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	Kommentare zu: Präsenz in den Medien ist nicht immer Garantie für Qualität (II)	</title>
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	<description>Daniel Stelter ist die unabhängige Stimme zur Finanzkrise</description>
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		Von: Wolfgang Selig		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Wolfgang Selig]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Aug 2017 17:31:34 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ich denke, die maßgeblichen Geld- und Fiskalpolitiker wie Herr Schäuble oder Herr Weidmann verstehen den Zusammenhang von Leistungsbilanzüberschüssen und Billigkrediten. Das eigentliche Problem ist m.E., dass die deutsche Politik damit kein Problem hat, solange es keine nennenswerten Teile der Wählerschaft als Problem definieren. 25 % der Stimmen bei der Bundestagswahl für euroskeptische Parteien und es kommt Bewegung in die Diskussion. Das ist aber extrem unwahrscheinlich. Und daher wird Herr Sinn leider auch in den nächsten 4 Jahren einer Illusion anhängen (wie er selbst wohl sehr gut weiß).]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich denke, die maßgeblichen Geld- und Fiskalpolitiker wie Herr Schäuble oder Herr Weidmann verstehen den Zusammenhang von Leistungsbilanzüberschüssen und Billigkrediten. Das eigentliche Problem ist m.E., dass die deutsche Politik damit kein Problem hat, solange es keine nennenswerten Teile der Wählerschaft als Problem definieren. 25 % der Stimmen bei der Bundestagswahl für euroskeptische Parteien und es kommt Bewegung in die Diskussion. Das ist aber extrem unwahrscheinlich. Und daher wird Herr Sinn leider auch in den nächsten 4 Jahren einer Illusion anhängen (wie er selbst wohl sehr gut weiß).</p>
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		Von: Michael Stöcker		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Michael Stöcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Aug 2017 13:29:37 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/praesenz-in-den-medien-ist-nicht-immer-garantie-fuer-qualitaet-ii/#comment-25699&quot;&gt;Michael Stöcker&lt;/a&gt;.

Dazu passt auch der heutige Beitrag von Braunberger: http://blogs.faz.net/fazit/2017/08/23/steigende-gewinne-trotz-negativzinsen-9041/.

LG Michael Stöcker]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/praesenz-in-den-medien-ist-nicht-immer-garantie-fuer-qualitaet-ii/#comment-25699">Michael Stöcker</a>.</p>
<p>Dazu passt auch der heutige Beitrag von Braunberger: <a href="http://blogs.faz.net/fazit/2017/08/23/steigende-gewinne-trotz-negativzinsen-9041/" rel="nofollow ugc">http://blogs.faz.net/fazit/2017/08/23/steigende-gewinne-trotz-negativzinsen-9041/</a>.</p>
<p>LG Michael Stöcker</p>
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		<title>
		Von: Michael Stöcker		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/praesenz-in-den-medien-ist-nicht-immer-garantie-fuer-qualitaet-ii/#comment-25699</link>

		<dc:creator><![CDATA[Michael Stöcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Aug 2017 13:25:53 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[„Deutschland kann nun einmal schon aus logischen Gründen nicht gleichzeitig seinen Leistungsbilanzüberschuss abbauen und weiterhin die von anderen Ländern begehrten Billigkredite gewähren. Wenn die Politiker diese fundamentale Realität endlich einmal verstehen würden, wäre schon sehr viel gewonnen.“

Wenn Deutschland seine LB-Überschüsse abbaute, dann bräuchten diese Länder nicht mehr die begehrten Billigkredite, da nur so eine Schuldenreduktion möglich ist. Solange sich die Verhältnisse nicht umkehren, müssen die Kredite entweder revolviert oder aber abgeschrieben werden. HWS argumentiert mal wieder ad populum.

Braunberger widmet sich im FAZIT dem Thema „Geld oder Zins?“ Das ist meines Erachtens die falsche Fragestellung. Es müsste vielmehr heißen: „Geld und Zins!“, da in einer monetären Ökonomie Geld und Zins nicht getrennt analysiert werden können. Hier die Sicht von Jan Toporowski: 

„However, when credit is endogenous to capitalist production, the rate of interest is no longer governed by the rate of profit in the real economy, and the rate of profit of the banking sector does not depend on the actual rate of interest. “ https://soundcloud.com/soaseconomics/some-observations-on-anwar-shaikhs-theory-of-interest.

Toporowski kommt hier zu sehr ähnlichen Erkenntnissen, die ich 2013 in dem Blogpost „Zinsmythen“ beschrieben hatte.

LG Michael Stöcker]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>„Deutschland kann nun einmal schon aus logischen Gründen nicht gleichzeitig seinen Leistungsbilanzüberschuss abbauen und weiterhin die von anderen Ländern begehrten Billigkredite gewähren. Wenn die Politiker diese fundamentale Realität endlich einmal verstehen würden, wäre schon sehr viel gewonnen.“</p>
<p>Wenn Deutschland seine LB-Überschüsse abbaute, dann bräuchten diese Länder nicht mehr die begehrten Billigkredite, da nur so eine Schuldenreduktion möglich ist. Solange sich die Verhältnisse nicht umkehren, müssen die Kredite entweder revolviert oder aber abgeschrieben werden. HWS argumentiert mal wieder ad populum.</p>
<p>Braunberger widmet sich im FAZIT dem Thema „Geld oder Zins?“ Das ist meines Erachtens die falsche Fragestellung. Es müsste vielmehr heißen: „Geld und Zins!“, da in einer monetären Ökonomie Geld und Zins nicht getrennt analysiert werden können. Hier die Sicht von Jan Toporowski: </p>
<p>„However, when credit is endogenous to capitalist production, the rate of interest is no longer governed by the rate of profit in the real economy, and the rate of profit of the banking sector does not depend on the actual rate of interest. “ <a href="https://soundcloud.com/soaseconomics/some-observations-on-anwar-shaikhs-theory-of-interest" rel="nofollow ugc">https://soundcloud.com/soaseconomics/some-observations-on-anwar-shaikhs-theory-of-interest</a>.</p>
<p>Toporowski kommt hier zu sehr ähnlichen Erkenntnissen, die ich 2013 in dem Blogpost „Zinsmythen“ beschrieben hatte.</p>
<p>LG Michael Stöcker</p>
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