Kommentare (49) HINWEIS: DIE KOMMENTARE MEINER LESERINNEN UND LESER WIDERSPIEGELN NICHT ZWANGSLÄUFIG DIE MEINUNG VON BTO.
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    Michael Stöcker sagte:

    „Interview mit Finanzcoach Claus Roppel“

    Finanzcoach ist die sehr euphemistische Umschreibung für Strukki. Mit Ihnen als Interviewpartner hat Roppel nolens volens die Seriosität erlangt, nach der alle Strukkis streben, damit sie noch einfacher neue Strukkis anwerben können: https://www.wiwo.de/unternehmen/umstrittene-methoden-die-ovb-masche/5618364.html

    Leider zieht der Herr Bezirksdirektor vom Strukki-Original (aka OVB) das Niveau hier am Blog ganz weit nach unten.

    LG Michael Stöcker

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      Richard Ott sagte:

      @Herr Stöcker

      “Finanzcoach ist die sehr euphemistische Umschreibung für Strukki. Mit Ihnen als Interviewpartner hat Roppel nolens volens die Seriosität erlangt, nach der alle Strukkis streben”

      Wer oder was ist “Strukki”? Ist das Ihr Spitzname für Roppel oder eine Gattungsbezeichnung?

      Kennen Sie sich persönlich? Hat der Ihnen vor Jahren mal Wirecard-Aktien oder so empfohlen und jetzt sind Sie schlecht auf ihn zu sprechen?

      “Leider zieht der Herr Bezirksdirektor vom Strukki-Original (aka OVB) das Niveau hier am Blog ganz weit nach unten.”

      Immer lustig wenn ausgerechnet in Ihren Kommentaren fehlendes Niveau hier bemängelt wird. Aber ein freier Diskurs muss selbst das aushalten können.

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        troodon sagte:

        @Richard Ott
        Strukturvertriebe und deren Vorgehensweise sind Ihnen nicht bekannt ? Ich bin verwundert…

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        Richard Ott sagte:

        @troodon

        Sie meinen diese Finanzberater auf Provisionsbasis, die fast so aufdringlich sind wie Herr Stöcker? ;)

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        troodon sagte:

        @Richard Ott
        Es geht nicht (nur) um das Thema Provision.
        “Oben” verdient an den “unten” immer mit. “unten” hat häufig keine Ahnung und muss verkaufen, was befohlen wird, um über die Runden zu kommen. Am besten im Bekanntenkreis. Beratung, die auch anderswo nicht zwangsläufig gut sein muss, gibt es da nicht. Dagegen ist der Vertrieb mit Provision einer Bank oder eines unabhängigen Finanzberaters ein Wohlfahrtsverein.
        So viel hätte Maschi in drei Leben gar nicht alleine verkaufen können, um so viel zu verdienen. Bezieht sich auf die Zeit VOR seinem Meisterstück (Chapeau dafür !), dem Verkauf von AWD an Suisse Life für 1,2 Mrd €. Meisterwerk für ihn und ein Zeichen für komplette Verdummung der Suisse Life Vorstände.

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        Richard Ott sagte:

        @troodon

        “Dagegen ist der Vertrieb mit Provision einer Bank oder eines unabhängigen Finanzberaters ein Wohlfahrtsverein.”

        Und deshalb ist es eine schlechte Idee, mit so einem “Strukki” auch nur öffentlich sprechen, während beispielsweise bei Banken angestellte “Finanzberater” oder Sellside-Analysten viel seriöser sind?

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        Frank Präuner sagte:

        WIe kommt man eigentlich darauf, daß wenn jemand in der Finanzbranche arbeitet, schon ein Strukki sein muss? Es gibt ja auch noch Honorarberater, Vermögensverwalter, Anlageberater, Finanzcoach etc. Mit dem Begriff Strukki wäre ich erstmal vorsichtig und soltte bewiesen werden. Ich glaube hier werden allmein Vorteile gegen die Finanzbranche gepflegt. Ja die Finanzbranche hat ihren Anteil an der Finanzkrise, aber SIe ist mit Sicherheit nicht für alles, was schlecht läuft vernatwortlich

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        Michael Stöcker sagte:

        Roppel nutzt sehr geschickt die neuen Medien, um neue LEOs zu ködern: https://www.youtube.com/channel/UCNhu9O6tvBzIqGT29VOOs2Q . Und was finden Sie dort an jeder Stelle?

        „Jetzt eintragen zum kostenlosen Erstgespräch“.

        „Bewirb dich jetzt auf ein kostenloses Erstgespräch“

        Und jetzt noch einmal in aller Ruhe lesen, was ich ganz oben geschrieben habe. Ich vermute mal, dass dieser Nebeneffekt so gar nicht in der Absicht von Stelter, Otte, Krall & Co. lag.

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        Michael Stöcker sagte:

        Die DVAG setzt übrigens noch weiter oben an. Im Aufsichtsrat finden/fanden sich so illustre Namen wie Horst Teltschik, Petra Roth, Hermann Otto Solms, Theo Waigel oder gar ein Helmut Kohl.

        Dass bei Banken und Sparkassen ebenfalls Verkäufer sitzen und keine Berater, dass sollte sich mittlerweile herumgesprochen haben. Aber die Penetranz und Subversivität der Rekrutierungsmethoden ist bei den Strukkis unübertroffen.

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        Richard Ott sagte:

        @Herr Stöcker

        “Dass bei Banken und Sparkassen ebenfalls Verkäufer sitzen und keine Berater, dass sollte sich mittlerweile herumgesprochen haben.”

        Eben. Genau das ist mein Punkt. Wieso sind die Strukkis so viel böser als der Rest der Finanzverkäufer?

        Einige Ihrer persönlichen Linkspamming-Lieblinge wie zum Beispiel diese junge burschikose Lyn Alden leben auch davon, dass sie kostenpflichtige “Premium Newsletter” oder ähnliches anbieten. Aber das ist natürlich etwas gaanz anderes als “Roppel nutzt sehr geschickt die neuen Medien, um neue LEOs zu ködern”, nicht wahr? ;)

        “die Penetranz und Subversivität der Rekrutierungsmethoden ist bei den Strukkis unübertroffen.”

        Seit ich Sie kenne, bezweifle ich das.

      • Avatar
        Frank Präuner sagte:

        Der Punkt geht erstmal an Sie Herr Stöcker,
        obwohl ich immer noch der Meinung bin, daß ich nicht weiß wie Herr Roppel sein Geschäft betreibt. Aber wahrscheinlich bin ich da zu naiv bzw. unterstelle den Menschen ertsmal keine schlechten Absichten

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        Michael Stöcker sagte:

        @ R. Ott

        „Eben. Genau das ist mein Punkt.“

        Ihrer vielleicht, meiner definitiv nicht. Wie ich bereits schrieb: „Und jetzt noch einmal in aller Ruhe lesen, was ich ganz oben geschrieben habe.“

        Der Unterschied sollte so schwer nicht zu verstehen sein. Falls doch, einfach noch mal nachfragen; aber bitte auf der Sachebene und nicht wieder mit folkloristischen Beiwerk wie „burschikos, „Linkspamming-Lieblinge“ und ähnlichem Gedöns. Sollten Sie nachfragen, aber von mir keine Antwort erhalten, dann gibt es dafür objektive Gründe.

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        Richard Ott sagte:

        @Herr Stöcker

        “nicht wieder mit folkloristischen Beiwerk wie ‘burschiko’, ‘Linkspamming-Lieblinge’ und ähnlichem Gedöns”

        Ach, Herr Stöcker, wir schreiben so viel miteinander, und sprechen doch nicht einmal die gleiche Sprache. 💔

        “Sollten Sie nachfragen, aber von mir keine Antwort erhalten, dann gibt es dafür objektive Gründe.”

        Wenn Ihnen nichts Substanzielles als Antwort einfällt und ihre Spamming-Liste gerade leer ist – gilt das dann auch schon für Sie als “objektiver Grund”?

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        troodon sagte:

        @Richard Ott
        “Und deshalb ist es eine schlechte Idee, mit so einem „Strukki“ auch nur öffentlich sprechen, während beispielsweise bei Banken angestellte „Finanzberater“ oder Sellside-Analysten viel seriöser sind?”
        Machen Sie sich bitte ernsthaft ein Bild von Strukturvertrieben und deren MA.
        Wenn Sie dann keinen Unterschied erkennen…

        @Frank Präuner
        Gegen einen seriösen Vermögensverwalter, wie Sie es sind, und auch vernünftige Finanzberater, die entweder gegen Gebühr oder Provision tätig werden, haben weder Hr.Stöcker noch besonders ich etwas.

        Aber Strukturvertriebe wie es AWD und HMI waren und OVB sind, sollte man schon extrem kritisch betrachten. Im Durchschnitt ist dort die zu verteilende Rendite extrem stark zu Ungunsten der Anleger und zu Gunsten des Vertriebs verteilt.

        “Aber wahrscheinlich bin ich da zu naiv bzw. unterstelle den Menschen ertsmal keine schlechten Absichten”

        Selbstverständlich haben nur ganz wenige Strukkis per se schlechte Absichten im Sinne von absichtlicher Falschberatung oder gar Betrug/Schädigung des Kunden. Aber es werden eben sehr häufig überteuerte Produkte verkauft, um das eigene Einkommen sichern zu können. Und diese Produkte wurden den Vermittlern selbst dann häufig in kurzer Zeit verkäuferisch aufbereitet, so dass diese häufig gar nicht erkennen, was sie da letztlich an Produktkosten zum Nachteil der Anleger verkaufen. Den Chef freut es, denn er verdient direkt mit…

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        Michael Stöcker sagte:

        @ Frank Präuner

        Auch ich weiß nicht, wie Herr Roppel seine Geschäfte betreibt. Selbstverständlich gibt es auf der nach unten offenen Drücker-Skala ein großes Spektrum. Aber selbst wenn Herr Roppel sich im oberen Spektrum bewegt, so ist er dennoch geprägt durch die Kultur dieser Strukturvertriebe; und die hat quasireligiöse Züge mit täglicher Hirnwäsche. Und wer lange genug das Ave Maria betet, der glaubt auch irgendwann an das Gute der Kreuzzüge.

        Noch als Ergänzung zu trodoon:

        Dass es bei den Strukkis nicht primär um Beratung geht, sondern um den aggressiven Verkauf, können Sie daran erkennen, dass sie besonders gerne junge und fachfremde Menschen ohne jede ökonomische Vorbildung für ihre Zwecke rekrutieren. Die sind nämlich besonders gut formbar und stellen keine dummen Fragen. Und falls später doch einmal Zweifel aufkommen sollten, dann hilft ja immer noch die kognitive Dissonanz. Vielen fehlt aber einfach der Intellekt, um zu verstehen, was sie da eigentlich machen. So zumindest meine Erfahrungen mit dieser Branche.

        LG Michael Stöcker

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        troodon sagte:

        @Michael Stöcker
        “dass sie besonders gerne junge und fachfremde Menschen ohne jede ökonomische Vorbildung für ihre Zwecke rekrutieren. Die sind nämlich besonders gut formbar und stellen keine dummen Fragen. ”
        Jep, die sehen nur die Rolex, die Autos etc. der Bosse und wollen das natürlich auch möglichst schnell erreichen.
        Auch falls die Autos nur geleast, die Hütten gemietet sind, erzeugen sie trotzdem die gewünschte Wirkung. “Auch haben wollen…” Die Gier ist geweckt und der Sabber läuft.

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        Dietmar Tischer sagte:

        Komische Diskussion.

        Ich sage nur:

        Angebot und Nachfrage.

        Das betrifft alle – die Mitarbeiter in der Finanzbranche („Anlageberater“, „Versicherungsberater“, „Vermögensberater“ etc.), die angebotenen und nachgefragten Produkte sowie natürlich die Anleger.

        JEDER will möglichst hohe Profite und Gewinne einfahren.

        Das ist SYSTEMKONFORM.

        Es ist zwar unmoralisch, die Dummheit von anderen zum eigenen Vorteil auszunutzen, aber es ist weitgehend LEGAL.

        Also braucht darüber nicht gejammert zu werden.

        Es ist aber natürlich auch so:

        Es gibt Dumme und weniger Dumme.

        Wer zu den weniger Dummen gehören will, muss sich anstrengen, etwas lernen und sich informieren, um sich – zuerst einmal – davor zu SCHÜTZEN, als Dummer ausgenommen zu werden.

        Die weniger Dummen haben keine Verpflichtung, den Dummen das beizubringen.

        Diese merken, dass sie die Dummen sind oder merken es nicht.

        Aber das ist altbackener Kapitalismus.

        Wir sind in einem anderen Modus:

        Man muss immer wieder VERBIETEN und das solange, bis es keine Ungerechtigkeit mehr gibt.

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        Richard Ott sagte:

        @troodon

        Ja, ja, ja, alles ganz schrecklich bei den Strukturvertrieben.

        Statt mir das zum dritten Mal erklären zu wollen, interessiert mich viel mehr Ihre Antwort auf diese Frage, um die Sie in wohlfeiler Empörung herumtänzeln:

        “Ist es schon eine schlechte Idee, mit so einem ‘Strukki’ auch nur öffentlich sprechen, während beispielsweise bei Banken angestellte „Finanzberater“ oder Sellside-Analysten viel seriöser sind?”

        @ Herr Stöcker

        “Aber selbst wenn Herr Roppel sich im oberen Spektrum bewegt, so ist er dennoch geprägt durch die Kultur dieser Strukturvertriebe; und die hat quasireligiöse Züge mit täglicher Hirnwäsche. Und wer lange genug das Ave Maria betet, der glaubt auch irgendwann an das Gute der Kreuzzüge.”

        Wirklich schlimm! “Quasireligiöse Züge mit täglicher Gehirnwäsche”, das ist ja wie in der SPD oder bei “Fridays for Future”.

        Mit denen reden wir aber trotzdem und kritisieren dann gegebenenfalls, *WAS* sie sagen und nicht *DASS* überhaupt mit ihnen gesprochen wird.

        Kapieren Sie den Unterschied?

        @Herr Tischer

        Das ist die DDR-isierung der Debattenkultur. Du darfst gar nicht mit der bösen Person X reden, egal was Du sagst oder was die andere Person sagt -über Inhalte wird ja gar nicht mehr gesprochen- denn die ist “Faschist”, oder “NATO-Imperialist”, oder gehört zum “Klassenfeind”, oder was auch immer.

        Das wird noch viel schlimmer werden.

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        troodon sagte:

        @Dietmar Tischer
        Es geht mir nicht um das Verbieten.
        Es geht darum, dass das drin sein sollte, was draufsteht.
        Gilt auch in anderen Bereichen. Gammelfleisch muss auch nicht zwangsläufig krank machen. Trotzdem gibt es gute Gründe, dass kein Schindluder damit getrieben wird.
        Klar kann man sagen, dass das Ausnutzen von Dummheit anderer kein Problem ist. Selbst Schuld, Pech gehabt. Eigenverantwortung…
        Nur geht es hier eben nicht um eine überteuerte Waschmaschine, die einmalig gekauft wird.

        Es gibt gute Gründe, warum stärkere Pflichten bzgl. Risikoaufklärung bei Finanzprodukten eingeführt wurden.
        Dass es dabei aufgrund deutscher Gründlichkeit mal wieder zu Übertreibungen kam, ist ein anderer Punkt.
        Aber es ist auch kein Wunder, dass es AWD und HMI heute nicht mehr gibt. Und das ist definitiv kein Schaden für Anleger, die ein Beratung wünschen.

        @Richard Ott
        “Das ist die DDR-isierung der Debattenkultur.”
        So ein Unsinn, es geht doch in dem Video nicht wirklich um ein Streitgespräch zwischen Roppel und Dr.Stelter.

        “„Ist es schon eine schlechte Idee, mit so einem ‚Strukki‘ auch nur öffentlich sprechen, während beispielsweise bei Banken angestellte „Finanzberater“ oder Sellside-Analysten viel seriöser sind?“
        Es ist kostenfreie Werbung und Herr Dr.Stelter kann sich selbstverständlich aussuchen, wem er die zukommen lassen möchte.
        Und wir dürfen uns dann dazu äußern oder es bleiben lassen.
        Und ja, aus meiner Sicht ist der durchschnittliche angestellte Finanzberater einer Bank SERIÖSER als der durchschnittliche Strukki.
        Da dürfen Sie und alle anderen gerne ein andere Meinung zu haben und wir brauchen das nun wirklich nicht unnötig in die Länge ziehen .
        Ändert nichts daran, dass auch in Banken überteuerte Produkte verkauft werden müssen und auch der Sellside Analyst einen Auftrag hat !

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        Richard Ott sagte:

        @troodon

        “So ein Unsinn, es geht doch in dem Video nicht wirklich um ein Streitgespräch zwischen Roppel und Dr.Stelter. (…)
        Es ist kostenfreie Werbung und Herr Dr.Stelter kann sich selbstverständlich aussuchen, wem er die zukommen lassen möchte.”

        Meinen Sie das ernst?

        Sie glauben, die Diskussion im Video ist nur ein Vorwand um kostenlose Werbung für Roppel zu machen?

      • Avatar
        Michael Stöcker sagte:

        @ Dietmar Tischer

        „Die weniger Dummen haben keine Verpflichtung, den Dummen das beizubringen.“

        Völlig korrekt. Dies ist Aufgabe des Staates. Dieser Aufgabe kommt der Staat aber nicht nach! Finanzielle Allgemeinbildung müsste in ALLEN Curricula ab Klassenstufe 9/10 obligatorisch sein. Dazu müssten aber erst einmal die Lehrer umfassend ausgebildet werden. Und wie man ergänzend eine einfache und kostengünstige Sparmöglichkeit für alle Bürger jenseits der Finanzindustrie organisieren kann, das hatte ich ja bereits dargelegt; Stichwort: ECBs (Euro Citizen Bonds), die man um einen Welt-ETF (MSCI-World o. ä.) ergänzen sollte.

        Wer diese elementaren Basics GEGEN den Widerstand der Finanzindustrie im Sinne der 99 % durchsetzen kann, der muss auch nichts verbieten, weil sich dieses Problem damit auf eine zu vernachlässigende Restgröße reduziert.

      • Avatar
        troodon sagte:

        @Richard Ott
        “Sie glauben, die Diskussion im Video ist nur ein Vorwand um kostenlose Werbung für Roppel zu machen?”
        Welche echte Diskussion meinen Sie ? Herr Dr.Stelter trägt vor und Roppel gibt Stichworte…

        Keine Ahnung, was Sie heute im Kaffee hatten, dass Sie meinen ich wäre der Auffassung, das Video sei “nur ein Vorwand”.
        Aus meinen Zeilen ergibt es sich nicht. Und ich “glaube” es auch nicht.

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        Richard Ott sagte:

        @troodon

        Wenn Sie nicht glauben, es sei eine Diskussion gewesen, dann erübrigt sich natürlich die Beantwortung des Rests meiner Frage.

        Was Sie im Kaffee hatten, hätte ich auch gern.

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        Dietmar Tischer sagte:

        @ troodon

        >Es geht mir nicht um das Verbieten.>

        Ich habe „verbieten“ nicht auf Sie bezogen.

        >Es geht darum, dass das drin sein sollte, was draufsteht.>

        Ich bin grundsätzlich auch dafür in einer immer KOMPLEXEREN Welt.

        >Es gibt gute Gründe, warum stärkere Pflichten bzgl. Risikoaufklärung bei Finanzprodukten eingeführt wurden.>

        JA, denn es hängt definitiv ERHEBLICH mehr dran als an einer Waschmaschine.

        Die grundsätzlichen Probleme, die ich sehe, sind folgende:

        Wenn eine KENNZEICHNUNGS-SCHEMA vorliegen würde, analog etwa dem Energielabel von A++ (geringstes Risiko, geringste Ertragsperspektive) bis zu E – und so einfach müsste es für den „Massenkonsum“ schon sein –, dann würde hinter den Kulissen um die Definitionen gekungelt, so dass Objektivität nicht mehr zu erwarten ist.

        Zum anderen sind die Menschen dann kaum noch bereit, sich mit der FUNKTIONALITÄT der Kapitalmärkte auf dem Hintergrund wirtschaftlicher Gegebenheiten auseinanderzusetzen.

        Auch das wäre nicht wünschenswert.

        Aber unterm Strich:

        Besser als das, was heute durch die Lande zieht.

        Und auch besser, was leider heute im Trend liegt:

        Verbraucherschutz durch VERBIETEN.

        Dieser Tropfen höhlt schon zu lange das gesellschaftliche Bewusstsein …

      • Avatar
        Dietmar Tischer sagte:

        @ Michael Stöcker

        >Dies ist Aufgabe des Staates. Dieser Aufgabe kommt der Staat aber nicht nach! Finanzielle Allgemeinbildung müsste in ALLEN Curricula ab Klassenstufe 9/10 obligatorisch sein.>

        Sehe ich auch so.

        >Und wie man ergänzend eine einfache und kostengünstige Sparmöglichkeit für alle Bürger jenseits der Finanzindustrie organisieren kann, das hatte ich ja bereits dargelegt; Stichwort: ECBs (Euro Citizen Bonds)>

        für ALLE Bürger:

        Das ist der Punkt, an dem ich nicht mehr bei Ihnen bin.

        Denn das heißt dann in der PRAXIS:

        So SUBVENTIONIERT, dass KEINER widerstehen kann.

        Eurobonds, wenn schon, dann zu MARKTKONDITIONEN für den, der sie WILL.

        Euro CITIZEN Bonds:

        Nein, die dahinterstehende UMVERTEILUNG – was anderes ist da nicht raus zu lesen – lehne ich ab.

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        troodon sagte:

        @Dietmar Tischer
        “Wenn eine KENNZEICHNUNGS-SCHEMA vorliegen würde, ”
        Die gibt es bei Investmentfonds in Form des Risiko-Ertrags-Profil (SRRI) und allgemein bei Wertpapieren in Form des Gesamtrisikoindikators (SRI) seit Jahren. Statt A bis E ist es 1 bis 7…
        ” dann würde hinter den Kulissen um die Definitionen gekungelt, so dass Objektivität nicht mehr zu erwarten ist.”
        Über die Einteilung der Risikoklassen kann man definitiv diskutieren, aber es ist eben im Bereich Wertpapiere/Investmentfonds besser, als das was früher der Fall war.

        Bei den besonders hoch provisionierten geschlossenen Fonds ist dies m.W. leider noch nicht generell der Fall.

        “Zum anderen sind die Menschen dann kaum noch bereit, sich mit der FUNKTIONALITÄT der Kapitalmärkte auf dem Hintergrund wirtschaftlicher Gegebenheiten auseinanderzusetzen.”
        Das wird auch zukünftig mehrheitlich nicht der Fall sein. Das überfordert zudem fast alle und führt dazu, dass das Geld auf dem Sparbuch bleibt.

      • Avatar
        Michael Stöcker sagte:

        @ Dietmar Tischer

        „Denn das heißt dann in der PRAXIS:

        So SUBVENTIONIERT, dass KEINER widerstehen kann.“

        Ein Staffelzins von 1 bis 3 Prozent scheint mit jetzt nicht wirklich eine so hohe Subventionierung zu sein, dass KEINER widerstehen kann.

        „Nein, die dahinterstehende UMVERTEILUNG – was anderes ist da nicht raus zu lesen – lehne ich ab.“

        Und warum lehnen Sie gerade diese Form der UMVERTEILUNG ab? Oder sind Sie auch gegen Kindergeld, kostenlose Schulen etc. pp.?

        Und als Ergänzung zu trodoon: Ist die Umverteilung von unten nach oben durch unser Finanzsystem für Sie die bessere Alternative?

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        Dietmar Tischer sagte:

        @ Michael Stöcker

        Ihre Argumentation ist:

        Das, was IST – sagen wir die bestehende Umverteilung – ist NICHT akzeptabel.

        Also schlage ich eine BESSERE, eine STAATLICH zu wollende vor, die akzeptabel sein sollte, weil sie begründbar besser IST.

        Wollen sie gegen das BESSERE sein?

        Das wollen Sie doch nicht, also MÜSSEN sie für meine Umverteilung sein.

        Meine Argumentation ist:

        Das, was IST – sagen wir die bestehende Umverteilung – ist NICHT akzeptabel.

        UNABHÄNIGIG von ihrer gegenwärtigen Ausprägung, die auch ich nicht akzeptabel finde, darf eine bessere NICHT eine staatlich zu WOLLENDE sein, weil eine solche die SELBSTVERANTWORTUNG der Menschen untergräbt.

        Es MUSS zwar staatlich gewollte Umverteilung geben, damit das System stabil bleibt.

        DAÜRBER hinaus müssen Menschen in die Lage versetzt und motiviert werden, selbstverantwortlich zu agieren, weil das die BEDINGUNG dafür ist, das Menschen das ihnen verfügbare Potential REALISIEREN können.

        Der Systemstabilität und der Potenzialentwicklung wegen bin ich dafür, dass die Gesellschaft mittels Staat Menschen existenzsichernd in die Lage versetzt und BEFÄHIGT, ihr Potenzial zu erkennen und es zu nutzen.

        BEFÄHIGT und nicht BEVORMUNDET, u. a. durch Umverteilung.

        Wir argumentieren mit unterschiedlichen Prämissen.

        Daher wird keiner dem anderen zustimmen können.

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    weico sagte:

    Die Finanzkrise wird den “Boom” weiter antreiben ..bis es irgendwann “Bumm” macht.

    Herr Stelter hat ja schon die kommende Bundestagswahlen erwähnt und die jetzigen Prognosen deuten darauf ,dass ein “Super-Boom” bevorsteht .

    Am 9. Mai wird die Konferenz über die Zukunft der Europäischen Union beginnen und der “EU-Boom” zudem weiter anheizen. Macron hat sich dazu toll in Position gebracht. Das (unausgesprochene) Leitmotto der Konferenz: SCHNELLER und MEHR
    https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/eu-zukunftskonferenz-eine-grosse-buehne-fuer-macron-17181435.html

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    troodon sagte:

    Zum Thema “Schein-Boom” durch € Schwäche:
    Der € steht aktuell zum US$ höher als bei seiner bei seiner Einführung 1999. Aber ja, er steht niedriger als vor der großen Finanzkrise 2008/2009.

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    Dietmar Tischer sagte:

    >Statt übers Geldausgeben oder Besteuerung zu reden, die Politiker fragen:

    Wie können wir eigentlich die Voraussetzungen schaffen, damit wir uns in der Zukunft alles leisten können?

    Und darum geht’s.>

    Darum MÜSSTE es gehen, geht es aber NICHT.

    Denn die Frage nach den GESELLSCHAFTLICHEN Voraussetzungen ist eine, die völlig AUSSERHALB der gedanklichen Reichweite der allermeisten Menschen liegt.

    Klar, im privaten Bereich spielen Voraussetzungen eine Rolle.

    Menschen wissen z. B., dass der Erwerb einer Immobilie von Voraussetzungen abhängt, etwas der Bereitschaft einer Bank, ihn zu finanzieren.

    Bekommt man keinen Kredit, liegen die Voraussetzungen nicht vor.

    Hier geht es aber um das SCHAFFEN von Voraussetzungen:

    Wenn man sie schaffen will, muss man PRINZIPIELL zu VERZICHT bereit sein.

    Denn die Schaffung gesamtgesellschaftliche Voraussetzungen zur Wohlstandssicherung oder auch nur der Einhaltung abgegebener Versprechen ERFORDERT Investitionen.

    Investitionen sind der VERZICHT auf Konsum.

    Damit ist das Thema der Schaffung von Voraussetzungen erledigt.

    Das ist jedenfalls dann so, wenn es KEINE großen Wachstumsraten gibt.

    Gäbe es sie, wie etwa in den ersten zwei Jahrzehnten nach WK II in Westdeutschland, würde man kaum auf Konsum verzichten müssen, wenn man die Voraussetzungen für zukünftigen Wohlstand schafft.

    Heute:

    Selbst wenn ABSTRAKT begriffen würde, dass der Verzicht erforderlich ist, um die Voraussetzungen zu schaffen, würde er NICHT akzeptiert werden.

    INIDIVIDUELLER Verzicht als Bedingung für zukünftigen GESELLSCHAFTLICHEN Wohlstand, der NUR abstrakt begriffen werden kann, ist außerhalb jeder REALEN Reichweite.

    Letztlich wissen die Politiker das auch, soweit sie sich damit befassen und es verstehen.

    Wenn derartige Fragen, wie die oben geforderte auftauche sollten, wird die Antwort pfannenfertig serviert:

    Wir haben gut gewirtschaftet und können es uns leisten (das, was wir in Zukunft brauchen).

    Die Frage ist allerdings, wie LANGE die Menschen das GLAUBEN werden, wenn es mit dem Wohlstand immer mehr bergab geht und die Versprechen spürbar erfahren NICHT mehr erfüllt werden können.

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      troodon sagte:

      @Dietmar Tischer
      “Investitionen sind der VERZICHT auf Konsum.”
      Klar, auf der individuellen Ebene ist das so. Insofern Zustimmung bei “Selbst wenn ABSTRAKT begriffen würde, dass der Verzicht erforderlich ist, um die Voraussetzungen zu schaffen, würde er NICHT akzeptiert werden.” Mindestens bei der Mehrheit der Bevölkerung.

      Aber beim Staat inkl. der aktuellen Negativzinsen sollte man schon fragen, warum nicht ZUSÄTZLICH massiv in die von Dr.Stelter geforderten Felder investiert wird.
      Ich verweise hier noch einmal auf meinen Post:
      “Beim „Digitalpakt Schule 2019-2024“ stehen den Bundesländern gerade einmal 5 Mrd € an Fördermitteln zur Verfügung. Entsprechend langsam geht es vorwärts. Das Volumen müsste sehr deutlich erhöht werden.
      In z.B. Brandenburg gilt: „Im Rahmen des DigitalPakts Schule – Ausstattungsförderung der Schulen lagen bis 30. November 2020 insgesamt 430 Anträge mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von etwas über 85 Millionen Euro vor. Davon wurden 134 Anträge mit einem Fördervolumen von rund 18,4 Millionen Euro bewilligt.“
      → Nur etwas mehr als 20% wurden bewilligt/konnten bewilligt werden.
      Gleichzeitig wurde vor etwas mehr als einem Jahr vermeldet „Nur ein Viertel der Schulen hat ein funktionierendes WLAN“
      https://www.zeit.de/gesellschaft/schule/2019-11/digitale-bildung-digitalkompetenz-jugendliche-icils-studie/komplettansicht

      5 Mrd auf sechs Jahre verteilt…
      Wer verzichtet, wenn die Investitionen des Staates erhöht würden ? Es sollten dabei ausdrücklich nicht in gleicher Höhe Kürzungen vorgenommen werden.

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      • Avatar
        Dietmar Tischer sagte:

        @ troodon

        Sie werfen zwei Fragen auf:

        A) WARUM ist die Regierung NICHT bereit, die ca. EUR 450 Mrd. KONSEQUENT auszugeben über – sagen wir – 10 Jahre für das ERKENNBAR Notwendige an Investitionen zur Zukunftssicherung, WENN

        a) der Betrag NICHT so hoch ist, dass er irgendjemanden in massiven Konsumverzicht stürzen würde

        und

        b) der Staat sich zu NEGATIVZINSEN verschulden könnte?

        Das ist nun wirklich schwer zu erklären, weil dies NICHT zu tun – auf eine volkswirtschaftliche Renditerechnung bezogen – schlichtweg IRRATIONAL ist.

        Ich kann das nur so erklären, dass die Parteien sich damit NICHT in den Wettbewerb um Stimmengewinnung begeben wollen.

        Die Menschen wollen Versprechen hören, die sich auf ihren Konten in INSTANT-Cents und -Euros ZEIGEN und nicht mit Erklärungen beglückt werden darüber, was notwendig ist und kostet.

        Sie nehmen daher auch erkennbare Missstände hin, wie z. B. die nun schon notorischen Baumängel vieler Schulen.

        Es gibt konsequenterweise auch keine „Partei für Investitionen“.

        Die Variante, die gefahren wird, ist eine für PARTIKULAR-Interessen:

        Z. B. mehr Kinderrechte im Grundgesetz verankern, um auf dem Weg über das BVerfG in Berlin mehr rauszuholen.

        B) Warum rufen die begünstigten Institutionen wie die Schulen die bereitgestellten Mittel nicht ab bzw. warum wird nicht hinreichend bewilligt?

        Hier kann ich nur mutmaßen:

        Hohe Bürokratiehürden, Kompetenzwirrwarr, die Verteidigung von Einflusssphären oder die Abneigung, sich Veränderungen zu stellen – insgesamt scheint die Situation so verfestigt zu sein, dass sich nicht annähernd genug bewegt.

        Verstehen kann das keiner.

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        foxxly sagte:

        @ troodon 14:01

        vielleicht wollen die politiker (nicht nur die von heute, auch die von vorgestern!) garnicht, dass die masse eine bessere bildung bekommt?!?!

        das bildungs-problem ist seit jahrzehnten bekannt!

        diese schicht der eliten schicken ihre kinder in teuere privatschulen. bereits dort werden die vitamin B- linien geknüpft für spätere sichere laufbahnen.

        zuviel gut gebildete aus der masse, wäre da nur hinderlich!

        in einer gewissen weise produziert diese elite ihre inzucht selber!

        wenn es um gewisse dinge geht, dann hört der wettbewerb schnell auf!

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        troodon sagte:

        @Dietmar Tischer
        “Es gibt konsequenterweise auch keine „Partei für Investitionen“.
        Es dürfte auch mit dem tief verwurzelten deutschen Denken der “schwäbischen Hausfrau” zu tun haben.
        Wer hier den Mut hat (sehr) dicke Bretter zu bohren, könnte politisch durch Wählerstimmen belohnt werden.
        Kann natürlich gut sein, dass ich da wieder einmal zu optimistisch bin.
        Wenn es aber gelingt das Denken nur leicht zu verändern, dürfte es auf einmal lawinenartig in der Politik werden. Denn niemand will dann den Zug verpassen als böser “Guthabenbremser” (hört sich doch schlimmer als Schuldenbremser an, oder?) zu gelten..

        Natürlich ist mir klar, dass dann auf einmal Konsum per Kredit gefordert wird von bestimmter Seite.
        Dafür braucht es dann Persönlichkeiten, die dagegen halten. Sehe ich die aktuell ? NEIN

        “warum wird nicht hinreichend bewilligt?”
        Weil das zur Verfügung stehende Volumen zu gering ist !
        “Für das Land Brandenburg ergeben sich aus dem DigitalPakt Schule 2019-2024 gemäß der Verteilung nach dem Königsteiner Schlüssel rund 151 Mio. Euro Bundesförderung. ”
        151 Mio verteilt auf 6 Jahre → 25 Mio p.a. Peanuts
        Klar, dass dann von 85 Mio Antragsvolumen die Bewilligung so niedrig ist.

      • Avatar
        Dietmar Tischer sagte:

        @ troodon

        >Wenn es aber gelingt das Denken nur leicht zu verändern, dürfte es auf einmal lawinenartig in der Politik werden. Denn niemand will dann den Zug verpassen als böser „Guthabenbremser“ (hört sich doch schlimmer als Schuldenbremser an, oder?) zu gelten..>

        Ich will das nicht ausschließen.

        Mit dem Gelingen ist es aber so eine Sache:

        WER will WIE damit ANFANGEN, wenn die Schuldenbremserei so tief in der Bevölkerung verankert UND politischem Missbrauch ausgesetzt ist, etwa bei steigenden Zinsen?

        Mein Szenario anhand der Entwicklungen, die ich erkenne, ist folgendes:

        Wir werden die Schuldenbremse aufgeben.

        Sie wird mit den vermeintlichen bzw. tatsächlichen Finanzierungserfordernissen der Energiewende BEGRÜNDET werden.

        Das wird die Mehrheit der Bevölkerung goutieren.

        TATSÄCHLICH wird aber ein Großteil der damit verfügbaren Finanzierungsvolumina direkt oder indirekt in den Konsum entlasteter privater Haushalte fließen, ein anderer Teil für Kostensenkungen der Unternehmen eingesetzt werden, was auch keine Investitionen auslöst, sondern lediglich den Verlust von Arbeitsplätzen verhindert.

        Beispielsweise:

        Die EEG-Umlage wird mittlerweile zu POLITISCHEN Risiko, weil die privaten Haushalte massiv darunter leiden und die Industrie z. T. abwandert.

        Hierzu:

        https://www.handelsblatt.com/technik/it-internet/chipbranche-hohe-strompreise-vertreiben-high-tech-unternehmen-aus-deutschland/26940892.html

        Also MUSS der Staat die weiter STEIGENDEN Stromkosten durch VERSCHULDUNG finanzieren, wenn sie durch Abgaben und Steuern nicht zu finanzieren sind.

        Investitionen?

        KEINE, allenfalls Löcher stopfen …

      • Avatar
        Dietmar Tischer sagte:

        @ Michael Stöcker

        Aus dem verlinkten Text:

        >Statt erneut an den Regeln herumzubasteln, sollten diese abgeschafft und durch qualitative Standards – Normen mit Ermessensspielraum – ersetzt werden. Gleichzeitig sind Durchsetzungsmechanismen erforderlich, die sicherstellen, dass sich die nationale Haushaltspolitik an die vorgeschriebenen Standards hält. Voraussetzung dafür sind unabhängige Institutionen, die dazu ermächtigt sind, im Rahmen dieser Normen Ermessensentscheidungen zu treffen.>

        UNABHÄNIGE Institutionen …

        Mal wieder zum Kaputtlachen.

        >Nationale Vorgaben sollen dazu beitragen, dass nationale haushaltspolitische Ziele erreicht werden – zum Beispiel zum Wohl zukünftiger Generationen. Europäische Vorgaben jedoch sollten allein das Ziel verfolgen, die Schuldentragfähigkeit zu garantieren. Denn ein Mitgliedstaat, der seine Schulden nicht mehr zurückzahlen kann, gefährdet die Stabilität anderer Mitgliedstaaten und letztlich die des Euro.>

        An den Vorgaben liegt es nicht, die gab es schon IMMER und wurden NIE durchgesetzt.

        ALLEIN das Ziel verfolgen, die Schuldentragfähigkeit zu GARANTIEREN:

        Nochmals zum Kaputtlachen (wenn es nicht so traurig wäre).

        >… würde das Problem nicht lösen, weil es unmöglich ist, im Voraus eine finanzpolitische Regel festzulegen, die alle Eventualitäten abdeckt.>

        Grandioses FEHLVERSTÄNDNIS dessen, für WAS es Regeln gibt.

        Es sind im vorliegenden Fall VERFAHRENSIMPERATIV, d. h. die VERPFLICHTUNG bestimmte Ziele zu erreichen.

        Regeln sind NICHT dazu da, Eventualitäten wie z. B. die Pandemiekosten abzudecken.

        >Das dem Stabilitätspakt übergeordnete europäische Primärrecht – Artikel 126 (1) des Vertrags über die Arbeitsweise der Europäischen Union (AEUV) – enthält eine solche Norm: “Die Mitgliedstaaten vermeiden übermäßige öffentliche Defizite.” Statt zu versuchen, den Begriff “übermäßig” in ökonomisch zweifelhafte Regeln zu fassen, sollte europäisches Sekundärrecht qualitativ definieren, wann ein Mitgliedstaat gegen das Verbot übermäßiger Defizite verstößt: dann nämlich, wenn die nationale Schuldentragfähigkeit nicht mehr mit hoher Wahrscheinlichkeit gewährleistet ist.>

        Noch einmal ein Lacher:

        Die nationale Schuldentragfähigkeit ist IMMER mit hoher Wahrscheinlichkeit gewährleistet, weil es die EZB gibt, die diese faktisch GARANTIERT.

        Fazit:

        Die reinste VER*****ung.

      • Avatar
        markus sagte:

        Für mich als Vater dreier Kinder ist WLAN in Schulen keine Investition sondern Konsum. Ebenso wäre ein Eigenheim ein Vermengung von Investition mit Konsum.

        Das Problem, dass nicht oder falsch ausgegeben wird, ist schlichtweg auf die politische Unterrepräsentation von Armen und Jungen zurückzufuhren. Das ist aber in einer Gerontoarchie nicht verwunderlich.

  5. Avatar
    Dr.LucieFischer sagte:

    Vielen Dank für dieses Interview, es fehlte nur, dass zu “Glück ” neben Eigenverantwortung auch verfassungsbestimmte Freiheit und Rechtssicherheit benötigt wird: beides wird seit 12 Monaten grundgesetz-widrig verletzt , Verfassungsgericht/ Parlament/ sind abgetaucht in formal-berechtigtem Zuständigkeits-Nichts-Tun. Der ÖR-Rundfunk mutiert zu reiner Regierungspropaganda.
    Dass Dr. Stelter die herrschenden Politiker ” unsere Angestellten ” nennt trifft den Nagel auf den Kopf!
    Dass sich Bürger aber nicht selbst aktiv um umfassende Bildung kümmern , hängt mit naiv- infantilem Vertrauen zusammen, dass Politiker zum Wohle der Gemeindschaft Entscheidungen treffen würden.
    Vertrauen ist leider nur passiv- bequem, Wissen ist Macht. Finanzwissen bedeutet ökonomische Unabhängigkeit / Freiheit:
    Mein Lieblingsautor N. N. Taleb beschreibt, dass er nach Vertreibung aus dem Libanon/ Bürgerkrieg/ an der Börse als Trader zunächst die Summe von ” fuck-you-money” verdient habe, um unabhänig ( mit Anfang 20!) von Chefs und Vorgesetzten in NY leben und arbeiten zu können.
    Die Mathe-Bücher sollten umgeschrieben werden nach dem Motto: Wie-legt-mich-niemand-mehr rein an der Börse, in der Bank, mit Statistik, Zahlen und leeren Versprechungen. Mathematik ist magisch, wird aber immer noch ätzend-langweilig ohne Praxisbezug gelehrt . ( Lehrer-Beamtentum abschaffen! )
    Zur Therapie vollkommen unmotivierte, z.B. anorektische oder suizidale Jugendliche wurden hellhörig und sehr bald Feuer und Flamme, als sie begreifen konnten, dass Verstehen von unbewussten Prozessen/ Eigenanalye/ mentale Stärke verleiht, die in der Schule / Elternhaus nicht vermittelt werden kann.
    Und Bhutan ist ein ethno-zoologisches Projekt der UN, bezahlt wird mit indischen Rupien, die indische Armee ist omnipräsent, G5 und militärische Stützpunkte in der Peripherie/ chinesische Grenze, die Bevölkerung konsumiert Bethel/ Cannabis / auf dem Land und harte Drogen in den Zentren: alleine die Bekleidung der Männer ( hängend-knielange Hosen, die aussehen, als seien 5 Lagen Pampers darin verpackt) zeigt, dass die ethnologische Authentizität reine show ist. Die Idee mit dem Glücks-Bruttosozialprodukt wurde von einem für die UN tätigen Anthropologen erfunden. Auch , wenn es anstrengender ist: kritisches Denken ist die einzige Hilfe in Krisenzeiten. Deutschland ist schlecht vorbereitet, leider. Danke für Ihr Buch, Dr. Stelter.

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    Gnomae sagte:

    @ foxxly
    “wenn man provokativ sein darf, dann muss man sagen, dass die reichen, die wirklichen asozialen sind! (dieses hat nichts mit sozialismus und gleichmacherei zu tun!!!)”

    Ohne Kapital gibt es keine Arbeitsplätze und damit keinen Wohlstand.

    Ebenso verhält es sich mit dem Sparen: Sparen erfordert jahrzehntelange Disziplin. Warum haben viele Leute Häuser und Eigentumswohnungen? Weil Sie gespart und verzichtet haben, beides Fremdworte in heutigen Tagen.
    Sozialismus bedeutet ja nur, dass die Leute nicht sparen müssen, weil der Staat für alles sorgt. Dies bringt einen jedoch nicht weiter, da das System nur die jeweilige Partei begünstigt.

    Viele Leute verwechseln Wohlstand mit Konsum. Reichtum kommt von jahrhundertelanger Arbeit, Disziplin und natürlich Investment. Ich bin nicht reich, weil ich ein großes Auto fahre, ich bin nicht reich, weil ich fünf mal im Jahr in den Urlaub fliege… Statussymbole alleine erzeugen keinen Reichtum.

    Das Konzept Einkommensgleichheit ist nicht zielführend.

    Was wäre die Welt ohne Wall-Street, ohne die City of London, ohne die großen Finanzzentren? Bisher ist keinem der Beweis gelungen, dass die Welt ohne Banken und Kreditgeber eine bessere wäre.

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    • Avatar
      foxxly sagte:

      @ gnomae 13:06
      ihre einlassungen schließen sich mit meinen ausführungen nicht aus.

      ich will nur feststellen, dass es für die masse der bürger sehr viel weniger möglich ist, zb. zu einen eigenen haus zu kommen, obwohl heutzutage meist zwei ein volles einkommen nach haus tragen und auch wenn sie selber sparsam sind.

      andererseits wird wirtschaftspolitisch alles unternommen, dass das ersparte vermögen der bürger abgefischt und entreichert werden.

      wenn der reichste teil der bevölkerung in dem realwirtschaftssekor investiert, dann fließt zusätzliches geld aus diesen bereich wieder ab.

      bis auf wenige ausnahmen abgesehen, wird die masse im vergleich zu den reicheren, immer ärmer.
      sogar die gesundheit geht zurück, die sterbealter ist niedriger und der wohlstand geht zurück.

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    foxxly sagte:

    es ist genug geld für alle da. die meisten probleme treten auf durch asymetrischer verteilung der güter, geld und ressoursen, auf.

    das verteilungsproblem wird schon mal grundsätzlich und systemisch durch das kreditgeldsystem und den daraus bedingten wachstumszwang, ebenfalls exponetiell, verstärkt.

    dazu kommt der menschliche aspekt.
    wir haben eine bürokratie auf gebaut, welche nur in teilen notwendig und gut ist.
    Wir haben extrem kommpliziertes rechts-, verwaltungs- und steuerwesen aufgebaut, welches ihrerseits mehr bürokratie erfordert.
    in diesen sektoren wird teils wesentlich mehr geld verdien, als in der primären produktion.

    vor bereits etwa 20 jahren hatte ich errechnet, dass in etwa die hälfte der einkommenssumme in D , über den beitragsbemessungsgrenzen zur sozialversicherungen, verdient wird.
    und dies von etwa 1/3 der beschäftigten.

    das heisst, dass sich 2/3 der beschäftigten die halbe einkommensumme teilen müssen.
    dieses missverhältniss ist mit sicherheit heute noch ungünstiger, als dies vor 20 jahren war.

    dieses privilegierte einkommen sorgt dafür, dass dieser zustand sich nicht zu ihren nachteil ändert.

    wir haben also 2 faktoren, die massiv für die einkommensungleichheit sorgen.

    und dieses 1/3 sorgt auch dafür, dass die “finanzielle bildung” so unterentwickelt bleibt wie sie ist.

    wer die medienhoheit und die kraft des wortes besitzt, der steuert die gesellschaft!

    somit wird die verteilungsfrage zunehmend prikärer. (was übrigens die zuwanderungspolitik noch massiv dazu verstärkt!)

    der reiche teil der gesellschaft schafft die voraussetzungen, dass die gesellschaft zunächst lange schläft, – später aber radikal werden muss um überleben zu können.

    wenn man provokativ sein darf, dann muss man sagen, dass die reichen, die wirklichen asozialen sind! (dieses hat nichts mit sozialismus und gleichmacherei zu tun!!!)

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    • Avatar
      Felix sagte:

      Foxxy:

      Anzunehmen, dass Einkommensgleichheit irgendetwas Gutes bewirkt, ist SOZIALISTISCH.

      Und natürlich falsch. Wohlstand wird geschaffen, in dem Menschen sich darum bemühen. Dabei gibt es Menschen die befähigter sind. Das muss durchaus kein Verdienst sein, führt aber dazu, dass sie ein größeres Stück vom Kuchen wollen, oder sich nicht einbringen. Das ist kein Egoismus – auch dieser Gedanke ist wieder SOZIALISTISCH, sondern einfach menschlich. Auch die weniger fähigen Menschen verhalten sich danach. Wenn die Einzelhandelskaufleute in einem größeren Geschäft sehen, dass der faule und unfreundliche Kollege trotzdem das gleiche Geld bekommt, fahren sie ihre Bemühungen herunter: Willkommen in Deutschland.

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      • Avatar
        foxxly sagte:

        @ felix 12:38
        meine überzeugung und frühere aussage dazu:
        wir brauchen ein system in dessen es obergrenzen in einkommen und vermögen gibt. darüber sollte es durch höhere abgaben verhindert werden, mehr haben zu wollen.

        genauso, muss heute jeder, der 40std/woche arbeitet, bei uns in D normal bis gut davon leben können. wer nicht arbeiten will, aber kann, der sollte weniger als harz IV , evtl nix bekommen!

        dazwischen muss ein wettbewerb möglich sein

      • Avatar
        Felix sagte:

        Ich halte extrem große Vermögen auch für schädlich, weil sie einen zu großen Einfluss auf die Politik ermöglichen. Das Rezept dagegen, dass marktwirtschaftlich funktioniert, ist aber, neue aufstrebende Firmen nicht durch Überregulierung und Menschen nicht durch hohe Steuern davon abzuhalten, den schon vorhandenen Konzernen und Reichen KONKURRENZ zu machen. Sozialisten machen sich oft zu Handlangern der Superreichen, Dann nennt man sie Faschisten.

      • Avatar
        ruby sagte:

        @foxxly
        Ganz überzeugende Bewunderung!
        Sie liegen genau richtig mit Grundlagen/Basics.
        Das Phantastische ist, daß die, die gegen Ihre Positionen in den “Krieg” ziehen, nicht begriffen haben oder es nicht wollen, niemals in einen Krieg zu geraten, wenn der Sieg nicht sicher ist.
        Herzlichen Glückwunsch, die Kollateralkonten jedes Menschen sprechen die reine buchhalterische Wahrheit jeder Nation, ganz ohne Zentralbanken und BIZ/BIS in Basel.
        Der Rubikon liegt weit hinter uns, aber die Arbeit davor und mit Ausdauer gelingt das Meiste.

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