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	Kommentare zu: Studie: Die EZB-Politik führt zur Ver&#173;meh&#173;rung von Zombies	</title>
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	<description>Daniel Stelter ist die unabhängige Stimme zur Finanzkrise</description>
	<lastBuildDate>Fri, 24 Jul 2020 10:20:48 +0000</lastBuildDate>
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		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/studie-die-ezb-politik-fuehrt-zur-vermehrung-von-zombies/#comment-155841</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Jul 2020 10:20:48 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=19709#comment-155841</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/studie-die-ezb-politik-fuehrt-zur-vermehrung-von-zombies/#comment-155550&quot;&gt;Dietmar Tischer&lt;/a&gt;.

@ Christian Anders

Das ist sehr gut analysiert – ich stimme Ihnen zu.

Ergänzung, wenn wir 1) einmal als durch die Politik festgelegt betrachten, was real natürlich nicht der Fall ist, wenn sie den Interessenausgleich sucht und daher VERSCHIEDENE Ziele verfolgen muss.

Bei 2) Tauglichkeit:

Es werden sehr oft nur bestimmte, einseitig unterstützende WIRKMECHANISMEN für die Unterstützung herangezogen und andere, welche die Theorie und damit die Zielsetzung als fragwürdig klassifizieren würden, werden unterschlagen. 

In derartigen Fällen liegt das Versagen eindeutig bei der Wissenschaft. 

Wenn Wissenschaftler derart DEFZITÄR verfahren, werden sie auch nicht „sortieren“ und entsprechend kommunizieren.

Politik und Öffentlichkeit verlangen natürlich nicht danach, weil damit Handeln und vor allem Handlungsbegründungen erheblich erschwert werden.

Fazit:

Zumindest in der Öffentlichkeit dargebotene Ökonomie ist überwiegen mit – bestenfalls – Teilwahrheiten garnierte Interessenverfolgung.

Das Spektrum reicht dabei von persönlicher Überzeugung bis Auftragsarbeit.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/studie-die-ezb-politik-fuehrt-zur-vermehrung-von-zombies/#comment-155550">Dietmar Tischer</a>.</p>
<p>@ Christian Anders</p>
<p>Das ist sehr gut analysiert – ich stimme Ihnen zu.</p>
<p>Ergänzung, wenn wir 1) einmal als durch die Politik festgelegt betrachten, was real natürlich nicht der Fall ist, wenn sie den Interessenausgleich sucht und daher VERSCHIEDENE Ziele verfolgen muss.</p>
<p>Bei 2) Tauglichkeit:</p>
<p>Es werden sehr oft nur bestimmte, einseitig unterstützende WIRKMECHANISMEN für die Unterstützung herangezogen und andere, welche die Theorie und damit die Zielsetzung als fragwürdig klassifizieren würden, werden unterschlagen. </p>
<p>In derartigen Fällen liegt das Versagen eindeutig bei der Wissenschaft. </p>
<p>Wenn Wissenschaftler derart DEFZITÄR verfahren, werden sie auch nicht „sortieren“ und entsprechend kommunizieren.</p>
<p>Politik und Öffentlichkeit verlangen natürlich nicht danach, weil damit Handeln und vor allem Handlungsbegründungen erheblich erschwert werden.</p>
<p>Fazit:</p>
<p>Zumindest in der Öffentlichkeit dargebotene Ökonomie ist überwiegen mit – bestenfalls – Teilwahrheiten garnierte Interessenverfolgung.</p>
<p>Das Spektrum reicht dabei von persönlicher Überzeugung bis Auftragsarbeit.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Alexander		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/studie-die-ezb-politik-fuehrt-zur-vermehrung-von-zombies/#comment-155823</link>

		<dc:creator><![CDATA[Alexander]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Jul 2020 07:22:02 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/studie-die-ezb-politik-fuehrt-zur-vermehrung-von-zombies/#comment-155447&quot;&gt;Alexander&lt;/a&gt;.

@Christian Anders

Sie haben Probleme die Macht des ersten Buchungssatzes gedanklich zu zulassen. 
Denn das Geld gegen Staatsanleihe muss ausgegeben werden. Maximale Kaufkraft haben die Ersten am Tresen der Zentralbank und Kaufkraft bedeutet Macht zu steuern.

Zitat Debitismus: 
&quot;Der Staat als Abgabenmonopol-Macht plus Macht auf künftige Zwangsabgaben ziehen zu können plus Monopolgeld-Definierer plus Monopol-Notenbank-Eigentümer hat alles in der Hand.&quot;

&quot;Alles&quot; endet nicht beim Geld sondern erstreckt sich auf die Monopole=Deutungshoheit über:
- Bildung
- Information
- Gesundheit
- Forschung 
- Bewegungsfreiheit

Alle tabu´s die in den Jahren seit Ausbruch der Finanzkrise 2007 gebrochen wurden, drehen sich um diese Monopole. Zweifel sind nicht erlaubt, sondern Glauben gegen Tatsachenwahrheit. 

Die Weltleitwährung ist genauso nicht inflationierbar, wie der Euro - man kann Währungen nur zerstören, aber jede Schrumpfung ist Deflationär. Gegen die Zerstörung der Währungen sprechen obige Monopole für die Deflation alle übrigen Tatsachen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/studie-die-ezb-politik-fuehrt-zur-vermehrung-von-zombies/#comment-155447">Alexander</a>.</p>
<p>@Christian Anders</p>
<p>Sie haben Probleme die Macht des ersten Buchungssatzes gedanklich zu zulassen.<br />
Denn das Geld gegen Staatsanleihe muss ausgegeben werden. Maximale Kaufkraft haben die Ersten am Tresen der Zentralbank und Kaufkraft bedeutet Macht zu steuern.</p>
<p>Zitat Debitismus:<br />
&#8220;Der Staat als Abgabenmonopol-Macht plus Macht auf künftige Zwangsabgaben ziehen zu können plus Monopolgeld-Definierer plus Monopol-Notenbank-Eigentümer hat alles in der Hand.&#8221;</p>
<p>&#8220;Alles&#8221; endet nicht beim Geld sondern erstreckt sich auf die Monopole=Deutungshoheit über:<br />
&#8211; Bildung<br />
&#8211; Information<br />
&#8211; Gesundheit<br />
&#8211; Forschung<br />
&#8211; Bewegungsfreiheit</p>
<p>Alle tabu´s die in den Jahren seit Ausbruch der Finanzkrise 2007 gebrochen wurden, drehen sich um diese Monopole. Zweifel sind nicht erlaubt, sondern Glauben gegen Tatsachenwahrheit. </p>
<p>Die Weltleitwährung ist genauso nicht inflationierbar, wie der Euro &#8211; man kann Währungen nur zerstören, aber jede Schrumpfung ist Deflationär. Gegen die Zerstörung der Währungen sprechen obige Monopole für die Deflation alle übrigen Tatsachen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Christian Anders		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/studie-die-ezb-politik-fuehrt-zur-vermehrung-von-zombies/#comment-155811</link>

		<dc:creator><![CDATA[Christian Anders]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Jul 2020 06:10:52 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/studie-die-ezb-politik-fuehrt-zur-vermehrung-von-zombies/#comment-155550&quot;&gt;Dietmar Tischer&lt;/a&gt;.

@DT

Dann habe ich mich unklar ausgedrückt. Genau das mache ich - anders als z. B. bei physikalischen Fragen - wenn ich über Wirtschaft/Gesellschaft nachdenke:

1) Welche Ziele werden verfolgt? -&#062; indentifizieren

2) Welche Theorien bieten Grundlagen, auf derer die Zielerreichung aus 1) möglich wäre? -&#062; auf Tauglichkeit (Kriterien an eine wissenschaftliche Theorie) prüfen, untaugliche verwerfen.

3) Was folgen für HandlungsEMPFEHLUNGEN an Akteure aus dem, was nach dem Prozess 2) übrig ist? -&#062; auflisten und priorisieren

------------

DAS wäre der einzige wissenschaftlich methodisch richtige Prozess, um überhaupt den Handelnden seitens der Ökonomik seriös beratend zur Seite zu stehen. Ob es dann funktioniert, ist immer noch unsicher, aber viel wahrscheinlicher geworden.

Scheitern tut es m. M. n. an 1): zu viele sich widersprechende Ziele und dann an 2). Priorisiert und beraten wird auf Teufel komm raus, das ist nicht das Problem.

Und scheitern tut es auch an einem ungenannten Punkt: Selbst wenn der Mehrheitswille definieren würde, was die zu erreichenden Ziele sind, wäre der Mehrheit aufgrund der schwachen 2) nicht bewusst, ob und wenn ja, wie, sich ihre Zielsetzungen gegenseitig torpedieren. Sie müssten also &quot;sortiert&quot; werden, was in welcher Reihenfolge nur geht und was vielleicht zusammen einfach unerfüllbar ist.

Politiker, die gewählt werden wollen, können dies so nicht kommunizieren. Es MUSS aber dennoch kommuniziert werden. DAS wäre die Aufgabe der Ökonomen. Sie versagen dabei, so hart muss ich das sagen.
(Ich weiß natürlich nicht, inwiefern sie ihre Aufgabe selbst so definieren)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/studie-die-ezb-politik-fuehrt-zur-vermehrung-von-zombies/#comment-155550">Dietmar Tischer</a>.</p>
<p>@DT</p>
<p>Dann habe ich mich unklar ausgedrückt. Genau das mache ich &#8211; anders als z. B. bei physikalischen Fragen &#8211; wenn ich über Wirtschaft/Gesellschaft nachdenke:</p>
<p>1) Welche Ziele werden verfolgt? -&gt; indentifizieren</p>
<p>2) Welche Theorien bieten Grundlagen, auf derer die Zielerreichung aus 1) möglich wäre? -&gt; auf Tauglichkeit (Kriterien an eine wissenschaftliche Theorie) prüfen, untaugliche verwerfen.</p>
<p>3) Was folgen für HandlungsEMPFEHLUNGEN an Akteure aus dem, was nach dem Prozess 2) übrig ist? -&gt; auflisten und priorisieren</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;</p>
<p>DAS wäre der einzige wissenschaftlich methodisch richtige Prozess, um überhaupt den Handelnden seitens der Ökonomik seriös beratend zur Seite zu stehen. Ob es dann funktioniert, ist immer noch unsicher, aber viel wahrscheinlicher geworden.</p>
<p>Scheitern tut es m. M. n. an 1): zu viele sich widersprechende Ziele und dann an 2). Priorisiert und beraten wird auf Teufel komm raus, das ist nicht das Problem.</p>
<p>Und scheitern tut es auch an einem ungenannten Punkt: Selbst wenn der Mehrheitswille definieren würde, was die zu erreichenden Ziele sind, wäre der Mehrheit aufgrund der schwachen 2) nicht bewusst, ob und wenn ja, wie, sich ihre Zielsetzungen gegenseitig torpedieren. Sie müssten also &#8220;sortiert&#8221; werden, was in welcher Reihenfolge nur geht und was vielleicht zusammen einfach unerfüllbar ist.</p>
<p>Politiker, die gewählt werden wollen, können dies so nicht kommunizieren. Es MUSS aber dennoch kommuniziert werden. DAS wäre die Aufgabe der Ökonomen. Sie versagen dabei, so hart muss ich das sagen.<br />
(Ich weiß natürlich nicht, inwiefern sie ihre Aufgabe selbst so definieren)</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/studie-die-ezb-politik-fuehrt-zur-vermehrung-von-zombies/#comment-155785</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Jul 2020 21:38:41 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=19709#comment-155785</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/studie-die-ezb-politik-fuehrt-zur-vermehrung-von-zombies/#comment-155550&quot;&gt;Dietmar Tischer&lt;/a&gt;.

@ Christian Anders

Ich weiß nicht, ob ich Sie richtig verstehe.

Mir scheint, dass es einen Sachverhalt in den Gesellschaftswissenschaften und speziell in der Ökonomie gibt, der für Sie schwer zu fassen ist.

Ich hatte es zuvor schon einmal angedeutet, um was es dabei geht:

Die ZIELBESTIMMUNG für die Gesellschaft ist optional und jede ist jeder anderen gleichwertig (im Rahmen zivilisatorisch tolerierbaren Handelns). 

Das ist so, weil es KEINE Instanz gibt und auch nicht geben kann, die BEURTEILEN könnte, welche welcher anderen überlegen ist. 

Von den Zielbestimmungen leiten sich Theorien ab und das sind dann UNTERSCHIEDLICHE. 

Das ist das grundlegende Problem, das es in den Naturwissenschaften nicht gibt. 

Da werden Theorien an dem gemessen, was sie leisten und nicht daran, ob sie für eine „Zielerreichung der Natur“ – schon ein Unsinn an sich – tauglich sind oder nicht.  

Davon unabhängig ist natürlich JEDE Theorie auch in den Gesellschaftswissenschaften an gängigen Kriterien wie Widerspruchsfreiheit, empirischer Adäquatheit, Reichweite etc. zu messen. 

Und insbesondere daran:

Kann die Theorie leisten, was sie zu leisten vorgibt für die Zielerreichung?  

Das sind dann die Themen, über die gestritten werden kann.

Und da gebe ich Ihnen Recht:

Zu viele Wissenschaftler oder wissenschaftlich ausgebildete Fachleute argumentieren viel zu oft und viel zu SUGGESTIV, um eine Agenda zu pushen statt mit hinreichender Genauigkeit eine GENAUE Verortung von Sachverhalten und damit auch problematischen Entscheidungen vorzunehmen.   

Was die Gesellschaft wollen SOLL, ist dagegen offen und – soweit Wissenschaft es postuliert, aber nur insoweit – nicht angreifbar.

Aber natürlich ist auch dies streitig, u. a. mit Blick auf historische Erfahrungen. 

Aber da urteilen wir ÜBER Theorien, beurteilen sie  aber nicht bezüglich ihrer INHÄRENTEN Wertigkeit.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/studie-die-ezb-politik-fuehrt-zur-vermehrung-von-zombies/#comment-155550">Dietmar Tischer</a>.</p>
<p>@ Christian Anders</p>
<p>Ich weiß nicht, ob ich Sie richtig verstehe.</p>
<p>Mir scheint, dass es einen Sachverhalt in den Gesellschaftswissenschaften und speziell in der Ökonomie gibt, der für Sie schwer zu fassen ist.</p>
<p>Ich hatte es zuvor schon einmal angedeutet, um was es dabei geht:</p>
<p>Die ZIELBESTIMMUNG für die Gesellschaft ist optional und jede ist jeder anderen gleichwertig (im Rahmen zivilisatorisch tolerierbaren Handelns). </p>
<p>Das ist so, weil es KEINE Instanz gibt und auch nicht geben kann, die BEURTEILEN könnte, welche welcher anderen überlegen ist. </p>
<p>Von den Zielbestimmungen leiten sich Theorien ab und das sind dann UNTERSCHIEDLICHE. </p>
<p>Das ist das grundlegende Problem, das es in den Naturwissenschaften nicht gibt. </p>
<p>Da werden Theorien an dem gemessen, was sie leisten und nicht daran, ob sie für eine „Zielerreichung der Natur“ – schon ein Unsinn an sich – tauglich sind oder nicht.  </p>
<p>Davon unabhängig ist natürlich JEDE Theorie auch in den Gesellschaftswissenschaften an gängigen Kriterien wie Widerspruchsfreiheit, empirischer Adäquatheit, Reichweite etc. zu messen. </p>
<p>Und insbesondere daran:</p>
<p>Kann die Theorie leisten, was sie zu leisten vorgibt für die Zielerreichung?  </p>
<p>Das sind dann die Themen, über die gestritten werden kann.</p>
<p>Und da gebe ich Ihnen Recht:</p>
<p>Zu viele Wissenschaftler oder wissenschaftlich ausgebildete Fachleute argumentieren viel zu oft und viel zu SUGGESTIV, um eine Agenda zu pushen statt mit hinreichender Genauigkeit eine GENAUE Verortung von Sachverhalten und damit auch problematischen Entscheidungen vorzunehmen.   </p>
<p>Was die Gesellschaft wollen SOLL, ist dagegen offen und – soweit Wissenschaft es postuliert, aber nur insoweit – nicht angreifbar.</p>
<p>Aber natürlich ist auch dies streitig, u. a. mit Blick auf historische Erfahrungen. </p>
<p>Aber da urteilen wir ÜBER Theorien, beurteilen sie  aber nicht bezüglich ihrer INHÄRENTEN Wertigkeit.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Christian Anders		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/studie-die-ezb-politik-fuehrt-zur-vermehrung-von-zombies/#comment-155774</link>

		<dc:creator><![CDATA[Christian Anders]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Jul 2020 20:24:34 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/studie-die-ezb-politik-fuehrt-zur-vermehrung-von-zombies/#comment-155447&quot;&gt;Alexander&lt;/a&gt;.

@Alexander

Außenhandelsgewinne um einen Krieg zu führen haben wenigstens einen Grund, wenn ich ihn auch schlecht finde.

Außenhandelsgewinne in Dauerschleife, wenn man nicht vor hat, einen Krieg zu führen, sind vor allem eins: Blöd. Denn sie sind ein WohlstandsVERLUST für die übergroße Mehrheit (minus der kleinen Minderheit derjenigen, die sich das Geld einsacken und denen egal ist, ob jemand anderes dafür hätte Waren kaufen können oder wollen).

Heute macht man derlei Überschüsse auch nicht mit ausschließlich für den Export bestimmten Waren, die sonst niemand macht und im Inland auch sonst keiner kaufen würde. Dafür haben zu viele andere zu weit aufgeholt, als dass dies möglich wäre.

Man braucht schlicht das &quot;beste Preis-Leistungs-Verhältnis&quot; oder genauer ausgedrückt: In internationaler Währung gerechnet die besten Lohnstückkosten unter allen potenziellen Konkurrenten. Und zwar GESAMTwirtschaftliche Lohnstückkosten. Und in diese spielt der Wechselkurs mit rein, wenn es denn einen gibt...

Wie erreicht man das? Der Quotient Industrie/Dienstleistung möglich hoch, am besten kombiniert mit &quot;gemäßigter&quot; Bezahlung in den niedrig qualifizerten Dienstleistungen (Erziehen muss man nichts können, kann jeder. Genau so wie Alten den Hintern abwischen). Bezahlung richtet sich ja nach den Fähigkeiten, besser der individuellen Produktivität. Was leistet denn so ein Hinternabwischer?

Ich rede auch nicht darüber, was der Staat tun WIRD (jedenfalls nicht hier im Subthread mit Ihnen). Ich sage, was er KÖNNTE und SOLLTE, sofern man als Ziel eine bessere Wirtschaft für&#039;s Volk unterstellt.

Und Steuersenkungen am unteren Ende zu den Kosten, dass er sich dann halt verschulden muss (muss bei sparenden Unternehmen sowieso passieren), ist ziemlich oben auf der Agenda. Also, auf meiner, die keinen interessiert.

BTW: Was passiert eigentlich, wenn einer der originellen Menschen, die US-Präsident werden können, auch mal auf die andere Seite der Bilanz will und den Dollar kräftig abwertet? Da fliegen manchen Exportisten internationale Kostenvorteile über Nacht um die Ohren. Und dann?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/studie-die-ezb-politik-fuehrt-zur-vermehrung-von-zombies/#comment-155447">Alexander</a>.</p>
<p>@Alexander</p>
<p>Außenhandelsgewinne um einen Krieg zu führen haben wenigstens einen Grund, wenn ich ihn auch schlecht finde.</p>
<p>Außenhandelsgewinne in Dauerschleife, wenn man nicht vor hat, einen Krieg zu führen, sind vor allem eins: Blöd. Denn sie sind ein WohlstandsVERLUST für die übergroße Mehrheit (minus der kleinen Minderheit derjenigen, die sich das Geld einsacken und denen egal ist, ob jemand anderes dafür hätte Waren kaufen können oder wollen).</p>
<p>Heute macht man derlei Überschüsse auch nicht mit ausschließlich für den Export bestimmten Waren, die sonst niemand macht und im Inland auch sonst keiner kaufen würde. Dafür haben zu viele andere zu weit aufgeholt, als dass dies möglich wäre.</p>
<p>Man braucht schlicht das &#8220;beste Preis-Leistungs-Verhältnis&#8221; oder genauer ausgedrückt: In internationaler Währung gerechnet die besten Lohnstückkosten unter allen potenziellen Konkurrenten. Und zwar GESAMTwirtschaftliche Lohnstückkosten. Und in diese spielt der Wechselkurs mit rein, wenn es denn einen gibt&#8230;</p>
<p>Wie erreicht man das? Der Quotient Industrie/Dienstleistung möglich hoch, am besten kombiniert mit &#8220;gemäßigter&#8221; Bezahlung in den niedrig qualifizerten Dienstleistungen (Erziehen muss man nichts können, kann jeder. Genau so wie Alten den Hintern abwischen). Bezahlung richtet sich ja nach den Fähigkeiten, besser der individuellen Produktivität. Was leistet denn so ein Hinternabwischer?</p>
<p>Ich rede auch nicht darüber, was der Staat tun WIRD (jedenfalls nicht hier im Subthread mit Ihnen). Ich sage, was er KÖNNTE und SOLLTE, sofern man als Ziel eine bessere Wirtschaft für&#8217;s Volk unterstellt.</p>
<p>Und Steuersenkungen am unteren Ende zu den Kosten, dass er sich dann halt verschulden muss (muss bei sparenden Unternehmen sowieso passieren), ist ziemlich oben auf der Agenda. Also, auf meiner, die keinen interessiert.</p>
<p>BTW: Was passiert eigentlich, wenn einer der originellen Menschen, die US-Präsident werden können, auch mal auf die andere Seite der Bilanz will und den Dollar kräftig abwertet? Da fliegen manchen Exportisten internationale Kostenvorteile über Nacht um die Ohren. Und dann?</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Alexander		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/studie-die-ezb-politik-fuehrt-zur-vermehrung-von-zombies/#comment-155770</link>

		<dc:creator><![CDATA[Alexander]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Jul 2020 19:43:34 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=19709#comment-155770</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/studie-die-ezb-politik-fuehrt-zur-vermehrung-von-zombies/#comment-155447&quot;&gt;Alexander&lt;/a&gt;.

@Christian Anders 

Merkantilismus.
Zitat @CA: &quot;Aber ja doch.&quot;
...ist zu schnell gebrüllt. 

https://de.wikipedia.org/wiki/Merkantilismus
&quot;Mit dem Bedürfnis der absolutistisch regierten Staaten nach wachsenden, sicheren Einnahmen zur Bezahlung der stehenden Heere und des wachsenden Beamtenapparats sowie des repräsentativen Aufwands des Herrschers entwickelte sich in den verschiedenen europäischen Staaten eine vom Interventionismus geprägte wirtschaftspolitische Praxis...Gemeinsames Merkmal merkantilistischer Wirtschaftspolitik ist das Streben nach größtmöglicher Förderung der produktiven Kräfte im Inland und der Erwirtschaftung von Überschüssen im Außenhandel.&quot;

Man produziert absichtlich exportorientiert und erst gar keine Produkte, die im Inland in der Masse nachgefragt wären. Das gilt für Frankreich, später England und das dt. Reich. Die Staatsform war Monarchie und die Untertanen zum Teil noch im Stand von Leibeigenen, was für den Pöbel/Lumpenproletariat oder white trash bis heute gilt. USA 19.Jahrhundert dito. Chinas Wirtschaftswunder -&#062; dasselbe. 

Warum sollte der merkantilistische Staat seine Kaufkraft im Inland schmälern, und seine &quot;Erzieher, Altenpfleger, Müllmänner, Putzkräfte, etc. pp&quot; besser bezahlen, um  Kaufkraft für Import ausländischer Waren merkantilistischer Absicht zu verlieren?
Die &quot;Erzieher, Altenpfleger, Müllmänner, Putzkräfte, etc. pp&quot; können doch einen Kredit aufnehmen um dadurch ihre Abhängigkeit von den prekären Arbeiten zu verstärken....das Geld für teurere Wünsche ist doch zinsgünstig?

Aus dem selben Grund wird der Staat auch keine strukturellen Reformen = Preissenkungen von Beiträgen und Steuern zulassen, weil das seine Kaufkraft ebenso schmälert. Auch hier half die Geldpolitik alle Lücken schließen und den Unternehmern war es egal, solange der Lebensstandard comfortabler war, als ihrer Angestellten - einschl. Zombifizierung. 

&quot;Derweil&quot; setzt der absolutistische Staat seine Zinsgewinne, Leistungsbilanzüberschüsse und Steuerrekordeinnahmen so ein, wie es dem jeweiligen Adel beliebt. Man fördert und verdammt...nach gusto und holt sich regelmäßig die Legitimation für seine Späße - bis hin zur Grenzöffnung, alles TINA. 
Für Madame Merkel war der Friedensnobelpreis beinahe greifbar, die EU hat ihn bekommen. Man rettet das Weltklima, den Weltfrieden, Europa.....die dritte Welt...etc. pp. 

&quot;Die&quot; haben das geschafft und ihre Anhänger verdammen den Monarchismus im demokratischen Gewand als &quot;entgrenzten Kapitalismus seine hässliche Fratze der Gier.&quot; 

Demnächst vielleicht der Markus in diesem Theater, die Corona ist nah. 

Wer glaubt soziale Fürsorge und Bildung wären der Unterschied zum Absolutismus der Renaissance der glaubt auch ein Landwirt würde nie dazu lernen. Tatsächlich sprießen die Gewinne aus den Sozialsystemen, dass der Adel im Spätmittelalter noch neidisch werden könnte. 

(Nur im Kapitalismus gibt es private Haftung, in allen anderen Formen kollektive.)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/studie-die-ezb-politik-fuehrt-zur-vermehrung-von-zombies/#comment-155447">Alexander</a>.</p>
<p>@Christian Anders </p>
<p>Merkantilismus.<br />
Zitat @CA: &#8220;Aber ja doch.&#8221;<br />
&#8230;ist zu schnell gebrüllt. </p>
<p><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Merkantilismus" rel="nofollow ugc">https://de.wikipedia.org/wiki/Merkantilismus</a><br />
&#8220;Mit dem Bedürfnis der absolutistisch regierten Staaten nach wachsenden, sicheren Einnahmen zur Bezahlung der stehenden Heere und des wachsenden Beamtenapparats sowie des repräsentativen Aufwands des Herrschers entwickelte sich in den verschiedenen europäischen Staaten eine vom Interventionismus geprägte wirtschaftspolitische Praxis&#8230;Gemeinsames Merkmal merkantilistischer Wirtschaftspolitik ist das Streben nach größtmöglicher Förderung der produktiven Kräfte im Inland und der Erwirtschaftung von Überschüssen im Außenhandel.&#8221;</p>
<p>Man produziert absichtlich exportorientiert und erst gar keine Produkte, die im Inland in der Masse nachgefragt wären. Das gilt für Frankreich, später England und das dt. Reich. Die Staatsform war Monarchie und die Untertanen zum Teil noch im Stand von Leibeigenen, was für den Pöbel/Lumpenproletariat oder white trash bis heute gilt. USA 19.Jahrhundert dito. Chinas Wirtschaftswunder -&gt; dasselbe. </p>
<p>Warum sollte der merkantilistische Staat seine Kaufkraft im Inland schmälern, und seine &#8220;Erzieher, Altenpfleger, Müllmänner, Putzkräfte, etc. pp&#8221; besser bezahlen, um  Kaufkraft für Import ausländischer Waren merkantilistischer Absicht zu verlieren?<br />
Die &#8220;Erzieher, Altenpfleger, Müllmänner, Putzkräfte, etc. pp&#8221; können doch einen Kredit aufnehmen um dadurch ihre Abhängigkeit von den prekären Arbeiten zu verstärken&#8230;.das Geld für teurere Wünsche ist doch zinsgünstig?</p>
<p>Aus dem selben Grund wird der Staat auch keine strukturellen Reformen = Preissenkungen von Beiträgen und Steuern zulassen, weil das seine Kaufkraft ebenso schmälert. Auch hier half die Geldpolitik alle Lücken schließen und den Unternehmern war es egal, solange der Lebensstandard comfortabler war, als ihrer Angestellten &#8211; einschl. Zombifizierung. </p>
<p>&#8220;Derweil&#8221; setzt der absolutistische Staat seine Zinsgewinne, Leistungsbilanzüberschüsse und Steuerrekordeinnahmen so ein, wie es dem jeweiligen Adel beliebt. Man fördert und verdammt&#8230;nach gusto und holt sich regelmäßig die Legitimation für seine Späße &#8211; bis hin zur Grenzöffnung, alles TINA.<br />
Für Madame Merkel war der Friedensnobelpreis beinahe greifbar, die EU hat ihn bekommen. Man rettet das Weltklima, den Weltfrieden, Europa&#8230;..die dritte Welt&#8230;etc. pp. </p>
<p>&#8220;Die&#8221; haben das geschafft und ihre Anhänger verdammen den Monarchismus im demokratischen Gewand als &#8220;entgrenzten Kapitalismus seine hässliche Fratze der Gier.&#8221; </p>
<p>Demnächst vielleicht der Markus in diesem Theater, die Corona ist nah. </p>
<p>Wer glaubt soziale Fürsorge und Bildung wären der Unterschied zum Absolutismus der Renaissance der glaubt auch ein Landwirt würde nie dazu lernen. Tatsächlich sprießen die Gewinne aus den Sozialsystemen, dass der Adel im Spätmittelalter noch neidisch werden könnte. </p>
<p>(Nur im Kapitalismus gibt es private Haftung, in allen anderen Formen kollektive.)</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Christian Anders		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/studie-die-ezb-politik-fuehrt-zur-vermehrung-von-zombies/#comment-155747</link>

		<dc:creator><![CDATA[Christian Anders]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Jul 2020 17:06:45 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=19709#comment-155747</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/studie-die-ezb-politik-fuehrt-zur-vermehrung-von-zombies/#comment-155447&quot;&gt;Alexander&lt;/a&gt;.

@Alexander

Danke für Ihre Antwort, damit kann ich mehr anfangen.

&quot;Export als Einnahmequelle war für das dt. Reich der Industrialisierung 1.0 schon das Geschäftsmodell und vom Merkantilismus abgeleitet [...]&quot;

Aber ja doch.

&quot;Exportorientierung schließt durch seine auf Außenhandelsgewinn ausgerichtete Produktpalette den heimischen Konsum desselben aus.&quot;

Na klar, GÄBE es solchen Konsum, hätte man ja keinen Außenhandelsgewinn gemacht. Dies ist ein tautologischer Zusammenhang. 

Die Frage, die man stellen KANN (und ja, sie ist wahrscheinlich weltanschaulich): MUSS eine gut exportierende Wirtschaft denn auch ÜBERSCHÜSSE machen? Dies ist logisch überhaupt nicht zwangsläufig. Sie selbst sagen dazu:

&quot;Der Wechsel von Export zum Inlandskonsum ist bisher noch keinem gelungen! Die USA haben das mit der Dienstleistungsgesellschaft verwechselt und Wertschöpfung/Hochlohn durch prekäre bullshit Jobs getauscht.&quot;

Nun gibt es keinen Grund, Inlandsnachfrage durch Dienstleister durch ein mehr an Bullshitjobs zu erzeugen, wenn es genug non-bullshit Dienstleistungen im Inland gibt, die nicht sonderlich gut bezahlt werden.

Zusätzlich kommt hinzu, dass die Wettbewerbsfähigkeit eines Wirtschaftsraums an seinen GESAMTlohnstückkosten hängt, nicht bloß denen der Produzenten von Exportgütern.

Oder kurz gesagt: Verdienen Erzieher, Altenpfleger, Müllmänner, Putzkräfte, etc. pp., die - wir haben das durch CORONA gesehen - anders als manche hochbezahlte Spezialisten nicht ersetzbar sind und schnell vermisst werden - eigentlich genug?

Ich sehe Bullshitter oft in höheren Gehaltsklassen, um der Wahrheit die Ehre zu geben. Man MUSS kein Bullshit-Präkariat schaffen, wenn es an wirklich nützlichen Dienstleistungen mangelt, man KANN aber natürlich.

&quot;Preissenkungen für staatliche Leistungen (Beiträge, Steuern) wären einziger Weg gewesen die Massenkaufkraft ohne Aussenhandelsnachteil zu stärken, wenn die Kaufkraft über Währungsaufwertung keinen Gewinn bekommt.&quot;

Man hätte z. B. der kalten Progression zu Leibe rücken können und so am unteren Ende der Einkommensskala das netto gestärkt - was auch ein Anreizsystem raus aus H4 ist, wenn es einen signifikanten Abstand nach oben gibt, falls man arbeitet. Dazu bedarf es allerdings tatsächlich dann eines Mindestlohns, sonst geht das wiederum rein logisch nicht auf.

&quot;Das haben alle Lobbys erfolgreich verhindert und ihre Gläubige beten deren Mantra nepalesisch nach……die Inflation der Preise.&quot;

Nun, diese ENTSTEHEN ja aus der Entwicklung der Löhne im Verhältnis zur Entwicklung der Produktivität (ich rede jetzt vom Warenkorb der Verbraucherpreise). 

Was wir hier diskutieren, mag weltanschaulich dazu führen, dass wir nie über Problemlösungen einig werden können. Völlig ohne Weltanschauung und rein logisch können wir feststellen, dass ein Merkantilismus eines Landes einer Währungsunion ohne Aufwertungsgefahr eine dauerhafte Unmöglichkeit ist, und entweder in den Bruch oder den ewigen Transfer führt. Zum Schaden desjenigen, der da sein Wirtschaftsmodell (angeblich) nicht ändern KANN.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/studie-die-ezb-politik-fuehrt-zur-vermehrung-von-zombies/#comment-155447">Alexander</a>.</p>
<p>@Alexander</p>
<p>Danke für Ihre Antwort, damit kann ich mehr anfangen.</p>
<p>&#8220;Export als Einnahmequelle war für das dt. Reich der Industrialisierung 1.0 schon das Geschäftsmodell und vom Merkantilismus abgeleitet [&#8230;]&#8221;</p>
<p>Aber ja doch.</p>
<p>&#8220;Exportorientierung schließt durch seine auf Außenhandelsgewinn ausgerichtete Produktpalette den heimischen Konsum desselben aus.&#8221;</p>
<p>Na klar, GÄBE es solchen Konsum, hätte man ja keinen Außenhandelsgewinn gemacht. Dies ist ein tautologischer Zusammenhang. </p>
<p>Die Frage, die man stellen KANN (und ja, sie ist wahrscheinlich weltanschaulich): MUSS eine gut exportierende Wirtschaft denn auch ÜBERSCHÜSSE machen? Dies ist logisch überhaupt nicht zwangsläufig. Sie selbst sagen dazu:</p>
<p>&#8220;Der Wechsel von Export zum Inlandskonsum ist bisher noch keinem gelungen! Die USA haben das mit der Dienstleistungsgesellschaft verwechselt und Wertschöpfung/Hochlohn durch prekäre bullshit Jobs getauscht.&#8221;</p>
<p>Nun gibt es keinen Grund, Inlandsnachfrage durch Dienstleister durch ein mehr an Bullshitjobs zu erzeugen, wenn es genug non-bullshit Dienstleistungen im Inland gibt, die nicht sonderlich gut bezahlt werden.</p>
<p>Zusätzlich kommt hinzu, dass die Wettbewerbsfähigkeit eines Wirtschaftsraums an seinen GESAMTlohnstückkosten hängt, nicht bloß denen der Produzenten von Exportgütern.</p>
<p>Oder kurz gesagt: Verdienen Erzieher, Altenpfleger, Müllmänner, Putzkräfte, etc. pp., die &#8211; wir haben das durch CORONA gesehen &#8211; anders als manche hochbezahlte Spezialisten nicht ersetzbar sind und schnell vermisst werden &#8211; eigentlich genug?</p>
<p>Ich sehe Bullshitter oft in höheren Gehaltsklassen, um der Wahrheit die Ehre zu geben. Man MUSS kein Bullshit-Präkariat schaffen, wenn es an wirklich nützlichen Dienstleistungen mangelt, man KANN aber natürlich.</p>
<p>&#8220;Preissenkungen für staatliche Leistungen (Beiträge, Steuern) wären einziger Weg gewesen die Massenkaufkraft ohne Aussenhandelsnachteil zu stärken, wenn die Kaufkraft über Währungsaufwertung keinen Gewinn bekommt.&#8221;</p>
<p>Man hätte z. B. der kalten Progression zu Leibe rücken können und so am unteren Ende der Einkommensskala das netto gestärkt &#8211; was auch ein Anreizsystem raus aus H4 ist, wenn es einen signifikanten Abstand nach oben gibt, falls man arbeitet. Dazu bedarf es allerdings tatsächlich dann eines Mindestlohns, sonst geht das wiederum rein logisch nicht auf.</p>
<p>&#8220;Das haben alle Lobbys erfolgreich verhindert und ihre Gläubige beten deren Mantra nepalesisch nach……die Inflation der Preise.&#8221;</p>
<p>Nun, diese ENTSTEHEN ja aus der Entwicklung der Löhne im Verhältnis zur Entwicklung der Produktivität (ich rede jetzt vom Warenkorb der Verbraucherpreise). </p>
<p>Was wir hier diskutieren, mag weltanschaulich dazu führen, dass wir nie über Problemlösungen einig werden können. Völlig ohne Weltanschauung und rein logisch können wir feststellen, dass ein Merkantilismus eines Landes einer Währungsunion ohne Aufwertungsgefahr eine dauerhafte Unmöglichkeit ist, und entweder in den Bruch oder den ewigen Transfer führt. Zum Schaden desjenigen, der da sein Wirtschaftsmodell (angeblich) nicht ändern KANN.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Christian Anders		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/studie-die-ezb-politik-fuehrt-zur-vermehrung-von-zombies/#comment-155742</link>

		<dc:creator><![CDATA[Christian Anders]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Jul 2020 16:40:49 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=19709#comment-155742</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/studie-die-ezb-politik-fuehrt-zur-vermehrung-von-zombies/#comment-155550&quot;&gt;Dietmar Tischer&lt;/a&gt;.

@DT

Doch, das hilft mir. Ich klopfe eine solche Problemstellung auf die Frage hin ab, WESSEN Handeln an WELCHER STELLE hier Änderungen herbeiführen könnte.

Die so gefundenen Änderungen bewerte ich - begründet aber subjektiv - nach schlecht/besser/gut und versuche DANACH, zu sagen, was getan werden müsste, um das Problem zu lösen.

Wobei der Terminus &quot;das Problem lösen&quot; in dieser Abfolge natürlich selbst problematisch ist, da an eine persönliche Wertung geknüpft.

Aber besser kann ich es nicht und ich wüsste auch nicht, dass es besser geht.

Was mich stört und was ich aus Sicht des Naturwissenschaftlers als extrem verbesserungsbedürftig in der Ökonomik finde, ist der Schritt, bei dem darüber nachgedacht wird, WESSEN Handeln WELCHE Änderungen zeitigen wird.

Hier ist die Wirtschaftslehre aufgrund ihrer theoretischen Schwächen schlecht aufgestellt. Diese Schwächen haben oft mit Dogmatik zu tun, was in einem wissenschaftlichen Ansatz einfach nichts zu suchen hat.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/studie-die-ezb-politik-fuehrt-zur-vermehrung-von-zombies/#comment-155550">Dietmar Tischer</a>.</p>
<p>@DT</p>
<p>Doch, das hilft mir. Ich klopfe eine solche Problemstellung auf die Frage hin ab, WESSEN Handeln an WELCHER STELLE hier Änderungen herbeiführen könnte.</p>
<p>Die so gefundenen Änderungen bewerte ich &#8211; begründet aber subjektiv &#8211; nach schlecht/besser/gut und versuche DANACH, zu sagen, was getan werden müsste, um das Problem zu lösen.</p>
<p>Wobei der Terminus &#8220;das Problem lösen&#8221; in dieser Abfolge natürlich selbst problematisch ist, da an eine persönliche Wertung geknüpft.</p>
<p>Aber besser kann ich es nicht und ich wüsste auch nicht, dass es besser geht.</p>
<p>Was mich stört und was ich aus Sicht des Naturwissenschaftlers als extrem verbesserungsbedürftig in der Ökonomik finde, ist der Schritt, bei dem darüber nachgedacht wird, WESSEN Handeln WELCHE Änderungen zeitigen wird.</p>
<p>Hier ist die Wirtschaftslehre aufgrund ihrer theoretischen Schwächen schlecht aufgestellt. Diese Schwächen haben oft mit Dogmatik zu tun, was in einem wissenschaftlichen Ansatz einfach nichts zu suchen hat.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Alexander		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/studie-die-ezb-politik-fuehrt-zur-vermehrung-von-zombies/#comment-155701</link>

		<dc:creator><![CDATA[Alexander]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Jul 2020 12:17:02 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=19709#comment-155701</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/studie-die-ezb-politik-fuehrt-zur-vermehrung-von-zombies/#comment-155447&quot;&gt;Alexander&lt;/a&gt;.

@Christian Anders

Es sind die Weltanschauungen, die sich erst einmal nicht vertragen.

&quot;WIESO ist ihrer Ansicht nach in Ländern, die Exportüberschüsse haben, die Massenkaufkraft nicht ausreichend, dies zu einem Gleichgewicht zu drehen&quot;

Export als Einnahmequelle war für das dt. Reich der Industrialisierung 1.0 schon das Geschäftsmodell und vom Merkantilismus abgeleitet, zum missfallen der damaligen Supermacht UK - welches seinerseits peinlich darauf achtete die Kapitalströme ins heimische Reich zu lenken (vgl. Opiumkriege).

Exportorientierung schließt durch seine auf Außenhandelsgewinn ausgerichtete Produktpalette den heimischen Konsum desselben aus. Der Wechsel von Export zum Inlandskonsum ist bisher noch keinem gelungen! Die USA haben das mit der Dienstleistungsgesellschaft verwechselt und Wertschöpfung/Hochlohn durch prekäre bullshit Jobs getauscht. 

Der Globalisierungsdruck und die Angst vor der vergreisenden Demographie haben die privaten Einnahmen der deutschen Bevölkerung entweder in finanzierte Immobliien/Altersvorsorgeprodukte u.o. staatliche Kapitalsammelstellen geleitet, wenn nach Abzug der Lebenshaltung (asset inflation-Miete) noch etwas zum Sparen übrig blieb. Im europäischen Vergleich hat die dt. Bevölkerung so weniger Vermögen anhäufen können, als ihre target2 Anschreiber, z.B.

Preissenkungen für staatliche Leistungen (Beiträge, Steuern) wären einziger Weg gewesen die Massenkaufkraft ohne Aussenhandelsnachteil zu stärken, wenn die Kaufkraft über Währungsaufwertung keinen Gewinn bekommt. Das haben alle Lobbys erfolgreich verhindert und ihre Gläubige beten deren Mantra nepalesisch nach......die Inflation der Preise. 

Den Grund warum 50% der Studierenden ihr Auskommen beim Staat suchen erkärt sich nicht durch selbstlose Opferbereitschaft. Mittlerweile hat der staatliche Sektor seine Finanziers abgehängt, obwohl viele Kräfte erbärmlich bezahlt werden= die loser der competition.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/studie-die-ezb-politik-fuehrt-zur-vermehrung-von-zombies/#comment-155447">Alexander</a>.</p>
<p>@Christian Anders</p>
<p>Es sind die Weltanschauungen, die sich erst einmal nicht vertragen.</p>
<p>&#8220;WIESO ist ihrer Ansicht nach in Ländern, die Exportüberschüsse haben, die Massenkaufkraft nicht ausreichend, dies zu einem Gleichgewicht zu drehen&#8221;</p>
<p>Export als Einnahmequelle war für das dt. Reich der Industrialisierung 1.0 schon das Geschäftsmodell und vom Merkantilismus abgeleitet, zum missfallen der damaligen Supermacht UK &#8211; welches seinerseits peinlich darauf achtete die Kapitalströme ins heimische Reich zu lenken (vgl. Opiumkriege).</p>
<p>Exportorientierung schließt durch seine auf Außenhandelsgewinn ausgerichtete Produktpalette den heimischen Konsum desselben aus. Der Wechsel von Export zum Inlandskonsum ist bisher noch keinem gelungen! Die USA haben das mit der Dienstleistungsgesellschaft verwechselt und Wertschöpfung/Hochlohn durch prekäre bullshit Jobs getauscht. </p>
<p>Der Globalisierungsdruck und die Angst vor der vergreisenden Demographie haben die privaten Einnahmen der deutschen Bevölkerung entweder in finanzierte Immobliien/Altersvorsorgeprodukte u.o. staatliche Kapitalsammelstellen geleitet, wenn nach Abzug der Lebenshaltung (asset inflation-Miete) noch etwas zum Sparen übrig blieb. Im europäischen Vergleich hat die dt. Bevölkerung so weniger Vermögen anhäufen können, als ihre target2 Anschreiber, z.B.</p>
<p>Preissenkungen für staatliche Leistungen (Beiträge, Steuern) wären einziger Weg gewesen die Massenkaufkraft ohne Aussenhandelsnachteil zu stärken, wenn die Kaufkraft über Währungsaufwertung keinen Gewinn bekommt. Das haben alle Lobbys erfolgreich verhindert und ihre Gläubige beten deren Mantra nepalesisch nach&#8230;&#8230;die Inflation der Preise. </p>
<p>Den Grund warum 50% der Studierenden ihr Auskommen beim Staat suchen erkärt sich nicht durch selbstlose Opferbereitschaft. Mittlerweile hat der staatliche Sektor seine Finanziers abgehängt, obwohl viele Kräfte erbärmlich bezahlt werden= die loser der competition.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/studie-die-ezb-politik-fuehrt-zur-vermehrung-von-zombies/#comment-155700</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Jul 2020 12:16:58 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=19709#comment-155700</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/studie-die-ezb-politik-fuehrt-zur-vermehrung-von-zombies/#comment-155550&quot;&gt;Dietmar Tischer&lt;/a&gt;.

@  Christian Anders

&#062;Ich würde ja DIESEN Umstand, bzw. dessen Ursache, als URSÄCHLICH ansehen und nicht die EZB-Politik.&#062;

Dieser Umstand ist definitiv „vorgeschaltet“ und in gewisser, aber MISSVERSTÄNDLICHER Weise auch als ursächlich zu bezeichnen.

Das heißt mit Bezug auf das HANDELN der EZB:

Er ist die BEDINGUNG, die notwendig ist, DAMIT die EZB handelt. 

Insofern, richtig:

Die EZB handelt REAGIEREND auf das vorgelagerte schwache normale Kreditgeschäft …

Aber es ist das HANDELN der EZB und nicht der „vorgeschaltete Umstand“, das den Banken erlaubt in größerem Umfang Zombifizierung zu betreiben (Kausalität unterstellt).

Umstände handeln nicht, nur Akteure können es - damit aber auch auf Umstände einwirkend.

Ich will nicht penetrant erscheinen, empfehle aber nochmals Wittgensteins „Über Gewissheit“, wie im Folgenden zitiert:

„94. Aber mein Weltbild habe ich nicht, weil ich mich von seiner Richtigkeit überzeugt habe; auch nicht, weil ich von seiner Richtigkeit überzeugt bin. Sondern es ist der überkommene Hintergrund, auf welchem ich zwischen wahr und falsch unterscheide.“

Der überkommene Hintergrund ist demnach für Naturwissenschaftler eine  mit Notwendigkeit behaftete GESETZMÄSSIGKEIT, die sie aus der REGELMÄSSIGKEIT „ableiten“, mit der empirisch feststellbar Phänomene in der Welt auftreten.

Für Gesellschaft gibt es zwar auch immer einen, aber nicht DIESEN Hintergrund der Naturwissenschaftler, denn so Wittgenstein:

„96. Man könnte sich vorstellen, dass gewisse Sätze von der Form der Erfahrungssätze erstarrt wären und als Leitung für die nicht erstarrten flüssigen Erfahrungssätze funktionieren; und dass sich dies Verhältnis mit der Zeit ändert, indem flüssigeSätze erstarren und feste flüssig würden“

Er verallgemeinert hier, dass Bedingungen ein Handeln auslösen, das wiederum Bedingungen schafft für ein erneutes, anderes Handeln.

Konkreter fassbar:

„97.  … ich unterscheide zwischen der Bewegung des Wassers im Flussbett und der Verschiebung dieses, obwohl es eine scharfe Trennung der beiden nicht gibt.“

„99. Ja das Ufer jenes Flusses besteht zu Teil aus hartem Gestein, das keiner, oder einer unbemerkten Änderung unterliegt, und teils aus Sand, der bald hier bald dort weg- und angeschwemmt wird“.

Meine Schlussfolgerung daraus ist, dass wir URSÄCHLICHKEIT in den Gesellschaftswissenschaften an HANDELN knüpfen müssen. Dies allerdings auf der Basis von Bedingungen, die durch Handeln geändert wurden und wiederum Bedingungen für Handeln schaffen.

Die FRAGESTELLUNG, mit der wir uns auf EIN bestimmtes Handeln beziehen, ist daher entscheidend für Diskussionen und für Klärung.

Ein Regress zu dem was jeweils vorher war, ist zwar notwendig, aber er allein erklärt nichts. 

Ich weiß nicht, ob ich Sie damit zufrieden gestellt habe, aber viel mehr kann ich Ihnen nicht bieten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/studie-die-ezb-politik-fuehrt-zur-vermehrung-von-zombies/#comment-155550">Dietmar Tischer</a>.</p>
<p>@  Christian Anders</p>
<p>&gt;Ich würde ja DIESEN Umstand, bzw. dessen Ursache, als URSÄCHLICH ansehen und nicht die EZB-Politik.&gt;</p>
<p>Dieser Umstand ist definitiv „vorgeschaltet“ und in gewisser, aber MISSVERSTÄNDLICHER Weise auch als ursächlich zu bezeichnen.</p>
<p>Das heißt mit Bezug auf das HANDELN der EZB:</p>
<p>Er ist die BEDINGUNG, die notwendig ist, DAMIT die EZB handelt. </p>
<p>Insofern, richtig:</p>
<p>Die EZB handelt REAGIEREND auf das vorgelagerte schwache normale Kreditgeschäft …</p>
<p>Aber es ist das HANDELN der EZB und nicht der „vorgeschaltete Umstand“, das den Banken erlaubt in größerem Umfang Zombifizierung zu betreiben (Kausalität unterstellt).</p>
<p>Umstände handeln nicht, nur Akteure können es &#8211; damit aber auch auf Umstände einwirkend.</p>
<p>Ich will nicht penetrant erscheinen, empfehle aber nochmals Wittgensteins „Über Gewissheit“, wie im Folgenden zitiert:</p>
<p>„94. Aber mein Weltbild habe ich nicht, weil ich mich von seiner Richtigkeit überzeugt habe; auch nicht, weil ich von seiner Richtigkeit überzeugt bin. Sondern es ist der überkommene Hintergrund, auf welchem ich zwischen wahr und falsch unterscheide.“</p>
<p>Der überkommene Hintergrund ist demnach für Naturwissenschaftler eine  mit Notwendigkeit behaftete GESETZMÄSSIGKEIT, die sie aus der REGELMÄSSIGKEIT „ableiten“, mit der empirisch feststellbar Phänomene in der Welt auftreten.</p>
<p>Für Gesellschaft gibt es zwar auch immer einen, aber nicht DIESEN Hintergrund der Naturwissenschaftler, denn so Wittgenstein:</p>
<p>„96. Man könnte sich vorstellen, dass gewisse Sätze von der Form der Erfahrungssätze erstarrt wären und als Leitung für die nicht erstarrten flüssigen Erfahrungssätze funktionieren; und dass sich dies Verhältnis mit der Zeit ändert, indem flüssigeSätze erstarren und feste flüssig würden“</p>
<p>Er verallgemeinert hier, dass Bedingungen ein Handeln auslösen, das wiederum Bedingungen schafft für ein erneutes, anderes Handeln.</p>
<p>Konkreter fassbar:</p>
<p>„97.  … ich unterscheide zwischen der Bewegung des Wassers im Flussbett und der Verschiebung dieses, obwohl es eine scharfe Trennung der beiden nicht gibt.“</p>
<p>„99. Ja das Ufer jenes Flusses besteht zu Teil aus hartem Gestein, das keiner, oder einer unbemerkten Änderung unterliegt, und teils aus Sand, der bald hier bald dort weg- und angeschwemmt wird“.</p>
<p>Meine Schlussfolgerung daraus ist, dass wir URSÄCHLICHKEIT in den Gesellschaftswissenschaften an HANDELN knüpfen müssen. Dies allerdings auf der Basis von Bedingungen, die durch Handeln geändert wurden und wiederum Bedingungen für Handeln schaffen.</p>
<p>Die FRAGESTELLUNG, mit der wir uns auf EIN bestimmtes Handeln beziehen, ist daher entscheidend für Diskussionen und für Klärung.</p>
<p>Ein Regress zu dem was jeweils vorher war, ist zwar notwendig, aber er allein erklärt nichts. </p>
<p>Ich weiß nicht, ob ich Sie damit zufrieden gestellt habe, aber viel mehr kann ich Ihnen nicht bieten.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/studie-die-ezb-politik-fuehrt-zur-vermehrung-von-zombies/#comment-155693</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Jul 2020 11:22:24 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=19709#comment-155693</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/studie-die-ezb-politik-fuehrt-zur-vermehrung-von-zombies/#comment-155667&quot;&gt;Michael Stöcker&lt;/a&gt;.

@ Michael Stöcker

„Geschenkt“ – mit Blick auf die HIER diskutierte Thematik.

Sie wissen doch, dass ich wie Sie die Ursache für die seit Jahrzehnten fallenden Langfristzinsen in REALWIRTSCHAFTLICHEN Entwicklungen sehe.

Da unterscheiden wir uns allenfalls in der Gewichtung, aber nicht im Grundsätzlichen.

Ich glaube nicht, dass Dr. Stelter insoweit gänzlich anderer Meinung ist.

Er sieht meinem Verständnis nach allerdings einen wesentlich HÖHREREN Einfluss der Notenbanken beim – sagen wir einmal – „Umgang“ mit den niedrigen Zinsen, insbesondere mit Blick auf die Stabilisierung des Finanzsystems. 

Ob höher oder nicht mit Bezug auf die niedrigen Zinsen, sei dahingestellt.

Die Frage ist, ob ein EINFLUSS der NOTENBANKEN, hier speziell der EZB in den vorgestellten Untersuchungen, derart besteht, dass die Zombifizierung durch die Geschäftsbanken BEGÜNSTIGT wird oder nicht. 

Dass es die Zombifizierung als MECHANISMUS schon immer gegeben hat, bestreitet niemand. 

Die Frage ist allerdings, welches AUSMASS er hat und ob und inwieweit die EZB daran beteiligt ist, angesichts der UNBESTREITBAREN Tatsache, dass auch die EZB wie NIE zuvor auf die Finanzmärkte EINWIRKT. 

Nochmals:

Die STARKE Korrelation ist nicht zu bestreiten und damit ein INDIKATOR, dass die EZB daran beteiligt ist.  

Es ist zu einfach sie einfach vom Tisch zu wischen.

Und mit Verweis auf die Entwicklung der Langfristzinsen lässt sie sich schon gar nicht vom Tisch wischen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/studie-die-ezb-politik-fuehrt-zur-vermehrung-von-zombies/#comment-155667">Michael Stöcker</a>.</p>
<p>@ Michael Stöcker</p>
<p>„Geschenkt“ – mit Blick auf die HIER diskutierte Thematik.</p>
<p>Sie wissen doch, dass ich wie Sie die Ursache für die seit Jahrzehnten fallenden Langfristzinsen in REALWIRTSCHAFTLICHEN Entwicklungen sehe.</p>
<p>Da unterscheiden wir uns allenfalls in der Gewichtung, aber nicht im Grundsätzlichen.</p>
<p>Ich glaube nicht, dass Dr. Stelter insoweit gänzlich anderer Meinung ist.</p>
<p>Er sieht meinem Verständnis nach allerdings einen wesentlich HÖHREREN Einfluss der Notenbanken beim – sagen wir einmal – „Umgang“ mit den niedrigen Zinsen, insbesondere mit Blick auf die Stabilisierung des Finanzsystems. </p>
<p>Ob höher oder nicht mit Bezug auf die niedrigen Zinsen, sei dahingestellt.</p>
<p>Die Frage ist, ob ein EINFLUSS der NOTENBANKEN, hier speziell der EZB in den vorgestellten Untersuchungen, derart besteht, dass die Zombifizierung durch die Geschäftsbanken BEGÜNSTIGT wird oder nicht. </p>
<p>Dass es die Zombifizierung als MECHANISMUS schon immer gegeben hat, bestreitet niemand. </p>
<p>Die Frage ist allerdings, welches AUSMASS er hat und ob und inwieweit die EZB daran beteiligt ist, angesichts der UNBESTREITBAREN Tatsache, dass auch die EZB wie NIE zuvor auf die Finanzmärkte EINWIRKT. </p>
<p>Nochmals:</p>
<p>Die STARKE Korrelation ist nicht zu bestreiten und damit ein INDIKATOR, dass die EZB daran beteiligt ist.  </p>
<p>Es ist zu einfach sie einfach vom Tisch zu wischen.</p>
<p>Und mit Verweis auf die Entwicklung der Langfristzinsen lässt sie sich schon gar nicht vom Tisch wischen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Richard Ott		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/studie-die-ezb-politik-fuehrt-zur-vermehrung-von-zombies/#comment-155684</link>

		<dc:creator><![CDATA[Richard Ott]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Jul 2020 10:35:03 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=19709#comment-155684</guid>

					<description><![CDATA[@Christian Anders

Sehen Sie immer noch keine Parallelen zwischen dem Ruhrkampf 1923 mit anschließender Hyperinflation und der &quot;Corona-Krise&quot; 2020? 

&quot;Die Entwicklungsagentur der Vereinten Nationen wirbt angesichts der Corona-Krise für ein zeitlich begrenztes Grundeinkommen für knapp drei Milliarden Menschen weltweit. Mit dem Grundeinkommen könnten Personen, die unterhalb der Armutsgrenze leben, während der Pandemie zu Hause bleiben; dies könne die Ausbreitung des Coronavirus bremsen, teilte das Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP) am Donnerstag mit.

Die monatlich dafür notwendige Summe für 2,7 Milliarden Betroffene in 132 Entwicklungsstaaten würde sich auf mindestens 199 Milliarden Dollar belaufen.&quot;
https://www.welt.de/politik/ausland/article212074543/Coronavirus-Vereinte-Nationen-wollen-Grundeinkommen-fuer-Arme.html

Nicht vergessen: Wer zu Hause sitzt, produziert in der Regel nichts, will aber natürlich trotzdem weiter konsumieren.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@Christian Anders</p>
<p>Sehen Sie immer noch keine Parallelen zwischen dem Ruhrkampf 1923 mit anschließender Hyperinflation und der &#8220;Corona-Krise&#8221; 2020? </p>
<p>&#8220;Die Entwicklungsagentur der Vereinten Nationen wirbt angesichts der Corona-Krise für ein zeitlich begrenztes Grundeinkommen für knapp drei Milliarden Menschen weltweit. Mit dem Grundeinkommen könnten Personen, die unterhalb der Armutsgrenze leben, während der Pandemie zu Hause bleiben; dies könne die Ausbreitung des Coronavirus bremsen, teilte das Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP) am Donnerstag mit.</p>
<p>Die monatlich dafür notwendige Summe für 2,7 Milliarden Betroffene in 132 Entwicklungsstaaten würde sich auf mindestens 199 Milliarden Dollar belaufen.&#8221;<br />
<a href="https://www.welt.de/politik/ausland/article212074543/Coronavirus-Vereinte-Nationen-wollen-Grundeinkommen-fuer-Arme.html" rel="nofollow ugc">https://www.welt.de/politik/ausland/article212074543/Coronavirus-Vereinte-Nationen-wollen-Grundeinkommen-fuer-Arme.html</a></p>
<p>Nicht vergessen: Wer zu Hause sitzt, produziert in der Regel nichts, will aber natürlich trotzdem weiter konsumieren.</p>
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