<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	
	>
<channel>
	<title>
	Kommentare zu: Portugal und Griechenland wollen dasselbe wie Spanien und Italien	</title>
	<atom:link href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/portugal-debt-faces-test-as-memories-of-crisis-stir/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/portugal-debt-faces-test-as-memories-of-crisis-stir/</link>
	<description>Daniel Stelter ist die unabhängige Stimme zur Finanzkrise</description>
	<lastBuildDate>Thu, 14 Apr 2016 09:23:20 +0000</lastBuildDate>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=5.9.16</generator>
	<item>
		<title>
		Von: Nana Albert		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/portugal-debt-faces-test-as-memories-of-crisis-stir/#comment-17618</link>

		<dc:creator><![CDATA[Nana Albert]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Apr 2016 09:23:20 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=5228#comment-17618</guid>

					<description><![CDATA[Hallo Herr Stelter,

ich glaube wie gesagt nicht, dass die deutschen Politiker wirklich zu selbstberauscht sind (obwohl die sicher nicht wenig bechern...:0)) sondern ich halten es hier wieder mit dem Märchen &quot;Des Königs neue Kleider&quot; ... erst wenn alles zusammenbricht und das Lügengebäude des angeblichen Wohlstands (Taschenspielertricks sind das!) für alle unübersehbar ist...dann werden sich diese Herrschaften vom Acker machen mit ihren gezockten Geldern...und uns das Trümmerfeld überlassen! Toll, dann werde ich eine andere Art von Trümmerfrau als diejenigen, die damals nach dem 2. Weltkrieg mit ihren Händen und Rücken wieder aufbauen mussten, weil die Kerle fast alle tot oder in Gefangenschaft waren. Super Aussichten! Gruß!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Herr Stelter,</p>
<p>ich glaube wie gesagt nicht, dass die deutschen Politiker wirklich zu selbstberauscht sind (obwohl die sicher nicht wenig bechern&#8230;:0)) sondern ich halten es hier wieder mit dem Märchen &#8220;Des Königs neue Kleider&#8221; &#8230; erst wenn alles zusammenbricht und das Lügengebäude des angeblichen Wohlstands (Taschenspielertricks sind das!) für alle unübersehbar ist&#8230;dann werden sich diese Herrschaften vom Acker machen mit ihren gezockten Geldern&#8230;und uns das Trümmerfeld überlassen! Toll, dann werde ich eine andere Art von Trümmerfrau als diejenigen, die damals nach dem 2. Weltkrieg mit ihren Händen und Rücken wieder aufbauen mussten, weil die Kerle fast alle tot oder in Gefangenschaft waren. Super Aussichten! Gruß!</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/portugal-debt-faces-test-as-memories-of-crisis-stir/#comment-17613</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Apr 2016 17:55:54 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=5228#comment-17613</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/portugal-debt-faces-test-as-memories-of-crisis-stir/#comment-17609&quot;&gt;Daniel Stelter&lt;/a&gt;.

Herr Dr. Stelter, im Prinzip gebe ich Ihnen recht – und bisher war es auch immer so: lieber das Projekt „retten“ als in den Abgrund schauen. Aber wir argumentieren unter einer NEUEN Prämisse: „Populistische Regierung“. Wenn solche Regierungen vollendete Tatsachen schaffen, wird sich mancher fragen, ob die Geschäftsgrundlage eines Mittragens noch gilt – vor allem dann, wenn die Machtbasis im eigenen Land damit infrage gestellt würde.

Schon klar, das ist alles ziemlich hypothetisch.

Ich denke aber auch, dass es Konstellationen gibt, wo es heißen könnte: Nichts geht mehr. 

Denken Sie daran, dass Schäuble ernsthaft den Austritt Griechenlands vorgeschlagen hatte.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/portugal-debt-faces-test-as-memories-of-crisis-stir/#comment-17609">Daniel Stelter</a>.</p>
<p>Herr Dr. Stelter, im Prinzip gebe ich Ihnen recht – und bisher war es auch immer so: lieber das Projekt „retten“ als in den Abgrund schauen. Aber wir argumentieren unter einer NEUEN Prämisse: „Populistische Regierung“. Wenn solche Regierungen vollendete Tatsachen schaffen, wird sich mancher fragen, ob die Geschäftsgrundlage eines Mittragens noch gilt – vor allem dann, wenn die Machtbasis im eigenen Land damit infrage gestellt würde.</p>
<p>Schon klar, das ist alles ziemlich hypothetisch.</p>
<p>Ich denke aber auch, dass es Konstellationen gibt, wo es heißen könnte: Nichts geht mehr. </p>
<p>Denken Sie daran, dass Schäuble ernsthaft den Austritt Griechenlands vorgeschlagen hatte.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Daniel Stelter		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/portugal-debt-faces-test-as-memories-of-crisis-stir/#comment-17611</link>

		<dc:creator><![CDATA[Daniel Stelter]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Apr 2016 16:30:28 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=5228#comment-17611</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/portugal-debt-faces-test-as-memories-of-crisis-stir/#comment-17597&quot;&gt;Philipp H.&lt;/a&gt;.

Lieber Herr H.,

bekanntlich bin ich sehr skeptisch, was die Zukunft der Eurozone betrifft. Alles kauft nur Zeit und vergrößert den Schaden.

LG

DSt]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/portugal-debt-faces-test-as-memories-of-crisis-stir/#comment-17597">Philipp H.</a>.</p>
<p>Lieber Herr H.,</p>
<p>bekanntlich bin ich sehr skeptisch, was die Zukunft der Eurozone betrifft. Alles kauft nur Zeit und vergrößert den Schaden.</p>
<p>LG</p>
<p>DSt</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Daniel Stelter		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/portugal-debt-faces-test-as-memories-of-crisis-stir/#comment-17610</link>

		<dc:creator><![CDATA[Daniel Stelter]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Apr 2016 16:29:18 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=5228#comment-17610</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/portugal-debt-faces-test-as-memories-of-crisis-stir/#comment-17599&quot;&gt;Ondoron&lt;/a&gt;.

Geopolitik, nun ja. Ich denke, ich bleibe eher bei dem, wovon ich glaube etwas zu verstehen. Gelegentlich verlinke ich was, wenn ich was sehe. Was Ihre Einschätzung zu den Folgen betrifft, bin ich bei Ihnen!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/portugal-debt-faces-test-as-memories-of-crisis-stir/#comment-17599">Ondoron</a>.</p>
<p>Geopolitik, nun ja. Ich denke, ich bleibe eher bei dem, wovon ich glaube etwas zu verstehen. Gelegentlich verlinke ich was, wenn ich was sehe. Was Ihre Einschätzung zu den Folgen betrifft, bin ich bei Ihnen!</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Daniel Stelter		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/portugal-debt-faces-test-as-memories-of-crisis-stir/#comment-17609</link>

		<dc:creator><![CDATA[Daniel Stelter]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Apr 2016 16:27:16 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=5228#comment-17609</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/portugal-debt-faces-test-as-memories-of-crisis-stir/#comment-17600&quot;&gt;Dietmar Tischer&lt;/a&gt;.

Lieber Herr Tischer, ich bin da skeptischer. Ich denke, die europäische Politik wird alle Regeln brechen, um das Projekt zu retten oder so zu beenden, dass es einen Sündenbock gibt. Die deutsche Politik wird deshalb alles mittragen – auch was die EZB tut – um nicht der Sündenbock zu sein. Weidmann hin oder her. Wenn es ernst wird, muss man lügen, weiß nicht nur Herr Juncker ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/portugal-debt-faces-test-as-memories-of-crisis-stir/#comment-17600">Dietmar Tischer</a>.</p>
<p>Lieber Herr Tischer, ich bin da skeptischer. Ich denke, die europäische Politik wird alle Regeln brechen, um das Projekt zu retten oder so zu beenden, dass es einen Sündenbock gibt. Die deutsche Politik wird deshalb alles mittragen – auch was die EZB tut – um nicht der Sündenbock zu sein. Weidmann hin oder her. Wenn es ernst wird, muss man lügen, weiß nicht nur Herr Juncker &#8230;</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Daniel Stelter		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/portugal-debt-faces-test-as-memories-of-crisis-stir/#comment-17608</link>

		<dc:creator><![CDATA[Daniel Stelter]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Apr 2016 16:17:29 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=5228#comment-17608</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/portugal-debt-faces-test-as-memories-of-crisis-stir/#comment-17601&quot;&gt;Karl F.&lt;/a&gt;.

Richtig! Doch wie sagte ein italienischer Freund: Warum sollten wir uns besteuern, wenn die Provinzen noch zahlen?  :-) Provinzen sind wir ... Und die deutsche Politik ist zu selbstberauscht davon, dass wir angeblich „die Reichen“ sind. Was für ein Wahnsinn!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/portugal-debt-faces-test-as-memories-of-crisis-stir/#comment-17601">Karl F.</a>.</p>
<p>Richtig! Doch wie sagte ein italienischer Freund: Warum sollten wir uns besteuern, wenn die Provinzen noch zahlen?  :-) Provinzen sind wir &#8230; Und die deutsche Politik ist zu selbstberauscht davon, dass wir angeblich „die Reichen“ sind. Was für ein Wahnsinn!</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Steffen Maier		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/portugal-debt-faces-test-as-memories-of-crisis-stir/#comment-17606</link>

		<dc:creator><![CDATA[Steffen Maier]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Apr 2016 16:06:09 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=5228#comment-17606</guid>

					<description><![CDATA[Letztlich ist es doch völlig egal, ob es sich um eine linke oder rechte Regierung handelt. Die hohe Schuldenlast nimmt der jeweiligen Regierung die Luft zum Atmen. Mir ist zudem kein Staat bekannt, der sich aus einer Rezession herausgespart hat. Ganz abgesehen davon, würde man mit einer Sparpolitik auch keine Mehrheiten in diesen Ländern mehr holen. 

Sie sagen es doch richtig, am Ende bleibt nur der Cut bzw. ein Teilerlass der Schulden. Die Frage wird sein, wie lange das EZB und Politik noch herauszögern können.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Letztlich ist es doch völlig egal, ob es sich um eine linke oder rechte Regierung handelt. Die hohe Schuldenlast nimmt der jeweiligen Regierung die Luft zum Atmen. Mir ist zudem kein Staat bekannt, der sich aus einer Rezession herausgespart hat. Ganz abgesehen davon, würde man mit einer Sparpolitik auch keine Mehrheiten in diesen Ländern mehr holen. </p>
<p>Sie sagen es doch richtig, am Ende bleibt nur der Cut bzw. ein Teilerlass der Schulden. Die Frage wird sein, wie lange das EZB und Politik noch herauszögern können.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Andreas Müller		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/portugal-debt-faces-test-as-memories-of-crisis-stir/#comment-17602</link>

		<dc:creator><![CDATA[Andreas Müller]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Apr 2016 12:37:12 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=5228#comment-17602</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/portugal-debt-faces-test-as-memories-of-crisis-stir/#comment-17599&quot;&gt;Ondoron&lt;/a&gt;.

&quot;Und schon jetzt werden die Sündenböcke benannt – selbstverständlich wieder die Deutschen!&quot;
Das Projekt Euro war kaum die Schuld &quot;der Deutschen&quot;. Man muss überhaupt die Verantwortung viel feiner aufdröseln:
1.) die deutschen Eliten haben die Wähler über Wesen und Risiken einer Währungsunion verkohlt, sie von Mitbestimmung ausgeschlossen und Kritiker mit unfairen Mitteln mundtot gemacht. Ähnliches ist auch in anderen Ländern abgelaufen, aber nicht ganz so krass wie in D.
2.) Die Gläubiger (u.a. deutsche Banken) sind für die rasante Verschuldung Südeuropas nach der Währungsunion ebenso verantwortlich wie die Schuldner
3.) Die Bürger der Schuldnerländer haben den Kreditboom gerne angenommen.
4.) Die Regierung Schröder hat mit der Agenda 2010 u.a. auf Kosten deutscher Arbeitnehmer innereuropäische Ungleichgewichte verstärkt, die mit der Währungsunion nicht vereinbar waren. Die Verträge und die EU-Kommission haben dazu aber nichts gesagt.
5.) In allen Ländern haben manche kräftig profitiert und andere nicht.
6.) Die Regierung Merkel hat die Fehlentwicklungen zunächst weiterlaufen lassen und nach Ausbruch der Krise in Griechenland ihr Volk wieder über Tragweite und Hintergründe getäuscht: Alternativlosigkeit statt klare Alternativen, Hausfrauenmoral statt Analyse.
7.) Die Regierung Merkel und Verbündete haben Südeuropa unnötige Leiden aufgebürdet, die nie eine Chance hatten, das Problem zu lösen.
8.) Die Lasten und Risiken wurden in allen Ländern unfair verteilt, anders jedenfalls als die früheren Gewinne.
9.) Gleichzeitig haben deutsche Politiker und Medien noch ihre Bürger nach Strich und Faden belogen und sie damit gegen die Verlierer in den Krisenländern aufgehetzt. Die Bürger waren aber denkfaul genug, das zu akzeptieren.
Die Punkte 1,4,6,8 zeigen, dass sehr viele Sauereien innerdeutscher Art gelaufen sind, für die der Deutsche seine Eliten zur Verantwortung ziehen müsste. Ich befürchte aber, dass er sich lieber an die Mit-Verlierer in anderen Ländern hält und herumheult, dass er hauptsächlich vom Ausland betrogen wurde. Es bleibt eben unser deutsches Problem, dass wir uns selbst als Einheit (&quot;Die Deutschen&quot;) sehen, statt unsere &quot;Eliten&quot; verantwortlich zu machen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/portugal-debt-faces-test-as-memories-of-crisis-stir/#comment-17599">Ondoron</a>.</p>
<p>&#8220;Und schon jetzt werden die Sündenböcke benannt – selbstverständlich wieder die Deutschen!&#8221;<br />
Das Projekt Euro war kaum die Schuld &#8220;der Deutschen&#8221;. Man muss überhaupt die Verantwortung viel feiner aufdröseln:<br />
1.) die deutschen Eliten haben die Wähler über Wesen und Risiken einer Währungsunion verkohlt, sie von Mitbestimmung ausgeschlossen und Kritiker mit unfairen Mitteln mundtot gemacht. Ähnliches ist auch in anderen Ländern abgelaufen, aber nicht ganz so krass wie in D.<br />
2.) Die Gläubiger (u.a. deutsche Banken) sind für die rasante Verschuldung Südeuropas nach der Währungsunion ebenso verantwortlich wie die Schuldner<br />
3.) Die Bürger der Schuldnerländer haben den Kreditboom gerne angenommen.<br />
4.) Die Regierung Schröder hat mit der Agenda 2010 u.a. auf Kosten deutscher Arbeitnehmer innereuropäische Ungleichgewichte verstärkt, die mit der Währungsunion nicht vereinbar waren. Die Verträge und die EU-Kommission haben dazu aber nichts gesagt.<br />
5.) In allen Ländern haben manche kräftig profitiert und andere nicht.<br />
6.) Die Regierung Merkel hat die Fehlentwicklungen zunächst weiterlaufen lassen und nach Ausbruch der Krise in Griechenland ihr Volk wieder über Tragweite und Hintergründe getäuscht: Alternativlosigkeit statt klare Alternativen, Hausfrauenmoral statt Analyse.<br />
7.) Die Regierung Merkel und Verbündete haben Südeuropa unnötige Leiden aufgebürdet, die nie eine Chance hatten, das Problem zu lösen.<br />
8.) Die Lasten und Risiken wurden in allen Ländern unfair verteilt, anders jedenfalls als die früheren Gewinne.<br />
9.) Gleichzeitig haben deutsche Politiker und Medien noch ihre Bürger nach Strich und Faden belogen und sie damit gegen die Verlierer in den Krisenländern aufgehetzt. Die Bürger waren aber denkfaul genug, das zu akzeptieren.<br />
Die Punkte 1,4,6,8 zeigen, dass sehr viele Sauereien innerdeutscher Art gelaufen sind, für die der Deutsche seine Eliten zur Verantwortung ziehen müsste. Ich befürchte aber, dass er sich lieber an die Mit-Verlierer in anderen Ländern hält und herumheult, dass er hauptsächlich vom Ausland betrogen wurde. Es bleibt eben unser deutsches Problem, dass wir uns selbst als Einheit (&#8220;Die Deutschen&#8221;) sehen, statt unsere &#8220;Eliten&#8221; verantwortlich zu machen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Karl F.		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/portugal-debt-faces-test-as-memories-of-crisis-stir/#comment-17601</link>

		<dc:creator><![CDATA[Karl F.]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Apr 2016 11:01:17 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=5228#comment-17601</guid>

					<description><![CDATA[Thema &quot;Schuldensozialisierung&quot;:

Man sollte aber auch bei einer Schuldensozialisierung im europäischen Rahmen immer im Blick haben, dass auf einer ersten Ebene die Schulden innerhalb eines Staates (z. B. in Italien, dessen Bewohner im Durchschnitt ein höheres Vermögen wie z. B. die Deutschen haben) sozialisiert werden sollten: Lastenausgleich, Vermögensabgabe etc. etc. ...

Erst danach dürfte es eine Schuldensozialisierung innerhalb der ganzen Euro-Zone geben. Es ist mir klar, dass solches Ansinnen bei vielen Ökonomen vor allem in der Euro-Südperipherie so gar nicht en vogue ist. Trotzdem müsste eine deutsche Politik, die ja im Interesse ihres Volkes handeln sollte, auf diese Stufenfolge bestehen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Thema &#8220;Schuldensozialisierung&#8221;:</p>
<p>Man sollte aber auch bei einer Schuldensozialisierung im europäischen Rahmen immer im Blick haben, dass auf einer ersten Ebene die Schulden innerhalb eines Staates (z. B. in Italien, dessen Bewohner im Durchschnitt ein höheres Vermögen wie z. B. die Deutschen haben) sozialisiert werden sollten: Lastenausgleich, Vermögensabgabe etc. etc. &#8230;</p>
<p>Erst danach dürfte es eine Schuldensozialisierung innerhalb der ganzen Euro-Zone geben. Es ist mir klar, dass solches Ansinnen bei vielen Ökonomen vor allem in der Euro-Südperipherie so gar nicht en vogue ist. Trotzdem müsste eine deutsche Politik, die ja im Interesse ihres Volkes handeln sollte, auf diese Stufenfolge bestehen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/portugal-debt-faces-test-as-memories-of-crisis-stir/#comment-17600</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Apr 2016 10:31:49 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=5228#comment-17600</guid>

					<description><![CDATA[&#062;Olivier Blanchard, der ehemalige Chefökonom des IWF, äußert sich klar zu den Risiken in einem Gespräch mit dem Telegraph: Kommt es zur Wahl von „populistischen“ Regierungen, ist eine Schuldenkrise nicht fern. Die EZB dürfte dann nicht helfen (bto: Ich wette, man wird es dennoch versuchen!)&#062;

man – wer ist das, der es versuchen könnte?

Die EZB: 

Wenn sie versuchen würde durch GEZIELTEN Kauf von Anleihen des Staates, der mit „populistischer“ Regierung EINSEITIG die Gemeinschaftsvorgaben gekündigt hat, diesen vor der Insolvenz zu retten,  dann wird es m. A. n. einen Aufstand geben INNERHALB der EZB. 

Weidmann bzw. Deutschland müssten aussteigen, weil in diesem Fall nicht die POLITISCHE Voraussetzung des „Whatever it takes“ von 2012 vorliegt, die an eine Liquiditätsgarantie zur Vermeidung von Insolvenz gestellt worden ist: Anerkennung der BEDINGUNGEN, die mit der Rettungsfazilität des ESM verbunden sind (Konditionalität).

Die Staatengemeinschaft, speziell: Der Deutsche Bundestag

Nach dem Karlsruher Urteil zum ESM – auch in meinem Namen wurde geklagt – MUSS der Bundestag den ESM-Beschlüssen zustimmen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass er einer links- oder rechtspopulistischen Regierung, die aus der bestehenden Konditionalität einseitig aussteigt, einen Freibrief ausstellt für Kredithilfen, die nach Lage der Dinge im Haushalt des Bundes eindeutig VORHERSEHBAR als Verlust verbucht werden müssten. 

Das ist aus heutiger Sicht die m. A. n. angemessene Einschätzung.

Ich weiß natürlich auch nicht, ob in der „Stunde der Not“ nicht irgendetwas jenseits bestehender Vereinbarungen in Gang gebracht wird. Ausgeschlossen ist es nicht, aber die Hürden sind hoch.

Aktuelles Beispiel Griechenland:

Offensichtlich sind die Bedingungen für weitere Kreditvergabe im Rahmen der letztjährigen Vereinbarung nicht erfüllt (Besteuerung, Rentenkürzungen und Privatisierung). Schäuble wird nicht zulassen, dass diese mit der Flüchtlingssituation „verrechnet“ werden. Denn er und Merkel wissen: Im Bundestag wird es sehr, sehr eng, weitere Hilfen für Griechenland beschließen zu lassen, wenn die Bedingungen nicht erfüllt sind. Die Regierung käme in die Bredouille.  

Bei dieser Ausgangslage noch Portugal oben drauf ?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&gt;Olivier Blanchard, der ehemalige Chefökonom des IWF, äußert sich klar zu den Risiken in einem Gespräch mit dem Telegraph: Kommt es zur Wahl von „populistischen“ Regierungen, ist eine Schuldenkrise nicht fern. Die EZB dürfte dann nicht helfen (bto: Ich wette, man wird es dennoch versuchen!)&gt;</p>
<p>man – wer ist das, der es versuchen könnte?</p>
<p>Die EZB: </p>
<p>Wenn sie versuchen würde durch GEZIELTEN Kauf von Anleihen des Staates, der mit „populistischer“ Regierung EINSEITIG die Gemeinschaftsvorgaben gekündigt hat, diesen vor der Insolvenz zu retten,  dann wird es m. A. n. einen Aufstand geben INNERHALB der EZB. </p>
<p>Weidmann bzw. Deutschland müssten aussteigen, weil in diesem Fall nicht die POLITISCHE Voraussetzung des „Whatever it takes“ von 2012 vorliegt, die an eine Liquiditätsgarantie zur Vermeidung von Insolvenz gestellt worden ist: Anerkennung der BEDINGUNGEN, die mit der Rettungsfazilität des ESM verbunden sind (Konditionalität).</p>
<p>Die Staatengemeinschaft, speziell: Der Deutsche Bundestag</p>
<p>Nach dem Karlsruher Urteil zum ESM – auch in meinem Namen wurde geklagt – MUSS der Bundestag den ESM-Beschlüssen zustimmen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass er einer links- oder rechtspopulistischen Regierung, die aus der bestehenden Konditionalität einseitig aussteigt, einen Freibrief ausstellt für Kredithilfen, die nach Lage der Dinge im Haushalt des Bundes eindeutig VORHERSEHBAR als Verlust verbucht werden müssten. </p>
<p>Das ist aus heutiger Sicht die m. A. n. angemessene Einschätzung.</p>
<p>Ich weiß natürlich auch nicht, ob in der „Stunde der Not“ nicht irgendetwas jenseits bestehender Vereinbarungen in Gang gebracht wird. Ausgeschlossen ist es nicht, aber die Hürden sind hoch.</p>
<p>Aktuelles Beispiel Griechenland:</p>
<p>Offensichtlich sind die Bedingungen für weitere Kreditvergabe im Rahmen der letztjährigen Vereinbarung nicht erfüllt (Besteuerung, Rentenkürzungen und Privatisierung). Schäuble wird nicht zulassen, dass diese mit der Flüchtlingssituation „verrechnet“ werden. Denn er und Merkel wissen: Im Bundestag wird es sehr, sehr eng, weitere Hilfen für Griechenland beschließen zu lassen, wenn die Bedingungen nicht erfüllt sind. Die Regierung käme in die Bredouille.  </p>
<p>Bei dieser Ausgangslage noch Portugal oben drauf ?</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Ondoron		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/portugal-debt-faces-test-as-memories-of-crisis-stir/#comment-17599</link>

		<dc:creator><![CDATA[Ondoron]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Apr 2016 10:12:10 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=5228#comment-17599</guid>

					<description><![CDATA[Die EU wird über das &quot;politische Projekt&quot; € kollabieren. Und schon jetzt werden die Sündenböcke benannt - selbstverständlich wieder die Deutschen! 

Sehr geehrter Herr Stelter, Ihre ökonomischen Analysen teile ich. Leider liest man bei Ihnen nichts über Geopolitik - in meinen Augen die andere Seite der Medaille. 

Wer den EU-Zentralstaat wider den Souverän aufbauen will - und genau das passiert aktuell - hat aus der Geschichte nichts gelernt. Und es ist schon jetzt wichtig darauf hinzuweisen, dass der € für die Deutschen das Ergebnis eines verlorenen Kriegs sein wird. Das werden die Deutschen erkennen, wenn sie den größten Teil ihres Wohlstands für die Schuldenrestrukturierung der völlig überschuldeten FPIGS abgeben müssen. Soros hat das übrigens schon vor Jahren gefordert.

Herr Stelter, warum gehen Sie nicht mal auf Think Tanks ein, was die fordern, pseudoanalysieren und konstruktivistisch &quot;erfinden&quot;. Was wird wohl in Deutschland passieren - und im Rest Europas - wenn die Menschen erkennen, dass sie die ganze Zeit belogen wurden? Eine Situation wie vor den großen Kriegen des letzten Jahrhunderts. 

Die europäischen Staaten sind pleite. Dazu sollten sie sich bekennen! Und eine Währungsreform durchführen und dann nur noch das konsumieren, was sie sich erarbeitet haben. Die Schulden heute sind das Problem. Und wie sind sie entstanden?? Der Wohlstand aller Europäer wird an deren wirtschaftliche Leistungsfähigkeit gesenkt werden müssen. Und dann noch die Demographie und die quasi unbeschränkte Zuwanderung von Menschen, die im Sozialsystem leben werden. Das kann nicht gut gehen!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die EU wird über das &#8220;politische Projekt&#8221; € kollabieren. Und schon jetzt werden die Sündenböcke benannt &#8211; selbstverständlich wieder die Deutschen! </p>
<p>Sehr geehrter Herr Stelter, Ihre ökonomischen Analysen teile ich. Leider liest man bei Ihnen nichts über Geopolitik &#8211; in meinen Augen die andere Seite der Medaille. </p>
<p>Wer den EU-Zentralstaat wider den Souverän aufbauen will &#8211; und genau das passiert aktuell &#8211; hat aus der Geschichte nichts gelernt. Und es ist schon jetzt wichtig darauf hinzuweisen, dass der € für die Deutschen das Ergebnis eines verlorenen Kriegs sein wird. Das werden die Deutschen erkennen, wenn sie den größten Teil ihres Wohlstands für die Schuldenrestrukturierung der völlig überschuldeten FPIGS abgeben müssen. Soros hat das übrigens schon vor Jahren gefordert.</p>
<p>Herr Stelter, warum gehen Sie nicht mal auf Think Tanks ein, was die fordern, pseudoanalysieren und konstruktivistisch &#8220;erfinden&#8221;. Was wird wohl in Deutschland passieren &#8211; und im Rest Europas &#8211; wenn die Menschen erkennen, dass sie die ganze Zeit belogen wurden? Eine Situation wie vor den großen Kriegen des letzten Jahrhunderts. </p>
<p>Die europäischen Staaten sind pleite. Dazu sollten sie sich bekennen! Und eine Währungsreform durchführen und dann nur noch das konsumieren, was sie sich erarbeitet haben. Die Schulden heute sind das Problem. Und wie sind sie entstanden?? Der Wohlstand aller Europäer wird an deren wirtschaftliche Leistungsfähigkeit gesenkt werden müssen. Und dann noch die Demographie und die quasi unbeschränkte Zuwanderung von Menschen, die im Sozialsystem leben werden. Das kann nicht gut gehen!</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Felix Kurt		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/portugal-debt-faces-test-as-memories-of-crisis-stir/#comment-17598</link>

		<dc:creator><![CDATA[Felix Kurt]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Apr 2016 09:42:54 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=5228#comment-17598</guid>

					<description><![CDATA[Die Regierungen könnten unmittelbar viel mehr tun. Das Unterlassen zu Lasten der Armen muss man ihr klar vorwerfen. Wohlstand kommt nur durch produktive und wettbewerbsfähige Arbeitsplätze, die Einkommen und Steuern generieren. Dann kann das Land auch eine vernünftige Verwaltung etablieren, und mit ein paar Ideen zu allererst für Gerechtigkeit im eigenen Land sorgen. Wenn das zuviel verlangt ist, ist ein Land dann souverän überlebensfähig?  – Nein! Dann kann man nur noch vom eigenen Garten (oder Almosen) leben.

Wenn aber die soziale Not in Griechenland groß ist, warum hat die Regierung nicht schon längst eine Art SOLIDARITÄTSZUSCHLAG im eigenen Land etabliert, und als Erste Hilfe-Maßnahme (und sei es temporär) einen Teil des üppigen Militärhaushalts dafür genutzt. Nicht einmal das geht im eigenen Land mit einer sozialistischen Regierung? Ist das sozial?? Wäre doch sogar innerhalb von ein paar Wochen machbar gewesen! Sagen wir, wenigstens in den ersten 100 Tagen.

Die  k o n k r e t e n  Maßnahmen, welche die Tsipras-Regierung  s e i t   A m t s a n t r i t t   im eigenen Land unternommen und eingeleitet hat, sind doch immer noch sehr überschaubar, insbesondere wenn es darum geht, 

a) die eigene Einnahmenseite des Landes zu verbessern und
b) die solventen Schichten der eigenen Bevölkerung solidarisch zu beteiligen,
c) Maßnahmen zu ergreifen, die die Zukunftsfähigkeit und Arbeitsplätze im eigenen Land schaffen.

Bevor sich einige nun echauffieren: Wer von den Griechenlandkennern kann helfen und das mal aufzählen/erklären und was ist das Resultat bis jetzt? 

Wenn viele immer auf Deutschland schielen: Wieso können Länder wie Griechenland seit Jahrzehnten nicht die eine oder andere Erfolgsgeschichte von anderen (auch Deutschland) abkupfern/übernehmen, um selbst etwas Produktives zu schaffen? Asiatische Länder haben das sehr erfolgreich getan, Singapur und Japan seit den 50er/60ern, Malaysia, Indonesien, China, usw. Den Wettbewerbsvorteil Schifffahrt haben die Griechen steuerfrei gestellt. Zwischen dem Inselverkehr und dem internationalen Reedereigeschäft hätte man ganz einfach differenzieren können.

Solidarität, das wird jetzt bald wieder die gespielte Karte, kann nicht bedeuten, dass überwiegend (!) die Steuerzahler anderer (teils ärmerer) Länder zahlen müssen. Das wäre unmoralisch und alles andere als solidarisch. 

Und ggf. kommen bald wieder, wie letztes Jahr, Referenden, ob und wie man sich helfen lassen will. Demokratie heißt dann aber auch, dass alle, also die zahlenden Völker im Euroland ebenso befragt werden müssen, wie weit die Unterstützung gehen soll. 

Verpflichtet sich die griechische Regierung für die Zukunft, auch mal für andere einzustehen ?? (auch wenn das keine baldige Relevanz hätte. … in 100 Jahren?)

Im Korruptionsranking von Transparency International hat sich GR zwar verbessert, liegt mit Platz 58 aber immer noch unter der 50er-Schwelle, die TI als Schwere Korruption klassifiziert.

J E D E R Bürger in der Eurozone ist DIREKT UND INDIREKT (über Steuern, höhere Staatsschulden, niedrigere Sparzinsen und zukünftig geringere Renteneinnahmen oder geringere Rückzahlungen von Lebensversicherungen, etc.) FINANZIELL BETEILIGT.  D.h. konkret durch Beeinträchtigung des Lebensstandards. Das Geld, das Politiker ausgeben, kommt entweder aus Steuern oder Schulden. Es fällt nie vom Himmel (Helicopter Money? – ohne das später eine Rechnung kommt?), sondern der Bürger zahlt die Zeche. Alles andere, was die Politiker den Bürgern einreden wollen, ist schlicht VOLKSVERDUMMUNG – bei uns wie woanders. 

Es gibt nichts umsonst, denkt man - - – doch für einige und sei es vorübergehend. Tsipras und Co. wissen, dass sie auf Zeit spielen können. In Spanien steht auch noch keine neue Regierung. Am Ende werden sie „Sozialen Helden“ auf noch höheren Schulden, die andere (Generationen) tragen müssen, in der geschichtlichen Versenkung verschwinden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Regierungen könnten unmittelbar viel mehr tun. Das Unterlassen zu Lasten der Armen muss man ihr klar vorwerfen. Wohlstand kommt nur durch produktive und wettbewerbsfähige Arbeitsplätze, die Einkommen und Steuern generieren. Dann kann das Land auch eine vernünftige Verwaltung etablieren, und mit ein paar Ideen zu allererst für Gerechtigkeit im eigenen Land sorgen. Wenn das zuviel verlangt ist, ist ein Land dann souverän überlebensfähig?  – Nein! Dann kann man nur noch vom eigenen Garten (oder Almosen) leben.</p>
<p>Wenn aber die soziale Not in Griechenland groß ist, warum hat die Regierung nicht schon längst eine Art SOLIDARITÄTSZUSCHLAG im eigenen Land etabliert, und als Erste Hilfe-Maßnahme (und sei es temporär) einen Teil des üppigen Militärhaushalts dafür genutzt. Nicht einmal das geht im eigenen Land mit einer sozialistischen Regierung? Ist das sozial?? Wäre doch sogar innerhalb von ein paar Wochen machbar gewesen! Sagen wir, wenigstens in den ersten 100 Tagen.</p>
<p>Die  k o n k r e t e n  Maßnahmen, welche die Tsipras-Regierung  s e i t   A m t s a n t r i t t   im eigenen Land unternommen und eingeleitet hat, sind doch immer noch sehr überschaubar, insbesondere wenn es darum geht, </p>
<p>a) die eigene Einnahmenseite des Landes zu verbessern und<br />
b) die solventen Schichten der eigenen Bevölkerung solidarisch zu beteiligen,<br />
c) Maßnahmen zu ergreifen, die die Zukunftsfähigkeit und Arbeitsplätze im eigenen Land schaffen.</p>
<p>Bevor sich einige nun echauffieren: Wer von den Griechenlandkennern kann helfen und das mal aufzählen/erklären und was ist das Resultat bis jetzt? </p>
<p>Wenn viele immer auf Deutschland schielen: Wieso können Länder wie Griechenland seit Jahrzehnten nicht die eine oder andere Erfolgsgeschichte von anderen (auch Deutschland) abkupfern/übernehmen, um selbst etwas Produktives zu schaffen? Asiatische Länder haben das sehr erfolgreich getan, Singapur und Japan seit den 50er/60ern, Malaysia, Indonesien, China, usw. Den Wettbewerbsvorteil Schifffahrt haben die Griechen steuerfrei gestellt. Zwischen dem Inselverkehr und dem internationalen Reedereigeschäft hätte man ganz einfach differenzieren können.</p>
<p>Solidarität, das wird jetzt bald wieder die gespielte Karte, kann nicht bedeuten, dass überwiegend (!) die Steuerzahler anderer (teils ärmerer) Länder zahlen müssen. Das wäre unmoralisch und alles andere als solidarisch. </p>
<p>Und ggf. kommen bald wieder, wie letztes Jahr, Referenden, ob und wie man sich helfen lassen will. Demokratie heißt dann aber auch, dass alle, also die zahlenden Völker im Euroland ebenso befragt werden müssen, wie weit die Unterstützung gehen soll. </p>
<p>Verpflichtet sich die griechische Regierung für die Zukunft, auch mal für andere einzustehen ?? (auch wenn das keine baldige Relevanz hätte. … in 100 Jahren?)</p>
<p>Im Korruptionsranking von Transparency International hat sich GR zwar verbessert, liegt mit Platz 58 aber immer noch unter der 50er-Schwelle, die TI als Schwere Korruption klassifiziert.</p>
<p>J E D E R Bürger in der Eurozone ist DIREKT UND INDIREKT (über Steuern, höhere Staatsschulden, niedrigere Sparzinsen und zukünftig geringere Renteneinnahmen oder geringere Rückzahlungen von Lebensversicherungen, etc.) FINANZIELL BETEILIGT.  D.h. konkret durch Beeinträchtigung des Lebensstandards. Das Geld, das Politiker ausgeben, kommt entweder aus Steuern oder Schulden. Es fällt nie vom Himmel (Helicopter Money? – ohne das später eine Rechnung kommt?), sondern der Bürger zahlt die Zeche. Alles andere, was die Politiker den Bürgern einreden wollen, ist schlicht VOLKSVERDUMMUNG – bei uns wie woanders. </p>
<p>Es gibt nichts umsonst, denkt man &#8211; &#8211; – doch für einige und sei es vorübergehend. Tsipras und Co. wissen, dass sie auf Zeit spielen können. In Spanien steht auch noch keine neue Regierung. Am Ende werden sie „Sozialen Helden“ auf noch höheren Schulden, die andere (Generationen) tragen müssen, in der geschichtlichen Versenkung verschwinden.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
	</channel>
</rss>
