigenen Wahrnehmung vertrauen- die Frage kommt automatisch auf:
    WER bestimmt hinter den Kulissen der Macht US-Politik?
    Fauci-files entsprechen in ihrer hinterhältigen Verlogenheit den ( noch ) geschwärzten ” RKI”-Dokumenten.
    Dass Wähler nach ” Virenalarm”, Test-Terror mit Impfpflichten , Isolation, Existenzbedrohung misstrauisch werden- dazu braucht es keine ” Umfrage-Studien”, besonders nicht von stromlinienförmigen Ökonomen, deren Statements ober-banal bleiben .
    Der Film ” Short cuts” von Altmann fängt Stimmungen einer von Drogen-und Kriminalitätsproblemen überflutete US-Gesellschaft besser ein!
    Und wer gibt überhaupt was auf Worthülsen/ Anmerkungen / von Notenbankern?
    A. Greenspan 1987, dankenswert ehrlich:
    „Seit ich Notenbanker geworden bin, habe ich gelernt, in großer Zusammenhanglosigkeit zu murmeln. Wenn ich Ihnen über Gebühr klar erscheine, müssen Sie falsch verstanden haben, was ich gesagt habe.“
    — Alan Greenspan
    1987 vor dem US-Kongreß, The San Francisco Chronicle, 9. Juni 1995, zitiert nach wordspy.com http://www.wordspy.com/WAW/Greenspan-Alan.asp
    Original engl.: “Since I’ve become a central banker, I’ve learned to mumble with great incoherence. If I seem unduly clear to you, you must have misunderstood what I said.”

    Antworten
  15. Beobachter
    Beobachter sagte:

    ” …auf aus deren Sicht sozial ausgewogenere politische Konzepte zu bauen”

    Welche sind das denn? Mehr Bürgergeld?

    Antworten
  16. Rapheth
    Rapheth sagte:

    Angenommen Zuwanderung fände real in der EU und auch in einigen US Bundesstaaten fast ausschließlich in die unteren Gehaltsklassen statt, wäre es nicht etwas taktlos, den Zugehörigen bildungsferner Schichten zu raten, doch einfach mehr Hochschulabschlüsse zu machen oder sich in Treue ergeben mit einem Leben in Armut abzufinden, anstatt auf aus deren Sicht sozial ausgewogenere politische Konzepte zu bauen?

    Antworten

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