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	Kommentare zu: Warteschlangen sind eine Form der Inflation	</title>
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	<description>Daniel Stelter ist die unabhängige Stimme zur Finanzkrise</description>
	<lastBuildDate>Thu, 17 Feb 2022 14:09:23 +0000</lastBuildDate>
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		<title>
		Von: Richard Ott		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/warteschlangen-sind-auch-eine-form-der-inflation/#comment-229127</link>

		<dc:creator><![CDATA[Richard Ott]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Feb 2022 14:09:23 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/warteschlangen-sind-auch-eine-form-der-inflation/#comment-229026&quot;&gt;Renée Menéndez&lt;/a&gt;.

@Frau Finke-Röpke

&quot;Dann wünsche ich weiterhin viel Spaß beim gegenseitigen Talkshowimitieren: man gibt seine Statements ab und hört dem anderen gar nicht erst wirklich zu, sondern wartet nur ab, bis er zu Ende getippt hat.&quot;

Nein, so habe ich das nicht gemeint. Talkshows funktionieren sowieso nicht mehr als Diskussionsforum, weil im Staatsfernsehen nur noch Gäste mit &quot;der richtigen Meinung&quot; eingeladen werden und Abweichler neuerdings nicht einmal mehr als Watschenmann gebucht werden. 

Woran ich dachte war tatsächlich eine öffentliche Diskussion im besten Sinne, wo sich Zuhörer noch von guten Argumenten überzeugen lassen. Sowas gibts doch manchmal noch, oder zumindest könnte es das theoretisch noch geben, richtig?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/warteschlangen-sind-auch-eine-form-der-inflation/#comment-229026">Renée Menéndez</a>.</p>
<p>@Frau Finke-Röpke</p>
<p>&#8220;Dann wünsche ich weiterhin viel Spaß beim gegenseitigen Talkshowimitieren: man gibt seine Statements ab und hört dem anderen gar nicht erst wirklich zu, sondern wartet nur ab, bis er zu Ende getippt hat.&#8221;</p>
<p>Nein, so habe ich das nicht gemeint. Talkshows funktionieren sowieso nicht mehr als Diskussionsforum, weil im Staatsfernsehen nur noch Gäste mit &#8220;der richtigen Meinung&#8221; eingeladen werden und Abweichler neuerdings nicht einmal mehr als Watschenmann gebucht werden. </p>
<p>Woran ich dachte war tatsächlich eine öffentliche Diskussion im besten Sinne, wo sich Zuhörer noch von guten Argumenten überzeugen lassen. Sowas gibts doch manchmal noch, oder zumindest könnte es das theoretisch noch geben, richtig?</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Susanne Finke-Röpke		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/warteschlangen-sind-auch-eine-form-der-inflation/#comment-229112</link>

		<dc:creator><![CDATA[Susanne Finke-Röpke]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Feb 2022 12:24:56 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/warteschlangen-sind-auch-eine-form-der-inflation/#comment-229026&quot;&gt;Renée Menéndez&lt;/a&gt;.

@Herrn Richard Ott:

Gut, dass Sie mich darüber informieren. Das erklärt natürlich einiges. Dann wünsche ich weiterhin viel Spaß beim gegenseitigen Talkshowimitieren: man gibt seine Statements ab und hört dem anderen gar nicht erst wirklich zu, sondern wartet nur ab, bis er zu Ende getippt hat. Beste Voraussetzungen für eine politische Karriere für Sie und Herrn Stöcker! Ich bin dafür ungeeignet.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/warteschlangen-sind-auch-eine-form-der-inflation/#comment-229026">Renée Menéndez</a>.</p>
<p>@Herrn Richard Ott:</p>
<p>Gut, dass Sie mich darüber informieren. Das erklärt natürlich einiges. Dann wünsche ich weiterhin viel Spaß beim gegenseitigen Talkshowimitieren: man gibt seine Statements ab und hört dem anderen gar nicht erst wirklich zu, sondern wartet nur ab, bis er zu Ende getippt hat. Beste Voraussetzungen für eine politische Karriere für Sie und Herrn Stöcker! Ich bin dafür ungeeignet.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Richard Ott		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/warteschlangen-sind-auch-eine-form-der-inflation/#comment-229088</link>

		<dc:creator><![CDATA[Richard Ott]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Feb 2022 11:02:31 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/warteschlangen-sind-auch-eine-form-der-inflation/#comment-229026&quot;&gt;Renée Menéndez&lt;/a&gt;.

@Frau Finke-Röpke

Aussichtslos? 

Kommt drauf an, auf wen Sie das beziehen. 

Genosse Stöcker und sein frecher polemischer Klassenfeind machen das hier nicht, um sich gegenseitig zu überzeugen -diese Hoffnung haben beide schon längst aufgegeben- sondern um andere zu überzeugen. ;)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/warteschlangen-sind-auch-eine-form-der-inflation/#comment-229026">Renée Menéndez</a>.</p>
<p>@Frau Finke-Röpke</p>
<p>Aussichtslos? </p>
<p>Kommt drauf an, auf wen Sie das beziehen. </p>
<p>Genosse Stöcker und sein frecher polemischer Klassenfeind machen das hier nicht, um sich gegenseitig zu überzeugen -diese Hoffnung haben beide schon längst aufgegeben- sondern um andere zu überzeugen. ;)</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Michael Stöcker		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/warteschlangen-sind-auch-eine-form-der-inflation/#comment-229077</link>

		<dc:creator><![CDATA[Michael Stöcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Feb 2022 10:33:26 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/warteschlangen-sind-auch-eine-form-der-inflation/#comment-229026&quot;&gt;Renée Menéndez&lt;/a&gt;.

@ Susanne Finke-Röpke

Ja, das ist in der Tat aussichtslos. Die Fakten sind mehr als eindeutig, sofern man bereit ist, sich mit diesen zu beschäftigen: https://www.realclearmarkets.com/articles/2022/02/04/everything_is_about_obscuring_the_true_state_of_the_economy_815229.html

LG Michael Stöcker]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/warteschlangen-sind-auch-eine-form-der-inflation/#comment-229026">Renée Menéndez</a>.</p>
<p>@ Susanne Finke-Röpke</p>
<p>Ja, das ist in der Tat aussichtslos. Die Fakten sind mehr als eindeutig, sofern man bereit ist, sich mit diesen zu beschäftigen: <a href="https://www.realclearmarkets.com/articles/2022/02/04/everything_is_about_obscuring_the_true_state_of_the_economy_815229.html" rel="nofollow ugc">https://www.realclearmarkets.com/articles/2022/02/04/everything_is_about_obscuring_the_true_state_of_the_economy_815229.html</a></p>
<p>LG Michael Stöcker</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Susanne Finke-Röpke		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/warteschlangen-sind-auch-eine-form-der-inflation/#comment-229048</link>

		<dc:creator><![CDATA[Susanne Finke-Röpke]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Feb 2022 07:31:54 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/warteschlangen-sind-auch-eine-form-der-inflation/#comment-229026&quot;&gt;Renée Menéndez&lt;/a&gt;.

@Herrn Richard Ott: 

ich wollte Sie eigentlich nur dazu überreden, Herrn Stöcker nicht mehr zu überzeugen versuchen. Es ist aussichtslos.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/warteschlangen-sind-auch-eine-form-der-inflation/#comment-229026">Renée Menéndez</a>.</p>
<p>@Herrn Richard Ott: </p>
<p>ich wollte Sie eigentlich nur dazu überreden, Herrn Stöcker nicht mehr zu überzeugen versuchen. Es ist aussichtslos.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Richard Ott		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/warteschlangen-sind-auch-eine-form-der-inflation/#comment-229046</link>

		<dc:creator><![CDATA[Richard Ott]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Feb 2022 06:47:57 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/warteschlangen-sind-auch-eine-form-der-inflation/#comment-229026&quot;&gt;Renée Menéndez&lt;/a&gt;.

@Frau Finke-Röpke

In der DDR wurde nach westlichen Maßstäben nur die SED reich - was an sich schon verblüffend ist, weil die Betriebe ja angeblich &quot;Volkseigentum&quot; waren. 

Weitere Fragen dazu sollten Sie einem cleveren SED-Altkader wie Gregor Gysi stellen...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/warteschlangen-sind-auch-eine-form-der-inflation/#comment-229026">Renée Menéndez</a>.</p>
<p>@Frau Finke-Röpke</p>
<p>In der DDR wurde nach westlichen Maßstäben nur die SED reich &#8211; was an sich schon verblüffend ist, weil die Betriebe ja angeblich &#8220;Volkseigentum&#8221; waren. </p>
<p>Weitere Fragen dazu sollten Sie einem cleveren SED-Altkader wie Gregor Gysi stellen&#8230;</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Susanne Finke-Röpke		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/warteschlangen-sind-auch-eine-form-der-inflation/#comment-229041</link>

		<dc:creator><![CDATA[Susanne Finke-Röpke]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Feb 2022 05:34:49 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/warteschlangen-sind-auch-eine-form-der-inflation/#comment-229026&quot;&gt;Renée Menéndez&lt;/a&gt;.

@Herrn Richard Ott: Nur Warren Buffet ist in solchen Debatten wirklich souverän: &quot;If you are so clever, why aren&#039;t you rich?&quot; 

Die Frage habe ich mir selbst auch schon gestellt...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/warteschlangen-sind-auch-eine-form-der-inflation/#comment-229026">Renée Menéndez</a>.</p>
<p>@Herrn Richard Ott: Nur Warren Buffet ist in solchen Debatten wirklich souverän: &#8220;If you are so clever, why aren&#8217;t you rich?&#8221; </p>
<p>Die Frage habe ich mir selbst auch schon gestellt&#8230;</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Renée Menéndez		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/warteschlangen-sind-auch-eine-form-der-inflation/#comment-229026</link>

		<dc:creator><![CDATA[Renée Menéndez]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Feb 2022 21:51:59 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/warteschlangen-sind-auch-eine-form-der-inflation/#comment-229004&quot;&gt;Michael Stöcker&lt;/a&gt;.

Mal eine lustige Geschichte am Rande:

Irgendwann in den 80´ern gab es in Berlin ein Konzert von Placido Domingo. Die Nachfrage war entsprechend groß, so daß sich die Konzertleitung was ganz Tolles hat einfallen lassen. Es gab zwei Preiskategorien: teuer und nicht ganz so teuer. Für den Erhalt einer Karte mußte man sich in eine Warteschlange einreihen, die 3 bis 5 mal (?) angesetzt wurde, damit man seinen Platz bestätigen konnte. Hatte man eine Warteschlange ausgelassen, wurde man von der Bewerberliste gestrichen.

Die Schlange bei den &quot;nicht ganz so teuren&quot; Karten war so lang, daß am Ende nicht alle eine Karte erhalten haben. Das war schon deswegen ärgerlich, weil das ganze im Januar stattfand bei Temperaturen unterhalb des Gefrierpunktes. Das hatte in Berlin natürlich zur Folge, daß das Warten zu einem Happening wurde.

Am Tage der endgültigen Kartenverteilung passierte folgendes: bei der &quot;nicht ganz so teuren&quot; Schlange wurde nach bürokratenbräsiger Manier alles bedächtig abgearbeitet, bis keine Karten mehr zur Verfügung standen. Der Humor der leer Ausgegangenen war äußerst gedämpft.

Bei den teuren Karten passierte das, was immer passiert: nachdem die relativ kurze Schlange abgearbeitet war und das Kassenhäuschen verwaist war, kamen auf einmal die dicken Schlitten vorgefahren, Mäuschen mußte auf Stöckel zum Schalter wackeln (Eispflaster) und war in 3 Minuten wieder im warmen Benz - mit Karten selbstverständlich.

Und das Konzert? War seitens des Hauptprotagonisten kurz - und eher mittelmäßig...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/warteschlangen-sind-auch-eine-form-der-inflation/#comment-229004">Michael Stöcker</a>.</p>
<p>Mal eine lustige Geschichte am Rande:</p>
<p>Irgendwann in den 80´ern gab es in Berlin ein Konzert von Placido Domingo. Die Nachfrage war entsprechend groß, so daß sich die Konzertleitung was ganz Tolles hat einfallen lassen. Es gab zwei Preiskategorien: teuer und nicht ganz so teuer. Für den Erhalt einer Karte mußte man sich in eine Warteschlange einreihen, die 3 bis 5 mal (?) angesetzt wurde, damit man seinen Platz bestätigen konnte. Hatte man eine Warteschlange ausgelassen, wurde man von der Bewerberliste gestrichen.</p>
<p>Die Schlange bei den &#8220;nicht ganz so teuren&#8221; Karten war so lang, daß am Ende nicht alle eine Karte erhalten haben. Das war schon deswegen ärgerlich, weil das ganze im Januar stattfand bei Temperaturen unterhalb des Gefrierpunktes. Das hatte in Berlin natürlich zur Folge, daß das Warten zu einem Happening wurde.</p>
<p>Am Tage der endgültigen Kartenverteilung passierte folgendes: bei der &#8220;nicht ganz so teuren&#8221; Schlange wurde nach bürokratenbräsiger Manier alles bedächtig abgearbeitet, bis keine Karten mehr zur Verfügung standen. Der Humor der leer Ausgegangenen war äußerst gedämpft.</p>
<p>Bei den teuren Karten passierte das, was immer passiert: nachdem die relativ kurze Schlange abgearbeitet war und das Kassenhäuschen verwaist war, kamen auf einmal die dicken Schlitten vorgefahren, Mäuschen mußte auf Stöckel zum Schalter wackeln (Eispflaster) und war in 3 Minuten wieder im warmen Benz &#8211; mit Karten selbstverständlich.</p>
<p>Und das Konzert? War seitens des Hauptprotagonisten kurz &#8211; und eher mittelmäßig&#8230;</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Richard Ott		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/warteschlangen-sind-auch-eine-form-der-inflation/#comment-229012</link>

		<dc:creator><![CDATA[Richard Ott]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Feb 2022 18:35:33 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=24433#comment-229012</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/warteschlangen-sind-auch-eine-form-der-inflation/#comment-229004&quot;&gt;Michael Stöcker&lt;/a&gt;.

@Genosse Stöcker

&quot;Bis vor 33 Jahren durchaus (Sozialistische Wartegemeinschaft), aber was soll dieser Quatsch heute???&quot;

Die DDR kommt doch gerade zurück, aber mit raffinierteren Methoden. Bärbel Bohley (von der haben Sie doch schon einmal gehört, oder?) kann es viel schöner beschreiben als ich: 

„Alle diese Untersuchungen, die gründliche Erforschung der Stasi-Strukturen, der Methoden, mit denen sie gearbeitet haben und immer noch arbeiten, all das wird in die falschen Hände geraten. Man wird diese Strukturen genauestens untersuchen – um sie dann zu übernehmen. Man wird sie ein wenig adaptieren, damit sie zu einer freien westlichen Gesellschaft passen. Man wird die Störer auch nicht unbedingt verhaften. Es gibt feinere Möglichkeiten, jemanden unschädlich zu machen. Aber die geheimen Verbote, das Beobachten, der Argwohn, die Angst, das Isolieren und Ausgrenzen, das Brandmarken und Mundtotmachen derer, die sich nicht anpassen – das wird wiederkommen, glaubt mir. Man wird Einrichtungen schaffen, die viel effektiver arbeiten, viel feiner als die Stasi. Auch das ständige Lügen wird wiederkommen, die Desinformation, der Nebel, in dem alles seine Kontur verliert.“
https://www.achgut.com/artikel/baerbel_bohley_die_frau_die_es_voraussah

Da möchte ich hinzufügen: Warteschlangen kommen natürlich genauso wieder - eine sozialistische Planwirtschaft ist ohne solche höchstens in den weltfremden Lehrbüchern der marxistischen Ökonomie denkbar. Vielleicht gibts ja bald welche, in denen man per App seine Wartenummer ziehen kann und nicht so lange herumstehen muss? Aber dafür ist die IT in Deutschland zu schlecht - das kennen wir aber auch schon aus der DDR, nur dass es heute an den Software-Entwicklern scheitert und nicht mehr an der Rechenleistung der Mikrochips.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/warteschlangen-sind-auch-eine-form-der-inflation/#comment-229004">Michael Stöcker</a>.</p>
<p>@Genosse Stöcker</p>
<p>&#8220;Bis vor 33 Jahren durchaus (Sozialistische Wartegemeinschaft), aber was soll dieser Quatsch heute???&#8221;</p>
<p>Die DDR kommt doch gerade zurück, aber mit raffinierteren Methoden. Bärbel Bohley (von der haben Sie doch schon einmal gehört, oder?) kann es viel schöner beschreiben als ich: </p>
<p>„Alle diese Untersuchungen, die gründliche Erforschung der Stasi-Strukturen, der Methoden, mit denen sie gearbeitet haben und immer noch arbeiten, all das wird in die falschen Hände geraten. Man wird diese Strukturen genauestens untersuchen – um sie dann zu übernehmen. Man wird sie ein wenig adaptieren, damit sie zu einer freien westlichen Gesellschaft passen. Man wird die Störer auch nicht unbedingt verhaften. Es gibt feinere Möglichkeiten, jemanden unschädlich zu machen. Aber die geheimen Verbote, das Beobachten, der Argwohn, die Angst, das Isolieren und Ausgrenzen, das Brandmarken und Mundtotmachen derer, die sich nicht anpassen – das wird wiederkommen, glaubt mir. Man wird Einrichtungen schaffen, die viel effektiver arbeiten, viel feiner als die Stasi. Auch das ständige Lügen wird wiederkommen, die Desinformation, der Nebel, in dem alles seine Kontur verliert.“<br />
<a href="https://www.achgut.com/artikel/baerbel_bohley_die_frau_die_es_voraussah" rel="nofollow ugc">https://www.achgut.com/artikel/baerbel_bohley_die_frau_die_es_voraussah</a></p>
<p>Da möchte ich hinzufügen: Warteschlangen kommen natürlich genauso wieder &#8211; eine sozialistische Planwirtschaft ist ohne solche höchstens in den weltfremden Lehrbüchern der marxistischen Ökonomie denkbar. Vielleicht gibts ja bald welche, in denen man per App seine Wartenummer ziehen kann und nicht so lange herumstehen muss? Aber dafür ist die IT in Deutschland zu schlecht &#8211; das kennen wir aber auch schon aus der DDR, nur dass es heute an den Software-Entwicklern scheitert und nicht mehr an der Rechenleistung der Mikrochips.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Michael Stöcker		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/warteschlangen-sind-auch-eine-form-der-inflation/#comment-229004</link>

		<dc:creator><![CDATA[Michael Stöcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Feb 2022 18:19:37 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[„Warteschlangen sind eine Form der Inflation“

Bis vor 33 Jahren durchaus (Sozialistische Wartegemeinschaft), aber was soll dieser Quatsch heute???

Das ist aber so etwas von NICHT bto.

LG Michael Stöcker]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>„Warteschlangen sind eine Form der Inflation“</p>
<p>Bis vor 33 Jahren durchaus (Sozialistische Wartegemeinschaft), aber was soll dieser Quatsch heute???</p>
<p>Das ist aber so etwas von NICHT bto.</p>
<p>LG Michael Stöcker</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Susanne Finke-Röpke		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/warteschlangen-sind-auch-eine-form-der-inflation/#comment-228998</link>

		<dc:creator><![CDATA[Susanne Finke-Röpke]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Feb 2022 17:22:50 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=24433#comment-228998</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/warteschlangen-sind-auch-eine-form-der-inflation/#comment-228981&quot;&gt;Erik Ziehon&lt;/a&gt;.

@Herrn Erik Ziehon: 

Sie schreiben: &quot;Der Grund für die Warteschlange ist, dass wir kaum qualifizierte Personen finden, die uns unterstützen.&quot;

Haben Sie sich schon einmal gefragt, warum das so ist? Zahlen Sie zu wenig? Sind Ihre Arbeitsbedingungen zu hart? Ihre Kunden zu aggresiv? Die Zukunftsaussichten schlecht? Der Leistungsdruck zu hoch? Die Verblödung der Gesellschaft für eine anspruchsvolle Tätigkeit zu weit fortgeschritten? 

Das würde mich wirklich interessieren.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/warteschlangen-sind-auch-eine-form-der-inflation/#comment-228981">Erik Ziehon</a>.</p>
<p>@Herrn Erik Ziehon: </p>
<p>Sie schreiben: &#8220;Der Grund für die Warteschlange ist, dass wir kaum qualifizierte Personen finden, die uns unterstützen.&#8221;</p>
<p>Haben Sie sich schon einmal gefragt, warum das so ist? Zahlen Sie zu wenig? Sind Ihre Arbeitsbedingungen zu hart? Ihre Kunden zu aggresiv? Die Zukunftsaussichten schlecht? Der Leistungsdruck zu hoch? Die Verblödung der Gesellschaft für eine anspruchsvolle Tätigkeit zu weit fortgeschritten? </p>
<p>Das würde mich wirklich interessieren.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Susanne Finke-Röpke		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/warteschlangen-sind-auch-eine-form-der-inflation/#comment-228993</link>

		<dc:creator><![CDATA[Susanne Finke-Röpke]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Feb 2022 16:36:47 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[bto: Wie kann das sein, dass in einer hoch entwickelten Marktwirtschaft über einen so langen Zeitraum das Angebot und die Nachfrage nicht zur Deckung kommen?

Hüstel, Marktwirtschaft? Nicht ernsthaft, oder? 

Wir haben alles, aber keine echte Marktwirtschaft. Wir haben je nach Branche mehrere Mindestlöhne, ein Gewerkschaftskartell, Arbeitgeberverbandskartelle, Sozialhilfe, Mietpreisbremse, preisverzerrende Staatsunternehmen, Buchpreisbindung, Subventionen, das Institut der Scheinselbständigkeit, &quot;Umlagen&quot; z.B. bei der Künstlersozialkasse, ein progressives Einkommensteuersystem, Beitragsbemessungsgrenzen in der Sozialversicherung, mündliche Absprachen zwischen Arbeitgebern, ein gesellschaftliches selbstgewähltes Schweigekartell der Arbeitnehmer über die eigenen Einkommen, fehlende wirtschaftliche Bildung in den Schulen und Medien, die alle nach Wettbewerb klingenden Gedanken aufs Schärfste bekämpfen. Sowie eine marktkritische Politikerkaste quer durch alle Parteien. 

Wir haben irgendwann vielleicht einmal eine Marktwirtschaft, wenn der rar gewordene Betriebselektriker im tarifgebundenen Großunternehmen oder im öffentlichen Dienst einfach auch mal einen höheren Stundenlohn bekommt als der angestellte massenweise verfügbare Akademiker mit einem Master in Germanistik. Und wenn Hartz4-Leistungen wegen vorsätzlicher Arbeitsverweigerung auf 0 € gestrichen werden. Wenn die eingewanderte Irakerin ihren Mann nicht mehr fragen muss, wenn sie einen Job annimmt (kann auch jede andere Landsmannschaft sein, Irak ist nur der Platzhalter). Wenn das ZDF die Segnungen des Wettbewerbs am Arbeitsmarkt preist. Wenn die EZB die Geldmenge stabil lässt, indem sie beispielsweise wieder einen Goldstandard, eine Blockchainlimitierung oder etwas ähnlich stabiles einführt, das die Geldmenge begrenzt. Wenn der VdK die Vorteile der Teilzeit-Erwerbstätigkeit mit 70 lobt und worauf man gesundheitlich unbedingt achten sollte. Und wenn ein Gymnasiallehrer für Ethik Adam Smith (verstorbener Professor für Moralphilosophie!) zitiert:

 „Nicht vom Wohlwollen des Metzgers, Brauers und Bäckers erwarten wir das, was wir zum Essen brauchen, sondern davon, dass sie ihre eigenen Interessen wahrnehmen. Wir wenden uns nicht an ihre Menschen-, sondern an ihre Eigenliebe.“

Solange haben wir keine echte Marktwirtschaft. Das kann man gut oder schlecht finden (ich persönlich finde es manchmal gut, manchmal schlecht). 

Wie kommen wir politisch dahin? Nur über den gesellschaftlichen Abbau von Neid und Tabus  (z.B. dem Tabu &quot;Arbeitnehmereinkommen&quot;, &quot;eigene Geldanlagen&quot;, etc.), über die man 2022 auf einer virtuellen oder echten Party schlechter reden kann als über seine Religion, seine Krankheiten und die eigene sexuelle Orientierung.

Sind wir auf dem Weg dorthin? So weit ich das sehe nicht. Wie wird also die Zukunft? Eher erst einmal noch schlechter, bevor es wieder besser werden kann.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>bto: Wie kann das sein, dass in einer hoch entwickelten Marktwirtschaft über einen so langen Zeitraum das Angebot und die Nachfrage nicht zur Deckung kommen?</p>
<p>Hüstel, Marktwirtschaft? Nicht ernsthaft, oder? </p>
<p>Wir haben alles, aber keine echte Marktwirtschaft. Wir haben je nach Branche mehrere Mindestlöhne, ein Gewerkschaftskartell, Arbeitgeberverbandskartelle, Sozialhilfe, Mietpreisbremse, preisverzerrende Staatsunternehmen, Buchpreisbindung, Subventionen, das Institut der Scheinselbständigkeit, &#8220;Umlagen&#8221; z.B. bei der Künstlersozialkasse, ein progressives Einkommensteuersystem, Beitragsbemessungsgrenzen in der Sozialversicherung, mündliche Absprachen zwischen Arbeitgebern, ein gesellschaftliches selbstgewähltes Schweigekartell der Arbeitnehmer über die eigenen Einkommen, fehlende wirtschaftliche Bildung in den Schulen und Medien, die alle nach Wettbewerb klingenden Gedanken aufs Schärfste bekämpfen. Sowie eine marktkritische Politikerkaste quer durch alle Parteien. </p>
<p>Wir haben irgendwann vielleicht einmal eine Marktwirtschaft, wenn der rar gewordene Betriebselektriker im tarifgebundenen Großunternehmen oder im öffentlichen Dienst einfach auch mal einen höheren Stundenlohn bekommt als der angestellte massenweise verfügbare Akademiker mit einem Master in Germanistik. Und wenn Hartz4-Leistungen wegen vorsätzlicher Arbeitsverweigerung auf 0 € gestrichen werden. Wenn die eingewanderte Irakerin ihren Mann nicht mehr fragen muss, wenn sie einen Job annimmt (kann auch jede andere Landsmannschaft sein, Irak ist nur der Platzhalter). Wenn das ZDF die Segnungen des Wettbewerbs am Arbeitsmarkt preist. Wenn die EZB die Geldmenge stabil lässt, indem sie beispielsweise wieder einen Goldstandard, eine Blockchainlimitierung oder etwas ähnlich stabiles einführt, das die Geldmenge begrenzt. Wenn der VdK die Vorteile der Teilzeit-Erwerbstätigkeit mit 70 lobt und worauf man gesundheitlich unbedingt achten sollte. Und wenn ein Gymnasiallehrer für Ethik Adam Smith (verstorbener Professor für Moralphilosophie!) zitiert:</p>
<p> „Nicht vom Wohlwollen des Metzgers, Brauers und Bäckers erwarten wir das, was wir zum Essen brauchen, sondern davon, dass sie ihre eigenen Interessen wahrnehmen. Wir wenden uns nicht an ihre Menschen-, sondern an ihre Eigenliebe.“</p>
<p>Solange haben wir keine echte Marktwirtschaft. Das kann man gut oder schlecht finden (ich persönlich finde es manchmal gut, manchmal schlecht). </p>
<p>Wie kommen wir politisch dahin? Nur über den gesellschaftlichen Abbau von Neid und Tabus  (z.B. dem Tabu &#8220;Arbeitnehmereinkommen&#8221;, &#8220;eigene Geldanlagen&#8221;, etc.), über die man 2022 auf einer virtuellen oder echten Party schlechter reden kann als über seine Religion, seine Krankheiten und die eigene sexuelle Orientierung.</p>
<p>Sind wir auf dem Weg dorthin? So weit ich das sehe nicht. Wie wird also die Zukunft? Eher erst einmal noch schlechter, bevor es wieder besser werden kann.</p>
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