Der Unterschied zwischen Tatsachen und Sprechblasen

Abseits politischer Klimaschutz-Lautsprecher wird effektiv gehandelt.

In der 89. Folge von „bto 2.0 – der Ökonomie-Podcast mit Dr. Daniel Stelter“ geht es um konkreten Klimaschutz in Deutschland. Nach der Hochwasserkatastrophe überbietet sich die Politik mit immer anspruchsvolleren Zielen. Besser wäre es, von jenen zu lernen, die effizient und effektiv Klimaschutz betreiben, statt mit zentralistischen und planwirtschaftlichen Vorgaben zu hantieren. Im Gespräch mit Daniel Stelter dazu Burkhard Drescher, Geschäftsführer der Innovation City Management GmbH in Bottrop, einer Gesellschaft für klimagerechten Stadtumbau.

Täglich neue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter www.think-bto.com.

Sie erreichen die Redaktion unter podcast@think-bto.com. Wir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik.

… oder hören Sie diesen Beitrag über Ihre eigene Player-App:

Kommentare (25) HINWEIS: DIE KOMMENTARE MEINER LESERINNEN UND LESER WIDERSPIEGELN NICHT ZWANGSLÄUFIG DIE MEINUNG VON BTO.
  1. caesar
    caesar sagte:

    Alle ,die glauben Grüne würden die Zustände ,wie sie heute sind ,weiterführen ,unterliegen einem gewaltigen Denkfehler.Es geht nicht um Klimaschutz(was immer das sein mag) oder Umweltschutz ,sondern um knallharte Deindustrialisierung und Vernichtung unserer Lebensgrundlagen.
    Wer das grüne Wahlprogramm liest und vom vernebelnden Geschwurbel befreit erkennt das Ziel. Klaus Schwab hat es mit einem Satz ehrlich beschrieben :”Sie werden nichts besitzen.” (Nicht mal ein Stück Brot)

    Antworten
  2. Alexander
    Alexander sagte:

    Ineffizienz aufgrund magic money budgets ohne Grenzen als Kennzeichen einer Planwirtschaft? Ja, denn auch die Steuereinnahmen aus den CO² Zertifikaten muessen nicht bedingungslos in den Klimaschutz reinvestiert werden, vgl. Ökosteuer auf Mineralöl f.d. Rente….wobei die Definition “Investition” so dehnbar ist, dass auch Rüstungsausgaben zielführend sind.

    Ineffiziente Mittelverwendung (MMT) dient dem Wachatum von Geldmengen, auch wenn die Privatwirtschaft in einer Depression stirbt bei minus !5% per anno Vermögenspreisdeflation = Sysmtemstabilität.

    Die Schwere der wissenschaftlich angekündigten Folgen von Tatenlosigkeit rechtfertigt ein Regime von Technokraten (vgl. Italien Berlusconiablösung) und macht jede Opposition schuldbegründet schweigen. Als Blaupause der Widerstand von ungeimpften bayr. Vizepräsidenten im Angesicht ausgesetzter Grundrechte aufgrund tödlichstererererer Lebensgefahr.

    Dem Klimawandel durch Abholzung von Regenwald kann man durch Abholzung deutscher Wälder (Hambacher Forst) zwar nicht begegnen, aber der Weg für das Atomzeitalter 2.0 wird bei Eintritt schweren Scheiterns so alternativlos erscheinen, dass sich alle Bemühungen des Erziehungsfernsehens erübrigen.

    Auch hier wird DEUTSCHLAND seiner Leuchtturmfunktion bestimmt wieder gerecht, wenn russische oder chinesische bzw. US Projekte in kürzester Zeit übertroffen werden….. an der Finasnzierung durch MMT wird es nicht scheitern.

    In der Zwischenzeit konsumieren DEUTSCHE Pharisäer xenophil Atomstrom und twittern spartakistische Utopien….denn die Partei der Technokraten hat immer Recht.

    Antworten
    • weico
      weico sagte:

      @Alexander

      “In der Zwischenzeit konsumieren DEUTSCHE Pharisäer xenophil Atomstrom und twittern spartakistische Utopien….denn die Partei der Technokraten hat immer Recht.”

      Wer sich diese DEUTSCHDE ATOMSTROM-REALSATIRE vor Augen führen will, der schiebe seinen “Cursor” einfach mal auf die “Import/Export-Pfeile” …in der “electricityMap”:

      https://www.electricitymap.org/zone/DE

      Nebenbei:
      …wie es Anfang 2023 dann aussehen wird …kann sich wohl (fast) JEDER vorstellen. Ansonsten weiss man ja, wo man “Bildlich” nachschauen kann.

      Vielleicht spielt der Wegfall ja auch keine grosse Rolle. Es sind ja “nur” knapp 8000 Megawatt ,die bis dann “wegfallen” ..Ups.

      Antworten
    • Richard Ott
      Richard Ott sagte:

      @Alexander

      “In der Zwischenzeit konsumieren DEUTSCHE Pharisäer xenophil Atomstrom und twittern spartakistische Utopien….denn die Partei der Technokraten hat immer Recht.”

      Und die Gegner der regierenden Technokratenpartei in Deutschland sind immer “rechts”.

      Vielleicht erleben wir es noch, dass eine grüne Regierung wieder Atomkraftwerke baut und die dagegen protestierenden Umweltgruppen als “rechts” und “Feinde des Sozialismus” oder gar “staatsfeindliche Hetzer” beschimpft.

      Dann hätten wir einmal den kompletten Zyklus seit den 1980er Jahren in der DDR durch, wie eine “Reise nach Jerusalem” mit politischen Programmen. ;)

      Antworten
  3. Bauer
    Bauer sagte:

    Meine Stellungnahme brauche ich hier nicht zu wiederholen. Herr Drescher und seine ICM haben fü Bottrop vorbildliches geleistet und werden es auch fortsetzen. Es ist dann eine modernere, zeitgemäßere Stadt mit weitgehend intakter Wohnbebaung, und das ganz unabhängig von Klima und CO2. Dass man diese Effekte mitnimmt, ist klever und macht das ganze Unternehmen populär, ist aber insgesamt gesehen eine unbedeutende Nebensache.

    Wenn ich dann allerdings im selben Zusammenhang höre, dass es darum geht, das Weltklima zu retten, bekomme ich virtuellen Schüttelfrost. Das widerspricht der hier auf bto vorgestern eingeforderten Nüchternheit. Die geht eher so:

    Die Solarkonstante, d.h. die Energielieferung der Sonne an die Erde, beträgt 1.361 kW/m2 mit geringen Schwankungen. Bezogen auf die Querschnittsfläche der Erde (127,34 Mio qkm) und das Jahr (8360 h) ergibt sich der Leistungseintrag mit 1.518×10^12 GWh/Jahr.

    Das ist der Energiegewinn der Erde durch Sonnenstrahlung. Dem steht die Energieabstrahlung ins Weltall gegenüber mit demselben Wert, da wir hier die Verhältnisse auf Erden als langfristig konstant ansehen können. Anders gäbe es den homo sapiens nicht seit mindestens 800’000 Jahren.

    Der Weltenergieverbrauch beträgt lt. enerdata.net 14’000 Mtoe/Jahr (2019). Mtoe bedeutet Megatonnen-Öl-Equivalent, d.h. den Energiegehalt einer Tonne Erdöl (Mittelwert) und wird statistisch gleichgesetzt mit 11.63×10^6 MWh. 80% davon werden durch die Verbrennung von Kohle, Gas und Öl, also fossilen Brennstoffen, gedeckt, weitere 10% durch Biomasse und die restlichen 10% als elektrische Energie (nicht spezifiziert, wohl Wasserkraft und Kernenergie).

    Übersetzt in die Sprache des Ökonomen klingt das dann so: Die Relation zwischen dem Energiegesamtumsatz und dem Verbrauch alter Vorräte beträgt 1/11655 oder 0.0086 %, diejenige zum Einsatz erneuerbarer Energie 1/46320 oder 0.0024 %.

    Jeder natürlich verursachten oder gewollten Änderung des Weltklimas, das sowieso nur eine statistische Fiktion ist, steht ausserdem die enorme träge Masse der Erde (oberflächennahe Erdkruste und Wassermasse der 72 % Ozeane) entgegen. Diese Relationen sind noch um ein mehrfaches grösser und bewegen sich nur in astronomischen Zeiträumen.

    Eigentlich tröstlich, dass der Mensch so klein ist und die Erde nicht aus dem Gleichgewicht werfen kann. Er wird es schon noch merken und dann wieder zur Tagesordnung übergehen.

    Antworten
    • Christian Anders
      Christian Anders sagte:

      @Bauer

      „Die Relation zwischen dem Energiegesamtumsatz und dem Verbrauch alter Vorräte beträgt 1/11655 oder 0.0086 %, diejenige zum Einsatz erneuerbarer Energie 1/46320 oder 0.0024 %.
      Jeder natürlich verursachten oder gewollten Änderung des Weltklimas, das sowieso nur eine statistische Fiktion ist, steht AUSSERDEM die enorme träge Masse der Erde […] entgegen […] dass der Mensch so klein ist und die Erde nicht aus dem Gleichgewicht werfen kann.“

      (Hervorhebung von mir)

      Steckt da ein Argument drin und wenn ja welches?
      Ich lese zwischen den Zeilen, getriggert durch das von mir hervorgehobene „ausserdem“, dass Sie evtl. denken, der menschliche Anteil am Energieumsatz des Gesamtsystems wäre ein Maßstab für die menschliche Möglichkeit, erwärmend auf die Mitteltemperatur der Welt einzuwirken?

      Falls ja, möchte ich korrigieren: Das ist natürlich ein Fehlschluss. Der von Ihnen berechnete enorme Anteil an Eintrag durch die Sonne von ca. 1,5×10^12 GWh/a kommt aktuell eben nicht in selber Menge pro selber Zeit wieder aus dem System raus, da die Zunahme an v. a. CO2 einen Teil zurückhält. Genau das ist die definierte Wirkung eines Treibhausgases. Der menschliche Energieumsatz ist für diesen Effekt nur insofern indirekt von Belang, dass er auch CO2 produziert. Per se ist er ob seiner Kleinheit völlig irrelevant.

      Das Wichtige: Die erwärmende Akkumulation von Energie wird von dem enormen Input der Sonne gespeist – insofern verstehe ich Ihren Anschluss mit „ausserdem“ nicht.

      Antworten
      • Bauer
        Bauer sagte:

        @ Ch. Anders

        Ihre Replik erweitert das Thema. Eine erschöpfende Antwort dazu würde den Rahmen des blog und meinen Zeitrahmen sprengen. Aber immerhin soviel:

        >> “… kommt aktuell eben nicht in selber Menge pro selber Zeit wieder aus dem System raus, da die Zunahme an v. a. CO2 einen Teil zurückhält.”

        Richtig ist dass Ein- und Ausstrahlung sich nicht zeitgleich decken, denn sonst wäre die Erde unbewohnbar. Die Masse der oberflächennahen Erd- und Wasserschichten und deren Trägheit sowie die Atmosphäre wirken als Puffer. Denken Sie an die Wüste (45°C am Mittag und dann Nachtfrost) oder die Jahreszeiten, dass Sie Ende Oktober im Mittelmeer noch angenehm baden und an Ostern noch skilaufen können. Die Gletscher sind hervoragende Puffer. Streuen Sie Ruß drauf, verlieren sie einen Meter pro Woche. Dass sie phasenverschoben reagieren, beunruhigt den physikalischen Laien.

        Denken Sie auch an die Temperaturunterschiede auf dem Mond, der ja bekanntlich keine Atmosphäre hat.

        >> “Die erwärmende Akkumulation von Energie wird von dem enormen Input der Sonne gespeist …”

        SPEICHERN in dem Sinne wie Sie es wohl meinen oder gar AKKUMULATION, etwa wie neuerdings el. Strom im Netz, das ist unmöglich. Das Meer würde in kürzester Frist kochen und die Erde zur heissen Herdplatte. Sie dürfen ruhig Ihr Physikbuch hervorkramen und selbst rechnen.

        Die Verwirrung entsteht, da die zahlreichen Klimamodelle nie ihren Vertrauensbereich angeben. Jede Voraussage hat diesen, z. B. +/- x % oder +/- x °C. Der Vertrauensbereich vergrössert sich mit dem Zeithorizont wie ein Trompetenrohr, ebenso nicht linear. Die allgemein gehandelten Befürchtungen von +2° innerhalb der nächsten zehn, zwanzig, dreissig Jahre liegen alle weit innerhalb dieser Toleranzgrenzen (was immer die wert sind). Wenn da nicht ständig politisch und publizistisch nachgelegt würde, kein Mensch würde reklamieren, dass es innerhalb der letzten Generation um z.B. 2° wärmer geworden ist, sondern den Gewinn dankbar mitnehmen.

        Lassen wir lieber das Klima in Ruhe. Es könnte sonst sogar noch zum Kriegsgrund werden, wenn Staatsinteresssen darüber divergieren.

      • Christian Anders
        Christian Anders sagte:

        @Bauer

        Tut mir leid, Ihr Kommentar ist fachlich teils inkorrekt.

        Richtig ist, dass die thermische Trägheit v. a. der Ozeane zu Phasenverschiebungen der Reaktionen darauf führt, dass eine Änderung der von der Sonne eingestrahlten Leistung durch Erdbahnzyklen auftritt.

        Das ist aber völlig neben dem Punkt:

        Erstens gibt es eine solche Änderung in jüngerer Zeit nicht, die eine Erwärmung erklären könnte.

        Zweitens und wichtiger findet sehr wohl eine Akkumulation von Energie durch Treibhausgase statt. Nicht unbegrenzt (kochende Ozeane, ich bitte Sie…) sondern bis zu genau jenem Punkt, an dem die von der Erde abgestrahlte Leistung wieder der eingestrahlten entspricht. Das ständige Streben hin zu diesem Fließgleichgewicht ist schlicht Folge des 2. Hauptsatzes der Thermodynamik, sofern wir dessen Richtigkeit voraussetzen.

        Die Zunahme an CO2 in der Atmosphäre hat den Output der Erde insgesamt verringert, während der Input durch die Sonne gleich geblieben ist. Was Sie bekommen ist eine Akkumulation von Energie im System bis zu jenem Punkt, an dem eine höhere Temperatur an der Oberfläche wieder zu IN=OUT des Gesamtsystems passt.

        Und das ist grundlegende Thermodynamik kombiniert mit dem Wissen darüber, wie IR-aktive Gase mit Strahlung interagieren – dafür braucht es noch kein Modell.

        Sie können es auch so sehen: Treibhausgase geben einer Atmosphäre einen Wärmedurchlasswiderstand, da die Oberfläche nicht ungehemmt in den Weltraum abstrahlen kann. Wir erhöhen diesen Widerstand, die eingebrachte Leistung der Wärmequelle (aka Sonne) bleibt aber gleich. Was passiert?

        „Sie dürfen ruhig Ihr Physikbuch hervorkramen und selbst rechnen.“

        Diese sicher gut gemeinte Empfehlung gebe ich postwendend zurück. Schauen Sie doch mal in der Fachliteratur nach, ob Sie den Treibhauseffekt konzeptionell korrekt kennen.

        Als Denkanstoß die sehr effiziente Erklärung:
        „For an optically thick atmosphere, it is the Top of the Atmosphere budget plus the lapse rate that dominantly control the surface temperature. The surface budget is relatively unimportant. Another way of looking at it is that the atmosphere is so opaque to IR that the radiation to space is determined by just the first one optical depth from the top, which, loosely speaking, reaches into the mid trop.“
        (Ray Pierrehumbert)

        Es bezieht sich auf jene Frequenzbereiche des thermalen IR, bei denen Treibhausgase absorbieren/emittieren.
        (meine Anmerkung)

  4. Dietmar Tischer
    Dietmar Tischer sagte:

    4. Satz von Dr. Stelter:

    >Doch sind wir eigentlich auf dem richtigen Weg?>

    5. Satz von Dr. Stelter

    >Nun, bekanntlich vermisse ich Effizienz und Effektivität bei der deutschen Vorgehensweise zum Thema Klimaschutz – man kann es besser machen.>

    Wenn man nach dem RICHTIGEN Weg fragt, fragt man:

    Führt uns der Weg zum gewünschten ZIEL, kommen wir auf diesem Weg an, wo wir ankommen WOLLEN?

    Diese Frage thematisiert Dr. Stelter NICHT, denn er beantwortet sie nicht.

    Er will sie auch nicht thematisieren, wie er am 30.Juli im Vorspann seines Beitrags „Plädoyer für Nüchternheit in der Klimadebatte unter „Vorbemerkung“ ausdrücklich gesagt hat:

    > … geht es mir ausschließlich darum, wie Deutschland zur Reduktion des CO2-Ausstoßes in der Welt beitragen kann.

    Dabei geht es mir um die ökonomischen Grundsätze von Effektivität (also bringt die Maßnahme etwas) und Effizienz (bekommen wir pro Euro den maximalen Effekt).>

    Diese Position für sich genommen, kann man einnehmen, nichts ist an ihr zu kritisieren.

    Dr. Stelter BEGRÜNDET sie auch hinreichend, wie er seinen Absichten vorgeschaltet auch sagt:

    >… habe ich beschlossen, die These des menschengemachten Klimawandels und der Rolle von CO2 in diesem Zusammenhang als gegeben anzunehmen.>

    Es ist die MAINSTREAM-These – egal, ob sie stimmt oder nicht stimmt.

    Eine Mehrheit der Bevölkerung vertritt sie und wie auch immer die Wahlen im Sept. ausgehen, die Parteien, die sich zum Regieren finden, werden daher diese These mit Maßnahmen beantworten MÜSSEN, die den CO2- Ausstoß in Deutschland reduzieren (sollen).

    Diese REALITÄT akzeptiert, ist es SINNVOLL, nach der Effektivität du Effizienz derartiger Maßnahmen zu fragen.

    Das heißt im übergeordneten KONTEXT aber auch:

    Ein Bemühen, dass wir effektiver und effizienter den Weg BESHREITEN sollten, egal ob dieser uns zum gewünschten Ziel führt oder ob wir im Niemandsland enden.

    Ich komme dabei nicht umhin, an den Auszug der Israeliten aus Ägypten zu denken, der mit der Hilfe des sich ihnen offenbarenden Gottes JHWH im gelobten Land endete.

    Wo ist UNSER Gott?

    Ich sehe keinen.

    Die Wissenschaft ist KEINER, zumindest kein jüdisch-christlicher Gott.

    Denn sie droht mit „Wenn nicht, dann die Apokalypse“, was anders als in der Bibel keine positive Offenbarung, sondern die Projektion einer zukünftig NEGATIVEN Menschheitsgeschichte ist.

    Antworten
    • Richard Ott
      Richard Ott sagte:

      @Herr Tischer

      “Ich komme dabei nicht umhin, an den Auszug der Israeliten aus Ägypten zu denken, der mit der Hilfe des sich ihnen offenbarenden Gottes JHWH im gelobten Land endete. Wo ist UNSER Gott? Ich sehe keinen. Die Wissenschaft ist KEINER, zumindest kein jüdisch-christlicher Gott.”

      Es geht nicht um Gott, es geht um die Klimakirche. Die möchte gern ihren eigenen Einfluss mehren und möglichst viele Ablassbriefe verkaufen.

      Denken Sie an den Großinquisitor von Dostojewski. Der brauchte auch keinen Gott mehr, ganz im Gegenteil, der störte nur seine Aktivitäten.

      Antworten
      • namor
        namor sagte:

        Der Großinquisitor lässt mich seit langer Zeit nicht mehr los. Liebt er die Menschen, doch das tut er, er schützt sie vor der Freiheit, er macht es ihnen leichter, das Sein. Er opfert sich um Jesus Werk ungeschehen zu machen, Jesus hat ein paar Tage am Kreuz gelitten um die Menschen zu retten. Der Großinquisitor wird für seine Scheiterhaufen für ewig in der Hölle schmorren.

        Jesus war beschämt, als er sah wie groß des Großinquisitors Opfer ist, und klein dann doch seines. Und deshalb ging Jesus wieder ohne ein Wort zu sagen.

      • Dietmar Tischer
        Dietmar Tischer sagte:

        @ Richard Ott

        >Es geht nicht um Gott, es geht um die Klimakirche.>

        Eine Kirche ist keine, wenn sie keine GLÄUBIGEN hat.

        Die Klimakirche HAT Gläubige – Menschen, die an die Wissenschaft glauben.

        Ich wiederhole das Wort von Carl Friedrich von Weizsäcker, das ich schon öfter hier zitiert habe:

        Der Glaube an die Wissenschaft spielt die Rolle der herrschenden Religion unserer Zeit.

        Die Grünen, die Sie so gern zitieren, sind allenfalls die Priester der Klimakirche, sicher mit Einfluss und wie alle, die eine solche Position jemals innehatten mit dem Sendungsbewusstsein, den Gläubigen sagen zu müssen: „TUT Buße – follow the science.“

        Die Zahl der Gläubigen WÄCHST, wenn auch diese Kirche mittlerweile schon in Spaltung ist.

        Gestritten wird darüber, wie auch dieser Thread zeigt, um den RECHTEN Weg, Buße zu tun.

        Und eine nicht geringe Zahl der Gläubigen ist überzeugt davon, dass die Belohnung ERLÖSUNG ist, wenn man nur konsequent genug Buße tut.

      • Richard Ott
        Richard Ott sagte:

        @namor

        “Jesus war beschämt, als er sah wie groß des Großinquisitors Opfer ist, und klein dann doch seines. Und deshalb ging Jesus wieder ohne ein Wort zu sagen.”

        Ich fürchte, solcher Sarkasmus als Stilmittel funktioniert hier nur bei Leuten, die die Geschichte vom Großinquisitor kennen. Ich glaube nicht, dass das noch allzu viele sind, obwohl es einer der genialsten Texte der Weltliteratur überhaupt ist – Schullektüre ist Dostojewski in Deutschland ja beispielsweise schon lange nicht mehr, dafür aber irgendwelche linken Haltungsromane von Juli Zeh, brrrr…

        @Herr Tischer

        Die Pointe beim Großinquisitor ist ja gerade, dass er im Namen Gottes über die Menschen herrscht, ohne selbst an Gott zu glauben:

        »Wem schloß er sich an? Welchen klugen Leuten?« rief Aljoscha beinahe wütend. »Sie besitzen gar keinen solchen Verstand und gar keine solchen Geheimnisse! Höchstens ihre Gottlosigkeit, das ist ihr ganzes Geheimnis! Dein Inquisitor glaubt nicht an Gott, das ist sein ganzes Geheimnis!«

        »Soll es so ein, meinetwegen! Endlich hast du es erraten. Es ist wirklich so, darin besteht tatsächlich das ganze Geheimnis! Aber ist das etwa kein Leid – wenn auch nur für einen Menschen wie ihn [hier ist der Großinquisitor gemeint, und nicht etwa Jesus], der in der Wüste sein ganzes Leben austilgte, um eine Großtat zu verrichten, und sich doch nicht kurieren konnte von seiner Liebe zur Menschheit? Am Abend seiner Tage gelangt er mit aller Klarheit zu der Überzeugung, daß nur die Ratschläge des großen, furchtbaren Geistes den Zustand dieser schwächlichen Rebellen, dieser unfertigen, gleichsam nur probeweise hergestellten, zum Hohn erschaffenen Wesen einigermaßen erträglich gestalten könnten. Und nun, da er davon überzeugt ist, sieht er ein, daß man nach der Weisung des klugen Geistes, des furchtbaren Geistes des Todes und der Zerstörung, verfahren muß, daß man sich zu diesem Zweck der Lüge und der Täuschung bedienen, die Menschen mit Bewußtsein zu Tod und Untergang führen und sie dabei auf dem ganzen Weg betrügen muß, damit sie nicht merken, wohin sie geführt werden, und damit sich diese armseligen Blinden wenigstens unterwegs für glücklich halten. Und wohlgemerkt, der Betrug geschieht im Namen eines Ideals, an das der Greis sein ganzes Leben leidenschaftlich geglaubt hat! Ist das etwa keine Tragik?”
        https://www.projekt-gutenberg.org/dostojew/karamaso/kara05.html

        Die Menschen werden in den Untergang geführt und halten sich unterwegs für glücklich. Das ist doch eine schöne Beschreibung für die deindustrialisierende “Klimaschutzpolitik” unserer Bundesregierung und ihrer grünen Scharfmacher.

    • namor
      namor sagte:

      @Tischer
      nochmal von vor zwei Tagen, da meinten Sie keine Hintermänner zu sehen, weshalb es auch keine geben könnte:

      “Neubauer, Greta und Anhang wollen in Deutschland das Hindukuschklima verteidigen und daher hüpft die Politik.”

      Das können Sie doch nicht ernst meinen!? Warum gibt man einer Neubauer mehr Sendezeit im ÖR als der größten Oppositionspartei? Wegen der Einschaltquote? Die Medien werden seit der Migrationskrise mit öffentlichen Geldern zugeschüttet, aktuell mit Coronawerbung. Und diese Medien bedienen sich zweier Gören um die Politk, die fremde Atomwaffen im Land duldet, 50 Mrd Euro für Militär ausgibt und schon mal völkerechtswidrige Kriege führt, hüpfen zu lassen?!

      Herr Tischer, man hat Ihnen alles Trostspende vermaledeit, den Gott, das Leben nach dem Tod, den Mittelpunkt Erde, das geschöpfte Wesen, den Herr im eigenen Hause (ich-es-überich), das Christkind. Was noch bleibt ist der Glaube die Welt klar zu sehen und Teil des Souveräns zu sein, selbstbestimmt. Nicht mal das Herr Tischer, von vorne bis hinten belogen und manipuliert.

      In Platos Höhlengleichnis oder kürzer im “Cui Bono” schreit es uns seit zwei Tausend Jahren entgegen. Nicht die Politik hüpft, sie lässt hüpfen.

      Antworten
      • Dietmar Tischer
        Dietmar Tischer sagte:

        @ namor

        >Warum gibt man einer Neubauer mehr Sendezeit im ÖR als der größten Oppositionspartei? Wegen der Einschaltquote?>

        Ich bin sicher, dass es so ist.

        Die öffentlichen Sender müssen sich für die ZWANGSWEISE eingezogenen Gelder – weiß nicht, ob sie in Österreich auch zwangsweise eingezogen werden – RECHTFERTIGEN.

        Die Rechtfertigung ist die Einschaltquote.

        Sie hängt vom INTERESSE der Menschen ab, wobei es keine Rolle spielt, ob das Interesse SCHWACHSINNIGE Unterhaltung oder Aufklärung ist.

        Und nehmen Sie einfach mal zur Kenntnis:

        Zwar nicht alle, und mittlerweile schon einige mehr in Deutschland zweifeln, ob die Interessen richtig bedient werden, aber die ganz GROSSE Mehrheit ist zufrieden damit.

        Im System der Öffentlichen Medien wird KONSISTENT, wenn auch VERSTÄRKEND agiert, wobei ab und zu etwas adjustiert wird, weil das Interesse nicht fixiert ist.

        >Was noch bleibt ist der Glaube die Welt klar zu sehen und Teil des Souveräns zu sein, selbstbestimmt.>

        Wir ALLE sind Teil des Souveräns.

        Allerdings sind demokratischer Legitimation nach dabei viele in der MEHRHEIT und weniger als diese in der MINDERHEIT bezüglich dessen, was der Souverän MIT Mehrheit will.

        Was das Höhlengleichnis von Platon angeht, erzählen Sie Unsinn, wenn sie es mit „Cui Bono“ in Verbindung bringen.

        Das Höhlengleichnis legt die Verfasstheit der Welt (Ontologie) dar, nach der in einer bestimmten SITUATION befindliche Menschen nicht die Realität, sondern – fixiert gegen die Felswand blickend – mit Schatten und Echo NUR ein ABBILD der Realität erkennen können, aber GLAUBEN, dass sie die Realität wahrnehmen.

        Platon benennt niemanden, der sie in diese Situation versetzt hat, und auch niemanden, der Nutznießer ist im Sinne von „Cui Bono“.

      • namor
        namor sagte:

        Ich bin kein Philosoph. Aber erkenntnistheoretisch geschult. Ich weiss, dass ich mich von der gängigen Auslegung entferne. Anstoß war Prof Wilot ab Minute 4:00
        https://m.youtube.com/watch?v=DMsjxdqSWqk
        Und wie Sie feststellen werden, schlägt die Quintessenz des Höhlengleichnisses neben den erkenntnistheoretischen Pfaden auch Pfade zur Sicherung und Ausbau der Machtverhältnisse. Lieber verbrennen die Höhlenbewohner einen Nietzsche als ihm zu folgen. Man muss Ihnen nur noch sagen, welcher Gott gerade aktuell Schatten wirft, und wer hier den Nietzsche dagegen macht.

      • Dietmar Tischer
        Dietmar Tischer sagte:

        @ namor

        >Ich bin kein Philosoph. Aber erkenntnistheoretisch geschult.>

        Wenn Sie erkenntnistheoretisch GESCHULT sind, dann müssten Sie WISSEN, dass man bezüglich der Sachverhalte, auf die man sich bezieht, KLARHEIT haben muss, wenn man Erkenntnis beanspruchen will.

        Sie haben keine Klarheit, kennen nicht einmal den platonischen TEXT über den Sie URTEILEN.

        >Ich weiss, dass ich mich von der gängigen Auslegung entferne.>

        Es geht nicht um eine gängig oder nicht gängige Auslegung.

        Es geht darum, WAS Platon sagt.

        Sie sind der Aussagen eines SCHWÄTZERS erlegen, der von der „populären Version des Höhlengleichnisses“ redet und nicht weiß, von was er spricht.

        Beispiel (anfangs, in der ersten Minute), Prof. Wilholt:

        „Bei Platon steht ganz KLAR, dass in der Höhle KEINE echten Gegenstände vorbeigetragen wurden, sondern nur ABBILDER von echten Gegenständen“

        Bei Platon steht („Der Staat“, 514a – 515b) in der anerkannten Übersetzung von Rudolf Rufener ganz klar:

        „Stelle dir nun längs der kleinen Mauer Menschen vor, die allerhand Geräte vorübertragen, so dass diese über die Mauer hinausragen Statuen von Menschen und anderen Lebewesen aus Stein und aus Holz und in mannigfacher Ausführung.“

        Die Mauer steht in der Höhle zwischen dem Licht außerhalb der Höhle und denen, die tiefer in der Höhle nur die Schatten und das Echo derer vernehmen können, die an der Mauer agieren.

        Schon die Mauer ist gegenständlich und Statuen sind auch „echte Gegenstände“.

        Prof. Wilholt ist einer dieser Typen im akademischen Betrieb, die gesellschaftlich relevant sein wollen und sich des Textmissbrauchs bedienen MÜSSEN, um Unsinn ableiten zu können, wie zu Platon:

        „Elitaristische Erkenntnistheorie.“

        Prof. Wilholt bestätigt auf eindrucksvolle Weise das Niveau seiner Leibniz Universität Hannover, die im URAP World Ranking (University Ranking by Academic Performance) den grandiosen Platz 473 belegt.

      • Dietmar Tischer
        Dietmar Tischer sagte:

        @ Christian Anders

        Ich werde mir irgendwann mal genau anhören, was S. Hossenfelder sagt.

        Hier nur so viel:

        Es besteht anscheinend ein gewisser Bezug zu Platon, für den es neben der dinglichen Welt eine eigenständige REALITÄT von Ideen gibt, die unkörperlich und daher sinnlich nicht erfahrbar sind.

        Sie sind vollkommen und unveränderlich, also ohne Anfang und Ende sowie allgemein, d. h. für alle gültig.

        Für Platon sind diese Entitäten die höchst Form des Seienden.

        Was sinnlich erfahrbar ist, gilt für ihn als untergeordnetes Seiendes mit der Bestimmtheit, dass es zwar ECHTE Gegenstände sind, aber UNVOLLKOMMENE (ein Unterschied, den Prof. Wilholt in seinen einführenden Sätzen nicht erkennt und daher dummes Zeug von Platon ableitet).

        Beispiel:

        In der platonischen Realität der Ideen gibt es Formen, wie etwa den Kreis, der die unendliche Zahl von Punkten angibt, die von einem Punkt gleich weit entfernt sind.

        Die Form „Kreis“ ist KEIN Konstrukt unseres Gehirns, sondern sie würde weiter bestehen, nachdem wir sowie alle anderen, möglicherweise auch intelligenten Lebewesen ausgelöscht worden sind.

        Räder, also das runde gegenständliche Etwas, das in vielen Ausprägungen (Rad am Fahrrad, der Pferdekutsche, am Automobil) Rollen ermöglicht, ist nach Platon ein „Abbild“ des Kreises. Es „partizipiert“ am Kreis, kann aber als Gegenstand der sinnlich wahrnehmen Realität, bei der nicht alle Punkte von einem Punkt gleich weit entfernt sein können und daher als etwa Unvollkommenes onotologisch („seienslogisch“) nicht mit den Ideen oder Formen auf der gleichen „Seiensebene“ angeordnet werden.

        Für Platon entspricht den ontologisch unterschiedlichen Entitäten ein unterschiedliches Erkennen und Wissen – in der sinnlich wahrnehmbaren Welt ist es für ihn ein Meinen, das Erkenntnis verlangt, um z. B. Übles zu vermeiden.

        Die Menschen im Höhlengleichnis, die als konstruierter Extremfall von Menschsein NUR Schatten und Echos wahrnehmen können aufgrund ihrer situativen Befangenheit als Gefesselte, die sich nicht umdrehen und auch nicht kommunizieren können, sind in SINNLICHER Wahrnehmung GEFANGEN und daher von Erkenntnis ausgeschlossen.

      • Christian Anders
        Christian Anders sagte:

        @DT

        Sie können auch den Text des Links lesen, er ist das Transscript des Videos.

        Die heutige Physik vermisst sinnlich nicht Erfahrbares, bzw. erklärt sinnlich Erfahrbares durch unterliegende Theorien, die nach Tests nicht falsifiziert wurden. Inwiefern eine solche Theorie jetzt „real“ ist, ist eine Frage, die auch Physiker mit dem Griff nach Plato bearbeiten.

  5. horo82
    horo82 sagte:

    Hallo Herr Dr. Stelter,

    als mittlerweile treuer Hörer ihres Podcasts möchte ich mich zu diesem Beitrag zu Wort melden.

    Viele der Aussagen von Herrn Drescher finde ich als richtig. Die hehren Ziele unserer Berufspolitiker dienen nur der Verwirrung des Wählers. Alle übertreffen sich in Klimahysterie in der Hoffnung auf Einschaltquote und hoffentlich Wählerquote, damit man eine weitere Legislaturperiode gut im Sattel sitzt. An das Wohlergehen des Volkes wird eigentlich nicht gedacht. Sind ja ehhh da. Besonders Ihre Einschätzung von Altmeiers Wirken kann man nur teilen. Ein Wirtschaftsminister dem jetzt aufgefallen ist das die erzeugte Strommenge nicht richtig gerechnet wurde und das mit Planwirtschaft lösen will bringt Ehrhardt zum weinen….
    Aber zurück zu Herrn Drescher. Es freut mich das mit seinem Ansatz Bottrop klimaverträglich nach Vorne geht. Entsprechend müsste er aber dann schon auch Stellung beziehen das diese vielfältigen Förderungen analog der CO2 Einsparung finanziert werden müssen. Ach ja, vom Steuerzahler halt. Die Ersparniss kriegt dann der entsprechend Tätige. Ja, das funktioniert wenn es den eigenen Geldbeutel füllt. Aber die Finanzierung wenn das bundesweit passiert würde dann unseren ehrenwerten Finanzminister dazu bewegen nochmal paar Milliarden zu drucken, oder so ähnlich.

    Herr Stelter Ich vermisse hier ihre sonst so klare Haltung in Bezug auf Marktwirtschaft. Schulden für kommende Generationen, Förderung der PV-Industrie in China usw. Das kann so kein Lösungsansatz sein. Aber immerhin besser als das was aus Berlin so kommt…

    Es grüsst Sie H.S.

    Antworten
  6. weico
    weico sagte:

    Die Eigeninitiative im “Kleinen/Regionalen” Rahmen ist sicherlich begrüssenswert…..aber schlicht ein “Tropfen auf den heissen Stein”, wenn man das “grosse politische Ziel” betrachtet !

    Da die weltweite Thematik und das “grossen politische Ziel” ja um CO2-Vermeidung/Verringerung geht, um das Klima zu “retten”, sei auf folgenden Karte verwiesen:

    https://www.electricitymap.org/zone/DE

    Ein “Klick” auf das jeweilige Land, zeigt den Ursprung der Stromproduktion ,spezifische CO₂-Emissionen, Import/Export usw. an.

    Da in Deutschland ja, Ende 2021,weitere 3 Atomkraftwerke abgestellt werden….und 2022 dann die LETZTEN 3 ,wird Deutschland (auf der Karte) ziemlich BRAUN werden ….und die “Pfeile” dann mehrheitlich auf IMPORT stehen.

    Aus einem politisch-ideologischen Entscheid, wird somit WISSENTLICH UND WILLENTLICH GEGEN das CO2-KLIMAZIEL verstossen.
    Eigentlich ein klarer Fall… für den Bundesgerichtshof !

    Nebenbei:
    Das man den Strom dann noch Grossteils aus dem “Atom-Land” Frankreich importiert….ist schlicht REALSATIRE.

    Antworten
    • Thomas M.
      Thomas M. sagte:

      @weico:

      Cooles Dashboard!

      Ich bin zuversichtlich, dass die Realsatire dem guten Gefühl keinen Abbruch tun wird. Siehe Transformation Ruhrgebiet: Die Kohlehochöfen sind zwar nicht weg, sondern stehen nur woanders. Das wird aber im Regionalfernsehen regelmäßig ausgeblendet, wenn dort die Entwicklung als ökologisch vorbildlich dargestellt und bewundert wird.

      Man kann es auch pragmatisch sehen: Irgendwer muss ja mal anfangen.

      Einen Teil der Stromlücke werden sicherlich auch zukünftig vermehrt Industriegasturbinen (neben den kommunalen Kraftwerken) bereitstellen.Das ist zwar mit Blick auf CO2 schlechter als Nuklear, aber immerhin besser als Kohle und kann netzstabilisierend wirken. Ein Kunde von uns hat sich just so ein Teil mt seinem neuen Werk hingestellt. Ist wohl langfristig auch günstiger für ihn. Solche Entwicklungen laufen meinem Eindruck nach weniger medienbeachtet ab.

      Antworten
  7. foxxly
    foxxly sagte:

    …. warum haben wir immer noch so eine hohe gläubigkeit und vertrauen an den aussagen von politikern?
    der inhalt und wahrheitsgehalt hat meist einen bestandswert von wenigen tagen, wenn überhaupt. siehe zb. die aussagen von herrn altmaier.

    ganzheitlich denken:
    wachstum geht nur mit einem energieverbrauch; > energieherstellung und -verbrauch, löst sich physikalisch in wärme auf; > der systemische, kreditinduzierte wachstumszwang erzeugt logischer weise stets einen wärmezuwachs!

    alleine aus diesen physikaltischen zusammenhängen, stellt sich die große frage, ob die gesellschaft, ein wachstum bei reduzierten energieverbrauch und null-co2, überhaupt möglich ist?
    ist wachstum ohne erwärmung möglich?

    warum hört keiner auf gute lösungen anderer?
    wohl / leider, weil die interessenslage des großkapitals dagegen ist. es werden kaum noch möglichkeiten genutzt oder gefördert, ohne die großindustrie zu beteiligen.
    der wachstumszwang verhindert (zumindest behindert) die klein- und regional-lösungen.

    nicht zu vergessen, dass das kreditgeber nahezu das allerhöchste interesse haben, das kreditvolumen stets zu steigern. siehe auch die EU-hilfen, – teils planlos, hauptsache, es werden kredite verteilt.

    versicherungen: (auch hier ein wachstumszwang !!)
    sie haben eines gemeinsam, dass die netto-auszahlung gegenüber den beitragseinzahlungen, massiv niedrig liegt; – vielleicht um die 50% ? (vielleicht wissen einige leser darüber genauere zahlen? )

    also: die versicherungen sind gesamtgesellschaftlich höchst unrentabel für die beitragszahler.
    deshalb: absichicherungen ohne gewinnerwirtschaftung > mehr auf genossenschaft- und gemeinnützigkeit-basis.

    Antworten

Ihr Kommentar

An Diskussion beteiligen?
Hinterlassen Sie einen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar zu foxxly Antworten abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.