Looking for bubbles

Warnungen vor der Überbewertung der Finanzmärkte habe ich schon mehrfach diskutiert, besonders gerne die sehr fundierten Analysen des Bostoner Fondsmanagers GMO. Hier nun der neueste Quartalskommentar. Looking for bubbles. Klingt so, als müsste man sie suchen. Im Gegenteil: Sie sind so offensichtlich. Zusammenfassung wäre Zeitverschwendung. Muss man lesen. → GMO: Looking for bubbles, Mai 2014

Wegbereiter der Umverteilung

Thomas Piketty hat geschafft, was nur wenigen Ökonomen gelingt: Er hat in den USA „Rockstar-Status“ erreicht, wie die Financial Times berichtet. Und dies auch noch als Franzose. Mit seinem Buch „Capital in the Twenty-first Century“ hat er genau zum richtigen Zeitpunkt einen wunden Punkt der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklung angesprochen. Die zunehmend ungleiche Vermögensverteilung in […]

Time running out for the market riggers

Ein Beitrag in der FT betrachtet das Phänomen des Ersparnisüberhangs aus einem anderen Blickwinkel. Kernaussagen: Die allgemeine Sicht ist, dass die Akkumulation von Ersparnissen und damit die Suche nach sicheren Anlageformen die Ursache für die immer geringeren Zinsen ist. Es ist sicherlich richtig, dass die Ersparnisse der Entwicklungsländer erheblich zur Krise beigetragen haben – die […]

Im Bann des billigen Geldes

Und als Abschluss der heutigen Diskussion der Krisenursachen noch einmal Wolfgang Münchau, der das Thema des „Ersparnisüberhangs“, der bekanntlich hinter der These der „säkularen Stagnation“ von Larry Summers steht, erneut aufgreift. Aussage: Die Ersparnisse werden nicht investiert, und deshalb sinken die Zinsen. Irgendwie ist es ja schon witzig, wo doch in der heutigen Fiat-Geldwirtschaft Ersparnisse […]

2,500 Years Of Financial Crises :“Augustus Was The First Keynesian“

Passend zu der Diskussion von Piketty heute morgen ein anderer Blick in die Geschichte: 2500 Jahre Finanzkrisen. John Authers von der FT im Interview mit Bob Swarup, dem Autor des Buches „Money Mania“. Dabei wird deutlich, dass wir in den letzten 2500 Jahren zwar enorme wirtschaftliche Fortschritte erzielt haben, entlang des Weges jedoch immer wieder […]

Piketty – Vermögen – Schulden – Schuldenschnitt

„Capital“ von Thomas Piketty genießt zu recht große Aufmerksamkeit in den Medien und wird aus guten Gründen gelobt. Schon vor der Osterpause hatte ich entsprechende Artikel verlinkt. Die Aufarbeitung historischer Daten von Piketty ist einmalig, und schon in meinem Buch „Die Billionen Schuldenbombe“ habe ich auf Analysen von ihm verwiesen, die die Entwicklung der Vermögenswerte […]

„Demographics: From dividend to drag“

George Magnus von der UBS ist ein Meister des Blicks über das Tagesgeschehen hinaus. Hier beleuchtet er den Zusammenhang von demographischer Entwicklung und Finanzmärkten. Seine Schlussfolgerung: der Höhepunkt an den Finanzmärkten fällt mit dem Höhepunkt der Erwerbsbevölkerung relativ zur Gesamtbevölkerung zusammen. In Japan war das 1990, in Europa und den USA um das Jahr 2005 […]

Ultra Easy Monetary Policy and the Law of Unintended Consequences

Wlliam White hat als Chefvolkswirt der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ), der „Notenbank der Notenbanken“ mit Sitz in Basel, bereits frühzeitig vor der Krise gewarnt. Er bleibt auch nach seinem Ausscheiden bei der BIZ ein kritischer Beobachter der Geldpolitik. Wie weitsichtig er ist, zeigt sich an seinem bereits 2012 erschienenen Aufsatz zur Wirkung der expansiven […]

China hat noch zwei Jahre Zeit

Sehr lesenswertes Interview mit dem China-Experten Michael Pettis. Er sieht die Risiken in China und denkt, dass der derzeitige Kurs nur noch für maximal drei bis vier Jahre durchgehalten werden kann. Dabei muss es seiner Meinung nach nicht zu einer Krise kommen. Voraussetzung für einen geordneten Umbau der Wirtschaft sei allerdings eine Stärkung der Einkommen der […]

Die unsichtbare Mauer zwischen Arm und Reich

Die Entwicklung der Schwellenländer hat eine immer größere Bedeutung für die Weltwirtschaft. Umso wichtiger ist zu verstehen, was nötig ist, damit diese auch ein nachhaltig höheres Niveau der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit erreichen. Dabei geht es um eine nachhaltige Steigerung des BIP pro Kopf. (Generell zum Problem der abnehmenden Produktivität siehe hier). Nachdem die ersten einfachen Erfolge […]