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	Kommentare zu: &#8220;Weltmeister oder Vampir?&#8221;	</title>
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	<description>Daniel Stelter ist die unabhängige Stimme zur Finanzkrise</description>
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		<title>
		Von: vlim		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/weltmeister-oder-vampir-2/#comment-23984</link>

		<dc:creator><![CDATA[vlim]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 May 2017 21:12:44 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Mit dem Unterschied zwischen einer Körner-Ökonomie und einer Papiergeld-Ökonomie habe ich mich auch schon beschäftigt und deswegen schreibe ich hier heute zum ersten mal einen Betrag. Im Grunde kann man diesen Unterschied auf die wesentlichen zwei Arten von Geld herunterbrechen, nämlich auf &quot;Warengeld&quot; und &quot;Schuldgeld&quot;. Diesen beiden Arten von Geld haben grundsätzlich ganz andere Eigenschaften und weil man die nicht versteht, versteht man die Krisenursachen nicht. Zunächst zähle ich darum erstmal negativen Eigenschaften von Schuldgeld auf.
1.) Alles Geld entsteht durch Kreditaufnahme, deshalb ist alles in Umlauf befindliche Geld zinstragend. Das heißt, Wenn ich mir Bargeld von der Bank hole, und dieses unter mein Kopfkissen lege, dann hat jemand anderes dafür einen Kredit aufgenommen und muss Zinsen dafür zahlen.
2.) Wenn man Schulden zurück zahlt, verschwindet das Zahlungsmittel, also das durch Kredit geschöpfte Geld wird durch die Tilgung in der Bankbilanz wieder vernichtet. Somit wirkt Schuldentilgung im in diesem System deflationärer, als wenn ich auf dem Geld sitzen bleibe (unter dem Kopfkissen), es sozusagen dem Wirtschaftskreislauf vorübergehend entziehe, um beispielsweise im Alter, wenn ich weniger Einkünfte habe, davon zu leben. Dass das Geld bei Schuldentilgung verschwindet, ist meiner Ansicht nach der Hauptgrund, warum sich eine Volkswirtschaft nicht aus einer Krise heraus sparen kann. Wie Marriner Eccles schon sagte, ohne Schulden hätten wir kein Geld.
3.) Durch die Kreditaufnahme wird nur der Kreditbetrag geschöpft, aber nicht der Betrag für die Zinsen. Für den Zinsbetrag müssen neue Kredite aufgenommen werden.
4.) Schuldgeld führt zu zwingend Handelsbilanzungleichgewichten, weil es keinen symmetrischen Austausch von Handelswaren erzwingt, sondern von Waren gegen Schuldtitel.
5.) Schuldgeld kann unbegrenzt erschaffen werden. Da es nicht an Ressourcen gekoppelt ist, können die Schuldversprechen bis weit entfernt von jeglicher Realität ausgeweitet werden.

Kommen wir nun zum Warengeld
1.) Warengeld stellt einen Vermögenswert dar. Bei seiner Entstehung entstehen nicht automatisch bzw. zwangsläufig Zinsforderungen. Das heißt, wenn ich z.B. einen Goldklumpen im Garten vergrabe, muss niemand dafür Zinsen zahlen.
2.) Warengeld kann zwar auch verliehen werden (wobei dies echtes &quot;Verleihen&quot; ist, nicht so bei der Kreditgeldschöpfung), es wird dann auch jemand Zinsen dafür zahlen müssen (Stichwort: Konsumverzicht des Verleihers), aber wenn das Geld zurück gezahlt wird verschwindet es nicht, sondern es hat dann nur ein anderer Marktteilnehmer. Das Geld bleibt im System und Schuldentilgung führt nicht zur Deflation.
3.) Da nicht die gesamte Geldmenge zinstragend ist, sondern nur die verliehene Geldmenge, sind die Zinsforderungen im Gesamtsystem niedriger als im Schuldgeldsystem. Da durch die Wertschöpfungsprozesse immer Waren entstehen, kann es eigentlich nie zur Geldknappheit kommen, weil Warengeld äquivalent mit Waren ist. Das bedeutet dann natürlich, das man sich nicht auf eine Art von Warengeld festlegt, sondern konkurrierende Arten von Warengeld im Wettbewerb zulassen muss.
4.) Warengeld würde nicht zu Handelsbilanzungleichgewichten führen, weil ja Waren gegen Waren (-geld) getauscht würden, Schulden würden unmittelbar mit dem Austausch beglichen.
5.) Warengeld wäre nicht beliebig vermehrbar, weil es an Ressourcen gekoppelt ist. Astronomische Verschuldungsorgien wären im Warengeldsystem nicht möglich.

Übrigen Thomas Mayer hat diesen Zusammenhang längst erkannt, er befürwortet darum ein Aktivgeldsystem.
hier ein Video Thomas Mayer bei Phönix, ab der 24. Minute kommt er zum Thema.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit dem Unterschied zwischen einer Körner-Ökonomie und einer Papiergeld-Ökonomie habe ich mich auch schon beschäftigt und deswegen schreibe ich hier heute zum ersten mal einen Betrag. Im Grunde kann man diesen Unterschied auf die wesentlichen zwei Arten von Geld herunterbrechen, nämlich auf &#8220;Warengeld&#8221; und &#8220;Schuldgeld&#8221;. Diesen beiden Arten von Geld haben grundsätzlich ganz andere Eigenschaften und weil man die nicht versteht, versteht man die Krisenursachen nicht. Zunächst zähle ich darum erstmal negativen Eigenschaften von Schuldgeld auf.<br />
1.) Alles Geld entsteht durch Kreditaufnahme, deshalb ist alles in Umlauf befindliche Geld zinstragend. Das heißt, Wenn ich mir Bargeld von der Bank hole, und dieses unter mein Kopfkissen lege, dann hat jemand anderes dafür einen Kredit aufgenommen und muss Zinsen dafür zahlen.<br />
2.) Wenn man Schulden zurück zahlt, verschwindet das Zahlungsmittel, also das durch Kredit geschöpfte Geld wird durch die Tilgung in der Bankbilanz wieder vernichtet. Somit wirkt Schuldentilgung im in diesem System deflationärer, als wenn ich auf dem Geld sitzen bleibe (unter dem Kopfkissen), es sozusagen dem Wirtschaftskreislauf vorübergehend entziehe, um beispielsweise im Alter, wenn ich weniger Einkünfte habe, davon zu leben. Dass das Geld bei Schuldentilgung verschwindet, ist meiner Ansicht nach der Hauptgrund, warum sich eine Volkswirtschaft nicht aus einer Krise heraus sparen kann. Wie Marriner Eccles schon sagte, ohne Schulden hätten wir kein Geld.<br />
3.) Durch die Kreditaufnahme wird nur der Kreditbetrag geschöpft, aber nicht der Betrag für die Zinsen. Für den Zinsbetrag müssen neue Kredite aufgenommen werden.<br />
4.) Schuldgeld führt zu zwingend Handelsbilanzungleichgewichten, weil es keinen symmetrischen Austausch von Handelswaren erzwingt, sondern von Waren gegen Schuldtitel.<br />
5.) Schuldgeld kann unbegrenzt erschaffen werden. Da es nicht an Ressourcen gekoppelt ist, können die Schuldversprechen bis weit entfernt von jeglicher Realität ausgeweitet werden.</p>
<p>Kommen wir nun zum Warengeld<br />
1.) Warengeld stellt einen Vermögenswert dar. Bei seiner Entstehung entstehen nicht automatisch bzw. zwangsläufig Zinsforderungen. Das heißt, wenn ich z.B. einen Goldklumpen im Garten vergrabe, muss niemand dafür Zinsen zahlen.<br />
2.) Warengeld kann zwar auch verliehen werden (wobei dies echtes &#8220;Verleihen&#8221; ist, nicht so bei der Kreditgeldschöpfung), es wird dann auch jemand Zinsen dafür zahlen müssen (Stichwort: Konsumverzicht des Verleihers), aber wenn das Geld zurück gezahlt wird verschwindet es nicht, sondern es hat dann nur ein anderer Marktteilnehmer. Das Geld bleibt im System und Schuldentilgung führt nicht zur Deflation.<br />
3.) Da nicht die gesamte Geldmenge zinstragend ist, sondern nur die verliehene Geldmenge, sind die Zinsforderungen im Gesamtsystem niedriger als im Schuldgeldsystem. Da durch die Wertschöpfungsprozesse immer Waren entstehen, kann es eigentlich nie zur Geldknappheit kommen, weil Warengeld äquivalent mit Waren ist. Das bedeutet dann natürlich, das man sich nicht auf eine Art von Warengeld festlegt, sondern konkurrierende Arten von Warengeld im Wettbewerb zulassen muss.<br />
4.) Warengeld würde nicht zu Handelsbilanzungleichgewichten führen, weil ja Waren gegen Waren (-geld) getauscht würden, Schulden würden unmittelbar mit dem Austausch beglichen.<br />
5.) Warengeld wäre nicht beliebig vermehrbar, weil es an Ressourcen gekoppelt ist. Astronomische Verschuldungsorgien wären im Warengeldsystem nicht möglich.</p>
<p>Übrigen Thomas Mayer hat diesen Zusammenhang längst erkannt, er befürwortet darum ein Aktivgeldsystem.<br />
hier ein Video Thomas Mayer bei Phönix, ab der 24. Minute kommt er zum Thema.</p>
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		<title>
		Von: Horst		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/weltmeister-oder-vampir-2/#comment-23977</link>

		<dc:creator><![CDATA[Horst]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 May 2017 17:47:17 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/weltmeister-oder-vampir-2/#comment-23962&quot;&gt;A. Middendorf&lt;/a&gt;.

&quot;Gerade „Made in Germany“ ist doch gekennzeichnet durch hohe Fixkosten (F&#038;E, High-Tech-Produktionsanlagen) und niedrige variable Kosten.&quot;

Marketingkosten haben Sie ausgelassen. In vielen Branchen (z.B. Pharma) übersteigen die Kosten hierfür die der F&#038;E bei weitem.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/weltmeister-oder-vampir-2/#comment-23962">A. Middendorf</a>.</p>
<p>&#8220;Gerade „Made in Germany“ ist doch gekennzeichnet durch hohe Fixkosten (F&amp;E, High-Tech-Produktionsanlagen) und niedrige variable Kosten.&#8221;</p>
<p>Marketingkosten haben Sie ausgelassen. In vielen Branchen (z.B. Pharma) übersteigen die Kosten hierfür die der F&amp;E bei weitem.</p>
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		<title>
		Von: A. Middendorf		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/weltmeister-oder-vampir-2/#comment-23962</link>

		<dc:creator><![CDATA[A. Middendorf]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 May 2017 09:35:14 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Um den Wohlstand zu erhalten muss die deutsche Politik erstens die Zahlungsbilanz - nicht die Leistungsbilanz - ausgleichen, und zweitens eine Änderung der Eigenkapitalvorschriften herbeiführen.

Leistungsbilanzüberschüsse lassen sich ja nicht ohne weiteres in Inlandsinvestitionen umwandeln. Gerade „Made in Germany“ ist doch gekennzeichnet durch hohe Fixkosten (F&#038;E, High-Tech-Produktionsanlagen) und niedrige variable Kosten. Extrembeispiel SAP-Software. Auf diese Exporte zu verzichten würde - wenn überhaupt - nur im Umfang des geringen variablen Kostenanteils helfen.

Bei der Verwendung der Überschüsse muss man dann die betriebswirtschaftliche und volkswirtschaftliche Perspektive unterscheiden. Bezogen auf das einzelne Unternehmen gibt es kaum Gründe anzunehmen, dass Gewinne schlechter genutzt oder reinvestiert werden als ausländische Unternehmen dies tun. Bezogen auf den Staat kommt es dann auf die Verwendung der Steuern an. Hier konkurrieren konsumtive Zwecke mit Investitionen in die Infrastruktur. Diese Zielkonkurrenz ist rein innerdeutsch, und in der Folge schlechte Infrastruktur lässt sich nur zum kleinen Teil mit Leistungsbilanzüberschüssen begründen.

Trotzdem sind Leistungsbilanzüberschüsse und auch Schäubles schwarze Null eine Gefahr aus zweierlei Gründen:
1. Qualität der Auslandsinvestitionen
2. Akkumulation von Notenbankgeld in Deutschland

Der erste Grund ist offensichtlich und hier vielfach genannt, dass nämlich die „Investition“ in Schuldtitel in einer überschuldeten Welt zu einem Verlust eines guten Teils des eingesetzten Kapitals führen kann und wird. Der zweite Grund kommt zum Tragen, wenn die Target-Forderungen bei einem Auseinanderbrechen der Eurozone ganz oder teilweise verloren gehen. Auf inländischen Konten in Euro aufgehäufte Gewinne gehen zwar dem Eigentümer bei einer Währungsreform wahrscheinlich nicht nominell verloren, aber die inländischen Geldvermögensbesitzer würden kollektiv Kaufkraft in Höhe der verlorenen Target-Forderungen verlieren, oder die Bundesbank müsste über Steuern rekapitalisiert werden. Aus dieser pessimistischen Perspektive kann – volkswirtschaftlich betrachtet - ein schlechter Schuldtitel das geringere Übel im Vergleich zum Totalausfall einer gleich hohen Target-Forderung sein (spieltheoretisches Dilemma: für das einzelne Wirtschaftssubjekt ist vielleicht Geldvermögen besser). Viel besser freilich wären für Deutschland Auslandsinvestitionen in Kapitalgesellschaften, Infrastrukturprojekte oder Gold. Aber die Eigenkapitalvorschriften für Kapitalsammelstellen verbieten das quasi – ein Schelm, wer Böses dabei denkt. Und noch einmal kurz zu Schäubles Null: In einer Welt, in der Schulden absehbar zunehmend vergemeinschaftet werden, und in der aufgrund der aufgetürmten Target-Forderungen mehr Geldschöpfung in Deutschland (und idealerweise dessen Ausgabe im Ausland) volkswirtschaftlich (nicht fiskalisch) vorteilhaft wäre, ist das Sparen bescheuert.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Um den Wohlstand zu erhalten muss die deutsche Politik erstens die Zahlungsbilanz &#8211; nicht die Leistungsbilanz &#8211; ausgleichen, und zweitens eine Änderung der Eigenkapitalvorschriften herbeiführen.</p>
<p>Leistungsbilanzüberschüsse lassen sich ja nicht ohne weiteres in Inlandsinvestitionen umwandeln. Gerade „Made in Germany“ ist doch gekennzeichnet durch hohe Fixkosten (F&amp;E, High-Tech-Produktionsanlagen) und niedrige variable Kosten. Extrembeispiel SAP-Software. Auf diese Exporte zu verzichten würde &#8211; wenn überhaupt &#8211; nur im Umfang des geringen variablen Kostenanteils helfen.</p>
<p>Bei der Verwendung der Überschüsse muss man dann die betriebswirtschaftliche und volkswirtschaftliche Perspektive unterscheiden. Bezogen auf das einzelne Unternehmen gibt es kaum Gründe anzunehmen, dass Gewinne schlechter genutzt oder reinvestiert werden als ausländische Unternehmen dies tun. Bezogen auf den Staat kommt es dann auf die Verwendung der Steuern an. Hier konkurrieren konsumtive Zwecke mit Investitionen in die Infrastruktur. Diese Zielkonkurrenz ist rein innerdeutsch, und in der Folge schlechte Infrastruktur lässt sich nur zum kleinen Teil mit Leistungsbilanzüberschüssen begründen.</p>
<p>Trotzdem sind Leistungsbilanzüberschüsse und auch Schäubles schwarze Null eine Gefahr aus zweierlei Gründen:<br />
1. Qualität der Auslandsinvestitionen<br />
2. Akkumulation von Notenbankgeld in Deutschland</p>
<p>Der erste Grund ist offensichtlich und hier vielfach genannt, dass nämlich die „Investition“ in Schuldtitel in einer überschuldeten Welt zu einem Verlust eines guten Teils des eingesetzten Kapitals führen kann und wird. Der zweite Grund kommt zum Tragen, wenn die Target-Forderungen bei einem Auseinanderbrechen der Eurozone ganz oder teilweise verloren gehen. Auf inländischen Konten in Euro aufgehäufte Gewinne gehen zwar dem Eigentümer bei einer Währungsreform wahrscheinlich nicht nominell verloren, aber die inländischen Geldvermögensbesitzer würden kollektiv Kaufkraft in Höhe der verlorenen Target-Forderungen verlieren, oder die Bundesbank müsste über Steuern rekapitalisiert werden. Aus dieser pessimistischen Perspektive kann – volkswirtschaftlich betrachtet &#8211; ein schlechter Schuldtitel das geringere Übel im Vergleich zum Totalausfall einer gleich hohen Target-Forderung sein (spieltheoretisches Dilemma: für das einzelne Wirtschaftssubjekt ist vielleicht Geldvermögen besser). Viel besser freilich wären für Deutschland Auslandsinvestitionen in Kapitalgesellschaften, Infrastrukturprojekte oder Gold. Aber die Eigenkapitalvorschriften für Kapitalsammelstellen verbieten das quasi – ein Schelm, wer Böses dabei denkt. Und noch einmal kurz zu Schäubles Null: In einer Welt, in der Schulden absehbar zunehmend vergemeinschaftet werden, und in der aufgrund der aufgetürmten Target-Forderungen mehr Geldschöpfung in Deutschland (und idealerweise dessen Ausgabe im Ausland) volkswirtschaftlich (nicht fiskalisch) vorteilhaft wäre, ist das Sparen bescheuert.</p>
]]></content:encoded>
		
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		<title>
		Von: Wolfgang Selig		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/weltmeister-oder-vampir-2/#comment-23954</link>

		<dc:creator><![CDATA[Wolfgang Selig]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 May 2017 02:04:36 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ihre Schlussfolgerung ist richtig, aber das Problem ist, dass Deutschland in den letzten Jahren konsumtive Beschlüsse gegenüber investiven bevorzugt. Ob Elterngeld, Betreuungsgeld, Rente mit 63 oder Mütterrente - nichts davon war investiv (egal, wie man diese Entscheidungen politisch sonst bewertet). Politisch hat sich das für Frau Merkel und die CDU gelohnt, also wird so weitergemacht. Investive Projekte wie Stuttgart 21 oder der Berliner Flughafen führten bei Politikern zu anderen Erkenntnissen...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ihre Schlussfolgerung ist richtig, aber das Problem ist, dass Deutschland in den letzten Jahren konsumtive Beschlüsse gegenüber investiven bevorzugt. Ob Elterngeld, Betreuungsgeld, Rente mit 63 oder Mütterrente &#8211; nichts davon war investiv (egal, wie man diese Entscheidungen politisch sonst bewertet). Politisch hat sich das für Frau Merkel und die CDU gelohnt, also wird so weitergemacht. Investive Projekte wie Stuttgart 21 oder der Berliner Flughafen führten bei Politikern zu anderen Erkenntnissen&#8230;</p>
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