Zahlen sagen mehr als 1000 Worte

Die Datenlage ist ein wirtschaftspolitischer Realitätscheck – der DATEV-Mittelstandsindex stellt sie monatlich bereit.

Wir haben ein Datenproblem. Und dieses Datenproblem verschleiert ein Politikproblem. In Deutschland reformieren wir oft, ohne zu wissen, ob die Reform tatsächlich wirkt. Gerade jene Unternehmen mit weniger als 250 Mitarbeitern, die immerhin rund 55 Prozent der gesamten Nettowertschöpfung in der Bundesrepublik erwirtschaften, werden regelmäßig übersehen, weil sich alles um die Großkonzerne dreht.

Diese wichtige Betrachtungslücke schließt der DATEV-Mittelstandsindex. Gestützt auf Umsatzsteuervoranmeldungen von rund einer Million Unternehmen und Lohnabrechnungen für mehr als acht Millionen Arbeitnehmer wird die Lage der Wirtschaft so zeitnah und genau erfasst wie mit keinem anderen Instrument. Doch die Daten erlauben noch mehr, zum Beispiel auch die direkte Analyse der positiven und negativen Folgen der Wirtschaftspolitik – beispielsweise bei der Erhöhung des Mindestlohns.

Wie es um die deutsche Wirtschaft steht und was man zur Wirkung politischer Maßnahmen sagen kann, diskutiert Daniel Stelter mit Dr. Robert Mayr, CEO der DATEV eG und Honorarprofessor an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg.

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Hörerservice
Berichtsmonat Juli 2026 des DATEV Mittelstandsindex, Ausgabe 08/26: https://t1p.de/x8arm, künftig unter: https://t1p.de/qqmjg

Beitrag Mit der Erhöhung auf 12 Euro liegt die Entwicklung des gesetzlichen Mindestlohns über der Tariflohn- und Preisentwicklung (12/2023) im IAB-Forum: https://t1p.de/ju00d

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