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	Kommentare zu: Die wahren Kosten zentral&#173;bank&#173;finanzierter Staats&#173;ausgaben	</title>
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	<description>Daniel Stelter ist die unabhängige Stimme zur Finanzkrise</description>
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		<title>
		Von: Susanne Finke-Röpke		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-wahren-kosten-zentralbankfinanzierter-staatsausgaben/#comment-173850</link>

		<dc:creator><![CDATA[Susanne Finke-Röpke]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Jan 2021 17:59:54 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-wahren-kosten-zentralbankfinanzierter-staatsausgaben/#comment-173641&quot;&gt;Dietmar Tischer&lt;/a&gt;.

@troodon:

Keine Angst, ich fühle mich mit den meisten mir bekannten alten weißen Männern sehr wohl. Mit einem bin ich übrigens schon ein paarunddreißig Jahre liiert. Zu meiner Ehrenrettung muss ich sagen, dass er früher nicht &quot;alt&quot; war, wobei, so richtig alt ist er ja jetzt auch noch nicht. Mist, ich rede mich um Kopf und Kragen. Hoffentlich liest er das nicht. Ihnen antworte ich bei diesem Thema nicht mehr, Sie Schlingel, Sie führen mich aufs Glatteis! :-)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-wahren-kosten-zentralbankfinanzierter-staatsausgaben/#comment-173641">Dietmar Tischer</a>.</p>
<p>@troodon:</p>
<p>Keine Angst, ich fühle mich mit den meisten mir bekannten alten weißen Männern sehr wohl. Mit einem bin ich übrigens schon ein paarunddreißig Jahre liiert. Zu meiner Ehrenrettung muss ich sagen, dass er früher nicht &#8220;alt&#8221; war, wobei, so richtig alt ist er ja jetzt auch noch nicht. Mist, ich rede mich um Kopf und Kragen. Hoffentlich liest er das nicht. Ihnen antworte ich bei diesem Thema nicht mehr, Sie Schlingel, Sie führen mich aufs Glatteis! :-)</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Richard Ott		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-wahren-kosten-zentralbankfinanzierter-staatsausgaben/#comment-173740</link>

		<dc:creator><![CDATA[Richard Ott]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Jan 2021 18:39:28 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-wahren-kosten-zentralbankfinanzierter-staatsausgaben/#comment-173641&quot;&gt;Dietmar Tischer&lt;/a&gt;.

@alle Blackout-Prepper

Von der DDR lernen heißt siegen lernen, hier nur ein paar Highlights aus dem kompletten lesenswerten Artikel: 

&quot;Im Folgenden wird dargestellt, mit welchen gesetzlichen Maßnahmen [in der DDR] die Netzstabilität in kritischen Zeiten aufrechterhalten wurde. Die erforderlichen Eingriffe des Staates in die Verbraucherrechte für den freien Strombezug und dessen freie Verwendung wurden gesetzlich in der „Energieverordnung (EnVO)“ verankert. (...)

(...) alle Abnehmer [wurden] (außer Bürger, Organisationen und religiösen Gemeinschaften) zur jährlichen Energieplanung verpflichtet.

Hier hatten sie monatlich Menge und Spitzenleistung des Strombezugs zu beantragen. Das betraf alle Abnehmer mit einem maximalen Spitzenleistungsbedarf über 25 Kilowatt oder einer Bezugsmenge über 50.000 Kilowattstunden im Jahr. Neben den Industriebetrieben waren damit auch Schulen, Kindergärten, Krankenhäuser, Genossenschaften, Handwerker und Handelseinrichtungen gesetzlich zur Planung verpflichtet. Der Plan wurde an das zuständige Energiekombinat zur Bestätigung eingereicht.

Die Energiekombinate verdichteten die Pläne und meldeten die Summe des Bedarfs an elektrischer Leistung und Arbeit an das Ministerium für Kohle und Energie (MKE) als verantwortliches Organ für die zuverlässige Deckung des Bedarfs an Elektroenergie. Industriebetriebe reichten den Plan zur Bestätigung an ihr vorgesetztes Kombinat, dieses verdichtete diese und sandte sie an das zugehörige Industrieministerium zur weiteren Verdichtung und Übergabe an das MKE.

Falls die Summe der Bedarfsanmeldungen die verfügbaren Deckungsmöglichkeiten überstieg, was der Regelfall war, wurden vom Ministerium Kürzungen vorgenommen und diese den Energiekombinaten und Industrieministerien als maximal zulässiger Bilanzanteil übergeben. Diese kürzten die Pläne der energieplanpflichtigen Abnehmer entsprechend und teilten ihnen ihre zulässigen Arbeits- und Leistungskontingente mit, deren Einhaltung zur gesetzlichen Pflicht wurde (...) 

Sofern ein Energieabnehmer eine elektrische Verbrauchsanlage neu in Betrieb nehmen oder erweitern wollte, hatte er dies beim Energiekombinat schriftlich zu beantragen. Das galt bei Bürgern für Wärmepumpen mit einem Elektroenergie-Anschlusswert über 1 Kilowatt und für alle Strom verbrauchenden Anlagen, die nicht mehr mit zweipoligen Steckverbindungen bei Nennstromstärken bis 16A betrieben werden konnten. Der Verkauf elektrischer Direktheizgeräte im Einzelhandel war verboten. Die Entscheidung des Energiekombinats erging schriftlich als Einwilligung oder Ablehnung und konnte mit Auflagen verbunden werden. Der Bürger, für den eine Elektroenergie-Nachtspeicherheizung bewilligt wurde, war gesetzlich verpflichtet, die Genauigkeit der Geräteschaltuhr zu überwachen und wesentliche Abweichungen dem Energiekombinat schriftlich mitzuteilen.

Für energieplanpflichtige Abnehmer war eine Einwilligung zum Elektroenergieeinsatz bei fest installierten Raumheizungsanlagen sowie für Wärmepumpen ab 10 Kilowatt Anschlussleistung erforderlich. Bei technologischem Bedarf waren die Grenzwerte für eine Einwilligung 100 Kilowatt. Hier musste allerdings der Antrag schon zwei Jahre vor der geplanten Inbetriebnahme des Objektes erfolgen. Genehmigt wurde der Antrag bei Vorhaben von Betrieben der privaten Handwerker und Gewerbetreibenden und - bis zu einer Bedarfsobergrenze - für alle anderen Betriebe, Staatsorgane sowie gesellschaftlichen Organisationen und Vereinigungen durch das Energiekombinat. Für die Stammbetriebe der Industriekombinate erfolgte die Genehmigung durch das Ministerium, sonst durch die Arbeitsgruppe Rationelle Energieanwendung beim Ministerrat.

Im Auftrag eines Stellvertreters des Vorsitzenden des Ministerrates als Leiter der Zentralen Energiekommission kontrollierte die Staatliche Energieinspektion die Erfüllung der energiewirtschaftlichen Aufgaben durch die energieplanpflichtigen Verbraucher. Organisatorisch bestand sie aus der Hauptinspektion in Berlin und 14 Bezirksinspektionen. Die Kontrollen wurden durch hauptamtliche Energieinspektoren durchgeführt. Die Inspektoren waren berechtigt, Anlagen, Bauwerke, Räumlichkeiten und Betriebsflächen zur Kontrolle zu betreten sowie Informationen von Leitern, Mitarbeitern und anderen Werktätigen zu verlangen. Wenn die Kontingente Leistung und Arbeit für den Elektroenergiebezug überhöht waren oder Strom verschwendet wurde, konnten sie diese Kontingente sperren.

Gemäß Paragraph 66 der EnVO waren etwa folgende Handlungen Strafbestände: die Überschreitung der Kontingente für „Verbrauch“ oder „Leistung“, fehlende Aufteilung der Kontingente auf die Abnehmer, Überschreitung des höchstzulässigen Beleuchtungsstandards, Energieeinsatz ohne Einwilligung oder eine Behinderung der Energieinspektoren&quot;
https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/energiewende-wie-die-ddr-gegen-den-stromausfall-kaempfte-1656710.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2

Das wird super! Stellen Sie sich nur mal vor, wie viele Pöstchen im neu zu schaffenden MSW (Ministerium für Sonnen- und Windenergie) für die verbeamtete Grünen-Klientel entstehen, wenn wir ganz viele &quot;Energiewendeinspektoren&quot; brauchen, um die komplette Bevölkerung und Wirtschaft zu gängeln. ;)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-wahren-kosten-zentralbankfinanzierter-staatsausgaben/#comment-173641">Dietmar Tischer</a>.</p>
<p>@alle Blackout-Prepper</p>
<p>Von der DDR lernen heißt siegen lernen, hier nur ein paar Highlights aus dem kompletten lesenswerten Artikel: </p>
<p>&#8220;Im Folgenden wird dargestellt, mit welchen gesetzlichen Maßnahmen [in der DDR] die Netzstabilität in kritischen Zeiten aufrechterhalten wurde. Die erforderlichen Eingriffe des Staates in die Verbraucherrechte für den freien Strombezug und dessen freie Verwendung wurden gesetzlich in der „Energieverordnung (EnVO)“ verankert. (&#8230;)</p>
<p>(&#8230;) alle Abnehmer [wurden] (außer Bürger, Organisationen und religiösen Gemeinschaften) zur jährlichen Energieplanung verpflichtet.</p>
<p>Hier hatten sie monatlich Menge und Spitzenleistung des Strombezugs zu beantragen. Das betraf alle Abnehmer mit einem maximalen Spitzenleistungsbedarf über 25 Kilowatt oder einer Bezugsmenge über 50.000 Kilowattstunden im Jahr. Neben den Industriebetrieben waren damit auch Schulen, Kindergärten, Krankenhäuser, Genossenschaften, Handwerker und Handelseinrichtungen gesetzlich zur Planung verpflichtet. Der Plan wurde an das zuständige Energiekombinat zur Bestätigung eingereicht.</p>
<p>Die Energiekombinate verdichteten die Pläne und meldeten die Summe des Bedarfs an elektrischer Leistung und Arbeit an das Ministerium für Kohle und Energie (MKE) als verantwortliches Organ für die zuverlässige Deckung des Bedarfs an Elektroenergie. Industriebetriebe reichten den Plan zur Bestätigung an ihr vorgesetztes Kombinat, dieses verdichtete diese und sandte sie an das zugehörige Industrieministerium zur weiteren Verdichtung und Übergabe an das MKE.</p>
<p>Falls die Summe der Bedarfsanmeldungen die verfügbaren Deckungsmöglichkeiten überstieg, was der Regelfall war, wurden vom Ministerium Kürzungen vorgenommen und diese den Energiekombinaten und Industrieministerien als maximal zulässiger Bilanzanteil übergeben. Diese kürzten die Pläne der energieplanpflichtigen Abnehmer entsprechend und teilten ihnen ihre zulässigen Arbeits- und Leistungskontingente mit, deren Einhaltung zur gesetzlichen Pflicht wurde (&#8230;) </p>
<p>Sofern ein Energieabnehmer eine elektrische Verbrauchsanlage neu in Betrieb nehmen oder erweitern wollte, hatte er dies beim Energiekombinat schriftlich zu beantragen. Das galt bei Bürgern für Wärmepumpen mit einem Elektroenergie-Anschlusswert über 1 Kilowatt und für alle Strom verbrauchenden Anlagen, die nicht mehr mit zweipoligen Steckverbindungen bei Nennstromstärken bis 16A betrieben werden konnten. Der Verkauf elektrischer Direktheizgeräte im Einzelhandel war verboten. Die Entscheidung des Energiekombinats erging schriftlich als Einwilligung oder Ablehnung und konnte mit Auflagen verbunden werden. Der Bürger, für den eine Elektroenergie-Nachtspeicherheizung bewilligt wurde, war gesetzlich verpflichtet, die Genauigkeit der Geräteschaltuhr zu überwachen und wesentliche Abweichungen dem Energiekombinat schriftlich mitzuteilen.</p>
<p>Für energieplanpflichtige Abnehmer war eine Einwilligung zum Elektroenergieeinsatz bei fest installierten Raumheizungsanlagen sowie für Wärmepumpen ab 10 Kilowatt Anschlussleistung erforderlich. Bei technologischem Bedarf waren die Grenzwerte für eine Einwilligung 100 Kilowatt. Hier musste allerdings der Antrag schon zwei Jahre vor der geplanten Inbetriebnahme des Objektes erfolgen. Genehmigt wurde der Antrag bei Vorhaben von Betrieben der privaten Handwerker und Gewerbetreibenden und &#8211; bis zu einer Bedarfsobergrenze &#8211; für alle anderen Betriebe, Staatsorgane sowie gesellschaftlichen Organisationen und Vereinigungen durch das Energiekombinat. Für die Stammbetriebe der Industriekombinate erfolgte die Genehmigung durch das Ministerium, sonst durch die Arbeitsgruppe Rationelle Energieanwendung beim Ministerrat.</p>
<p>Im Auftrag eines Stellvertreters des Vorsitzenden des Ministerrates als Leiter der Zentralen Energiekommission kontrollierte die Staatliche Energieinspektion die Erfüllung der energiewirtschaftlichen Aufgaben durch die energieplanpflichtigen Verbraucher. Organisatorisch bestand sie aus der Hauptinspektion in Berlin und 14 Bezirksinspektionen. Die Kontrollen wurden durch hauptamtliche Energieinspektoren durchgeführt. Die Inspektoren waren berechtigt, Anlagen, Bauwerke, Räumlichkeiten und Betriebsflächen zur Kontrolle zu betreten sowie Informationen von Leitern, Mitarbeitern und anderen Werktätigen zu verlangen. Wenn die Kontingente Leistung und Arbeit für den Elektroenergiebezug überhöht waren oder Strom verschwendet wurde, konnten sie diese Kontingente sperren.</p>
<p>Gemäß Paragraph 66 der EnVO waren etwa folgende Handlungen Strafbestände: die Überschreitung der Kontingente für „Verbrauch“ oder „Leistung“, fehlende Aufteilung der Kontingente auf die Abnehmer, Überschreitung des höchstzulässigen Beleuchtungsstandards, Energieeinsatz ohne Einwilligung oder eine Behinderung der Energieinspektoren&#8221;<br />
<a href="https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/energiewende-wie-die-ddr-gegen-den-stromausfall-kaempfte-1656710.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2" rel="nofollow ugc">https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/energiewende-wie-die-ddr-gegen-den-stromausfall-kaempfte-1656710.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2</a></p>
<p>Das wird super! Stellen Sie sich nur mal vor, wie viele Pöstchen im neu zu schaffenden MSW (Ministerium für Sonnen- und Windenergie) für die verbeamtete Grünen-Klientel entstehen, wenn wir ganz viele &#8220;Energiewendeinspektoren&#8221; brauchen, um die komplette Bevölkerung und Wirtschaft zu gängeln. ;)</p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Christian Anders		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-wahren-kosten-zentralbankfinanzierter-staatsausgaben/#comment-173737</link>

		<dc:creator><![CDATA[Christian Anders]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Jan 2021 17:37:34 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-wahren-kosten-zentralbankfinanzierter-staatsausgaben/#comment-173556&quot;&gt;foxxly&lt;/a&gt;.

@Johannes Schwartig

„Realität“ wird vom Gehirn abgebildet und ist entsprechend immer subjektiv. Aber doch nicht die Umwelt, die unser Gehirn als „Realität“ abbildet. Dass sehen Sie dann, wenn sie „gehirnlose“ Messgeräte verwenden, um diese Umwelt zu untersuchen. Es gibt einfache optische Illusionen, die kein menschliches Gehirn korrekt abbildet, ein Zollstock aber schon.

Genau das macht die Physik: Das (oft) nicht vom Gehirn zu Verstehende durch Messungen auf reproduzierbare Variablen zu bringen, die dann jenseits des echten Begreifens nach den Regeln der Mathematik zu einem Bild der Umwelt gemacht werden.

Dieses Bild nennen wir dann „Realität“. Besser wäre sowas wie „objektivierte Umwelt“. Erkennen können wir sie oft nicht, tatsächlich begreifen oft auch nicht. Trotzdem ist sie da, für uns zugänglich und noch wichtiger, beeinflusst uns - völlig egal, was wir von ihr erkennen oder verstehen.

Wenn man also trennscharf unterscheiden würde zwischen „Umwelt“ (dem objektiv vorhandenen mit objektiven Funktionen), „Realität“ (dem Abbild der Umwelt durch ein Gehirn) und „objektivierter Umwelt“ (der Teil der Umwelt, den wir mit gehirnlosen Instrumenten vermessen und in Folge berechnen können), löst sich mancher Widerspruch.

Aber wie viele Ergüsse und klug klingende Bücher könnten nicht mehr geschrieben werden, wenn man es sich so einfach macht?

Zu Einsteins Bonmot: Würden wir den Mond nie anschauen, wüssten wir nichts von ihm. Ebbe und Flut gäbe es trotzdem und in letzterem können Sie ertrinken, ob sie jemals zum Mond geschaut haben spielt dabei keine Rolle. (Einstein meinte das freilich anders).]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-wahren-kosten-zentralbankfinanzierter-staatsausgaben/#comment-173556">foxxly</a>.</p>
<p>@Johannes Schwartig</p>
<p>„Realität“ wird vom Gehirn abgebildet und ist entsprechend immer subjektiv. Aber doch nicht die Umwelt, die unser Gehirn als „Realität“ abbildet. Dass sehen Sie dann, wenn sie „gehirnlose“ Messgeräte verwenden, um diese Umwelt zu untersuchen. Es gibt einfache optische Illusionen, die kein menschliches Gehirn korrekt abbildet, ein Zollstock aber schon.</p>
<p>Genau das macht die Physik: Das (oft) nicht vom Gehirn zu Verstehende durch Messungen auf reproduzierbare Variablen zu bringen, die dann jenseits des echten Begreifens nach den Regeln der Mathematik zu einem Bild der Umwelt gemacht werden.</p>
<p>Dieses Bild nennen wir dann „Realität“. Besser wäre sowas wie „objektivierte Umwelt“. Erkennen können wir sie oft nicht, tatsächlich begreifen oft auch nicht. Trotzdem ist sie da, für uns zugänglich und noch wichtiger, beeinflusst uns &#8211; völlig egal, was wir von ihr erkennen oder verstehen.</p>
<p>Wenn man also trennscharf unterscheiden würde zwischen „Umwelt“ (dem objektiv vorhandenen mit objektiven Funktionen), „Realität“ (dem Abbild der Umwelt durch ein Gehirn) und „objektivierter Umwelt“ (der Teil der Umwelt, den wir mit gehirnlosen Instrumenten vermessen und in Folge berechnen können), löst sich mancher Widerspruch.</p>
<p>Aber wie viele Ergüsse und klug klingende Bücher könnten nicht mehr geschrieben werden, wenn man es sich so einfach macht?</p>
<p>Zu Einsteins Bonmot: Würden wir den Mond nie anschauen, wüssten wir nichts von ihm. Ebbe und Flut gäbe es trotzdem und in letzterem können Sie ertrinken, ob sie jemals zum Mond geschaut haben spielt dabei keine Rolle. (Einstein meinte das freilich anders).</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Johann Schwarting		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-wahren-kosten-zentralbankfinanzierter-staatsausgaben/#comment-173730</link>

		<dc:creator><![CDATA[Johann Schwarting]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Jan 2021 16:38:50 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-wahren-kosten-zentralbankfinanzierter-staatsausgaben/#comment-173556&quot;&gt;foxxly&lt;/a&gt;.

@Richard Ott

Vielen Dank für ihre Antwort.
 
Ich denke, dass Ihre Aussagen
 
&quot;Regierungspropaganda gibt es, seitdem es Regierungen gibt. Nur das Medium ändert sich. … Oder glauben Sie tatsächlich, dass es so etwas wie eine &quot;objektive Realität&quot; überhaupt nicht gibt?&quot;

in einem viel größeren Rahmen betrachtet werden müssen.
 
Albert Einstein: &quot;EXISTIERT DER MOND AUCH DANN, WENN KEINER HINSIEHT?&quot;

Die von mir im Blog schon des Öfteren zitierte Stimme aus dem Weltinnenraum des Kapitals sagt am 27.04.2013: &quot;Wenn ich von &quot;in Wirklichkeit&quot; rede oder schreibe, dann bin ich mir in diesem Moment nicht darüber bewusst, dass ich mir das nur emuliere [Anm. von mir: Emulation = in der Computertechnik ein funktionelles Nachbilden eines Systems durch ein anderes = modellierte Innenperspektive]. Für mich ist das ein sehr reizvolles Thema. Und ich kann auch jedem nur empfehlen, Metzingers Vorträge mal diesbezüglich zu verfolgen.&quot;

Der Übergang zur modernen Physik begann mit dem Paradoxon, die Sprache der klassischen Physik, die nur eine Verfeinerung der Begriffe des täglichen Lebens war, weiter benutzen zu müssen, weil eben keine andere Sprache zur Verfügung stand. Es gab eben nur die &quot;Apfelpflückersprache&quot; (Hans-Peter Dürr, Nachfolger des Nobelpreisträgers Werner Heisenberg auf dessen Lehrstuhl der Physik in München). Wir müssen uns in den Worten von C. F. von Weizsäcker bewusst sein, dass &quot;die Natur früher ist als der Mensch, aber der Mensch früher als die Naturwissenschaft&quot; (und die Geisteswissenschaft). Der erste Teil rechtfertigt die alte Physik mit dem Versuch der vollständigen Objektivität. Der zweite Teil zeigt das Paradoxon der Quantenphysik, dass sie nämlich in der Sprache der Zentralmachtordnung, die den Naturwissenschaften vorangeht, formuliert werden muss.
 
In dem Beitrag an @Dr. Lucie Fischer hatte ich schon ausgeführt, dass die Wissenschaftler, die ja auch Untertanen sind, nach der neolithischen Revolution im Übergang von Stammesgemeinschaften hin zu zivilisatorischen Gesellschaften jenseits der Dunbar-Zahl in ihrer Deutung der Welt immer den Vorgaben der Zentralmacht unterliegen - sie haben außerhalb des Systems selbst keinen eigenen Bezugspunkt. Sie sind im System gefangen.

Richard Feynman sagt im Hinblick auf das Doppelspalt-Experiment, das &quot;das Herz der Quantenmechanik in sich&quot; birgt und &quot;unmöglich, absolut unmöglich auf klassische Weise zu erklären&quot; ist: &quot;Ich denke, man kann mit Sicherheit sagen, dass niemand die Quantenmechanik versteht.&quot;

Die Zeichenökonomie zwingt die bisherige Einheit (die aufgelöste klassische Physik) von neuem in die Einheit (in die moderne Physik) mit der Notwendigkeit, die klassischen Begriffe zu verwenden. Es ist mithilfe der quantentheoretischen Gesetze nicht möglich, das Paradoxon außer Kraft zu setzen. 

Objektivität ist die Illusion, dass Beobachtungen ohne einen Beobachter gemacht werden können. Das zu beobachtende Objekt verändert sich durch das fragende Subjekt. Gemäß dem hermeneutischen Prinzip wie &#039;im Kleinen so im Großen&#039; gibt es auch in der Makrowelt keine &quot;objektive Realität&quot;.
 
&quot;Das bedeutet aber: es gibt keine objektive Realität, das ist eine Illusion. Die Realität kommt aus unserem Bewusstsein. Kreiert unser Bewusstsein die Realität?&quot;

Quelle: https://jenseitswelt.eu/gibt-es-eine-objektive-realitaet]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-wahren-kosten-zentralbankfinanzierter-staatsausgaben/#comment-173556">foxxly</a>.</p>
<p>@Richard Ott</p>
<p>Vielen Dank für ihre Antwort.</p>
<p>Ich denke, dass Ihre Aussagen</p>
<p>&#8220;Regierungspropaganda gibt es, seitdem es Regierungen gibt. Nur das Medium ändert sich. … Oder glauben Sie tatsächlich, dass es so etwas wie eine &#8220;objektive Realität&#8221; überhaupt nicht gibt?&#8221;</p>
<p>in einem viel größeren Rahmen betrachtet werden müssen.</p>
<p>Albert Einstein: &#8220;EXISTIERT DER MOND AUCH DANN, WENN KEINER HINSIEHT?&#8221;</p>
<p>Die von mir im Blog schon des Öfteren zitierte Stimme aus dem Weltinnenraum des Kapitals sagt am 27.04.2013: &#8220;Wenn ich von &#8220;in Wirklichkeit&#8221; rede oder schreibe, dann bin ich mir in diesem Moment nicht darüber bewusst, dass ich mir das nur emuliere [Anm. von mir: Emulation = in der Computertechnik ein funktionelles Nachbilden eines Systems durch ein anderes = modellierte Innenperspektive]. Für mich ist das ein sehr reizvolles Thema. Und ich kann auch jedem nur empfehlen, Metzingers Vorträge mal diesbezüglich zu verfolgen.&#8221;</p>
<p>Der Übergang zur modernen Physik begann mit dem Paradoxon, die Sprache der klassischen Physik, die nur eine Verfeinerung der Begriffe des täglichen Lebens war, weiter benutzen zu müssen, weil eben keine andere Sprache zur Verfügung stand. Es gab eben nur die &#8220;Apfelpflückersprache&#8221; (Hans-Peter Dürr, Nachfolger des Nobelpreisträgers Werner Heisenberg auf dessen Lehrstuhl der Physik in München). Wir müssen uns in den Worten von C. F. von Weizsäcker bewusst sein, dass &#8220;die Natur früher ist als der Mensch, aber der Mensch früher als die Naturwissenschaft&#8221; (und die Geisteswissenschaft). Der erste Teil rechtfertigt die alte Physik mit dem Versuch der vollständigen Objektivität. Der zweite Teil zeigt das Paradoxon der Quantenphysik, dass sie nämlich in der Sprache der Zentralmachtordnung, die den Naturwissenschaften vorangeht, formuliert werden muss.</p>
<p>In dem Beitrag an @Dr. Lucie Fischer hatte ich schon ausgeführt, dass die Wissenschaftler, die ja auch Untertanen sind, nach der neolithischen Revolution im Übergang von Stammesgemeinschaften hin zu zivilisatorischen Gesellschaften jenseits der Dunbar-Zahl in ihrer Deutung der Welt immer den Vorgaben der Zentralmacht unterliegen &#8211; sie haben außerhalb des Systems selbst keinen eigenen Bezugspunkt. Sie sind im System gefangen.</p>
<p>Richard Feynman sagt im Hinblick auf das Doppelspalt-Experiment, das &#8220;das Herz der Quantenmechanik in sich&#8221; birgt und &#8220;unmöglich, absolut unmöglich auf klassische Weise zu erklären&#8221; ist: &#8220;Ich denke, man kann mit Sicherheit sagen, dass niemand die Quantenmechanik versteht.&#8221;</p>
<p>Die Zeichenökonomie zwingt die bisherige Einheit (die aufgelöste klassische Physik) von neuem in die Einheit (in die moderne Physik) mit der Notwendigkeit, die klassischen Begriffe zu verwenden. Es ist mithilfe der quantentheoretischen Gesetze nicht möglich, das Paradoxon außer Kraft zu setzen. </p>
<p>Objektivität ist die Illusion, dass Beobachtungen ohne einen Beobachter gemacht werden können. Das zu beobachtende Objekt verändert sich durch das fragende Subjekt. Gemäß dem hermeneutischen Prinzip wie &#8216;im Kleinen so im Großen&#8217; gibt es auch in der Makrowelt keine &#8220;objektive Realität&#8221;.</p>
<p>&#8220;Das bedeutet aber: es gibt keine objektive Realität, das ist eine Illusion. Die Realität kommt aus unserem Bewusstsein. Kreiert unser Bewusstsein die Realität?&#8221;</p>
<p>Quelle: <a href="https://jenseitswelt.eu/gibt-es-eine-objektive-realitaet" rel="nofollow ugc">https://jenseitswelt.eu/gibt-es-eine-objektive-realitaet</a></p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: ruby		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-wahren-kosten-zentralbankfinanzierter-staatsausgaben/#comment-173703</link>

		<dc:creator><![CDATA[ruby]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Jan 2021 11:37:37 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-wahren-kosten-zentralbankfinanzierter-staatsausgaben/#comment-173556&quot;&gt;foxxly&lt;/a&gt;.

@ Herr Ott
Herzlichen Dank für Ihr Wissen und Ihre Auffassungsgabe.
Ich habe soviel wie mir möglich ist bei JeffMac, einem Bildungsenthisiasten von Mitte 20 Jahren,  auf dlive, discord, youtube die Wahlprüfungen in den Republikstaaten besonders den Swingstates live verfolgt.
Es ist sehr hoffnungsvoll und erfüllend, die Freiheit und den Willen der Wahrheit suchenden Amerikaner erleben zu dürfen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-wahren-kosten-zentralbankfinanzierter-staatsausgaben/#comment-173556">foxxly</a>.</p>
<p>@ Herr Ott<br />
Herzlichen Dank für Ihr Wissen und Ihre Auffassungsgabe.<br />
Ich habe soviel wie mir möglich ist bei JeffMac, einem Bildungsenthisiasten von Mitte 20 Jahren,  auf dlive, discord, youtube die Wahlprüfungen in den Republikstaaten besonders den Swingstates live verfolgt.<br />
Es ist sehr hoffnungsvoll und erfüllend, die Freiheit und den Willen der Wahrheit suchenden Amerikaner erleben zu dürfen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Richard Ott		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-wahren-kosten-zentralbankfinanzierter-staatsausgaben/#comment-173687</link>

		<dc:creator><![CDATA[Richard Ott]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Jan 2021 07:35:33 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-wahren-kosten-zentralbankfinanzierter-staatsausgaben/#comment-173556&quot;&gt;foxxly&lt;/a&gt;.

Herr Tischer

Ruby hat Recht, &quot;nachgezählt&quot; beziehungsweise nochmal überprüft wurden nur die elektronischen Aufzeichnungen, nicht die originalen Stimmzettel und die bei der Briefwahl zu ihnen gehörigen &quot;Begleiterklärungen&quot; (da teilweise schon vernichtet), die in den USA ohne allgemeines Meldewesen eine Funktion ähnlich unserer Wahlscheine ausführen sollen - und das alles auch nur in einigen der umstrittenen Bundesstaaten. 

&quot;Es geht DARUM, ob jeder, der behauptet, die Wahlen seien nicht regulär abgelaufen, ZENSIERT wird. Wird er NICHT.&quot;

Hier in Deutschland, zumindest in diesem Forum, zum Glück noch nicht. In den USA oder auf Facebook oder Twitter schon. Probieren Sie es selbst aus, wenn Sie das bezweifeln. 

Den amerikanischen Senatoren, die unerhörterweise die Ergebnisse der angeblich völlig regulär abgelaufenen Wahl angezweifelt haben, droht jetzt übrigens die Aberkennung ihrer Parlamentsmandate, weil sie mit den Wahlprüfungsbeschwerden angeblich &quot;aufrüherische Aktivitäten&quot; (sedition) durchgeführt oder begünstigt haben. Das wiederum zöge nach dem 14. Verfassungszusatz einen Verlust des passiven Wahlrechts für Repräsentantenhaus und Senat auf Lebenszeit und auch ein Berufsverbot als Landes- oder Bundesbeamter nach sich, aufzuheben nur durch einen neuen Beschluss mit 2/3-Mehrheit in beiden Kammern. 

Die Repräsentantenhaus-Abgeordnete Cori Bush hat einen entsprechenden Antrag schon ins Repräsentantenhaus eingebracht:

&quot;I just introduced H.Res. 25, which would initiate investigations for removal of the members who attempted to overturn the results of the election and incited a white supremacist attempted coup. Grateful for the 47 of my colleagues who have co-sponsored this legislation.&quot;
https://twitter.com/RepCori/status/1348674079264448513

Die Rechtmäßigkeit des Wahlergebnisses auch nur anzuzweifeln wird in der Logik dieses Antrags mit &quot;incit[ing] a white supremacist attempted coup&quot; gleichgesetzt. 

&quot;Wäre es anders, hätte es KEINEN Anlass gegeben, IRGENDETWAS nachzuzählen.&quot;

Eine Argumentation wie aus einer totalitären Diktatur. Solange es noch eine Opposition gibt, die man noch nicht vollständig mit Zensur und Amtsverboten aus herbeikonstruierten Gründen zum Schweigen gebracht hat, ist also alles in Ordnung?

Wenn die Opposition erstmal komplett zum Schweigen gebracht wurde, wird in der Tat niemand mehr irgendwelche Wahlergebnisse anzweifeln, wobei völlig egal ist, wie die &quot;Wahlen&quot; dann tatsächlich ablaufen. 

@Johann Schwarting

&quot;Diese drei visuellen Geschehnisse existieren nicht in der Form, in der sie zu existieren scheinen, gleichen aber in ihrem Wesen oder ihrer Wirkung einer in dieser Form existierenden Sache. Im Sinne der Simulationstheorie Jean Baudrillards sind es virtuell inszenierte Events!&quot;

Sicher, aber was ist daran neu? Regierungspropaganda gibt es, seitdem es Regierungen gibt. Nur das Medium ändert sich. 

&quot;Baudrillard sagt: Realität und Nicht-Realität sind ununterscheidbar und lösen sich gleichsam in der &#039;Generierung eines Realen ohne Ursprung oder Realität, d.h. einer Hyperrealität&#039; auf &quot;

Wir müssen trotzdem weiter das was Baudrillard &quot;Realität und Nicht-Realität&quot; nennt voneinander unterscheiden. Oder glauben Sie tatsächlich, dass es soetwas wie eine &quot;objektive Realität&quot; überhaupt nicht gibt?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-wahren-kosten-zentralbankfinanzierter-staatsausgaben/#comment-173556">foxxly</a>.</p>
<p>Herr Tischer</p>
<p>Ruby hat Recht, &#8220;nachgezählt&#8221; beziehungsweise nochmal überprüft wurden nur die elektronischen Aufzeichnungen, nicht die originalen Stimmzettel und die bei der Briefwahl zu ihnen gehörigen &#8220;Begleiterklärungen&#8221; (da teilweise schon vernichtet), die in den USA ohne allgemeines Meldewesen eine Funktion ähnlich unserer Wahlscheine ausführen sollen &#8211; und das alles auch nur in einigen der umstrittenen Bundesstaaten. </p>
<p>&#8220;Es geht DARUM, ob jeder, der behauptet, die Wahlen seien nicht regulär abgelaufen, ZENSIERT wird. Wird er NICHT.&#8221;</p>
<p>Hier in Deutschland, zumindest in diesem Forum, zum Glück noch nicht. In den USA oder auf Facebook oder Twitter schon. Probieren Sie es selbst aus, wenn Sie das bezweifeln. </p>
<p>Den amerikanischen Senatoren, die unerhörterweise die Ergebnisse der angeblich völlig regulär abgelaufenen Wahl angezweifelt haben, droht jetzt übrigens die Aberkennung ihrer Parlamentsmandate, weil sie mit den Wahlprüfungsbeschwerden angeblich &#8220;aufrüherische Aktivitäten&#8221; (sedition) durchgeführt oder begünstigt haben. Das wiederum zöge nach dem 14. Verfassungszusatz einen Verlust des passiven Wahlrechts für Repräsentantenhaus und Senat auf Lebenszeit und auch ein Berufsverbot als Landes- oder Bundesbeamter nach sich, aufzuheben nur durch einen neuen Beschluss mit 2/3-Mehrheit in beiden Kammern. </p>
<p>Die Repräsentantenhaus-Abgeordnete Cori Bush hat einen entsprechenden Antrag schon ins Repräsentantenhaus eingebracht:</p>
<p>&#8220;I just introduced H.Res. 25, which would initiate investigations for removal of the members who attempted to overturn the results of the election and incited a white supremacist attempted coup. Grateful for the 47 of my colleagues who have co-sponsored this legislation.&#8221;<br />
<a href="https://twitter.com/RepCori/status/1348674079264448513" rel="nofollow ugc">https://twitter.com/RepCori/status/1348674079264448513</a></p>
<p>Die Rechtmäßigkeit des Wahlergebnisses auch nur anzuzweifeln wird in der Logik dieses Antrags mit &#8220;incit[ing] a white supremacist attempted coup&#8221; gleichgesetzt. </p>
<p>&#8220;Wäre es anders, hätte es KEINEN Anlass gegeben, IRGENDETWAS nachzuzählen.&#8221;</p>
<p>Eine Argumentation wie aus einer totalitären Diktatur. Solange es noch eine Opposition gibt, die man noch nicht vollständig mit Zensur und Amtsverboten aus herbeikonstruierten Gründen zum Schweigen gebracht hat, ist also alles in Ordnung?</p>
<p>Wenn die Opposition erstmal komplett zum Schweigen gebracht wurde, wird in der Tat niemand mehr irgendwelche Wahlergebnisse anzweifeln, wobei völlig egal ist, wie die &#8220;Wahlen&#8221; dann tatsächlich ablaufen. </p>
<p>@Johann Schwarting</p>
<p>&#8220;Diese drei visuellen Geschehnisse existieren nicht in der Form, in der sie zu existieren scheinen, gleichen aber in ihrem Wesen oder ihrer Wirkung einer in dieser Form existierenden Sache. Im Sinne der Simulationstheorie Jean Baudrillards sind es virtuell inszenierte Events!&#8221;</p>
<p>Sicher, aber was ist daran neu? Regierungspropaganda gibt es, seitdem es Regierungen gibt. Nur das Medium ändert sich. </p>
<p>&#8220;Baudrillard sagt: Realität und Nicht-Realität sind ununterscheidbar und lösen sich gleichsam in der &#8216;Generierung eines Realen ohne Ursprung oder Realität, d.h. einer Hyperrealität&#8217; auf &#8221;</p>
<p>Wir müssen trotzdem weiter das was Baudrillard &#8220;Realität und Nicht-Realität&#8221; nennt voneinander unterscheiden. Oder glauben Sie tatsächlich, dass es soetwas wie eine &#8220;objektive Realität&#8221; überhaupt nicht gibt?</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-wahren-kosten-zentralbankfinanzierter-staatsausgaben/#comment-173671</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Jan 2021 21:10:50 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=21017#comment-173671</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-wahren-kosten-zentralbankfinanzierter-staatsausgaben/#comment-173641&quot;&gt;Dietmar Tischer&lt;/a&gt;.

@ troodon

&#062;„Fürchtet Euch nicht. Diese Klimarevolution ist in etwa so verrückt wie ein Bausparvertrag“.&#062;

Danke für die Erinnerung.

ÖFFENTLICHE Bekundung einer Frau, die sich für KOMPETENT hält, das Land als Kanzlerin in eine nachhaltige KRISE zu steuern. 

20% der Bevölkerung sind lt. Umfragen der Meinung, man solle der Partei, für die sie das Amt beanspruchen würde, die CHANCE einräumen, dies BEWEISEN zu dürfen.  

Zwanzig Jahre seit der Kugel Eis/Monat - und NICHTS dazu gelernt. 

Vorwärts immer, rückwärts nimmer.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-wahren-kosten-zentralbankfinanzierter-staatsausgaben/#comment-173641">Dietmar Tischer</a>.</p>
<p>@ troodon</p>
<p>&gt;„Fürchtet Euch nicht. Diese Klimarevolution ist in etwa so verrückt wie ein Bausparvertrag“.&gt;</p>
<p>Danke für die Erinnerung.</p>
<p>ÖFFENTLICHE Bekundung einer Frau, die sich für KOMPETENT hält, das Land als Kanzlerin in eine nachhaltige KRISE zu steuern. </p>
<p>20% der Bevölkerung sind lt. Umfragen der Meinung, man solle der Partei, für die sie das Amt beanspruchen würde, die CHANCE einräumen, dies BEWEISEN zu dürfen.  </p>
<p>Zwanzig Jahre seit der Kugel Eis/Monat &#8211; und NICHTS dazu gelernt. </p>
<p>Vorwärts immer, rückwärts nimmer.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-wahren-kosten-zentralbankfinanzierter-staatsausgaben/#comment-173670</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Jan 2021 20:54:00 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=21017#comment-173670</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-wahren-kosten-zentralbankfinanzierter-staatsausgaben/#comment-173641&quot;&gt;Dietmar Tischer&lt;/a&gt;.

@ Susanne Finke-Röpke

&#062;Am Anfang erkennt man ein neues Problem und man ist der Spinner / der Außenseiter /der Utopist / der Linke / der Rechte, etc. Dann werden es mehr Anhänger, irgendwann wird man toleriert, dann wird koaliert und am Schluss ist es Mainstream.&#062;

Das ist die EVOLUTIONÄRE Entwicklung.

Sie heben darauf ab, dass es INNERHALB solcher Entwicklungen Konflikte gibt.

Die gibt es, aber die Entwicklung läuft NICHT IMMER auf einen Mainstream zu. 

Es gibt aber auch etwas ANDERES, wie ich finde DOMINIERENDERES in der umfassenden Perspektive. Dies jedenfalls mit Blick auf die Vergangenheit. 

Muss in der Zukunft nicht so laufen.

Würde dann aber gern wissen, d. h. Gründe genannt bekommen, WARUM es in der Zukunft nicht so laufen wird. 

Am Beispiel Martin Luther, auf den Sie sich beziehen, aufgezeigt:

Luther wollte EINE andere Kirche, aber KEINE Spaltung der Kirche.

In der Konsequenz führte seine DEUTUNGS des christlichen GLAUBENS – ein direktes Erlösungsverständnis statt eines vermittelten – jedoch zur Spaltung, weil sie UNVEREINBAR mit der hierarchisch organisierten bestehenden katholischen Kirche war. 

Da hat Rom natürlich nicht mitgespielt.  

Dieser Konflikt verfestigte sich mit furchtbaren Kriegen, allem voran dem dreißigjährige, der – gemessen an den Toten zur Bevölkerung – wohl der schlimmste Krieg war, den Europa auf eigenem Boden erlebt hat. 

Er hatte weit über das Religiöse u. a. auch territoriale Verwerfungen und natürlich auch lange nachwirkende wirtschaftliche Auswirkungen.  

Was ich sagen will:

Es gibt Entwicklungen, die beginnen als KORREKTUR am Bestehenden, WEITEN sich aber zu einer  mehrstufigen, multidimensionalen KONFLIKTSTRUKTUR aus, die nicht mehr zu beherrschen ist.

Bei dieser Entwicklung, die ich als SYSTEMISCHE verstehe, spielen einzelne Figuren nicht mehr die „kreativ-determinierende“ Rolle wie vielfach noch in der Anfangszeit einer Korrektur. Herausragende Figuren sind aber dennoch unabdingbar, weil sie medial beeinflussen und binden. 

Könnte übersetzt heißen:

Angefangen hat die Umweltbewegung mit ETWAS Grün, wurde immer mächtiger und will mittlerweile die GESAMTE Wirtschaft auf den Kopf stellen inkl. MASSIVER Eingriffe in die Lebensgestaltung, UMFASSENDER Regulierung, neuen, zuvor NICHT VORSTELLBAREN Sanktionen und Entwertungen von Technologien und Sachwerten.  

In DIESER Phase wachsen die KONFLIKTE und die Dinge laufen auf eine KRISE zu.

WANN und WIE das irgendwann in WELCHER Konstellation zur „Ruhe“ kommt, ist nicht zu sagen.

Das ist keine Geschichtsphilosophie.

Ich habe keine und denke, dass es UNSINN ist, eine haben zu wollen. 

Mir geht es nur um Verweise auf Geschichte, ohne daraus etwas zwingend abzuleiten.

&#062;Unentrinnbar würde ich den Abstieg nicht nennen, aber sehr wahrscheinlich.&#062;

Wodurch – REALISTISCHERWEISE, mit Mechanismen belegt, also nicht nur „denkbar“ – schließen Sie „unentrinnbar“ aus? 

SOLANGE ich derartige Mechanismen nicht erkenne, bleibe ich anhand der Mechanismen, die ich sehe, bei „unentrinnbar“.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-wahren-kosten-zentralbankfinanzierter-staatsausgaben/#comment-173641">Dietmar Tischer</a>.</p>
<p>@ Susanne Finke-Röpke</p>
<p>&gt;Am Anfang erkennt man ein neues Problem und man ist der Spinner / der Außenseiter /der Utopist / der Linke / der Rechte, etc. Dann werden es mehr Anhänger, irgendwann wird man toleriert, dann wird koaliert und am Schluss ist es Mainstream.&gt;</p>
<p>Das ist die EVOLUTIONÄRE Entwicklung.</p>
<p>Sie heben darauf ab, dass es INNERHALB solcher Entwicklungen Konflikte gibt.</p>
<p>Die gibt es, aber die Entwicklung läuft NICHT IMMER auf einen Mainstream zu. </p>
<p>Es gibt aber auch etwas ANDERES, wie ich finde DOMINIERENDERES in der umfassenden Perspektive. Dies jedenfalls mit Blick auf die Vergangenheit. </p>
<p>Muss in der Zukunft nicht so laufen.</p>
<p>Würde dann aber gern wissen, d. h. Gründe genannt bekommen, WARUM es in der Zukunft nicht so laufen wird. </p>
<p>Am Beispiel Martin Luther, auf den Sie sich beziehen, aufgezeigt:</p>
<p>Luther wollte EINE andere Kirche, aber KEINE Spaltung der Kirche.</p>
<p>In der Konsequenz führte seine DEUTUNGS des christlichen GLAUBENS – ein direktes Erlösungsverständnis statt eines vermittelten – jedoch zur Spaltung, weil sie UNVEREINBAR mit der hierarchisch organisierten bestehenden katholischen Kirche war. </p>
<p>Da hat Rom natürlich nicht mitgespielt.  </p>
<p>Dieser Konflikt verfestigte sich mit furchtbaren Kriegen, allem voran dem dreißigjährige, der – gemessen an den Toten zur Bevölkerung – wohl der schlimmste Krieg war, den Europa auf eigenem Boden erlebt hat. </p>
<p>Er hatte weit über das Religiöse u. a. auch territoriale Verwerfungen und natürlich auch lange nachwirkende wirtschaftliche Auswirkungen.  </p>
<p>Was ich sagen will:</p>
<p>Es gibt Entwicklungen, die beginnen als KORREKTUR am Bestehenden, WEITEN sich aber zu einer  mehrstufigen, multidimensionalen KONFLIKTSTRUKTUR aus, die nicht mehr zu beherrschen ist.</p>
<p>Bei dieser Entwicklung, die ich als SYSTEMISCHE verstehe, spielen einzelne Figuren nicht mehr die „kreativ-determinierende“ Rolle wie vielfach noch in der Anfangszeit einer Korrektur. Herausragende Figuren sind aber dennoch unabdingbar, weil sie medial beeinflussen und binden. </p>
<p>Könnte übersetzt heißen:</p>
<p>Angefangen hat die Umweltbewegung mit ETWAS Grün, wurde immer mächtiger und will mittlerweile die GESAMTE Wirtschaft auf den Kopf stellen inkl. MASSIVER Eingriffe in die Lebensgestaltung, UMFASSENDER Regulierung, neuen, zuvor NICHT VORSTELLBAREN Sanktionen und Entwertungen von Technologien und Sachwerten.  </p>
<p>In DIESER Phase wachsen die KONFLIKTE und die Dinge laufen auf eine KRISE zu.</p>
<p>WANN und WIE das irgendwann in WELCHER Konstellation zur „Ruhe“ kommt, ist nicht zu sagen.</p>
<p>Das ist keine Geschichtsphilosophie.</p>
<p>Ich habe keine und denke, dass es UNSINN ist, eine haben zu wollen. </p>
<p>Mir geht es nur um Verweise auf Geschichte, ohne daraus etwas zwingend abzuleiten.</p>
<p>&gt;Unentrinnbar würde ich den Abstieg nicht nennen, aber sehr wahrscheinlich.&gt;</p>
<p>Wodurch – REALISTISCHERWEISE, mit Mechanismen belegt, also nicht nur „denkbar“ – schließen Sie „unentrinnbar“ aus? </p>
<p>SOLANGE ich derartige Mechanismen nicht erkenne, bleibe ich anhand der Mechanismen, die ich sehe, bei „unentrinnbar“.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: troodon		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-wahren-kosten-zentralbankfinanzierter-staatsausgaben/#comment-173662</link>

		<dc:creator><![CDATA[troodon]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Jan 2021 17:55:57 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=21017#comment-173662</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-wahren-kosten-zentralbankfinanzierter-staatsausgaben/#comment-173641&quot;&gt;Dietmar Tischer&lt;/a&gt;.

@ Susanne Finke-Röpke
&quot; dass der Blackout kommt, wenn keine Speicher, Leitungen und Reservekraftwerke zur Verfügung stehen. Ich vermute noch in diesem Jahrzehnt.&quot;

Damit der Blackout möglichst selten kommt, wird man die Reserven (Netzreserve) und die Reserven der Reserven (Kapazitätsreserve) und dann noch die Reserven der Reserven der Reserven (Sicherheitsbereitschaft) die nächsten Jahrzehnte wahrscheinlich extrem hochhalten. Man ist sich sicherlich der Risiken an den entsprechenden Stellen bewusst. 

Ob das ausreicht ? Wir werden sehen.  Learning by doing in einer Industrienation. Öfter mal was Neues wagen.
&quot;Fürchtet Euch nicht. Diese Klimarevolution ist in etwa so verrückt wie ein Bausparvertrag&quot;. 

Sie meinen die ganzen Reserven kosten doch viel Geld? Pffft, das ist Denken alter weißer Männer. Ich hoffe Sie fühlen sich jetzt nicht diskriminiert ;). 

Et hätt noch immer jot jejange.

Sie müssen einfach in den nächsten Jahren das Elektroauto mit 100KW Akku vor der eigenen Verbrauchsstelle mit V2H Möglichkeit als Reserve haben, um sich einige Tage selbst zu versorgen. Null Problemo für gutverdienende Staatsdiener und für den Rest gilt &quot;Wer zu spät kauft, den betraft der Blackout&quot;

Und die Industrie ist sowieso böse und hätte auch nur genügend vorsorgen müssen... Ich höre im Hintergrund schon die Dieselgeneratoren anspringen...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-wahren-kosten-zentralbankfinanzierter-staatsausgaben/#comment-173641">Dietmar Tischer</a>.</p>
<p>@ Susanne Finke-Röpke<br />
&#8221; dass der Blackout kommt, wenn keine Speicher, Leitungen und Reservekraftwerke zur Verfügung stehen. Ich vermute noch in diesem Jahrzehnt.&#8221;</p>
<p>Damit der Blackout möglichst selten kommt, wird man die Reserven (Netzreserve) und die Reserven der Reserven (Kapazitätsreserve) und dann noch die Reserven der Reserven der Reserven (Sicherheitsbereitschaft) die nächsten Jahrzehnte wahrscheinlich extrem hochhalten. Man ist sich sicherlich der Risiken an den entsprechenden Stellen bewusst. </p>
<p>Ob das ausreicht ? Wir werden sehen.  Learning by doing in einer Industrienation. Öfter mal was Neues wagen.<br />
&#8220;Fürchtet Euch nicht. Diese Klimarevolution ist in etwa so verrückt wie ein Bausparvertrag&#8221;. </p>
<p>Sie meinen die ganzen Reserven kosten doch viel Geld? Pffft, das ist Denken alter weißer Männer. Ich hoffe Sie fühlen sich jetzt nicht diskriminiert ;). </p>
<p>Et hätt noch immer jot jejange.</p>
<p>Sie müssen einfach in den nächsten Jahren das Elektroauto mit 100KW Akku vor der eigenen Verbrauchsstelle mit V2H Möglichkeit als Reserve haben, um sich einige Tage selbst zu versorgen. Null Problemo für gutverdienende Staatsdiener und für den Rest gilt &#8220;Wer zu spät kauft, den betraft der Blackout&#8221;</p>
<p>Und die Industrie ist sowieso böse und hätte auch nur genügend vorsorgen müssen&#8230; Ich höre im Hintergrund schon die Dieselgeneratoren anspringen&#8230;</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Susanne Finke-Röpke		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-wahren-kosten-zentralbankfinanzierter-staatsausgaben/#comment-173661</link>

		<dc:creator><![CDATA[Susanne Finke-Röpke]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Jan 2021 17:52:11 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=21017#comment-173661</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-wahren-kosten-zentralbankfinanzierter-staatsausgaben/#comment-173641&quot;&gt;Dietmar Tischer&lt;/a&gt;.

@Herrn Dietmar Tischer:

Vielen Dank für Ihre ausführliche Antwort.

Unentrinnbar würde ich den Abstieg nicht nennen, aber sehr wahrscheinlich. 

Ich sehe das aktuell wie mit den allerersten ökologisch orientierten Politikern vor 45 Jahren wie Herrn Gruhl oder vor 500 Jahren Martin Luther. Am Anfang erkennt man ein neues Problem und man ist der Spinner / der Außenseiter /der Utopist / der Linke / der Rechte, etc. Dann werden es mehr Anhänger, irgendwann wird man toleriert, dann wird koaliert und am Schluss ist es Mainstream. Nur dass sich bei den Ökologen zügig die Sozialisten eingemischt haben, was Hr. Gruhl und Co noch fremd war. Fairerweise muss man sagen, dass relative Realos wie aktuell Winfried Kretzschmann nicht mehr viel mit Fundis wie Jutta Dithfurth zu tun haben. Dennoch ist der Wettstreit bei den Grünen nicht beendet. Viele von ihnen sind inzwischen viel zu wohlhabend als dass sie nichts mehr zu verlieren hätten; andererseits fordern gerade die Jungen buchstäblich die Verarmung und das wird zu Auseinandersetzungen führen. Sie können der Bevölkerung vermutlich die Reisen in die Dom. Rep. wegnehmen, aber schon beim Veggie Day oder 5 Mark den Liter Benzin war der Gegenwind zu stark, was umso heftiger wird, je weniger die Maßnahmen in der Realität der Umwelt bringen. Wer dagegen nur am Freitag demonstriert und nicht wie bei den Ostermärschen früher am Sonntag, den kann ich nicht Ernst nehmen. Der knickt sofort ein, wenn der Wind von vorne bläßt. Und das wird er irgendwann wieder. 1 Woche kein Internet und die FFF-Bewegung geht unter wie die Costa Concordia, da müssen Heizung und Kühlschrank noch gar nicht ausfallen.

Bei den Patrioten heute droht leider das Gleiche wie der ökologischen Bewegung. Erst sind es wie Hr. Adam oder Olaf Henkel oder Hr. Starbatty die Vaterlandsliebenden als Gründer der AFD, und dann kommt zügig die Gefahr, dass sich Rassisten, Antisemiten, Faschisten und andere wie ein Herr Gedeon darunter mischen. Sehe ich bei der AFD derzeit nicht so dramatisch wie in den meist linken Mainstreammedien dargestellt, aber auch nicht so harmlos wie manche glauben, wenn man den Boxhieb von Herrn Kalbitz oder die Aussagen von Herrn Höcke analysiert. Wirkliche Staatsmänner sind leider nicht dabei, sonst würde einem Ehrenvorsitzenden nicht ein Wort wie &quot;Fliegenschiss&quot; über die Lippen kommen.

Bei der Immigration sehe ich auch wenig Hoffnung. Wenn Afrika seinen Geburtenüberschuss und seine Bildung nicht in den Griff bekommt, haben wir entweder ein neues Blockdenken mit dem Mittelmeer als dauerhafte Front und/oder massive innerafrikanische Kriege oder einen Schwarzen Schwan. Wenn es so weiter geht wie bisher steuern wir unweigerlich auf eine Abschaffung des europäischen Asylrechts und auf die Trumpschen Ideen von Mauern nach Süden zu, alternativ nach einer größeren Quote eingewanderter Migranten auf massive interne Konflikte, die ihren Heimatländern verständlicherweise helfen wollen. 

Im Moment geben das die Zahlen und der restliche Wohlstand noch überhaupt nicht her, aber ab bestimmten Größenordnungen wird es für die Regierenden auf allen Seiten unbeherrschbar und die Situation verselbständigt sich. Das wäre der worst case. Sieht man in diversen failed states, bei der alle und keiner mehr regieren, aber auch schon in Südosteuropa, wo Einheimische eigenmächtig Behelfslager von Flüchtlingen zerstören oder diese vertreiben, obwohl diese einfach nur nach Deutschland weiter wollen.

Ich denke auch, dass die Regierung das alles weiß, aber das Problem ist die deutsche Geschichte. Aus Angst davor, wieder zu nationalen Sozialisten bzw. international geächtet zu werden, wird man lieber zu einem internationalen Sozialisten. Dass Neuseeland, die Schweiz, Kanada oder Australien einen mehr oder weniger brauchbaren Mittelweg gefunden haben, wird geflissentlich ignoriert. Dieser Konflikt tobt aber nicht nur bei uns, sondern auch in den USA oder Frankreich. Und irgendwann wird es m.E. zu einer Entscheidung kommen. Entweder eine völlig andere Gesellschaft mit Verfall der Währung auf das Niveau eines Entwicklungslandes oder ein gesellschaftlicher Konsens einer Art Verteidigungshaltung und Festungsmentalität, die länger anhalten wird, mit einer harten Währung, aber viel Erstarrung wegen Überalterung. Wir werden es sehen, wenn unsere Gesundheit so lange durchhält...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-wahren-kosten-zentralbankfinanzierter-staatsausgaben/#comment-173641">Dietmar Tischer</a>.</p>
<p>@Herrn Dietmar Tischer:</p>
<p>Vielen Dank für Ihre ausführliche Antwort.</p>
<p>Unentrinnbar würde ich den Abstieg nicht nennen, aber sehr wahrscheinlich. </p>
<p>Ich sehe das aktuell wie mit den allerersten ökologisch orientierten Politikern vor 45 Jahren wie Herrn Gruhl oder vor 500 Jahren Martin Luther. Am Anfang erkennt man ein neues Problem und man ist der Spinner / der Außenseiter /der Utopist / der Linke / der Rechte, etc. Dann werden es mehr Anhänger, irgendwann wird man toleriert, dann wird koaliert und am Schluss ist es Mainstream. Nur dass sich bei den Ökologen zügig die Sozialisten eingemischt haben, was Hr. Gruhl und Co noch fremd war. Fairerweise muss man sagen, dass relative Realos wie aktuell Winfried Kretzschmann nicht mehr viel mit Fundis wie Jutta Dithfurth zu tun haben. Dennoch ist der Wettstreit bei den Grünen nicht beendet. Viele von ihnen sind inzwischen viel zu wohlhabend als dass sie nichts mehr zu verlieren hätten; andererseits fordern gerade die Jungen buchstäblich die Verarmung und das wird zu Auseinandersetzungen führen. Sie können der Bevölkerung vermutlich die Reisen in die Dom. Rep. wegnehmen, aber schon beim Veggie Day oder 5 Mark den Liter Benzin war der Gegenwind zu stark, was umso heftiger wird, je weniger die Maßnahmen in der Realität der Umwelt bringen. Wer dagegen nur am Freitag demonstriert und nicht wie bei den Ostermärschen früher am Sonntag, den kann ich nicht Ernst nehmen. Der knickt sofort ein, wenn der Wind von vorne bläßt. Und das wird er irgendwann wieder. 1 Woche kein Internet und die FFF-Bewegung geht unter wie die Costa Concordia, da müssen Heizung und Kühlschrank noch gar nicht ausfallen.</p>
<p>Bei den Patrioten heute droht leider das Gleiche wie der ökologischen Bewegung. Erst sind es wie Hr. Adam oder Olaf Henkel oder Hr. Starbatty die Vaterlandsliebenden als Gründer der AFD, und dann kommt zügig die Gefahr, dass sich Rassisten, Antisemiten, Faschisten und andere wie ein Herr Gedeon darunter mischen. Sehe ich bei der AFD derzeit nicht so dramatisch wie in den meist linken Mainstreammedien dargestellt, aber auch nicht so harmlos wie manche glauben, wenn man den Boxhieb von Herrn Kalbitz oder die Aussagen von Herrn Höcke analysiert. Wirkliche Staatsmänner sind leider nicht dabei, sonst würde einem Ehrenvorsitzenden nicht ein Wort wie &#8220;Fliegenschiss&#8221; über die Lippen kommen.</p>
<p>Bei der Immigration sehe ich auch wenig Hoffnung. Wenn Afrika seinen Geburtenüberschuss und seine Bildung nicht in den Griff bekommt, haben wir entweder ein neues Blockdenken mit dem Mittelmeer als dauerhafte Front und/oder massive innerafrikanische Kriege oder einen Schwarzen Schwan. Wenn es so weiter geht wie bisher steuern wir unweigerlich auf eine Abschaffung des europäischen Asylrechts und auf die Trumpschen Ideen von Mauern nach Süden zu, alternativ nach einer größeren Quote eingewanderter Migranten auf massive interne Konflikte, die ihren Heimatländern verständlicherweise helfen wollen. </p>
<p>Im Moment geben das die Zahlen und der restliche Wohlstand noch überhaupt nicht her, aber ab bestimmten Größenordnungen wird es für die Regierenden auf allen Seiten unbeherrschbar und die Situation verselbständigt sich. Das wäre der worst case. Sieht man in diversen failed states, bei der alle und keiner mehr regieren, aber auch schon in Südosteuropa, wo Einheimische eigenmächtig Behelfslager von Flüchtlingen zerstören oder diese vertreiben, obwohl diese einfach nur nach Deutschland weiter wollen.</p>
<p>Ich denke auch, dass die Regierung das alles weiß, aber das Problem ist die deutsche Geschichte. Aus Angst davor, wieder zu nationalen Sozialisten bzw. international geächtet zu werden, wird man lieber zu einem internationalen Sozialisten. Dass Neuseeland, die Schweiz, Kanada oder Australien einen mehr oder weniger brauchbaren Mittelweg gefunden haben, wird geflissentlich ignoriert. Dieser Konflikt tobt aber nicht nur bei uns, sondern auch in den USA oder Frankreich. Und irgendwann wird es m.E. zu einer Entscheidung kommen. Entweder eine völlig andere Gesellschaft mit Verfall der Währung auf das Niveau eines Entwicklungslandes oder ein gesellschaftlicher Konsens einer Art Verteidigungshaltung und Festungsmentalität, die länger anhalten wird, mit einer harten Währung, aber viel Erstarrung wegen Überalterung. Wir werden es sehen, wenn unsere Gesundheit so lange durchhält&#8230;</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-wahren-kosten-zentralbankfinanzierter-staatsausgaben/#comment-173659</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Jan 2021 17:01:45 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=21017#comment-173659</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-wahren-kosten-zentralbankfinanzierter-staatsausgaben/#comment-173641&quot;&gt;Dietmar Tischer&lt;/a&gt;.

@ Susanne Finke-Röpke 

Danke, Sie spinnen den Faden konsequent weiter.

Meine Einschätzungen dazu. 

Kipppunkt 1:

Ein EINZIGER Black out-Schock, sagen wir 10 Stunden das ganze Land betroffen, würde m. A. n. das Land wachrütteln.

Wir wären MENTAL/KOMMUNIKATIV/POLITISCH in einer anderen Republik.

Meine Vermutung:

In Berlin sieht man das Risiko längst und arbeitet daran, dass derartige Fälle nicht eintreten. 

Strategie:

Spitzenbelastungen „GLÄTTEN“ durch ABSCHALTEN in Kaskaden nach ZUMUTBARKEIT.

Ansatzpunkt:

Da die Bevölkerung durch die Pandemiebekämpfung an „Aussetzer“ in der Lebensgestaltung gewöhnt ist, muss sich auch bei der Energiewende daran gewöhnen (Lauterbach-Strategie).

Andererseits:

Es muss ja weiter gehen mit der Energiewende, u. a. ABSCHALTUNG der Atomkraftwerke, die nicht nur Produzenten sind, sondern auch die mit den rotierenden Massen die Frequenz stabil halten können.   

Meine Einschätzung:

Kontinuierlich WACHSENDES Risiko, dass dieser Kipppunkt erreicht wird. 

HOCHEFFEKTIV, wenn er erreicht wird, weil ALLE betroffen sein würden.  

Kipppunkt 2:

Auch ich bin der Meinung, dass ein um sich greifender, nicht mehr einzuholender Vertrauensverlust ein Kippkriterium ist. 

Auch das erkennt die Politik, teilweise jedenfalls.

Laschet hat nicht umsonst auf dem Parteitag der CDU mit der Bergmannsmarke seinen Vaters gewedelt und damit Vertrauen beschworen. 

Kein Wunder, dass das nötig war, denn die Bevölkerung zweifelt nach Umfragen immer mehr daran, dass die Politiker die Probleme lösen können. 

Der Vertrauensverlust entwickelt sich und es dauert daher bis der Kipppunkt erreicht ist.

Die Geldpolitik schafft kein Vertrauen, kann aber auf Zeit dafür sorgen, dass Vertrauen nicht sich beschleunigend erodiert.  

Nur auf ZEIT, nicht ewig, aber gleichwohl sehr effektiv.  

Kipppunkt 3:

Dieser – der genuin POLITISCHE – hat unterschiedliche Varianten, wie Sie andeuten.

Schwer einschätzbar, aber ich würde sagen:

Kurzfristig gibt es in einem Land, z. Z. ist Italien der Kandidat, derartige Schwierigkeiten, dass kein anderes Land eingreifen kann, um die Disruption zu verhindern.

Man muss sich nur einmal vergegenwärtigen, dass die italienische Regierungskrise NICHT durch FEHLENDES Geld, sondern durch die VERTEILUNG des großzügig ZUGETEILTEN Geldes entstanden ist.

Politisch sind wir auf dem Gelände der IRRATIONALITÄT. 

Deshalb ist der Kipppunkt 3 auch schwer einschätzbar.

Kann aber dramatische Folgen für das gesamte supranationale System haben, wenn er eintritt.

Fazit, meine Einschätzung:

Größte Wahrscheinlichkeit für Kipppunkt 1, dann 3, dann 2.

Und dann gibt es ja noch irgendwo auch noch halbschwarze Schwäne …. 

Gesamttendenz:

Unentrinnbar auf der schiefen Ebene nach unten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-wahren-kosten-zentralbankfinanzierter-staatsausgaben/#comment-173641">Dietmar Tischer</a>.</p>
<p>@ Susanne Finke-Röpke </p>
<p>Danke, Sie spinnen den Faden konsequent weiter.</p>
<p>Meine Einschätzungen dazu. </p>
<p>Kipppunkt 1:</p>
<p>Ein EINZIGER Black out-Schock, sagen wir 10 Stunden das ganze Land betroffen, würde m. A. n. das Land wachrütteln.</p>
<p>Wir wären MENTAL/KOMMUNIKATIV/POLITISCH in einer anderen Republik.</p>
<p>Meine Vermutung:</p>
<p>In Berlin sieht man das Risiko längst und arbeitet daran, dass derartige Fälle nicht eintreten. </p>
<p>Strategie:</p>
<p>Spitzenbelastungen „GLÄTTEN“ durch ABSCHALTEN in Kaskaden nach ZUMUTBARKEIT.</p>
<p>Ansatzpunkt:</p>
<p>Da die Bevölkerung durch die Pandemiebekämpfung an „Aussetzer“ in der Lebensgestaltung gewöhnt ist, muss sich auch bei der Energiewende daran gewöhnen (Lauterbach-Strategie).</p>
<p>Andererseits:</p>
<p>Es muss ja weiter gehen mit der Energiewende, u. a. ABSCHALTUNG der Atomkraftwerke, die nicht nur Produzenten sind, sondern auch die mit den rotierenden Massen die Frequenz stabil halten können.   </p>
<p>Meine Einschätzung:</p>
<p>Kontinuierlich WACHSENDES Risiko, dass dieser Kipppunkt erreicht wird. </p>
<p>HOCHEFFEKTIV, wenn er erreicht wird, weil ALLE betroffen sein würden.  </p>
<p>Kipppunkt 2:</p>
<p>Auch ich bin der Meinung, dass ein um sich greifender, nicht mehr einzuholender Vertrauensverlust ein Kippkriterium ist. </p>
<p>Auch das erkennt die Politik, teilweise jedenfalls.</p>
<p>Laschet hat nicht umsonst auf dem Parteitag der CDU mit der Bergmannsmarke seinen Vaters gewedelt und damit Vertrauen beschworen. </p>
<p>Kein Wunder, dass das nötig war, denn die Bevölkerung zweifelt nach Umfragen immer mehr daran, dass die Politiker die Probleme lösen können. </p>
<p>Der Vertrauensverlust entwickelt sich und es dauert daher bis der Kipppunkt erreicht ist.</p>
<p>Die Geldpolitik schafft kein Vertrauen, kann aber auf Zeit dafür sorgen, dass Vertrauen nicht sich beschleunigend erodiert.  </p>
<p>Nur auf ZEIT, nicht ewig, aber gleichwohl sehr effektiv.  </p>
<p>Kipppunkt 3:</p>
<p>Dieser – der genuin POLITISCHE – hat unterschiedliche Varianten, wie Sie andeuten.</p>
<p>Schwer einschätzbar, aber ich würde sagen:</p>
<p>Kurzfristig gibt es in einem Land, z. Z. ist Italien der Kandidat, derartige Schwierigkeiten, dass kein anderes Land eingreifen kann, um die Disruption zu verhindern.</p>
<p>Man muss sich nur einmal vergegenwärtigen, dass die italienische Regierungskrise NICHT durch FEHLENDES Geld, sondern durch die VERTEILUNG des großzügig ZUGETEILTEN Geldes entstanden ist.</p>
<p>Politisch sind wir auf dem Gelände der IRRATIONALITÄT. </p>
<p>Deshalb ist der Kipppunkt 3 auch schwer einschätzbar.</p>
<p>Kann aber dramatische Folgen für das gesamte supranationale System haben, wenn er eintritt.</p>
<p>Fazit, meine Einschätzung:</p>
<p>Größte Wahrscheinlichkeit für Kipppunkt 1, dann 3, dann 2.</p>
<p>Und dann gibt es ja noch irgendwo auch noch halbschwarze Schwäne …. </p>
<p>Gesamttendenz:</p>
<p>Unentrinnbar auf der schiefen Ebene nach unten.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Susanne Finke-Röpke		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-wahren-kosten-zentralbankfinanzierter-staatsausgaben/#comment-173656</link>

		<dc:creator><![CDATA[Susanne Finke-Röpke]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Jan 2021 15:20:18 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=21017#comment-173656</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-wahren-kosten-zentralbankfinanzierter-staatsausgaben/#comment-173641&quot;&gt;Dietmar Tischer&lt;/a&gt;.

@Herrn Dietmar Tischer:

Vielen Dank für Ihr Lob. 

Ich glaube, so spannend wird es gar nicht, aber ich kann mich ja irren. 

Wir bekämpfen die Klimakrise im Alleingang durch Konsumverzicht, Planwirtschaft und Steuererhöhungen - das ist Fakt. Das geht mit Wohlstandsverlusten einher, die irgendwann eine Grenze unterschreiten, ab der es innenpolitisch kritisch wird. Meines Erachtens gibt es dafür nur drei mögliche bzw. relativ wahrscheinliche Kipppunkte, die teilweise wohl gar nicht so schwer zu berechnen sein sollten:

1. Ein lang anhaltender Blackout der Stromversorgung aufgrund eines Frequenzabfalls, weil das Ausland uns mangels ausreichend grundlastfähiger überflüssiger Kraftwerke und Leitungen nicht mehr mitversorgen kann und wir Todesfälle, Hunger, Erfrierungen, tausendfach geplatzte Wasserleitungen von kalten Heizungen und innere Unruhen aus Protest dagegen erleben, da kaum jemand vorgesorgt hat (ich rede nicht von Meteoriten- und Weltkriegsprepperei, sondern Vorsorge ist nach meiner Definition das Befolgen der Empfehlungen des Bundesamtes für Katastrophenschutz). Eine Woche Blackout dreimal in unregelmäßigen Abständen im Winter hintereinander dürfte reichen, um das Volk kapieren zu lassen, dass das ohne energiepolitische Korrekturen der Normalzustand werden würde. Gute Netzplantechniker sollten ausrechnen können, wann genügend Kohle- und Atomkraftwerke ausgeschaltet sind, dass der Blackout kommt, wenn keine Speicher, Leitungen und Reservekraftwerke zur Verfügung stehen. Ich vermute noch in diesem Jahrzehnt. 

Die Umfragewerte der Grünen, der SPD und der Union stürzen ins Bodenlose. Elektroingenieure mit Ahnung von Netzplanung werden nach dem Wiederanfahren bekannter als 2020 Dr. Drosten und andere Virologen, weil die Krankenhäuser dieses Mal wirklich erstmals komplett überlastet sind. Die Mitarbeiter der öffentlich-rechtlichen Sender bekommen erstmals Angst um ihren Job und werden seit Jahrzehnten mal wieder regierungskritisch wie jetzt nur Randgruppen im Internet, weil das Hemd doch näher sitzt als der Rock. Für mich die wahrscheinlichste Variante. Vorbild: keines.

Oder Variante 2. 

Ein Kippen des Vertrauens am Kapitalmarkt in die Bonität der Bundesrepublik Deutschland aufgrund zu vieler Haftungserklärungen, Schulden und schlechten Assets in der Bilanz der EZB mit massiven Wechselkursverlusten, Devisenabflüssen, Inflation, Arbeitslosigkeit und Devisenkontrollen. Ein Mal Vertrauensverlust reicht. Die Erholung dauert viele Jahre. Zeitpunkt? Reine Spekulation, das ist die 10-Billionen-Euro-Frage. Wenn Kryptowährungen durchgängig etabliert sind? Medienpanik? Eine negative Analyse der US-Ratingagenturen in Abstimmung mit der amtierenden US-Regierung? 
Vorbild: In der milden Variante: die Türkei. In der verschärften Variante: die DDR.

Am ehesten passiert das wohl in Korrelation mit der Bilanz der EZB, wenn die schlechten Assets dort endgültig das Bruttoinlandsprodukt der Euroländer nachhaltig übersteigen und die Schulden uneinbringlich sind. Dann nützt auch Drucken nichts mehr, denn man kann das neu gedruckte Geld der EZB zwar noch ausgeben, aber es will keiner mehr annehmen. Meines Erachtens die zweitwahrscheinlichste Variante, da eine Flucht in Sachwerte, Gold, Bitcoin &#038; Co irgendwie immer möglich ist. 


Kipppunkt Nr. 3: 

Das mit Abstand dominante EU-Land Frankreich bekommt warum auch immer eine Parlamentsmehrheit und einen Präsidenten des RN (Rassemblement National), weil die Spannungen mit der Immigration zu groß werden. Das ist ein Kipppunkt, der jetzt noch zu verhindern wäre. Es besteht im Gegensatz zur bewussten Kraftwerksstilllegung unter 1) und der bewussten Neuverschuldung unter 2) die Möglichkeit des Zusammenraufens, der gesellschaftlichen Einigung, der Integration und des inneren Friedens. Aber da muss von allen Seiten Bewegung zu einem gesellschaftlichen Konsens kommen und die sehe ich (noch) nicht.
Der RN ist faktisch die Gegenvariante zur deutschen AFD. Die deutsche politisch-mediale Klasse ist perplex und beginnt erstmals seit Jahrzehnten wieder ernsthafte Streitigkeiten mit Frankreich mit oberlehrerhafter Attitüde, die an die Berichterstattung über Donald Trump erinnert, nur heftiger. Deutschfeindliche Parolen greifen erstmals wieder in Frankreich um sich, ebenso erstmals frankreichkritische (auch unfaire) in Deutschland. Frankreich verwandelt sich in eine Festung, der Begriff Staatsgrenze bekommt eine neue alte Bedeutung. Frankreich droht Deutschland mit Szenario 1, dieses Mal nicht durch Wettererscheinungen, sondern bewusst herbeigeführt als Strafe für unbotmäßiges politisches Verhalten. Fast alle deutschen Parteien schwenken deutlich nach rechts und sind empört. Polen pflichtet Frankreich bei und erinnert an seine Politik früherer Jahre. Die USA sind gespalten: der demokratische Präsident unterstützt Deutschland, der republikanische Oppostionsführer Frankreich.   

Meines Erachtens eine Variante, die Europa nicht selbst entscheiden wird, sondern Afrika und der Nahe Osten. Kommen 300.000 Flüchtlinge, kein Problem. Kommen 300 Millionen, tritt dieses Szenario mit ziemlicher Sicherheit ein, denn Völkerwanderungen haben immer zu ähnlichen Spannungen geführt und das wäre dann eine. Der Euro wäre dann tot.

Kann 2030 passieren oder 2050 oder gar nie, weil Afrika sich für den chinesischen Weg unter Deng entscheidet. Ich weiß es nicht, denn erstmals in der Geschichte sind in Afrika über das Internet der Mobiltelefone Informationen der Industrienationen im großen Stil für die breite Masse verfügbar. Wer weiß, was sie daraus machen? Ich nicht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-wahren-kosten-zentralbankfinanzierter-staatsausgaben/#comment-173641">Dietmar Tischer</a>.</p>
<p>@Herrn Dietmar Tischer:</p>
<p>Vielen Dank für Ihr Lob. </p>
<p>Ich glaube, so spannend wird es gar nicht, aber ich kann mich ja irren. </p>
<p>Wir bekämpfen die Klimakrise im Alleingang durch Konsumverzicht, Planwirtschaft und Steuererhöhungen &#8211; das ist Fakt. Das geht mit Wohlstandsverlusten einher, die irgendwann eine Grenze unterschreiten, ab der es innenpolitisch kritisch wird. Meines Erachtens gibt es dafür nur drei mögliche bzw. relativ wahrscheinliche Kipppunkte, die teilweise wohl gar nicht so schwer zu berechnen sein sollten:</p>
<p>1. Ein lang anhaltender Blackout der Stromversorgung aufgrund eines Frequenzabfalls, weil das Ausland uns mangels ausreichend grundlastfähiger überflüssiger Kraftwerke und Leitungen nicht mehr mitversorgen kann und wir Todesfälle, Hunger, Erfrierungen, tausendfach geplatzte Wasserleitungen von kalten Heizungen und innere Unruhen aus Protest dagegen erleben, da kaum jemand vorgesorgt hat (ich rede nicht von Meteoriten- und Weltkriegsprepperei, sondern Vorsorge ist nach meiner Definition das Befolgen der Empfehlungen des Bundesamtes für Katastrophenschutz). Eine Woche Blackout dreimal in unregelmäßigen Abständen im Winter hintereinander dürfte reichen, um das Volk kapieren zu lassen, dass das ohne energiepolitische Korrekturen der Normalzustand werden würde. Gute Netzplantechniker sollten ausrechnen können, wann genügend Kohle- und Atomkraftwerke ausgeschaltet sind, dass der Blackout kommt, wenn keine Speicher, Leitungen und Reservekraftwerke zur Verfügung stehen. Ich vermute noch in diesem Jahrzehnt. </p>
<p>Die Umfragewerte der Grünen, der SPD und der Union stürzen ins Bodenlose. Elektroingenieure mit Ahnung von Netzplanung werden nach dem Wiederanfahren bekannter als 2020 Dr. Drosten und andere Virologen, weil die Krankenhäuser dieses Mal wirklich erstmals komplett überlastet sind. Die Mitarbeiter der öffentlich-rechtlichen Sender bekommen erstmals Angst um ihren Job und werden seit Jahrzehnten mal wieder regierungskritisch wie jetzt nur Randgruppen im Internet, weil das Hemd doch näher sitzt als der Rock. Für mich die wahrscheinlichste Variante. Vorbild: keines.</p>
<p>Oder Variante 2. </p>
<p>Ein Kippen des Vertrauens am Kapitalmarkt in die Bonität der Bundesrepublik Deutschland aufgrund zu vieler Haftungserklärungen, Schulden und schlechten Assets in der Bilanz der EZB mit massiven Wechselkursverlusten, Devisenabflüssen, Inflation, Arbeitslosigkeit und Devisenkontrollen. Ein Mal Vertrauensverlust reicht. Die Erholung dauert viele Jahre. Zeitpunkt? Reine Spekulation, das ist die 10-Billionen-Euro-Frage. Wenn Kryptowährungen durchgängig etabliert sind? Medienpanik? Eine negative Analyse der US-Ratingagenturen in Abstimmung mit der amtierenden US-Regierung?<br />
Vorbild: In der milden Variante: die Türkei. In der verschärften Variante: die DDR.</p>
<p>Am ehesten passiert das wohl in Korrelation mit der Bilanz der EZB, wenn die schlechten Assets dort endgültig das Bruttoinlandsprodukt der Euroländer nachhaltig übersteigen und die Schulden uneinbringlich sind. Dann nützt auch Drucken nichts mehr, denn man kann das neu gedruckte Geld der EZB zwar noch ausgeben, aber es will keiner mehr annehmen. Meines Erachtens die zweitwahrscheinlichste Variante, da eine Flucht in Sachwerte, Gold, Bitcoin &amp; Co irgendwie immer möglich ist. </p>
<p>Kipppunkt Nr. 3: </p>
<p>Das mit Abstand dominante EU-Land Frankreich bekommt warum auch immer eine Parlamentsmehrheit und einen Präsidenten des RN (Rassemblement National), weil die Spannungen mit der Immigration zu groß werden. Das ist ein Kipppunkt, der jetzt noch zu verhindern wäre. Es besteht im Gegensatz zur bewussten Kraftwerksstilllegung unter 1) und der bewussten Neuverschuldung unter 2) die Möglichkeit des Zusammenraufens, der gesellschaftlichen Einigung, der Integration und des inneren Friedens. Aber da muss von allen Seiten Bewegung zu einem gesellschaftlichen Konsens kommen und die sehe ich (noch) nicht.<br />
Der RN ist faktisch die Gegenvariante zur deutschen AFD. Die deutsche politisch-mediale Klasse ist perplex und beginnt erstmals seit Jahrzehnten wieder ernsthafte Streitigkeiten mit Frankreich mit oberlehrerhafter Attitüde, die an die Berichterstattung über Donald Trump erinnert, nur heftiger. Deutschfeindliche Parolen greifen erstmals wieder in Frankreich um sich, ebenso erstmals frankreichkritische (auch unfaire) in Deutschland. Frankreich verwandelt sich in eine Festung, der Begriff Staatsgrenze bekommt eine neue alte Bedeutung. Frankreich droht Deutschland mit Szenario 1, dieses Mal nicht durch Wettererscheinungen, sondern bewusst herbeigeführt als Strafe für unbotmäßiges politisches Verhalten. Fast alle deutschen Parteien schwenken deutlich nach rechts und sind empört. Polen pflichtet Frankreich bei und erinnert an seine Politik früherer Jahre. Die USA sind gespalten: der demokratische Präsident unterstützt Deutschland, der republikanische Oppostionsführer Frankreich.   </p>
<p>Meines Erachtens eine Variante, die Europa nicht selbst entscheiden wird, sondern Afrika und der Nahe Osten. Kommen 300.000 Flüchtlinge, kein Problem. Kommen 300 Millionen, tritt dieses Szenario mit ziemlicher Sicherheit ein, denn Völkerwanderungen haben immer zu ähnlichen Spannungen geführt und das wäre dann eine. Der Euro wäre dann tot.</p>
<p>Kann 2030 passieren oder 2050 oder gar nie, weil Afrika sich für den chinesischen Weg unter Deng entscheidet. Ich weiß es nicht, denn erstmals in der Geschichte sind in Afrika über das Internet der Mobiltelefone Informationen der Industrienationen im großen Stil für die breite Masse verfügbar. Wer weiß, was sie daraus machen? Ich nicht.</p>
]]></content:encoded>
		
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