Ohne Reformen wächst nur die Inflation

Die Gründe, warum staatliche Investitionen ohne Reformen in alternden Gesellschaften verpuffen und kein Wachstum schaffen.

500 Milliarden Euro Sondervermögen, steigende Verteidigungsausgaben, massive Infrastrukturinvestitionen – Deutschland plant so viel auszugeben, wie selten zuvor. Unabhängig davon, ob das Geld tatsächlich zweckgerichtet investiert wird, steht die Frage: Reicht das für mehr Wachstum? Eine neue Studie des Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM) zeigt, dass in alternden Gesellschaften mit strukturell engen Arbeitsmärkten staatliche Investitionen kontraproduktiv wirken können – es sei denn, sie werden von Strukturreformen begleitet.

Daniel Stelter analysiert die demografischen Grenzen des deutschen Wachstums und erklärt, warum das Potenzialwachstum gegen null tendiert.

Im Expertengespräch mit ESM-Ökonom Kai Behrens geht es um einen zentralen Aspekt: Kann der Staat das Wachstum künstlich über das Potenzial hinaus treiben – oder braucht es einen fundamentalen Kurswechsel?

HinweisABSTURZ – So retten wir Deutschland, das neue Buch von Daniel Stelter erscheint am 20. April 2026. Jetzt bestellbar bei Thalia, Amazon, geniallokal oder überall, wo es Bücher gibt.

Hörerservice

ESM-Studie Public investment in ageing societies: rethinking fiscal stimulus in structurally tight labour markets: https://is.gd/nPzfh1

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