Ohne bezahlbare Energie keine Industrie
Energiekosten und Versorgungssicherheit sind entscheidende Standortbedingungen, bei denen Deutschland inzwischen klar verliert.
Die Energiewende funktioniert nicht. Auf dem bisher eingeschlagenen Weg kann Deutschland weder das Ziel der Klimaneutralität erreichen, noch die Versorgungssicherheit gewährleisten oder günstigen Strom bereitstellen. Die Kosten der Energiewende beschränken sich auch nicht auf die Ausgaben für den Umbau des Energiesystems, sondern gehen weit darüber hinaus. Die hohen Energiepreise sind ein gravierender Wettbewerbsnachteil und führen damit zu einem (beschleunigten) Verlust an Arbeitsplätzen in den ehemaligen Schlüsselindustrien.
Aktuelle Studien zeigen außerdem, dass die energieintensive Produktion in Deutschland künftig auch nicht wieder wettbewerbsfähig wird. Doch das ist noch nicht alles. Die Klima-Ziele der Energiewende sind ebenfalls nicht erreichbar. Es ist ein Kurswechsel erforderlich, der – auch angesichts der geopolitischen Lage – die Versorgungssicherheit wieder in den Fokus nimmt.
In der bto-Episode #264 mit dem Titel „Von der Wirklichkeit umzingelt“ (Oktober 2024) sprach Daniel Stelter mit dem Energieexperten Professor Dr. Markus J. Löffler von der Westfälischen Hochschule über die technischen Anforderungen an eine sichere Stromversorgung und die Zukunft der Energiewende. Zeit für ein bto REFRESH!
Hinweis
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Hörerservice
Studie Das Ende der europäischen Stahlwirtschaft… oder einfach nur anders? (Juli 2026) von PwC zur Zukunft der europäischen Stahlindustrie: https://t1p.de/3a1t2
Studie Impact of global heterogeneity of renewable energy supply on heavy industrial production and green value chains (April 2024) des Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung zum Kostennachteil energieintensiver Produktion in Deutschland: https://t1p.de/mmw4w
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