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	Kommentare zu: Nachtrag zu Katalonien	</title>
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	<description>Daniel Stelter ist die unabhängige Stimme zur Finanzkrise</description>
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		<title>
		Von: Walter Roth		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/nachtrag-zu-katalonien/#comment-26611</link>

		<dc:creator><![CDATA[Walter Roth]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Oct 2017 09:23:07 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Thema Sezession Kataloniens.

Hier ein Artikel aus der &quot;FAZ&quot; von der ich zwar wenig halte, aber dieser Artikel ist ausgezeichnet.
Er erläutert anhadn der Krim die Problematik des Völkerrechtes und warum es eben so und nicht anders abgefasst wurde.
-
---------------------------------------------------------------
-
Die Krim und das Völkerrecht :  

Kühle Ironie der Geschichte
Von   Reinhard Merkel  
Aktualisiert am  08.04.2014-16:02 
-
http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/die-krim-und-das-voelkerrecht-kuehle-ironie-der-geschichte-12884464-p2.html
-
------------------------------------------------------]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Thema Sezession Kataloniens.</p>
<p>Hier ein Artikel aus der &#8220;FAZ&#8221; von der ich zwar wenig halte, aber dieser Artikel ist ausgezeichnet.<br />
Er erläutert anhadn der Krim die Problematik des Völkerrechtes und warum es eben so und nicht anders abgefasst wurde.<br />
&#8211;<br />
&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<br />
&#8211;<br />
Die Krim und das Völkerrecht :  </p>
<p>Kühle Ironie der Geschichte<br />
Von   Reinhard Merkel<br />
Aktualisiert am  08.04.2014-16:02<br />
&#8211;<br />
<a href="http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/die-krim-und-das-voelkerrecht-kuehle-ironie-der-geschichte-12884464-p2.html" rel="nofollow ugc">http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/die-krim-und-das-voelkerrecht-kuehle-ironie-der-geschichte-12884464-p2.html</a><br />
&#8211;<br />
&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;</p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Walter Roth		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/nachtrag-zu-katalonien/#comment-26609</link>

		<dc:creator><![CDATA[Walter Roth]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Oct 2017 09:15:13 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[In Sachen Referendum in Spanien wird gerade unglaublich viel Unsinn berichtet. 
-
Hier einmal eine etwas andere Sichtweise der Dinge dort. 
- 
Die Organisationen die sich zur &quot;CiU&quot; zusammengeschlossen haben und sich von Spanien lösen wollen, dass sind  Kommunisten / Sozialisten. Für ihren Kampf haben sie sich mit dem Islam verbündet. 
Denn, im Kampf gegen Madrid ist denen jedes Mittel recht. 
-
Wird Katalonien Selbständig, wird es abstürzen wie es im Sozialismus immer war. 
-
Bekommen sie eine weitreichende Autonomie, werden die Muslime aus aller Welt einwandern lassen die sich in Spanien dann frei bewegen können. 
Auch so kann man Madrid nämlich bekämpfen. 
-
Es gibt Momentan geschätzte 465 000 Muslime, also sechs Prozent der 7,5 Millionen Gesamtbevölkerung von Katalonien. Die meisten von ihnen in Barcelona mit einen Anteil von 20 Prozent .......und es werden jedes Jahr mehr. 
Katalonien wird islamisch sein, oder es wird gar nicht existieren , titelt die islamkritische &quot;Alertadigital&quot;, am 7. August 2013.  
-
Es wandern vor allem Muslime aus Marokko, Algerien und Pakistan ein.  Sie vertragen sich bestens mit der katalanischen Separatistenregierung des Parteienbündnisses Convergència i Unió (CiU), für die Unabhängigkeit von Spanien anscheinend bedeutet, sich dem Islam zu unterwerfen. Zumindest sind einige tausend Fälle von  ( man spricht sogar von 10000 ) Konvertierungen zum Islam in den Reihen dieser Organisation bekannt. 
Sie agieren nach dem Motto, der Feind meines Feindes ist mein Freund. 
-
Davon wurden die nicht mal vom eben erst erfolgten Terror-Attentat kuriert. 
Der Islam hat dabei gezeigt das er auch &quot;Verbündete&quot; nicht schont wenn es seinen Zielen dient.
-
In Barcelona gibt es an der Plaça de Braus de la Monumental, dem Platz der Stierkampfarena, ein beeindruckendes Gebäude im arabisierenden Neo-Mudéjarstil, das La Monumental die 1914 eröffnete Stierkampfarena.
-
Seit dem 1. Januar 2012 ist der Stierkampf in Katalonien verboten, denn im Kampf gegen Madrid wird auch dieser alte Teil spanischer Kultur bekämpft. Die Familie Balañá, die dieser Arena besitzt, bekommt von der Stadt Barcelona 330 000 Euro Kompensation für den Verlust der Einnahmen. Die Familie will den gesamten 10 000 Quadratmeter umfassenden Gebäudekomplex verkaufen, und seit Mitte 2014 ist bekannt, dass der Emir von Katar ……Tamim bin Hamad al Thani es kaufen und für 2,2 Milliarden Euro zum drittgrößten Moscheekomplex der Welt umgestalten will: Mekka, Medina, Barcelona.
-
Barcelona hat 2014 schon 201 Moscheen, 200 Gebetsräume und 19 Koranschulen.
-
-----------------------------
Das Barcelona der Motor für Spaniens Wirtschaft ist schon seit Jahren nicht mehr der Fall, ja Katalonien ist stark verschuldet und Puidgemont will diese sogar noch stark erhöhen.
Nun, die CiU ist Kommunistisch, Sozialistisch ist da schon das falsche Wort.
-
Am Referendum gabs Gewalt, aber man konnte auch hunderte Antifaschisten aus ganz Europa finden, so man die den wahrnehmen wollte.....
Folglich gabs am Sonntag-Morgen vor allem verletzte Polizisten, erst danach griffen die Polizisten immer Härter zu. 
Die Antifa versteht sich natürlich sehr gut mit der CiU und die wird ja auch von George Sorros mitfinanziert. Sorros Agenda will die Nationalstaaten schwächen, obwohl er hier ja einen neuen Nationalstaat erschafft........  allerdings ein linkes Staatsgebilde halt.
-
An dem Referendum nahmen viele Katalanen nicht teil, die restlichen 42% stimmten aber zu 90% für die Sezession. Ein mageres Resultat für eine derart wichtige Entscheidung.
Die Katalanen und jene Spanier in Katalonien, die nicht am Referendum teilnahmen, die betrachteten dieses oft auch als schlicht illegal und wollten dabei durch ihre Stimme auch keine Legitimation erzeugen.
Vergessen wir nicht das die Katalanen 1978 nach Franco, die Spanische Verfassung mit über 90% ebenfalls gutgeheissen haben.
-
Würde man ein geordnetes Referendum abhalten, und das würde ich den Spaniern empfehlen, die Katalanischen Sezessionisten würden es wohl verlieren.
-
--------------------------------------------------------
-
Noch was zur Geschichte.
-
Ich kannte als Kind einen Spanier der im Bürgerkrieg auf der Seite der &quot;Frontisten* gekämpft hatte, aber später zu Franco wechselte.
Das veranlasste mich damals, davon etwas mehr zu lesen.
Diese &quot;Frontisten&quot; waren eben keine Demokraten, sondern Sozialisten, ja über weite Strecken sogar Stalinisten. Sie führten in den eigenen Reihen und im Land richtige Säuberungen durch.
Ja man sagt sogar, sie hätten nach einem Sieg in Spanien grossangelegte Säuberungen geplant,   .....natürlich erst unter den Franco Anhängern, dann aber auch unter allen anderen die ihrer Linie nicht folgen wollten.
-
Das erzeugte derart viel Bitternis im Volk das Franco schliesslich gewinnen konnte..... er als das kleinere Übel angesehen wurde.
Der Spanier den ich kannte, der sagte zu mir, es sei unter Franco jedenfalls besser gewesen wie unter den dogmatischen Ideologen der Frontisten. 
Bei Franco haben er nur Kämpfen, ..............bei den Frontisten aber auch noch Ideologisch beweisen müssen wo er stand.......
Wer allerdings die Seiten wechselte und von den Frontisten gefangen genommen wurde, den legten die um. Nun ja, das machten wohl beide Seiten.....]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In Sachen Referendum in Spanien wird gerade unglaublich viel Unsinn berichtet.<br />
&#8211;<br />
Hier einmal eine etwas andere Sichtweise der Dinge dort.<br />
&#8211;<br />
Die Organisationen die sich zur &#8220;CiU&#8221; zusammengeschlossen haben und sich von Spanien lösen wollen, dass sind  Kommunisten / Sozialisten. Für ihren Kampf haben sie sich mit dem Islam verbündet.<br />
Denn, im Kampf gegen Madrid ist denen jedes Mittel recht.<br />
&#8211;<br />
Wird Katalonien Selbständig, wird es abstürzen wie es im Sozialismus immer war.<br />
&#8211;<br />
Bekommen sie eine weitreichende Autonomie, werden die Muslime aus aller Welt einwandern lassen die sich in Spanien dann frei bewegen können.<br />
Auch so kann man Madrid nämlich bekämpfen.<br />
&#8211;<br />
Es gibt Momentan geschätzte 465 000 Muslime, also sechs Prozent der 7,5 Millionen Gesamtbevölkerung von Katalonien. Die meisten von ihnen in Barcelona mit einen Anteil von 20 Prozent &#8230;&#8230;.und es werden jedes Jahr mehr.<br />
Katalonien wird islamisch sein, oder es wird gar nicht existieren , titelt die islamkritische &#8220;Alertadigital&#8221;, am 7. August 2013.<br />
&#8211;<br />
Es wandern vor allem Muslime aus Marokko, Algerien und Pakistan ein.  Sie vertragen sich bestens mit der katalanischen Separatistenregierung des Parteienbündnisses Convergència i Unió (CiU), für die Unabhängigkeit von Spanien anscheinend bedeutet, sich dem Islam zu unterwerfen. Zumindest sind einige tausend Fälle von  ( man spricht sogar von 10000 ) Konvertierungen zum Islam in den Reihen dieser Organisation bekannt.<br />
Sie agieren nach dem Motto, der Feind meines Feindes ist mein Freund.<br />
&#8211;<br />
Davon wurden die nicht mal vom eben erst erfolgten Terror-Attentat kuriert.<br />
Der Islam hat dabei gezeigt das er auch &#8220;Verbündete&#8221; nicht schont wenn es seinen Zielen dient.<br />
&#8211;<br />
In Barcelona gibt es an der Plaça de Braus de la Monumental, dem Platz der Stierkampfarena, ein beeindruckendes Gebäude im arabisierenden Neo-Mudéjarstil, das La Monumental die 1914 eröffnete Stierkampfarena.<br />
&#8211;<br />
Seit dem 1. Januar 2012 ist der Stierkampf in Katalonien verboten, denn im Kampf gegen Madrid wird auch dieser alte Teil spanischer Kultur bekämpft. Die Familie Balañá, die dieser Arena besitzt, bekommt von der Stadt Barcelona 330 000 Euro Kompensation für den Verlust der Einnahmen. Die Familie will den gesamten 10 000 Quadratmeter umfassenden Gebäudekomplex verkaufen, und seit Mitte 2014 ist bekannt, dass der Emir von Katar ……Tamim bin Hamad al Thani es kaufen und für 2,2 Milliarden Euro zum drittgrößten Moscheekomplex der Welt umgestalten will: Mekka, Medina, Barcelona.<br />
&#8211;<br />
Barcelona hat 2014 schon 201 Moscheen, 200 Gebetsräume und 19 Koranschulen.<br />
&#8211;<br />
&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<br />
Das Barcelona der Motor für Spaniens Wirtschaft ist schon seit Jahren nicht mehr der Fall, ja Katalonien ist stark verschuldet und Puidgemont will diese sogar noch stark erhöhen.<br />
Nun, die CiU ist Kommunistisch, Sozialistisch ist da schon das falsche Wort.<br />
&#8211;<br />
Am Referendum gabs Gewalt, aber man konnte auch hunderte Antifaschisten aus ganz Europa finden, so man die den wahrnehmen wollte&#8230;..<br />
Folglich gabs am Sonntag-Morgen vor allem verletzte Polizisten, erst danach griffen die Polizisten immer Härter zu.<br />
Die Antifa versteht sich natürlich sehr gut mit der CiU und die wird ja auch von George Sorros mitfinanziert. Sorros Agenda will die Nationalstaaten schwächen, obwohl er hier ja einen neuen Nationalstaat erschafft&#8230;&#8230;..  allerdings ein linkes Staatsgebilde halt.<br />
&#8211;<br />
An dem Referendum nahmen viele Katalanen nicht teil, die restlichen 42% stimmten aber zu 90% für die Sezession. Ein mageres Resultat für eine derart wichtige Entscheidung.<br />
Die Katalanen und jene Spanier in Katalonien, die nicht am Referendum teilnahmen, die betrachteten dieses oft auch als schlicht illegal und wollten dabei durch ihre Stimme auch keine Legitimation erzeugen.<br />
Vergessen wir nicht das die Katalanen 1978 nach Franco, die Spanische Verfassung mit über 90% ebenfalls gutgeheissen haben.<br />
&#8211;<br />
Würde man ein geordnetes Referendum abhalten, und das würde ich den Spaniern empfehlen, die Katalanischen Sezessionisten würden es wohl verlieren.<br />
&#8211;<br />
&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<br />
&#8211;<br />
Noch was zur Geschichte.<br />
&#8211;<br />
Ich kannte als Kind einen Spanier der im Bürgerkrieg auf der Seite der &#8220;Frontisten* gekämpft hatte, aber später zu Franco wechselte.<br />
Das veranlasste mich damals, davon etwas mehr zu lesen.<br />
Diese &#8220;Frontisten&#8221; waren eben keine Demokraten, sondern Sozialisten, ja über weite Strecken sogar Stalinisten. Sie führten in den eigenen Reihen und im Land richtige Säuberungen durch.<br />
Ja man sagt sogar, sie hätten nach einem Sieg in Spanien grossangelegte Säuberungen geplant,   &#8230;..natürlich erst unter den Franco Anhängern, dann aber auch unter allen anderen die ihrer Linie nicht folgen wollten.<br />
&#8211;<br />
Das erzeugte derart viel Bitternis im Volk das Franco schliesslich gewinnen konnte&#8230;.. er als das kleinere Übel angesehen wurde.<br />
Der Spanier den ich kannte, der sagte zu mir, es sei unter Franco jedenfalls besser gewesen wie unter den dogmatischen Ideologen der Frontisten.<br />
Bei Franco haben er nur Kämpfen, &#8230;&#8230;&#8230;&#8230;..bei den Frontisten aber auch noch Ideologisch beweisen müssen wo er stand&#8230;&#8230;.<br />
Wer allerdings die Seiten wechselte und von den Frontisten gefangen genommen wurde, den legten die um. Nun ja, das machten wohl beide Seiten&#8230;..</p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Ondoron		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/nachtrag-zu-katalonien/#comment-26595</link>

		<dc:creator><![CDATA[Ondoron]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Oct 2017 06:43:21 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Das ist eben die Breschnew-Doktrin der EUSSR.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das ist eben die Breschnew-Doktrin der EUSSR.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Andreas Müller		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/nachtrag-zu-katalonien/#comment-26594</link>

		<dc:creator><![CDATA[Andreas Müller]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Oct 2017 06:23:41 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ich sehe es ähnlich und bin persönlich ziemlich neutral bei der Frage der Sezession, würde sie im Zweifel aber eher ablehnen wegen der unrealistischen Emotionen, die sie schürt. 
Wirklich auffällig ist aber der von vielen europäischen Politikern und Medien gepredigte Legalismus: eine Sezession sei gegen die spanische Verfassung. Nun, jede Verfassung dient zunächst einmal dazu, die Einheit des Landes zu wahren. Der Vorwurf der Verfassungswidrigkeit ist somit nichts anderes als eine Tautologie. 
Ambrose Evenas-Pritchard hat natürlich guten Grund sich aufzuregen: wenn man das legalistische Prinzip zuende denkt, muss man zu dem Schluss kommen, dass London selbst schuld ist, wenn es den Schotten eine faire, friedliche Abstimmung zugestanden hat. Hätte es sie verboten und unterdrückt, wäre es nach jetziger EU-Lesart im Recht gewesen. Dabei hoffen in Brüssel und anderswo ja zahllose EU-Fans, dass die Schotten einen weiteren Versuch unternehmen, mit dem London erpresst werden kann. Die europäische Heuchelei ist extrem schwer zu ertragen.
Glücklicherweise haben die Schotten erst einmal beigedreht:
http://www.spiegel.de/politik/ausland/brexit-schottische-regierung-legt-referendum-zur-unabhaengigkeit-auf-eis-a-1171835.html
London könnte dadurch gewonnen haben, dass es trotz der Verlustängste den Schotten die Freiheit der Wahl gelassen hat. Man kann das gar nicht hoch genug schätzen und es ist tatsächlich ein Grund für die Schotten Briten zu bleiben. Auf dem Kontinent könnten sie auf derart profunde Freiheitsliebe lange warten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich sehe es ähnlich und bin persönlich ziemlich neutral bei der Frage der Sezession, würde sie im Zweifel aber eher ablehnen wegen der unrealistischen Emotionen, die sie schürt.<br />
Wirklich auffällig ist aber der von vielen europäischen Politikern und Medien gepredigte Legalismus: eine Sezession sei gegen die spanische Verfassung. Nun, jede Verfassung dient zunächst einmal dazu, die Einheit des Landes zu wahren. Der Vorwurf der Verfassungswidrigkeit ist somit nichts anderes als eine Tautologie.<br />
Ambrose Evenas-Pritchard hat natürlich guten Grund sich aufzuregen: wenn man das legalistische Prinzip zuende denkt, muss man zu dem Schluss kommen, dass London selbst schuld ist, wenn es den Schotten eine faire, friedliche Abstimmung zugestanden hat. Hätte es sie verboten und unterdrückt, wäre es nach jetziger EU-Lesart im Recht gewesen. Dabei hoffen in Brüssel und anderswo ja zahllose EU-Fans, dass die Schotten einen weiteren Versuch unternehmen, mit dem London erpresst werden kann. Die europäische Heuchelei ist extrem schwer zu ertragen.<br />
Glücklicherweise haben die Schotten erst einmal beigedreht:<br />
<a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/brexit-schottische-regierung-legt-referendum-zur-unabhaengigkeit-auf-eis-a-1171835.html" rel="nofollow ugc">http://www.spiegel.de/politik/ausland/brexit-schottische-regierung-legt-referendum-zur-unabhaengigkeit-auf-eis-a-1171835.html</a><br />
London könnte dadurch gewonnen haben, dass es trotz der Verlustängste den Schotten die Freiheit der Wahl gelassen hat. Man kann das gar nicht hoch genug schätzen und es ist tatsächlich ein Grund für die Schotten Briten zu bleiben. Auf dem Kontinent könnten sie auf derart profunde Freiheitsliebe lange warten.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Michael Stöcker		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/nachtrag-zu-katalonien/#comment-26591</link>

		<dc:creator><![CDATA[Michael Stöcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 08 Oct 2017 18:32:15 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/nachtrag-zu-katalonien/#comment-26575&quot;&gt;MFK&lt;/a&gt;.

„Herr Dr. Stöcker möchte aber beides.“

Danke für die Lorbeeren, aber auch dafür hat es bislang noch nicht gereicht: http://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/china-losing-control-as-stocks-crash-despite-emergency-measures/#comment-14291

„und das sind nicht die Produktionsunternehmen, die haben längst eigene Banken gegründet.“

Außer Siemens, Daimler und Volkswagen fällt mir da aber nicht viel ein.

LG Michael Stöcker]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/nachtrag-zu-katalonien/#comment-26575">MFK</a>.</p>
<p>„Herr Dr. Stöcker möchte aber beides.“</p>
<p>Danke für die Lorbeeren, aber auch dafür hat es bislang noch nicht gereicht: <a href="http://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/china-losing-control-as-stocks-crash-despite-emergency-measures/#comment-14291" rel="nofollow ugc">http://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/china-losing-control-as-stocks-crash-despite-emergency-measures/#comment-14291</a></p>
<p>„und das sind nicht die Produktionsunternehmen, die haben längst eigene Banken gegründet.“</p>
<p>Außer Siemens, Daimler und Volkswagen fällt mir da aber nicht viel ein.</p>
<p>LG Michael Stöcker</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Michael Stöcker		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/nachtrag-zu-katalonien/#comment-26590</link>

		<dc:creator><![CDATA[Michael Stöcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 08 Oct 2017 18:31:43 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=8868#comment-26590</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/nachtrag-zu-katalonien/#comment-26575&quot;&gt;MFK&lt;/a&gt;.

„War das schon einmal anders im massendemokratischen Wohlfahrtsstaat?“

Ja, das war schon anders. Insbesondere die Schweiz ist ein gutes Beispiel. Sie unterschreitet seit Jahren das Inflationsziel von 2 %.

„Wie sagte schon Raffelhüschen: Einem Politiker Geld zu geben, ist wie einem Hund zwei Knochen zu geben und zu sagen, der eine ist aber für morgen.“

Raffelhüschen ist als Mietmaul des parasitären Finanzsektors (Coitus ERGO sum! Einfach mal bei Lobbypedia nachschauen.) ein ganz schlechter Zeitzeuge; selbst dann, wenn er mal was Richtiges sagt:

„Einem Politiker Geld zu geben, ist wie einem Hund zwei Knochen zu geben und zu sagen, der eine ist aber für morgen.“

Da schmückt sich Raffelhüschen nur mit fremden Federn; denn das Original geht etwas anderes und gebührt Schumpeter: 

„Eher legt sich ein Hund einen Wurstvorrat an, als eine demokratische Regierung eine Budgetreserve.“

„Und natürlich gibt es keine (verantwortungsbewussten) unabhängigen Notenbanken.“

Oh doch! Die sind sehr verantwortungsbewusst. Sie sind sich absolut ihrer Verantwortung bewusst, dass sie die Interessen der 1 % vertreten.

„Die andere Möglichkeit der Schuldenbeseitigung ist eben die Hyperinflation durch Staatsfinanzierung mittels der Notenbanken.“

Hyperinflation vernichtet Währungen. Verantwortungsvolle Notenbanken machen dies mit schleichender Inflation (= Schwundgeld à la Gesell, wie die BoE und die FED). Zentralbanken, die tatsächlich die Interessen der 99 % vertreten würden, würden aber statt QE QE4P (= Citoyage) einsetzen: https://www.youtube.com/watch?v=5Ivv6K5BI1o. 

LG Michael Stöcker]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/nachtrag-zu-katalonien/#comment-26575">MFK</a>.</p>
<p>„War das schon einmal anders im massendemokratischen Wohlfahrtsstaat?“</p>
<p>Ja, das war schon anders. Insbesondere die Schweiz ist ein gutes Beispiel. Sie unterschreitet seit Jahren das Inflationsziel von 2 %.</p>
<p>„Wie sagte schon Raffelhüschen: Einem Politiker Geld zu geben, ist wie einem Hund zwei Knochen zu geben und zu sagen, der eine ist aber für morgen.“</p>
<p>Raffelhüschen ist als Mietmaul des parasitären Finanzsektors (Coitus ERGO sum! Einfach mal bei Lobbypedia nachschauen.) ein ganz schlechter Zeitzeuge; selbst dann, wenn er mal was Richtiges sagt:</p>
<p>„Einem Politiker Geld zu geben, ist wie einem Hund zwei Knochen zu geben und zu sagen, der eine ist aber für morgen.“</p>
<p>Da schmückt sich Raffelhüschen nur mit fremden Federn; denn das Original geht etwas anderes und gebührt Schumpeter: </p>
<p>„Eher legt sich ein Hund einen Wurstvorrat an, als eine demokratische Regierung eine Budgetreserve.“</p>
<p>„Und natürlich gibt es keine (verantwortungsbewussten) unabhängigen Notenbanken.“</p>
<p>Oh doch! Die sind sehr verantwortungsbewusst. Sie sind sich absolut ihrer Verantwortung bewusst, dass sie die Interessen der 1 % vertreten.</p>
<p>„Die andere Möglichkeit der Schuldenbeseitigung ist eben die Hyperinflation durch Staatsfinanzierung mittels der Notenbanken.“</p>
<p>Hyperinflation vernichtet Währungen. Verantwortungsvolle Notenbanken machen dies mit schleichender Inflation (= Schwundgeld à la Gesell, wie die BoE und die FED). Zentralbanken, die tatsächlich die Interessen der 99 % vertreten würden, würden aber statt QE QE4P (= Citoyage) einsetzen: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=5Ivv6K5BI1o" rel="nofollow ugc">https://www.youtube.com/watch?v=5Ivv6K5BI1o</a>. </p>
<p>LG Michael Stöcker</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: MFK		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/nachtrag-zu-katalonien/#comment-26588</link>

		<dc:creator><![CDATA[MFK]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 08 Oct 2017 15:44:38 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=8868#comment-26588</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/nachtrag-zu-katalonien/#comment-26575&quot;&gt;MFK&lt;/a&gt;.

Herr Tischler, Sie sprechen da natürlich den kritischen Punkt an, nämlich den Art. 123 I AEUV. Es gibt keine &quot;erlaubte Montetarisierung von Staatsschulden&quot;. Staatsfinanzierung durch Notenbanken ist verboten und es ist das letzt Tabu vor der Hyperinflation. Natürlich muss man deshalb Steuern zahlen. Herr Dr. Stöcker möchte aber beides, nämlich dass die Leute (vulgo für Mittelstand) Steuern zahlen und zusätzlich möchte er Staatsfinanzierung durch die Notenbanken. Und natürlich gibt es keine (verantwortungsbewussten) unabhängigen Notenbanken. Notenbanken wurden zur Kriegsfinanzierung gegründet. Sie waren und sind deshalb nie unabhängig. Herr Shiller warnt vor einer Schuldenbeseitigung durch Krieg. Diese Warnung muss man angesichts der derzeitigen geopoltischen Lage ernst nehmen. Die andere Möglichkeit der Schuldenbeseitigung ist eben die Hyperinflation durch Staatsfinanzierung mittels der Notenbanken. Dieses wird dadurch verharmlost, dass man behauptet, man wende dieses Mittel nur in homöopathischen Dosen an.  Die Nebenwirkungen werden ebenfalls verschwiegen. Die neu geschaffenen Kredite gehen überwiegend in die Taschen der Finanzeliten, die hiermit werthaltige Assets aufkaufen und z.B.Wohneigentum durch den Mittelstand unerschwinglich machen und Aktienkurse in nie gekannte Höhen schaffen. Genau das wird in den Vortrag von Turner deutlich. Er stellt klar, dass das Kreditwachstum über der Rate des GDP Wachstums liegt, weil ja ein Großteil des Kredits für bereits geschaffene Assets in Form von Immobilien verwendet wird und diese Kredite nicht zum Wirtschaftswachstum beitragen. meine bösartige Ergänzung lautet, und genau deshalb muss die Notenbank die zusätzlichen Kredite aufkaufen und monetarisieren. Soweit so schlecht. Das ganze wäre noch hinzunehmen, wenn man in der Abschwungsphase dann den Markt walten ließe, d.h. Banken, die wertlose Kredite herausgegeben haben, gehen in die Insolvenz. Aber selbst das bekommt man nicht hin, obwohl der Normalsparer (bis € 100.000) nicht betroffen ist. Man schützt halt diejenigen, die darüber hinaus betroffen sind und das sind nicht die Produktionsunternehmen, die haben längst eigene Banken gegründet. Da wundert man sich dann auch plötzlich nicht mehr über Lobbyeinfluss auf Politik, Parteienfinanzierung durch die Mächtigen, Privatparties im Kanzleramt für Bankpotentaten etc. Und mittendrin die Salonsozialisten. Ich höre hier mal besser auf.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/nachtrag-zu-katalonien/#comment-26575">MFK</a>.</p>
<p>Herr Tischler, Sie sprechen da natürlich den kritischen Punkt an, nämlich den Art. 123 I AEUV. Es gibt keine &#8220;erlaubte Montetarisierung von Staatsschulden&#8221;. Staatsfinanzierung durch Notenbanken ist verboten und es ist das letzt Tabu vor der Hyperinflation. Natürlich muss man deshalb Steuern zahlen. Herr Dr. Stöcker möchte aber beides, nämlich dass die Leute (vulgo für Mittelstand) Steuern zahlen und zusätzlich möchte er Staatsfinanzierung durch die Notenbanken. Und natürlich gibt es keine (verantwortungsbewussten) unabhängigen Notenbanken. Notenbanken wurden zur Kriegsfinanzierung gegründet. Sie waren und sind deshalb nie unabhängig. Herr Shiller warnt vor einer Schuldenbeseitigung durch Krieg. Diese Warnung muss man angesichts der derzeitigen geopoltischen Lage ernst nehmen. Die andere Möglichkeit der Schuldenbeseitigung ist eben die Hyperinflation durch Staatsfinanzierung mittels der Notenbanken. Dieses wird dadurch verharmlost, dass man behauptet, man wende dieses Mittel nur in homöopathischen Dosen an.  Die Nebenwirkungen werden ebenfalls verschwiegen. Die neu geschaffenen Kredite gehen überwiegend in die Taschen der Finanzeliten, die hiermit werthaltige Assets aufkaufen und z.B.Wohneigentum durch den Mittelstand unerschwinglich machen und Aktienkurse in nie gekannte Höhen schaffen. Genau das wird in den Vortrag von Turner deutlich. Er stellt klar, dass das Kreditwachstum über der Rate des GDP Wachstums liegt, weil ja ein Großteil des Kredits für bereits geschaffene Assets in Form von Immobilien verwendet wird und diese Kredite nicht zum Wirtschaftswachstum beitragen. meine bösartige Ergänzung lautet, und genau deshalb muss die Notenbank die zusätzlichen Kredite aufkaufen und monetarisieren. Soweit so schlecht. Das ganze wäre noch hinzunehmen, wenn man in der Abschwungsphase dann den Markt walten ließe, d.h. Banken, die wertlose Kredite herausgegeben haben, gehen in die Insolvenz. Aber selbst das bekommt man nicht hin, obwohl der Normalsparer (bis € 100.000) nicht betroffen ist. Man schützt halt diejenigen, die darüber hinaus betroffen sind und das sind nicht die Produktionsunternehmen, die haben längst eigene Banken gegründet. Da wundert man sich dann auch plötzlich nicht mehr über Lobbyeinfluss auf Politik, Parteienfinanzierung durch die Mächtigen, Privatparties im Kanzleramt für Bankpotentaten etc. Und mittendrin die Salonsozialisten. Ich höre hier mal besser auf.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: MFK		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/nachtrag-zu-katalonien/#comment-26587</link>

		<dc:creator><![CDATA[MFK]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 08 Oct 2017 13:40:09 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=8868#comment-26587</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/nachtrag-zu-katalonien/#comment-26575&quot;&gt;MFK&lt;/a&gt;.

Ich habe sehr wohl zugehört. Auf die Frage, was denn nun eine kleine und eine große Dosis sind, wußte er keine Antwort, lediglich dass es keine Klippe gibt, ab der es kippt, wohl aber dass ab einem bestimmten Punkt das ganze exponentiell verläuft. Ich vermute, es wird in der nächsten Krise Politiker geben, die herausfinden wollen, wie viel Schulden die Zentralbanken aufkaufen kann, ohne eine Hyperinflation auszulösen und über das Ziel hinausschießen. War das schon einmal anders im massendemokratischen Wohlfahrtsstaat? Wie sagte schon Raffelhüschen: Einem Politiker Geld zu geben, ist wie einem Hund zwei Knochen zu geben und zu sagen, der eine ist aber für morgen. Die deutschen Sparer haben übrigens 2016 so viel Gold gekauft wie noch nie.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/nachtrag-zu-katalonien/#comment-26575">MFK</a>.</p>
<p>Ich habe sehr wohl zugehört. Auf die Frage, was denn nun eine kleine und eine große Dosis sind, wußte er keine Antwort, lediglich dass es keine Klippe gibt, ab der es kippt, wohl aber dass ab einem bestimmten Punkt das ganze exponentiell verläuft. Ich vermute, es wird in der nächsten Krise Politiker geben, die herausfinden wollen, wie viel Schulden die Zentralbanken aufkaufen kann, ohne eine Hyperinflation auszulösen und über das Ziel hinausschießen. War das schon einmal anders im massendemokratischen Wohlfahrtsstaat? Wie sagte schon Raffelhüschen: Einem Politiker Geld zu geben, ist wie einem Hund zwei Knochen zu geben und zu sagen, der eine ist aber für morgen. Die deutschen Sparer haben übrigens 2016 so viel Gold gekauft wie noch nie.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/nachtrag-zu-katalonien/#comment-26586</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 08 Oct 2017 12:37:20 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=8868#comment-26586</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/nachtrag-zu-katalonien/#comment-26571&quot;&gt;Dietmar Tischer&lt;/a&gt;.

@ Wolfgang Selig

Zu 1)

Wenn die spanische Verfassung ist, wie sie ist und von der Mehrheit der Katalanen irgendwann auch so akzeptiert wurde, kann eine Zentralregierung nicht einfach sagen:

Ist in Ordnung, ihr könnt austreten, die Verfassung ist unbeachtlich. 

Wer das anders sieht, MUSS auch sagen:

Es gibt FAKTISCH keine Verlässlichkeit und Sicherheit, heute kann es so, morgen aber auch ganz anders sein rechtlich, wirtschaftlich, in internationalen Beziehungen etc. 

Niemand investiert bei einem solchen Szenario, Wohlstandsverluste sind vorprogrammiert und zwar für ALLE Beteiligten.

Wenn man sich das vor Augen führt, gibt es kein Vertun.

Zu 2)

&#062;Der Fehler liegt doch schon vorher vor,&#062;

Ja, eindeutig. 

Wo liegt er?

Er liegt nicht da, wo Sie ihn verorten.

Die Geberländer sind erstens nicht immer in der Mehrheit, in Deutschland jedenfalls  sind sie es nicht. 

Und in Spanien ist Katalonien ein Geberland, das vergleichsweise – pro Kopf der Bevölkerung – viel mehr zu den anderen Regionen Spaniens transferiert als beispielsweise Bayern in den Länderfinanzausgleich.

Außerdem: Die Nehmerländer werden nicht geschröpft. 

Die Nehmerländer, ob in Deutschland oder in der Eurozone, werden UNTERSTÜTZT, um a) die Spannungen zwischen Geber- und Nehmerländern nicht zu groß werden zu lassen durch Abwanderung der besser Qualifizierten etc. und b) um sie in die Lage zu versetzen, sich so zu strukturieren, dass sie auf Unterstützung verzichten können. 

Sorry, ich schätze Ihre Beiträge, aber hier liegen Sie völlig daneben.

Nochmals: Wo liegt der  Fehler?

Im vorliegenden Fall Katalonien/Spanien liegt er bei Rajoy wie ich eben im Presseklub aus spanischem Mund erfahren habe:

2010 soll es ein Abkommen gegeben haben zwischen der Zentralregierung und der Regierung Kataloniens, das den Katalanen Zugeständnisse im Sinne größerer Autonomie gewährt hat. Die Hardliner in seiner Partei haben es widerrufen. Dass DIES die Katalanen auf eine Abspaltung hin radikalisiert hat, sollte niemand verwundern. 

Das ist der Fehler an der Oberfläche.

Die fundamentalen Fehler liegen woanders, wobei ich nicht immer von Fehlern reden würde, sondern auch von Gegebenheiten, die nicht einfach so zu ändern sind.

Exemplarisch dargelegt am Beispiel Deutschland:

Es hat nach der Wende Transfers von Westdeutschland in die neuen Länder im Umfang von 1,5 BILLIONEN DM gegeben – einzigartig, nicht wiederholbar, von niemandem.

Die Infrastruktur wurde nach besten Standards um- und ausgebaut.

Die Ostdeutschen waren und sind hervorragend ausgebildet und qualifiziert, nicht schlechter jedenfalls als die in Westdeutschland. Und sie haben sich mit großer Anstrengung erfolgreich an das marktwirtschaftliche System mit anderen Rechtsverhältnissen etc. angepasst. Die deutsche Sprache beherrschten sie von Anfang an, so dass insoweit keine Integrationskosten angefallen sind.

Warum ist in den ostdeutschen Ländern die Arbeitslosigkeit DENNOCH fast doppelt so hoch wie in den westdeutschen?

Trotz BESTER Voraussetzungen bezüglich der Faktoren regionale Anbindung, Infrastruktur, Arbeitskräfteangebot wurde nicht hinreichend investiert.

Warum nicht?

Weil insgesamt nicht genug investiert wird und wenn doch investiert wird, dann dort, wo es billiger ist und das Wachstum zumindest potenziell größer ist– in Osteuropa und in den Entwicklungsländern. 

GLOBALISIERUNG ist das Problem, zumindest das Hauptproblem.

Dazu kommt speziell in der Eurozone, dass Anpassung – hier: Reaktion auf die Globalisierung – durch Abwertung der Währung nicht möglich ist und strukturelle Anpassungen in der Ländern, die globalisierungsbedingt unter Druck sind, offensichtlich nicht durchsetzbar sind.

Dies gilt übrigens auch für die GEBERLÄNDER, die zudem noch verstärkt, weil wirtschaftlich attraktiv, unter dem Druck der Armutsmigration kommen.

Heißt:

Bayern kann Berlin alimentieren, alimentieren, alimentieren … ich bin sicher, dass die Stadt die Hartz IV-Hauptstadt des Landes bleiben wird.  

Heißt auch:

Möglicherweise will Bayern nicht mehr Berlin alimentieren, wenn es dies nicht mehr kann, ohne der eigenen Bevölkerung spürbare Verzichtsleistungen abzuverlangen. 

Wie kommen wir zu einer Lösung, die m. A. n. NACHHALTIGE Stabilisierung sich verträglich verändernder Verhältnisse heißen muss?

Sie muss bottom up erfolgen, also aufsteigend durch Problemlösungen zwischen Provinzen, Ländern und Regionen bis zur supranationalen Ebene EU. 

Die Probleme, Globalisierung und Migration vor allem, sind aber übergreifend und sickern top down bis auf die kleinsten Einheiten.

So stellt sich für mich die Lage dar.

Aus konzeptioneller Sicht scheint eine Lösung mit oben angedeuteter Qualität ziemlich aussichtslos zu sein.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/nachtrag-zu-katalonien/#comment-26571">Dietmar Tischer</a>.</p>
<p>@ Wolfgang Selig</p>
<p>Zu 1)</p>
<p>Wenn die spanische Verfassung ist, wie sie ist und von der Mehrheit der Katalanen irgendwann auch so akzeptiert wurde, kann eine Zentralregierung nicht einfach sagen:</p>
<p>Ist in Ordnung, ihr könnt austreten, die Verfassung ist unbeachtlich. </p>
<p>Wer das anders sieht, MUSS auch sagen:</p>
<p>Es gibt FAKTISCH keine Verlässlichkeit und Sicherheit, heute kann es so, morgen aber auch ganz anders sein rechtlich, wirtschaftlich, in internationalen Beziehungen etc. </p>
<p>Niemand investiert bei einem solchen Szenario, Wohlstandsverluste sind vorprogrammiert und zwar für ALLE Beteiligten.</p>
<p>Wenn man sich das vor Augen führt, gibt es kein Vertun.</p>
<p>Zu 2)</p>
<p>&gt;Der Fehler liegt doch schon vorher vor,&gt;</p>
<p>Ja, eindeutig. </p>
<p>Wo liegt er?</p>
<p>Er liegt nicht da, wo Sie ihn verorten.</p>
<p>Die Geberländer sind erstens nicht immer in der Mehrheit, in Deutschland jedenfalls  sind sie es nicht. </p>
<p>Und in Spanien ist Katalonien ein Geberland, das vergleichsweise – pro Kopf der Bevölkerung – viel mehr zu den anderen Regionen Spaniens transferiert als beispielsweise Bayern in den Länderfinanzausgleich.</p>
<p>Außerdem: Die Nehmerländer werden nicht geschröpft. </p>
<p>Die Nehmerländer, ob in Deutschland oder in der Eurozone, werden UNTERSTÜTZT, um a) die Spannungen zwischen Geber- und Nehmerländern nicht zu groß werden zu lassen durch Abwanderung der besser Qualifizierten etc. und b) um sie in die Lage zu versetzen, sich so zu strukturieren, dass sie auf Unterstützung verzichten können. </p>
<p>Sorry, ich schätze Ihre Beiträge, aber hier liegen Sie völlig daneben.</p>
<p>Nochmals: Wo liegt der  Fehler?</p>
<p>Im vorliegenden Fall Katalonien/Spanien liegt er bei Rajoy wie ich eben im Presseklub aus spanischem Mund erfahren habe:</p>
<p>2010 soll es ein Abkommen gegeben haben zwischen der Zentralregierung und der Regierung Kataloniens, das den Katalanen Zugeständnisse im Sinne größerer Autonomie gewährt hat. Die Hardliner in seiner Partei haben es widerrufen. Dass DIES die Katalanen auf eine Abspaltung hin radikalisiert hat, sollte niemand verwundern. </p>
<p>Das ist der Fehler an der Oberfläche.</p>
<p>Die fundamentalen Fehler liegen woanders, wobei ich nicht immer von Fehlern reden würde, sondern auch von Gegebenheiten, die nicht einfach so zu ändern sind.</p>
<p>Exemplarisch dargelegt am Beispiel Deutschland:</p>
<p>Es hat nach der Wende Transfers von Westdeutschland in die neuen Länder im Umfang von 1,5 BILLIONEN DM gegeben – einzigartig, nicht wiederholbar, von niemandem.</p>
<p>Die Infrastruktur wurde nach besten Standards um- und ausgebaut.</p>
<p>Die Ostdeutschen waren und sind hervorragend ausgebildet und qualifiziert, nicht schlechter jedenfalls als die in Westdeutschland. Und sie haben sich mit großer Anstrengung erfolgreich an das marktwirtschaftliche System mit anderen Rechtsverhältnissen etc. angepasst. Die deutsche Sprache beherrschten sie von Anfang an, so dass insoweit keine Integrationskosten angefallen sind.</p>
<p>Warum ist in den ostdeutschen Ländern die Arbeitslosigkeit DENNOCH fast doppelt so hoch wie in den westdeutschen?</p>
<p>Trotz BESTER Voraussetzungen bezüglich der Faktoren regionale Anbindung, Infrastruktur, Arbeitskräfteangebot wurde nicht hinreichend investiert.</p>
<p>Warum nicht?</p>
<p>Weil insgesamt nicht genug investiert wird und wenn doch investiert wird, dann dort, wo es billiger ist und das Wachstum zumindest potenziell größer ist– in Osteuropa und in den Entwicklungsländern. </p>
<p>GLOBALISIERUNG ist das Problem, zumindest das Hauptproblem.</p>
<p>Dazu kommt speziell in der Eurozone, dass Anpassung – hier: Reaktion auf die Globalisierung – durch Abwertung der Währung nicht möglich ist und strukturelle Anpassungen in der Ländern, die globalisierungsbedingt unter Druck sind, offensichtlich nicht durchsetzbar sind.</p>
<p>Dies gilt übrigens auch für die GEBERLÄNDER, die zudem noch verstärkt, weil wirtschaftlich attraktiv, unter dem Druck der Armutsmigration kommen.</p>
<p>Heißt:</p>
<p>Bayern kann Berlin alimentieren, alimentieren, alimentieren … ich bin sicher, dass die Stadt die Hartz IV-Hauptstadt des Landes bleiben wird.  </p>
<p>Heißt auch:</p>
<p>Möglicherweise will Bayern nicht mehr Berlin alimentieren, wenn es dies nicht mehr kann, ohne der eigenen Bevölkerung spürbare Verzichtsleistungen abzuverlangen. </p>
<p>Wie kommen wir zu einer Lösung, die m. A. n. NACHHALTIGE Stabilisierung sich verträglich verändernder Verhältnisse heißen muss?</p>
<p>Sie muss bottom up erfolgen, also aufsteigend durch Problemlösungen zwischen Provinzen, Ländern und Regionen bis zur supranationalen Ebene EU. </p>
<p>Die Probleme, Globalisierung und Migration vor allem, sind aber übergreifend und sickern top down bis auf die kleinsten Einheiten.</p>
<p>So stellt sich für mich die Lage dar.</p>
<p>Aus konzeptioneller Sicht scheint eine Lösung mit oben angedeuteter Qualität ziemlich aussichtslos zu sein.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Wolfgang Selig		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/nachtrag-zu-katalonien/#comment-26582</link>

		<dc:creator><![CDATA[Wolfgang Selig]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 08 Oct 2017 05:11:25 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=8868#comment-26582</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/nachtrag-zu-katalonien/#comment-26571&quot;&gt;Dietmar Tischer&lt;/a&gt;.

@Herrn Tischer: Tut mir leid, Ihre Argumentation überzeugt mich nicht, im Gegenteil. 

1. Für mich handelt es sich um ein massives Demokratiedefizit, wenn eine Zentralregierung sich solche Sachen herausnimmt und sich über den Völkern stehend betrachtet.

2. Der Fehler liegt doch schon vorher vor, egal ob deutscher Länderfinanzausgleich oder jetzt Katalonien. Wenn sich bestimmte Landesteile (z.B. die deutschen Geberländer) mehrheitlich darauf verständigen, die Minderheit (also die Nehmerländer) zu schröpfen, da diese sich ja demokratisch nicht wehren können und legal nicht gehen können, bekommt man eine aggressive, teils außerparlamentarische Opposition. Ja, der Schaden ist gewaltig, aber wegen Ungerechtigkeiten vorher jahrelang aufgestaut. Vorher nicht überziehen, dann ist der Widerstand auch nicht so massiv.

Wir werden das m.E. auch mit den Euro-Mitgliedsstaaten noch erleben, falls sich Leute wie Macron langfristig durchsetzen. Vielleicht ist das Wachstum der Rechtspopulisten in Europa ja schon darauf zurückzuführen - wundern würde es mich nicht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/nachtrag-zu-katalonien/#comment-26571">Dietmar Tischer</a>.</p>
<p>@Herrn Tischer: Tut mir leid, Ihre Argumentation überzeugt mich nicht, im Gegenteil. </p>
<p>1. Für mich handelt es sich um ein massives Demokratiedefizit, wenn eine Zentralregierung sich solche Sachen herausnimmt und sich über den Völkern stehend betrachtet.</p>
<p>2. Der Fehler liegt doch schon vorher vor, egal ob deutscher Länderfinanzausgleich oder jetzt Katalonien. Wenn sich bestimmte Landesteile (z.B. die deutschen Geberländer) mehrheitlich darauf verständigen, die Minderheit (also die Nehmerländer) zu schröpfen, da diese sich ja demokratisch nicht wehren können und legal nicht gehen können, bekommt man eine aggressive, teils außerparlamentarische Opposition. Ja, der Schaden ist gewaltig, aber wegen Ungerechtigkeiten vorher jahrelang aufgestaut. Vorher nicht überziehen, dann ist der Widerstand auch nicht so massiv.</p>
<p>Wir werden das m.E. auch mit den Euro-Mitgliedsstaaten noch erleben, falls sich Leute wie Macron langfristig durchsetzen. Vielleicht ist das Wachstum der Rechtspopulisten in Europa ja schon darauf zurückzuführen &#8211; wundern würde es mich nicht.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Michael Stöcker		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/nachtrag-zu-katalonien/#comment-26579</link>

		<dc:creator><![CDATA[Michael Stöcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Oct 2017 15:53:44 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=8868#comment-26579</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/nachtrag-zu-katalonien/#comment-26575&quot;&gt;MFK&lt;/a&gt;.

„dann frage ich mich immer warum ich noch Steuern zahlen soll.“

Dann haben Sie nicht richtig zugehört. Monetarisierung von Staatsschulden wirkt inflationär. Turner weiß sehr wohl, worüber er spricht und verweist immer auf die Menge: Kleine Dosis kleine Wirkung, große Dosis große Wirkung, sehr große Dosis Hyperinflation. Turners Vorschlag geht in die gleiche Richtung wie mein Konzept der Citoyage und entspricht in seiner Höhe von 100 Euro pro Monat und Bürger der gewünschten Inflationshöhe von ca. 2 %, da die schuldfreie Geldmenge hierdurch um ca. 2 % ansteigt. 

Ohne ein Monetarisierung von Staatsschulden und/oder eine zusätzliche Emission von schuldfreiem Geld an die Bürger kann die EZB das Inflationsziel langfristig nicht erreichen. Dies ist übrigens unter verständigen Ökonomen besten bekannt und gegenüber Politikern das am besten gehütete Geheimnis. Nicht umsonst hat Turner sein Buch „Between Debt And The Devil“ in Anlehnung an Faust II genannt. Und genau aus diesem Grund empfehle ich, über die Höhe eines zentralbankfinanzierten Bürgergelds eine konzertierten Aktion abstimmen zu lassen, in der die EZB ein Vetorecht hat, sofern die Inflationsrate in den letzten 3 Jahren im Durchschnitt über 2 % gelegen haben sollte. 

Hier finden Sie die Details sowie eine weiterführende Linkliste am Ende des Beitrags: https://zinsfehler.com/2015/03/23/die-citoyage-keynesianischer-monetarismus-als-ordnungspolitisches-korrektiv/. Das Konzept der Citoyage basiert auf den Ideen von Henry Simons und Milton Friedman, auf die auch Turner Bezug nimmt.

LG Michael Stöcker]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/nachtrag-zu-katalonien/#comment-26575">MFK</a>.</p>
<p>„dann frage ich mich immer warum ich noch Steuern zahlen soll.“</p>
<p>Dann haben Sie nicht richtig zugehört. Monetarisierung von Staatsschulden wirkt inflationär. Turner weiß sehr wohl, worüber er spricht und verweist immer auf die Menge: Kleine Dosis kleine Wirkung, große Dosis große Wirkung, sehr große Dosis Hyperinflation. Turners Vorschlag geht in die gleiche Richtung wie mein Konzept der Citoyage und entspricht in seiner Höhe von 100 Euro pro Monat und Bürger der gewünschten Inflationshöhe von ca. 2 %, da die schuldfreie Geldmenge hierdurch um ca. 2 % ansteigt. </p>
<p>Ohne ein Monetarisierung von Staatsschulden und/oder eine zusätzliche Emission von schuldfreiem Geld an die Bürger kann die EZB das Inflationsziel langfristig nicht erreichen. Dies ist übrigens unter verständigen Ökonomen besten bekannt und gegenüber Politikern das am besten gehütete Geheimnis. Nicht umsonst hat Turner sein Buch „Between Debt And The Devil“ in Anlehnung an Faust II genannt. Und genau aus diesem Grund empfehle ich, über die Höhe eines zentralbankfinanzierten Bürgergelds eine konzertierten Aktion abstimmen zu lassen, in der die EZB ein Vetorecht hat, sofern die Inflationsrate in den letzten 3 Jahren im Durchschnitt über 2 % gelegen haben sollte. </p>
<p>Hier finden Sie die Details sowie eine weiterführende Linkliste am Ende des Beitrags: <a href="https://zinsfehler.com/2015/03/23/die-citoyage-keynesianischer-monetarismus-als-ordnungspolitisches-korrektiv/" rel="nofollow ugc">https://zinsfehler.com/2015/03/23/die-citoyage-keynesianischer-monetarismus-als-ordnungspolitisches-korrektiv/</a>. Das Konzept der Citoyage basiert auf den Ideen von Henry Simons und Milton Friedman, auf die auch Turner Bezug nimmt.</p>
<p>LG Michael Stöcker</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/nachtrag-zu-katalonien/#comment-26578</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Oct 2017 15:49:55 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=8868#comment-26578</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/nachtrag-zu-katalonien/#comment-26575&quot;&gt;MFK&lt;/a&gt;.

&#062; … dann frage ich mich immer warum ich noch Steuern zahlen soll.&#062;

Ohne auf Turner einzugehen,  der sich sehr wohl um die PROBLEMATIK einer Monetarisierung von Staatsschulden durch die Notenbank bis hin zum Regime des Helikoptergeldes bewusst ist, lautet die Antwort:

Durch den Mechanismus einer ERLAUBTEN Monetarisierung von Staatsschulden fällt die BEGRENZUNG der Staatsverschuldung durch die Kapitalmärkte weg, die im Extremfall die Staatsinsolvenz erzwingt. 

Heißt:


a) Da die Begrenzung  der Staatsverschuldung durch die Kapitalmärkte bestenfalls durch eine wiederum administrierte Begrenzung ersetzt werden kann, besteht die Gefahr, dass sie durch einen fortwährenden Interessenausgleich unter den „Begrenzern“ immer weiter steigen wird bis zu letztlich einer rasanten Geldentwertung.  Siehe die USA: Die Verschuldungsgrenze wird immer weiter nach oben verschoben, weil man sich auf Maßnahmen zur Ausgabenbegrenzung nicht einigen kann. 

und 

b) Da zunehmende ADMINISTRIERTE Nachfrage des Staates, die – an was immer sie orientiert ist – sich nicht DIREKT an der Nachfrage der Wirtschaftssubjekte orientiert, d. h. nicht an IHREN Präferenzen, wird nicht nutzenoptimiert gewirtschaftet. Mit Blick darauf, wird es potenziell jedenfalls zu Fehlallokationen kommen und damit Ineffizienz des Wirtschaftens. 

Fazit:

Der Staat hat Aufgaben zu erfüllen, für die er Geld braucht. 

Diese sind mit Sachverstand und in Abstimmung zu bestimmen.

DAFÜR sind ohne Wenn und Aber Steuern zu bezahlen. 

Wenn der Staat dann ab und an noch etwas mehr Geld braucht, kann er sich in Maßen verschulden.  DAFÜR  müssen die Zentralbanken dem Staat nicht DIREKT  Staatsanleihen abkaufen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/nachtrag-zu-katalonien/#comment-26575">MFK</a>.</p>
<p>&gt; … dann frage ich mich immer warum ich noch Steuern zahlen soll.&gt;</p>
<p>Ohne auf Turner einzugehen,  der sich sehr wohl um die PROBLEMATIK einer Monetarisierung von Staatsschulden durch die Notenbank bis hin zum Regime des Helikoptergeldes bewusst ist, lautet die Antwort:</p>
<p>Durch den Mechanismus einer ERLAUBTEN Monetarisierung von Staatsschulden fällt die BEGRENZUNG der Staatsverschuldung durch die Kapitalmärkte weg, die im Extremfall die Staatsinsolvenz erzwingt. </p>
<p>Heißt:</p>
<p>a) Da die Begrenzung  der Staatsverschuldung durch die Kapitalmärkte bestenfalls durch eine wiederum administrierte Begrenzung ersetzt werden kann, besteht die Gefahr, dass sie durch einen fortwährenden Interessenausgleich unter den „Begrenzern“ immer weiter steigen wird bis zu letztlich einer rasanten Geldentwertung.  Siehe die USA: Die Verschuldungsgrenze wird immer weiter nach oben verschoben, weil man sich auf Maßnahmen zur Ausgabenbegrenzung nicht einigen kann. </p>
<p>und </p>
<p>b) Da zunehmende ADMINISTRIERTE Nachfrage des Staates, die – an was immer sie orientiert ist – sich nicht DIREKT an der Nachfrage der Wirtschaftssubjekte orientiert, d. h. nicht an IHREN Präferenzen, wird nicht nutzenoptimiert gewirtschaftet. Mit Blick darauf, wird es potenziell jedenfalls zu Fehlallokationen kommen und damit Ineffizienz des Wirtschaftens. </p>
<p>Fazit:</p>
<p>Der Staat hat Aufgaben zu erfüllen, für die er Geld braucht. </p>
<p>Diese sind mit Sachverstand und in Abstimmung zu bestimmen.</p>
<p>DAFÜR sind ohne Wenn und Aber Steuern zu bezahlen. </p>
<p>Wenn der Staat dann ab und an noch etwas mehr Geld braucht, kann er sich in Maßen verschulden.  DAFÜR  müssen die Zentralbanken dem Staat nicht DIREKT  Staatsanleihen abkaufen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
	</channel>
</rss>
