2014 outlook: Sugar high

Ein weiterer Blick auf 2014 – aus dem Blickwinkel der Fachleute für Fremdfinanzierung. Leonard Tannenbaum, Chef von Fifth Street Management lud im Dezember zu einer Konferenz zu den Aussichten für die Kreditmärkte ein und servierte Kekse. Sein Motto: „Genießt den Zuckerrausch, solange er anhält.“ Gemeint war natürlich weniger der Blutzucker als das billige Geld der Fed, […]

The Diva is Already Singing

2014 wird ungemein spannend. Vor allem wie sich die Aktienmärkte der Welt weiter entwickeln werden, gibt Anlass für viele Kommentare und Analysen. Bei den Beiträgen von Banken bin ich immer etwas zurückhaltend. Anders ist das bei ausgewählten Fondsmanagern. John Hussman hatte ich schon einmal zitiert. Hier sein neuester Kommentar, erneut mit einem skeptischen Blick auf […]

Secular stagnation risk for EU – exercise in prolonging a banking credit crunch

Ein weiterer Blick auf die säkulare Stagnation , ein Thema, welches uns auch in 2014 sicherlich erhalten bleibt. Interessant an dem Kommentar von Willem Buiter ist, dass er im direkten Vergleich die USA nicht als gefährdet ansieht und schon gar nicht die Schwellenländer. (bto stimmt dem zu. Dahinter steht aus meiner Sicht vor allem die […]

Warum funktioniert QE doch nicht?

Wirkung und Nebenwirkung von Quantitative Easing (QE) hat mich bereits mehrfach beschäftigt. Heute stelle ich einen wissenschaftlichen Aufsatz zu dem Thema vor. Im Kern kann man festhalten, dass Geldpolitik bei Überschuldung und „Disinflation/Deleveraging“ die Wirksamkeit verliert. In „The Routes into and out of the Zero Lower Bound“ diskutiert Robert Hall von der Standford University anlässlich […]

100 Jahre billiges Geld

Die Fed hat mich in diesem Jahr vielfach beschäftigt. Ich denke, es ist legitim zu behaupten, dass die Notenbanker der Welt die eigentlichen Herrscher über Märkte und Volkswirtschaften sind. Bis jetzt scheinen sie noch einigermaßen koordiniert zu handeln, wobei die Führung eindeutig bei der Fed liegt. Diese feiert 100. Geburtstag. Grund genug, aus den vielen […]

Do not get wrongfooted on descent from QE

Die meisten tödlichen Bergunfälle ereignen sich nicht beim Aufstieg sondern beim Abstieg. Dann sind die Bergsteiger müde und weniger konzentriert. John Authers nimmt dieses Bild, um zu beschreiben, was der Fed bevorsteht, hat sie doch nach seiner Auffassung mit der Reduktion von QE auf 75 Milliarden Dollar statt 85 Milliarden pro Monat den Höhepunkt der […]

Wie wir lernten, die Banken zu hassen

Passend zu meinem Kommentar zur schädlichen Wirkung eines zu großen Finanzsektors ein pointiert geschriebener Kommentar aus der F.A.Z. Ja, wir bleiben bei der Politik der privaten Gewinne und der sozialisierten Verluste. Die Dimensionen habe ich mit meinen  Zahlenspielen beschrieben. . →F.A.Z.: Wie wir lernten, die Banken zu hassen, 22. Dezember 2013

Banken schaden nicht nur durch Unfälle – sondern strukturell

Ich  habe mich schon immer gefragt, ob es wirklich im Interesse der langfristigen Entwicklung einer Volkswirtschaft ist, wenn die Klügsten eines jeden Jahrgangs bei Banken (und Beratungsfirmen) anheuern, um dort schnell Karriere zu machen und deutlich mehr zu verdienen, als in den anderen Sektoren einer Volkswirtschaft. Interessanterweise sind in der Vergangenheit Banker nur in zwei […]

Deflation bedroht Betongold

Deflation oder Inflation? Keiner kann ernsthaft behaupten, die Antwort wirklich zu kennen. Letztlich haben wir es mit einer Wippe zu tun. Auf der einen Seite wirken stark deflationäre Kräfte (Deleveraging, also der Versuch, Schulden abzubauen durch Sparen und Verkäufe von Assets; zu beobachten in den Krisenländern), auf der anderen stark inflationäre Kräfte (Expansion der Notenbankbilanzen […]