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	Kommentare zu: Aktueller War Index von Gunnar Heinsohn	</title>
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	<description>Daniel Stelter ist die unabhängige Stimme zur Finanzkrise</description>
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		<title>
		Von: Alexander		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/aktueller-war-index-von-gunnar-heinsohn/#comment-42018</link>

		<dc:creator><![CDATA[Alexander]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Jun 2018 06:47:02 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/aktueller-war-index-von-gunnar-heinsohn/#comment-41837&quot;&gt;Johann Schwarting&lt;/a&gt;.

@ Johann Schwarting

&#062;Rückzug bekannter objektorientierter Debitisten 
Ich vermisse von den Leuten positive Ansätze. Leben ohne Hoffnung macht keine Freude und hoffnungslos wirkten manche Aussagen. 

Mein Ansatz ist einfach. Raus aus der Simulation/Illusion. Die eigenen Sinne nutzen und Grenzerfahrungen finden. 

Heute wundert mich nicht mehr, warum alle Propheten sämtlicher Religionen aus solchen Grenzerfahrungen &quot;göttliche Eingebungen zu haben glaubten&quot;. 

Wer tatsächlich einige Zeit damit zubringt in diese unsere Zivilisation zurück zu kehren, kann den Affenzirkus gar nicht mehr ernst nehmen. 

Keiner der mir bekannten Debitisten hat gezeigt, wie er/sie mir ihrer Angst umgehen und Angst ist es, was uns lähmt - wenn Tatsachen den Zwingherrn in die Enge treiben. 

&quot;Haben die wirklichen Dinge oder die eingebildeten Dinge 
 mehr zum menschlichen Glück beigetragen?&quot;
Nietzsche, Morgenröte. Gedanken über die moralischen Vorurteile]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/aktueller-war-index-von-gunnar-heinsohn/#comment-41837">Johann Schwarting</a>.</p>
<p>@ Johann Schwarting</p>
<p>&gt;Rückzug bekannter objektorientierter Debitisten<br />
Ich vermisse von den Leuten positive Ansätze. Leben ohne Hoffnung macht keine Freude und hoffnungslos wirkten manche Aussagen. </p>
<p>Mein Ansatz ist einfach. Raus aus der Simulation/Illusion. Die eigenen Sinne nutzen und Grenzerfahrungen finden. </p>
<p>Heute wundert mich nicht mehr, warum alle Propheten sämtlicher Religionen aus solchen Grenzerfahrungen &#8220;göttliche Eingebungen zu haben glaubten&#8221;. </p>
<p>Wer tatsächlich einige Zeit damit zubringt in diese unsere Zivilisation zurück zu kehren, kann den Affenzirkus gar nicht mehr ernst nehmen. </p>
<p>Keiner der mir bekannten Debitisten hat gezeigt, wie er/sie mir ihrer Angst umgehen und Angst ist es, was uns lähmt &#8211; wenn Tatsachen den Zwingherrn in die Enge treiben. </p>
<p>&#8220;Haben die wirklichen Dinge oder die eingebildeten Dinge<br />
 mehr zum menschlichen Glück beigetragen?&#8221;<br />
Nietzsche, Morgenröte. Gedanken über die moralischen Vorurteile</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
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		<title>
		Von: Johann Schwarting		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/aktueller-war-index-von-gunnar-heinsohn/#comment-42011</link>

		<dc:creator><![CDATA[Johann Schwarting]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 24 Jun 2018 19:00:42 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=11357#comment-42011</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/aktueller-war-index-von-gunnar-heinsohn/#comment-41837&quot;&gt;Johann Schwarting&lt;/a&gt;.

@Alexander

Ihre Beiträge sind sehr lesenswert – der Debitimus ist letztendlich ein philosophischer Deutungsversuch der Wirklichkeit. So

&quot;Wer die Phasen des Debitismus versteht, richtet sich ein und zieht sich zurück.&quot; 

ist es – Sie beschreiben vor allem die saturierte Endphase des debitistischen Durchganges. Das Prinzip  &#039;Rückzug und Wiederkehr&#039;, über das ich anhand der Lebensentwürfe von Carles de Gaulle und Wilhelm Kaisen im Gelben berichtet hatte, steht auch im Zusammenhang mit der Biographie von Carl Friedrich Gauß. Weil er das &#039;Geschrei der Boeoter scheue&#039; – der anderen Gelehrten –, veröffentlichte er nur einen Bruchteil seiner Entdeckungen. 

&quot;Ich kenne keinen „freien“ Unternehmer, der noch zappelt. Das wertvollste ist nicht Eigentum, sondern Zeit. Mit meiner Zeit weis ich besseres anzustellen, als sie dem Zwingherrn und seinen Strukturen zu schenken.&quot;

Karl Ludwig Schweisfurth hat auch eine Form der Repudiation von Eigentum vorgenommen – was auch für uns gilt: in der Stadt mit den vielen Rädern und deren Umgebung benutze ich vorwiegend das Fahrrad, teuren Konsum müssen wir uns auch nicht leisten, die Bankkonten sind uns auch irgendwie egal und nur der Zwingherr will dauernd zusätzliches Geld – wir sind eben saturiert. Die Sätze

&quot;Debitismus ist die Lehre vom Zwang über den Zwingherrn. Debitismus ist Freiheit für alle, die keinen Wert auf Zwang legen.&quot;

haben mit den entsprechenden Auslegungen des &#039;Subjekt/Objekt&#039;-Verhältnisses einerseits zum Schisma des jetzt vorwiegend subjektorientierten GelbenForums und andererseits zum Rückzug bekannter objektorientierter Debitisten innerhalb des Forums selbst geführt. Alte Verhaltensweisen und Ansichten habe ich verlernt. Im Vergleich zu früheren Jahren bin ich zu größerer Offenheit bereit, um zu verstehen, was vor sich geht. Gemäß Baudrillard bleibt uns nach der &#039;Imitation&#039;, der &#039;Produktion&#039; und der &#039;Simulation&#039; nur noch die &#039;4. Ordnung der Simulakren&#039;. Die Verführung mittels der Sprache ist ein Spiel: Die Spielregel ersetzt das Gesetz, die Illusion ersetzt die Simulation, die Ironie und der Spott ersetzen die Kommunikation. Das Ziel ist: &#039;Illudere – Uns auf&#039;s Spiel setzen lernen!&#039;

http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=456266 
 
&quot;Unsere Hinterfragung hingegen kann niemals falsch sein.&quot;

Die Realität, die die Abbildung der Wirklichkeit im Gehirn ist, ist eine Simulation.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/aktueller-war-index-von-gunnar-heinsohn/#comment-41837">Johann Schwarting</a>.</p>
<p>@Alexander</p>
<p>Ihre Beiträge sind sehr lesenswert – der Debitimus ist letztendlich ein philosophischer Deutungsversuch der Wirklichkeit. So</p>
<p>&#8220;Wer die Phasen des Debitismus versteht, richtet sich ein und zieht sich zurück.&#8221; </p>
<p>ist es – Sie beschreiben vor allem die saturierte Endphase des debitistischen Durchganges. Das Prinzip  &#8216;Rückzug und Wiederkehr&#8217;, über das ich anhand der Lebensentwürfe von Carles de Gaulle und Wilhelm Kaisen im Gelben berichtet hatte, steht auch im Zusammenhang mit der Biographie von Carl Friedrich Gauß. Weil er das &#8216;Geschrei der Boeoter scheue&#8217; – der anderen Gelehrten –, veröffentlichte er nur einen Bruchteil seiner Entdeckungen. </p>
<p>&#8220;Ich kenne keinen „freien“ Unternehmer, der noch zappelt. Das wertvollste ist nicht Eigentum, sondern Zeit. Mit meiner Zeit weis ich besseres anzustellen, als sie dem Zwingherrn und seinen Strukturen zu schenken.&#8221;</p>
<p>Karl Ludwig Schweisfurth hat auch eine Form der Repudiation von Eigentum vorgenommen – was auch für uns gilt: in der Stadt mit den vielen Rädern und deren Umgebung benutze ich vorwiegend das Fahrrad, teuren Konsum müssen wir uns auch nicht leisten, die Bankkonten sind uns auch irgendwie egal und nur der Zwingherr will dauernd zusätzliches Geld – wir sind eben saturiert. Die Sätze</p>
<p>&#8220;Debitismus ist die Lehre vom Zwang über den Zwingherrn. Debitismus ist Freiheit für alle, die keinen Wert auf Zwang legen.&#8221;</p>
<p>haben mit den entsprechenden Auslegungen des &#8216;Subjekt/Objekt&#8217;-Verhältnisses einerseits zum Schisma des jetzt vorwiegend subjektorientierten GelbenForums und andererseits zum Rückzug bekannter objektorientierter Debitisten innerhalb des Forums selbst geführt. Alte Verhaltensweisen und Ansichten habe ich verlernt. Im Vergleich zu früheren Jahren bin ich zu größerer Offenheit bereit, um zu verstehen, was vor sich geht. Gemäß Baudrillard bleibt uns nach der &#8216;Imitation&#8217;, der &#8216;Produktion&#8217; und der &#8216;Simulation&#8217; nur noch die &#8216;4. Ordnung der Simulakren&#8217;. Die Verführung mittels der Sprache ist ein Spiel: Die Spielregel ersetzt das Gesetz, die Illusion ersetzt die Simulation, die Ironie und der Spott ersetzen die Kommunikation. Das Ziel ist: &#8216;Illudere – Uns auf&#8217;s Spiel setzen lernen!&#8217;</p>
<p><a href="http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=456266" rel="nofollow ugc">http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=456266</a> </p>
<p>&#8220;Unsere Hinterfragung hingegen kann niemals falsch sein.&#8221;</p>
<p>Die Realität, die die Abbildung der Wirklichkeit im Gehirn ist, ist eine Simulation.</p>
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			</item>
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		<title>
		Von: Alexander		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/aktueller-war-index-von-gunnar-heinsohn/#comment-42004</link>

		<dc:creator><![CDATA[Alexander]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 24 Jun 2018 10:15:10 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/aktueller-war-index-von-gunnar-heinsohn/#comment-41837&quot;&gt;Johann Schwarting&lt;/a&gt;.

@ Johann Schwarting

Der Debitismus lässt Neulinge hoffnungslos mit der Erkenntnis zurück, dass alles Eigentum eine Illusion ist. 

Gewöhnt man sich an den Gedanken eröffnet sich individuell eine seltene Freiheit, d.h. die Erkenntnis dass Eigentum gar nicht &quot;mein&quot; Problem ist, sondern das des Zwingherrn. 

Eigentum ist nichts wert, es sei denn jemand bewirtschaftet es erfolgreich in seiner Illusion. Zerbricht diese Simulation durch Enteignung, Zwangshypothek, krasse Besteuerung oder zerstörerischen Neid der Gesellschaft, zerbricht auch die Grundlage von Besteuerung. Vom Eigentum selbst kann man nicht leben und der Markt für Eigentum muss gesund sein, oder Eigentum ist nichts wert.

Wer die Phasen des Debitismus versteht, richtet sich ein und zieht sich zurück. Renditeloses Risiko ist nicht Grundlage von Schulddientsengagement. 

Ich kenne keinen &quot;freien&quot; Unternehmer, der noch zappelt. Das wertvollste ist nicht Eigentum sondern Zeit. Mit meiner Zeit weis ich besseres anzustellen, als sie dem Zwingherrn und seinen Strukturen zu schenken. 

Ayn Rand schrieb zurecht das Buch &quot;attlas shrugged&quot; - &quot;Der Streik&quot; und genau dort sehe ich unsere Gesellschaften angekommen. 

„Stellen Sie sich vor, daß Sie Atlas sehen, den Riesen, der die Welt auf den Schultern trägt. Sie sehen ihn da stehen, Blut rinnt ihm über die Brust, seine Knie knicken ein, seine Arme zittern, versuchen aber, die Weltkugel mit letzter Kraft hochzuhalten, doch je mehr er sich müht, desto schwerer lastet die Welt auf seinen Schultern. Wenn Sie ihn so vor sich sehen: Was raten Sie ihm? Die Welt abzuwerfen.“

Debitismus ist die Lehre vom Zwang über den Zwingherrn. 
Debitismus ist Freiheit für alle, die keinen Wert auf Zwang legen. 

Nichts erwarten, nichts fürchten, frei sein.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/aktueller-war-index-von-gunnar-heinsohn/#comment-41837">Johann Schwarting</a>.</p>
<p>@ Johann Schwarting</p>
<p>Der Debitismus lässt Neulinge hoffnungslos mit der Erkenntnis zurück, dass alles Eigentum eine Illusion ist. </p>
<p>Gewöhnt man sich an den Gedanken eröffnet sich individuell eine seltene Freiheit, d.h. die Erkenntnis dass Eigentum gar nicht &#8220;mein&#8221; Problem ist, sondern das des Zwingherrn. </p>
<p>Eigentum ist nichts wert, es sei denn jemand bewirtschaftet es erfolgreich in seiner Illusion. Zerbricht diese Simulation durch Enteignung, Zwangshypothek, krasse Besteuerung oder zerstörerischen Neid der Gesellschaft, zerbricht auch die Grundlage von Besteuerung. Vom Eigentum selbst kann man nicht leben und der Markt für Eigentum muss gesund sein, oder Eigentum ist nichts wert.</p>
<p>Wer die Phasen des Debitismus versteht, richtet sich ein und zieht sich zurück. Renditeloses Risiko ist nicht Grundlage von Schulddientsengagement. </p>
<p>Ich kenne keinen &#8220;freien&#8221; Unternehmer, der noch zappelt. Das wertvollste ist nicht Eigentum sondern Zeit. Mit meiner Zeit weis ich besseres anzustellen, als sie dem Zwingherrn und seinen Strukturen zu schenken. </p>
<p>Ayn Rand schrieb zurecht das Buch &#8220;attlas shrugged&#8221; &#8211; &#8220;Der Streik&#8221; und genau dort sehe ich unsere Gesellschaften angekommen. </p>
<p>„Stellen Sie sich vor, daß Sie Atlas sehen, den Riesen, der die Welt auf den Schultern trägt. Sie sehen ihn da stehen, Blut rinnt ihm über die Brust, seine Knie knicken ein, seine Arme zittern, versuchen aber, die Weltkugel mit letzter Kraft hochzuhalten, doch je mehr er sich müht, desto schwerer lastet die Welt auf seinen Schultern. Wenn Sie ihn so vor sich sehen: Was raten Sie ihm? Die Welt abzuwerfen.“</p>
<p>Debitismus ist die Lehre vom Zwang über den Zwingherrn.<br />
Debitismus ist Freiheit für alle, die keinen Wert auf Zwang legen. </p>
<p>Nichts erwarten, nichts fürchten, frei sein.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Johann Schwarting		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/aktueller-war-index-von-gunnar-heinsohn/#comment-41991</link>

		<dc:creator><![CDATA[Johann Schwarting]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 23 Jun 2018 16:12:12 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=11357#comment-41991</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/aktueller-war-index-von-gunnar-heinsohn/#comment-41837&quot;&gt;Johann Schwarting&lt;/a&gt;.

@Alexander

Ich bedanke mich bei Ihnen für Ihre anerkennenden Worte und für die mir vielen unbekannten neuen Zusammenhänge, die Sie in einer sehr wortgewandten Sprache vermitteln. 

Baudrillard, der den Debitismus nicht kannte, erklärt und beschreibt in seinem Werk die Textwerdung des Menschen und das letztendliche Verschwinden der Menschlichkeit. Der debitistische Zwang zur Erstverschuldung – zur Vorfinanzierung der Macht – wäre dann in seinen Worten &#039;das perfekte Verbrechen&#039;. Was unternehmen wir Menschen nicht alles, um diese Tatsache zu dissimulieren und unbewusst zu halten.

Infolge des ursprünglichen Lautes des Zwingherrn sind die Sprache und damit das Denken der Menschen  gefangen und gefesselt in den Strukturen der Zentralmacht, die als die erste Folge nach der Potenzialverleihung durch die Gefolgschaft zu verstehen ist. Es gibt kein Entrinnen. Zukunft und Vergangenheit sind möglicherweise nur mentale Konstruktionen des Bewusstseins in der  Gegenwart – vielleicht wird die erste nicht von ihr und sie selbst nicht durch die zweite bestimmt.

Es geht um das &#039;Illudere&#039; und die Bereitschaft, Bisheriges infrage zu stellen – &#039;des Ins-Spiel-Bringens&#039; – weg von den Orgien der Kommunikation und der ewigen Suche nach Sinn. Das Denken und die Suche nach der Wahrheit sind nur der Drang zur Enthüllung in den Wissenschaften, weil sie alles zeigen oder berechnen und keine Geheimnisse zurückhalten. 

Baudrillard geht es mit den Konzepten wie Verführung, Illusion, Transparenz und fatale Strategien um die Verteidigung des Geheimnisses gegen die Transparenz. Baudrillard: &quot;Die Vorstellung eines Sinns selbst ist krank.&quot; In den Worten F. Blask: &quot;Einzig die Verführung, die keine Wahrheit erlangt, sondern nur Spiele des Scheins inszenieren will, fungiert als ein wirksames Prinzip gegen die Fallen der Produktion und der Sinngebung.&quot; Und ich ergänze – gegen die Fallen des Debitismus.

&quot;Wir Modernen glauben nicht mehr an die Illusion der Welt, sondern an ihre Realität – was natürlich die schlimmste aller Illusionen ist.&quot; (Baudrillard: Illusion, Desillusion, Ästhetik, In: Illusion und Simulation)

Ist das Durchschreiten der &#039;Goldenen Tür&#039; zur  Überwindung des Bisherigen durch kreatives Handeln in der Gestaltung von etwas Neuem im Rahmen der System-Gebundenheit überhaupt möglich? Wir müssen uns durch das Handeln selbst &#039;auf&#039;s Spiel&#039; setzen. 

Danke für den gemeinsamen Aufenthalt im Phasenraum des Denkens und für die Resonanz der Wellen unseres Bewusstseins.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/aktueller-war-index-von-gunnar-heinsohn/#comment-41837">Johann Schwarting</a>.</p>
<p>@Alexander</p>
<p>Ich bedanke mich bei Ihnen für Ihre anerkennenden Worte und für die mir vielen unbekannten neuen Zusammenhänge, die Sie in einer sehr wortgewandten Sprache vermitteln. </p>
<p>Baudrillard, der den Debitismus nicht kannte, erklärt und beschreibt in seinem Werk die Textwerdung des Menschen und das letztendliche Verschwinden der Menschlichkeit. Der debitistische Zwang zur Erstverschuldung – zur Vorfinanzierung der Macht – wäre dann in seinen Worten &#8216;das perfekte Verbrechen&#8217;. Was unternehmen wir Menschen nicht alles, um diese Tatsache zu dissimulieren und unbewusst zu halten.</p>
<p>Infolge des ursprünglichen Lautes des Zwingherrn sind die Sprache und damit das Denken der Menschen  gefangen und gefesselt in den Strukturen der Zentralmacht, die als die erste Folge nach der Potenzialverleihung durch die Gefolgschaft zu verstehen ist. Es gibt kein Entrinnen. Zukunft und Vergangenheit sind möglicherweise nur mentale Konstruktionen des Bewusstseins in der  Gegenwart – vielleicht wird die erste nicht von ihr und sie selbst nicht durch die zweite bestimmt.</p>
<p>Es geht um das &#8216;Illudere&#8217; und die Bereitschaft, Bisheriges infrage zu stellen – &#8216;des Ins-Spiel-Bringens&#8217; – weg von den Orgien der Kommunikation und der ewigen Suche nach Sinn. Das Denken und die Suche nach der Wahrheit sind nur der Drang zur Enthüllung in den Wissenschaften, weil sie alles zeigen oder berechnen und keine Geheimnisse zurückhalten. </p>
<p>Baudrillard geht es mit den Konzepten wie Verführung, Illusion, Transparenz und fatale Strategien um die Verteidigung des Geheimnisses gegen die Transparenz. Baudrillard: &#8220;Die Vorstellung eines Sinns selbst ist krank.&#8221; In den Worten F. Blask: &#8220;Einzig die Verführung, die keine Wahrheit erlangt, sondern nur Spiele des Scheins inszenieren will, fungiert als ein wirksames Prinzip gegen die Fallen der Produktion und der Sinngebung.&#8221; Und ich ergänze – gegen die Fallen des Debitismus.</p>
<p>&#8220;Wir Modernen glauben nicht mehr an die Illusion der Welt, sondern an ihre Realität – was natürlich die schlimmste aller Illusionen ist.&#8221; (Baudrillard: Illusion, Desillusion, Ästhetik, In: Illusion und Simulation)</p>
<p>Ist das Durchschreiten der &#8216;Goldenen Tür&#8217; zur  Überwindung des Bisherigen durch kreatives Handeln in der Gestaltung von etwas Neuem im Rahmen der System-Gebundenheit überhaupt möglich? Wir müssen uns durch das Handeln selbst &#8216;auf&#8217;s Spiel&#8217; setzen. </p>
<p>Danke für den gemeinsamen Aufenthalt im Phasenraum des Denkens und für die Resonanz der Wellen unseres Bewusstseins.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Alexander		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/aktueller-war-index-von-gunnar-heinsohn/#comment-41969</link>

		<dc:creator><![CDATA[Alexander]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Jun 2018 18:07:26 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/aktueller-war-index-von-gunnar-heinsohn/#comment-41837&quot;&gt;Johann Schwarting&lt;/a&gt;.

@ Johann Schwarting
Es ist sehr schön den debitistischen Sachverhalt in so gut nachvollziehbaren Zeilen aufgeschlüsselt zu lesen. Danke!

Absichtlich habe ich mich auf einen menschlichen Zusammenhang für wiederkehrende Zyklen entschieden, weil die debitistischen Zyklen anderen Regelmäßigkeiten unterworfen sind, wie ich meine.

Für den Debitismus spielt Verschuldungs- und Schulddienstfähigkeit die entscheidende Rolle. Beide hängen in entwickelten Gesellschaften eng an der Produktivität und Innovation. Die Zyklen seit der Industrialisierung 1.0 (Dampfkraft) beschleunigten sich, die &quot;Schuldfähigkeit&quot; wuchs rasant. 

Man kann daraus einen Innovationsdruck ableiten, aber trotzdem keine Innovation erzwingen. Es ist unmöglich zeitliche Zyklen für Innovation zu bestimmen, weil der Abstand zur Industrie 1.0 extrem kurz ist. Niemand könnte darauf Aussagen für 2030 ableiten. Alle bisherigen waren falsch (vgl. 1960er Erwartungen und Realität 2018).

Ausbleibende Innovation, die wirksam Produktivität und Schuldfähigkeit fördert, beendet den debitistischen Durchgang. Hier bringe ich Baudrillard ins Spiel, denn man kann Innovation simulieren und daraus Verschuldungsbereitschaft induzieren. Mit ausbleibender Steigerung von Produktivität, zugleich Verlust von preislicher Wettbewerbsfähigkeit - global - , entschied sich die Politik  mehr Simulation zu wagen. Der neue Markt, FANG Aktien oder die Energiewende sind reine Simulationen. 

Ich halte die Zuwanderung nicht für eine Inszenierung um Europa nach rechts zu verschieben, auch wenn Zombieunternehmer das rüstungstechnisch gerne hätten, sondern für einen Versuch tatsächlich Zeit zu gewinnen, der debitistischen Finanzierungsfalle zu entfliehen. 

Der Nachteil der baudrillardschen Simulation ist, dass ihre Nutzer auf die eigenen Lügen hereinfallen. Der scheinbare Erfolg der Energiewende (Investitionen, Arbeitsplätze, Innovation) verführte dazu. Die Grenzöffnung schien wie eine Chance und die Simulation endete für manche junge Frau durch den Moment ihres Todes (vgl. Baudrillard). 

Was mich bekümmert ist, dass die gewonnenen Jahre bis zum Ende dieses debitistischen Durchganges ungenutzt verstrichen. Das Potential ist weg, wir sitzen auf Werten und können diese zwar verpfänden, aber für was wenn die Demographie andere Maßstäbe setzt? (vgl. ernten was wir sähen)

Attraktiv ist Europa tatsächlich für Zuwanderer und jene Mächte, die solche Völkerwanderungen zu nutzen wissen. (&quot;geht unter oder wird von einem erfolgreicheren System aufgesogen&quot;). Heinsohn: wer die Kinder hat, dem gehört das Land &#060;- und alles was darauf steht ;o)

Egal aus welchen Gründen man demographische Selbstzerstörung eingeleitet hat, sind wir heute nicht einmal in der Lage für Recht und Ordnung im eignen Haus zu sorgen. Barbaren konfrontieren uns mit Tatsachen, für die unsere Simulation keine Antwort findet. 

Europa ist wie eine reife Frucht, neues Wachstum braucht frisches Personal welches bestehende Werte gerne neuen Kreisläufen zuführen darf.....denn Geld ist auch ein Versprechen auf zukünftige Leistung....]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/aktueller-war-index-von-gunnar-heinsohn/#comment-41837">Johann Schwarting</a>.</p>
<p>@ Johann Schwarting<br />
Es ist sehr schön den debitistischen Sachverhalt in so gut nachvollziehbaren Zeilen aufgeschlüsselt zu lesen. Danke!</p>
<p>Absichtlich habe ich mich auf einen menschlichen Zusammenhang für wiederkehrende Zyklen entschieden, weil die debitistischen Zyklen anderen Regelmäßigkeiten unterworfen sind, wie ich meine.</p>
<p>Für den Debitismus spielt Verschuldungs- und Schulddienstfähigkeit die entscheidende Rolle. Beide hängen in entwickelten Gesellschaften eng an der Produktivität und Innovation. Die Zyklen seit der Industrialisierung 1.0 (Dampfkraft) beschleunigten sich, die &#8220;Schuldfähigkeit&#8221; wuchs rasant. </p>
<p>Man kann daraus einen Innovationsdruck ableiten, aber trotzdem keine Innovation erzwingen. Es ist unmöglich zeitliche Zyklen für Innovation zu bestimmen, weil der Abstand zur Industrie 1.0 extrem kurz ist. Niemand könnte darauf Aussagen für 2030 ableiten. Alle bisherigen waren falsch (vgl. 1960er Erwartungen und Realität 2018).</p>
<p>Ausbleibende Innovation, die wirksam Produktivität und Schuldfähigkeit fördert, beendet den debitistischen Durchgang. Hier bringe ich Baudrillard ins Spiel, denn man kann Innovation simulieren und daraus Verschuldungsbereitschaft induzieren. Mit ausbleibender Steigerung von Produktivität, zugleich Verlust von preislicher Wettbewerbsfähigkeit &#8211; global &#8211; , entschied sich die Politik  mehr Simulation zu wagen. Der neue Markt, FANG Aktien oder die Energiewende sind reine Simulationen. </p>
<p>Ich halte die Zuwanderung nicht für eine Inszenierung um Europa nach rechts zu verschieben, auch wenn Zombieunternehmer das rüstungstechnisch gerne hätten, sondern für einen Versuch tatsächlich Zeit zu gewinnen, der debitistischen Finanzierungsfalle zu entfliehen. </p>
<p>Der Nachteil der baudrillardschen Simulation ist, dass ihre Nutzer auf die eigenen Lügen hereinfallen. Der scheinbare Erfolg der Energiewende (Investitionen, Arbeitsplätze, Innovation) verführte dazu. Die Grenzöffnung schien wie eine Chance und die Simulation endete für manche junge Frau durch den Moment ihres Todes (vgl. Baudrillard). </p>
<p>Was mich bekümmert ist, dass die gewonnenen Jahre bis zum Ende dieses debitistischen Durchganges ungenutzt verstrichen. Das Potential ist weg, wir sitzen auf Werten und können diese zwar verpfänden, aber für was wenn die Demographie andere Maßstäbe setzt? (vgl. ernten was wir sähen)</p>
<p>Attraktiv ist Europa tatsächlich für Zuwanderer und jene Mächte, die solche Völkerwanderungen zu nutzen wissen. (&#8220;geht unter oder wird von einem erfolgreicheren System aufgesogen&#8221;). Heinsohn: wer die Kinder hat, dem gehört das Land &lt;- und alles was darauf steht ;o)</p>
<p>Egal aus welchen Gründen man demographische Selbstzerstörung eingeleitet hat, sind wir heute nicht einmal in der Lage für Recht und Ordnung im eignen Haus zu sorgen. Barbaren konfrontieren uns mit Tatsachen, für die unsere Simulation keine Antwort findet. </p>
<p>Europa ist wie eine reife Frucht, neues Wachstum braucht frisches Personal welches bestehende Werte gerne neuen Kreisläufen zuführen darf&#8230;..denn Geld ist auch ein Versprechen auf zukünftige Leistung&#8230;.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Johann Schwarting		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/aktueller-war-index-von-gunnar-heinsohn/#comment-41958</link>

		<dc:creator><![CDATA[Johann Schwarting]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Jun 2018 14:11:08 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=11357#comment-41958</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/aktueller-war-index-von-gunnar-heinsohn/#comment-41837&quot;&gt;Johann Schwarting&lt;/a&gt;.

@Alexander,

dahinter

&quot;… selbstverständlich ernten wir, was wir sähen.&quot;

steht die Frage nach dem grundsätzlich zu betrachtenden Verhältnis zwischen Subjekt und Objekt. 

Das Simulationsprinzip hat ja gemäß Jean Baudrillard das Realitätsprinzip abgelöst und damit das Subjekt in seiner tragenden Position erschüttert und verdrängt. Das tritt auf den entschiedenen Widerstand zeitgenössischer subjektzentrierter Philosophen – und vieler User und Leser des Blogs –, die von den Ideen der Aufklärung – Humanismus, Freiheit, Transparenz, Menschenrechte, souveränes Individuum, Demokratie, Fortschritt – beseelt und von ihrer Durchsetzbarkeit überzeugt sind. Alle Bestrebungen des Subjektes, die Deutungshoheit und die Macht über das Objekt zurückzugewinnen, sind zum Scheitern verurteilt. Das ist das Ergebnis der Machttheorie und des Debitismus als eine &quot;reine Beschreibung, was sich ergibt, sofern Schulden existieren.&quot; Alle ökonomischen Werte beruhen auf Gewalt eines &quot;haben müssen&quot; zum Termin durch die Abgabe fordernde Zentralmacht. Der Machtkreislauf des Geldes – die Ökonomie – dient dazu, die nicht-tilgbare Erstverschuldung, die aus der (Vor)finanzierung der Macht wegen des Vorher-Nachher-Problems resultierend wachsen muss, bedienbar zu halten – bis es wegen Überschuldung nicht mehr funktioniert. Das System ist aus formloser Gewalt hervorgegangen, ruht dann auf formeller/formaler rechtlicher Herrschaft und endet dann wieder in formloser Gewalt – geht unter oder wird von einem erfolgreicheren System aufgesogen.

Es ist eben schwer zu akzeptieren, dass der Debitismus und die Simulation ihre Zyklen abspulen, egal welche Tricks die Politik anwendet.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/aktueller-war-index-von-gunnar-heinsohn/#comment-41837">Johann Schwarting</a>.</p>
<p>@Alexander,</p>
<p>dahinter</p>
<p>&#8220;… selbstverständlich ernten wir, was wir sähen.&#8221;</p>
<p>steht die Frage nach dem grundsätzlich zu betrachtenden Verhältnis zwischen Subjekt und Objekt. </p>
<p>Das Simulationsprinzip hat ja gemäß Jean Baudrillard das Realitätsprinzip abgelöst und damit das Subjekt in seiner tragenden Position erschüttert und verdrängt. Das tritt auf den entschiedenen Widerstand zeitgenössischer subjektzentrierter Philosophen – und vieler User und Leser des Blogs –, die von den Ideen der Aufklärung – Humanismus, Freiheit, Transparenz, Menschenrechte, souveränes Individuum, Demokratie, Fortschritt – beseelt und von ihrer Durchsetzbarkeit überzeugt sind. Alle Bestrebungen des Subjektes, die Deutungshoheit und die Macht über das Objekt zurückzugewinnen, sind zum Scheitern verurteilt. Das ist das Ergebnis der Machttheorie und des Debitismus als eine &#8220;reine Beschreibung, was sich ergibt, sofern Schulden existieren.&#8221; Alle ökonomischen Werte beruhen auf Gewalt eines &#8220;haben müssen&#8221; zum Termin durch die Abgabe fordernde Zentralmacht. Der Machtkreislauf des Geldes – die Ökonomie – dient dazu, die nicht-tilgbare Erstverschuldung, die aus der (Vor)finanzierung der Macht wegen des Vorher-Nachher-Problems resultierend wachsen muss, bedienbar zu halten – bis es wegen Überschuldung nicht mehr funktioniert. Das System ist aus formloser Gewalt hervorgegangen, ruht dann auf formeller/formaler rechtlicher Herrschaft und endet dann wieder in formloser Gewalt – geht unter oder wird von einem erfolgreicheren System aufgesogen.</p>
<p>Es ist eben schwer zu akzeptieren, dass der Debitismus und die Simulation ihre Zyklen abspulen, egal welche Tricks die Politik anwendet.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Alexander		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/aktueller-war-index-von-gunnar-heinsohn/#comment-41936</link>

		<dc:creator><![CDATA[Alexander]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Jun 2018 10:34:52 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=11357#comment-41936</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/aktueller-war-index-von-gunnar-heinsohn/#comment-41837&quot;&gt;Johann Schwarting&lt;/a&gt;.

@ Johann Schwarting

&#062; Der 25-jährige Zyklus wird von einem (rund) übergeordneten 50-jährigen Zyklus eingefasst

Martin Armstrong verfolgt einen ähnlichen Gedanken und selbstverständlich ernten wir, was wir sähen. Der 25/50 Jahre Zyklus spiegelt Entscheidungen wieder, die Menschen aufgrund von Erwartungen treffen und deren Folgen sie selbst noch erleben. Ereignisse wechselwirken auf Erwartungen....

Für den aktuellen &quot;Goldenen Punkt&quot; bin ich nicht hoffnungsfroh gestimmt, denn Europa verzichtet auf Fähigkeiten, die nicht durch einen Technologiesprung abgelöst werden - sondern aufgrund preisgünstigerer Mitbewerber. Unternehmerisch wäre diese Tatsache ein fatales Urteil.

Von daher möchte ich gerne alle Relativierer der Grenzöffnung in private Haftung nehmen, wenn die Auswirkungen nach 25 Jahren nicht banal sind. Umkehren kann man die Tatsachen heute schon nicht mehr.

Es wär ein schwacher Trost, wenn die Protagonisten des kulturellen Bruchs selbst Opfer ihrer Entscheidungen würden - Unschuldige haben schon jetzt zu leiden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/aktueller-war-index-von-gunnar-heinsohn/#comment-41837">Johann Schwarting</a>.</p>
<p>@ Johann Schwarting</p>
<p>&gt; Der 25-jährige Zyklus wird von einem (rund) übergeordneten 50-jährigen Zyklus eingefasst</p>
<p>Martin Armstrong verfolgt einen ähnlichen Gedanken und selbstverständlich ernten wir, was wir sähen. Der 25/50 Jahre Zyklus spiegelt Entscheidungen wieder, die Menschen aufgrund von Erwartungen treffen und deren Folgen sie selbst noch erleben. Ereignisse wechselwirken auf Erwartungen&#8230;.</p>
<p>Für den aktuellen &#8220;Goldenen Punkt&#8221; bin ich nicht hoffnungsfroh gestimmt, denn Europa verzichtet auf Fähigkeiten, die nicht durch einen Technologiesprung abgelöst werden &#8211; sondern aufgrund preisgünstigerer Mitbewerber. Unternehmerisch wäre diese Tatsache ein fatales Urteil.</p>
<p>Von daher möchte ich gerne alle Relativierer der Grenzöffnung in private Haftung nehmen, wenn die Auswirkungen nach 25 Jahren nicht banal sind. Umkehren kann man die Tatsachen heute schon nicht mehr.</p>
<p>Es wär ein schwacher Trost, wenn die Protagonisten des kulturellen Bruchs selbst Opfer ihrer Entscheidungen würden &#8211; Unschuldige haben schon jetzt zu leiden.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Johann Schwarting		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/aktueller-war-index-von-gunnar-heinsohn/#comment-41929</link>

		<dc:creator><![CDATA[Johann Schwarting]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Jun 2018 08:24:14 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=11357#comment-41929</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/aktueller-war-index-von-gunnar-heinsohn/#comment-41837&quot;&gt;Johann Schwarting&lt;/a&gt;.

@Alexander,

in Ihrem Satz

&quot;Was vor 30 Jahren noch gesetzt war (auch hidden Champions), hat sich seit dem Mauerfall still und heimlich gewandelt.&quot;

spiegelt sich mein Denken in zeitlichen Zyklen wider, wie es im letzten Jahrhundert in Deutschland etwa alle 25 Jahre geschehen ist. 1914: WKI, 1939: WKII; 1961: Mauerbau/Ende Adenauer-Restauration, 68er-Leitkultur; 1989: Mauerfall/Ende DDR; 2016: asiatisches Zeitalter. Der 25-jährige Zyklus wird von einem (rund) übergeordneten 50-jährigen Zyklus eingefasst: 1815 Wienerkongress-Restauration der alten Ordnung; 1871: Bismarck/Kaiserreich; 1918: Ende des Kaiserreiches/Versailles; 1968: gesellschaftliche, politische und wirtschaftliche 68er-Leitkultur     

Heute befinden wir uns im einem interessanten Übergang eines 25- und 50-jährigen Zyklus zu einem neuen Abschnitt – das System steht vor &#039;Goldenen Punkten&#039; und durchschreitet mit uns eine doppelte &#039;Goldene Tür&#039;.

&quot;Die Goldenen Punkte sind wie &quot;Spalten in Zeit und Raum&quot; die möglichen Aus- und Einstiegspunkte innerhalb der System-Gebundenheit. Im Zusammenwirken mit ihren Bezugssystemen sind sie die symbolischen Quellen aller kreativen Phänomene.&quot;

http://www.sectioaurea.at/ 

Die infrage kommenden &#039;Goldenen Punkte&#039; können wir jetzt selber bestimmen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/aktueller-war-index-von-gunnar-heinsohn/#comment-41837">Johann Schwarting</a>.</p>
<p>@Alexander,</p>
<p>in Ihrem Satz</p>
<p>&#8220;Was vor 30 Jahren noch gesetzt war (auch hidden Champions), hat sich seit dem Mauerfall still und heimlich gewandelt.&#8221;</p>
<p>spiegelt sich mein Denken in zeitlichen Zyklen wider, wie es im letzten Jahrhundert in Deutschland etwa alle 25 Jahre geschehen ist. 1914: WKI, 1939: WKII; 1961: Mauerbau/Ende Adenauer-Restauration, 68er-Leitkultur; 1989: Mauerfall/Ende DDR; 2016: asiatisches Zeitalter. Der 25-jährige Zyklus wird von einem (rund) übergeordneten 50-jährigen Zyklus eingefasst: 1815 Wienerkongress-Restauration der alten Ordnung; 1871: Bismarck/Kaiserreich; 1918: Ende des Kaiserreiches/Versailles; 1968: gesellschaftliche, politische und wirtschaftliche 68er-Leitkultur     </p>
<p>Heute befinden wir uns im einem interessanten Übergang eines 25- und 50-jährigen Zyklus zu einem neuen Abschnitt – das System steht vor &#8216;Goldenen Punkten&#8217; und durchschreitet mit uns eine doppelte &#8216;Goldene Tür&#8217;.</p>
<p>&#8220;Die Goldenen Punkte sind wie &#8220;Spalten in Zeit und Raum&#8221; die möglichen Aus- und Einstiegspunkte innerhalb der System-Gebundenheit. Im Zusammenwirken mit ihren Bezugssystemen sind sie die symbolischen Quellen aller kreativen Phänomene.&#8221;</p>
<p><a href="http://www.sectioaurea.at/" rel="nofollow ugc">http://www.sectioaurea.at/</a> </p>
<p>Die infrage kommenden &#8216;Goldenen Punkte&#8217; können wir jetzt selber bestimmen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: mg		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/aktueller-war-index-von-gunnar-heinsohn/#comment-41919</link>

		<dc:creator><![CDATA[mg]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Jun 2018 06:50:13 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=11357#comment-41919</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/aktueller-war-index-von-gunnar-heinsohn/#comment-41840&quot;&gt;Michael Stöcker&lt;/a&gt;.

Danke, Herr Stöcker. *grins*]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/aktueller-war-index-von-gunnar-heinsohn/#comment-41840">Michael Stöcker</a>.</p>
<p>Danke, Herr Stöcker. *grins*</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: mg		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/aktueller-war-index-von-gunnar-heinsohn/#comment-41899</link>

		<dc:creator><![CDATA[mg]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Jun 2018 16:28:38 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=11357#comment-41899</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/aktueller-war-index-von-gunnar-heinsohn/#comment-41863&quot;&gt;ikkyu&lt;/a&gt;.

&#062; Auf Wikipedia ist ein Paper verlinkt, wo zusammen mit ökonomischen Faktoren gerechnet wird.

Auch ich habe manchmal Probleme mit Satzbau und Grammatik, da schliesse ich mich auch von der Seite her nicht aus.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/aktueller-war-index-von-gunnar-heinsohn/#comment-41863">ikkyu</a>.</p>
<p>&gt; Auf Wikipedia ist ein Paper verlinkt, wo zusammen mit ökonomischen Faktoren gerechnet wird.</p>
<p>Auch ich habe manchmal Probleme mit Satzbau und Grammatik, da schliesse ich mich auch von der Seite her nicht aus.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: rob.he@web.de		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/aktueller-war-index-von-gunnar-heinsohn/#comment-41898</link>

		<dc:creator><![CDATA[rob.he@web.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Jun 2018 15:55:15 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=11357#comment-41898</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/aktueller-war-index-von-gunnar-heinsohn/#comment-41863&quot;&gt;ikkyu&lt;/a&gt;.

@mg

Exemplarisch einige Studien zur &quot;Youth Bulge-Theorie&quot; mit logistischer Regressionsanalyse:

https://tinyurl.com/ycqbswt9

“The study finds robust support for the hypothesis that youth bulges increase the risk of domestic armed conflict, and especially so under conditions of economic stagnation. Moreover, the lack of support for the youth bulge hypothesis in recent World Bank studies is found to arise from a serious weakness in the youth bulge measure employed by World Bank researchers.”

https://tinyurl.com/yctu8d5z

“Countries in which young adults made up a large proportion of the adult population— 40 percent or more—were more than twice as likely to experience an outbreak of civil conflict during the 1990s as those below this
benchmark. These youth-bulge countries are in the developing world, where youth unemployment rates are generally three to five times that
of adults.”

http://www.berlin-institut.org/fileadmin/user_upload/Jugend_und_Kriegsgefahr/Warum_entstehen_Kriege.pdf

„Es existiert ein signifikanter Zusammenhang zwischen dem Jugendanteil einer Bevölkerung, der Säuglingssterberate (als Repräsentation des sozioökonomischen Entwicklungsstandes) und der Wahrscheinlichkeit von gewaltsamen Konflikten. In der für den Zeitraum 1975 bis 2000 durchgeführten Analyse war dabei der Einfluss beider Variablen auf die Konfliktwahrscheinlichkeit genau gleich groß.”]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/aktueller-war-index-von-gunnar-heinsohn/#comment-41863">ikkyu</a>.</p>
<p>@mg</p>
<p>Exemplarisch einige Studien zur &#8220;Youth Bulge-Theorie&#8221; mit logistischer Regressionsanalyse:</p>
<p><a href="https://tinyurl.com/ycqbswt9" rel="nofollow ugc">https://tinyurl.com/ycqbswt9</a></p>
<p>“The study finds robust support for the hypothesis that youth bulges increase the risk of domestic armed conflict, and especially so under conditions of economic stagnation. Moreover, the lack of support for the youth bulge hypothesis in recent World Bank studies is found to arise from a serious weakness in the youth bulge measure employed by World Bank researchers.”</p>
<p><a href="https://tinyurl.com/yctu8d5z" rel="nofollow ugc">https://tinyurl.com/yctu8d5z</a></p>
<p>“Countries in which young adults made up a large proportion of the adult population— 40 percent or more—were more than twice as likely to experience an outbreak of civil conflict during the 1990s as those below this<br />
benchmark. These youth-bulge countries are in the developing world, where youth unemployment rates are generally three to five times that<br />
of adults.”</p>
<p><a href="http://www.berlin-institut.org/fileadmin/user_upload/Jugend_und_Kriegsgefahr/Warum_entstehen_Kriege.pdf" rel="nofollow ugc">http://www.berlin-institut.org/fileadmin/user_upload/Jugend_und_Kriegsgefahr/Warum_entstehen_Kriege.pdf</a></p>
<p>„Es existiert ein signifikanter Zusammenhang zwischen dem Jugendanteil einer Bevölkerung, der Säuglingssterberate (als Repräsentation des sozioökonomischen Entwicklungsstandes) und der Wahrscheinlichkeit von gewaltsamen Konflikten. In der für den Zeitraum 1975 bis 2000 durchgeführten Analyse war dabei der Einfluss beider Variablen auf die Konfliktwahrscheinlichkeit genau gleich groß.”</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Thomas		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/aktueller-war-index-von-gunnar-heinsohn/#comment-41895</link>

		<dc:creator><![CDATA[Thomas]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Jun 2018 15:09:36 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=11357#comment-41895</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/aktueller-war-index-von-gunnar-heinsohn/#comment-41863&quot;&gt;ikkyu&lt;/a&gt;.

Die Paper findet man über das Stichwort youth bulge (gibt&#039;s auch auf wikipedia den Eintrag). Die Theorie / Beobachtung ist auch nicht von Heinsohn; die gibt es schon längere Zeit und auch mit englischen Papern dazu. Er hat es aber hier in Deutschland wohl medienwirksam publik gemacht.

Auf Wikipedia ist ein Paper verlinkt, wo zusammen mit ökonomischen Faktoren gerechnet wird.

Das soziologisch interessante an der youth bulge-These ist für mich, dass sie davon ausgeht - ganz kurz zusammengefasst -, dass die religiösen, ethischen, politischen Gründe vorgeschoben sind, um das biologisch motivierte Töten zum Erlangen höheren sozialen Status zu rechtfertigen / rationalisieren (im Sinne von vertretbar machen vor dem Hintergrund der eigenen Werte oder dem Überwinden der Tötungshemmung). 

Ist schon schwere Kost. Aber der Blick in die Abgründe des Menschen gehört zur Aufklärung dazu.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/aktueller-war-index-von-gunnar-heinsohn/#comment-41863">ikkyu</a>.</p>
<p>Die Paper findet man über das Stichwort youth bulge (gibt&#8217;s auch auf wikipedia den Eintrag). Die Theorie / Beobachtung ist auch nicht von Heinsohn; die gibt es schon längere Zeit und auch mit englischen Papern dazu. Er hat es aber hier in Deutschland wohl medienwirksam publik gemacht.</p>
<p>Auf Wikipedia ist ein Paper verlinkt, wo zusammen mit ökonomischen Faktoren gerechnet wird.</p>
<p>Das soziologisch interessante an der youth bulge-These ist für mich, dass sie davon ausgeht &#8211; ganz kurz zusammengefasst -, dass die religiösen, ethischen, politischen Gründe vorgeschoben sind, um das biologisch motivierte Töten zum Erlangen höheren sozialen Status zu rechtfertigen / rationalisieren (im Sinne von vertretbar machen vor dem Hintergrund der eigenen Werte oder dem Überwinden der Tötungshemmung). </p>
<p>Ist schon schwere Kost. Aber der Blick in die Abgründe des Menschen gehört zur Aufklärung dazu.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
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